My Private Idaho - Das Ende der Unschuld
My Own Private Idaho (1991), US Laufzeit 102 Minuten, FSK 16, Road Movie, Drama, Kinostart 28.11.1991
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von Gus van Sant, mit Keanu Reeves und James Russo
River Phoenix und Keanu Reeves spielen in My Private Idaho zwei Stricher, die auf ihrem ausgesprochen kurvigen Lebensweg Freunde werden und das Abenteuer suchen. Phoenix ist Mike, ein Strichjunge mit krankhaftem Schlafdrang, der in idyllischen Kindheitserinnerungen schwelgt und unbedingt seine Mutter wiederfinden will. Reeves ist der reiche Ausreißer Scott, der einen ganz persönlichen “Kreuzzug” führt, um den Sinn des Lebens zu erforschen – letztlich wartet er auf den Tag, an dem er das Vermögen seines Vaters erbt. Gemeinsam irren sie durch eine bizarre Welt freigiebiger Fremder und befremdlicher Abenteuer. Auf ihrer Odyssee lernen sie einander besser verstehen und finden ihren Platz in der Welt – denn das Leben lehrt sie Erfahrungen, die man nur unterwegs machen kann.
Cast & Crew
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Gus van Sant
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Keanu Reeves
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Scott Favor
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James Russo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Richard Waters
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Udo Kier
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River Phoenix
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mike Waters
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Chiara Caselli
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Carmella
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Grace Zabriskie
Regie
Schauspieler
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Flea
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Tom Troupe
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Jim Caviezel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Fluglinienangestellter
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William Richert
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bob Pigeon
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Rodney Harvey
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Michael Parker
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Jessie Thomas
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Gus van Sant
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mann im Hotel
-
Gus van Sant
- Genre
- Road Movie, Liebesfilm, Coming of Age-Film
- Zeit
- 1990er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Idaho, Italien, Portland, Rom, Seattle
- Handlung
- Annäherung, Bademantel, Beste Freunde, Deutscher, Epilepsie, Exzentrik, Exzentrik, Familie, Familienkonflikte, Familienkonflikte, Freier, Freundschaft, Generationenkonflikt, Heimliche Liebe, Homosexualität, Homosexueller, Homosexueller Kuss, Individuum, Inzest, Kameradschaft, Kindheitserinnerung, Kokain, Krankheit, Kultfilm, Medikament, Männerfreundschaft, Narkolepsie, Prostituierte, Rebellion, Schatz, Schlaf, Schwule Sex Szene, Schwulenszene, Schwuler, Seelenverwandtschaft, Straße, Strenger Vater, Stress, Stricher, Stricherszene, Traum, Unglückliche Kindheit, Vater, Vater-Sohn-Beziehung, Vaterersatz, Vaterfigur, Verlassen der Familie, Verlieben, Verlust der Familie, Verrat, Verräter, Visionen, Überfall
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig, Ernst
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails My Private Idaho - Das Ende der Unschuld
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Kommentare (10) — Film: My Private Idaho - Das Ende der Unschuld
Kommentar schreibenMr.Film 2012/01/10 18:09:30
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"My Private Idaho" ist ein Film der genauso gut hätte werden können wie "Mysterious Skin". Jaja, dieses böse Wort "hätte". Denn was im zweitgenannten vorhanden ist, und was eben genau in solch einer Art Film vorhanden sein muss, ist das Stilmittel Drama. Die meisten von euch können sich denken was ich damit andeuten will, genau das fehlt hier. Die Charaktere werden von starken Persönlichkeiten verkörpert, deswegen merkt man auch das wenigstens diese etwas Drama reinbringen wollen, doch die Machart des Filmes lässt es einfach nicht zu das sie sich vollkommen in diese Richtung entfalten können. Man erkennt auch oft humoreske Züge, ab und zu ist Komik hier auch total angebracht, aber nicht so oft wie gezeigt wird, damit rutscht man dann ins lächerliche.
Etwas Melancholie schimmert auch durch, hört man leise im Hintergrund als Unterton wenn man so will, das rettet "My Private Idaho" enorm. Was den Film noch mehr rettet sind die Protagonisten, bestehend aus Keanu Reeves und River Phoenix, beide sind Straßenstricher, beide verfolgen einen Traum. Die Leistungen der beiden sind einfach 'wow', alleine wegen den sollte man mal reinschauen, sie formen die Atmosphäre desöfteren zu einem beklemmenden Ball der Erdrückung, dabei nehmen Reeves und Phoenix sich nicht viel, auch wenn natürlich meine Sympathien aus mir sprechen wenn ich sage "Scheiße, dafür hätte er sogar einen Oscar verdient!". Unverdient wäre es jedenfalls nicht gewesen.
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J!GS4W 2012/01/10 19:07:45
Antwort löschenHab den genauso bewertet. Etwas sehr zäh ist er schon, ja.
Mr.Film 2012/01/12 23:38:51
Antwort löschenVollkommen zu recht, vor allem ist die Synchro sowas von beleidigend.
Prechtl 2011/08/08 18:08:06
Kommentar löschenIch hätte gedacht, dass ein Film mit Keanu Reeves und River Phoenix nur gut sein könnte. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Mir kam es so vor, als ob der Film überhaupt keinem roten Faden folgen würde, sondern dass der Film aus einer Aufeinanderfolge von zusammengewürfelten Szenen besteht.
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sikkmeidack 2011/07/26 15:47:03
Kommentar löschenMelodramatische "Stoik". Man könnte weinen, tut es aber nicht. Schwerwiegend emotionale Verdrillungen, Ausverkauf der Seele, seltsam-alptraumgleiche Retros und Einblicke in eine Krankheit, die einem kaum begegnet. (ich benutze Narkolepsie bei blind-dates nach Vorwarnung an das date und, wenn´s nicht so läuft – spätestens beim Speichelausfluss ist dann Feierabend.) Eine Freundschaft mit einer unfinished sympathy, die zwischen Liebe, Fürsorge und Treue in sehr abseitigen Bereichen erzählt und damit eine Atmo generiert, die wenig allgemeingültige Wertigkeiten abruft.
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annaberlin 2011/07/18 23:55:19
Kommentar löschenIch liebe diesen Film. My Own Private Idaho war mein erster Gus van Sant, er bleibt auf ewig der beste. Ich werde ihn mir immer wieder in meinem Leben anschauen und ihn immer weiter lieben, für seine traurige Düsterkeit und seine unverschuldete Verewigung eines Jugendstars, der zu schnell verglühte. My Own Private Idaho bedeutete damals für mich den Einstieg in das unkommerzielle US-Indie-Kino und ist heute nach wie vor der Dreh- und Angelpunkt dessen. Ein Meisterwerk, das seinesgleichen sucht.
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Sigrun 2011/06/12 17:52:01
Kommentar löschenIm Grunde, am Ende und überhaupt: Mein liebster Film der beginnenden 90er Jahre des 20. Jahrhunderts (= im Endeffekt aber der kongenialste 90er-Film - neben TOTAL RECALL): So "camp", so langsam und so dermaßen zeitbezogen war kein Film davor und (evtl.) danach. Man kann das heute vielleicht nicht mehr nachvollziehen, aber der Film hat seinerzeit (und für mich) sehr viel geleistet. Btw.: Der erste Film, bei dem ich die dargestellte Dysfunktion "Narkolepsie" im Lexikon nachschauen musste.
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J!GS4W 2011/05/21 11:27:53
Kommentar löschenGus Van Sants Erklärung für den Einstieg in das im Film präsentierte Milieu, ist die allseits beliebte Verlinkung auf die Probleme innerhalb der Familie. "My own private Idaho" ist kein schlechter Film, jedoch wirkt er etwas farblos und trägt an manchen Stellen etwas dick auf. River Phoenix und Keanu Reeves steuern ihren Teil zu der ruhigen und fast zu wenig beklemmenden Atmosphäre hinzu, schaffen es aber nicht wirklich denkwürdige Momente zu schaffen. Alles in allem ist der Film zwar nett anzusehen und liefert auch einige Hinweise auf das Leben der "Straßenstricher", hat aber einen etwas faden Beigeschmack a la Ich-erzähle-und-erzähle-ohne-dass-etwas-passiert.
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phoenix409 2010/07/08 10:58:07
Kommentar löschenRiver Phoenix weiß zu überzeugen, der Film nicht.
Wie so oft konzipiert Gus Van Sant seine Geschichte völlig am Zuschauer vorbei, zeichnet seine Charaktere in Fragmenten und beweist Mut zur Lücke, was die Plotstränge angeht. Handwerklich gibt es überhaupt nichts zu meckern und auch die Darsteller machen ihren Job, aber trotzdem werd ich das Gefühl nicht los, Van Sant hätte versucht einem Drama aus dem Weg zu gehen, indem er die Dramatisierung weglässt. Was ein großer Queer-Film hätte werden können, ist leider ein verunsichertes Werk, indem Darsteller durch fremde Szenerien laufen, nach Gusto im urbanen Untergrund herumlungern, für Geld mit Männern schlafen, dann und wann mal nach den eigentlichen Eltern suchen und ein junger River Phoenix, der alle paar Minuten in Narkolepsie zusammenbricht. Ich glaub ich weiß warum er so müde war.
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Mawazh 2009/05/19 22:46:08
Kommentar löschenEin exzellenter Film, der den Zuschauer mit auf einen Trip nimmt. Erwähnenswert ist die sehr gute Leistung von River Phoenix, der leider viel zu früh verstorben ist.
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PrettyPenny 2008/08/18 08:22:33
Kommentar löschenExzellenter Film mit melancholischem Unterton.
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Iwan Goratschin 2008/03/15 01:03:09
Kommentar löschenDer Film hat gewiss Qualitäten - nur nicht für meinen Filmgeschmack.
Im Kino wäre ich fast vor langer Weile eingeschlafen.
Dann habe ich den Film doch verfolgt bis der Vorhang fiel - aber eigentlich nur wg. der genialen Abspannmusik.
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