Jennifer's Body - Jungs nach ihrem Geschmack

Jennifer's Body (2009), US
Laufzeit 102 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Kinostart 05.11.2009

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4.2 Kritiker
17 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.1 Community
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von Karyn Kusama, mit Megan Fox und Amanda Seyfried

Jennifer, das heißeste und beliebteste Mädchen der Stadt, ist von einem Dämon besessen. Seither fällt sie über ihre zahlreichen Verehrer her, um ihren unstillbaren Durst nach Blut zu befriedigen. Auch Jungs, die bisher nie eine Chance bei ihr hatten, stellen nun einen ganz besonderen Reiz für sie dar. Als Jennifers beste Freundin Needy begreift, was vor sich geht, versucht sie Jennifer und damit auch die Jungs ihrer Stadt zu retten… (omdb)

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Cast & Crew


Kritiken (10) — Film: Jennifer's Body - Jungs nach ihrem Geschmack

Dr. Borstel: Of Bastards And Dwarves

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2.5Ärgerlich

Die blutarme Inszenierung von Regisseurin Karyn Kusama, die weder für Schreckmomente noch Teen-Comedy ein gutes Gespür beweist, tut ihr übriges, sodass weder der manchmal gelungene Soundtrack noch das stimmige Ende den durchweg negativen Eindruck noch zurecht rücken können. Ein Film, dessen bestes Argument ein lesbischer Kuss ist, hat einfach keine Daseinsberechtigung – für so etwas gibt es schließlich Pornos, Jungs.

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karma-karman

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blutarm? o.O


Chev Chelios

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))))))))))


Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin

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3.5Schwach

JENNIFER'S BODY überzeugt in seinem selbstgewählten Terrain nicht einmal ansatzweise: Kusamas lahm heruntergeleierte Inszenierung findet erst in den letzten Minuten einen gewissen eigenen Stil und bedient sich viel zu lange an den viel zu langweiligen Genrestandards. Spannend sind die unmotivierten Schockmomente selten, zumal sie bis zum ganz ansehnlichen Finale viel zu selten eingesetzt werden. Dafür gibt sich der auf Emo getrimmte, unausgegorene Rockgedudel-Soundtrack ein nerviges Stelldichein mit flachen Witzen und austauschbaren Nebenfiguren, die Holzpuppen genauso überzeugend spielen könnten.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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4.0Uninteressant

[...]Abseits dieser wenigen positiven Aspekte bleibt jedoch nicht mehr viel über was es zu honorieren gilt. Das liegt wohl zuvorderst an der in Teilen fürchterlichen Inszenierung von Regisseurin Karyn Kusama. Sollte „Jennifer’s Body“ wirklich jemals den Anspruch gehabt haben zumindest von Zeit zu Zeit ein Horrorfilm zu sein, dann ist davon nichts mehr übrig geblieben. Erschreckend ist höchstens die gepflegte Langeweile, die sich alsbald beim Zuschauer einstellen muss. Und spätestens wenn zum gefühlt hundertsten Mal die ordinäre Schulbibliothek mit ihren fünf Büchern auf einmal mit ihrer reichhaltigen Auswahl an Ratgebern zum Thema okkulte Dämonenbeschwörung glänzt, ist die unfreiwillige Komik, die den Film immer wieder durchzieht, nicht mehr zu leugnen. Enttäuscht werden auch all diejenigen sein, die sich „Jennifer’s Body“ mit der Erwartung ansehen einen Blick auf Megan’s Body erheischen können. Denn da gibt sich die gute Megan außerordentlich züchtig, außer einem heruntergezogenen Reißverschluss ist da nicht viel drin, mal abgesehen davon das die gesamte Sexyness von Megan Fox dermaßen over the top verkörpert wird, das ohnehin gefragt werden muss, wer darauf eigentlich anspringen soll.[...]

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Flibbo: wieistderfilm.de

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6.5Ganz gut

[...] Von missglückten oder unzureichenden Horrorelementen kann man durchaus sprechen, jedoch sollte man den Film gar nicht von dieser Seite angehen. „Jennifer’s Body“ ist nämlich einfach die originellste High-School-Komödie des Jahres, wo freudig mit Klischees und makaberem Humor gespielt wird. Als klare Schwäche lässt sich dafür das zu ausformulierte Ende betrachten. Den Zuschauer nach der letzten gesprochenen Textzeile der Protagonistin selbst zu Ende denken zu lassen, hätte den Film viel kraftvoller geschlossen. Sei’s drum. „Jennifer’s Body“ ist ein frischer und fieser, sexy Unterhaltungsfilm mit teils fragwürdiger Handlung aber vor allem cleveren Dialogen und unaufdringlicher Frauen-Power-Attitüde im Subtext.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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4.5Uninteressant

Leider ist die die Regisseurin Karyn Kusama nicht halb so talentiert wie ihre Drehbuchschreiberin Diabolo Cody. Das ist schade, denn die Besetzung und die Dialoge stimmen.

Die Figuren sind durchaus sympathisch, auch wenn ihre Motivation zeitweise ganz schön holpert. Megan Fox - die interessanterweise in den Phasen in denen sie "hässlich" sein soll (meint: sie ist mal nicht zurechtgemacht als würde sie im Wald hinter der czechischen Grenze arbeiten) besser und realer aussieht als in den "Vamp"-Phasen - macht eine durchaus gute Figur als männermordende Dämonenbraut.

Auch ihre Opfer sind nette Riffs auf die liebgewordenen High-School-Klischees. Jennifer Seyfried gibt eine solide Identifikationsfigur ab und doch... so richtig aus dem Quark kommt der Film leider nicht. Und das liegt eindeutig an der lahmen Inszenierung, die zwar mit Blut nicht spart, aber doch nie wirkliche Spannung oder Schauder aufkommen lässt.

Das traumatisierende Ereignis des Films: Der verheerende Brand in einer Kneipe wird so langweilig, unspektakulär und öde inszeniert, das es wirklich schade um den pyrotechnischen Aufwand ist, den die Effektcrew betrieben hat. Jennifers Wandlung wird im Hauruckverfahren erzählt und da nie auch nur eine Sekunde Zweifel dran besteht wer die ganzen Jungs umbringt (nichtmal von Seiten der Hauptfigur Needy), plätschert der Film ohne jegliche Höhepunkte dahin bis er in einem schwunglosen Finale endet.

Wären nicht die oft witzigen und lebendigen Dialoge, die durch Juno zu Codys Markenzeichen geworden sind, wäre dieser Film als Direct-to-Video-Schrott vollkommen vergessenswert. Für die nächste Zusammenarbeit sollte sich Diabolo eine Regisseurin suchen, die ihr gewachsen ist und weiß wie man Horror inszeniert und einen Scriptguru, der ihr sagt das ein Film mehr als zwei Akte braucht.

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Batzman

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fast. der andere beruf ;)


Flibbo

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Ich denke der Brand wurde mit Absicht eher unspektakulär inszeniert, weil das dazu passt, wie sich manche Charaktere tatsächlich nicht so richtig um die verheerenden Ausmaße des Brands scheren, und dass später die eine der arroganten andern ins Gedächtnis rufen muss, dass Menschen GESTORBEN sind. Das hat dann einfach mehr Komik.


Rochus Wolff: freier Journalist

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7.0Sehenswert

Karyn Kusamas Kooperation mit Juno-Autorin Diablo Cody wuchert mit den Schauwerten des Stars Megan Fox – und dreht sich doch mehr um andere Dinge als um Sex.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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5.5Geht so

"Hell is a teenage girl."
Mit diesen vielversprechenden Worten beginnt JENNIFER'S BODY, nach eigener Aussage eine Mischung aus Horrorkomödie, in der es vor allem aber um Sorgen und Nöte eines modernen Teenagers gehen soll. Diesen Spagat schafft der Film leider nur äußerst selten. Es gibt hier zwar wirklich überaus einfallsreiche Momente, leider versumpfen diese aber immer wieder im Einheitsbrei. Die Figuren sind nicht wirklich interessant. Sie sollen zwar den durchschnittlichen Jungmensch darstellen, verlieren sich aber in Stereotypen des Genres, die uns auf eine gewisse Art und Weise fremder nicht vorkommen könnten. Schade auch, weil die Prämisse, das Ganze in die 80s Schiene einzuordnen, in Verbindung mit dem tollen Soundtrack wirklich sympathisch rüberkommt. Selbst Megan Fox macht das Beste aus ihrem "Talent" und fügt sich gut in ihre Rolle ein, die aber leider nichts mit jugendlicher Sinneskrise sondern eher mit einer Art Youngster Elvira verglichen werden kann. Alles in Allem ist JENNIFER'S BODY deshalb auch kein schlechter Film. Er ist nur eben auch nicht besonders gut. Diablo Cody findet (wie in JUNO) meiner Meinung nach wieder nicht den richtigen Ton für ihre Geschichte und präsentiert deshalb einfach: ... etwas anderes. Am ehesten bleibt noch der stellenweise recht zynische Humor hängen. Kann man sich anschauen, muss man aber nicht.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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5.0Geht so

Jennifer's Body ist nicht so heiß wie man gehofft hätte. Manche Teile dieser Horrorkomödie sind beinahe originell, wie beispielsweise die Indie-Band, die sich rituellen Morden zuwendet weil es so schwer ist, heutzutage im Musik-Business zu bestehen; oder auch die Bemühungen des arglosen Schulbeamten Mr. Wroblewski mit einer Todeswelle umzugehen, welche die halbe Schule erfasst. Aber der größte Teil des Humors bleibt auf der Strecke. Der Film folgt generell allen Konventionen einer Teenie-Horror-Komödie – gemischt mit ein bisschen lahmem, möchtegern-kontroversem Humor.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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1.5Ärgerlich

Jennifer's Body vermischt viele populäre Genres miteinander: Horror, Komödie und Teenager-Ängste. Leider scheitert der Film in wirklich allen Kategorien – und "scheitert" wäre vielleicht noch zu nett ausgedrückt. Der Film ist ein außerordentliches Desaster, die Art von Ding die eine Katze in ihrem Klo vergräbt und immer tiefer buddelt weil der Gestank sich nicht überdecken lässt. An diesem Film sind so viele Dinge falsch dass es vielleicht einfacher ist, die wenigen Guten Sachen aufzuzählen.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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6.5Ganz gut

Fox hat ihrer Karriere viel Gutes getan mit ihren zwei Rollen in den „Transformers“-Filmen, aber dies ist ihre erste Chance, wirklich zu persformen. Und wißt ihr was? Sie schafft es. Sie hat die obligatorische Kotz-Szene und übersteht auch diese, sie spielt die Rolle geradlinig und sie sieht toll aus in einem blutverschmierten Kleid mit strähnigen Haaren.

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Kommentare (167) — Film: Jennifer's Body - Jungs nach ihrem Geschmack

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kinogaengerin

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ein schlichtes "Boah, war der mies!" würde eigentlich reichen, aber ich bin mal nicht so: "Jennifer ist immer noch bei den Typen. Die haben sie in ihrem komischen Van mit den abgedunkelten Scheiben mitgenommen. - Was genau war das für ein Wagen? - Keine Ahnung, ein 89er Vergewaltiger!?" Als Jennifer wieder auftaucht, scheint sie sich irgendwie verändert zu haben und ihre beste Freundin Needy bekommt es mit der Angst zu tun. Immer mehr seltsame Vorkommnisse häufen sich an und Needy fängt an nachzuhaken... Ok, Megan Fox passt in die Rolle, obwohl man ja eigentlich gar nichts von 'Jennifer's Body' zu sehen bekommt. Überhaupt kommt der Film relativ blutleer daher, will großes Horrorkino bieten, schafft aber gerade mal ein maues Gänsehäutchen auf den Armen. Die Geschichte ist richtig dämlich, die Dialoge noch schlimmer und das Ende haut dann beinahe alles aus den Angeln. Für Amanda Seyfried gibt es aber dennoch ein Gnaden-Pünktchen...

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SenorZapatero

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Bewertung4.5Uninteressant

So trashig, dass er wieder Spaß macht!
Die Sprüche sind einfach der Hammer...

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Ben-adar

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Trotz Spass und hammer Sprüche ist der Film "Uninteressant"?


Das Vorbild

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Bewertung1.0Ärgerlich

Me is hotter!

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NWO@Movie

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Bewertung5.0Geht so

Scharfe Megan - schwache Story - die Traumfabrik sollte die Drehbuchautoren nicht so unter Druck setzen ansonsten gibts gequirlte Scheiße aus talentierten Ärschen.

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michii123

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Teen-Horror + Megan Fox = gute Unterhaltung, guter Film.

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mikkean

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Bewertung3.0Schwach

Kennt ihr das auch? Da verfolgt dich manchmal so ein Schlagwort oder eine Redewendung auf Schritt und Tritt. Weil plötzlich jeder damit um die Ecke gebogen kommt und jeder sie oder es verwendet, um sprachlich zu glänzen. Seit neustem jedenfalls stoße ich auffällig oft auf diese eine Formulierung: ONE TRICK PONY. Und irgendwie mag ich den Gedanken, der dahinter stehen mag. Warum ich das jetzt eingangs erwähne? Mittlerweile habe ich die Angst, dass Diablo Cody so ein Pony sein könnte. Da landet sie einmal mit "Juno" einen, zugegeben etwas zwiespältigen, Treffer. Kriegt einen Oscar und wird plötzlich gehypt als neue Jugend-Versteherin. Die ach so gewitzte Beobachterin des ewigen Mysteriums "Teenie-Hirn". Nun, "Juno" konnte ich durchaus genießen. Auch wenn mich schon so manches dran gestört hat. Wenigstens die Darsteller rissen es einigermaßen raus. Für Frau Cody war nach ihrer leichtherzigen Jugend-Adoptions-Selbstfindungs-Dramödie klar, dass sie einen Teenie-Horror-Stoff nachschiebt. Okay, diesem Vorsatz wird "Jennifer's Body" formal gerecht. Jedoch plagt diesen schmerzlich schnell vergessenen Film all das Problem-Potential, welches durch eine behutsame Inszenierung bei "Juno" noch glattgebügelt wurde. Will sagen: Hier begeistert einen kein Wortwitz mehr. Diablo Cody wusste wohl selbst nicht so recht, wie sie hier die Geschichte einer Sandkasten-Freundschaft mit einer Horror-Story und unnötigen Spitzen gegen die nervtötende Indie-Mucke-Industrie vereinbaren sollte. Das heißt, im Idealfall war es Ratlosigkeit. Ich selbst werde das Gefühl nicht los, dass Frau Cody hier auf halber Strecke in Wirklichkeit kapitulierte und einfach Blatt für Blatt weiter schrieb. Auch der sogenannte Wortwitz ist lediglich rudimentär zu erkennen. Was Frau Cody ihren Figuren hier in den Mund gelegt hat, wirkt stark gestelzt und ist leider weit entfernt vom Nerv der Zeit. Eine der Eigenschaften, die bei "Juno" noch so gefeiert wurde. Sorry, aber die Kleinstadt-Gemeinschaft mit ödem Tucken- und Sex-Gerede ist einfach zu veraltet. Da hilft es auch nur wenig, dass unentwegt Songs laufen, die von ach so hippen Indie-Sternchen im Hintergrund laufen. Geradezu revolutionär wirkt da im Vergleich schon die Ausgangs-Idee des Films, aus der heißen Jennifer eine Männer-Fresserin zu machen. Einen Dämonen-Wirt, der unglaublich sexy und gnadenlos betörend den Jungs-Bestand der High-School verringert. Eines jener Leinwand-Monster, das am Ende ja nur durch einen verdutzten Boyfriend oder die beste Freundin gestoppt werden kann. Auftritt fürs relativ nerdige und uncoole Gegenstück Jennifer's, Needy. Hätte durchaus was werden können, erinnert aber gerade durch seine dramaturgische Unbeholfenheit stark an die zahllosen Teenie-Horrorschund-Stunden der Eighties. Denen hat "Jennifer's Body" echt nur zwei Stärken entgegenzusetzen: die modernen Effekte und Sex-Bombe Megan Fox. Auch wenn ihr dieser Film nicht den nötigen Boost zur ernstzunehmenden Schauspiel-Karriere bringen würde. Fox ist wenigstens knackiges Eyecandy, dem aber nur selten zugestanden wird, diesen Umstand für sich auszunutzen und etwas mit unserer Erwartungs-Haltung zu spielen. Dafür war hier eben kein Platz, was auch erklärt, dass Everybody's Darling Amanda Seyfried abermals unspektakulär durchs Geschehen dümpelt. Was ihrer neuerdings großen Beliebtheit eher schaden mag. Wer will schon immer die selben Gesichter sehen? Und überhaupt, was soll diese Idee mit den ewigen Teufels-Pakten und Bündnissen? Als Erklärung für den Erfolg von beschissenen Kapellen ist Diablo Cody auch hier etliche Jahre zu spät. Denn auch diesen, schlecht genutzten, Einfall hatten bereits andere weit davor. Also wieder viel Lärm um ein echt schwachbrüstiges Nichts. Frau Cody sollte sich also schnell einige neue Tricks aus dem Hut zaubern.

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Mr. Goodkat

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Bewertung0.0Hassfilm

Normalerweise bringe ich es bei keinem Film, egal wie schecht er auch sein mag, übers Herz und breche vorzeitig ab. Bisher habe ich noch jeden Film über die volle Laufzeit ertragen. Bis jetzt. Am Samstagnacht gegen 1.50 Uhr zeigte Deutschlands Elitesender RTL die Wiederholung von "Jennifer's Body", welcher sich ein nichtsahnender Mr. Goodkat getrost annahm. Ich konnte kaum glauben (und auch jetzt kaum in Worte fassen), welch stumpfsinnige, unglaublich langweilig inszenierte Story mir hier aufgetischt wurde. Ganz zu schweigen von den Darstellern und dem , na ja, unlustigen Drehbuch. Gegen 3 Uhr dann, ca. 20 Minuten vor dem Ende, entschwebte ich in eine andere Welt. Soll heißen, ich schlief ein. Vielleicht war die einzige Absicht der Macher, pubertäre Gelüste eines bestimmten Publikums zu befriedigen. Falls das so war, ist ihnen das womöglich gelungen. Ein guter Film ist aber jedenfalls nicht entstanden. Werde ich das Ende der Vollständigkeit halber nachholen? Unwahrscheinlich. Wir der Film in den Weiten meines Gedankennirvanas verschwinden? Wahrscheinlich.

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russell

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Bewertung5.5Geht so

tja - was soll ich sagen?
als ich beschloß, ihn mir anzusehen, hatte ich keine ahnung, daß das ein horror-/vampir-/was auch immer- film ist und fühlte mich vom leichtfüßigen einstieg sozusagen freundlich empfangen.
dann habe ich (mal wieder) gestaunt, was für ein seltsam überzogen plumpes verhalten denn so als "sexy" angesehen wird (ja wohl zumindest vom regisseur) und schwankte einige zeit zwischen abbruch und durchhalten.
und letztendlich fühlte ich mich doch gar nicht so schlecht unterhalten (die dame verhielt sich ja dann auch normaler; und es waren einige nette gags drin) und fand die idee, sozusagen den schluß erst nach filmende zu zeigen, sogar richtig gut.

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royse

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Bewertung6.0Ganz gut

film eigentlich schlecht aber megan fox sehr freizügig daher kein flop

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Magnolia

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Bewertung0.5Schmerzhaft

In der Fernsehzeitschrift stand folgendes: "Schaurig-schöner Grusel mit Hirn"

ahahahahaha das stimmt definitiv NICHT.

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littlesayang

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Das stand auch Vampirhorror bei mir in der Zeitschrift. So leicht kann man verarscht werden....einfach nur ein schlechter Film.


Marcelinho

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Bewertung5.5Geht so

Ich weiß nicht recht was ich von dem Streifen halten soll, dass Megan Fox abnormal scharf ist (und hier noch nicht Extreme Botoxing betrieben hat) ist ne Tatsache. Auch gibts ein paar coole Einfälle aber irgendwie überzeugt mich dass Ganze nicht. Mag daran liegen dass man das Gefühl hat hier waren die Macher unterschiedlicher Meinung darüber ob es ein astreiner Horrorfilm oder eine Horrorkomödie werden soll. Hab schon besseres aber auch schlechteres gesehen. Adam Brody und J.K. Simmons haben am ehesten überzeugt.

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royse

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statistisch darüber urteilen zu können wär aber auch eine tatsache und ich bin da marcelinhos meinung :)


Marcelinho

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Danke :) ich kann ja verstehen dass sie nicht jedermanns Typ ist, wäre ja auch blöd. Aber in dem Film sieht noch richtig top aus im Vergleich zu den letzten Bildern die ich von ihr gesehen habe...


Filmkenner77

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Bewertung2.0Ärgerlich

"Jennifer's Body - Jungs nach ihrem Geschmack" ist dümmlich anmutender Teen-Horror, der sich ausschließlich auf die Reize der Hauptdarstellerin verlässt und außer ein paar blutigen Effekten nichts zu bieten hat. Die im doppelten Sinne ausgelutschte, schwache Story bewegt sich ebenso wie die Schauspielleistung der Protagonisten auf Soap-Niveau.
Bei einem Budget von knapp 16 Millionen Dollar spielte der Film etwa das Doppelte an den Kinokassen ein. Allerdings ist es schon ein Treppenwitz der Filmgeschichte, dass dieses Werk nicht direkt den Weg in die DVD-Regale fand. Letztlich fällt der Film eindeutig in die Kategorie: "Filme, die die Welt nicht braucht".
Nahezu spannungslos, unfreiwillig komisch (oder war der debile Humor wirklich beabsichtigt?), bewegt sich der Film am Rande zur Lächerlichkeit oder darüber hinaus. Der von so viel Inkompetenz förmlich in Schockstarre versetzte Zuschauer schaut im schlimmsten Falle mehr als 90 Minuten regungslos dem Treiben der Schauspieler und der Regie zu und erlebt dabei einen Tiefpunkt des Genre. Nach diesem Film ist man garantiert verstört, aber vermutlich in einem anderen Sinne wie von den Machern beabsichtigt.

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Thomas Hetzel

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Bewertung4.0Uninteressant

Nur für Megan Fox-Fans.

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chitypo

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Bewertung0.0Hassfilm

Nein, Nein, Nein.
Gleich abgeschalten.

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Oldboy91

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Bewertung4.0Uninteressant

Dämliche Dialoge, freizügige Fox und eine grausige Geschichte - das ist Jennifer's Body.
Filmischer Bockmist, der zugegebenermaßen ein wenig unterhält.

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blancohw

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Haha wie kannst du den Film bewerten?:D Du hast alle 5min gefragt warum jetzt nochmal was passiert hahaha


Oldboy91

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xD


evily

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Bewertung6.5Ganz gut

Ach nö, so schlecht isser gar nich.. Man muß ja nich immer den FILMFILM erwarten. Ich finde für sein Genre ist er gut gelungen, Stimmung gut umgesetzt und anders war er auch sicher nicht gemeint.

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Laurini

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ein ganz mageres Ding!

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JackoXL

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Bewertung2.5Ärgerlich

Kein Wunder, das moderne Teen-"Horrorfilme" (mehr als bewusste Anführungszeichen!) so einen schlechten Ruf geniessen.
"Jennifer's Body" ist ein Musterbeispiel für überflüssigen Ramsch für das Publikum, das eigentlich solche Genrefilme noch nicht sehen darf und es trotzdem macht. Der DSDS-Verschnitt eines Horrorfilms, inhaltlich wie darstellerisch indiskutabeler Quatsch. Spannungsbefreit, so simpel und blöd, dass auch der letzte Pisa-Studien Versager folgen und mitfiebern kann und mit einem scheinheiligen "satirischen Ansatz" versehen. Sicher nimmt sich der Film nicht ernst (wenn müsste jeder Beteiligte dringend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen), ist dabei aber weder unterhaltsam oder, das ist ja gerade das Schlimme, ironisch. Das sollte er vielleicht sein, tatsächlich wird doch aber nur das Bedürfniss nach dümmlichster Teen-Slash-Oh,Sex!-Unterhaltung bedient, inklusive der uramerikanischen Botschaft von "Sex vor der Ehe ist eine Sünde und ihr werdet schon noch sehen, was ihr davon habt. Ätsch!"
Meinetwegen kann es auch so was noch geben, wer es mag. Aber wenn es dann auch noch so langweilig, schlecht getrickst, nervig geschrieben und gespielt, angeblich (und gerade dadurch nicht) lustig, sowie lieblos und uncharismatisch inszeniert ist, was kann ich denn noch positives sagen? Eigentlich nur noch: Es war nur ein Film.
Normalerweise nur schwach, das hat mich aber so abgenervt, Punktabzug wegen angeblicher Coolness.

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JackoXL

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@hoffman: Gute Wahl.
@cacavas: Reicht auch vollkommen.
@Leveinard: Zum 3. Mal? Ganz schön schmerzfrei, mein Lieber.;)


JackoXL

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@Leveinard: Oh, sorry, hab mir dein Bild gar nicht richtig angesehen. "Meine Liebe" natürlich, pardon. :)


Jack55555

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Bewertung4.0Uninteressant

Vorweg muss man erwähnen, dass ich von diesem Film lediglich schlechte Kritik zu Ohren bekam.
Mit dieser negativen Prägung sah ich Jennifers Body bis zum Schluss.
Überraschenderweise war aber der Film nicht so schlecht, wie die Kritik die ich hörte.
Ja, die Schauspieler waren weit weg vom Oscar-Level, ja die Story war mehr als marode, ja die Effekte könnte man nicht mit welchen aus Filmen wie 2012, Transformers, etc. vergleichen, ABER DENNOCH fand ich den Film irgendwie ganz nett.
Vorallem der wirklich schwarze und teils brutale Humor hat es mir angetan.
Und Megan Fox spielte auch nicht soooo schlecht.

Also, mein FAzit lautet folgend: Man gehe von einer äußerst tiefen Erwartungshaltung aus, so ist es durchaus möglich den Film amüsant zu finden.

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Oliver0403

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Bewertung5.5Geht so

Der Film steht und fällt mit den schauspielerischen Leistungen von Megan Fox und Amanda Seyfried. Ich finde beide ganz ok bis durchschnittlich, aber auch nicht mehr. Für einmal anschauen geht der Film.

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