Robin Hood - König der Diebe

Robin Hood: Prince of Thieves (1991), US Laufzeit 143 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Actionfilm, Drama, Kinostart 05.09.1991

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von Kevin Reynolds, mit Kevin Costner und Walter Sparrow

Kevin Costner heizt als Robin Hood – König der Diebe dem Sheriff von Nottingham Alan Rickman zum Wohle des Volkes mächtig ein.

England im 12. Jahrhundert. Der adlige Robin von Locksley (Kevin Costner) kehrt nach mehrjähriger Kriegsgefangenschaft in seine Heimat zurück. Während der Abwesenheit von König Richard Löwenherz (Sean Connery) hat der grausame Sheriff von Nottingham (Alan Rickman) die Regentschaft an sich gerissen und führt das Volk mit eiserner Hand. Zusammen mit seinem Kameraden Azeem (Morgan Freeman) flüchtet Robin in die Wälder von Sherwood, wo sie Unterschlupf bei einer Gruppe Gesetzloser finden. Mit raffinierten Attacken und Überfällen entledigt die Truppe um Robin Hood den Sheriff und dessen aristokratisches Gefolge ihrer Besitztümer, die sie anschließend unter dem armen Volk verteilt. Bei seinen Raubzügen kommt Robin Hood den wahren Absichten des Sheriffs auf die Schliche.

Hintergrund & Infos zu Robin Hood – König der Diebe
Robin Hood – König der Diebe erhielt abgesehen von den Darstellungen Rickmans und Freemans sehr durchwachsene Kritken, war aber finanziell gesehen ein sehr großer Erfolg. Bei einem Budget von 50 Mio. US-Dollar lagen die Einnahmen weltweit bei fast 400 Mio. Ebenso erfolgreich wie Robin Hood – König der Diebe selbst war auch der Titelsong (Everything I Do) I Do It For You von Bryan Adams, der mehrere Monate an der Spitze der Musikcharts stand und einer der meistverkauften Songs aller Zeiten ist.

Ursprünglich hatten Regisseur Kevin Reynolds und Hauptdarsteller Kevin Costner einen englischen Akzent für Robin Hood vorgesehen. Da Costner aber trotz Sprachtrainer zu schlecht im Imitieren war, entschieden sie beide dagegen. Alan Rickman hatte die Rolle des Sheriffs von Nottingham in Robin Hood zweimal abgelehnt, bis ihm zugesichert wurde, dass er seinen Part komplett nach eigenem Ermessen spielen dürfe. In Konsequenz wurden Rickmans Szenen in der Kinofassung sehr stark verkürzt oder sogar komplett herausgeschnitten, da er des öfteren vom Drehbuch abwich und ihm nachgesagt wurde, er habe Kevin Costner schauspielerisch alt aussehen lassen.Für seinen Cameo-Auftritt in Robin Hood als Richard Löwenherz erhielt Sean Connery eine Gage von 250.000 US-Dollar, die er allesamt an wohltätige Zwecke spendete. (JW)

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Cast & Crew


Kommentare (66) — Film: Robin Hood - König der Diebe


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Spike1990

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Bewertung7.5Sehenswert

Gelungener 90er Jahre Blockbuster mit fantastischen Schauplätzen und einem genialen Alan Rickman.

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Dady

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich wollt mir den Streifen letztens mal wieder im Fersehen anschauen und hab nach ein viertelstunde wieder ausgemacht. Denn irgendein Idiot kam auf die Idee den Film zum Teil mit einer neuen Synchro zu unterlegen. Ging gar nicht....hoffe das sich das beim nächsten mal wieder geändert hat.....
So jetzt zum eigentlichen Grund warum ich hier schreibe. "Robin Hood-König der Diebe" ist feinstes Popcornkino mit historischem Hintergrund. Kevin Costner war zu diesem Zeitpunkt auf dem Zenit seiner Karriere und war selten besser. Die ganze Darstellercrew ist überzeugend von Morgan Freeman als Robin´s dunkelhäutiger Gefährte zu Christian Slater als vorlauter Walddorfrüpel. Bis zu Alan Rickman als Sheriff von Nottinham der fast so gut ist wie in "Die Hard". Das ist wieder so ein Film der mir damals wie heute gefällt und nicht an Unterhaltungswert verloren hat!!

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bastian.during

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Bewertung6.0Ganz gut

Gute Verfilmung des Sagenstoffes. Vor allem Alan Rickman als Sheriff von Nottingham und Morgan Freeman als orientalischer Begleiter überzeugen.

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Sigrun

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

George, Sheriff of Nottingham: Locksley. I'll cut your heart out with a spoon.
Robin Hood: Then it begins.

Im Gegensatz zum - meiner Meinung nach - schlecht gealterten DANCING WITH WOLVES kann ich diesen Film mit Costner immer sehen. Das bekannte Robin von Locksley-Handlungsgerüst ist durch die Figuren und Schicksale von Azeem und Will Scarlett bereichert, Alan Rickmann ist einfach hilarious (es stimmt, was alle sagen, er ist tatsächlich der Star der Produktion) und Richard Löwenherz hatte ich mir immer haargenau so vorgestellt! Gut getimter Humor und eine widerstandsfähige Lady Marian tun ihr übriges, um diesen Mittelalterfilm zu meinem persönlichen Lieblingshood zu küren.

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Hendrik

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Bewertung7.0Sehenswert

Wenn ich mir einen Film wie den 1991er ROBIN HOOD (im deutschen Titel vom Prinz zum König der Diebe befördert) anschaue, frage ich mich mal wieder, wo die ganze Leichtigkeit früherer Tage geblieben ist. Wo gibt es denn heute noch in einer ernstgemeinten Mainstream-Adaption eines bekannten Stoffes so viel Spaß und herrliche Figuren wie etwa Alan Rickmans völlig überdrehten Sheriff von Nottingham? Ich meine dieser Film ist näher an seiner Mel-Brooks-Parodie als an Ridley Scotts realistischer, düster-dreckiger Demystifizierung des Hood-Stoffes von 2010 (die ich übrigens nicht schlecht fand) ohne in Trash-Verdacht zu geraten oder aus heutiger Sicht unanschaubar zu sein. Wo fing das an und wann? Im September 2001 in New York? Und hört das wieder auf und wenn ja wann? Ich weiß es nicht, aber bis dahin wird noch einige Male ROBIN HOOD wiederholt werden - schaut ihn euch an, wenn ihr es noch nicht getan habt...

[Das kulturpessimistische Wort zum Sonntag]

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Hendrik

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OK, aber als Ausnahme von der Regel! ;-)


Dachsman

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Immerhin! :D


Hartmut Wastian

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Bewertung5.0Geht so

Connery lustlos, Costner und Freeman fehlbesetzt. Schade, so einen zahnlosen Hochglanz-Robin braucht keiner - jedenfalls nicht meine Wenigkeit.

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the assassin 666

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Bewertung7.0Sehenswert

Jedem Jahrzehnt seinen Robin Hood Film, vor langer Zeit zumindest filmtechnisch gesehen gab es viele Helden die den Charismatischen Wegelagerer Robin Hood spielten einer von ihnen war der gebürtige Australier Errol Flynn, der bis dato die Heldenfigur am besten verkörperte.
In König der Diebe schlüpfte Kevin Costner in die Strumpfhose,...ähm in das Gewand eines Wegelagerers und zusammen mit einem Muaren (Morgan Freeman) bekämpfen sie den grausamen Sheriff von Nottigham.
Inhaltlich mit ein paar neuen Ideen ausgestattet, versucht es nun Hollywoodstar Costner einen Ebenbürtigen Film auf die Beine zu stellen und den besten Robin Hood seiner Zeit zu drehen, was ihm sichtlich gelungen ist, den gegenüber dem sehr langweiligen Patrich Bergin Robin Hood ist König der Diebe und Welten besser, weil viel unterhaltsamer.
Auch sind die Ausstattung7Kostüme und kleine Details Kevin Renolds sehr gut gelungen, was mich aber störte waren viele zu brutale/rabiate Szenen z.B die Kelten usw.
Auch ein paar ekelhafte Szenen hätte man wegelassen können die Hexe als Beispiel.
Aber trotz genannter Mängel ist diese Robin Hoodverfilmung gut geworden, und als kurzweiliger und spannender Mittelalterfilm immer wieder nett, besonders Alan Rickman als Sheriff ist köstlich-böse und abgedreht, und eigentlich ist er der heimliche Star des Films. :)

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Andy Dufresne

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

El Classico.
Straight outta Neunziger Jahre :)

Costner als augenzwinkernder Robin of the Hood,
Freeman als säbelschwingender Kampfphilosoph,
Rickman als durcher, verrückter, geifernder, machtgeiler, fast schon parodistischer Badguy.
Dazu Christian Slater als hin- und hergerissener Halbbruder, Michael McShane als raufboldiger Alk-Bruder Tuck , Michael "Böser Mann in the Crow" Wincott als exemplarisch doofer,gaaaaaanz böser Sir Guy von Gisborne und Mary Elizabeth Mastrantonio als emanzipierte Lady Marian.
Und natürlich Sean Connery als veredelnder König.

Neunzigerpower pur: Bekannter Stoff, finanziell bestens ausgestattet, Rockmucke, null aneckend, sehr mainstreamig ,sehr allgemeingültig halt.
Aber doch einfach okay, einfach funktionierend (im wahrsten Sinne des Wortes), einfach (ein klein bissl mehr als) gut.
Vielleicht muss man ein Kind der Achtziger (filmtechnisch sozialisiert in den Neunzigern ) sein um die Art Film die "King of Thieves" ist, wirklich zu goutieren.

Ich bin so ein Kind, ich mochte den Film immer, mag ihn, werde ihn immer mögen...

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morlock

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Alan Rickman ist kein Stück besser, im Gegenteil, wirklich nur noch eine alberne Karikatur eines Bösewichtes.
Zuviel Parodie, als dass man die Bösewichte noch irgendwie ernst nehmen könnte und als Parodie nicht wirklich komisch.


Andy Dufresne

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Mir machen sie Spaß.Ernst nehmen kann man sie natürlich nicht.


Mac_C_Tiro

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Bewertung9.0Herausragend

Klassische Hood Verfilmung mit Topbesetzung und genau der richtigen Mischung aus Abenteuer, Spannung, Romanze und Drama. Besonders zu erwähnen ist natürlich der teuflisch aufspielende Alan Rickman! Im Vergleich zu seiner Performance wirken selbst Costner und Freeman fast schwach! Diesen Film kann man, mit genügend Abstand dazwischen immer wieder und wieder geniessen.

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Andy Dufresne

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Nabend Mac :) Eher exotisch,aber doch gesetzt, würde ich sagen (im Bezug auf Freeman) :)


Mac_C_Tiro

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Ja Andi, das triffts ziemlich exakt.^^


SwanNebula

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Bewertung9.0Herausragend

man kann ihn immer wieder schauen. Er hat alles was ein Film haben muss. So stell ich mir Robin vor

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Thomas Hetzel

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Bewertung7.0Sehenswert

Gut gemachte "Robin Hood"-Verfilmung: Mit Action, Spannung, Witz und einem schön fiesen Alan Rickman, der hier mal wieder allen die Show stiehlt.

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emotionfreak

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Bewertung7.5Sehenswert

Kaum ein Stoff wurde häufiger verfilmt, als die Legende von Robin Hood. Anspruchs-
voller war sicherlich die Verfilmung von 2010 mit Russel Crowe, welche mir auch gefallen hat. Diese hier aber mag ich aus anderen Gründen. Sie ist recht romantisch und emotional und auch ziemlich spannend.

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Lori007101

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein guter und unterhaltsamer Film. Es hat Romantik, Humor, Abenteuer und Action. Sehr gute Darsteller. Kevin macht sich gut als Robin Hood!

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YasmiSommer

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Bewertung9.5Herausragend

Die beste Robin Hood Verfilmung, vieeel besser als die Neuverfilmung mit Russell Crow. Ich liebe diesen Film.

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ElWray

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

„Wir müssen uns wehren gegen den Mann, der unsere Häuser verbrennt... und der unsere Kinder jagt."

Großartig..der beste Robin Hood aller Zeiten.Immer und immer wieder ein vergnügen ihn zu sehen,Action,Humor,Romantik,Morgan Freeman, hier passt einfach alles.Auf das alte Problem mit der neuen Synchro muss ich ja nicht mehr hiweisen.
In jedem Fall wenn ich dieses Werk vor mir liegen habe können sich Mr.Crow und Co weit hinten anstellen.

"Ein reicher Mann aus Nottingham
Der wollte über den Fluss.
Er war nicht schlau, fiel über ein Tau,
Da war mit der Reise Schluss!"

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Commentator

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Bewertung9.0Herausragend

Kevin Costner als Robin Hood war mein Held in meiner Jugendzeit. Deshalb bin ich so gern in den Wald gegangen und habe mit Kumpels mit Stöcken gekämpft. Deshalb habe ich mir selber Pfeil und Bogen gebaut. Der Film hat zwar ein wenig Staub (vor allem das Schauspiel des Bösewichts ist so typisch 90er) angesetzt, aber er ist immernoch eine sehr gute Mischung aus Humor, Action und Spannung. Außerdem gibts Nostalgiebonus.

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Scipio

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Bewertung9.0Herausragend

Das ist für mich mit Abstand der beste Robin-Hood-Film.

Kann man immer wieder anschauen. Besonders Morgan Freeman als "Mann aus dem Morgenland" ist wirklich unglaublich gut.

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based_god

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Bewertung9.0Herausragend

"Robin Hood" aus dem Jahre 1991 hat mich weitaus mehr überzeugt als der Neue.

Frische Sprüche, die tolle Machart, ein eingängiger Score und tolle Schauspieler die in ihren Rollen aufgehen und diese gleichzeitig nicht zu allzuernst nehmen. Kevin Costner steigt in meiner Gunst immer höher und auch Alan Rickman wie immer klasse. Morgan Freeman spielt auch gut.
Coole Idee wie die Schauspieler manchmal absichtlich in die Kamera schauen – Mal was anderes...

Guckt euch lieber diesen Film an, auch wenn das Remake auch nicht schlecht ist – Der ist besser!!

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based_god

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prääquäl wenn du so willst – mit russel crowe... kann aber alle diese wörter (prequel, sequel, remake, reboot) nicht mehr hören...


phage

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Alan rickman in Höchstform

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Hellbilly

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Bewertung7.0Sehenswert

Über die Geschichte von Robin Hood, Marian, Nottingham usw. braucht man eigentlich ja nix schreiben. Das ist bekannt und bildet selbstverständlich auch hier die Grundlage für den Film.
Liebe, Rache, Unterdrückung, Hoffnung, Freiheitskampf… – halt das volle Programm. Umgesetzt ist das ganze vor aufwendigen, wenn auch nicht restlos überzeugenden Kulissen und mit viel Materialaufwand. Alles ist auf Spektakel und den möglichst großen Wow-Effekt ausgerichtet. Das macht irgendwie Spaß und passt zur Geschichte, wenn auch einzelne Aspekte doch zu überzogen sind (bspw. die Hexe mit dem ekligen Fingernagel oder die ganzen Föhnfrisuren). Der Kontrast zwischen Gut und Böse wird für meinen Geschmack schon über die Kostüme usw. viel zu stark rausgearbeitet. Alles was schwarz ist, ist böse, alles Bunte dagegen gut. Ja gut, da kommt man auch drauf, wenn es einem nicht dermaßen aufgedrängt wird. Aber es stört auch nicht zu sehr, der ganze Film neigt zur Überzeichnung und wenn man sich drauf einlässt, ist das kein Problem mehr.
Getragen wird der Film natürlich vom super besetzten Cast. Die Herrschaften reißen einiges raus.
Costner und Freeman harmonieren wunderbar und die immer wieder eingestreuten kleinen Neckereien zünden wirklich fast immer. Der Religionsgegensatz wird auf erfrischende Weise thematisiert, ohne ihn wirklich ernst zu nehmen.
Begeistert bin ich natürlich vom bierseligen Bruder Tuck. Das ist einfach eine Figur, wie ich sie mag. Gesellig, gemütlich, leicht tollpatschig, dennoch schlagfertig und mit einem gewissen Witz. Hat was von Gimli und den muss man ohnehin lieben.
Auch die restlichen Darsteller machen einen guten Job, stechen aber nicht mehr sonderlich heraus. Das ist natürlich bei diesen Mitspielern auch sehr schwierig.
Sean Connery kriegt einen ihm angemessenen Kurzauftritt als erhabener König Richard und rettet durch seine bloße Anwesenheit das Filmende.
Hier muss man nämlich klar kritisieren, dass trotz immer mitschwingender Überzogenheit deutlich zu viel auf die Pauke gehauen wird. Da ist sowohl bei den Actionszenen wie auch dem endgültigen Ausgang der Schlacht zwischen Gut und Böse zu viel gewollt und es wirkt nur noch stumpf reißerisch. Das hätte nicht sein müssen.
Über allem schwebt aber ein absolut genialer Alan Rickman als Sheriff von Nottingham. Und zwar dermaßen überzeichnet und impulsiv, dass man ihn gar nicht ernst nehmen kann und will und dennoch nur noch über diese Leistung staunen kann. Hut ab, das ist großes Kino!
Allgemein gesprochen: der Film ist auf Unterhaltung getrimmt und erfüllt seinen Anspruch voll. Er nimmt sich selbst nicht ganz ernst und verbindet Action, Humor, Seherlebnis samt einer nicht zu aufdringlichen Liebesgeschichte zu einem tollen und kurzweiligen Abendfüller, den man gern mehr als einmal anschaut.

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