Hannibal

Hannibal (2001), US Laufzeit 135 Minuten, FSK 18, Kriminalfilm, Thriller, Horrorfilm, Kinostart 15.02.2001


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5.2
Kritiker
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6.9
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118 Kommentare
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von Ridley Scott, mit Anthony Hopkins und Gary Oldman

In Hannibal setzt Gary Oldman ein Kopfgeld auf den in Florenz lebenden Kannibalen aus. Julianne Moore darf den Köder spielen.

Handlung von Hannibal
Etwa zehn Jahre nach seiner Flucht aus dem Gefängnis lebt Dr. Hannibal Lecter (Anthony Hopkins) unter falschem Namen in Florenz, als seine Tarnung auffliegt. Der Multimillionär Mason Verger (Gary Oldman), ein ehemaliger Patient und grauenvoll entstelltes Opfer des kannibalistischen Serienkillers, hat ein Kopfgeld auf Hannibal Lecter ausgesetzt, um sich an ihm zu rächen. Doch so leicht läßt sich der intelligente Psychopath nicht fassen. Verger kennt jedoch Hannibals einzigen schwachen Punkt: Clarice Starling (Julianne Moore). Mit ihr als Köder gelingt es Verger, Hannibal Lecter in seine Gewalt zu bekommen und will ihn zur Genugtuung an eine Horde menschenfressender Wildschweine verfüttern. Doch Verger hat diese Rechnung ohne Clarice Starling gemacht…

Hintergrund & Infos zu Hannibal
Inhaltlich stellt Hannibal nach Hannibal Rising – Wie alles begann, Roter Drache und Das Schweigen der Lämmer den vierten Teil der Hannibal-Lecter-Tetralogie dar und basiert wie die anderen Teile auf dem gleichnamigen Roman von Thomas Harris. Auch wenn die Drehbuchautoren eng mit Das Schweigen der Lämmer -Regisseur Jonathan Demme und Hauptdarstellerin Jodie Foster zusammenarbeiteten, so sagten beide letztendlich für das Sequel Hannibal ab. Nachdem Foster nicht mehr als FBI-Agentin Clarice Starling zur Verfügung stand, war sich auch Hauptdarsteller Anthony Hopkins zunächst unsicher, ob er erneut als Hannibal vor die Kamera treten sollte. Für den Fall der Fälle hatten die Produzenten Tim Roth als Nachfolger in Erwägung gezogen.

Auch wenn Anthony Hopkins sich “seine” Clarice nicht aussuchen durfte, so wurde er doch von Regisseur Ridley Scott (Gladiator) konsultiert und setzte sich sehr für Julianne Moore ein, die er bereits zu Mein Mann Picasso kennengelernt hatte. Auch Gary Oldman und Hopkins kannten sich bereits aus Bram Stoker’s Dracula, in dem sie als legendäre Kontrahenten Graf Dracula und Van Helsing auftraten.

Hannibal war wie sein Vorgänger Das Schweigen der Lämmer ein großer kommerzieller Erfolg, der mit einem Budget von 87 Mio. US-Dollar weltweit knapp 350 Mio. Dollar einspielte. Kritiker vermissten allerdings die tiefe Verbundenheit, die Fosters Starling gegenüber dem Serienmörder Hannibal zum Ausdruck gebracht hatte. (JW)

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Mehr Bilder (23) und Videos (5) zu Hannibal


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Hannibal
Genre
Kriminalfilm, Psychothriller, Horrorfilm, Thriller
Zeit
Gegenwart
Ort
Italien, Venedig
Handlung
Blut, Entführung, Erhängen, FBI, FBI Agent, Gehirn, Gewehr, Kannibale, Kannibalismus, Mord, Opfer und Täter, Polizei, Psychiatrie, Rache, Roman, Serienmörder, Surrealismus, Verbrecherjagd
Stimmung
Aufregend, Verstörend
Tag
Literaturverfilmung, Sequel
Verleiher
Tobis StudioCanal GmbH & Co. KG
Produktionsfirma
Dino De Laurentiis Productions, MGM, Universal

Kommentare (108) — Film: Hannibal


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hakudererste

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Bewertung4.5Uninteressant

Tut mir leid aber das war Murks. Der Film nimmt sich selbst viel zu ernst. Die 135 min fuehlen sich wie Kaugummi an da einfach fast nichts passiert, weder erzaehlerisch noch optisch. Das Ituepfelchen ist der teils komplett deplatzierte Soundtrack der Spannung an den unguenstigsten Momenten aufbauen will. Insgesamt nicht grottenschlecht aber Gut geht anders.

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vanilla

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Bewertung5.0Geht so

Technisch und optisch, ein einwandfreier Psychothriller.
Was soll man aber auch anderes von dem visionellen Genie Ridley Scott auch erwarten.
Düstere Atmosphäre überzieht den ganzen Film, so wie es sich auch für einen guten Thriller gestattet.
Das Cover mit Anthony Hopkins ist super gut gelungen und lässt einem schon fast das Blut in den Adern gefrieren.
Natürlich muss sich die Fortsetzung auch mit dem hervorragenden ersten Teil messen und hier werden "Hannibal" die Grenzen aufgezeigt.
Denn die Spannung, die Geschichte über die Identität des Kanibalen, die nervenzerfetzenden Dialoge und auch Jodie Foster (ja das kommt aus meinem Mund, eigentlich mag ich die so gar nicht), waren viel besser als bei "Hannibal".
Hier setzt man mehr auf die Optik und die brutalen Schockmomente, die einem den Magen so richtig aufwühlen.
Musste mich fast übergeben, der Eimer stand bereit;-)
Selten habe ich mich so geekelt, wie hier in einigen Szenen (Schweine und Gesichaufschlitzen auf Drogen + Hunde, bähhh sag ich nur dazu).
Was im ersten Teil nur angesprochen oder angedeutet wurde, wird hier schon fast zelebriert.
Warum nur?

Hopkins in der Rolle seines Lebens ist überragend, alle anderen sind nur Statisten gegen ihn.
Für mich leider kein würdiger Nachfolger und "Der Rote Drache" ist auch viel besser.
Hoffe sehr, dass "Hannibal Rising" nicht so sehr auf Ekelmomente und Blut setzt, sondern wieder mehr auf eine tolle Story, ansonsten bin ich dann schon sehr enttäuscht.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

vanilla

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Naja, denke er wird dir schon mehr zusagen, aber berauschend war das nicht, oder doch??


Drehmumdiebolzen

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Schade...
Klar reicht der niemals an "Silence" ran, aber wie denn auch?
Die Story ist ja vollkommen anders konzipiert und spielt 10 Jahre später.
Kann man absolut nicht gleichsetzen.
Dass die restlichen Darsteller bloß Staffage sind, kann ich nicht so wirklich nachvollziehen. Ray Liotta hat gegen Ende nen herrlich bescheuerten Auftritt, Moore gibt eine solide Starling ab, Hopkins... ist so oder so über alles erhaben ;P
Und Gary Oldman ist das rabenschwarze Sahnehäubchen ;-)

Klar ist das alles schon übelst makaber, den Ekel kann ich da verstehen.
Aber dann lass besser wirklich die Finger von "Rising". Der ist nochmal vollkommen anders (da ohne Hopkins), fast sogar noch brutaler, mindestens nochmal doppelt so umstritten und eigentlich nur noch was für Fannibals :D


Amazing

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Bewertung5.0Geht so

Ich hatte mir ehrlich gesagt mehr erwartet denn ich finde dieser Film hat zu viele langweilige Szenen und groß Spannung wird auch nicht aufgebaut

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timmoe

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Bewertung5.5Geht so

Nach "Das Schweigen der Lämmer" waren die Vorzeichen eigentlich wieder gut. Anthony Hopkins am Start, dazu eine gute Auswahl Nebendarsteller und Juliane Moore als Ersatz für Jodie Foster ist auch zu verschmerzen.
"Hannibal" bietet zwar viel Hopkins als Lecter, viel mehr noch als im hochklassigen Thriller von Jonathan Demme, dafür aber auch deutlich weniger Spannung. Subtilität weicht dem Effekt, der in den bekannten Szenen auch gut zur Geltung kommt, wobei "Hannibal" gemessen an den heutigen Standards, die das Terror- und Torture Kino gesetzt hat, eher noch harmlos ist.
Ich kenne zwar die Romanvorlage nicht, kann mir aber auch nicht vorstellen, dass diese noch viel mehr interessante Details preisgibt. Das würde mich wirklich mal interessieren.
Für die Laufzeit von ca. 130 Minuten bekommt man einfach zu wenig geboten und so hoffe ich auf die weiteren Teile "Roter Drache" und "Hannibal:Rising", die ich mir sicherlich demnächst zu Gemüte führen werde..

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Martin Oberndorf

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Heute geht es um die Fortsetzung eines Klassikers der 1990er Jahre, der seinerzeit die Filmwelt, insbesondere im Thrillergenre, revolutionierte.
Lange Zeit habe ich überlegt, ob ich mir diese ansehen soll, wo ich doch den ersten Teil so bahnbrechend fand.
Letztlich geht probieren über studieren, und dass zu probieren immer gut ist, wird uns auch die Titelfigur des Films bezeugen können.
Die Rede ist von "Hannibal".
...
Ich mache nun etwas, was ich sonst eigentlich nie mache, nämlich den zweiten Teil einer Reihe zu reviewen, ohne zuvor ein Kommentar zum Ersten verfasst zu haben.
Ich bin aber schlicht und ergreifend nicht dazu gekommen, mir diesen in den letzten Tagen nochmal zu Gemüte zu führen, möchte aber jetzt schon einen Kommentar schreiben, da der erste Eindruck nun noch vorhanden ist.

Eigentlich wusste ich nicht, was ich mir erwarten sollte, eim schlechter Abklatsch des Erstens oder doch eine ambitionierte Forsetzung? Womöglich auch einfach nur ein schreckliches Machwerk, dass die Genialität des Vorgängers entmythifiziert...

Nun zur Story:
War Hannibal Lecter im Schweigen der Lämmer noch eher auf der Seite der Jagenden ist er hier selbst der Gejagte.
Clarice Starling, die durch das Zur-Strecke-bringen des Buffalo Bill einst Ruhm erlangte, verliert durch ihre brutalen und in Augen der Öffentlichkeit gefühllosen Einsätze zunehmend ihr Ansehen.
Gerade da taucht Lecter wieder auf der Bildfläche auf...

Eines muss man sagen:
"Hannibal" ist nicht Das Schweigen der Lämmer. Er ist kein Ausnahmefilm, ist keiner der wichtigsten Filme der Filmgeschichte, und auch nicht DAS Meisterwerk schlechthin.
Aber: er hat das quasi unmögliche geschafft, indem er ein Meisterwerk fortgesetzt hat, ohne es komplett zu zerstören und immer noch spannend zu sein.

Ich habe es nicht bereut, dass ich mich entschlossen habe, dem Film eine Chance zu geben.
Ridley Scott inszeniert das ganze Geschehen einfach wunderbar.
Gefühlvoll, spannend, aber auch unfassbar hart.
"Hannibal" ist um Vieles brutaler und verstörender als Das Schweigen der Lämmer, vor Allem in der zweiten Hälfte gibt es da ein paar sehr extreme Szenen, und das Finale stellt selbst für Hartgesottene eine Herausforderung dar, insbesondere wenn es darum geht, den Mageninhalt im Körper zu behalten.
Ridley Scott inszeniert die Gewalttaten aber so brillant, dass jede der brutale Szenen, die oft fernab des guten Geschmacks liegen, zur Essenz des Films wird.
Das ist wie mit Lecter selbst: kultiviert, behutsam, intelligent wenn gerade nicht 'hungrig', und in den Momenten in denen er seiner 'Tätigkeit' nachgeht, wird es einfach schlichtweg grauslich.

Anders als der Vorgänger bietet "Hannibal" auch eine ansehliche Portion schwarzen Humor, die oft dafür sorgt, dass Szenen, in denen wir ganz neue Seiten der Leute sehen - also die Innenseite - oft zu einem Schmunzeln oder gar einem kurzen Lachen führen.
Das ist sehr merkwürdig. Aber gut.
Und spannend und düster ist der Film trotzdem.

Ich hatte ja mein Bedenken, dass Julianne Moore der Aufgabe gewachsen ist, Jodie Foster zu ersetzen. Moore ist eine absolut brillante Schauspielerin, habe ich zuletzt in Dem Himmel so fern gesehen, aber wie soll sie bitte mit der echten Clarice Starling höchstpersönlich konkurrieren?
Wie sich herausstellt, war Moore die beste Lösung.
Sie ist zwar nicht Agent Starling, aber sie ist wohl die bestmögliche Darstellerin, die sie verkörpert, wenn man mal Foster außer Acht lässt.
Zu Anthony Hopkins brauche ich wohl nichts sagen? Diese Rolle passt zu ihm wie ein bescheuerter Vergleich zu mir. Man kann jetzt natürlich argumentieren, dass die Rolle nichts Neues mehr ist, aber verdammt, der Typ spielt genial und es macht Spaß, ihm zuzusehen.

Alles in Allem ist "Hannibal" zwar nicht der geniale All-Time-Favourite-Meilenstein, der Das Schweigen der Lämmer war, ist aber immer noch sehr gut und definitiv einen Blick wert.
Na dann, guten Appetit!

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styx.canomo

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Bei diesem teil der reihe ist es echt ausschlaggebend, ob man vorher das buch gelesen hat.
hat man ebendies getan, KANN man den film einfach nicht mögen, da er als literaturverfilmung einfach grottig ist.
der film gibt praktisch nichts von dem korrekt wieder, was die literaturvorlage für mich ausgemacht hat.
fast jede stelle, auf die ich mich gefreut hatte, hat ridley scott entweder verhauen oder ausgelassen.
so viele interessante, essenzielle charaktere fallen unter den tisch oder werden verheizt.
ich weiß, dass man ein buch nicht von a-z verfilmen kann, aber jedem anderen teil (selbst hannibal rising) gelingt dieser spagat wesentlich besser.


heiko.buschhaus

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich bezeichne mich selbst als großen Fan der Hannibal-Reihe; ich empfand "The Silence of the Lambs" als kongenial und auch "Roter Drache" ist extremst gelungen und spannend. Während eben diese beiden Filme eher auf krasse Gewalt verzichten und zumeist mit psychischer Härte beeindrucken bzw. die Gräultaten nicht gezeigt werden, sondern der Zuschauer gezwungen wird, sich diese vorzustellen, so spielt "Hannibal" gewollt ein Pendel zwischen beidem. Da das Prinzip dieses Films nicht auf einem eingeschlossenen Dr. Lecter basiert, der Profile von Psychokillern erstellt, die dann im Film der eigentliche Feind sind, sondern diesmal wirklich Lecter selbst gejagt wird, baut man einerseits auf dessen Psychospielchen genauso wie auf seine physischen Gräultaten; so dürfen neben gespenstischen Gesprächen auch mal gerne Leuten der Darm aus 10 Metern Höhe auf die Straße fallen! Zudem kann Julianne Moore Jodie Foster als Clarice Starling überraschend gut ersetzen, und zeigt, dass auch sie eine hochkarätige Schauspielerin ist. Zudem bekommt man noch Angstkrämpfe von einem bei Gott nicht zu erkennenden Gary Oldman, und wenn es erst zum Finale kommt, zeigt auch Ray Liotta, was er kann! Zwar der bisher schlechteste Teil der Reihe, jedoch immernoch ein sehr sehr geiler Film, der dem großen Namen Ridley Scott gerecht wird.

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Terrorwoelfin

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Anthony Hopkins und Julien Moore sind für mich ein grandioses Filmpaar. Hannibal ist eine meisterhafte Fortsetzung des "Schweigen der Lämmer" Dr. Lecter als Romantiker,Henker und Lehrer.

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Critical

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Bewertung6.0Ganz gut

Teils gute Vorsetzung. Ich finde es schade, dass es zu keiner Fortsetzung mit Jodie Foster kam. Die hat das im Vorgänger "Schweigen der Lämmer" nämlich richtig gut gemacht.

Der sichtlich gealterte Anthony Hopkins wirkt allerdings nicht mehr so wie im vorigen Teil.
Schade, dass zwischen den beiden Filmen eine so lange Zeit vergangen ist.
Trotz alledem handelt es sich hier um einen guten Psychothriller, der allerdings bei weitem nicht so gut ist, wie es "Das Schweigen der Lämmer" war.

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Taddl

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Bewertung6.0Ganz gut

In meinen Augen ist es ebenso beachtlich wie verwirrend, dass der trockene Vortrag grausamster bis ekelhafter Akte in der Lage ist, fast herzergreifend zu wirken, während der Aufbau der Geschichte doch eher langsam und behutsam passiert. "Hannibal" mit Begriffen wie 'langatmig' oder 'ermüdent' abzutun, halte ich dennoch für bei Weitem übertrieben.

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der cineast

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Mega. Der Film.


Ioosh698

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Bewertung7.5Sehenswert

Das Ridley Scott einer der besten und einflussreichsten Regisseure ist, dürfte wohl vor allem bekannt sein wenn man an Werke wie " Der Blade Runner", "Gladiator" oder "Königreich der Himmel" denkt. Auch mit dem Film "Hannibal", der zeitlich gesehen nach "Roter Drache" und "Das Schweigen der Lämmer" spielt, leistete Scott gute Arbeit, wenngleich ich diesen Teil als den bisher schwächsten der Hannibalreihe ansehe ("Hannibal Rising" kenne ich noch nicht ). Das soll aber nicht heißen das Scotts Film schlecht ist, im Gegenteil. "Hannibal" ist spannender und unterhaltsamer Thriller mit Top Darstellern!
Storytechnisch ist das hier zwar nichts weltbewegendes bzw cleveres wie z.B. in "Das Schweigen der Lämmer", dennoch unterhielt mich der Film eigentlich ganz gut und die Geschichte konnte mein Interesse einigermaßen wecken. Ich konnte halt nur nicht so mitfiebern wie in den anderen beiden Teilen. Außerdem muss ich gestehen, das zwischendurch mal ganz kurz so etwas wielangeweile bei mir aufkam... Aber naja, im großen und ganz ist die Story schon ganz ok, Überraschungen oder Schockmomente halten sich aber gewissermaßen in Grenzen, wenn man "Hannibal" mit "Das Schweigen der Lämmer" und "Roter Drache" vergleicht. Hopkins Gesichtsausdruck auf dem Poster ist gruseliger als manche Szene im Film selbst!
Die Schauspieler könnten mich dagegen wieder voll überzeugen, bis auf eine kleine Ausnahme. Anthony Hopkins ist als Hannibal Lecter erneut in seiner Paraderolle zu sehen und weiß stets zu begeistern. Gary Oldmen zeigt hier auch nochmal was er kann ( auch wenn man Spoilerfrei erwähnen kann, das man sein richtiges Gesicht so gut wie nie sieht ), sein volles Potenzial schöpft er meiner Meinung nach aber nicht aus.
Eine leichte Enttäuschung war Julianne Moore, die Jodie Foster als Agentin Clarice Stirling einfach nicht ersetzen kann. Ich will ihr hier auch gar nicht groß Vorwürfe machen, denn es ist mit Sicherheit nicht leicht Fosters Leistung zu übertreffen. Mir kam es auch so vor als ob Clarice in "Hannibal" und "Das Schweigen der Lämmer" unterschiedliche Charaktereigenschaften hat. Hier fande ich sie zu hibbelig . In "Das Schweigen der Lämmer" hingegen war Clarice ruhiger. Vielleicht kommt mir das auch nur so vor... Aber sei es drum, Julianne Moore hat schon in genug anderen Filmen gezeigt was sie kann!
Fazit: Ein Meisterwerk ist "Hannibal" nicht und das Niveau der beiden anderen Filme erreicht er für mich auch nicht. Dennoch kann man sich Ridley Scotts Version des Kannibalen mit Hirn schon ruhigen gewissens mal ansehen. Denn spannend und unterhaltsam ist er allemal.

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Ioosh698

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@Bolzi
Julianne Moore spielt schon gut, das stimmt. Aber so ganz hat sie mir hier einfach nicht gefallen.
@ Roach
Genau so hab ich's auch empfunden. Eine eher schlechte Charakterentwicklung bei Stirling und ein ganz anderer Charakter. Naja, so bleibt Jodie Fosters Rolle in "Das Schweigen der Lämmer" dafür einzigartig;)


J-Ross

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Man muss bei Starlings Entwicklung allerdings nochmal die 10 Jahre betonen und auch dass sie ein ganz anderes Ansehen beim FBI hat. Nun ist sie eine Führungspersönlichkeit und die Lämmer schweigen auch. In meinen Augen ist sie, trotz der vielen neuen Umstände, die es verständlich machen, dass sie sich so stark verändert hat, immer noch die Starling aus Das Schweigen der Lämmer. Ich erkenne immer noch diese harte, entschlossene Seite an ihr und gleichzeitig auch die Empfindsamkeit in ihrer Rolle. Sie bleibt trotz allem stark, so sehr es sie mitnimmt.


uncut123

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

schau den zu oft...aber gut so

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J-Ross

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Kann man nicht oft genug sehen. Genialer Film.


Schloøpselcki

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Bewertung5.5Geht so

Spoiler!
Seien wir mal ehrlich: Hopkins Lächeln auf dem Poster ist gruseliger als der gesamte Film und zweiterer kann es auch in Sachen Stimmung nicht mit "Das Schweigen der Lämmer" aufnehmen - das liegt in großen Teilen natürlich auch an der Abwesenheit Jodie Fosters (und vielleicht auch an dem recht fosterlich-mimisch bemühtem und nicht sehr eigenständigem Spiel Frau Moores) aber auch an der recht unglücklichen Rolle der Agentin Starling in "Hannibal", die nicht mehr als eine nützliche Hülle abzugeben scheint. Die durchaus feministisch angelegte Figur verkommt zu einer von allen gehassten etwas verbitterten FBI-Angestellten, die nichts weiter tun will außer den alten Aufnahmen ihrer früheren Gespräche mit Lecter zu lauschen. Ich mag ein wenig übertreiben, aber das ist einfach mein Eindruck. Anthony Hopkins dagegen ist wie zu erwarten überragend, allerdings will ich auch ihm nicht so recht abnehmen, alles mögliche mitzubekommen und dann von zwei Trotteln mal eben überwältigt und gefangen genommen zu werden.. Ich habe mir das alles irgendwie weniger dusselig und chaotisch vorgestellt, aber vielleicht sollte ich auch erst einmal das Buch lesen um anständig meckern zu dürfen. Leider reicht es bei "Hannibal" einfach nicht für mehr als eine leicht zu bewerkstelligende Nachfolge eines erfolgreichen Films, ein Aufguss, der in Ordnung ist aber irgendwie auch nicht genial.

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tobiderboss

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Bewertung4.5Uninteressant

Der Film geht eigentlich. Zieht sich aber ins Endlose.

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Matty

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Bewertung6.0Ganz gut

Julianne Moore kann Jodie Foster nicht ersetzen, macht aber ihre Aufgabe gut. Hopkins ist HANNIBAL auf den Leib geschrieben, auch wenn er seine Leistung aus DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER nicht toppen kann. Der Film ist gut, spannend und auch sehr blutig. Im Vergleich zum Vorgänger erreicht er aber niemals die Intensität des Vorgängers.

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ShayaNova

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Bewertung5.0Geht so

hannibal wird sich natürlich immer an seinem vorgänger messen lassen müssen, und dabei kommt er ziemlich schlecht weg. alles viel zu brachial und chaotisch.

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_QuintusBatiatus_

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Bewertung9.5Herausragend

Jodie Foster war als Special-Agent um Welten besser, da sind sogar Galaxien zwischen ihr und Frau Moore, ich hätte sie gern in einem für mich starken 2. Teil gesehen.
Mir gefällt Florenz als Kulisse, auch Hopkins wieder in der Rolle seines Lebens.
Ich kann sehr sehr wenig aussetzen, der Streifen hat nen ganz eigenen Charme, schon wie "Das Schweigen der Lämmer", da spritzt nicht meterhoch Filmblut, da wird einfach eine Story erzählt. Bewegend, wie Lecter am Ende handelt und sich selbst die Hand abtrennt. Sowas gibts heute nicht mehr ;)

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Onefourty

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

J. Moore als Agentin Starling ist eindeutig nicht das, was ich sehen will. Sie überzeugt mich eindeutig nicht so wie J. Foster. Daher gibt es Abzug.
Mir gefällt allerdings Hopkins, wie er der Rolle des Hannibal in diesem Teil die krankhafte Brutalität verleiht. Der Wahnsinn spitzt sich in der letzten Szene unglaublich zu. Seine Liebe zu ihr mündet in der Selbstverstümmelung.
Ein Familienfilm sondergleichen.

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Moviegod

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nach langer Zeit mal wider gesehen und ich muss sagen, dass der Film nix von seiner Anziehungskraft verloren hat. Auch wenn Hannibal nicht die Qualität von Das Schweigen der Lämmer erreicht, haben wir hier doch eine der besseren Fortsetzungen der Filmgeschichte vorliegen. Die parallelen Handlungsstränge werden gut erzählt und zum Schluss stimmig miteinander verbunden. Hopkins spielt die Rolle seines Leben unerreichbar genial und die Inszenierung von Scott ist routiniert, wenn auch nicht außergewöhnlich. Einzig Julianne Moore ist an einzigen Stellen nervig. Sicherlich ist dies durch ihre Rolle gegeben, doch Frau Foster war um einiges überzeugender. Aber alles in allem ein super Psychothriller mit einigen blutigen Szenen.

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Heimacker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das Wiedersehen des Filmes nach 12 Jahren war genauso amüsant, wie das erste Mal im Kino: Hervorragende Unterhaltung, immer gespannt, was die nächste Grausamkeit sein wird. Nun, dieses Mal wusste ich weitestgehend noch, was kommen würde. Trotzdem entdeckt man immer wieder neues, z.B. Lecters Konterfei als Muster der Tauben, die auf dem Florentiner Markt sitzen. Die Schockszenen, wie die zerrissene Leistenschlagader des Florentinischen Diebes, der aufgehängte Commissario, die Visage Oldmans inkl. der zugehörigen Rückblende, die Schweineszene und natürlich der Showdown mit offenem Gehirn und abgehackter Hand, sind auf jeden Fall im Gedächtnis geblieben. Leider war mir die Füllung zwischen den Lecterauftritten zu dürftig, um den Film höher bewerten zu können. Die Unsitte amerikanischer Filme, immer Zeit mit Kompetenzgerangel der verschiedenen Polizeigruppen, Suspendierungen, Machtüberschreitungen usw. zu vergeuden, ist auch hier allgegenwärtig. Wahrscheinlich hat die amerikanische Polizei am meisten mit sich selbst zu tun. Zumindest scheint es so. Leider plagt mich etwas die Gicht, sonst wäre Liottas Hirn mit etwas Rotwein überlegenswert!

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haha.sp

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Bewertung4.0Uninteressant

Gary Oldman's beschissenste Rolle.

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