Hannibal Rising - Wie alles begann

Hannibal Rising (2007), US
Laufzeit 122 Minuten, FSK 18, Thriller, Drama, Kinostart 15.02.2007

3.6 Kritiker
14 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.0 Community
2715 Bewertungen
44 Kommentare
Hannibal Rising - Wie alles begann - Bild 30697
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von Peter Webber, mit Gaspard Ulliel und Li Gong

Dieser vierte Film um Hannibal Lecter erzählt die Vorgeschichte des berühmten Serienkillers. Litauen, während des Zweiten Weltkriegs: Im Alter von zehn Jahren wird der kleine Hannibal Lecter Zeuge, wie seine Eltern kaltblütig ermordet werden. Anschließend muss er auch noch mit ansehen, wie Soldaten seine jüngere Schwester töten und daraufhin ihre Leiche verspeisen. Dieser Moment entfesselt in dem unschuldigen Kind einen unbändigen Hunger nach Rache. Nachdem er sich erfolgreich durch seine harte Jugend hindurch gebissen hat, steigt Hannibal zum weltweit raffiniertesten und gefürchtetsten Serienkiller auf: Ein kultivierter Karrierist, der die Menschheit zum Fressen gern hat … Mehr als sieben Millionen deutsche Kinobesucher verfolgten die Kultschocker “Das Schweigen Der Lämmer”, “Hannibal” und “Roter Drache” auf der Leinwand. Jetzt kann der Appetit der Zuschauer auf mehr Gruselgeschichten aus dem Leben des berühmt-berüchtigten Dr. Hannibal Lecter endlich gestillt werden: Peter Webber inszenierte das fesselnde Prequel der Kultreihe, für das erneut Bestseller-Autor Thomas Harris die Vorlage lieferte.

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Kritiken (4) — Film: Hannibal Rising - Wie alles begann

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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2.5Ärgerlich

Was immer man unter dem schwammigen Terminus der "Kunst" zu verstehen gedenkt, ist es dann nicht auch Kunst, wenn mir ein Regisseur in Kaugummi gedehnten 126 Minuten Vorgeschichte einer geschätzten Filmreihe exakt nichts Neues erzählt, was mir die geschätzte Filmreihe als solches bereits Jahre vorher unter die Nase gerieben hat? Bravo. Ich weiß jetzt über den sympathischsten Kannibalen ohne Vergangenheitstrauma genauso viel wie über den sympathischsten Kannibalen mit Vergangenheitstrauma. Nochmal: Dem gebührt Respekt. Das wären dann also die 2,5 Respektpunkte. So oder so ähnlich. Thomas Harris, der seinen abschließenden (?) Roman zum Filmdrehbuch parallel schrieb, und Peter Webber betreiben hinterhältigste Legendenselbstzerstörung, in dem sie die seinerzeit von Jonathan Demme subtil eingebetteten Kopfkinoschocks aus dem "Schweigen der Lämmer" dem Schrein der Sensationsgier opfern, was dem Film nicht gut tut, überhaupt nicht. Dem nicht abnehmenden Verlangen…

26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

John Dunbar

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Freut mich, wieder von dir zu lesen. wieder mal ein grandioser Text


Timo K.

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Dankeschön. :)


Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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2.0Ärgerlich

Wer schon immer wissen wollte, woher Hannibal Lecters Appetit auf Menschenfleisch stammt, wird mit Hilfe von Hannibal Rising diese Wissenslücke schließen können. Weitergehende Erwartungen sollte man an den Film lieber nicht richten.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

fseifert

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bla


Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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1.0Ärgerlich

Wenn die Heroen der Filmgeschichte wieder und wieder aufgewärmt werden, packt nicht wenige das blanke Entsetzen. Erst recht im Fall von klassischen Charakteren des Horror- und Thriller-Sujets; und weniger ob ihrer grausigen Taten. Im Fall von Hannibal Lecter schwingen Schöpfer und Hollywood immerhin gemeinsam den Kochlöffel: Thomas Harris und Dino De Laurentiis servieren Leser und Zuschauer das Prequel zum Psycho. Auf dem Speiseplan: Der philosophierende Gourmet mit der fatalen Vorliebe für Menschenfleisch - wie er wurde, was er isst.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

plusquamperfekt: Vice Magazin plusquamperfekt: Vice Magazin

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6.0Ganz gut

Lustig verkopfte begründung, warum Hannibal das ist, was er ist. Der junge Hinnabl sieht aus wie Crispin Clover.

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Kommentare (40) — Film: Hannibal Rising - Wie alles begann

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standec

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Bewertung4.5Uninteressant

Eines der letzten großen Geheimnisse der Menschheit ist gelüftet. Dr. Hannibal Lecter ist ein von Alpträumen gepeinigter Samuraikrieger, auf der Jagd nach Kriegsverbrechern. Man möge mir diese leicht polemische Einleitung nachsehen, aber Hannibal Rising konnte den subtilen Kitzel von größter Abscheu, und dem ihr widerstreitende Sympathie und Fazination zu diesem Monster aus „Schweigen der Lämmer“ weder fortsetzen, noch auflösen. Sein überragender Intelekt und künstlerische Fertigkeiten, paaren sich nur zufällig mit seiner Mordlust, und gehen nicht etwa auseinander hervor. Wehrend in einem Roman wie 1984 als entferntes Beispiel, sich das Böse in dessen berüchtigten Foltergespräch zwischen Smith und O'Brien mit schockierend logischer Konsequenz, gegen alle von Moralvorstellungen getragene Kritik souverän behauptet, möchte man hier ja schon bald Hannibal selbst als das Opfer unmenschlicher Barbarei tröstend in die Arme nehmen. Auch, wenn man nun hinnimmt, dass Hannibal erst durch die Ermordung seiner Familie zum personifizierten Bösen mutierte, und nicht vielleicht als solches geboren selbst solche Tat begangen hat, so macht dieser Film diese Entwicklung nicht anschaulich – noch plumper wäre es, zusätzlich seinen Hang zum Kannibalismus, aus der gezeigten Vorgeschichte heraus erklärt wissen zu wollen.

Schon der Film „Hannibal“ war eher eine Demontage des faszinierenden Schreckens aus und durch maximaler Intelligenz, den Lecter zuvor noch verkörpert hat. Nun aber ist jeder sicher vor ihm, der nicht zufällig ein ungehobelter Fettwanst wie der gezeigte Fleischer ist, oder vielleicht jemanden aus seiner Familie getötet hat. Zum Glück ist das Schweigen der Lämmer schon lange im allgemeinen Schweigen untergegangen, denn sonst wäre dieser Film noch unerträglicher geraten. Man betrachte ihn nun lieber, als einen Film unter vielen und die Namensgleichheit als dummen Zufall. So kann man dieser Produktion noch ein „OK“ gewähren.

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MasterZ

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Bewertung5.5Geht so

man hätte eindeutig mehr daraus machen können aber die Buchvorlage ist auch nicht so Detailreich wie die anderen Bücher deswegen finde ich eigentlich den Film gar nicht so schlecht aber man hätte mehr rausholen können. Das zweite Problem der Spannungsbogen fällt immer wieder zu Boden und kann nicht neu Aufgebaut werden.

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algenflo

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Bewertung0.0Hassfilm

Das ist einer der wenigen Filme, bei denen ich wirklich eingeschlafen bin. Meiner Meinung nach gehöhrt dieser Film nicht zur Lecter-Reihe, das ist ein verdammt schlechter Film, mit beschi.... Schauspielern um uns das Geld aus den Taschen zu ziehen. Bin sehr entäuscht!

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FordFairlane

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Ganz deiner Meinung xD


Joeyjoejoe17

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Bewertung0.0Hassfilm

Absolut unspannend, absolut schlecht, absolut langweilig, absolut unnötig.

Fazit: Absoluter Dreck :-/

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Strauch

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Bewertung2.0Ärgerlich

Der Fortsetzungswahn hat eine weitere ruhmreiche Filmfigur demontiert. Dieses Mal hat es Hannibal Lecter erwischt. Im Prequel „Hannibal Rising“ verkommt der kultivierte Kannibale zu einem psychologischen Klischee. Das Schlimmste an dem Film ist nicht, dass er kaum Spannung erzeugt, dass die Dialoge teilweise hölzern und oft pathetisch sind, dass er Kriegs- und Nachkriegselend platt inszeniert, dass das Drehbuch bisweilen absurd ist, sondern vor allem, dass er seine Hauptfigur entmystifiziert. Regisseur Peter Webber und Drehbuchautor Thomas Harris dechiffrieren das Böse auf plumpeste Weise, indem sie Lecters Kannibalismus auf ein Kriegstrauma zurückführen, das stereotyper nicht sein kann. Während Hannibal in den vorangegangenen Teilen geradezu eine Ästhetik des Kannibalismus praktizierte, verkommt seine Grauenhaftigkeit so zur Trivialität. Das Geheimnisvolle und Faszinierende der Hauptfigur geht damit restlos verloren. „Hannibal Rising“ ist Hannibals Untergang.

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*megami*

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Bewertung9.5Herausragend

dazu brauch man nicht viel sagen...Hannibal Lecter spricht doch schon allein für sich...

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geheimer333

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Wenn er von Anthony Hopkins gespielt wird, aber sonst...


*megami*

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na gut, es ist jetzt zwar nicht Anthony Hopkins, aber der Film ist trotzdem cool...


Nicolas Schäfer

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Bewertung6.0Ganz gut

Durchaus packend und zumindest von der Titelrolle sehr gut gespielt aber wenn man schon einen abgruntief bösen antihelden hat dürfen die eigentlichen "Bösen" nicht nach dem ultra Schwartz Weis bild ablaufen (Kannibale Kriegsverbrecher Gangsterboss und Menschenhändler, ach komm schon). Netter Film aber ich würde nicht noch einen wollen. Auf jeden fall besser als Hannibal, aber an das Schweigen der Lämmer oder Den roten Drachen kommt er nich mal ansatzweise rann.

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sikkmeidack

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Bewertung7.0Sehenswert

Viva la evolution.
Ein gelungenes Prequel, dessen gesamte Auflösung sehr creepy-gänsehautig ist und gleichzeitig auf einer grotesken Weise logisch erscheint. Die kooperierenden Zeitsegmente generieren eine schlüssige Identität von uns Hannibal. Eine sehr dichte Atmosphäre, die ohne Spannungsverlust und enorm ausdrucksstarken Bildern eine puzzlegleiche, sukzessive Auflösung des prätentiös-intelligen, faszinierenden Serien-Mörder-Narzissten schildert und eine mehr oder minder nachvollziehbare Denke offen legt. Die Geburt eines Monsters, das unausweichlich wie auf Schienen seiner perfekt-brutalen Vollkommenheit entgegen fährt. Flieg, flieg, flieg...

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Diana Feistel

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Bewertung3.5Schwach

Der Hannibal aus "Hannibal Rising" war für mich nicht der wirkliche Hannibal. Die Erklärung, warum er Menschenfleisch isst, wurde für mein Verständnis unlogisch und nur aufgrund des "Ich-Muss-Das-Jetzt-Erklären-Drucks" unbedacht und lieblos hingeklatscht worden.
Man wusste ja, dass Hannibal traumatische Erlebnisse hatte, das Traume kam in dem Film auch rüber. Aber dieses war meiner Meinung nach schlecht gewählt.
Ich als Fan des Charakters Hannibal bin enttäuscht und hatte mir definitiv mehr erhofft!

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Diana Feistel

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Ich kann ja jetzt nur schätzen, aber ich würde versuchen, gar nichts mehr dahingehend zu erleben. Schließlich meiden Menschen, die traumatische Erlebnisse hatten, diese Situationen in der Regel. Kein Mensch, der beinahe ertrunken ist, liebt es baden zu gehen und bezeichnet es als Genuss . Machtthrophäe hin oder her.


AddictedToIan

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Wenn deine eigene schwester gegessen wird, fängst du doch nicht auch damit an. Verständlicher wäre es, wenn er die Mörder einfach abschlachtet. Aber diese Kannibalensache ist in der tat, unlogisch.


JohnDoe2081

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film wäre als Einzelfilm betrachtet gar nicht schlecht.
Aber für mich hat der Film außer dem Namen "Hannibal Lecter" gar nichts mit den anderen Teilen zu tun.
Hannibal Lecter ist nun einmal Anthony Hopkins.

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C_C

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und genau unter diesem gesichtpunkt war ich von dem diesmaligen Hauptdarsteller so positiv überrascht. Nicht nur Hopkins kann den Psychopathen spielen...


Filmkenner77

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Bewertung3.5Schwach

Die recht schwache Vorgeschichte zu den Hannibal Lecter-Filmen mit Anthony Hopkins ist nicht mehr als eine banale und auf Dauer ermüdende Rächerstory, die dem Mythos Lecter mehr schadet als nützt. Gaspard Ulliel versucht mit einigen Grimassen, Hopkins Darstellung zu imitieren, verströmt aber zu keinem Zeitpunkt dessen diabolische Aura. Alles wirkt irgendwie aufgesetzt, hohl und oberflächlich. Sicherlich hat dazu auch das schwache Drehbuch von Thomas Harris beigetragen. Peter Webber hat als Regisseur außer "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" keine nennenswerten Erfolge vorzuweisen und wirkt überfordert. Die knapp 50 Millionen Dollar teuere Produktion war an den Kinokassen allerdings erfolgreich und spielte knapp 83 Millionen ein. Den Film gibt es in einer FSK 16 und einer FSK 18-Fassung, wobei ich mich auf erstere beziehe. Ironischerweise muss man konstatieren, dass die FSK 16-Fassung möglicherweise sogar die bessere ist, weil sie aufgrund der Schnitte subtiler wirkt und sich die Grausamkeiten mehr in der Vorstellungskraft des Zuschauers abspielen. Aber das soll jeder für sich entscheiden.

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C_C

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das mit Gaspard Ulliel seh ich zum Bleistift schonmal völlig anders...


Filmkenner77

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Ich fand sein Spiel nicht beeindruckend, sondern am Rande der Überzeichnung.


Violent Fiffy

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Bewertung6.0Ganz gut

Vorweg sei gesagt, daß mir der Film schonmal sympathisch ist, weil er dazu geeignet ist, die Lager zu spalten. :D
Während die eine Seite sehr neugierig darauf ist, wie so ein Hannibal entstehen könnte oder besser gesagt was ein Mensch erleben müßte, das ihn zu einer solchen Person werden läßt, kann die andere Seite sich nicht im Ansatz vorstellen, daß das jemanden interessieren könnte(siehe u.a. die Kritiken/Kommentare hier) und empfindet wahrscheinlich die verstörende Wirkung des außergewöhnlichen Hannibal-Charakters durch eine ungewünschte Hintergrundserklärung entkräftet bzw. stört sich an einem solchen Nachfolger, der nicht den vorherigen Teilen entspricht.

Ich zähle eher zu den Neugierigen, die sich an einer solchen erklärenden Vorgeschichte nicht stören.
Das Wissen um die Entstehung eines (fiktiven :-) ) Charakters wie Hannibal kratzt meine Fähigkeit trotzdem noch von der Gesamtidee begeistert zu sein nicht im Geringsten.
Nochmal den Stil der letzten Teile aufzuwärmen hätte mich wahrscheinlich nur sehr zögerlich angelockt oder sogar gelangweilt.

Gut gefallen hat mir auch Gaspard Ulliel als Hannibal. Rein äußerlich betrachtet ging das recht gut durch für meinen Geschmack.

Auch die Grundidee der Geschichte fand ich nicht übel aber wie das halt manchmal so ist, fehlte mir da etwas die Würze im Handlungsstrang und etwas mehr Detail-Liebe in einzelnen Szenen.
Bei dem Aspekt der Hinführung zu Hannibals Charakter wäre sicherlich noch mehr Platz für Ideen gewesen, z.B. in Form von mehr verschiedenen kleinen und großen Schlüsselerlebnissen, die ihn zu dem gemacht haben, was man aus den ersten Teilen kennt.
Doch im großen und ganzen kreist die Handlung eigentlich immer um den einen Aufhänger der gegessenen Schwester - um das mal so lachs-frevelhaft auszudrücken - was mir etwas zu unüberzeugend war, um ein Entstehen von Hannibals späterem Charakter zu "rechtfertigen". Es ging um einen einzigen Schock, an dem er sich in einer Art festgebissen hat, die mir unterm Strich etwas zu unglaubwürdig, weil überzogen schien.

Das finde ich schade, denn die Grundidee hat mir wie gesagt gut gefallen aber irgendwie passt die schlussendliche Wirkung des Erzählten nur oberflächlich-grob mit dem bekannten Hannibal zusammen.

Was nicht heißt, daß ich mich dem guten Ton anschließen wollen würde, diesen Film kategorisch schlecht zu finden.
Für meinen Geschmack eine gute Idee, deren Fundament solide ist und daher auch für gute Unterhaltung sorgen kann, der aber das gewisse Etwas fehlt, um richtig gut gefunden zu werden.

Eigentlich wäre ich wohl bei einer 5.5 Wertung stehengeblieben aber die Empörung bei eingefleischten Lecter-Fans(wenn das Adjektiv "eingefleischt" mal treffend ist, dann wohl hier :D ) über die Abwesenheit von Herrn Hopkins und darüber, daß dieser Teil ja gar nicht ist wie die anderen ist mir glatt mal 0.5 wert. :D

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kinogaengerin

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Bewertung6.0Ganz gut

Volle 16 Jahre nach dem filmischen Auftakt von Hannibal Lecter wird nun mit 'Hannibal Rising' endlich sein Ursprung erklärt. Für sich gesehen, ist der Film sogar gelungen, nur im Vergleich zu seinen chronologischen Nachfolgern kommt er nicht so gut weg. Die Geschichte ist schnell erzählt, aber wird für mein Befinden doch recht spannend in Szene gesetzt. Und ich muss gestehen, dass Gaspard Ulliel gar keine so schlechte Figur macht. Natürlich kommt er zu keiner Zeit an einen Anthony Hopkins heran, aber er kann sich doch sehen lassen. Leider musste ich den Streifen nach dem damaligen Kino-Genuss nun in der verstümmelten ab 16 Version sehen, was für ein Graus... "Für das was er jetzt ist gibt es nur ein Wort. Er ist ein Monster!"

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Filmkenner77

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Die verstümmelte Fassung hat zwei Vorteile. Man langweilt sich 15 Minuten weniger und der Film wirkt subtiler. Ironie aus. ;-)


kinogaengerin

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So kann man es natürlich auch sehen, wenn man will. ;)


kahaujiko

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Bewertung6.0Ganz gut

ich weiß nicht, dieser in meinen augen nicht so gelungene teil macht die sonst glorreiche trilogie eher kaputt als dass er sie bereichert. ich war ein bisschen enttäuscht...

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Dr. Lecter

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Bewertung1.0Ärgerlich

Eine abslosut unnötige Vortsetzung und eine Beleidigung für seine Vorgänger. Bei diesem Film wurden asschließlich kommerzielle Aspekte berücksichtigt und in keinstem Fall das Filmvergnügen der Zuschauer. PFUI!!!

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Dr. Lecter

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Deine Meinung...


Violent Fiffy

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Sie sind doch nur wehmütig, weil sie nicht mehr so schön jung und knusprig sind, Herr Dr. Lecter. :-P


ElWray

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Bewertung6.0Ganz gut

das buch fand ich toll

der film naja er ist nicht schlecht aber auch nicht richtig gut

und zum großen bedauern nehmen film und buch dem großartigsten aller fiktiven serienkiller seine mystik

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Nordtveid

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Bewertung7.5Sehenswert

Es sicher schwer Filme wie "Das Schweigen der Lämmer" oder auch "Roter Drache" in den Schatten zu stellen, dennoch bietet "Hannibal Rising" meiner Meinung nach eine recht ordentliche Unterhaltung.

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J!GS4W

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Bewertung4.0Uninteressant

Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm,
Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem purpurroten Mäntelein.

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Oskar Gleit

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Bewertung3.0Schwach

Schon traurig, das Thomas Harris so eine miese Vorlage abgeliefert hat. Dieses Prequel nimmt den "ursprünglichen" Filmen den ganzen Reiz.

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xlkmx

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Bewertung3.0Schwach

Irgendwann mal auf Sky gesehen .. hat keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Schade, erschien mir, während er im Kino war, ganz interessant.

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