Romper Stomper

Romper Stomper (1992), AU Laufzeit 94 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Drama, Kinostart 11.03.1993

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5.6
Kritiker
11 Bewertungen
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6.7
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885 Bewertungen
31 Kommentare
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von Geoffrey Wright, mit Russell Crowe und Jacqueline McKenzie

Der Skinhead Hando (Russell Crowe) und seine Kumpel ziehen durch Melbourne und verprügeln Vietnamesen. Doch schon bald schließen sich die Asiaten zusammen und organisieren ihre Gegenwehr. Als sich Hando in ein Mädchen verliebt, geraten die beiden zwischen die Fronten…

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Kritiken (1) — Film: Romper Stomper

Julio Sacchi: Das Manifest

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7.0Sehenswert

Regisseur Wright ist nicht am erhobenen Zeigefinger interessiert. Er gibt Crowe auch Raum, sich zu erklären (was allerdings unmöglich als Anreiz mißzuverstehen ist). Man kann dem Film unterstellen, daß er nicht allzu deutlich Partei ergreift, aber das wäre schwachsinnig: ROMPER STOMPER zeigt vor allem Ausweglosigkeit.

Schade, daß am Ende alles auf die Dreiecksgeschichte runterkocht - ansonsten ist das nämlich In your face-Kino vom Gemeinsten, so wie es sein muß, damit's weh tut.

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Kommentare (30) — Film: Romper Stomper


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TinaCocaine

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Bewertung4.0Uninteressant

Eine total banale Story mit bekloppten Dialogen, viel zu vielen unnötigen Gewealtszenen und schlecht geschminkten Ladies. Ich mag Filme mit dieser Thematik recht gerne, aber im Vergleich zu z.B. "American histoy X" kackt dieser hier vollends ab. Zwar ist die Leistung von Russel Crowe bombastisch, aber auch das kann diesen Schund nicht mehr retten. Die Darstellung ist mir viel zu theatralisch, die Handlung wirkt total naiv und die schlecht gemachten Tattoos sind der Oberhammer :-D Naja, für ein 1992er-Film kann ich ihn gerade noch durchgehen lassen, ist aber wirklich gar nicht mein Fall und schlichtweg uninteressant.

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Dahmer

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schon alleine wegen dem "skinhead" song von skrewdriver fand ich den film damals affengeil....das kommentar gibt mir wiedermal nen schub,soll heissen,das ich ihn mir unbedingt nochmals ansehen sollte,bin gespannt ob er seine wirkung verfehlt hat oder nicht,nach ca. 10 jahren des nicht-sehens :-))


TinaCocaine

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Mhhh, also ich hab ihn gestern zum ersten Mal gesehen.Kann gut sein, dass ich ihn mit 15 vor 10 Jahren auch cool gefunden hätte :-)


FordFairlane

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich habe den Film im Leben vielleicht 2-3 mal gesehen und kann sagen das er mir als Drama recht gut gefallen hat. Russel Crowe holt alles aus seiner Rolle raus und hat nicht umsonst einen Preis dafür kassiert. Doch leider kratzt die Geschichte nur an der Oberfläche herum, da hatte ich mir schon etwas mehr gewünscht.

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Realizator

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film war damals zweifellos interessant und gut. Heutzutage wirkt er naiv und überholt. Interessant bleibt nur Russel Crow am Anfang seiner Karriere zu sehen.

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Oliver0403

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Bewertung5.0Geht so

Wie ich zum Thema Rassismuss im Allgemeinen stehe, hatte ich bereits bei "L.A. Crash" geschrieben. Und der hier ist hauptsächlich eine Anhäufung von meist stumpfen Gewaltszenen in Verbindung mit Rassismus. Allerdings ist das Ende ziemlich hart.

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FordFairlane

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Jo war nicht zu Unrecht indiziert


deevaudee

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Bewertung6.5Ganz gut

Moin moin, Senór Inhaltsschreiber, bitte tauschen sie demnächst bitte doch Kurt Russel aus, und nehmen Russel Crowe rein. ;)

Das war das, und nun gehts los, mit dem 3.Teil meiner Themenwoche. Nach 2 deutschen Beiträgen gibts den Sprung ins Britenexil unterhalb des Äquators. Und dank Indexkorrektur (was eigentlich längst überfällig war), gibts ja den Film auch wieder frei und öffentlich zu erwerben. (Lustig das DVD Inlay, Jetzt auch für Justin Bieber. Sie gratulieren ihm im Kleingedruckten zu seiner Volljährigkeit, damit er sich diese Wunderbaren Filme jetzt auch anschauen darf.) Egal! Romper Stomper, Romper Stomper, ... Romper ... Stomper. Ich kann mich leider zu gut erinnern an damals, vor 15 Jahren zu meiner Schulzeit. Als bei uns die Welle mit kurzen Haaren, Bomberjacken und Springerstiefel los ging. Und es kursierte auch ein Gerücht, es gäbe da einen Film. Aber den kann nicht jeder sehen, weil er angeblich verboten sein sollte. Kurz nach Schulende, hatte man ja etwas Zeit, und es gab da eine Videothek in der nähe, wo man trotz Minderjährigkeit den ein oder anderen Streifen bekommen konnte. Und weil diese Zeit nun mal aktuell war bei uns, ging man in die Videothek und fragte nach den Film und voila, ne halbe Stunde später lief er im Videoplayer. Was man zu sehen bekam, war ne ordentliche Portion aufs Maul. Russel Crowe war bis dahin noch gar kein Begriff. Also ein x-beliebiger Schauspieler in einem Skinhead Film. Man war beeindruckt von der Figur, der Statur, dem Aussehen, den Tattoos. (Ps.: Das Brust Tattoo vom Hando, kehrte auch beim Film oi!warning zurück, das dort der Janosch sich hat machen lassen). Und es war ein Film der einen in gewisser Maßen aus der Seele sprach, warum die sinnlose Rassenmischung. Den Monolog vom Hando bekomm ich nicht mehr richtig hin, nachdem er der Gabe Hitlers "Mein Kampf" gezeigt hatte. Das Problem dieser Melbourner Skinheads sind die sich schnell verbreitenden Fidji's. Die Stück für Stück sich dort Immobilien unter dem Nagel reissen. Und als sie in ihrer Stammkneipe ein paar von denen sehen, bricht ein kleiner Krieg aus. Der auf beiden Seiten Mann und Maus kostet. Durch die sich hektisch bewegende Kamera und den zügigen Schnitten geht die Action etwas unter aber treibt den Tempopegel gut voran. So ist diese "Schlacht" so möcht ich sie mal nennen auch somit fast der Höhepunkt dieses Films. Der bis dahin recht interessant zu sehen ist. Allerdings ebbt das ganze auf Grund etlicher Verluste ab, und sickert in eine recht spröde Richtung, die nicht mehr so wirklich begeistern mag. Im Sichtpunkt zu den bisherigen 2 deutschen Beiträgen in denen es mehr um Rekrutierung und Kameradschaft ging und erst im finalen Akt es Entscheidungen zu treffen galt, arbeitet der Film auch in diese Richtung, aber hat da nicht mehr viel Auswahl, und bekommt somit auch kein Happy End. Gut 15 Jahre später nach der Erst Begutachtung von Romper Stomper, kommen ein paar Erinnerungen an die damalige Zeit hoch, in denen man irgendwie drüber schmunzeln muss, wie naiv man eigentlich war, aber nichtsdestotrotz damals schon einen sehr guten Beitrag zu dieser Thematik zu sehen bekommen hat. Allein weil er eigentlich verboten war, und man selbst vom Alter her ihn nicht mal sehen durfte, war das der grössere Nervenkitzel an der Geschichte. Aber, und das ist ja meine Quintessenz, ist der Beitrag dieses Films insofern dienlich, dass Nationalstolz oder wie immer man das nennen mag, kein rein deutsches Problem ist sondern im Grunde überall auf der Welt eine Thematik ist, dass es überall Völkergruppierungen gibt, die eben nicht sofort auf Multi Kulti sind, und lieber gern unter sich sein wollen. Und verständlich ist das. Das Problem bei uns im Land ist einfach, auf Grund der historischen Vergangenheit wird das Thema übersensibel angefasst, und das ist leider ein Arschiger Beigeschmack. Den Film hier darf man sich gern mal anschauen. Er ist zwar hart aber nicht exzessiv, und sich dann jeder fragen darf, ob Romper Stomper zu Recht über 10 Jahre auf dem Index stand oder nicht. Der letzte und 4. Teil meiner Themenwoche ist der wohl aufwühlenste und bekannteste Vertreter dieses Genre. Stay tuned... ;)

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Deathpool

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Hmm interessante Themenwoche muss ich sagen.
Mir ist der Weg in der Mitte immernoch am liebsten.Rechts und links können mich mal.Beide Seiten leisten für mich keinen sinnvollen Beitrag.Romper Stomper selbst hast du gut bewertet und kommentiert.


deevaudee

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Naja, wenn man paar Titel im Regal stehen hat, kann man sowas schon mal machen. Die Anfrage ist hiermit auch bestätigt. ;) Bei aller politischen Ausrichtung und dem Gedankengut jedes einzelnen find ich alle Seiten wichtig in einem Ökohaushalt. Denn nur so kann eine Balance gehalten werden von mehreren verschiedenen Sichtpunkten, als gäbe es nur die Mitte die letztlich dann auch nur ihr Ding macht. Eine gesunde Ausgewogenheit ist da ganz förderlich.


JackoXL

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Bewertung7.5Sehenswert

2012, ein gutes Jahr für den deutschen DVD-Markt. Etliche Filme wurden (längst überfällig) vom Index gestrichen, jetzt auch "Romper Stomper". Lange ist es her, hatte den als Teenager auf VHS gesehen und mich damals schon gewundert, warum der denn "verboten" ist. Sicher, es gibt einige heftige Gewaltszenen, aber das war ja nie der Grund für die Indizierung. Schon bei seinem australischen Kinostart wurde dem Film die Glorifizierung und Verharmlosung der rechten Szene vorgeworfen. Angeblich würde dieser Film seine Figuren und deren Ideologie verherrlichen. So ein Blödsinn. Ganz im Gegenteil. Was Geoffrey Wright bewusst nicht macht, ein direktes Statement abgeben, überdeutlich die Moralkeule schwingen, so das auch der letzte Dummkopf begreift, dass so ein Leben nicht cool ist. Das braucht er auch gar nicht. Er zeigt diese Gruppe, ganz authentisch und ungeschminkt, führt dem Zuschauer einer Herde verbitterter, hasserfüllter, primitiver Verlierer vor und lässt ihr Handeln für sich sprechen. Wer braucht denn da noch das moralische Ausrufezeichen? Hier wird rein gar nichts glorifiziert, die Armseligkeit und Perspektivlosigkeit wird einem direkt in die Fresse geschleudert. Ja, "Romper Stomper" gilt in der rechten Szene als Kultfilm, aber das Gleiche gilt auch für "Clockwork Orange". Warum? Weil dieses Volk einfach zu dumm ist. Sie sehen nur das, was sie sehen wollen, können sich gar nicht realistisch reflektieren oder weigern sich in ihrer Ignoranz schlicht dagegen. Da werden die Gewaltszenen und die menschenverachtenden Worte abgefeiert, ohne zu erkennen, dass sie der Öffentlichkeit mit runtergelassener Hose und kleinen Pimmeln vorgeführt werden.
Wright appeliert an die Intelligenz des Zuschauers, sich selbst ein Urteil zu bilden. Wer es dann in die andere Richtung auslegt, hat entweder eine sehr merkwürdige/bedenkliche Lebenseinstellung oder vermeidet Nachdenken generell.
Etwas schade, dass Wright seinen Plot nicht besser ausgearbeitet hat, denn dann könnte es ein großartiger Film sein. Die Geschichte an sich könnte mehr bieten, auch ist die gesamte Figur von Gabe schon leicht klischeehaft (von Vater missbraucht, vom Freund vermöbelt, Endstation brauner Mob). Das ist nicht super geschickt, aber zeigt dennoch genau, wie diese Subkultur als Rattenfänger und Ersatzfamilie sich ihre Schäfchen zieht.
Von seiner Darstellung der Szene, der Inszenierung und den Schauspielern ist das schon verdammt gut (obwohl Jacqueline McKenzie einen der lächerlichsten epileptischen Anfälle der Filmgeschichte hinlegt). Russel Crowe strahlt eine enorme Präsenz aus und spielt extrem glaubwürdig. Spontan würde ich das zu seinen besten Leistungen zählen, obwohl er ja schon lange zu den Oscarpreisträgern zählt. So was hat er leider nicht immer gezeigt, sonst würde ich ihn viel mehr mögen. Auch Daniel Pollock überzeugt voll und ganz, was besonders tragisch ist. Schon während des Drehs schwer drogensüchtig, warf er sich kurze Zeit später vor einen Zug, hat den Film nie vollendet gesehen.
"Romper Stomper" ist kein Meisterwerk, dafür schwächelt das Skript zu deutlich, aber ein intensiver, direkter Film der viel zu lange zu Unrecht verteufelt wurde.

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Andy Dufresne

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Wahre Worte Jacko! Lächerlich den Film nach rechts zu rücken, ganz klar!


FordFairlane

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Hey nochmal für alle Indizierung heißt nicht verboten, das heißt nur das der Film nicht öffentlich ausgelegt und beworben werden darf. Der Kauf ist vollkommen legal und erlaubt, halt nur an Erwachsene ab 18 jahren. Z.b unter der Ladentheke!


schwedenretter

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Bewertung5.5Geht so

Auch wenn Crowe wirklich super spielt, in der zweiten Hälte geht dem Film doch arg die Luft aus.

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Daniel Penderok

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

einer der besten Filme

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Tobe Berg

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Bewertung6.5Ganz gut

Bedrückender Film über eine Gruppe rechtsgerichteter Skinheads in Melbourne. Leider verliert der Film mit fortschreitender Handlung deutlich an fahrt, was auf die immer mehr in den Fordergrung rückende Dreiecksbeziehung der Hauptprotagonisten zurückzuführen ist. Der Film zeigt ungeschöhnte und expliziten Gewaltszenen, die einem schon etwas auf den Magen schlagen können. Deutlich und durchweg spürbar ist der Hass (insbesondere des Anführers Hando) gegenüber der asiatischen Minderheit in ihrer Stadt.
Kleines Trivia am Rande: Fast der komplette Soundtrack wurde von einer speziell für diesen Film gegründeten, fiktiven Rechtsrockband eingespielten.

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Grimlock

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Ich hätte es nicht besser ausdrücken können. Meine pubertären Aggressionen hat mir der Film damals jedenfalls ordentlich ausgetrieben. Nach ca. 50 Minuten kann man aber getrost abschalten.


EvaOnExtasy

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Bewertung6.0Ganz gut

Seit wann sind Skins bitte Neonazis????

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EvaOnExtasy

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(Y)


TexasTomBoe

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einfach mal wiki befragen... auch wenns nicht das non plus ultra ist aber alles is ja auch nicht falsch ;)

http://de.wikipedia.org/wiki/Skinhead


RLX-Devlin

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Bewertung2.0Ärgerlich

Lächerlich schlechter Film, der allen Ernstes glaubt, dass Skins = Neonazis. Fail.

Besserer Film zum Thema: This is England.

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Grimlock

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Ach komm, der Film handelt von rechten Australiern die man heutzutage in Deutschland wohl als bildungsferne Schicht bezeichnen würde. Ohne Kenntnis über die Ursprünge dieser Jugendbewegung mag man ja durchaus Skins mit Nazis verwechseln. Aber auch unter Skins die mit jeglicher politischer oder rassistischer Ideologie nichts zu tun haben ist ein ausgeprägter Männlichkeitskult und ein gewisses Maß an Gewaltverherrlichung durchaus verbreitet. Und das kommt im Film auch sehr gut rüber. Na ja, Jesus Skins muss man aus dieser Betrachtung wohl ausschließen. Die hab ich aber auch noch nie verstanden und ich habe mich zugegebener Maßen auch noch nie mit dem Hintergrund dieser, sagen wir, kreativen Kombination auseinandergesetzt.


Bigburgy

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Skins, Nazis, G4ngst4z,... is doch alles das selbe, das sind alles Untermenschen die die Welt nicht braucht. also wieso regst du dich auf.


MauriciusQ

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Bewertung9.0Herausragend

wunderbarer Gewaltporno. Zumindest die erste Hälfte. Den zweiten Teil kann man wegwerfen. Und man sollte den Film nicht mit Leuten schauen die politisch nicht gefestigt sind.

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Lycanthrop

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Bewertung7.0Sehenswert

Also über die Inhaltsangabe zum Film verkneife ich mir mal jeden Kommentar, die ist ja völlig daneben. Zum Film selbst: Trotz dem Umstand, dass es ein Low-Budget-Produktion war, oder vielleicht gerade deshalb, kommt genau die dreckige, hoffungslose und heruntergekommene Situation rüber, in der sich die Hauptdarsteller befinden. Vergleiche mit einer "Hochglanz-Produktion" wie AmHisX finde ich etwas schwierig. Zudem ärgert mich an AmHisX ein wenig, dass der erhobene Zeigefinger so permanent und aufdringlich über allem schwebt. Bei Romper Stomper ist das anders. Man muss dem Film schon folgen, um das allmähliche Abdriften von Hando mitzubekommen. Am Anfang des Films kann und will man sich fast schon mit ihm identifizieren, denn er ist charismatisch, tut, was ihm gefällt, ohne sich um die Konsequenzen zu scheren und er ist einfach eine coole Sau. Auch Gabe, die ja eigentlich alles andere als eine Skin-Braut ist, verfällt ihm erst mal. Aber nach der "Schlacht" im Restaurant, wo sie ziemlich derb eins auf die Mappe bekommen haben, zeigt sich der Wahnsinn bei Hando. Davey begreift zwar langsam, was eigentlich los ist, aber erst als Gabe geht, löst er sich. Die Spirale der Gewalt und des Irrsinns beginnt sich immer schneller zu drehen (Stürmung der Halle durch die Polizei) und gipfelt in dem wirklich irrsinnigen Versuch Hando´s Davey wieder an sich zu binden, in dem er Gabe tötet. Davey schließt final ab, in dem er die "Dolchstoß-Legende" umkehrt und damit dem braunen Sumpf, verkörpert durch Hando, ein Ende macht. Da nun zu behaupten, es sei nur ein "braunes" Liebesdrama, finde ich absolut falsch. Im Gegenteil, der Gedanke, dass Liebe und nur Liebe, denn mehr ist es letztlich ja nicht, dafür sorgen kann, dass manche Menschen sich von solchem Schwachsinn abwenden, ist für mich sehr tröstlich . . . und dramaturgisch auch die einzige Möglichkeit. Wäre plötzlich einer von der Bande, auf Grund der vielleicht verlorenen Schlägerei, plötzlich von der Ideologie abgefallen, hätte ich das einfach nur lächerlich gefunden. Die sind seit Jahren Neonazis und sollen plötzlich, nur weil sie von Vietnamesen völlig aufgemischt wurden, ihre rechte Gesinnung und ihren Ausländerhass vergessen?! Völlig absurd! Nein, ich finde, so ist das ganze recht gut geregelt. Was nun die Gewalt angeht, die ist nicht überzogen, dass kann ich definitiv sagen. Schaut euch mal reale Videos von Neo-Hools und dem schwarzen Block an, die gehen zum Teil noch deutlich härter vor. Also, wer die Augen vor der Gewalt verschließen will, der soll das tun und sich nicht diesen Film ansehen. Dennoch hat der Film so seine Längen. Die Szenen im Haus von Gabe´s Vater fand ich völlig sinnlos und unnötig.
Russel Crowe als Hauptdarsteller war grandios, er hat diese dreckige, intelligente und charismatische Figur Hando wirklich so dar gestellt, wie sie heute einige selbsternannte "Führer" in Deutschland an den Tag legen.
Alles in allem ein wirklich guter Film, wenn man die Szene mal etwas realistischer betrachten will, als in AmHisX

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Kodiac

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Bewertung7.5Sehenswert

Seltsam, obwohl ich den schon 2 Mal gesehen hab, kann ich mich überhaupt nicht mehr ans Ende erinnern - die Schlachten mit den Vietnamesen (oder Fitschis - wie man hier in Sachsen mal gerne sagt) dafür umso mehr. Wenn er sich mit dem thematsich ähnlichem American Historw X vergleichen wollen würde, würde er klar den kürzeren ziehen. Als etwas andere Neo-Nazi-Story ausserhalb Deutschlands aber absolut zu gebrauchen.

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Schubi

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Bewertung7.5Sehenswert

Kommt direkt nach "Hooligans" und "American History X". Manchmal mit ein paar platten Dialogen, aber sonst gut. Russell Crowe spielt sehr überzeugend!

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drfuckyou

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der brutale Realismus steht dem Thema ausgesprochen gut, obwohl es am Ende dann wieder etwas fantastisch wird mit dem Showdown am Strand. Wie schon bemerkt, wirkt Russell Crowe in seiner Rolle etwas zu heroisch.

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Maeni

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Bewertung7.5Sehenswert

Brutal ehrlich ähnlich wie American History X stellt Gewalt dar um Gewalt zu verneinen.
Russell Crow mal anders.

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klamotte

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Bewertung3.0Schwach

Am Anfang noch interessant - weil man als Zuschauer mitgenommen wird in die "Szene" - bleibt das "Neandertaler-Gehabe" mit fortlaufender Handlung dann weitestgehend uninteressant.
Pseudo-Nazi-Drama mit einer Geschichte, die überall hätte angesiedelt werden können.

Wie man mit dem Thema umgeht und gleichzeitig einen spannenden, klugen Film realisiert zeigt "American History X". Edward Norton ganz gross!

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Grohacke

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Lassen wir mal alle Überlegungen der politischen Korrektheit und/oder der zu undeutlichen Verurteilung von was auch immer beiseite. Was dann bleibt ist ein knallharter Film mit der Aussage: Gewalt erzeugt Gegengewalt - und dieser Kreislauf geht nicht gut aus.
Für mich schrammt Romper Stomper, der vermutlich mit wesentlich weniger Mitteln gemacht wurde, als American History X, nur haarscharf an der Qualität des letzteren vorbei.
Wer den in American History X gegen Ende doch sehr deutlich erhobenen Zeigefinger dringend benötigt, möge Romper Stomper meinethalben zweifelhaft finden. Aber meines Erachtens liegt das dann nur daran, dass Romper Stomper vermutlich schlicht authentischer ist und American History X eben deutlicher, weil konstruierter.

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dbeutner

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Mir dreht sich einfach der Magen um, wenn ich mir vorstelle, dass eine Horde besoffener Naziskins den Film einlegt und dabei johlt. Klar ist AmHisX "pädagogischer", aber auch wenn man das "platter" nennen kann, so tut es mir persönlich einfach immer gut, so einen Film zu sehen und das "ich bin nicht allein"-Gefühl vermittelt zu bekommen...


Grohacke

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Da gebe ich Dir absolut Recht, was den umgedrehten Magen bei dem Gedanken betrifft, an Romper Stomper könnte sich die falsche Clientel aufgeilen.
Allerdings betrachte ich mich, trotz eines hier veröffentlichten Kommentars, als Privatperson - nicht als Filmkritiker. Als Kritiker müsste ich mir Gedanken um die sozialpolitische Wirkung meiner Meinung zu diesem oder jenem Film machen. Als Privatperson kann ich das tun, muss ich aber nicht. Und mit meinem Kommentar habe ich mich schlicht dafür entschieden meine Meinung darzulegen, ohne dabei zu berücksichtigen, was der Film für eine Wirkung auf Menschen haben könnte, die nicht ich sind.
Sonst müsste ich am Ende auch meine Meinung und Notengebung für z.B. Last Man Standing oder Kill Bill hinterfragen und herabsetzen, weil die ja jemand zur Legitimation gereichen könnten, Selbstjustiz auf aüßerst gewalttätige Weise auszuüben...


dbeutner

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Bewertung7.0Sehenswert

Tja, schwer einzuschätzen. Dass der Film das Potential hat, von der falschen Seite gefeiert zu werden, dieser Einsicht hat sich der Regisseur ziemlich arrogant verweigert (http://www.ikonenmagazin.de/interview/romper.htm). Man könnte den Film auch als "Nazi-Liebes-Drama" bezeichnen, was schon kaputt genug ist.

Mit der gezeigten Gewalt habe ich grundsätzlich überhaupt kein Problem; wenn ein Film seinen Finger in eine Wunde namens Gewalt legen will, dann ist diese natürlich darzustellen. Wer das nicht sehen möchte, lebt halt weiter in seiner Wattewelt. Also - das ist nicht der Punkt.

Aber wenn diese Gewalt mit Nazi-Musik schon fast choreografiert wird, und die Gesamtgeschichte nicht über "Nazi möchte doch auch nur etwas Liebe und so" hinauskommt (und das tut sie nicht), dann ist das schon etwas ärmlich. American History X ist da viele Meilen weiter.

Rein technisch gesehen ist der Film allerdings gut, hat ein hohes Tempo und ist solide inszeniert, Russel Crowe, den ich ja total unsympathisch finde, spielt gut (wie immer, wenn er Idioten spielt; fällt ihm vielleicht leichter). Vom Thema abgesehen würde ich eher zu mehr Punkten tendieren; würde ich nur die thematische Umsetzung bewerten, würde ich zu 2-3 Punkten neigen. Dass ich jetzt 7 gewählt habe, ist in gewisser Weise beliebig, weil es mir schwer fällt mich zu entscheiden, mehr den Film oder mehr die m.E. misslungene inhaltliche Auseinandersetzung zu bewerten.

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