In the Line of Fire - Die zweite Chance

In the Line of Fire (1993), US
Laufzeit 128 Minuten, FSK 16, Thriller, Actionfilm, Kinostart 28.10.1993

6.7 Kritiker
26 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.0 Community
2124 Bewertungen
27 Kommentare
In the Line of Fire - Die zweite Chance - Bild 6037191
  • DVD
  • VoD
Online-Videothek
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Wolfgang Petersen, mit Clint Eastwood und Sally Hughes

Der erfahrene Secret Service Agent Frank Horrigan war damals bei dem Attentat auf John F. Kennedy im Einsatz, konnte aber bekannterweise die Tat nicht verhindern. Dreißig Jahre später bedroht ein Killer, der sich selbst “Booth” nennt, wieder das Leben eines amerikanischen Präsidenten. Horrigan ist gezwungen, wieder seinen DIenst aufzunehmen…

Handlung

Secret-Service-Agent Frank Horrigan gehörte zum Personenschutz von US-Präsident Kennedy, als dieser ermordet wurde. Nach einigen Jahren Bekämpfung der Finanzkriminalität meldet Horrigan sich wieder zum Dienst beim Personenschutz des Präsidenten. Es stellt sich heraus, dass ihn diese Tätigkeit, besonders das Laufen neben der Präsidenten-Limousine, körperlich überfordert. Er wird belächelt; zu den Spöttern zählt anfangs auch seine Kollegin Lilly Raines. Allerdings kommen sich Frank und Lilly im Verlauf des Filmes näher.

Bald meldet sich ein anonymer Anrufer, der ankündigt, den Präsidenten ermorden zu wollen. Er fragt, ob Frank bereit wäre, sein Leben zu opfern, um das des Präsidenten zu schützen. Einmal gelingt es beinahe, den Anrufer zu stellen. Frank stürzt während der Verfolgung auf den Hausdächern und wird vom Attentäter Mitch Leary festgehalten und am Sturz aus dem vierten Stock gehindert. Frank könnte ihn zwar erschießen, dann würde er aber selbst herunterfallen. Der Attentäter könnte allerdings auch Frank erschießen oder einfach fallenlassen. Schließlich rettet Leary Frank das Leben, kann aber entkommen. Bei dieser Gelegenheit erschießt Leary Al D’Andrea, Franks Partner und Topagent in spe („Vertrauen Sie mir, Sie werden ein guter Agent. Ich bin ein guter Menschenkenner.“).

Der Attentäter Mitch Leary kommt als Sponsor getarnt zu einer Wahlveranstaltung und schießt mit einer Kunststoffpistole auf den Präsidenten. Frank fängt die Kugel ab und wird verletzt. Leary entführt Frank und verschanzt sich in einem verglasten Aufzug. Während ihres letzten Dialoges gelingt es Frank, seine Kollegen vom Secret Service über Funk über die Position der beiden Personen im Aufzug aufzuklären. Die Scharfschützen unter Führung von Lilly schießen auf Leary, treffen aber nur die Verglasung des Aufzuges. Durch die herumfliegenden Glassplitter gelingt es Frank, Leary zu überwältigen. Im Laufe des Zweikampfes fällt Leary aus dem nunmehr offenen Aufzug und kann sich im letzten Moment an der Bodenleiste festhalten. Dieses Mal reicht Frank Leary die Hand, damit der sich hochziehen kann. Leary entscheidet sich dagegen, stürzt ab und entzieht sich somit seiner Verhaftung.

Weiterführende InformationenWeitere Informationen im InternetQuellen

wikipedia

  • 37795279001_1042753313001_36792-thumb-square
  • In the Line of Fire - Die zweite Chance - Bild 6037205
  • In the Line of Fire - Die zweite Chance - Bild 6383916
  • In the Line of Fire - Die zweite Chance - Bild 6383932

Mehr Bilder und Videos zu In the Line of Fire - Die zweite Chance


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: In the Line of Fire - Die zweite Chance

Julio Sacchi: Das Manifest

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Von Petersen gediegen, aber nicht ohne Stil inszenierter Thriller, der für echte Spannung allerdings etwas zu freundlich daherkommt. Sehenswert dennoch, weil man Clint nie zuvor so entspannt erlebte und weil Malkovich einen wirklich vorzüglichen Psychopathen abgibt. Geadelt wird die niveauvolle Krimiunterhaltung von einem Morricone-Score, der den Bildern mal wieder mehr schenkt, als das Auge sieht.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (26) — Film: In the Line of Fire - Die zweite Chance

Kommentar schreiben
Sortierung

Mr. Pink

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

John Malkovich ist schon ein charmanter Irrer. Obwohl er hier nämlich den psychopathischen Bösewicht mimt, schafft er es, seine Figur so komplex auszufüllen, dass man für Mitch Leary, trotz seiner sinistren Ausstrahlung nicht ausschließlich Verachtung übrig hat, sondern ihm irgendwie sogar etwas Sympathisches abgewinnen kann.

Das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Eastwood und Malkovich untermalt mit der packenden Musik von Ennio Morricone schafft Spannung auf hohem Niveau, sodass dieser solide inszenierte und keinen Augenblick langweilige Thriller durchweg großartige Unterhaltung bietet.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Slevin Kalebra

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Zu Beginn der Neunziger Jahre gab es eine recht kurze Zeitspanne, in der man auf Wolfgang Petersen zeigen und voller Stolz sagen konnte: Das ist unser Mann in Hollywood. Denn bevor er sich in riesen Budgets und der damit verbundenen Belanglosigkeit verlor, konnte er eindrucksvoll das demonstrieren, was er von der Pike auf als Fernseh-Regisseur lernte. Geschichten in einem kleineren Maßstab mit Fokus auf die Charaktere zu erzählen. Bei einer Story, in der es um ein Attentat auf den Präsidenten geht ist das besonders positiv hervor zu heben. Das straff geschriebene Drehbuch von Jeff Maguire macht es ihm da aber auch einfach. In Zentrum stehen Clint Eastwoods Secret Service Agent und John Malkovichs Attentäter. Die Rededuelle der beiden am Telefon stellen auch jedes Mal die Spannungshöhepunkte da. Besonders da sich einem hierdurch die Figuren mehr offenbaren und anders sind als zu Beginn angenommen. Eastwoods Frank Horrigan macht seinen Job im fortgeschrittenen Alter weniger aus Vaterlandsliebe sondern aus Schuldgefühlen und der Hoffnung auf Widergutmachung. Ihn als den Agenten zu zeigen, der es nicht schaffte das Kennedy Attentat zu verhindern ist ein cleverer Schachzug. Denn durch diese Einbindung eines wahren historischen Ereignisses (das ja immer noch eines der wundesten Punkte der amerikanischen Geschichte darstellt), wirkt seine Last für den Zuschauer mehr spürbarer, als wenn er bei einem fiktiven Präsidenten versagt hätte. Das Besondere aber ist, das Eastwood hier zum ersten Mal die Größe und den Mut zeigt sein Alter zu thematisieren. Seine mangelnde Fitness bringt in mehreren Situationen in Schwierigkeiten, was einen Schuss mehr Glaubwürdigkeit ins Spiel bringt. Malkovichs Mitch Leary hingegen entpuppt sich als enttäuschter Patriot mit zerstörten Idealen, was wirklich interessanter ist als der übliche, ausländische Amerika-Hasser. Rene Russos Agentin ist leider ziemlich blass und wirkt wie die gesamte Liebesgeschichte überflüssig und aufgesetzt. Diese nimmt auch in der ersten Hälfte zu viel Raum ein und bremst den Film immer wieder aus, wenn er richtig Fahrt aufnehmen könnte. Ist diese aber erst mal bei Seite gelegt, steuert der Plot zielstrebig auf ein spannendes Finale zu. In dem klar wird, dass Politik so ziemlich das letzte ist, wofür es sich zu sterben lohnt.

15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

jollyroger

Antwort löschen

Zu Beginn der Neunziger Jahre gab es eine recht kurze Zeitspanne, in der man auf Wolfgang Petersen zeigen und voller Stolz sagen konnte: Das ist unser Mann in Hollywood.
------------------------------
Sehr schön formuliert, aber ehrlich gesagt mag ich den immer noch.
Zum Einen hat er IMHO nur Troja verkackt (Poseidon hab ich noch nicht gesehen) und zum Anderen ist er einfach eine zu sympathische Sau in Interviews...


Slevin Kalebra

Antwort löschen

Ja, in Interviews ist er wirklich nett. Ich finde halt nur seine Blockbuster (Der Sturm, Troja, Poseidon) wirken wie Auftragsarbeiten ohne eigene Handschrift, die man während des Abspanns wieder vergessen hat. Natürlich sind das alles Filme, die man sich ganz gut ansehen kann. Aber er verschwendet einfach sein Potential, wenn man wie hier sieht das er auch anders kann.


cruzha

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Viel zu langer Thriller, dem zügig die Puste ausgeht. Malkovich spielt den Irren zugegeben grandios, aber der Rest schleppt sich mehr schlecht als Recht dem Grand Finale entgegen. Die Musik von Morricone kickt irgendwie gar nicht, die Beziehung Franks zu seiner von Rene Russo gespielten Kollegin wirkt aufgesetzt und wenig echt. Meine Mitguckerin war zwischendurch eine halbe Stunde eingenickt und hat währenddessen nichts Wesentliches verpasst. Das sagt schon einiges...

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

alanger

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

clint ist atemlos, big deal!

14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Mrs.Yellow

Antwort löschen

Tss, Firlefanz...


alanger

Antwort löschen

na dann, sach ma ...


ComicFan

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Clint ist wie immer saucool und hat wieder hammer Sprüche auf Lager. John Malkovich spielt wirklich krank, man kriegt fast Angst vor ihm und seiner Kaltblütigkeit. Im großen und ganzen wirklich spannender Firlefanz.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

das_chris

Antwort löschen

Spannender Firlefanz. Sehe ich auch so.


ComicFan

Antwort löschen

Ich kenne aber auch spannenderen Firlefanz und der Firlefanz mit den hektischen Kamera-aufnahmen lenkt etwas vom spannenden Firlefanz ab.


cpt. chaos

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Spannendes Katz- und Mausspiel zwischen Clint Eastwood und dem wandlungsfähigen John Malkovich.

Kommentar gefällt mir Antworten

Jim Panse

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Anamnese:

Am gestrigen Abend auf der Couch gelegen und mit Fernseher konfrontiert worden. Insgesamt etwa zwei Stunden gutem Schauspiel, meist bleibender Spannung, souveräner Story und einer gesunden Prise Action ausgesetzt. Zwischendurch unterbrochen wurde nur in Werbepausen, welche zur Miktion und Flüssigkeitsaufnahme genutzt wurden, um etwa eine Dehydration, bzw. eine Exsikkose zu vermeiden.
Keine kognitiven Einschränkungen, danach zeitlich, örtlich, zur Person und Situation orientiert. Kornealreflex ohne Befund, lebhaft. Atmung teilweise tachypnoeisch, Puls rhythmisch, Blutdruck in der Norm. Allgemein unauffällige Vitalfunktionen bei doch hoher Anspannung über die Gesamtzeit des Films.

Diagnose:

Einmaliges Konsumieren von "In the Line of Fire", mit absoluter Begeisterung, jedoch keine Rezidivgefährdung.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Conan Doyle

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Ist weder besonders spannend noch originell. Lediglich Eastwood und Malkovich retten diesen 08/15-Film vor der Bedeutungslosigkeit.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Reload

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein klasse Gegenstück zu den hektischen Filmen der Neuzeit. Die ruhige Erzählweise ist sehr angenehm, doch gibt es einige wirklich intensive Momente, die die Highlights des Films sind. "In the Line of Fire" bleibt stets interessant und spannend, die Besetzung ist erstklassig. Vor allem John Malkovich liefert eine beängstigend gute Leistung ab. Es ist so wie immer: Man kann sich (fast) alles angucken, wo Eastwood draufsteht.

8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

serienfan

Antwort löschen

wie recht du hast, vor allem john malkovich, er spielt wirklich klasse


Reload

Antwort löschen

Auf jeden Fall. Malkovich´s Rolle gehört wohl zu den Top 10 der Filmpsychos.


Filmkenner77

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Ein recht gelungener Thriller mit zwei hervorragend aufspielenden Stars. Leider nicht durchgehend spannend.

Kommentar gefällt mir Antworten

Jason Bourne

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Ein Film der wirklich was besonderes hat. Die Handlung wird hier wirklich langsam und unglaublich ruhig bis zum Höhepunkt erzählt. Eastwood trägt zu dieser ruhe sehr viel bei. Und dann Malkovich als sein gegenspieler der wirklich Gruslig und bedrohlich wirkt. Er erschafft wirklich ein komplexen und wunderbaren bösewicht.Beide werfen sich gegenseitig die Bälle. Besonders die Telefonate der beiden sind großartig die Dialoge sitzen perfekt. Die beste Szene für mich ist aber als Eastwood bei der Verfolgungsjagt an der Brüstung hängt und Malkovich ihm hochziehen will. Da hält Eastwood ihm die Waffe ins Gesicht und Malkovich nimmt sie in den Mund und Lacht ihn an. Und dann die Genial gespielte Reaktion von Eastwood. Das ist Filmmagie nichts anderes. Also In the Line of Fire ist ein super Politthriller mit zwei ganz tollen Hauptdarstellern die den Film großartig verkauft haben.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Nemsis

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Ein guter Thriller mit guten Schauspielern.
Kann man sich gut ankucken, wenn man nicht weiss, auf was man grade Lust hat.

Kommentar gefällt mir Antworten

Rezerwat

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

TOP !!!

Kommentar gefällt mir Antworten

donald20

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Topthriller mit einer guten Story!!
Dazu eine hohe Spannung und ein grandioser John Malkovich!!

Kommentar gefällt mir Antworten

guggenheim

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Solider Eastwood, aber auch nicht mehr. Ich würde ihn als gute Unterhaltung an einem Tag unter der Woche klassifizieren...

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

FordFairlane

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Clint Eastwood beweißt das er noch lange nicht in die Jahre gekommen ist, er hält locker und ohne Anstrengung mit den neuen Stars mit im Actiongenre!!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

noodlesbar

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Obwohl Eastwood und Malkovich ihren Charackteren durch gutes Spiel durchaus Tiefe verleihen, bleiben die Motive für ihe Handeln ziemlich im Unklaren, werden nur oberflächig angedeutet und bleiben daher unglaubwürdig. Man kriegt ein wenig das Gefühl, nicht alles von den Charakteren zu wissen, was wichtig wäre, um ihr Handeln zu verstehen.

Wirklich Spannung ist bei mir leider auch nicht aufgekommen, ich war mir recht sicher, wer am Ende über wen triumphieren würde und den Kampf für sich entscheidet. Und auch das er erst am Ende triumphieren würde, also wusste man immer, jetzt entkommt er sowieso wieder...

Die Liebesgeschichte wirkte ziemlich aufgesetzt. Eigentlich hat man keinem von beiden abgenommen, dass er wirklich verliebt ist, trotzdem spricht er schon schnell davon, dass er seinen Job für sie aufgeben würde, wo sie sich erst ein paar Tage kennen und einmal kurz rumgeknutscht hatten.

Außerdem wirkt der Film auf mich öfters recht unrealistisch, denke dass einiges beim Secret Service deutlich anders läuft, als im Film dargestellt.

Des weiteren funktioniert zum ersten Mal für mich die Musik von Morricone, den ich eigentlich sehr gerne habe, überhaupt nicht. Wirkt irgendwie ein bisschen billig, bei Verfolgungsjagden kommt was schnelles, hektisches, bei Liebesszenen kommen langsame Geigen, so dass auch jeder mitbekommt, dass es nun romantisch wird, ist irgendwie immer ein bisschen too much.

Also nicht unbedingt empfehlenswert, einzig durch Eastwood und Malkovich wird der Film nicht zum totalen Flop. Wären nicht diese beiden Größen, wäre der Film richtig trashig.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

JimiHendrix

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Superkultiger Politthriller mit einem schönen Katz und Maus Spiel zwischen Clint Eastwood und John Malkovick, unterlegt von der nervenaufreibenden Musik von Altmesiter Ennio Morricone.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Chrisetoph

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Irgendwie habe ich bei Clint Eastwood immer das Gefühl, dass er keine schlechten Filmen machen kann, dass sich aber die richtig guten auch in Grenzen halten. "In the Line of Fire - Die zweite Chance" (Ich hasse deutsche Untertitel bei englischen Filmtiteln) bietet aber eine der seltenen wirklichen Filmperlen in der Clint-Eastwood-Collection und verdient es nicht, eher zu den unbekannteren zu zählen.

Unter der Regie von Wolfgang Petersen entwickelt sich ein hochspannendes Psycho-Duell, das vor allem von den beiden Hauptdarstellern getragen wird. Clint Eastwood ist wie so oft der gute, erfahrene, aber wahnsinnig alte Cop, während John Malkovich ihm als durchgeknallter Killer deutlich die Schau stiehlt.

Dramaturgisch zeigt der Film zwar kaum Originelles, der Plot setzt ganz auf das bekannte Konfliktpotential zwischen dem Killer und dem Cop, aber gerade die authentische Darstellung der Hauptakteure sorgt für Spannung. Gegen Ende zeigt "In the Line of Fire" schließlich einige gute Ideen und hinterlässt einen sehr guten Eindruck.

Fazit: "In the Line of Fire" kann nicht mit dramaturgischen Einfällen, wohl aber mit Darstellern und spannender Atmosphäre punkten und bietet einen unheimlich spannenden Thriller.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

dAShEIKO

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Ein guter Film von Petersen, der mit seinen jüngeren Werken ja eher unter ferner Liefen gehandelt wird. Eastwood und Malcovich tragen ihr Übriges bei.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben

Fans dieses Films gefiel auch