Roter Drache

Red Dragon (2002), US Laufzeit 124 Minuten, FSK 16, Thriller, Kinostart 31.10.2002

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6.1
Kritiker
49 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.0
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8535 Bewertungen
80 Kommentare
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von Brett Ratner, mit Anthony Hopkins und Harvey Keitel

Drei Jahre nachdem er traumatisiert von der Jagd auf den Serienmörder Hannibal Lecter (Anthony Hopkins) seinen Dienst beim FBI quittierte, holt Will Graham (Edward Norton) die Vergangenheit mit Macht wieder ein. Der Fall eines Killers, der bei Vollmond regelmäßig komplette Familien auslöscht, zwingt Graham zurück in den Dienst. Um die Handlungsstruktur seines Gegners zu entschlüsseln, bedient er sich keines geringeren als des eingekerkerten Lecters. Der Roman von Thomas Harris wurde bereits 1986 von Michael Mann unter dem Titel “Blutmond” verfilmt. 2539

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (4) — Film: Roter Drache

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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6.0Ganz gut

So unglücklich die Wahl des Brett Ratner für Thomas Harris' mehrschichtigsten Roman wirken mag, so souverän adaptiert er die Handlung ohne Risiko zum Kassenschlager. Vielleicht ist das ja sein Problem. Denn in seinem Verlangen, der Vorlage möglichst genau auf den Grund zu gehen, indem er sich Seite per Seite an sie festbeißt, lässt Ratner die Konsequenz vermissen, sich vielmehr Zeile per Zeile heranzutasten, wodurch die stärksten Motive des Romans zugleich am schwächsten in dessen Verfilmung abgekanzelt werden. So hätte es nicht geschadet, die faszinierende Francis-Dolarhyde-Figur (Ralph Fiennes) einer ambivalenteren Prägung zu unterziehen. Dolarhydes sadistische Erniedrigungen seiner Mutter aus Kindheitstagen sind essentiell für die Geschichte, ein Ärgernis, dass Ratner sie nur streift.

Auf Mainstreamkino zugeschnittene Metaebenen wie den durch Spiegelscherben allegorisch aufgeladenen Kampf zweier gleichermaßen unnachgiebigen wie angstheraufbeschwörenden Jäger werden abgeschwächt,…

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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3.5Schwach

Hier ist Hannibal im Grunde, was er auch im "Schweigen" war: eine prominente Nebenfigur. Hier erhält er mit dem FBI-Agenten Will Graham einen starken Gegner, und Edward Norton zeigt sich als solcher einer Jodie Foster durchaus ebenbürtig. Insofern ist das Prequel eine Ehrenrettung für Hannibal.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

geheimer333

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Wieso dann nur 3.5?


Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...

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1.5Ärgerlich

Der Film [ist] ein künstlerischer Totalschaden auf gleichwohl handwerklich höchstem Niveau. Allein die solide Langeweile, die "Roter Drache" verströmt, versteht die Zuschauer noch zu verstören.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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4.0Uninteressant

Malen nach Zahlen-Verfilmung des ersten Hannibal-Romans, das trotz guter Besetzung nie wirklich in Fahrt kommt.

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Kommentare (76) — Film: Roter Drache


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HulktopF

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

was passiert wenn edwart norton und antony hopkins sich ein indirektes katz und mausspiel liefern?
genau DAS hier. düster böse und das schauspiel in fast jeder rolle auf sehr hohem niveau. für mich ist dieser film der abschluss der lecterreihe ( ja ich weiß es ist ein remake ) und der hannibal rising ist einfach nicht beeindruckend genug um in diese reihe von düsteren serienkillerfilmen zu bestehen.

wer hannibal lecter noch nie in aktion gesehen hat sollte das unbedingt nachholen mit dieser trilogie.

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DeutschePraezision

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

War lange Zeit mein Lieblingsfilm.
Drückend und spannend zugleich.
Ich mag Filme, wo Menschen leicht "psychisch gestört" sind ;)

Kann ich bloß jedem empfehlen,
super besetzt und packende Story!

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Luke_92

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Bei diesem Prequel von "Das Schweigen der Lämmer" läuft es einem eiskalt den Rücken herunter. Die Geschichte ist ähnlich aufgebaut wie der Vorgänger, was am Anfang etwas langweilig wirkt, aber sich im Laufe der Handlung als kein Problem darstellt, sondern sogar als Deja Vu Erlebnis Atmosphäre erzeugt. Da es eine Buchvorlage hat, kann man die ähnliche Erzählweise dem Regiesseur ohnehin nicht vorwerfen, höchstens Thomas Harris.
Edward Norton, einer meiner Lieblingsschauspieler liefert eine solide Leistung ab, genauso wie Anthony Hopkins, auch Philip Seymour Hoffman gut wie immer. Allerdings verblassen sie alle in gewisser Hinsicht im Angesicht des eindrucksvoll-gruseligen Ralph Fiennes. Er ist die Komponente an "Roter Drache", die den Film gegenüber "Das Schweigen der Lämmer" auszeichnet. Der Böse ist diesmal wesentlich schauriger, besser erzählt, ausführlicher erzählt. Ansonsten leidet das Werk von Brett Ratner etwas unter der Genialität seines Vorgängers. Trotzdem ist der Film spannend bis zum Ende und transportiert auf sehenswerte Weise, die üblichen Elemente eines Psycho-Thrillers.

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sebastian.gonera.5

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Bewertung7.5Sehenswert

In meinen Augen ist dieser Film weitaus interessanter als das Schweigen der Lämmer einfach weil der ,,Bösewicht" eher zum lachen war als zum gruseln oder was auch immer. Jedenfalls dieser ,,Bösewicht" ist interessant er sieht lecter als vorbild und will ihm nachkommen dazu diese bekannte szene mit dem Drachen auf dem Rücken . Toller Psychothriller und interessanter als das schweigen der lämmer.

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Ändy

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Bewertung7.0Sehenswert

Um einiges schwächer und weniger aufwühlend als "Blutmond", aber immer noch ein ziemlich spannender Thriller. Irgendwie eine Mischung aus nachgestellten Szenen der "Rote Drache"-Verfilmung aus den 80ern und aus nachgestellten Szenen aus "Das Schweigen der Lämmer" (Graham meets Lector). Anthony Hopkins neigt wieder zum Over Acting, und ganz ehrlich, in "Lämmer" fand ich das noch sehr gruselig. In den Prequels und Sequels amüsierte es mich eher. Sehr blass: Edward Norton, der den Wahnsinn und die innere Zerrissenheit des Will Graham nicht ansatzweise so faszinierend rüberbringt wie William L. Peterson. Dafür wird hier die "Zahnfee" näher beleuchtet, die aus diesem Grund aber auch etwas weniger erschreckend rüberkommt als in "Blutmond". Geschmacksache, welche Richtung einem hier besser gefällt. Für mich ein Unentschieden. Das Ende mag zwar näher am Buch sein als bei "Blutmond", fällt aber auch nicht ansatzweise so spannend aus.
In Teilen ein dreistes Remake von "Blutmond" (z.B. die Baumszene mit Graham), dann aber auch wieder eher eine Neuinterpretation des Harris-Romans.
Durchaus spannend, wie gesagt. Und gäbe es den großartigen "Blutmond" nicht, würde die Wertung sicherlich auch höher ausfallen. So bleibt meine persönliche Reihenfolge der Harris-Verfilmungen:
1. Blutmond
2. Das Schweigen der Lämmer
3. Roter Drache
4. Hannibal
5. Hannibal Rising

Die ersten beiden sind grandios, der dritte gut und die letzten beiden gehobener Blödsinn.

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Oskar Gleit

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Hätte ich nicht besser ausdrücken können. Blutmond- Roter Drache hat mir auch am besten gefallen.


Altheim

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Finde auch, gerade Edward Norton bleibt doch weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Für die Figur des Graham wirkt er einfach zu "nüchtern".
Hopkins amüsiert hier auch wirklich etwas, was aber auch daran liegt, dass ich vor kurzem "Hitchcock" gesehen habe. Die Art der Betonung ist in beiden Darstellungen annähernd gleich, die Wirkungsweise soll jedoch eine ganz andere sein. Ist nur irgendwie schwer zu ignorieren ^^


Waldez

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Keine andere Filmfigur lernte mir das gruseln, keine außer Dr. Lecter, Anthony Hopkins spielt auch einfach großartig....man darf aber auch nicht Ralph Fiennes vergessen (Hut ab).... alles im allem ein ausgezeichneter Psycho-Thriller

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kobbi88

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Wie haben Sie mich dann erwischt?" - "Sie waren ... benachteiligt." - "Inwiefern benachteiligt?" - "Sie sind verrückt."

„Roter Drache“ spielt zeitlich vor „Das Schweigen der Lämmer“, auch wenn er erst später gedreht wurde. FBI-Agent Will Graham, der zuvor verantwortlich war, dass man Hannibal Lecter als kannibalistischen Serienmörder einsperren konnte (wie man in einer amüsanten ersten Szene erfährt), ist aus dem aktiven Polizeidienst ausgeschieden. Doch als ein neuer Serienmörder, „Zahnfee“ genannt, sein Unwesen treibt, soll Graham noch einmal reaktiviert werden. Und er soll sich dabei die Unterstützung Lecters bedienen. Doch der hat noch seine eigene Rechnung mit Graham offen.
Ja, die Story klingt nicht besonders außergewöhnlich, zumindest nicht, wenn man bereits den großen Bruder, „Das Schweigen der Lämmer“ kennt. Ja, über weite Teile ist dieser Thriller auch vorhersehbar. Und ja, manche Szenen könnten auf nicht wenige Menschen grotesk oder lächerlich wirken. Besonders wenn man die Lämmer im Hinterkopf hat. Und dennoch ist dieser Film ungemein spannend. Vom spektakulären Anfang bis zum Schluss, der einen noch mal richtig mitfiebern lässt.
Die Machart des Films reiht sich da wunderbar ein. Er ist nicht besonders innovativ gemacht, vielmehr scheint es, als habe Regisseur Brett Ratner (bekannt aus „Meisterwerken“ wie „Movie 43“ und „After the Sunset“, aber auch aus den „Rush Hour“-Filmen) das Handbuch gelesen, wie man einen spannenden und soliden Thriller macht. Nichts Außergewöhnliches in der Inszenierung, aber wenn ich mir seine Filmographie so ansehe, hat er diesen Film nicht mehr übertreffen können. Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass diese Geschichte bereits von Michael Mann unter dem Titel „Blutmond“ in den Achtzigern verfilmt wurde, damals noch mit Brian Cox als Hannibal Lecter.

Okay, also die Story simpel aber ziemlich spannend, die Umsetzung solide, woher kommt dann die hohe Punktzahl (also, hoch im Vergleich zur Durchschnittsbewertung)?

Ganz klar, es sind die Schauspieler. Natürlich ist Anthony Hopkins in seiner Paraderolle als Hannibal Lecter wieder zu sehen. Man merkt zwar durchaus, dass er alt geworden ist, aber dennoch spielt er den Gourmet und diabolischen Serienkiller klasse. Sein Gegenpart auf Seiten des FBI ist Edward Norton, der mit seinen blond gefärbten Haaren zwar mehr wie ein Schuljunge aussieht, aber dennoch eine tolle Leistung bringt und es schauspielerisch locker mit Hopkins aufnehmen kann. Die für mich beste aus diesen tollen Darstellungen zeigt aber Ralph Fiennes, der hier den Serienkiller spielt. Er schafft es, den schmalen Grat zwischen brutalem Mörder, misshandeltem Kind und unsicherem Menschen perfekt rüberzubringen. Spielt mit Energie und von Macht und Kraft besessen, danach wieder unsicher, fast schon zerbrechlich. Er spielt sie alle an die Wand. Dazu runden Harvey Keitel als Grahams Vorgesetzter Jack Crawford, Mary-Louise Parker als Grahams Ehefrau, Emily Watson und Philip Seymour Hoffman (♥ oooh, nicht viele spielen einen arroganten, ekligen und schleimigen Journalisten so klasse wie er….sag ich als Fanboy) den All-Star-Cast grandios ab.

Für mich ist „Roter Drache“ insgesamt trotz einiger Mängel in der Story ein sehr spannender Thriller, der durch die Schauspielleistungen noch einmal richtig aufgewertet wird. Er kann zwar natürlich den schweigenden Lämmern nicht das Wasser reichen, ist aber auch andererseits wieder um Welten besser als „Hannibal“ und ich denke, vom erbärmlichen „Hannibal Rising“ brauchen wir erst gar nicht reden. Der wurde nämlich von mir wegen zunehmendem Hass auf die Macher abgebrochen mit dem Beschluss, dass es für mich nur drei Geschichten um Hannibal Lecter geben wird.
Und von diesen drei Geschichten ist „Roter Drache“ auf Platz 2.

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Andy Dufresne

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Sehr gut, bin gespannt von dir zu hören :)
Regie übrigens von Michael Mann, der uns Heat schenkte...


Ändy

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Ja, unbedingt Manhunter aka Blutmond anschauen. Einiges wird dir sehr bekannt vorkommen, anderes wird dir völlig neu erscheinen. Vor allem die Rolle des Will Graham ist in "Manhunter" wesentlich faszinierender und spannender umgesetzt. Und mach dich auf einen völlig anderen Hannibal gespannt, der auch eine wesentlich kleiner Rolle einnimmt als in "Roter Drache". "Roter Drache" ist gut, "Manhunter" dagegen grandios. Für mich noch besser als "Das Schweigen der Lämmer".


Turokko

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wow ich bin begeistert !!
Spannung pur bis zum Ende !
Mehr will ich auch nicht verraten ;)

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Jek-Hyde

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Bewertung7.0Sehenswert

Roter Drache hat dass besser gemacht, was mir beim Schweigen der Lämmer fehlte. Nämlich der interessante Killer, außer Dr. Lecter. Ich fand den Drachentyp schon interessant und konnte so auch besser mitfiebern. außerdem hatte er auch die, finde ich zumindest, eindringlichere Momente als Baffalo Bill. Also Roter Drache ist eigentlich Das Schweigen der Lämmer in rot. Rot steht dem Schweigen besser, glaubt mir, da spricht nicht nur die William Bake Bewunderung. Eigentlich eine 7,9/10, weil da trotzdem noch was geht aber scheiß drauf, dann eben das nächst höchste.

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Kaskodil

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Bewertung5.5Geht so

Für einen Thriller mag der Film ganz in Ordnung sein.

Für einen Hannibal jedoch nicht.

Weder Handlung noch Spielzeit Hopkins genügen hier verglichen mit den Vorgängern. Offenbar wurde der Name Hannibals nur für Werbemaßnahmen verhökert, der Zuschauer kann nämlich keinen Bezug zu den vorherigen Teilen finden (außer einigen bekannten Drehorten und der finalen Szene). Der Täter wird zu früh und zu genau durchleuchtet, die neue Szenenwahl, den halben Film lang den Übeltäter zu verfolgen anstatt ihn durch präzise Analysen dingfest zu machen, wie in "Das Schweigen der Lämmer" beispielsweise, führt zu frühem Desinteresse und der Belanglosigkeit Hannibals Identität in dem Film. Der Höhepunkt überrascht zwar, allerdings erst in den letzten 5-8 Minuten, die (nennen es wir mal) "Vollendung" ist plump. Schade, viel Potential und so wenig Verwendung.

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Simon Moon

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"Das Schweigen der Lämmer" ist halt die beste Verfilmung der Bücher die es gibt. Besser geht es kaum.


Gretchen_Ross

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich habe vor wenigen Minuten das Buch zuende gelesen, die Film zu Schweigen der Lämmer und Hannibal kenne ich schon und ich sah grade schon, das Edward Norton Will spielt!
Ich weiß jetzt schon, dass Roter Drache als Film meine hohen Erwartungen nicht erfüllen kann, weil sie enorm hoch sind, das Buch war atemberaubend gut!
Mal sehen
..
Leider hat der Film ein ganz großes Problem: Die Spannungskurve. Im Buch lebt die Spannung von den ewigen Sprüngen zwischen den Charakteren, immer zu wissen, was die "Zahnfee" als nächstes tun will und wie weit die Ermittlungen schon gelaufen sind, die Geistesblitze die Graham hat, ein Sprung in die Vergangenheit und in die tiefsten Abgründe des Täters.
Im Film erfährt man nichts über die Welt von D. und den genauen intensiven Überlegungen Grahams, daher kommt die Spannung erst in den letzten 5 Minuten auf.
Deswegen wird der Film hier als langweilig kritisiert.

Da kann der Film aber gar nicht so viel für, denn die gesamte kranke Persönlichkeitsspaltung und die Besessenheit des Täters, sowie die Bekehrung durch Reba würde den 2-Stunden-Rahmen sprengen.

So ein Buch zu verfilmen, ist sehr schwer, weil es nicht von besonders viel Handlung lebt, sondern von Gedanken, Erinnerungen, Ideen und psychischen Problemen. Sowas entiwckelt sich von selbst im Kopf des Lesers und macht es umso schwieriger, das in einem Film zu servieren.

Mir hat der Film trotzdem gefallen, weil er dem Buch treu geblieben ist und Lecter nicht allzu sehr miteinbezogen hat, was eigentlich vorher meine Befürchtung gewesen war.
der Film bringt nunmal eine Vollständigkeit in das ganze und setzt die Zitate immer passend.
Soundtrack und Schauspielerische leistung war sehr gut, wobei dolarhyde etwas zu oberflächlich gestaltet war, der Schauspieler aber alles rausgeholt hatte was ging...
aber enttäuscht hat der film mich nicht so sehr wie erahnt, aber natürlich kommt er an die anderen lecter filme nicht ran..

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enrico.kubitza

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Bewertung9.5Herausragend

Ein Paar meiner Lieblingsschauspieler, alle in einem Film wow, Anthony, Ralph, Edward, Philip...wie ein All-Star-Game

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the assassin 666

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Bewertung7.0Sehenswert

In dem ersten Drittel gelingt es Regieseur Bratt Ratner (Rush Hour) einen Thriller mit geschickter Story aufzubauen und auch der Psychoaspekt klappt in beiderlei Richtung sei es bezüglich dem Psychopaten, von dennen man schon wenn man bloß an sie denkt einen wolligen Gänsehautschauer über den Rücken gejagt bekommt als auch von dem Schock den Edard Norten durchgemacht hat und von den Erinnerungen immer noch gebeutelt wird.
Leider wird es im zweiten Drittel etwas langweilig, und Ralph Fiennes so gut er auch spielt, kann gegen das leicht verkorkste Drehbuch nicht viel machen, der Knackpunkt bei Roter Drache ist wie ich finde derjenige das der Killer etwas zu sympatisch und menschlich wird da war Hannibal Lector in das Schweigen der Lämmer ein ganz anderes Kaliber, und auch Ted Levine glänzte als Psychopat, mit böser Grausamkeit und dominater Präsenz, alles das fehlt Fiennes ein wenig, aber das ist nur meine Meinung, im letzten Drittel wird der Film wieder besser und auch spannender.
So sehr ich Das Schweigen der Lämmer auch gut finde, und erst recht Blutmond den indirekten und immaginären Vorgänger von Johnaten Demme, so muss ich doch sagen das ich einklein wenig enttäuscht war vom Roten Drachen, was sich auch in meiner Wertung spiegelt. Thrillerfans können aber trotzdem gerne sich den Film mal zu Gemüte führen. :)

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Bandrix

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Bewertung7.5Sehenswert

„Roter Drache“ wird bestimmt niemals den Preis für Originalität erhalten.
Was Brett Rattner hier liefert ist solides Genrewerk, ohne viel neue Ideen und mit dem üblichen Einerlei.
Das Ganze ist natürlich mit dem Zugpferd namens Hannibal Lecter äußerst Erfolg versprechend. Anthony Hopkins schlüpft nunmehr zum dritten male in die Rolle des genialen Kannibalen und weiß immer noch zu erschrecken. Trotzdem hat sein Auftritt nicht mehr die gleiche Wirkung, wie es damals in „Das Schweigen der Lämmer“ dem Zuschauer Angst und Bange wurde. Sein Lecter hat etwas an Biss verloren.
Dank überaus fähiger Darsteller an seiner Seite und einer zwar altmodischen, aber dennoch stimmungsvollen Regie bleibt „Roter Drache“ immer noch im sehenswerten Bereich.
Die Spannung spitzt sich bis zum Ende hin zu und entlädt sich im überaus furiosen Finale. Ralph Fiennes als titelgebender Killer beeindruckt über alle Maßen und macht Hopkins fehlenden Schrecken vergessen.
„Roter Drache“ muss natürlich am Vorgänger gemessen werden und dagegen hat er nun einmal keine Chance.
Die Messlatte ist eben gelegt.
Trotz dessen ist der Film durchaus empfehlenswert und Thrillerfreunde können sich auf einen geradlinigen und grundsoliden Genrebeitrag freuen.

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SoulReaver

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In die passende Stimmung bringen, ins dunkle Zimmer setzen und einfach nochmal versuchen. :)


Bandrix

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Wird gemacht, Chef! ;)


boxcarsboxcars

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Bewertung3.5Schwach

eigentlich wollte ich mir 'manhunter' anschauen aber den hatte die Videothek nicht. nichtsdestotrotz bleibt zu sagen, dass dieser teil hier sicherlich der beste ist. also natürlich nach...aber gut, ich rede ja nicht mit blinden über filme. norton spielt das ding ganz gut runter, keitel ist auch immer nett und die Idee, dass visuelle speichermedien Obsessionen und gefahren bergen, finde ich ja auch zehn Jahre später noch ganz gut. ne, das kann man schon mal so machen, wenn man bock drauf hat.

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DVD Head

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein absolut überzeugender Psychothriller. Diesmal wird die "Zahnfee" mit dem Ermittler in den Vordergrund gezogen. Dabei bleibt die Nebenfigur Dr. Lecter im dunklen Hintergrund. Klasse Dialoge und super Story. Der Soundtrack und das Setting passt pefekt ins Bild. Leider ist der Film ein wenig zu langatmig. Sonst hätte es für eine 9 gereicht.

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Kritik2punkt0

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Bewertung7.0Sehenswert

Nicht schlecht, obwohl teilweise ein bisschen heftig auch für fsk 16. Deshalb aber auch unglaublich spannend ! Was will man noch sagen: gute story, gute schauspieler- perfekter Thriller ! Und hopkins diabolisch wie eh und je :)

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smokingfliege

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Bewertung9.0Herausragend

"Roter Drache" ist in meinen Augen ziemlich auf einer Ebene mit "Das Schweigen der Lämmer", beide fesseln und beide sind verdammt spannend. Anthony Hopkins macht seine Sache wie immer verdammt gut.
Ich hätte gar nicht erwartet, dass ich den Film so gut finden würde, obwohl ich schon ziemlich hohe Erwartungen hatte.

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Spielberg_Fan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Um die Hannibal-Reihe mit Anthony Hopkins auf einen Nenner zu bringen, entschied man sich 2002 ein Remake des bereits schon existierenden Films „Manhunter“ (der Film trug damals nicht den Originaltitel „Red Dragon“) anzufertigen. Für die Erstverfilmung von Thomas Harris erstem Roman der Lecter-Saga war damals Michael Mann verantwortlich (leider immer noch nicht gesehen).

Diesmal holte man als Regisseure den routinierten Brett Ratner ins Boot, der eigentlich eher für sinnfreie Unterhaltung bekannt ist. Überraschenderweise kann man „Red Dragon“ bis heute als die beste Regiearbeit des Regisseurs zählen. Vieles hat der Streifen aber sicher auch seiner großartigen Besetzung zu verdanken. Anthony Hopkins, Edward Norten, Ralph Fiennes, Harvey Keitel, Philip Seymour Hoffman und Emily Watson geben sich in diesem gelungenen Remake die Ehre. Allerdings ist es diesmal nicht Hopkins als Hannibal, der alle an die Wand spielt, sondern Norten und Fiennes teilen sich die Pole-Position. Beide liefern hier eine durchweg saubere Performance ab. Das soll jetzt aber nicht heißen, dass Hopkins eine schlechte Leistung abliefert. Hannibal Lecter ist in diesem Teil mit nicht so viel Screentime gesegnet, was zwangsweise dazu führt, dass Anthony Hopkins in seiner Paraderolle nicht ganz seine Genialität hervorbringen kann.

Ansonsten kann man sich auf einen wirklich spannenden, teils unheimlichen Thriller freuen, der mit der nötigen Atmosphäre aufwartet und durch Danny Elfman's passenden Score noch einiges dazu gewinnt. Kenner von Michael Mann's „Manhunter“ werden wahrscheinlich mit „Red Dragon“ ihre Probleme haben. Der Rest dürfte aber von der ersten Minute an gebannt vor dem Bildschirm sitzen.

Mir fehlt leider auch der Vergleich mit „Manhunter“, da ich ihn - wie oben schon erwähnt - noch nicht zu Gesicht bekam. Das sollte ich jetzt aber nach der letzten Sichtung von „Red Dragon“ schnellstmöglich nachholen.

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Framesurfer

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Unbedingt! Manhunter ist großartig, trotz bedeutend kleineren Budget.


1000Mindhunter

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Bewertung7.5Sehenswert

Unheimlich spanender film mit überaschngen gelungenem finale und einem grandiosem ralph fiennes.Der film hält seine spannung bis zum finale und auch die effekte sind gelungen. Meiner meinung nach hätte fiennes einen oscar gewonnen. Schlicht ein perfektes prequel.

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