Ritterfürst Jaroslaw - Angriff der Barbaren

Yaroslav. Tysyachu let nazad (2010),
Laufzeit 100 Minuten, FSK 0, Actionfilm

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- Kritiker
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von Dmitri Korobkin, mit Aleksandr Ivashkevich und Svetlana Chuikina

Im Jahr 1010 wird der junge Ritterfürst Jaroslaw von seinem Vater nach Rostov geschickt. Hier im Nordosten des Reiches werden die Stämme immer wieder von Barbaren-Horden angegriffen, ausgeraubt und als Sklaven verschleppt. Jaroslaw stellt sich dem Kampf zusammen mit seinen Rittern und den Wikinger-Söldnertruppen unter der Führung des Kriegers Harald. Zur Befriedung der Gebiete entwickelt der Fürst einen verwegenen Plan: An der Wolga soll eine Festung gebaut werden. Dafür braucht er die Hilfe des Clans der Bären und der schönen heidnischen Prinzessin Raida. Doch Jaroslaw wird gefangen genommen, es droht ein Krieg. Die Verhandlungen werden durch Verräter in den eigenen Reihen sabotiert.


Cast & Crew


Kommentare (4) — Film: Ritterfürst Jaroslaw - Angriff der Barbaren

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Rukus

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Continuityfehler, von denen Omniviewer schreibt, kann ich insofern untermauern, dass bei der (harmlosen) Sexszene ordentlich was mit den Klamotten bzw. deren Fehlen schief gelaufen ist. Allerdings ist das auch alles, was mich an dem Film ernsthaft stört. Ja, sowas ist absolut peinlich, nervt mich und ist definitiv vermeidbar.

Ansonsten finde ich den Film wirklich gelungen. Natürlich glorifiziert er Jaroslaw und dessen Mythos inkl. der Legende um die Gründung von Jaroslawl irgendwo, aber es ist ein solider Film ohne sinnfreie CGIs und Bombast, wo er stören würde. Wenn man jeden Film nieder machen würde, der einen ähnlichen Hauch von Nationalstolz, um es einmal dramatisch zu benennen, direkt negativer bewerten würde, könnte Hollywood den Laden dicht machen. Es handelt sich um die Interpretation einer Legende und eines Gründungsmythos, wie man es auch von z.B. Pagan Queen kennt. Ritterfürst Jaroslaw kommt allerdings ohne den Einsatz von Mystizismus und dergleichen aus.

Ich bin nicht sonderlich in der Geschichte der Russen bewandert, aber ich finde den Film durchaus gelungen und auch unterhaltsam. Und im Gegensatz zu etlichen anderen "Historienfilmen" (ich sage nur "Troja"!) wirkt er realistisch und plausibel, auch wenn es offenbar keine konkreten Zeugnisse der tatsächlichen Ereignisse zu geben scheint. Wer auf Mittelalterfilme steht und gerne auf Bombast und Schnickschnack wie schimmernde Rüstungen verzichten kann, ist hier durchaus gut aufgehoben. Das Setting erinnert eher an den 13ten Krieger als den ersten Ritter und die Geschichte ist durchaus interessant und hat was zu bieten.

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Callahan

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Bewertung3.0Schwach

Vorsicht!

Werbefilm des Patriarchen der Russischen Orthodoxen Kirche im Zusammenschluss mit der Partei "Einiges Russland".

Der Films besitzt zwar einen interessanten Anfang, wird jedoch nach einer kurzen Weile als billiger Phrasendrescher entlarvt.

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mj1978

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Bewertung2.5Ärgerlich

schwach...

story naja....

handwerklich note 6

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Omniviewer

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Bewertung5.5Geht so

Hmm, geht schon. Die Russen haben allerdings das gleiche Problem wie die deutschen Filmemacher. Ein Film sollte einen doch in seine Welt entführen, leider ist die Illusion auch hier nicht perfekt und man wird während des Films immer wieder durch die vielen Film- und Logikfehler rausgerissen. Beispiel: Jaro ist mit beiden Armen nach oben angekettet und bewustlos, wacht auf und steht genauso da wie zuvor. Fehler ein bewustloser Körper steht nicht, sondern hängt schlaff da. Man könnte natürlich sagen ich wäre etwas kleinlich, aber bei solchen schlampigen Fehlern könnte ich die Wand rauf, denn sowas müsste man am Set doch merken. Ansonsten ist er doch etwas besser als so manche US. B Produktion.

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