Happy, Happy

Sykt Lykkelig (2010), NO Laufzeit 88 Minuten, FSK 12, Komödie

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6.5
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von Anne Sewitsky, mit Agnes Kittelsen und Joachim Rafaelsen

Happy, Happy verschlägt uns in die Einsamkeit Norwegens, wo es für ein junges Ehepaar zunächst alles andere als fröhlich zugeht. Doch das ändert sich mit der Ankunft neuer Nachbarn, die die Hormone mächtig in Wallung bringen.

Kaja (Agnes Kittelsen) ist Optimistin mit Leib und Seele. Dabei hat sie in ihrem Leben als Hausfrau und Mutter eigentlich nichts zu lachen. Mitten im norwegischen Nirgendwo passiert ziemlich wenig und ihr Ehemann geht lieber auf Jagd als mit Kaja ins Bett. Da sind die neuen Nachbarn eine willkommene Abwechslung. Erfolgreich, witzig, verliebt – Elisabeth (Maibritt Saerens) und Sigve (Henrik Rafaelsen) sind das perfekte Paar. Sie sind zudem Eltern eines adoptierten Kindes aus Äthiopien und verkörpern all das, was Kaja sich immer gewünscht hat. Und ihr Wunsch scheint in Erfüllung zu gehen, als sie und ihr attraktiver Nachbar sich spontan nach einem gemeinsamen Abendessen näher kommen. Kaja ist zum ersten Mal in ihrem Leben wirklich glücklich, doch sie hat die Rechnung ohne Elisabeth und ihren eigenen Ehemann Eirik (Joachim Rafaelsen) gemacht. Ihr Seitensprung mit Sigve ist nur die Eröffnung eines Bäumchen-wechsel-dich-Spiels, in dem Elchfleisch und ein Konzert des örtlichen Kirchenchors keine unerhebliche Rolle spielen.

Hintergrund & Infos zu Happy, Happy
Happy, Happy (OT: Sykt lykkelig) war das Langfilmdebüt von Regisseurin Anne Sewitsky und gewann auf in Sundance den Großen Preis der Jury. Bei der 84. Oscar-Verleihung 2011 wurde Happy, Happy von Norwegen für den Wettbewerb um den Besten Ausländischen Film eingereicht, kam aber nicht in die Endausscheidung.

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Kritiken (3) — Film: Happy, Happy

Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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7.5Sehenswert

Happy, Happy ist wirklich ein sehr seltsamer Film. Trotzdem bin ich froh, dass ich ihn gesehen habe. Er ist kurz und intensiv genug, um als Zuschauer dabei zu bleiben - auch wenn es kein richtiges Ziel gibt.

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Stephen Holden: New York Times Stephen Holden: New York Times

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5.0Geht so

Obgleich die darstellerischen Leistungen (insbesondere von Frau Kittelsen) wirklich überzeugen können, bleibt Happy, Happy nur ein mittelmäßiger Film. Hier wird zu wenig gewagt und man wartet ungeduldig auf die Wendung.

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Simon Eberhard: Outnow.ch Simon Eberhard: Outnow.ch

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7.0Sehenswert

Happy, Happy ist ein Film, der berührt und den Vergleich mit dem genannten schwedischen Kollegen [As it is in Heaven] nicht scheuen muss, dem es aber für den ganz großen Wurf doch etwas an herausragenden Momenten mangelt.

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Kommentar — Film: Happy, Happy


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Leofreak

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Bewertung7.5Sehenswert

Zuvor hatte ich von Happy, Happy nur Gutes gehört und gesehen, der Trailer macht so richtig Laune. Und meine Erwartungen wurden auch erfüllt. Das Erstlingswerk von Anne Sewitzky kommt sehr natürlich daher. Die Schauspieler wirken allesamt überzeugend, allen voran Agnes Kittelsen als Forhnatur Kaja. Aber auch die Geschichte ist wunderbar ausbalanciert. Denn der Film hat sowohl komödiantische, wie auch tragische Momente, die denn Film während dem Schauen nie ganz einordnen lässt. Die wunderschöne Schneekulisse im kleinen Kaff und die Weihnachtszeit sind noch ein zusätzliches Schmankerl.
Der Film hält jedoch was der Titel verspricht. Und so überwiegen schlussendlich die witzigen Elemente und durch intelligente Zwischensequenzen und herrliche Dialoge ist immer wieder ein Schmunzeln drin.
Ausserdem sei euch herzlichst die Originalversion ans Herz gelegt. Natürlich wird nicht erwartet, dass man Schwedisch versteht, aber da die Sprache doch einige Ähnlichkeiten aufweist, sind die Untertitel nicht dauernd notwendig (Es wird auch kurz Deutsch gesprochen xD).

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