Hannibal Rising - Wie alles begann

Hannibal Rising (2007), US
Laufzeit 122 Minuten, FSK 18, Thriller, Drama, Kinostart 15.02.2007

3.6 Kritiker
14 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.0 Community
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noch nicht bewertet

von Peter Webber, mit Gaspard Ulliel und Richard Brake

Dieser vierte Film um Hannibal Lecter erzählt die Vorgeschichte des berühmten Serienkillers. Litauen, während des Zweiten Weltkriegs: Im Alter von zehn Jahren wird der kleine Hannibal Lecter Zeuge, wie seine Eltern kaltblütig ermordet werden. Anschließend muss er auch noch mit ansehen, wie Soldaten seine jüngere Schwester töten und daraufhin ihre Leiche verspeisen. Dieser Moment entfesselt in dem unschuldigen Kind einen unbändigen Hunger nach Rache. Nachdem er sich erfolgreich durch seine harte Jugend hindurch gebissen hat, steigt Hannibal zum weltweit raffiniertesten und gefürchtetsten Serienkiller auf: Ein kultivierter Karrierist, der die Menschheit zum Fressen gern hat … Mehr als sieben Millionen deutsche Kinobesucher verfolgten die Kultschocker “Das Schweigen Der Lämmer”, “Hannibal” und “Roter Drache” auf der Leinwand. Jetzt kann der Appetit der Zuschauer auf mehr Gruselgeschichten aus dem Leben des berühmt-berüchtigten Dr. Hannibal Lecter endlich gestillt werden: Peter Webber inszenierte das fesselnde Prequel der Kultreihe, für das erneut Bestseller-Autor Thomas Harris die Vorlage lieferte.

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Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: Hannibal Rising - Wie alles begann

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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2.5Ärgerlich

Was immer man unter dem schwammigen Terminus der "Kunst" zu verstehen gedenkt, ist es dann nicht auch Kunst, wenn mir ein Regisseur in Kaugummi gedehnten 126 Minuten Vorgeschichte einer geschätzten Filmreihe exakt nichts Neues erzählt, was mir die geschätzte Filmreihe als solches bereits Jahre vorher unter die Nase gerieben hat? Bravo. Ich weiß jetzt über den sympathischsten Kannibalen ohne Vergangenheitstrauma genauso viel wie über den sympathischsten Kannibalen mit Vergangenheitstrauma. Nochmal: Dem gebührt Respekt. Das wären dann also die 2,5 Respektpunkte. So oder so ähnlich. Thomas Harris, der seinen abschließenden (?) Roman zum Filmdrehbuch parallel schrieb, und Peter Webber betreiben hinterhältigste Legendenselbstzerstörung, in dem sie die seinerzeit von Jonathan Demme subtil eingebetteten Kopfkinoschocks aus dem "Schweigen der Lämmer" dem Schrein der Sensationsgier opfern, was dem Film nicht gut tut, überhaupt nicht. Dem nicht abnehmenden Verlangen…

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Andy Dufresne

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Sehe es wie Stefan R., mir hingegen gefällt das Wort "Gorebauer" am besten ;D


Timo K.

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Dankeschön. :)


Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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2.0Ärgerlich

Wer schon immer wissen wollte, woher Hannibal Lecters Appetit auf Menschenfleisch stammt, wird mit Hilfe von Hannibal Rising diese Wissenslücke schließen können. Weitergehende Erwartungen sollte man an den Film lieber nicht richten.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

fseifert

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bla


Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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1.0Ärgerlich

Wenn die Heroen der Filmgeschichte wieder und wieder aufgewärmt werden, packt nicht wenige das blanke Entsetzen. Erst recht im Fall von klassischen Charakteren des Horror- und Thriller-Sujets; und weniger ob ihrer grausigen Taten. Im Fall von Hannibal Lecter schwingen Schöpfer und Hollywood immerhin gemeinsam den Kochlöffel: Thomas Harris und Dino De Laurentiis servieren Leser und Zuschauer das Prequel zum Psycho. Auf dem Speiseplan: Der philosophierende Gourmet mit der fatalen Vorliebe für Menschenfleisch - wie er wurde, was er isst.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

plusquamperfekt: Vice Magazin plusquamperfekt: Vice Magazin

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6.0Ganz gut

Lustig verkopfte begründung, warum Hannibal das ist, was er ist. Der junge Hinnabl sieht aus wie Crispin Clover.

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Kommentare (51) — Film: Hannibal Rising - Wie alles begann

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Chewbacca

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Bewertung5.0Geht so

Die Intention dieses langatmigen Streifens sollte doch sicher sein, das Wesen des sympathisch anmutenden Serienkillers Hannibal Lecter zu ergründen. Ob dieses Ziel wirklich erreicht wurde, sollte jeder selbst beurteilen. Zumindest stellt man dar, wie aus einem unschuldigen Jungen eine Bestie wird, die durch den Jungschauspieler Gaspard Ulliel wirklich schön gespielt wird. Dieser Junge hat ein furchtbares Lächeln und eine Kälte in den Augen, die perfekt zur Version von Anthony Hopkins passt, aber keinesfalls dessen unglaublichen Charme besitzt. Dies ist auch das große Problem des Films, denn diese Figur wird nur durch dessen faszinierende Darstellung wirklich und scheint ihm allein zu gehören.

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Ben-jo

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Bewertung5.0Geht so

Die Handlung in den Film "Hannibal Rising" ging im Laufe der Zeit ein wenig unter. Es fehlen tiefgründige Elemente. In den Film geht es nichs weiter als Lecters Rache. Man hätte den Schluss ein wenig mysteriöser gestaltet. Der Junge Lecter ist nicht der Lecter, der mit Intelligenz ausgestattet ist. Zusammengefasst war es auch eine Enttäuschung. Hätte mehr erwartet.

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MrKORNCLOWN

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Bewertung5.5Geht so

was soll ich sagen, der film ansich ist sehr gut, doch da steht Hannibal in der überschrift und den hab ich leider gottes nicht gesehn. ich hab nur ein knabe bzw junger mann gesehn der seine verspeisste schwester rächt.
.
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die kulisse und kostüme ect sind hervorragend gemacht, es macht sogar spass die komparsen im hintergrund zu betrachten da diese auch überzeugend spielen.
der sound ist auch gut gemacht. die CGI flieger, naja ich sag mal nix dazu...
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ich weiss nicht ob der film geschnitten wurde da ich die TV fassung sah, aber ich muss noch die blutarmut beklagen. beim metzger-geschnetzteltes hab ich schon grosse erwartungen gehabt, was den blutpegel angeht. leider wurde ich enttäuscht.
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Fazit: enttäuschendes prequel ohne Anthony Hopkins der meiner meinung nach ruhig als erzähler hätte auftretten können. z.B. während er den letzten typen in kanada stück für stück verspeisst, den er erst jahre nach dem rachefeldzug aufgespürt hatte. und nicht 5 min vor filmende noch schnell den in kanada um die ecke bringen, denn man darf ja nicht die magische 140min grenze überschreiten. -.-

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nischenmensch

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Bewertung5.5Geht so

Meiner Meinung nach steht dieser Film kaum in Bezug zu den anderen Filmen, da das psychologische Profil nicht unbedingt dem des "eigentlichen" Hannibal Lecters entspricht. Dies sollte die Vorgeschichte sein, wenn man es allerdings als eigenständige Geschichte betrachtet, ergibt die Geschichte auch komplett Sinn, aber niemand, der sich halbwegs mit Serienmördern, Psychologie und Profiling auskennt, kann mir erzählen, dass er es für wahrscheinlich erachtet, dass ein Mensch - wenn es diesen Hannibal tatsächlich gegeben hätte - dann auch so agieren würde (dies ist auf alle Filme bezogen, da mir der Übergang fehlt von diesem, der ja die Vorgeschichte sein sollte, zu den anderen Filmen) .

Wenn es nur eine Geschichte gewesen wäre, ohne dass "Nachfolger" bereits existierten, wäre er sehr interessant gewesen. Eine Geschichte über Rache und Verlust, den Verlust von Gefühlen (was allerdings auch nur sehr schwach und im Hintergrund dargestellt wird). Interessant und gut allerdings fand ich die Idee, dass er durch seine Tante zur Bildung fand, allerdings ist es fraglich, ob es wirklich auf diese Art und Weise und in diesem Ausmaß hätte passieren können.

Letztendlich hatte dieser Film - einzeln betrachtet ohne die anderen Teile über Hannibal Lecter - gute Möglichkeiten und hätte bloß weiter ausgebaut werden müssen, aber so verfiel eine schöne Geschichte der Rache zu Staub. Trotzdem 5,5 Punkte, da dieser Staub mit dem Blut am Boden so schön aussieht :)

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nischenmensch

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wäre sie sehr interessant gewesen (der Rechtschreibfehler tut mir leid -.- )


AlexanderDeLarge

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Aber du weißt schon, dass es sich um einen Spielfilm handelt? "Niemand kann mir erzählen, dass ein Mensch, wenn es diesen Hannibal tatsächlich gegeben hätte", in der Lage ist dein Parfüm auf tausend Meter zu erschnuppern. Die ganze Art der Dramaturgie erhebt doch überhaupt nicht den Anspruch einen wirklichkeitsnahen Serienmörder abzubilden. Dann schau "Dear Mr. Gacy" (ist nach einer wahren Begebenheit, Buch aber besser) oder Henry: Portrait of a Serial Killer. Übrigens ist es im 2. Weltkrieg in Osteuropa zu Fällen von Kannibalismus gekommen, und warum sollte da ein Opfer theoretisch nicht zum Täter werden, wie so oft.
Ich fand den Film wirklich anständig, einfach ästhetisch.
PS: Diese s**** Rechtschreibfehlersammler.


morlock

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Bewertung2.5Ärgerlich

Eigentlich hätte der Film aufgrund der soliden Inszenierung und der schauspielerischen Leistungen eine geringfügig höhere Bewertung verdient.
Aber wenn man sich schon an dem großen Original messen möchte und dann nur so ein erbärmliches und dummes Rachefilmchen bei rauskommt ist das sehr ärgerlich.
Mit dem Hannibal Lecter aus den alten Romanen bzw. Filmen hat das hier nix mehr zu tun.
Dr. Lecter ist ein kaltblütiger und intellektueller Killer und kein edler Rächer der Witwen und Waisen.
Total lächerlich, wie versucht wird, sein Handeln moralisch zu rechtfertigen und darum eine einfallslose Handlung konstruiert wird.
Er macht nur so richtig fiese Typen platt, die es mehr oder weniger "verdient haben" und wird auch noch als Kinderfreund hingestellt.
Dadurch verliert er auch etwas von seiner Bedrohlichkeit.
Nicht mal als Revenge-Movie weiß der Film zu überzeugen, da völlig ideenlos und fade.
Der Modus Operandi von Lecter, also die Art wie er sich rächt, ist auch nicht originell.
Mit jeder Fortsetzung wurde die Reihe schlechter und dies ist der bisherige, absolute Tiefpunkt.

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Weltenkind

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Bewertung7.0Sehenswert

"Für das was er jetzt ist, dafür gibt es nur ein Wort... er ist ein Monster."

Qualitativ bewegt sich "Hannibal Rising" ziemlich weit hinter seinen Vorgängern. Und das kann man ganz klar an einer Person fest machen: Anthony Hopkins. Hopkins ist der Inbegriff des Hannibal Lecter und wird für den Rest seines Lebens mit dieser Rolle identifiziert. Der junge und durchaus begabte Gaspard Ulliel mimt den jungen Lecter und schafft es auch den noch frischen Wahnsinn seines Charakters zu schauspielern. Doch wenn man sich vor Augen führt, wie beherrscht und eiskalt Hopkins Lecter spielt, wirkt Gaspard Ulliel wie eine Lachnummer. Lässt man diesen Vergleich allerdings aus, überzeugt der Franzose durchaus.
Die Geschichte bleibt selbst recht blass, bis auf die Suche nach den Mördern seiner Schwester und dem Erlebnis im Krieg erfährt man nichts Besonderes über die Person des Hannibal Lecter. So verkrümmt der Film "Hannibal Rising" zu einer 08/15 Rachegeschichte die zwar keinerlei Längen aufzuweisen, aber stellenweise seinen chronologischen Nachfolgern in weiten Dingen nachsteht. Da es sich bei Dr. Hannibal Lecter um einer der interessantesten und bekanntesten Film- und Literaturfiguren der Geschichte handelt, ist wohl jeder begierig darauf zu erfahren, wie das Leben des Kannibalen ablief. Doch die Einblicke begrenzen sich auf ein Minimum und der Charakter bleibt distanziert und unnahbar.
Im Großen und Ganzen ist "Hannibal Rising" ein sehenswerter Film, der durch viel Blut und Gewalt dem breiten Publikum zu gefallen weiß, aber gegen seine Vorgänger mehr als nur ein flacher Ableger seiner selbst ist.

"Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm. Es hat vor lauter Purpur ein Mäntlein um."

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Weltenkind

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-unter +ein


Weltenkind

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Dessen Selbstjustiz mehr als banal und idiotisch war, da der Alte nur die Frau angegraben hat, oder so ähnlich. Und da er die Tat auf eine bestialische Art und Weisen durchgeführt hat, ist die Aussage, er sei ein Monster für mich zumindest legitim.


8martin

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Bewertung6.0Ganz gut

Der vorerst letzte Teil in der Serie um das Monster Hannibal Lecter. Es ist eine spannende, in eindrucksvollen Bildern erzählte Ergänzung, die den Teil in seinem Leben schildert, den wir bisher nicht kannten. Die grauenvollen Erfahrungen als Kind werden knapp ohne Vertiefungen geschildert. Man kann nachvollziehen, wieso er später als junger Mann von Rachegedanken geleitet seine Opfer quält und sein Tun durch zynische Kommentare begleitet. Er rechtfertigt seine Taten aus einer gewissen Ohnmacht heraus, fragt ’Wo war die Polizei damals?’ Wie so oft tanzt er ihr auf der Nase herum. Neu ist, dass sich die früheren Übeltäter zum gemeinsamen Widerstand formieren und dass er eine anbetungswürdige Tante hat (die große Gong Li), die er wie die Ritter im Mittelalter in ergebener Minne verehrt.
Die Mimik des Hauptdarstellers Gaspard Ulliel kommt meistens mit einem bitteren Ausdruck daher, der sich bei Bedarf zu einer Fratze des Todes verzerrt.
Webbers Film schwelgt nicht in Blut, sondern dosiert es wohl portioniert. Oftmals sieht man nur das Ergebnis der Tat. Aber nicht nur deshalb fehlt allerdings die Hochspannung. Unterhaltsames Grauen, das einen weder zum Wegschauen noch zum Nägelkauen zwingt. Dazu ist es viel zu schön anzusehen.

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Magda_Lena

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich verstehe die ganzen schlechten Kommentare nicht so ganz.
Natürlich - wir sind bei den Hannibal-Filmen besseres gewohnt, aber wenn man mal vorweg lässt, das der Film zur Hannibal-Reihe gehört, ist es doch ein ganz guter Film.
Und natürlich hat sich das Niveau nicht gehalten ohne Anthony, aber ich mag den Film trozdem und man erfährt viel über das "Monster" Hannibal Lector.
Meiner Meinung nach eine würdige Fortsetung der Reihe, und das sage ich als Fan.

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Spielberg_Fan

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Bewertung5.0Geht so

Mit der Vorgeschichte „Hannibal Rising“ wurde der berühmten Hannibal-Saga nicht wirklich ein Geschenk gemacht. Wer hier den raffinierten Spannungsaufbau der Vorgänger-Streifen bzw. der späteren Geschichten um den kannibalischen Dr. Hannibal Lecter erwartet, wird ziemlich enttäuscht werden.

„Hannibal Rising“ es im Grunde nicht mehr als eine typische Rachestory, die mit einigen Längen zu kämpfen hat. Optisch mag das Werk zwar sehr ansehnlich sein, was aber alleine nicht über die schwache Inszenierung hinweg tröstet. Dem Film fehlt es an manchen Stellen an der nötigen Spannung und auch die Darsteller können teilweise nicht wirklich überzeugen. Besonders Hauptdarsteller Gaspard Ulliel (Hannibal Lecter) nervt ab einem gewissen Zeitpunkt nur noch mit seiner überspitzten Darstellung. Das dämliche Grinsen und der nicht glücken wollende Versuch, die Mimik und Gestik von Anthony Hopkins zu übernehmen, ruft beim Zuschauer nur Hassgefühle hervor. Ulliel's Hannibal wirkt wie ein großes Arschloch und lässt sämtliche Sympathie, Stil und Intelligenz vermissen, die Hopkins Darstellung noch auszeichnete.

Die Idee, die Vorgeschichte von Hannibal Lecter zu erzählen, ist durchaus interessant. Nur sollte man dann nicht unbedingt einen 08/15 Thriller daraus machen, der mit Selbstjustiz und den damit verbundenen Gewaltszenen den Zuschauer bei der Stange halten will.

Weniger wäre bei „Hannibal Rising“ wohl mehr gewesen.

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Jeff Lebowski

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vorgemerkt

Ich dachte immer es gibt nur 3 Filme?!

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FilmFuzzi

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Rising find ich gar nicht mal so schlecht!
Er ist negativ bewertet weil kein "Hopkins" mitmacht
Aber was hätten sie bitte machen sollen?
Den Alten liften und seine haut einem roboter überziehen der sich geschmeidig bewegen kann? Haha

Naja man sieht halt WARUM Lecter zum Kannibalen geworden ist und wie er zu den Masken kam bla sültz fasel... jedenfalls fand ich ihn geil.


Weltenkind

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Ja, so in etwa. Blutmond steht für sich alleine, auch wenn es die Originalversion ist. Die Hopkins Filme gehören allen Anschein nach zusammen, ergeben also eine Trilogie, bzw. Quadrologie, wenn man Rising dazu zählt.


Lori007101

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Bewertung5.0Geht so

Die Vorgeschichte von Hannibal Lecter wäre spannend gewesen, hätte man ihn nur nicht so oberflächlich inszeniert! Schauspielerisch ist er sicher gut, aber es fehlt etwas an präsenz und tiefgründigkeit. Schade um den Stoff!

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Fimbul

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Bewertung9.0Herausragend

Ich liebe diesen Film und stehe dazu! Ich mag die Schauspieler, ihre Leistung, die Geschichte, die Regie und die Atmosphäre.
Wenn man den Film abschreibt nur weil Hannibal draufsteht und kein Anthony Hopkins drinsteckt - okay - vielleicht hätte man den Film nicht unbedingt in diese Reihe zwingen müssen, aber Gaspard Ulliel versucht auch nicht Anthony Hopkins zu kopieren, er hat seinen eigenen Stil und seine eigene Interpretation von Hannibal Lecter und die gefällt mir sehr gut.
Es ist schon merkwürdig dass der Film größtenteils zerrissen wird, aber Anthony Hopkins selbst nur lobende Worte findet... wahrscheinlich hatte er mehr Abstand und Gelassenheit als die Hardcorefans.

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FilmFuzzi

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stimme dir VOLLKOMMEN zu


standec

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Bewertung4.5Uninteressant

Eines der letzten großen Geheimnisse der Menschheit ist gelüftet. Dr. Hannibal Lecter ist ein von Alpträumen gepeinigter Samuraikrieger, auf der Jagd nach Kriegsverbrechern. Man möge mir diese leicht polemische Einleitung nachsehen, aber Hannibal Rising konnte den subtilen Kitzel von größter Abscheu, und dem ihr widerstreitende Sympathie und Fazination zu diesem Monster aus „Schweigen der Lämmer“ weder fortsetzen, noch auflösen. Sein überragender Intelekt und künstlerische Fertigkeiten, paaren sich nur zufällig mit seiner Mordlust, und gehen nicht etwa auseinander hervor. Wehrend in einem Roman wie 1984 als entferntes Beispiel, sich das Böse in dessen berüchtigten Foltergespräch zwischen Smith und O'Brien mit schockierend logischer Konsequenz, gegen alle von Moralvorstellungen getragene Kritik souverän behauptet, möchte man hier ja schon bald Hannibal selbst als das Opfer unmenschlicher Barbarei tröstend in die Arme nehmen. Auch, wenn man nun hinnimmt, dass Hannibal erst durch die Ermordung seiner Familie zum personifizierten Bösen mutierte, und nicht vielleicht als solches geboren selbst solche Tat begangen hat, so macht dieser Film diese Entwicklung nicht anschaulich – noch plumper wäre es, zusätzlich seinen Hang zum Kannibalismus, aus der gezeigten Vorgeschichte heraus erklärt wissen zu wollen.

Schon der Film „Hannibal“ war eher eine Demontage des faszinierenden Schreckens aus und durch maximaler Intelligenz, den Lecter zuvor noch verkörpert hat. Nun aber ist jeder sicher vor ihm, der nicht zufällig ein ungehobelter Fettwanst wie der gezeigte Fleischer ist, oder vielleicht jemanden aus seiner Familie getötet hat. Zum Glück ist das Schweigen der Lämmer schon lange im allgemeinen Schweigen untergegangen, denn sonst wäre dieser Film noch unerträglicher geraten. Man betrachte ihn nun lieber, als einen Film unter vielen und die Namensgleichheit als dummen Zufall. So kann man dieser Produktion noch ein „OK“ gewähren.

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MasterZ

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Bewertung5.5Geht so

man hätte eindeutig mehr daraus machen können aber die Buchvorlage ist auch nicht so Detailreich wie die anderen Bücher deswegen finde ich eigentlich den Film gar nicht so schlecht aber man hätte mehr rausholen können. Das zweite Problem der Spannungsbogen fällt immer wieder zu Boden und kann nicht neu Aufgebaut werden.

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algenflo

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Bewertung0.0Hassfilm

Das ist einer der wenigen Filme, bei denen ich wirklich eingeschlafen bin. Meiner Meinung nach gehöhrt dieser Film nicht zur Lecter-Reihe, das ist ein verdammt schlechter Film, mit beschi.... Schauspielern um uns das Geld aus den Taschen zu ziehen. Bin sehr entäuscht!

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FordFairlane

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Ganz deiner Meinung xD


Joeyjoejoe17

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Bewertung0.0Hassfilm

Absolut unspannend, absolut schlecht, absolut langweilig, absolut unnötig.

Fazit: Absoluter Dreck :-/

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Strauch

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Bewertung2.0Ärgerlich

Der Fortsetzungswahn hat eine weitere ruhmreiche Filmfigur demontiert. Dieses Mal hat es Hannibal Lecter erwischt. Im Prequel „Hannibal Rising“ verkommt der kultivierte Kannibale zu einem psychologischen Klischee. Das Schlimmste an dem Film ist nicht, dass er kaum Spannung erzeugt, dass die Dialoge teilweise hölzern und oft pathetisch sind, dass er Kriegs- und Nachkriegselend platt inszeniert, dass das Drehbuch bisweilen absurd ist, sondern vor allem, dass er seine Hauptfigur entmystifiziert. Regisseur Peter Webber und Drehbuchautor Thomas Harris dechiffrieren das Böse auf plumpeste Weise, indem sie Lecters Kannibalismus auf ein Kriegstrauma zurückführen, das stereotyper nicht sein kann. Während Hannibal in den vorangegangenen Teilen geradezu eine Ästhetik des Kannibalismus praktizierte, verkommt seine Grauenhaftigkeit so zur Trivialität. Das Geheimnisvolle und Faszinierende der Hauptfigur geht damit restlos verloren. „Hannibal Rising“ ist Hannibals Untergang.

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*megami*

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Bewertung9.5Herausragend

dazu brauch man nicht viel sagen...Hannibal Lecter spricht doch schon allein für sich...

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geheimer333

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Wenn er von Anthony Hopkins gespielt wird, aber sonst...


*megami*

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na gut, es ist jetzt zwar nicht Anthony Hopkins, aber der Film ist trotzdem cool...


Nicolas Schäfer

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Bewertung6.0Ganz gut

Durchaus packend und zumindest von der Titelrolle sehr gut gespielt aber wenn man schon einen abgruntief bösen antihelden hat dürfen die eigentlichen "Bösen" nicht nach dem ultra Schwartz Weis bild ablaufen (Kannibale Kriegsverbrecher Gangsterboss und Menschenhändler, ach komm schon). Netter Film aber ich würde nicht noch einen wollen. Auf jeden fall besser als Hannibal, aber an das Schweigen der Lämmer oder Den roten Drachen kommt er nich mal ansatzweise rann.

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sikkmeidack

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Bewertung7.0Sehenswert

Viva la evolution.
Ein gelungenes Prequel, dessen gesamte Auflösung sehr creepy-gänsehautig ist und gleichzeitig auf einer grotesken Weise logisch erscheint. Die kooperierenden Zeitsegmente generieren eine schlüssige Identität von uns Hannibal. Eine sehr dichte Atmosphäre, die ohne Spannungsverlust und enorm ausdrucksstarken Bildern eine puzzlegleiche, sukzessive Auflösung des prätentiös-intelligen, faszinierenden Serien-Mörder-Narzissten schildert und eine mehr oder minder nachvollziehbare Denke offen legt. Die Geburt eines Monsters, das unausweichlich wie auf Schienen seiner perfekt-brutalen Vollkommenheit entgegen fährt. Flieg, flieg, flieg...

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