Nichts als die Wahrheit - Im Fadenkreuz der Staatsmacht

Nothing but the Truth (2008), US
Laufzeit 107 Minuten, FSK 12, Thriller

7.6 Kritiker
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.8 Community
223 Bewertungen
26 Kommentare
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von Rod Lurie, mit Kate Beckinsale und Matt Dillon

“Nichts als die Wahrheit” ist ein in Washingtoner Regierungskreisen angesiedeltes Drama um eine Zeitungsreporterin, die die Identität einer CIA-Agentin verrät und darauf hin verhaftet wird, weil sie ihre Quelle nicht preisgeben will. Das Projekt weist deutliche Parallelen zur Affäre um Valerie Plame auf. Als die Handschellen im Gerichtssaal klicken, weiß die Washingtoner Journalistin Rachel Armstrong kaum, wie ihr geschieht. – Beugehaft! – Denn sie weigert sich hartnäckig, den Namen ihres Informanten preiszugeben, mit dessen Hilfe sie in einer Aufsehen erregenden Titelstory die CIA-Agentin Erica Van Doren enttarnt hatte. Sie selbst hat den Schlüssel zu ihrer Zelle, stellt der Richter klar. Aber Rachel hat Prinzipien und dazu gehört, dass ein Journalist niemals seine Quelle preisgeben darf – und es gibt noch einen ganz besonderen Grund, warum sie so beharrlich schweigt.

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Kritiken (3) — Film: Nichts als die Wahrheit - Im Fadenkreuz der Staatsmacht

evants.com: eventsandtrends.com

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7.0Sehenswert

In Rod Lauries „Nichts als die Wahrheit“ überwiegen die Drama-Elemente. Es gibt nur wenige Szenen vor Gericht, wodurch etwas Spannungspotenzial verschenkt wird. Auch fehlende Wendungen lassen den Film etwas blutleer wirken. Dem entgegen steht die Fokussierung auf den Charakter der Rachel Armstrong. Ihre Integrität und die Auswirkungen auf Rachels Leben stehen klar im Mittelpunkt. Erst am Ende erfahren die Zuschauer, wer Rachels Informant war, wodurch Laurie sich bis zum Ende eine große Überraschung aufspart, die über die Richtigkeit und die Auswirkungen von Rachels Schweigsamkeit noch einmal nachdenken lässt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Synopsis: zeitgeist Print & Online

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8.0Ausgezeichnet

Mut und moralische Integrität im Journalismus sind Mangelware geworden. Einerseits liegt dies wohl an zunehmender Käuflichkeit, andererseits an der verschärften Gesetzgebung. In den Staaten hat der "Homeland Security Act" den Justizbehörden Handlungsspielräume eröffnet, welche deutlich die Pressefreiheit torpedieren. Kate Beckinsale spielt eine investigative Reporterin (Rachel Armstrong), die ihren Berufsethos über äußere Restriktionen stellt. Nach der Veröffentlichung einer brisanten Kolumne, in der sie die Identität einer CIA-Agentin offenlegt, wird sie seitens der Staatsdiener genötigt, ihre Quelle zu benennen. Sie bleibt jedoch konsequent und beruft sich auf Informantenschutz. Die Folge ist Beugehaft, der die Journalistin, selbst nach mehr als einem Jahr hinter Gittern, nicht weich werden lässt. "Wenn die Information (...) wertvoll und wahrhaftig ist, so wie bei Watergate oder den Pentagon-Papieren, spielt das Motiv (...) keine Rolle mehr. Jeder echte Journalist wäre bereit, die Tortur des Gefängnisses auf sich zu nehmen, um die Prinzipien zu schützen."

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Ein engagierter, wenn auch recht trockener Film, dessen großartige Besetzung über ein paar Längen hinweghilft. Inspiriert von nur zu realen Ereignissen wird erzählt wie der US-Staat mit aller Macht dem Informanten einer unbequemen Journalistin auf die Schliche kommen will und dabei mutwillig ihr Leben zerstört. Die Verweigerung eines Happy Ends wirkt ernüchternd, ist dem Thema aber leider wohl nur zu angemessen. Lediglich die finale Enthüllung ihrer Quelle, gegenüber dem Zuschauer, beschädigt den Film - da er die Hauptfigur nicht unerheblich in Zweifel zieht.

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spanky

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Ich würde mal sagen, die finale Enthüllung ihrer Quelle gegenüber dem Zuschauer beschädigt nicht nur den Film, sondern beleidigt den Zuschauer. Selten so ne dämliche Wendung gesehen. Und ja, Lääääängen. Da wäre eindeutig mehr gegangen.



Kommentare (23) — Film: Nichts als die Wahrheit - Im Fadenkreuz der Staatsmacht

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niceeddy

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Bewertung7.0Sehenswert

Hat mir sehr gut gefallen, tolle Darsteller, vor allem Kate Beckinsale, aber auch Vera Farmiga wusste sehr zu überzeugen. Einziges Manko : Das Ende, ich glaube hier wurde ein Kompromiss gemacht nach Testvorführungen, um den Mainstreamgeschmack zufrieden zu stellen. SPOILER!!! Der Film hätte viel mehr Wirkung gehabt, wenn er damit geendet hätte, wie die Journalistin in den Knast geht. Statt dessen wurde noch unbedingt eine "Quelle" präsentiert. Ich werde mir einen Director´s Cut anfertigen und gebe einen Punkt Abzug.

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alexander-henn

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Bewertung7.5Sehenswert

Überraschend guter Film der fesselt und zum Nachdenken anregt. Absolut zu empfehlen.

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MarcelN44

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Bewertung6.5Ganz gut

Krass! ... und nun mit etwas rechtswissenschaftlichem Hintergrund: ultra krass! :)
Aber leider bietet der Film irgendwie kaum einen emotionalen Zugang.
Übrigens: die "andere Seite" der Geschichte erzählt der Film "Fair Game"..!
6,5/10

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patcharisma

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Bewertung3.0Schwach

Die Geschichte der Reporterin Rachel Armstrong wäre ja gar nicht mal so uninteressant, aber so grottig und steril wie sie in "Nuthin' but the Truth" umgesetzt wurde, vergrault sie wohl viele Zuschauer. Mit einer Malen-nach-Zahlen-standartisierten Dramaturgie, wie man sie aus unzähligen langweiligen US-TV-Filmen oder Serien kennt, wird hier die Story abgewurstelt, dass es oft nahe an der Schmerzgrenze ist. Die in die B-Liga abgestiegene Cast, von Angela Bassett (langweilig), Vera Farmiga (kommt noch am besten davon), Matt Dillon (wirklich, ganz ganz übel!) und Kate Beckinsale (das "Whiteout"-Fröilein mit Gespür für Schnee kann einfach nicht schauspielern) sprechen ihre absolut miserablen 08/15-Dialoge ("Hoffe Du hast wenigstens den Fick genossen!") mit einer Möchtegern-Dramatik und Penetranz auf, dass man nur noch den Kopf schütteln kann. Dass mit so einem halbgaren Drehbuch (mit viel Spiesser-konformen 08/15-Kinder- und Familien-Kitsch) die Spannung komplett auf der Strecke bleibt, versteht sich von selbst. Und mit der CIA-Agentin Valerie Plame Wilson hat das sicher nichts gemein, da schaut man lieber "Fair Game" mit Naomi Watts.

Fazit: "Nichts als die Wahrheit" ist ein wichtigtuerischer B-Film, der so gerne im oberen Bereich der Justiz-Krimis fungieren würde, aber in Tat und Wahrheit mit sämtlichen eingesetzten Stereotypen-Pfeilern nur alles falsch macht, was man falsch machen kann.

19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

ElMagico

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Im Fadenkreuz der Staatsmacht klingt aber schon irgendwie geil :)


patcharisma

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Haha! Eben alles nur heisse Luft, leider...


Finnigan

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Bewertung7.5Sehenswert

"Nichts als die Wahrheit" ist ein spannender Politthriller, der zudem Elemente eines Dramas und eines Justizthrillers zu einem guten Film verbindet.

Die Besetzung kann sich sehen lassen: Mit Kate Beckinsale, Matt Dillon, Alan Alda, David Schwimmer, Noah Wyle, Vera Farmiga uvm. viele bekannte Gesichter dabei.
Besonders positiv überrascht wurde ich von Kate Beckinsale, die hier ihre Rolle, die so gänzlich anders ist als bspw. in den Underworld-Filmen, mit denen ich nicht so viel anfangen kann, absolut überzeugend spielt. Matt Dillon sehe ich eigentlich nicht so gerne, spielt hier passenderweise aber auch nicht unbedingt einen Sympathieträger.

Einzig die erdrückende Dauer des Haftaufenthalts hat Regisseur Rod Lurie nicht richtig herüberbringen können. Durch Einblendung der Tage wurde das dem Zuschauer zwar gezeigt, allerdings wirkte das einfach nicht so lang, wie es war. Der Zuschauer konnte diese erdrückende Dauer nicht so richtig "fühlen".

"Nichts als die Wahrheit" bietet eine absolut gelungene Mischung aus Polit- und Justizthriller. Mit einer Thematik, die zu Zeiten von WikiLeaks und Co. aktueller ist als eh und je.

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Mr. Pink

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Bewertung6.5Ganz gut

Recht spannender, solide inszenierter Polit-Thriller mit einem großartigen Schauspieler-Ensemble! Kommt aber leider nicht ohne Längen aus, und die Auflösung des Ganzen, also die Offenbarung, wer denn nun Rachels Quelle war, ist meines Erachtens auch etwas dürftig und unglaubwürdig geraten. Dennoch ein gelungener, sehenswerter Streifen!

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Delonghi

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Bewertung6.0Ganz gut

An sich nicht schlecht gemacht, die Story und die Schauspieler sind spannend und bewegend, aber: Die Auflösung ist alles andere als logisch und nachvollziehbar! Kann man sich aber durchaus anschauen.

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BigH

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Bewertung7.5Sehenswert

Packendes Polit-Drama, das bis zum Ende spannend bleibt und durch durchweg gute Darsteller (allen voran Alan Alda und Kate Beckinsale) und treffende Dialoge zu überzeugen weiß.

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Jizzel

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wie weit würdest du gehen, um deine eigenen Prinzipien zu befolgen?
Kate Beckinsale geht dafür in den Knast, lässt sich verprügeln und stellt sich mutig allen Widrigkeiten. Sie ist eine heorische Journalistin in einer Welt voller selbstgerechter Witzfiguren. Gerechtigkeit und Vertrauen stehen für sie vor dem eigenen Glück. Sie ist der Jesus der Neuzeit!

Nichts als die Wahrheit vermag es einen trockenen Stoff verhältnissmäßg rasant vorzutragen. Schnelle Schnitte, unmittelbare Sequenzwechsel und temporeiche Dialoge machen Nichts als die Wahrheit zu einem Actionknaller im Poltikthriller Gewand. Wenn der Film die Ungerechtigkeit und unfassbare Vorgerhensweise der Poltik zeigen will, werden die Bilder schnell, dann wechslen die Szenarien unmittelbar. Will der Film Emotionen schüren werden die Bilder und die Sprache ruhig, verbindlich und intensiv. Selten haben es Schnittzusammenstellung und Arten der Dialoge so geschafft unterschiedliche Stimmungen auf so authentische Art und Weise zu übermitteln, wie es Nichts als die Wahrheit minütlich schafft.

Fiktion wird zur Wirklichkeit. Das Publikum hinterfragt die Geschehnisse nicht, weil das Spiel nahezu perfekt ist, fast schon Realität. Das Ende ist traurig, hart, aber wie der ganze Film reale Fiktion. Fiktion deshalb, weil das Treiben von staatlichen Behörden oft ein zweiseitiges Schwert ist. Vordergründlcihes Getue einerseits, verachtende Nötigung andereseits. Das ist ist nicht lächerlich, wie einige Kritiker angemerkt haben, es erzeugt bei intensiver Betrachtung einen tieferen Sinn.

[Spoiler] Es geht Rachel nicht darum, einen Menschen zu schützen, es geht ihr um den Schutz der Pressefreiheit, um den Schutz der Demokratie, um den Schutz des couragierten Journalisten. Sie kämpft für einen ganzen Berufsstand oder auch für eine funktionierende Gesellschaft. Nebenbei zeigt sie uns, wie viel stärker Frauen sein können, als wir denken, diese Tatsache bezweifle ich allerdings.

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Sanylein

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Story an sich hat mir gefallen, die Schauspieler konnte ich aber leider irgendwie nicht ernst nehmen.

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RaZer

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Bewertung7.0Sehenswert

Ganz solide Mixtur aus Drama und Politthriller, die einmal mehr die Skrupellosigkeit der Justiz an den Tag legt, wenn man nicht nach ihrer Pfeife tanzt. Im Verlauf bleibt der Film nüchtern, übertreibt nicht und zeichnet die Schicksale der Beteiligten ziemlich realistisch. Die Thematik ist interessant und wirft durchaus moralische Fragen auf. Eine wirkliche Antwort bietet der Film dafür allerdings nicht. Er lebt von Charakteren und der Entwicklung ihrer Geschichte. Spannend ist das nicht immer und hin und wieder quetscht sich der Film zu sehr ins Dramen-Genre, doch die Besetzungen spielt die Story gut herunter. Die Auflösung hat mich dann doch eine Spur überrascht. Zwar hatte ich zwischendurch mal daran gedacht, aber für möglich hielt ich das eigentlich nicht.
Eigentlich gute Arbeit. Manch einem wird aber sicher langweilig werden, es ist oft ziemlich trocken.

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greenkeeper

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Bewertung7.5Sehenswert

Auf Tatsachen beruhender Film über die Pressefreiheit und den damit verbundenen Quellenschutz bei der Berichterstattung in den USA wenn plötzlich angebliche Interessen der nationalen Sicherheit ins Spiel kommen. Beeindruckende schauspielerische Leistung nich nur von Kate Beckinsale, sondern auch von Vera Farmiga als enttarnte CIA-Agentin. Das Ende is allerdings in meinen Augen mehr als fraglich, weil es die überaus konsequenten Entscheidungen der Reporterin absolut in Frage stellt. Als Twist sicher ganz gelungen, an der Realität aber meilenweit vorbeigeschossen. Schade, den der Film ist ansonsten eigentlich sehr interessant und somit sehenswert.

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horro

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Bewertung6.0Ganz gut

... und wie das klar war, wer die Quelle ist! Die Story zwar dünn, hat kate Beckinsale dem ganzen doch Tiefe und Dramatik gegeben. Unter dem Strich aber nicht wirklich ein Reisser; schade, kann man sich aber trotzdem anschauen.

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patcharisma

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...oder auch nicht! xD


hulk 75

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Bewertung6.5Ganz gut

Ganz gutes Polit-Drama. Der Film wird gertragen von Kate Beckinsale!

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mar (-ion-)

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Bewertung4.5Uninteressant

kein thriller,
eher ein drama. "thrill" kam bei mir zumindest nicht auf!
hatte seine längen, schauspielerische glanzleistungen leider:
-fehlanzeige-

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Kill_Diether

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Bewertung9.0Herausragend

Überflogen gibt's hier einige Kommentare, die den
Film als etwa mittelmäßig beschreiben.
Dem kann ich gar nicht zustimmen, denn ich war
positiv überrascht und denke: "Endlich mal wieder
ein sehr guter Polit-Krimi".
Keine Minute davon ist zu lang, schon alleine wegen der überzeugenden
Darstellung aller Mitwirkenden. Dazu kommt die Brisanz des Themas,
nämlich: Funktioniert die Gewaltenteilung immer auch in
"Vorzeige"-Demokratien wie den USA, oder Deutschland?
Alles war viel besser und anders, als in Journalisten-Filmchen wie z.B.
"State of Play – Stand der Dinge". Denn hier wird beispielsweise
die Journalistin nicht zur kopflosen Action-Heldin, die sich gerade mal
eben den Weg mit körperlicher Gewalt frei kämpft. Nein, sie bleibt
Journalistin, sie bleibt eine Frau und ihr bleibt aufgrund ihres Standes
nur die Wahl zwischen "einstecken" oder "aufgeben".
Doch die wenigsten Menschen, bzw. Journalisten sind so stark wie sie.
Sehr selten. Nelson Mandela fällt mir spontan dazu ein. Weiter gedacht
denke ich an Organisationen wie Amnesty International, die sich mit
unzähligen Fällen von Menschen(recht)sverletzungen befassen.

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stalker

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Bewertung5.0Geht so

Wie "state of play" ein Film zur Rettung des Journalismus, der natürlich nichts anderes bewegen wird als die Herzen romantischer Ehefrauen, so viel Melodramatik, so viel Herzschmerz, zu viel des Sentimentalen, überflüssiger Kitsch, der den guten Ansatz des Films befleckt und den Film selbst unnötig in die Länge zieht. Das Ende kommt bei all der Dramatik dann gar nicht mehr überraschend und fügt sich nahtlos in die Struktur des Films.

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kirmandi

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Bewertung5.5Geht so

der film ist interessant aufgebaut und versucht gut zu unterhalten. wenn man die anwälte nicht ernst nimmt, erkennt man den ein oder anderen witz, aber nicht mehr. im ganzen jedoch zieht sich die story an einigen stellen sehr zäh und das ende setzt dann leider die krone auf. zwar wäre es noch unbefriedigender gewesen, gar nicht zu wissen wer die quelle nun war, aber sowas ...

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Benchyl

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Bewertung4.5Uninteressant

Der Film hat in meinen Augen so seine Macken, die Figuren sind vom Drehbuch her unzureichend charakterisiert, zum Teil wird auch zu ulkig versucht, irgendwelche humorvollen Eigenschaften zuzuteilen. Dadurch bleiben Beweggründe unnachvollziehbar und man kann sich nicht mit den Charakteren identifizieren, sie bleiben kalt und unnahbar. So macht sich beispielsweise der angeblich gute Anwalt gleich beim ersten Auftritt in den Augen des Zuschauers zur Lachnummer.
Das Ende raubt dem Ganzen dann schließlich auch noch komplett die Glaubhaftigkeit.

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McClain

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Bewertung6.0Ganz gut

Eigentlich ein recht interessanter Film. Das Ende ist jedoch absolut absurd .....

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