Nichts als die Wahrheit

After the Truth (1999), US/DE
Laufzeit 128 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 23.09.1999

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5.3 Kritiker
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von Roland Suso Richter, mit Kai Wiesinger und Götz George

Mengele. Der Name steht für unvorstellbare Grausamkeiten. Für den jungen Anwalt Peter Rohm ist der “Todesengel von Auschwitz” zur Obsession geworden. Der erfolgreiche Jurist recherchiert seit Jahren an einem Buch über den KZ-Arzt. Doch er hat bisher keine Zeile geschrieben. Er findet keine Antwort auf die zentrale Frage: Warum? Warum verstümmelt ein Mensch kleine Kinder? Warum schickt er ohne Gefühlsregung Hunderttausende in die Gaskammern? Warum? “Fragen Sie”, sagt der alte Mann. Verschleppt von einem dubiosen Nazi-Verleger sitzt Rohm in Argentinien Josef Mengele gegenüber. Am Ende seines Lebens will sich der Alte der deutschen Justiz stellen. Er will seine Geschichte erzählen. Peter Rohm soll sein Verteidiger sein. Rohm ist entsetzt. Er ringt mit sich. Schließlich willigt er ein.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Nichts als die Wahrheit

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3.0Schwach

Stilistisch gehört der Film zum Durchschnitt unter den deutschen Produktionen der letzten Zeit. Doch Richter, durch letztlich nicht weiter im Gedächtnis haftende 08/15-Ware ("14 Tage lebenslänglich", "Bubi-Scholz-Story") bekanntgeworden, scheint keinen Gedanken daran verschwendet zu haben, ob nicht vielleicht ein besonderer Stoff auch besondere Mittel erfordert. Der Blick aufs Resultat zeigt die Folgen: Eine Verklärung der Person Mengeles und eine Relativierung seiner Taten.

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Kommentare (3) — Film: Nichts als die Wahrheit

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Filmkenner77

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Bewertung5.5Geht so

George überzeugt, aber der Film ist trotz interessanter Story nur Mittelmaß.

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tomgo92

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr gut gespieltes Drama (vorallem Götz George überragend, aber auch Wiesinger und Roggisch agieren mit viel Esprit und Glaubwürdigkeit. Die fiktive Geschichte verzichtet auf eindimensionale Betrachtungsweise wie in fast allen anderen, den Schuldkult ausdrückenden, deutschen Filme. Mengeles Taten werden keinesfalls relativiert, sondern höchstens in einem objektiveren Blickwinkel betrachtet, ohne Zweifel an seiner Schuld aufzuzeigen. Besonders gut gelungen sind die musikalische Untermalung, der Spannungsaufbau und die Tatsache, dass der Zuschauer selbst seine Schlüsse ziehen muss. Großes Deutsches Kino, was ich persönlich sonst nur zwischen 20er und 60er Jahren erkennen kann.

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König Leonidas

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Bewertung6.5Ganz gut

Gut gespieltes Drama über Schuld und Gerechtigkeit,welches genau die schrecklichen Gräueltaten des "Monsters" Josef Mengele ans Tageslicht bringt...

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