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Home (2009), FR Laufzeit 90 Minuten, Dokumentarfilm
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von Yann Arthus-Bertrand, mit Jacques Gamblin und Glenn Close
Ein Film von Luc Besson und Yann Arthus (“Die Erde von oben”) über die schönsten Stellen der Erde. Insgesamt sind Bilder aus 60 verschiedenen Ländern zu sehen, wobei Gegenden im Mittelpunkt stehen, die kurz vor ihrer Zerstörung stehen. Den kompletten Film kann man sich kostenlos bei YouTube ansehen.
Cast & Crew
-
Yann Arthus-Bertrand
-
Glenn Close
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Narrator (Voice)
-
Jacques Gamblin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Erzähler
Regie
Schauspieler
-
Isabelle Delannoy
- Genre
- Dokumentarfilm
- Ort
- Erde
- Handlung
- Art House-Film, Schönheit, Verletzlichkeit, Ökologie
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Home
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Kritiken (1) — Film: Home
Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenDer Dokumentarfilm "Home" zeigt uns unglaubliche, grandiose Bilder unseres Planeten aus einer uns unbekannten Perspektive. Wir gleiten über monumentale, unendliche Landschaften - aber auch über abstoßende Industrielandschaften und klaffende Wunden, die sie der Erde zugefügt haben. Wir sehen bestechende Bilder, die uns alle dasselbe zu sagen scheinen: Seht, wie schön die Erde ist. Aber auch: Seht, wie schön sie noch ist, seht, was wir zerstören. Trotzdem er auf zu vordergründige Kommentare verzichtet, zwingt der Film seinen Betrachter in die Verantwortung.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir 1 Antworten
schaaf 2011/07/31 16:17:10
Antwort löschen"Home - Die Geschichte einer Reise" (lief mal auf N24) hat diese Note wahrscheinlich eher verdient
Kommentare (30) — Film: Home
Kommentar schreibenDraupernaut 2012/01/06 22:56:25
Kommentar löschenIch glaube, ich habe "Home" jetzt schon zum fünften Mal gesehen, doch die umwerfenden Bilder haben nichts von ihrer Faszination verloren.
Den einzigen Vorwurf, den ich dem Film machen kann, ist dass er in weiten Teilen eine eher misanthropische Stimmung aufbaut, die erst in den letzten zehn Minuten relativiert wird. "Baraka" macht es meiner Meinung nach geschickter und sendet seine Botschaft unterschwelliger.
Ja, die vermittelten "Fakten" mögen hinreichend bekannt sein, aber sie sind auch meist im Alltag schnell wieder vergessen. Vielleicht sind Bilder und Filme wie dieser die richtige Medizin für unsere Gesellschaft, da sie den Fakten einen emotionalen Anstich geben und so beständiger im Gedächtnis halten.
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muje2525 2011/11/06 13:35:20
Kommentar löschenzitat:
Die Großkonzerne geben uns nur Rückenwind. WIR sind es die jeden Tag aus Bequemlichkeit mit dem Auto zur Arbeit fahren, WIR sind es die immer die billigste Wurst und das billigste Steak kaufen, WIR sind es die Gemüse schon bei der kleinsten Macke im Regal vergammeln lassen, WIR sind es die lieber das weiche flauschige Klopapier aus frisch gerodetem Regenwald nutzen als das aus Altpapier. Die Großkonzerne bedienen nur den Markt den WIR durch unser Kaufverhalten erschaffen.
wunderschöne bilder und im gegensatz zu vielen anderen Reportagen optimistisch...
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Digit 2011/11/04 13:31:03
Kommentar löschenAbsolut Klasse Bilder, aus Perspektiven und Winkeln die unsere Erde beinahe surreal wirken lässt. Ich frage mich, ob da nicht mit Farbfiltern oder ähnlichem nachgeholfen wurde..
Finde die "Fakten" sehr interessant, ich frage mich wer diese ganzen Statistiken erstellt hat. Musikalisch sehr schön und passend untermalt, für mich eine der besten Dokus die ich je sehen durfte.
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RaZer 2011/09/10 18:58:38
Kommentar löschenDie Doku bläst in das selbe Horn wie all die anderen auch: Ressourcenverschwendung, Klimawandel, Überbevölkerung, usw. , aber was soll sie auch anderes machen. Immerhin liefert sie großartige Aufnahmen und interessante (meist bekannte) Fakten. Außerdem schlägt sie nicht all zu massiv mit dem moralischen Holzhammer zu, sondern lässt eher die Bilder für sich sprechen. Diese unaufdringliche Art der Beeinflussung ist weit effektiver als die elenden Moralpredigten aus der grünen Ecke.
Hemingway: "Die Welt ist so schön und wert, dass man um sie kämpft." Wissen wir Ernest, nur das Wie ist noch immer nicht klar.
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heikschn 2011/07/16 16:12:27
Kommentar löschen"Home" wäre allein schon durch immer beeindruckenden und teils atemberaubenden Bilder ein sehenswerter Film. Der Kommentar macht aus dem Film dann ein absolutes must-see. Wir sehen, welches Geschenk unser Planet und unser Leben ist und stellt demgegenüber, wie kurz wir davorstehen, dies alles und damit uns selbst zu zerstören. Sicherlich sind einige der aufgezählten Daten für manchen nicht neu. Es kann aber trotzdem nicht schaden, sich immer wieder mit der Thematik zu befassen, denn noch hat keine wirkliche Wende eingesetzt.
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Mark2000 2011/06/19 14:14:07
Kommentar löschenEin toller Film.
Hier sieht man einmal mehr, wie schön unsere Mutter Erde ist und gleichzeitig wie zerbrechlich sie ist. Der Mensch lebt leider nicht mit ihr, sondern von ihr und geht dadurch ein großes Risiko ein. Es liegt leider im menschlichen Dasein, sich selbst zu zerstören. Am Ende steht die Erde und der Mensch ist längst verschwunden.
Ich hoffe das Staaten wie China und Co. endlich aufwachen und einen anderen Kurs einschlagen, aber ich fürchte dann ist es längst zu spät. Schade!
Herauszuheben ist die kostenlose Bereitstellung des Films, damit jeder Zugang hat.
Wunderbare Landschaftsaufnahmen, tolle Farben. Hätte mir nur mehr Bilder aus der Ich-Pespektive gewünscht und nicht nur reine Hubschrauber-Aufnahmen.
Trotzdem absolut sehenswert und ein Film der zum Nachdenken anregt.
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iMario 2011/05/27 16:33:45
Kommentar löschenHervorragende Bilder der Natur! Es sieht teilweise so surreal aus, doch über Satelitenbilder kann man diese Schönheit "kontrollieren".
Der Film beginnt mit der Schönheit der Natur und dessen entstehung untermalt mit super stimmungsvoller Musik. Anschließend geht es um das respektlose invasive Verhalten des Menschen mit seinem Streben nach Bequemlichkeit, Geld und Macht. Es wird ein Bild gezeichnet, wohin uns das führen kann. Zum Ende hin wird jedoch deutlich, dass man sehr wohl den Planeten erhalten könnte, womit ein positiver Ausgang möglich wird.
Insgesamt äußerst sehenswert, obwohl mich der deutsche Sprecher absolut nervt. Ich kann die englische Version eher empfehlen, die von einer weiblichen Sprecherin begleitet wird. Ihre Stimme ist hoffnungsvoller und macht nicht ganz so melancholisch...
Youtube-Version ist bis 720p
Blueray ist aber auch sehr günstig zu erwerben.
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Fernschreiber 2011/05/09 13:02:37
Kommentar löschen„Die Geschichte, die wir erzählen, ist auch Ihre Geschichte. Und jeder von Ihnen kann seine eigenen Schlussfolgerungen daraus ziehen.“ So beginnt HOME, der Dokumentarfilm von Yann Arthus-Bertrand, der von Luc Besson mitproduziert wurde. Leider bekommt man nicht den Eindruck, als wolle der Film wirklich selbst ein eigenes Urteil fördern. Es wirkt vielmehr so, als ob die Macher sagen wollten: Die Menschen sind schlimm und eigentlich müssten wir uns geschlossen vor einen Zug werfen, damit die Welt eine Chance hat, weiter zu existieren.
Gezeigt werden unglaubliche Bilder. Man hat häufig das Gefühl, als wäre man in einem Fantasyfilm mit fantastischen Landschaften. Nur das sich eben kein kreativer Kopf diese Szenerien ausgedacht und vielleicht am Computer nachgebaut hat, sondern sie wirklich auf der Erde existieren. Flecken, die man noch nie zuvor gesehen hat und wahrscheinlich auch nie in der Realität sehen wird. Aber nicht nur die Landschaftsaufnahmen sind atemberaubend, auch die Szenen, in denen von Menschen Geschaffenes präsentiert wird, sind stark.
Was jedoch die phänomenale Bildsprache etwas stört, ist der Erzähler. Hochintellektuell, philosophisch und künstlerisch verschroben klingt das, was die getragene männliche Stimme da von sich gibt. Nur wird sehr selten wirklich genauer beschrieben, was man sieht. So etwas stört mich immer bei Dokumentationen. Wenn schon seltene Flecken der Erde gezeigt werden, sollte man doch wenigstens dazu sagen, was man gerade sieht. Teilweise wird dies zwar gemacht, meistens wird aber lieber darüber palavert, wie schlimm der Mensch und unser Handeln in den letzten Jahren waren.
Denn darauf läuft es am Ende mal wieder heraus. Der Mensch wirtschaftet sich selbst zugrunde, die Armen werden immer ärmer, die Reichen immer reicher und sowieso ist alles schlecht. Das wird zwar gen Ende hin auch von einigen Zahlen unterfüttert, aber was Neues lernt man dabei kaum.
Zugute halten muss man dann aber, dass am Ende auch positive Beispiele genannt werden, Länder und Tatsachen die zeigen, dass es auch anders geht. Jedoch ist das im Vergleich zum Rest nur ein Bruchteil. Die Musik, die alles untermalt, ist natürlich schon auch sehr gewollt dramatisch und drohend, insgesamt aber gut. Und da Home legal und kostenlos bei Youtube angeschaut werden kann, die Botschaft zwar inzwischen bekannt sein müsste, jedoch trotzdem wichtig ist und die Bilder wirklich atemberaubend sind, sollte man den Film durchaus eine Chance geben. Als Bildschirmschoner allemal zu gebrauchen und auch darüber hinaus nicht verkehrt.
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Melcon 2011/04/25 18:05:46
Kommentar löschenWenn ich 80 Jahre alt werden sollte, werde ich mir zu meinem Geburtstag diesen Film reinziehen, um noch mal zu sehen, wie schön Sie einmal war.
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Gingos 2011/02/21 00:52:22
Kommentar löschenKurz: Ein hervorragender Film, der nochdazu gratis (und legal) im Internet/Youtube zu finden ist! Extrem schöne Aufnahmen, deckt auf, belehrt und lädt zum nachdenken ein. Aber Achtung: macht sehr schläfrig ;)
Fazit: Ein Pflichtfilm wäre zuweit gegriffen, aber auf jeden Fall doppelt empfehlenswert!
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Bäda 2010/12/20 15:29:05
Kommentar löschenAtemberaubende Bilder zu einem brisanten Thema. Sollte jeder mal gesehen haben!
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BaitfroN 2010/10/03 13:38:48
Kommentar löschenSehr guter Film, sollte sich jeder mal ansehen.
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phenomenia 2010/09/15 22:55:31
Kommentar löschenEin unglaublich guter Film, und jeder Erdenbewohner sollte ihn als Pflichtfilm sehen müssen! Bei Youtube gibts ihn kostenfrei. Die englische Version mit deutschem Untertitel gibts unter: http://www.youtube.com/watch?v=IbDmOt-vIL8
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cruzha 2010/08/09 11:42:33
Kommentar löschenObwohl man Home auf Youtube schauen kann, empfiehlt sich die BlueRay fürs Heimkino. Auf aktuellem technischen Stand erschlägt einen Home mit faszinierenden Bildern von teilweise beeindruckender Kraft. Einziger Nachteil ist der hier auch schon oft bemängelte Weltverbesserer-Pathos, den der Off-Kommentar zu massiv über die ansonsten beeindruckenden Bilder gießt. Ansonsten nur zu empfehlen.
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Fladek 2010/07/07 16:34:46
Kommentar löschenOhne die CO2 Propaganda und die übliche Weltuntergangs Panikmache, wäre es fast eine gute Dokumentation geworden.
Dabei spricht die Doku doch wichtigen Themen an wie z.B: das Ungleichgewicht der Reichtümer, die Flächenzerstörung und unsere Gier (nach Öl, etc...).
Leider wurde hier viel zu wenig auf die eigentlichen Übeltäter eingegangen. Nicht die Menschheit an sich ist Schuld, sondern das aufgezwungene System, bestehend aus unseren Banken, Konzernen und Regierungen.
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J0J0 2010/07/07 17:43:46
Antwort löschenUnd wer trägt das "System", wer erhält und reproduziert es Tag für Tag?
Alle 3 Antworten zeigen
J0J0 2010/07/07 23:54:21
Antwort löschen"Der Mensch" ist sicherlich nicht die richtige Antwort, weil das impliziert, Umweltverschmutzung etc. wäre etwas natürlich-menschliches. So einfach ist das aber nicht. Es sind, wenn schon, die konkreten Menschen der Gegenwart, manche mehr, manche weniger, aber auf im Prinzip "die Gesellschaft". Womit wir wieder bei einer unbefriedigenden Antwort wären. :)
muje2525 2011/11/06 13:36:59
Antwort löschenDie Großkonzerne geben uns nur Rückenwind. WIR sind es die jeden Tag aus Bequemlichkeit mit dem Auto zur Arbeit fahren, WIR sind es die immer die billigste Wurst und das billigste Steak kaufen, WIR sind es die Gemüse schon bei der kleinsten Macke im Regal vergammeln lassen, WIR sind es die lieber das weiche flauschige Klopapier aus frisch gerodetem Regenwald nutzen als das aus Altpapier. Die Großkonzerne bedienen nur den Markt den WIR durch unser Kaufverhalten erschaffen.
Tytus 2010/06/19 10:49:18
Kommentar löschenhttp://www.youtube.com/watch?v=jqxENMKaeCU
Sehr schöne Bilder :D
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mrcrunch 2010/02/16 00:34:39
Kommentar löschenBeeindruckende Bilder und eine hartnäckig vermittelte, eindeutige Botschaft.
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Zariel 2010/02/15 09:39:58
Kommentar löschenWichtige Informationen - schlecht vermittelt.
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emily 2010/01/08 16:37:47
Kommentar löschenDie Kernaussage von Home ist bekannt und kann nicht wirklich überraschen oder was Neues erzählen: Wir pusten zu viel CO2 in die Luft und haben bald alle unsere Ressourcen verbraucht. Dafür lohnt es sich also nicht den Film zu gucken.
Aber die Bilder von Home, die sind einfach fantastisch!
Die Erde von oben ist wirklich sehr, sehr beeindruckend. Vor allen Dingen ist mir aufgegangen, welcher Zufall mitgespielt haben muss, dass auf der Erde überhaupt Leben entstehen konnte und wie sorglos wir Menschen doch mit diesem „Naturwunder“ umgehen. Schön wird dargestellt welchen Einfluss der Mensch schon auf die Natur genommen hat und was man zu sehen kriegt (Megastädte, riesige Abbaugebiete) sieht leider nicht immer schön aus.
Auch wenn die Moral der Geschichte bekannt ist, empfehle ich die Doku aufgrund der Aufnahmen doch wärmstens und wie unten schon geschrieben wurde: Man bekommt richtig Lust die Welt zu retten, und will auf einmal nur noch Fairtradeprodukte kaufen und sich Solarplatten aufs Dach legen:-)
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jlorenz1 2010/01/07 21:07:17
Kommentar löschenDie farbenfrohen Naturaufnahmen sind überwältigend, obwohl sie sicherlich farblich nachbearbeitet wurden. Zu Anfang berauschen die Kameraschwenks und Drehungen um das Objekt. Auf die Dauer büßen sie aber ihre Wirkungen ein. Wenn der Himmel sich in den Wasserflächen widerspiegelt (1:16:10), so dürfte das nicht ohne gewisse Nachhilfe vonstatten gegangen sein.
Zum Schluss verliert der Film seine sorgfältig "gehütete Neutralität", die er freilich nie besaß, und verlässt sie vollends. Die provokative Frage "Ist unser Planet begonnen dabei sich selbst zu verbrennen?" (1:13:58) zu den Bildern von Waldbränden ist der Anfang und geht weiter im pathetischen "Es ist zu spät Pessimist zu sein, es ist Zeit etwas zu tun!"
Die im Film bis dahin gemachten Aussagen sind nicht falsch, aber einem durchschnittlich interessierten Menschen auch nicht neu und somit wirkt "Home" trotz aller guten Absichten ab da etwas flach und oberflächlich. Spätestens wenn es heißt "Ich habe ... gesehen", stellt sich die Frage, wer das sah und wer die folgende Appelle an wen und wie ernst stellt.
Bedenklich ist auch die Finanzierung von "Home" über den französischen Unternehmensverband Pinault-Printemps-Redoute (PPR), zu der Marken wie PUMA, Yves Saint Laurent, Sergio Rossi, Boucheron, Bottega Veneta oder FNAC gehören. Letztere machte 2007 durch erstmalige Entlassungen und der Einführung neuartiger Leistungsprämien von sich negativ reden, sowie durch gescheiterte Modellfilialen in Berlin und in Basel ...
So bleibt vielleicht der einzige Verdienst des Filmes darin, die Komplexität und den großen Zusammenhang aller behandelter Themen herzustellen und (wieder) ins Bewusstsein hoffentlich aller zu rufen....
P.S. Der Film ist online kostenlos auch in HD auf http://de.sevenload.com/videos/Axo9N00-Home-Der-Film-in-deutscher-Sprache zu sehen. Er ist der erste Film, der komplett aus der Luft gedreht wurde. Pressekonferenz auf http://www.youtube.com/watch?v=l_g1Fft8KK0
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