Rukus
Rukus aus ... tief im westen (nein, nicht bochum, westlicher!) . Er hat sich Wed, 29 Sep 2010 11:29:21 -0000 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 1453 Filme bewertet und legendäre 2157 Kommentare geschrieben. Vielleicht fragst du dich gerade, was ich mich frage ... oder nicht? Wenn nicht, auch egal! Die Frage, die mich hier am meisten umtreibt ist die, warum einige Leute hier gefühlt nur Lieblings- und Hassfilme haben. So schwarz-weiß ist nicht einmal ein Schachbrett. Ich werf mal ne Zahl in den Raum. Wer mehr als 10% seiner bewerteten Filme als Lieblings- oder Hassfilm markiert hat, sollte sich eher nicht bei mir melden. Eine Ausnahme mach ich bei Leuten, die kaum Filme bewertet haben. Ich will ja nicht unfair sein. ;) P.S.: Wer nicht ohnehin ständig mit mir kommuniziert, darf gerne vor einer Freundschaftsanfrage eine kleine Botschaft hinterlassen. "Freunde" zu haben, die man so garnicht kennt, find ich irgendwie seltsam. ;p P.P.S.: Gründungsmitglied von AWESAM, denn Samwise ist der wahre Held! Mehr
| Stadt | ... tief im Westen (nein, nicht Bochum, westlicher!) |
|---|---|
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsfilmfigur | Nobody |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Ford, Connery, Lambert, Hauer, Hannigan, Spencer & Hill und noch ein paar andere ... |
| Ich bin Fan von: | Rutger Hauer, Harrison Ford, Sean Connery, Alyson Hannigan, Ron Perlman, Christopher Lambert, Terence Hill, Bud Spencer, Anna Paquin, Natalie Portman, Dakota Fanning, Gemma Arterton, Jamie Hyneman, Adam Savage, Kari Byron, Karoline Herfurth, John McTiernan, Dwayne Johnson, Steve Austin, Andy Serkis, Dwight Schultz, Christopher Lee, Ennio Morricone, Volker Pispers, Ernest Borgnine, Kevin Smith, Jason Mewes, Robert E. Howard, Max von Sydow, Patrick Stewart, Shane Black, Stan Lee, J.R.R. Tolkien, Rose McGowan, Bela B. Felsenheimer, Farin Urlaub, Campino, Saoirse Ronan, Paul Verhoeven, Seth MacFarlane, John Hughes, John Candy |
| Meine Lieblingsregisseure: | auf Regisseure bin ich nicht so fixiert, aber McTiernan hat einige echt geile Filme zu verantworten und wenn Rodriguez so weiter macht, kriegt er auch noch ein paar Sternchen ins Hausaufgabenheft geklebt ... |
| Mein Lieblingsfilmzitat: | "Es kann nur einen geben!" --- "Highlander, I've got something to say. It's better to burn out than to fade away!" --- "Nenn mich nicht Junior!" --- "Archäologie ist nicht das, was sie glauben: Noch nie hat ein X irgendwo, irgendwann einen bedeutenden Punkt markiert." "Zehn - das X markiert den Punkt." --- "Anál nathrach, orth' bháis's bethad, do chél dénmha!" --- "Grimmetaten erwachet. Auf zu Zorn, auf zu Verderben und blutig Morgen. Auf, Eorlingas!" --- "Wozu ist das?" "Das ist Blaues Licht!" "Was macht es?" "Es leuchtet blau!" --- "Fear is the path to the dark side. Fear leads to anger. Anger leads to hate. Hate leads to suffering. I sense much fear in you." --- "I was not elected to watch my people suffer and die while you discuss this invasion in a committee!" --- "Gott hat das Essen erschaffen - der Teufel das Würzen." --- "You people are fighting each other in war and destroy the world in the name of God. God doesn’t need your help to destroy the world. He is God, hello?" |
| Über mich | Vielleicht fragst du dich gerade, was ich mich frage ... oder nicht? Wenn nicht, auch egal! Die Frage, die mich hier am meisten umtreibt ist die, warum einige Leute hier gefühlt nur Lieblings- und Hassfilme haben. So schwarz-weiß ist nicht einmal ein Schachbrett. Ich werf mal ne Zahl in den Raum. Wer mehr als 10% seiner bewerteten Filme als Lieblings- oder Hassfilm markiert hat, sollte sich eher nicht bei mir melden. Eine Ausnahme mach ich bei Leuten, die kaum Filme bewertet haben. Ich will ja nicht unfair sein. ;) P.S.: Wer nicht ohnehin ständig mit mir kommuniziert, darf gerne vor einer Freundschaftsanfrage eine kleine Botschaft hinterlassen. "Freunde" zu haben, die man so garnicht kennt, find ich irgendwie seltsam. ;p P.P.S.: Gründungsmitglied von AWESAM, denn Samwise ist der wahre Held! |
Revolution
Rukus Thu, 16 May 2013 19:41:56 -0000
Der Wahnsinn hat in diesem völlig bescheuerten Steifen wahrlich Methode. Welche lässt sich nicht so genau sagen, da alles irgendwie chaotisch daher kommt, aber irgendwie passt dieses Mash Up aus SciFi, Piratenabenteuer und Fantasyelementen zusammen. Allerdings nur, wenn man sich überlegt, woher dieser Film stammt - aus den 80ern! Wo das Budget dieses Films gelandet ist, weiß wohl keiner. Schlappe…
Der Wahnsinn hat in diesem völlig bescheuerten Steifen wahrlich Methode. Welche lässt sich nicht so genau sagen, da alles irgendwie chaotisch daher kommt, aber irgendwie passt dieses Mash Up aus SciFi, Piratenabenteuer und Fantasyelementen zusammen. Allerdings nur, wenn man sich überlegt, woher dieser Film stammt - aus den 80ern! Wo das Budget dieses Films gelandet ist, weiß wohl keiner. Schlappe 9 Mio. Dollar! Ein Raumschiff, das im Inneren irgendwie nach Fabrikhalle aussieht, und in dem man auf ausziehbaren Aluleitern rumklettert. Au Backe! :D
Die Story wirkt schräg und zusammen geschustert, inklusive diverser Filmzitate, und das alles auf trashigem B-Niveau. Und trotzdem funktioniert der Film, nicht zuletzt, weil er sich nicht ernst nimmt. Wenn man diesen Film ernsthaft bewerten und beurteilen würde, müsste man ihn zerlegen und niederschreiben, aber man merkt irgendwie, dass die Macher es darauf angelegt haben, etwas völlig bescheuertes zu produzieren. Obwohl sich der Krieg der Eispiraten nicht mit Spaceballs messen kann, sind die vielen kleinen Ideen, nicht zuletzt der vielzitierte Endkampf, zu lustig, um ihn abzuschreiben. Wer trashigem oldschool 80er SciFi-Trash nicht völlig angeneigt ist, wird hier seinen Spaß haben!
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RoosterCogburn Thu, 02 May 2013 14:06:47 -0000
Antwort löschen"trashigem Trash"? Ist das so etwas wie blödsinniger Blödsinn in altem, oldschool-likem Old-School-Outfit?
:D
Rukus Thu, 02 May 2013 17:25:58 -0000
Antwort löschenDas ist doppelt moppelnde Betonung. Ein spezielles Stilmittel, das man allerdings nur sehr wohl dosiert einsetzen darf. ;p
Ein Zombie hängt am Galgenstrick! Das ist wirklich mal ein anderer anderer Zombiefilm. Und ja, die Dopplung ist Absicht. ;)
Ich war ja durchaus neugierig, ob Cowboys und Zombies funzt, und das tut es. Damit steht fest: Zombies > Aliens! Ihr wisst, wie ich das meine. Der ganze Spaß ist auch noch recht ordentlich besetzt. Der Lieblingshausmeister aller verzweifelten Hausfrauen James Denton…
Ein Zombie hängt am Galgenstrick! Das ist wirklich mal ein anderer anderer Zombiefilm. Und ja, die Dopplung ist Absicht. ;)
Ich war ja durchaus neugierig, ob Cowboys und Zombies funzt, und das tut es. Damit steht fest: Zombies > Aliens! Ihr wisst, wie ich das meine. Der ganze Spaß ist auch noch recht ordentlich besetzt. Der Lieblingshausmeister aller verzweifelten Hausfrauen James Denton und der Saturday Night Live Comedian Chris Kattan als Buddys wirken sehr skurril, sind aber dennoch unterhaltsam. An ihrer Seite findet sich das Numb3rs-Girl Navi Rawat, und in einer der schrägen Nebenrollen ist der Boll-erprobte Chris Coppola zu sehen. Der Streifen ist richtig schräg, und die Zombies nicht ganz alltäglich. Ganz abgesehen davon, dass sie aussehen, als hätten sie Gelbfieber. Undead or Alive spielt erwartungsgemäß mit Klischées und überrascht auch zombieerprobte Zuschauer hier und da. Der Humor ist durchaus abwechslungsreich gestaltet und reicht von Slapstick über Buddy-Film-Sprüche bis hin zu einigen fast grotesken Absurditäten. Verglichen mit anderen Zombiefilmen, die versuchen irgendwie humorig zu sein, gibt es hier auch Stellen, die zu echten Lachern einladen. Und der Abspannsong "Undead or Alive" von Terence Jay macht einfach Laune. Schade, dass man den Song offenbar nirgends bekommt.
Das einzige Manko des Films sind eindeutig die Effekte, und zwar die aus dem Computer. Wenn eine Explosion nach Asylum aussieht, kann das einen Film durchaus runter ziehen. Das hat der Film nicht verdient, denn er ist ansonsten gelungen und teilweise echt zum schiessen!
*sing* Undead or alive ... :D
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Japans Beitrag zum Wahnsinn des Kalten Krieges. Wie der deutsche Titel zustande gekommen ist, wird wohl auf ewig ein Geheimnis bleiben, Sinn macht er jedenfalls überhaupt keinen, und mit dem Film hat er noch weniger zu tun. Der US-Titel The Last War macht deutlich mehr Sinn, wie auch die wörtliche Übersetzung des Originaltitels - Großer Weltkrieg.
Es ist enorm schwierig, diesen Film sinnvoll…
Japans Beitrag zum Wahnsinn des Kalten Krieges. Wie der deutsche Titel zustande gekommen ist, wird wohl auf ewig ein Geheimnis bleiben, Sinn macht er jedenfalls überhaupt keinen, und mit dem Film hat er noch weniger zu tun. Der US-Titel The Last War macht deutlich mehr Sinn, wie auch die wörtliche Übersetzung des Originaltitels - Großer Weltkrieg.
Es ist enorm schwierig, diesen Film sinnvoll zu bewerten, denn die deutsche Fassung ist gegenüber dem Original rund 35 Minuten kürzer. Ein paar Minuten lassen sich mit der Formatübertragung erklären, da ich vermute, dass die deutsche Fassung nicht auf dem Original, sondern der US-Version basiert, die laut Wiki 79 Minuten lang ist. Wie auch immer man die Formate hin und her rechnet, es fehlt über den Daumen eine halbe Stunde!
Was lässt sich über den Film allgemein sagen? Zunächst einmal ist er durchaus gut besetzt, wenn man sich die Namen ansieht. Vor allem Frankie Sakai (der Vater) ist im Westen durch seine Rolle in Shogun nicht unbekannt. Mit Akira Takarada (der "Seefahrer") findet sich ein Godzilla-Veteran wieder, und Nobuko Otowa (die Mutter) kann weit über 100 Filme vorweisen. Zudem ist mit Eiji Tsuburaya ein erfahrener Effekt-Spezialist an Bord, der insbesondere den Godzilla- und Ultraman-Fans bekannt sein dürfte.
Die Geschichte, soweit erhalten, und in der Form, wie sie auf Deutsch vorhanden ist, ist durchaus eindringlich und deutlich von der japanischen Angst vor der Bombe geprägt. Die Haupterzählstränge sind zum einen die politisch-militärische Situation, bei der verschiedene Aspekte des Kalten Krieges dargestellt werden. Beinaheabschüsse durch technische Probleme, Spionageeinsätze, der Finger am Abzug, Vermittlungen beim Weltsicherheitsrat und die allgemeine paranoide Panik. Japan wird dabei als Opfer zwischen den Stühlen präsentiert. Verglichen mit der "We are the best"-Attitüde, die aus etlichen US-Filmen trieft, aber recht harmlos. Fast schon naiv. Der zweite Hauptstrang, der eigentlich noch stärker im Vordergrund steht, ist das Schicksal einer Familie in Tokyo am Rande des dritten Weltkrieges. Dieser Teil erzeugt eine gewisse Empathie und bewegt, während der Alltag sich in ein Krisenszenario wandelt. Nebenher werden auch andere Schicksale beschrieben, jedoch deutlich knapper.
Auf der einen Seite ist die Darstellung durchaus interessant geraten. Andererseits wirkt der Film ein wenig fantasielos und naiv. Was die Effekte angeht, sind zum Beispiel die Städtemodelle durchaus detailreich, andererseits ist halt vieles, wie man es aus Godzilla-Filmen kennt. Man muss es mögen. Mal wirkt alles wie Spielzeug, mal sind die Aufnahmen absolut gelungen. Fantasielos ist vor allem der Blick in die Zukunft, für die japanische Filmemacher eigentlich bekannt sind. Das Jahr 2015 sieht aus, wie das Jahr 1960, einzig bei den Uniformen und ein paar Teilen Kriegsgerät wurde am Design geschraubt. Es ist durchaus positiv, dass nicht Laserkanonen und dergleichen das Szenario beherrschen, aber irgendwie seltsam mutet es schon an. Auch, dass 70 Jahre nach den Atombomben-Abwürfen noch für die Opfer gesammelt wird. Da mit Ausnahme von deutschen Rezensionen und Kommentaren nirgends eine Jahreszahl zu finden ist, vermute ich stark, dass es sich um eine Idee der deutschen Übersetzer handelt, vielleicht, um den dümmlichen Titel zu unterstützen.
Wie bewerte ich nun diesen Film? Was lasse ich in welchem Maß einfliessen? Nun, ich kann nur die deutsche Fassung bewerten, auch wenn ich den Titel und das alberne Cover ignoriere, die mit dem Film, den ich gesehen habe, nur wenig bis garnichts zu tun haben. Ich bewerte also die Deutsche Fassung, die massiv gekürzt ist - um was auch immer - und ziehe für den Aspekt mit der fantasielosen Gestaltung des Jahres 2015 etwas ab. Auch gibt es Abzüge in der Darstellung der politisch-militärischen Darstellung, die etwas einseitig und schwach ist. Es wird zwar weitestgehend klar, worum es geht, aber hier steckt deutlich mehr Potenzial drin. Deutlich stärker hingegen ist die Darstellung der kleinen Schicksale. Die Effekte schlagen zu beiden Seiten aus, wobei mein persönlicher Geschmack eher zu leichten Abzügen tendiert. Insgesamt gesehen ist diese Fassung nicht ganz so gut. Eine getreulich übersetzte Vollfassung würde ich mir allerdings gerne nochmal ansehen, und nicht nur, um den Film adäquat bewerten zu können.
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Eine ausgefallene Sozial-Satire im Gewand eines Zombiefilms. In gefühlt jedem zweiten US-Film, der irgendwie lustig sein will, wird über die kanadischen Nachbarn hergezogen, mal bissig, mal plump. Nun wird der Spieß auf subtile Weise umgedreht. In einem leicht verkitschten Wirtschaftswunderland, das frapierend dem Klischée der amerikanischen 50er ähnelt, wird eben dies karikiert. Wohlstandsgesellschaft…
Eine ausgefallene Sozial-Satire im Gewand eines Zombiefilms. In gefühlt jedem zweiten US-Film, der irgendwie lustig sein will, wird über die kanadischen Nachbarn hergezogen, mal bissig, mal plump. Nun wird der Spieß auf subtile Weise umgedreht. In einem leicht verkitschten Wirtschaftswunderland, das frapierend dem Klischée der amerikanischen 50er ähnelt, wird eben dies karikiert. Wohlstandsgesellschaft auf der einen und Moral und Ethik auf der anderen Seite. Aus dem Respekt vor dem Alter wird eine Aversion gegenüber der potenziellen Gefahr, weil alte Menschen halt sterben und so ohne Vorwarnung zu Zombies werden können, und die Errungenschaften des Sezessionskrieges werden durch Zombiesklaven ad absurdum geführt. Nebenbei wird die duck and cover Rhetorik des kalten Krieges aufgegriffen, und die Waffengeilheit auf eine neue Stufe gehoben. Alles gekrönt von Wohlfühl-Werbe-Propaganda eines allmächtigen Superkonzerns. Auch der Heroismus mit stolz-patriotischem Trara wird nicht vergessen. Und ganz nebenbei wird auch noch das heilige heile Familienbild dekonstruiert, ganz zu schweigen von der Enttarnung einer fauligen Doppelmoral. Während all dies mehr oder minder unterschwellig präsentiert wird, wird die Fassade des Kuschel-Zombiefilms aufrecht erhalten, der das Ende von Shaun of the Dead auf seine ganz eigene Weise weiterspinnt. Der Zombie als Mittel zum Zweck - in doppelter Hinsicht. ;)
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Ein typischer Teenie-Feelgood-Movie aus dem Hause Disney. Nicht unbedingt das innovativste Konzept, und bis auf ein paar Details bekannt und mit mehr oder weniger allem, was man so erwarten darf. Trotzdem sehr sympathisch besetzt und auch gespielt. Mit Debbie Ryan wurde ein hübsches Gesicht gefunden, das gut in die Rolle passt. Es bleibt zu hoffe, dass sie nicht so abdreht, wie so manche Jungdarstellerin der jüngeren Vergangenheit. Einziger Minuspunkt ist die völlig overactete Direktorin. Ein wenig überrascht war ich, Martin Cummins wieder zu sehen, der mich an gute alte Poltergeist und Dark Angel Zeiten erinnerte. Kleine Rolle, aber nettes Wiedersehen.
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Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen und 3 weitere ...
Rukus 2.0 "Ärgerlich" Sun, 28 Apr 2013 23:08:15 -0000
Twilight 4: Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht - Teil 2
Rukus 1.5 "Ärgerlich" Sun, 28 Apr 2013 22:54:12 -0000
Okay, ich habe es getan, ich habe mir die komplette Vampir-Tragödie (rein cineastisch formuliert) nun gegeben, damit ich ernsthaft erklären kann, wieso diese Reihe überflüssig ist. Ich bin mir nicht 100-prozentig sicher, ob es nun an der Vorlage, der schlechten Umsetzung, oder schlicht an beidem liegt, aber anstelle der Twilight-Reihe würde ich eher zu einem Asylum-Sixpack raten (mit Ausnahme des…
Okay, ich habe es getan, ich habe mir die komplette Vampir-Tragödie (rein cineastisch formuliert) nun gegeben, damit ich ernsthaft erklären kann, wieso diese Reihe überflüssig ist. Ich bin mir nicht 100-prozentig sicher, ob es nun an der Vorlage, der schlechten Umsetzung, oder schlicht an beidem liegt, aber anstelle der Twilight-Reihe würde ich eher zu einem Asylum-Sixpack raten (mit Ausnahme des Christploitationdrecks des Sublabels Faith Films). Und das meine ich absolut ernst, denn da bekommt man ehrlichen Trash und teilweise sogar richtig coole Filmchen geliefert.
Wo liegen nun die größten Probleme dieser Filmreihe? Alles aufzuzählen wäre schlicht zu aufwändig, und es würde den Rahmen eindeutig sprengen. ;)
Zunächst einmal zieht sich der klischéehafte Kitsch durch sämtliche Teile. Bei der primären Zielgruppe wäre das im Grunde noch zu verkraften, wenn es nicht so triefen, und aus sämtlichen Poren des Films eine verquere erzkonservative Doktrin siffen würde. Falls es sie gäbe, wären Preise für die unglaubwürdigste Liebesgeschichte und Hauptfigur in persona Bella absolut verdient. Diese auf jugendfrei gezüchtete Schmonzette verdient die Bezeichnung Romanze oder Lovestory nicht. Allzu oft wirkt die Inszenierung unfreiwillig komisch bis lächerlich. Wo andere Schmachtfetzen zum Schmunzeln anregen, ist diese gekünstelte Moralapostelei meist nur noch peinlich.
Der zweite wichtige Punkt ist die Dramaturgie. Ob nun die abstruse Dreieckebeziehung oder die eher actionlastigen Storyelemente, beides wirkt oft stümperhaft und schlecht durchdacht. Das gilt insbesondere für die diversen übernatürlichen Fähigkeiten und deren Zusammenspiel. Es wird immer alles gerade so eingesetzt, wie es in die Handlung passt. Eine innere Logik war nicht zu entdecken. Konsequent ein- und umgesetzt sind sie jedenfalls nicht. Wenn man mit Plotkillern, wie Hellsicht und Gedankenlesen nicht umgehen kann, sollte man die Finger davon lassen. Und eine halbwegs sinnvolle Erklärung, wieso ein normaler Mensch übernatürliche Fähigkeiten hat, fehlt völlig.
Und ganz nebenbei bemerkt, sind die Vampirkills langweilig! Dass Vampire nicht bluten, das kann ich volkommen nachvollziehen, aber dass diese agilen Superpredatoren brechen, wie schnöde Eisskulpturen, das ist einfach öde. Das wirkt, als würde jemand die Porzelanpüppchen der kleinen Schwester zerbröseln. Da sollte sich mal jemand ein Beispiel an Blade oder Buffy nehmen. Das hatte schon deutlich mehr Stil. Ganz zu schweigen von den Vampiren an sich. Das Geglitzer ist ja ne nette Idee, um die Lichtscheu zu erklären, aber die Blutsauger sind nicht ansatzweise so cool, wie Spike oder der arg konservative Angel. Einige dieser bleichen Gestalten sehen sogar eher lächerlich aus. Das gilt übrigens auch für Eddie Glitter. Was die ganzen Mädels an dem finden, versteh ich bis heute nicht.
Die ganzen kleinen Plotholes runden das schlechte Gesamtbild dieser Reihe ab. Mal im Ernst, Big Daddy wundert sich nur, dass die Kleine "15 cm gewachsen ist"? Keiner krieg mit, wer bzw. was hinter der Noob-Vampir-Armee steckt? Dass das kleine Camp, in dem Bella sich versteckt nicht sicher ist? Und keiner wundert sich, dass Eddie Glitter nen Wagen mit der Hand aufhält, und ne mächtige Delle hinterlässt? Und das ist nur die Spitze des unlogischen Eisberges, der aufgetürmt wird, um eine unterdurchschnittliche Herzschmerzgeschichte zu erzählen.
Oh, einen kleinen positiven Aspekt konnte ich in der Reihe doch finden. Neben den unfreiwillig komischen Momenten gab es tatsächlich ein paar witzig gemeinte Szenen, bei denen ich schmunzeln konnte. ;p
Wenn jemand, der von Fantasyelementen Ahnung hat, die ganze Nummer überarbeiten, den konservativen Ranz aussaugen, die Plotholes auffüllen, die ganzen übernatürlichen Elemente strukturiert aufarbeiten, und die Beziehungskiste nur als Teil einer umfassenderen Geschichte einsetzen würde, dann könnte aus der Geschichte um Bella und Eddie Glitter echt was werden! ;)
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AddictedToIan Sun, 28 Apr 2013 23:07:06 -0000
Antwort löschenIst eben ne miese Literaturverfilmung. Die Bücher sind um einiges besser, kann gar nicht verstehen wie man "einfach so" Gefallen an den Verfilmungen finden kann, so mies sind die.
Rukus Sun, 28 Apr 2013 23:14:27 -0000
Antwort löschenDann müssen die Filme aber massiv von den Büchern abweichen, wenn die so viel besser sind. ;)
RoosterCogburn Mon, 29 Apr 2013 12:51:56 -0000
Antwort löschenselbst schuld ... hier ist doch absehbar, was einen erwartet
Rukus Mon, 29 Apr 2013 12:55:11 -0000
Antwort löschenIch bild mir halt gern selbst ne Meinung, und sei es nur, um einen Film verreissen zu können, ohne mich der Kritik auszusetzen, ich hätte ihn nicht gesehen. ;)
Außerdem bietet die Reihe neben dem bescheidenen Unterhaltungswert durch die unfreiwillige Komik auch ordentliches Lästerpotenzial. :D
Dieser Film ist eine Hommage an Halloween, wenn nicht gar eine lupenreine Liebeserklärung. Roseanne und der gesamte Conner-Clan hätte hier sicher 10 Punkte mit Herzchen vergeben. Soweit würde ich nun nicht gehen, aber die Kreativität und vor allem die Detailverliebtheit sind durchaus aller Ehren wert. Vor allem der inkarnierte Samhain ist knuffig-bissig. Wo andere Filme stur auf "blood and…
Dieser Film ist eine Hommage an Halloween, wenn nicht gar eine lupenreine Liebeserklärung. Roseanne und der gesamte Conner-Clan hätte hier sicher 10 Punkte mit Herzchen vergeben. Soweit würde ich nun nicht gehen, aber die Kreativität und vor allem die Detailverliebtheit sind durchaus aller Ehren wert. Vor allem der inkarnierte Samhain ist knuffig-bissig. Wo andere Filme stur auf "blood and gore" setzen, spielt Trick 'r Treat auf durchaus unterhaltsame Weise mit dem Thema Halloween und verschiedensten Facetten des Genres. Nicht ganz ohne Augenzwinkern und vor allem mit einem recht bösen und makabren Humor. Und auch die kleinen Twists regen durchaus zu einem fiesen Schmunzeln an. Ganz nebenbei ist der Film auch eine nette Abwechslung zu den recht inflationären Vampir- und Zombiegeschichten. Obwohl der Film auf den ersten Blick recht unspektakulär daher kommt, und bei den einzelnen kleinen Geschichten der Anthologie zunächst einiges ein wenig wirr und unzusammenhängend wirkt, ergibt sich letztlich ein stimmiges Gesamtbild, denn erst zum Schluss erkennt man vollends, wie die einzelnen Erzählungen geschickt ineinander verwoben wurden. Dazu ist der Film ansehnlich besetzt und gut gespielt. Der ganz normale Halloween-Wahnsinn mit den Geistern, die niemand rief. Sweet dreams (ain't made of this)! ;)
Happy Halloween!
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Ich kann mit diesem Film nichts anfangen. Er zieht sich über weite Strecken, wie ein durchgeschmatzter Kaugummi, und da, wo er in die Tiefe gehen könnte, rast er durch, und hakt die Szene ab, als wäre wieder ein Storyelement erledigt. Eddie haut von zu hause hab, und kein Wort mehr über seine Mutter, nichts zu seinem Vater. Kapitel abgeschlossen und fertig. Die Szene mit den Schwulenhassern wird…
Ich kann mit diesem Film nichts anfangen. Er zieht sich über weite Strecken, wie ein durchgeschmatzter Kaugummi, und da, wo er in die Tiefe gehen könnte, rast er durch, und hakt die Szene ab, als wäre wieder ein Storyelement erledigt. Eddie haut von zu hause hab, und kein Wort mehr über seine Mutter, nichts zu seinem Vater. Kapitel abgeschlossen und fertig. Die Szene mit den Schwulenhassern wird genau so schnell abgehakt. Kein Wort wird mehr verloren, und kein Anzeichen von Reflektion. Nichts, aber auch garnichts. Eddie aka Dirk kommt bei Jack angeschissen, und alles ist, als wäre nichts gewesen? Eine ganz nette Grundthematik, aber alles wirkt, wie ein Legohaus, bei dem nie zwei gleichfarbige Steinchen aneinander verbaut sind, und bei dem es kein Muster gibt. Die einen nennen es Kunst, andere sehen darin nur das Werk eines Kindes, das sich um Ordnung und Struktur keine Gedanken macht. Der komplette Film besteht aus Versatzstücken verschiedenster Handlungsstränge, die aber meist keine weiteren Auswirkung haben. Mal im Ernst, Amber flennt sich nach dem Anhörungstermin die Augen aus dem Schädel, und dann ist das ganze Thema durch? Die Tiefe, die Boogie Nights teilweise bietet, oder eben nicht, würde Werner nicht einmal für nen Flachköpper reichen. Angesichts der Wertungen, die hier vergeben werden, scheine ich diese Sichtweise recht exklusiv zu vertreten, aber so sehe ich es nun einmal.
Es ist nicht so, dass der Film vollends schlecht wäre, er hat auch ein paar gute Seiten. Die Darstellung der Zeit, das "Look and Feel", um es mal so zu nennen, ist gelungen. Die Charaktere selbst sind auch nicht schlecht, nur verhungern sie in letzter Konsequenz. Und, wenn ich nun - aus meiner Sicht wahrheitsgetreu - schreibe, dass das Beste an Boogie Nights die Musik ist, dann ist das im Grunde das Todesurteil für diesen Film.
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Zombieland
Rukus 3.0 "Schwach" Sat, 27 Apr 2013 12:57:50 -0000
Ein super Film, ein super Flopp als Serie. Das Zombie-Makeup entspricht dem gängigen Standard, was zumindest zu keinen Abzügen führt. Die Gags wandeln zwischen lustig und nervig. Insbesondere die Idee mit dem Navi gehört definitiv zur untersten Kategorie. Es gibt Gekröse und Sprachhumor auf Grasnaben-Niveau. Glückwunsch! Diese Serie hätte vielleicht eine ganz kleine Chance, wenn sie sich nicht am Film messen lassen müsste - und an den Darstellern. Gebt und einfach den zweiten Film, aber verschont uns mit diesem Amateurkrampf. Der Pilot war zwar nicht gänzlich unteridrisch, und es gab hin und wieder tatsächlich was zu lachen, aber insgesamt reicht das nicht, um eine Fortführung zu verantworten.
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Ähm ... ja ... nein ... ich mein, jein ... Das ist nicht nur meine spontane Reaktion auf den Film, sondern auch irgendwie eine recht passende Beschreibung eben jenes. Zugegeben, ein paar Schmunzler konnte er mir entlocken, aber ob nun schwarz, weiß oder grün-rosa kariert, so wirklich hat der Humor bei mir nicht gezündet. Die Szene mit dem Raketenwerfer sollte wohl hinten hinaus nochmal für einen…
Ähm ... ja ... nein ... ich mein, jein ... Das ist nicht nur meine spontane Reaktion auf den Film, sondern auch irgendwie eine recht passende Beschreibung eben jenes. Zugegeben, ein paar Schmunzler konnte er mir entlocken, aber ob nun schwarz, weiß oder grün-rosa kariert, so wirklich hat der Humor bei mir nicht gezündet. Die Szene mit dem Raketenwerfer sollte wohl hinten hinaus nochmal für einen *tata* Kracher sorgen, was allerdings über das recht träge Schauspiel, das bis dahin geboten wurde, nur bedingt hinweg tröstet. Insofern lautet die korrekte Antwort auf die Frage "Taugt Severance als Komödie?" - jein! Die selbe Antwort muss ich auch geben, wenn ich Komödie durch Horrorfilm ersetze. Ein paar schablonenhafte Elemente wurden nach Schema F eingefügt und leicht variiert. Alles in allem war die ganze Nummer F wie fad. Die komplette Truppe ging mir vom ersten Moment an weitestgehend am Arsch vorbei, oder besser gesagt, ihr Schicksal. Mit Ausnahme der Velma Dinkley Gedächtnisrolle (wie hieß die Dunkelhaarige noch gleich?) konnte ich zu den Figuren nichtmal sowas ähnliches, wie eine empathische Bindung aufbauen. Bei der Hälfte der Charaktere war ich sogar froh, als es sie endlich erwischt hatte. Über weite Strecken war der Film sinnfrei, unlustig und so bissig, wie eine altersschwache Nacktschnecke. Wieso diese eher bescheiden zusammengeschusterte Geschichte so hochgejubelt wird, kann ich nicht nachvollziehen. Ich fand den Film mit einem Wort - langweilig.
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Fans dieses Films gefielen auch ... naja, solange das nicht umgekehrt gilt, könnte mich das beruhigen. Eine 7.0 bekommt die Kabine in den Hölzern jedenfalls nicht von mir. Dass hier unqualifizierte Vergleiche mit einem großartigen Film, wie Tucker & Dale vs. Evil gezogen werden, kann ich nicht nachvollziehen. Zugegeben, die Grundidee der Metaebene ist nicht uninteressant und bietet ein paar…
Fans dieses Films gefielen auch ... naja, solange das nicht umgekehrt gilt, könnte mich das beruhigen. Eine 7.0 bekommt die Kabine in den Hölzern jedenfalls nicht von mir. Dass hier unqualifizierte Vergleiche mit einem großartigen Film, wie Tucker & Dale vs. Evil gezogen werden, kann ich nicht nachvollziehen. Zugegeben, die Grundidee der Metaebene ist nicht uninteressant und bietet ein paar Lacher. Zum Beispiel der rote Anstrich bei den Aufzugtüren. Leider ist das auch gleichzeitig die schwachsinnigste Szene des ganzen Films. Wieso sollte irgendjemand dieses Setting überhaupt aufbauen? Spätestens hier wird der Film, Parodie hin, Persiflage her, mindestens ebenso hirnlos, wie die überflüssigen Genrebeiträge, die er versucht auf die Schippe zu nehmen. Und spätestens im Hinblick auf die Szene am Steg schiesst sich der Streifen für mich endgültig ab. Das ist ein Fall von overdone, den ich nicht mehr als stimmungsvoll, passend, passabel oder sonstwas beschreiben kann. Die Nummer war für die Tonne! Eine nette Grundidee, ein paar nette Szenen, und ein paar verstreute oder aneinandergereihte Gags reichen nicht, um einen guten Film zu machen. Da helfen auch die Genrezitate und Anspielungen nicht. Der Film überdreht in meinen Augen völlig bei dem Versuch, eine (humorvolle) Antwort auf die zahlreichen überflüssigen Teenie-Backwood-Irgendwas-Slasher zu sein. Und dann dieser Krampf mit den unterschiedlichen Ritualen. Wieso sieht das in Japan so viel anders aus? Das mag im Hinblick auf Horrortraditionen ja passen, aber für die Story hier ergibt das null Sinn. Völlig willkürlicher Dummfug!
Es gibt nur eine Sache, die mich im Bezug auf diesen Film noch interessiert. Wo bekommt man diese abgefahrene Kaffeebecher-Bong her? Wär ein perfektes Geburtstagsgeschenk für eine gewisse Person. ;)
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Dieser Film ist einfach herrlich krank und bis zum abwinken politisch unkorrekt. Boll ist hier absolut nichts heilig. Schonungslos werden sämtliche hirnamputierten Vollspaten, die man sich vorstellen kann, nicht einfach durch den Kakao gezogen - sie werden samt und sonders mit den Fäkalien bombardiert, die sie permanent oral absondern. Etwas subtiler formuliert: Ihnen wird der Spiegel ihres geistigen…
Dieser Film ist einfach herrlich krank und bis zum abwinken politisch unkorrekt. Boll ist hier absolut nichts heilig. Schonungslos werden sämtliche hirnamputierten Vollspaten, die man sich vorstellen kann, nicht einfach durch den Kakao gezogen - sie werden samt und sonders mit den Fäkalien bombardiert, die sie permanent oral absondern. Etwas subtiler formuliert: Ihnen wird der Spiegel ihres geistigen Mülls vorgehalten. Jeder bekommt sein Fett weg, und auch vor sich - und seinen Kritikern - macht Boll nicht halt. Im Gegenteil, er beweist ein ordentliches Maß an Selbstironie. Es wird auf alles geschossen, was nicht bei drei im Bunker ist, sowohl im übertragenen Sinne, als auch recht anschaulich im Film, der einen recht ordentlichen Body Count vorzuweisen hat. Es gibt diverse platte und offensichtliche Gags, die bis in die Fäkalschiene reichen, es gibt schwarzen Humor zum grübeln und auch einige nicht ganz so offene Späße, die auf den ersten Blick nicht unbedingt zu erkennen sind. Insgesamt eine ausgefallene Mischung aus plattem Stumpfsinn und ziemlich cleverer Tiefgründigkeit mit zahlreichen Abstufungen dazwischen. Wenn man sich das zweite Spiel so ansieht, könnte man fast sagen, dass Postal eine der besten Videospielverfilmungen ist, die es gibt! ;)
Was mich betrifft, hoffe ich sehr auf eine Fortsetzung. Angesichts einer gewissen Szene zum Ende, und passend zum dritten Spiel, schlage ich als Titel Post(apocalyptic)al vor (in genau dieser Schreibweise und mit Udo Kier)! :D
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Okay, der Film ist kein Meisterwerk, und ich kann mir gut vorstellen, dass Fans des Spiels ziemlich sickig reagieren könnten, aber ganz so schlecht fand ich ihn nicht. Ich hab mich stellenweise einfach nur köstlich amüsiert. Diverse blöde Sprüche und Spinnereien, wie "Ich sehe was, was du nicht siehst" fand ich ziemlich komisch. Das ist nicht so cool oder gar kultig, wie Willis in Die…
Okay, der Film ist kein Meisterwerk, und ich kann mir gut vorstellen, dass Fans des Spiels ziemlich sickig reagieren könnten, aber ganz so schlecht fand ich ihn nicht. Ich hab mich stellenweise einfach nur köstlich amüsiert. Diverse blöde Sprüche und Spinnereien, wie "Ich sehe was, was du nicht siehst" fand ich ziemlich komisch. Das ist nicht so cool oder gar kultig, wie Willis in Die Hard oder Arnie in Terminator 2, aber irgendwie doch unterhaltsam. Auch die schräge Verfolgungsjagd am Anfang fand ich ziemlich gelungen, weil ordentlich trashig overdone. Dass es auch eine ordentliche Portion Bullshit gibt, ist fast zu erwarten. Die komplette Nummer mit der Hütte gehört da eindeutig zu. Wer bitte versteckt sich in einer ominösen Hütte und freut sich auf den nächsten Morgen, wenn er von einer Horde Söldner gejagd wird? Auch die Szene mit der Kreissäge war absolut bekloppt, aber trotzdem ziemlich lustig. Ganz ehrlich, ich hatte selten so viel Spaß bei einem Trashstreifen. Scheiß auf die Far Cry Lizenz. Für mich ist das ein extrem trashiger Actionfilm mit kaputten Charakteren. Ein bekloppter Sidekick, ein gestörter Ex-Soldat, und eine kranke Femme Fatal als rechte Hand eines durchgeknallten deutschen Möchtegern-Mengele mit Dollarzeichen in den Augen. Und nicht zu vergessen ordentlich Kanonenfutter und ein paar Mutanten mit durchgebrannten Sicherungen! :D
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Man hätte auch eine gute Geschichte und eine brauchbare Dramaturgie frickeln können. Für dieses Werk der Kategorie B (maximal) befand man derartige Kunstgriffe allerdings als unerheblich bis überflüssig. Ein halber guter Spruch und ein wenig Geballer mit mäßigen Krach-Bumm-Effekten reißen weder irgendwas raus, noch hauen sie jemanden vom Hocker. Man fragt sich glatt, ob die Macher dieses Filmes einen Bodyguard gebraucht haben, als die Investoren ihn zu sehen bekommen haben.
Achja, das "der Bösewicht zögert gern mal ne Runde, wodurch der Gute überlebt"-Motiv wird arg strapaziert. Ich erinnere mich spontan nur an eine Szene, wo das in einem Film mal wirklich cool rüber kam, und das war in Goldfinger!
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Satte 20 Jahre ist dieser Film schon alt, und doch wirkt er noch frisch, auch wenn man bei genauerer Betrachtung merkt, dass es ein anderes Amerika ist. Und das liegt nicht nur am deutlich jünger (aussehenden) Jay Leno oder daran, dass Ving Rhames mit vollem Haar zu bestaunen ist. Es ist ein politisches Amerika, dass trotz des ersten Irakkrieges geradezu unschuldig und friedlich wirkt. Es geht in…
Satte 20 Jahre ist dieser Film schon alt, und doch wirkt er noch frisch, auch wenn man bei genauerer Betrachtung merkt, dass es ein anderes Amerika ist. Und das liegt nicht nur am deutlich jünger (aussehenden) Jay Leno oder daran, dass Ving Rhames mit vollem Haar zu bestaunen ist. Es ist ein politisches Amerika, dass trotz des ersten Irakkrieges geradezu unschuldig und friedlich wirkt. Es geht in der Politik um Menschen und Geld, nicht um Militär uns Terroristen. Nicht, dass es irgendwie realistisch wäre, was uns dort präsentiert wird, aber es wirkt irgendwie menschlich, auch in seinem sinistren Aspekten. Verschwörungen und Ränkespiele, ziemlich hirnlose Polittalks und alles, was so dazu gehört.
Was hier tatsächlich geboten wird, ist eine sehr harmlose und ruhige Politkomödie, die nicht auf große Brüller setzt, sondern einen kleinen, feinen Humor liefert. Der eine oder andere würde die ganze Geschichte wohl als weichgespült bezeichnen, wobei es sympathisch deutlich besser trifft. Ein Feelgood-Film für den kleinen Mann, und ein dezent erhobener Zeigefinger in Richtung der Politik, sich nicht immer allzu wichtig zu nehmen, und daran zu erinnern, wer und was wirklich wichtig ist.
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Gästebuch
the assassin 666 Wed, 10 Apr 2013 16:17:02 -0000
Hi Rukus. :)
Finde dein Statement zu Scientology sehr treffend, kriegt einen exrta LIKE weil ich das selbe über die "Sekte" denke,.. und du kennst viele fantasyfilme und dieses Genre mag ich eingentlich auch ganz gern. Lasse dir mal eine Freundschaftsanfrage da.
Beste Grüße Renee. :D
Hanno Jones Mon, 01 Apr 2013 11:50:23 -0000
hey hey hey moooment mal :D
so viel zu lesen gab es ja da in letzter zeit jetzt nicht ;)
aber da ab sofort ja wieder mit dir zu rechnen ist, gelobe ich besserung :)
Tad Stones wäre übrigens völlig an mir vorbei gegangen, aber ich bin schon gespannt drauf ... hört sich vielversprechend an!
Hanno Jones Mon, 01 Apr 2013 09:46:15 -0000
naja nicht so viele ... und weil ich damit eigentlich überhaupt nichts anfangen kann, lese ich ja so gerne deine kritiken, um dadurch mal raushören zu können, welche wenigstens annähernd sehenswert sind ;)
kennen tu ich "Mega Shark vs. Giant Octopus", "Sand Sharks" und "Sharktopus" die bei mir zwar alle mit mehr als 0.0 weggekommen sind, aber trotzdem nicht allzugut :D
reingesehen aber ausgeschaltet habe ich bei "Megapiranha", irgendwas mit Crocosaurus und Supergator und bei noch irgendwas, aber das hab ich schon wieder vergessen^^
Hanno Jones Sun, 31 Mar 2013 04:55:53 -0000
da schließ ich mich aber doch direkt onyxx11 an =)
schön, mal wieder was von dir lesen zu können ... ich erwarte vor allem herrliche Asylum rezensionen in der nächsten zeit, also halt dich ran! :D
JAYonly Sat, 24 Nov 2012 22:16:01 -0000
wow, ich sehe gerade dass wir die genau gleiche Meinung was The Walking Dead haben, schön wenn ich nicht der einzige bin der sich an so Kleinigkeiten aufregt,o)
sebastian.boehler Thu, 22 Nov 2012 22:46:39 -0000
Jetzt siehst du ne Anfrage! :D
Ich weiß nicht wieso, aber es passiert mir so oft, dass ich das nach dem Eintrag hier vergesse...
sebastian.boehler Thu, 22 Nov 2012 22:03:56 -0000
Hey Rukus, bin seit kurzem Mitglied bei AWESAM. Da dachte ich mir, ich schicke einem der Gründungsmitglieder mal ne Anfrage. :D
freakualizer Fri, 09 Nov 2012 13:57:06 -0000
Danke trotzdem für die Antwort!
Ich wollte meinen Post löschen, da Du mich mit Deinem Korrekturvorschlag kalt erwischt hast und ich meinen Kommentar ohne zu überlegen abgeändert habe, aber eigentlich doch "subventioniert" meinte, was mir dann klar wurde. Dieses aber im Nachhinein wieder zu ändern war mir gestern einfach zu blöd und deswegen hab ich bei einem ähnlichen Kommentar mein Häkchen gemacht und meinen komplett entfernt. ^^
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Ich bin gerade über diese Serie gestolpert, und hab mir das "Setting" bei Wikipedia angesehen. Ohne auch nur eine Sekunde gesehen zu haben, muss ich der Serie leider völligen Schwachsinn attestieren. Das Militär bastelt kleine Nanobots, die Elektrizität "vernichten". Soso, aber wie funktionieren die Maschinchen denn bitte? Mit Luft und Liebe? Wieso vernichten die sich nicht automatisch…