Im Körper des Feindes

Face/Off (1997), US
Laufzeit 138 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Actionfilm, Kinostart 25.09.1997

7.5 Kritiker
58 Bewertungen
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7.4 Community
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von John Woo, mit Nicolas Cage und John Travolta

Im Körper des Feindes ist Sean Archer (John Travolta) gefangen. Seit einem Mordversuch an ihm – bei dem aber sein Sohn ums Leben kam – jagt der F.B.I.-Agent Archer den Terroristen Castor Troy (Nicolas Cage). Nachdem ihm schließlich die Festnahme von Troy und seinem Bruder Pollux gelungen ist, liegt der ältere Castor im Koma und muss künstlich am Leben erhalten werden, während Pollux ins Hochsicherheitsgefängnis Erehwon („nowhere“ rückwärts gelesen – nach Aussage des Gefängnisleiters existiert das Gefängnis offiziell nicht) eingewiesen wird. Bei der Untersuchung von Pollux Troys Unterlagen stellt sich jedoch heraus, dass die Brüder an einem unbekannten öffentlichen Platz in Los Angeles eine Bombe scharf gemacht haben, die in wenigen Tagen detonieren wird. Nachdem sich alle anderen Wege, diesen Ort zu finden, als wirkungslos erwiesen haben, lässt sich Archer schließlich in einer hochgeheimen Operation chirurgisch von Dr. Malcom Walsh sein Gesicht entfernen und durch das Castor Troys ersetzen. Im Gefängnis soll er Pollux Troy – der nur seinem Bruder vertraut – aushorchen.

Im Körper des Feindes ist ein Actionthriller von John Woo. Der hat es scheinbar mit mächtigen Bomben, schon in Operation – Broken Arrow wollte ein übergelaufener Soldat (John Travolta, damals Vertreter der Gegenseite) mit einer Atombombe Unheil anrichten. In diesem Film ist es ein biologischer Zeitzünder, der für Tote sorgen soll. In den Hauptrollen sind mit Nicolas Cage und John Travolta zwei der erfolgreichsten Actiondarsteller der Neunziger Jahre vertreten.

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Kritiken (5) — Film: Im Körper des Feindes

Xander8112: at the movies

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10.0Lieblingsfilm

Ich mag da gar nichts Schlechtes zu sagen, ist dies doch einer meiner Lieblingsfilme, dessen x-te Sichtung einfach mal wieder anstand. Sicherlich, die Story ist an den Haaren herbeigezogen und der Filme ließe sich ohne Probleme mit “Style over Substance” abstempeln, aber das wird dem Film, besonders beim Vergleich mit anderen Trägern dieses Prädikats (bspw. "Transformers 2") bei weitem nicht gerecht. Denn in meinen Augen geht der “Style” konform mit der “Substance” und in Kombination mit den Leistungen des Hauptdarsteller-Duos Nicolas Cage und John Travolta ist ein Meilenstein des Action-Kinos entstanden. Besonders die Szene, in der beide nur durch einen Spiegel getrennt stehen, bleibt im Gedächtnis, sagt sie doch alles aus.
[...]

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.5Ausgezeichnet

John Woo ist der Meister des ballistischen Balletts. In Zeitlupe fliegende Kugeln gab es bei ihm schon lange vor «The Matrix» zu sehen, und die Actionszenen sind überhaupt allererster Güte.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kaltduscher: MoviezKult.de

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9.5Herausragend

Keiner prägte seit den 80ern das moderne Action-Kino so nachhaltig wie der chinesische Kult-Regisseur John Woo. Mit Filmen wie A Better Tomorrow oder Hard Boiled erschuf er ein eigenes Subgenre, den heroic bloodshed. Dieser wird durch stark stilisierte und extrem durchchoreografierte Actionszenen sowie dramatische Geschichten mit Themen wie Ehre und Zusammenhalt charakterisiert. Woos Filme prägten aber nicht nur die internationalen Filmemacher, sondern trafen auch den Nerv der Zeit. So lockte ihn Hollywood, wo er aber mit Hard Target (1993) und Broken Arrow (1996) zwei weniger gute Filme ablieferte. Im dritten Anlauf schließlich gelang es ihm, seinen unverwechselbaren Stil auf eine US-Produktion zu übertragen. Mit Face/Off - Im Körper Des Feindes lieferte er so 1997 nicht minder einen der besten Actioner aller Zeiten ab. Aus einer ungewöhnlichen Geschichte um den Polizisten Sean Archer (John Travolta), der den Top-Terroristen und Mörder seines Sohnes, Castor Troy (Nicolas Cage), überführt und zur Wahrung der nationalen Sicherheit per Operation dessen Aussehen und Identität übernimmt, baute Woo mit Hilfe zweier stark aufgelegter Hauptdarsteller einen audiovisuell beeindruckenden Actionthriller mit Tiefgang.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.5Herausragend

„Face/Off - Im Körper des Feindes", unter der Regie des Action Spezialisten John Woo, gehört ohne Zweifel zu den besten Action-Filmen der neunziger Jahre, und hätte auch gute Chancen in jedem Ranking der besten Actioner überhaupt gelistet zu werden. „Face/Off“ ist aber auch der Film, in dem Nicolas Cage, der im selben Jahr auch in „Con Air“ „brillieren“ durfte, in einem Action-Film beweist, dass er dazu fähig ist, einem Charakter Tiefe zu verleihen.

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Thomax: Saarbrücker Zeitung Thomax: Saarbrücker Zeitung

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8.5Ausgezeichnet

Dieser Regisseur traut sich was.
Super-Zeitlupen, Symbole zuhauf, Naturgesetze werden aufgehoben.
Elegante Bilder, viel Gefühl für Rhythmus.
Mit Cage und Travolta originell besetzt.

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Kommentare (124) — Film: Im Körper des Feindes

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

John Woo, der großartige Action-Regisseur aus Hongkong kam Anfang der 90er Jahre in die USA, um nun auch in Hollywood seinen Durchbruch zu schaffen. Nach dem eher mittelmäßigen "Hard Target" (was aber wohl eher an der Geschichte bzw. am Cast lag) über den häufig unterschätzten "Broken Arrow", der meiner Meinung nach einer der kleinen Actionperlen der 90er ist, sollte Woo sein "amerikanisches" Meisterwerk abliefern: "Face Off".

Es ist das traditionelle Cop gegen Gangster Spiel, allerdings mit persönlichem Hintergrund. Der Terrorist Castor Troy hat den Sohn des FBI-Mannes Sean Archer auf dem Gewissen, seit dem jagt Archer Troy noch verbissener, und das seit Jahren. Als er ihn dann endlich hat und tot glaubt, ist gerade mal eine Viertelstunde vergangen. Was bei "Face Off" in den ersten Minuten passiert, thematisieren andere Filme über ihre gesamte Länge. Weil Troy nämlich noch eine Bombe irgendwo in Los Angeles deponiert hat, und nur dessen Bruder Pollux(der wiederum nur Vertrauen zu seinem eigenen Bruder hat) noch weiß, wo sich diese befindet, unterzieht sich Archer einer Gesichtstransplantation und schlüpft in den Körper von Castor Troy, um sich Pollux zu nähern und die Bombe so ausfindig zu machen. Doch der aus dem Koma erwachte, gesichtslose Castor hat dabei auch noch ein Wörtchen mitzureden. Wie es der oben erklärte Zufall will, ist das Gesicht seines Erzfeindes gerade frei geworden...

Zugegeben, die Story hört sich schon ein wenig unglaubwürdig und ein bißchen nach B-Movie an. Körpertäusche kennt man eigentlich nur aus Komödien und dann ist zumeist irgendeine übersinnliche Macht am Werk. Hier wird es ganz einfach operativ gemacht, dabei ein wenig Fett abgesaugt bzw. hinzugefügt, Haare transplantiert und mit Stimmmodulatoren gearbeitet. Fertig ist dein neues Ich. Da sich die Gegner gut kennen, sind auch die meisten Eigenschaften des Anderen ein Leichtes. So strange sich das Ganze auf dem Papier anhört, die filmische Umsetzung ist aller Ehren wert. Alles wird so plausibel wie möglich erklärt, so dass es gar nicht mehr so unlogisch rüberkommt. Nachdem die beiden Hauptprotagonisten die Körper gewechselt haben, begibt sich der Film auf eine neue Ebene. Man muss die Familie und nahstehenden Freunde des Feindes überzeugen, dass man wirklich Troy bzw. Archer ist. Vor allem Sean Archer aka der gute Nicolas Cage tut sich schwer damit. Vom erfolglosem Familienvater muss er zum Top-Terroristen mutieren, der im Knast und in der Verbrecherwelt das Sagen hat. Das nenne ich mal eine Gratwanderung. Castor Troy aka der böse John Travolta hat es da leichter, obwohl er Probleme hat, nicht aus der Rolle zu fallen. Bei vielen Szenen aus diesen Segmenten erkennt man, dass sich Hollywood auf John Woo und dessen Stil eingelassen hat. Es ist nicht nur der stumpfsinnige Actionfilm, es werden z.B die Familien der Hauptdarsteller mit einbezogen und es gibt viele Sequenzen, die über stumpfe Ballerei hinausgehen.

Aber apropo stumpfe Ballerei. Gibt es hier gar nicht. Denn es ist John Woo, der Meister des Heroic Bloodsheed. Was man schon bei seinen Hongkongwerken "The Killer", "A better tomorrow", "Hard Boiled" und weiteren begutachten konnte, findet auch bei "Face Off" statt. Es gibt viel Action, es knallt ganz ordentlich, aber immer mit Stil. Nicht nach dem Motto höher, schneller und weiter. Es sollte gut aussehen, nicht umsonst werden die Schießeinlagen in Woo´s Filmen häufig Action-Ballett genannt. Dem kann man nur hundertprozentig recht geben. Solche Gefechte wie in "Face Off", so spannend, so choreografiert, so atmosphärisch hatte es im amerikanischen Kino wohl noch nicht gegeben. In diesem Sinne ist mit John Woo einfach nur ein Könner am Werk. Actionfans wie mir geht da das Herz auf.

Kommen wir zum Cast, genaugenommen zu den beiden Hauptdarstellern. Eins vorweg, zuerst sollten Arnie Schwarzenegger und Sly Stallone die Hauptrollen spielen. Mit den beiden wäre es ein komplett anderer Film geworden. Denn mit einem Travolta und Cage in Gala-Form können sich die beiden "Expendables" nicht messen. John Travolta war ja lange von der Bildfläche verschwunden, bis er im Jahre 1994 mit Quentin Tarantinos "Pulp Fiction" ein großes Comeback feierte. Er hatte schon in "Broken Arrow" mit Woo zusammen gearbeitet, wo er als halber Psychopath eine glänzende Leistung hinlegte. Diese Form konnte er bis "Face Off" halten. Zuerst als fanatischer Cop/schwacher Ehemann und Vater bis hin zum irren Terroristen legt er eine fantastische Performance hin. Das gleiche lässt sich über Nicolas Cage sagen. Der Mann, der heute eigentlich jeden Film dreht, dessen Drehbuch er zugeschickt bekommt. Er legt fast zu gleichen Zeit wie Travolta in "Broken Arrow" in "Leaving Las Vegas" eine ähnliche, ja, eine eigentlich noch bessere Leistung ab, die sogar mit dem Oscar gewürdigt wurde. Diese Leistung kann er ebenfalls in "Face Off" abrufen, er spielt sogar noch ein wenig besser als Travolta. "Face Off" steht und fällt mit dem Spiel seiner beiden Hauptdarsteller, da beide aber durchgehend glänzen, ist dies kein Problem. Travolta und Cage wird häufig "Overacting" vorgeworfen und vielleicht auch manchmal zurecht. Hier passt das Spiel der beiden aber wie die Faust aufs Auge, alleine Cages häufige irre Blicke sind phänomenal. Einfach nur eine großartige Leistung der beiden.

Festzuhalten bleibt, dass "Face Off" der einzige Hollywood-Film ist, wo John Woo es schafft, die Stilistik seiner Hongkong Klassiker zu 100 % auf das amerikanische Kino zu projezieren und ihm einer der besten Action-Filme der 90er gelungen ist.

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Drumhead92

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Action Non-Stop! Klasse Schauspieler! Nicolas Cage, noch in einer seiner guten Rollen.
Mir fällt es wirklich schwer, etwas schlechtes an diesem Film zu finden. Einfach ein klasse 90er Jahre Actionthriller mit innovativer Story!

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-Schulte-

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Bewertung7.5Sehenswert

Mit einer tollen schauspielerischen Leistung von Nicolas Cage und John Travolta, die hier viele Bereiche umfasst. Trauer, Rachsucht, Freude. Spannend und mitreißend bis zum Ende!

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LowRidah

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gute Schauspieler, so heißt es, sollten in jeder Rolle hervorragend sein können. Dass John und Nicolas das geschafft haben und für mich nun in diese Kategorie Schauspieler gehören, ist seit diesem Film eindeutig :)

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Keky

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film ist der Burner!
Ich habe diesen film genossen, enfach nur toll gemacht und sehr sehr zu empfehlen. Die Darsteller sind natürlich Extraklasse würde ich mir noch einmal anschauen wollen.
Zum Film selbst muss man eigentlich nicht viel sagen, außer dass er wohl einer der besten Streifen ist, die es gibt. Für Actionfans genau das Richtige.
John Travollta und Nicholas Cage sind ein Dreamteam. Niemand kann den Irren so gut geben wie Nicolas Cage oder war es Travolta, bin grad etwas verwirrt. :D

Es wäre wünschenswert, wenn solche Filme auch heute noch gemacht werden wie die in den 90er!
Solche Filme sind in der heutigen Zeit Gold Wert! ;)

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Joeyjoejoe17

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Einer der besten Streifen, die es gibt, und dann "nur" 8/10? ;D


Keky

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Nun ja mehr gibt der Film nicht her also deswegen ein eine 8/10. Okay vieleicht muss ich ja zugeben das ich ein parr Bier intus hatte, und deswegen habe ich geschrieben das es einer der besten Streifen ist. :D
Geben wir doch zu in den 90er war doch jeder Streifen(Actionfilm) der beste von den besten! ;D


hrxuuuu

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Face Off ist für mich der beste Austausch-Körper-Film den ich gesehen habe. Er ist spannend geladend, hat eine gute Action, ist emotionsvoll und die Chemie zwischen John Travolta und Nicolas Cage ist wundervoll! Auch wenn ich viel mehr bewundere wie John Travolta spielt, einfach Göttlich. Die Story ist zwar nicht der Oberhammer, aber sie ist für das geniale Drehbuch ausreichend.

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Paul-Film-Kritik-MMC

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Abselout der beste Aktionfilm des 20. Jahrhunderts.. Hammer Idee und riesen Efekte

Grandios

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Hanno Jones

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wow!
schon nach den ersten paar minuten war klar, dass das einer meiner absoluten lieblingsfilme wird!
warum? Ich kann ja mal versuchen es zu beschreiben, aber ich glaube kaum, dass ich dem gerecht werde^^
zunächst einmal ist Nicolas Cage meiner ansicht nach ein begnadeter schauspieler, der zwar in letzter zeit eher selten die möglichkeit erhält, zu beweisen was er kann … aber er KANNS!
und John Travolta steht ihm in nichts nach!
VORSICHT: mini spoiler, der aber schon im vorhinein klar sein sollte :D
nachdem die beiden ihre identität getauscht haben sieht man nicht etwa zwei schauspieler, die eben einen anderen charakter schauspielern … nein … man sieht Sean Archer und Castor Troy, zwei verzweifelte männer, die im körper eines anderen feststecken und mit allen mitteln versuchen, ihr wahre identität wiederzuerlangen und dem betrachter kommt es keine sekunde lang in den sinn, dass das nur gespielt ist!
nun mögen manche behaupten, dass die story an den haaren herbeigezogen ist … schön und gut! Aber wofür gehen wir ins kino? Wofür sehen wir uns filme an? Um das zu erleben, was in der realität unmöglich ist!
das thema identitätstausch ist ausgelutscht? Mag sein … aber in keinem film ist der aspekt des grauens, der dadurch für die „tauschenden“ entsteht derart gut dargestellt, sodass man sich nach dem abspann beruhigt zurücklehnen kann, da das hoffentlich niemals passiert und dennoch die frage bleibt, wie man selber in einer solchen situation verfahren würde …
weiterhin ist das verhältnis zwischen gefühl, dialog und actionszenen so ausgeglichen wie in wenigen filmen, so dass dem zuschauer keine sekunde lang langweilig wird oder die spannung auch nur für einen bruchteil abreißt!
alles in allem ein rundum genialer film und nicht nur ein genuss für Travolta und Cage fans sondern auch für diejenigen, die die beiden vielleich gar nicht ausstehen können ;)
ANSEHEN!

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aberaber

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Brillianter John Woo-Film, dem hier eine gelungene Adaption seiner Hongkong-Filme gelungen ist. Das einzige Ärgernis ist, die wieder mal, überzogene Performance von Cage. Travolta ist sehr gut.

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lori101007

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein geiles Spiel zwischen Travolta und Cage! Eine super Story, obwohl sie auch wahnsinnig ist! Und der Beste Film von John Woo. Ein Meilenstein!

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Larisa94

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Bewertung9.0Herausragend

Ein sehenswerter Film. Sehr guter Effekte fürs 20te Jahrhundert. Gute Hauptdarsteller, vor allem hat mir die Szene gefallen, wo die beiden hinter bzw. vor dem Spiegel standen und jeweils den anderen erschießen wollten.

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RoosterCogburn

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Bewertung9.0Herausragend

Gut gegen Böse, ein gebrochener Held, fulminante Action, furiose Stunts, ein innovativer John Woo und zwei begeisternde Hauptdarsteller. Diese Zutaten machen Woos dritten US-Kinofilm zu seiner besten Hollywood Arbeit. Grandioses Actionkino mit Spannung und Thrill, auch wenn die Story hanebüchen und lückenhaft ist. Grandioses Action-Highlight von John Woo.

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davedophin

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Bewertung6.5Ganz gut

Anfangsschießerei im Hangar völlig überrissen, Ende mit explodierenden Booten auch, dazwischen ein ganz guter Film mit einer interessanten Idee

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Andre Jonas

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Bewertung9.0Herausragend

Ich will mal mit den negativen Aspekten anfangen:

- Die Hauptcharaktere sind gnadenlos überzeichnet (besonders Nicholas Cage dreht vollkommen ab - aber immerhin schafft er es, seine typische drei-Tage-Regen-Wetter-Miene mal etwas hinter sich zu lassen)

- die Handlung ist voller Logiklöcher (Warum wundert sich kaum jemand der Beteiligten so richtig über die krassen »Persönlichkeitsveränderungen«? Wo ging es denn nun nach dem zappeligen Sprung von der Gefängnisplattform irgendwo im Meer hin?)

- bereits nach den ersten fünf Minuten des Films weiß man ganz genau, wie es um den Realismus bestellt ist (ständig springen Leute in Zeitlupe mit zwei Pistolen durch die Gegend, Personen werden entweder beim ersten Schuss getroffen oder eben selbst von einem ganzen Bataillon schwer bewaffneter Einsatzkräfte nicht mal gestreift und ich musste schon herzhaft lachen, als die Wissenschaftler mit irgendwelchen »Laserstrahlen« mal eben ein neues Ohr zusammenbrutzeln und schnell ein ganzes Gesicht transplantieren, als wäre es nichts weiter, als ein lumpiger Hautfetzen).

Doch jetzt kommt das große ABER:

Der Film macht in seiner ganzen Überdrehtheit nicht einfach nur Spaß sondern kann meiner Meinung nach wirklich bemerkenswerte Aspekte für das Genre vorweisen - allem voran natürlich die Grundstory, die hier konsequent umgesetzt wurde und an keiner Stelle auch nur annähernd aufgesetzt oder langweilig wirkt - und plötzlich sind 140 Minuten um...

Die Inszenierung ist einfach großartig gelungen und ich würde sie nicht selten sogar als kunstvoll bezeichnen, selbst wenn natürlich wie bereits angeführt der Realismus komplett auf der Strecke bleibt, aber da ich von Anfang nichts Großartiges in dieser Hinsicht erwartet habe, konnte ich mich genüßlich zurücklehnen und hatte einen Heidenspaß mit diesen Film, der eine Frische ausstrahlt, wie ich sie kaum in dieser Form wieder in einem Action-Kracher gesehen habe.

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Nico Gecko

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Bewertung7.0Sehenswert

"Im Körper des Feindes" ein spannender und rasanter Actionfilm.

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HomerJ

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Bewertung7.5Sehenswert

unrealistisch, aber geil

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Roolfer

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Bewertung3.5Schwach

Spoiler? Mh, weiß nicht. Wäre aber ja auch egal. Dieser Film ist ja hundertprozentig vorhersehbar...

Beim zu langen Nachdenken über Serien oder Filme, die mich total enttäuscht haben, vergesse ich oft was gut an diesen war. Deswegen schreibe ich schon mal vorweg was mir an "Face/Off" gefiel:

Die schauspielerische Leistung von Travolta und Cage ist einfach super. Letzterer kann doch etwas mehr als ich dachte. Schade, dass ich ihn noch nie in einem wirklich guten Film gesehen habe. Die „Handlungsidee“ ist an sich auch Interesse weckend. So etwas wünscht man sich mehr in der heutigen Kinowelt. Auch die Effekte sind "sehenswert". Und wenn ich jetzt meine ersten drei Sätze so lese, würde ich so einen Film gerne besser bewerten, doch, dass was, der hier so bejubelte, John Woo insgesamt daraus gemacht hat, ist ja wohl unter aller Sau.

Ich kann überhaupt nicht verstehen, warum "Face/Off" hier so hoch gelobt wird. Bin ich hier Zeuge des guten alten Gruppenzwangs oder einfach der Einzige mit Geschmack? Die überwiegend "herausragenden" Bewertungen zwingen einen ja regelrecht diesen Film zu sehen. Leider...
Das was ich schließlich über mich ergehen lassen musste, kann guten Gewissens als "kitschiger 0815-Actionschrott" bezeichnet werden. Gar nicht so weit von "Alarm für Cobra 11" entfernt. Schon am Anfang, als Cage beidhändig schießend, in Zeitlupe aus dem Jet gesprungen kam, sollte man sich fragen: Muss das wirklich sein? Sowas ist doch einfach nur lächerlich. Gute Effekte sind doch nicht mit guter Action gleichzusetzen?! Auch "epische pompöse Bilder" wie das eben beschriebene sind das nicht! Vor allem nicht wenn davon viel, viel, viel zu dick aufgetragen wird. Durch diese Aneinanderreihung von kitschigen und protzigen "Actionaufnahmen" gehen Momente, die wirklich herausragend sein könnten, total unter. So zum Beispiel die Spiegelszene.

John Woo versucht mit seiner Regie Höhepunkt an Höhepunkt zu reihen. Doch wie der Name schon sagt kann das nicht klappen. So wirkt alles ZU oversized und aufgezwungen. Er stellt sich damit selbst ein Bein und vernichtet regelrecht einen Plot aus dem man viel mehr hätte herausholen können. Dazu kommen gravierende Logikfehler (die Grundidee, welche man bei guter Umsetzung durchaus akzeptieren könnte, einmal außen vorgelassen). Apropos Drehbuch: Für meinen Geschmack fragt man sich leider zu oft, wie ein FBI-Agent so dumm, naiv und kreativlos sein kann. So etwas ärgert einen dann nur noch. Zu dem ist der Handlungsverlauf sowas von vorhersehbar. Frei nach dem Motto: „Er wird doch jetzt nich etwa..? Oh man er hat es getan. Ist das schlecht...“ So etwa die Ausbruchsszene aus diesem „Hochsicherheitsgefängnis“. Um nur eins von vielen Beispielen zu nennen.
Das Ende reißt den Film dann noch ein Stück weiter in den Dreck. Der liebe Herr Woo dachte wohl, nur weil der ganze Film schon unglaubwürdig und kitschig ist, darf er dem Ganzen dann noch ein Sahnehäubchen aufsetzen und dem Zuschauer ein typisch amerikanisches Popcorn-kitsch-Happyend hoch zehn liefern, wie es lächerlicher hätte nicht sein können.
Würde der Film sich wenigstens ein bisschen weniger ernst nehmen, könnte man ihn noch gut als Edeltrash beschmunzeln. Leider ist das nicht der Fall.
Wieso nur wird ein John Woo hier so verehrt und ein Michael Bay so „gebasht“? Große Unterschiede erkenne ich in der Regie nicht. Nur ,dass der Eine schlechte Ideen in hirnlose Effektspektakel verwandelt und der andere gute Ideen in den Dreck zieht indem er sie ebenfalls zu einem hirnlosen 0815- Effektspektakel degradiert.

Fazit:
Ich bin wohl kein John Whoo-Fan.

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Jukebox

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Ich stimme dir voll und ganz zu! Manche Szenen sind echt peinlich...

Wenn du gute Filme mit Nicolas Cage sehen willst, dann kann ich dir folgende empfehlen: Red Rock West, Leaving Las Vegas - A Love Story Kiss Of Death, Bringing Out the Dead - Nächte der Erinnerung und vielleicht noch Adaption..


wickythewall

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@ roolfer: Danke, zu 100% meine Meinung :)


Otze

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer der besten Filme der je gedreht wurde.
John Travolta als Schurke ist immer ein Hochgenuss.

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cherry25

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was für ein geiler Film Nicolas Cage gegen John Travolta einfach klasse und Spannend noch dazu kann von diesem Film nicht genug bekommen so gerne sehe ich in mir an :)

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M.G.D.911

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein großes Dankeschön an John Woo. Was der Actionpapst hier abliefert ist kaum in Worte zu fassen. So einen derart spannenden und actiongeladenen Film hab ich selten gesehen. Zu der genialen Story kommen auch noch die schauspielerischen Glanzleistungen von John Travolta und Nicolas Cage. Fazit: Absolut genial!

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mel1202

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Glanzleistung bringt es auf den Punkt. Hervorragende Leistung von Cage & Travolta.


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