Scanners - Ihre Gedanken können töten

Scanners (1981), CA/US Laufzeit 103 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 05.03.1981

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6.6
Kritiker
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6.5
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31 Kommentare
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von David Cronenberg, mit Jennifer O'Neill und Stephen Lack

Scanners sind Menschen, die nach Einnahme eines Medikaments die Fähigkeit erhalten, Andere durch Gedankenkontrolle zu manipulieren oder gar zu töten.

Scanners sind Menschen, die in der Lage sind, in die Gedanken anderer Menschen zu schauen und Gegenstände durch Telekinese zu bewegen. Der Konzern ConSec hat es sich zur Aufgabe gemacht, sie einzufangen und die Öffentlichkeit vor ihnen zu beschützen, gleichzeitig nutzen sie allerdings die Fähigkeiten der Scanners, um ihre eigenen Interessen zu verfolgen. Darry Revok (Michael Ironside) ist ein aussetziger Scanner, der gewaltsam gegen den Konzern vorgehen will. Die Firma will Darry mit einem eigenen Scanner, Cameron Vale (Stephen Lack), aus dem Verkehr ziehen.

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Schauspieler

Kritiken (3) — Film: Scanners - Ihre Gedanken können töten

Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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7.0Sehenswert

SCANNERS ist schwer in Ordnung, zu wahrer Größe sollte Cronenberg aber erst zwei Jahre später mit VIDEODROME auflaufen.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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7.0Sehenswert

Sehr stringenter, bis auf die hammerharten und zu Recht ikonoklastischen Gore-Einlagen recht kommerzieller und unspektakulärer Verschwörungsthriller. Mit dem geschätzten, immer leicht chargierenden Ironside kann er zudem mit einem exzellenten Antagonisten aufwarten. Hauptproblem des Films, und dies ist kein kleines, ist aber nun mal die Besetzung der Hauptrolle mit Stephen Lack, der nicht nur fürchterlich farblos, sondern einfach mal sehr schlecht spielt.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Beginnt mit Knalleffekt und endet in TV-Optik. EIn überschätzter Cronenberg.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

patcharisma

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Welcher ist das nicht?


Batzman

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Ich mag Cronenberg. Videodrome, die Fliege, Die Unzertrennlichen, History of Violence, EXistenz - alles sehr schicke Streifen die mir rundum gefallen. Aber Scanners war doch etwas lahm... Cronenbergs Body-Horror steckte hier noch in den Kinderschuhen..



Kommentare (28) — Film: Scanners - Ihre Gedanken können töten


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jedi37

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Scanners behendelt das Thema ESP und Telepathie auf der Horrorebene.
Auch aus heutiger Sicht ist der Film recht unterhaltsam, und überrascht durch gute Effekte und Story.
Als Frühwerk trotzdem ein typischer Cronenberg, der heute eher Thriller und Gangsterdramen dreht... wird mal wieder Zeit für etwas phantastisches , David!

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RoosterCogburn

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Phantastische Film trifft auf den Horror. So könnte man dieses „Familiendrama“ des Kanadiers Cronenberg umreißen. Der naive Gute und der psychopathische Böse wurden gut besetzt und können in ihren Rollen überzeugen. Allein der Storytwist im Showdown besitzt schon beinah biblische Züge.
Das kultige Frühwerk setzt seine visuellen Schockeffekte nur spärlich ein und das nicht Sichtbare, das nicht greifbare Böse – die Eigenschaft des „scannens“ und wenn dies ausgeübt wird – wird sehr gut erkennbar gemacht. Keine VFX wie Blitze oder leuchtende Augen. Es wird greifbar durch Sound, Klänge, Kunstblut und die Schauspielleistungen der Darsteller. Trotz des langen Aufbaus der Erzählung wirkt der Film nicht langweilig oder zäh. Allerdings das Setting und die damals gegenwärtigen Kostüme wirken aus der heutigen Sicht wahnsinnig altbacken, weil es nicht zeitlos ist. Doch dafür kann der Storyinhalt nichts und es trübt auch nicht den (recht konventionellen) Handlungsverlauf.
Ein sehenswerter, jedoch nicht sehr origineller Cronenberg.

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Mr. Pink

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Klassischer Kampf gut gegen böse im familiären Spiegelbild, Angst, Schrecken und ein bisschen Bodyhorror, verpackt in stimmige Atmosphäre, und ein explodierender Kopf als most paused scene of VHS history gleich nach "Basic Instinct" (bloß eine Vermutung!). Schauriges Cronenberg-Kino als exzellente Weiterführung von "Shivers" und "Rabid", das in einem großartigen Finale mündet und bis dorthin, obwohl bis auf einige Höhepunkte eher spannungsarm erzählt, durch die musikalische Untermalung und das gekonnte Spiel mit Furcht und Paranoia fesselt und fasziniert.

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VisitorQ

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♥ einer seiner besten ♥


Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

"Scanners - Ihre Gedanken können töten" leitete nach Achtungserfolgen mit verstörenden Werken wie "Parasiten-Mörder", "Rabid – Der brüllende Tod" oder "Die Brut" die mittlere Schaffensphase des Regisseurs David Cronenberg ein. Die Geschichte selbst ist nicht sonderlich originell oder packend erzählt. Anleihen findet man etwa beim, meiner Ansicht nach, wesentlich besseren "Teufelskreis Alpha" von Brian de Palma aus dem Jahre 1978. Später griff Cronenberg mit "Dead Zone" übrigens eine ähnliche Thematik wie in "Scanners" noch einmal und letztlich auch gelungener auf.
Im Prinzip ist "Scanners" ein relativ ruhig erzähltes, teilweise auch langatmiges Werk, in dem die typischen Cronerbergschen Gewaltspitzen eher rar gesät sind. Der zerplatzende Kopf reißt heute keinen mehr vom Hocker und das Finale ist, wie bereits angeklungen, von "Teufelskreis Alpha" abgekupfert. Spannungstechnisch kann der dialoglastige Film auch nicht recht überzeugen und die Schauspieler agieren solide, aber keineswegs überragend. Hervorzuheben sind allenfalls noch Michael Ironside in einer seiner ersten Rolle als Bösewicht Darryl Revok und der immer wieder gerne und leider zu selten gesehene Patrick McGoohan (u.a. "Eisstation Zebra", "Braveheart").
"Scanners" war der bis dahin an den Kinokassen erfolgreichste Film des Regisseurs und zog zwei belanglose Fortsetzungen nach sich, an denen der Regisseur nicht mehr beteiligt war. Zwei Jahre später drehte Cronenberg mit "Videodrome" sein erstes richtiges Meisterwerk. "Scanners" bleibt in der Vita des Regisseurs ein durchschnittliches Werk, dessen Mythos sich aus wenigen drastischen Szenen, aber nicht aus dem Werk als solches erschließt. Cronenberg konnte mehr und stellte dies in den folgenden Filmen auch unter Beweis.

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MrDepad

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Bewertung6.0Ganz gut

Mit "Scanners" liefert Cronenberg eine besondere Art von Verschwörungsthriller ab.
Cameron Vale besitzt besondere Fähigkeiten, mit denen er die Gedanken von anderen Menschen kontrollieren und beeinflussen kann. Er erfährt von einem Forscher, dass er ein sogenannter "Scanner" ist und es noch weitere außer ihm gibt. Dieser Forscher will Vale nun dazu benutzen, einen besonders bösartigen Scanner zu beseitigen.
Inszenatorisch bewegt sich der Film auf überdurchschnittlichem Niveau, vor allem die "Scan"-Szenen sind durch die schrillen Piepstöne im Hintergrund recht eindringlich und gelungen. Cronenberg gibt sich großteils recht zurückhaltend in Sachen Gewaltdarstellung, trotzdem finden sich 2-3 äußerst explizite Momente in dem Film wieder. Schauspielerisch fand ich das Ganze recht unspektakulär und Spannung war teilweise vorhanden, allerdings gab es auch einige Längen. Das Grundszenario mit den "Scanners" ist zwar vielversprechend und interessant, doch Cronenberg nutzt das Potential nicht in Gänze und verliert sich zu oft in 08/15-Thriller-Passagen.
"Scanners" lässt bereits das Potential von David Cronenberg durchblitzen, allerdings hält er sich meiner Meinung nach noch viel zu stark zurück und kann das Potential der kreativen Grundidee nicht gut genug ausnutzen. Ein überdurschnittlicher Thriller, aber mit ordentlich Luft nach oben.

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L-viz

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Bewertung2.0Ärgerlich

Wuahah, was war das denn? Surrealistische Fiepgeräusche und theatralisches Kopf hin- und herwerfen, wenn der Denkstrahl zum Einsatz kommt, das verleiht dem Film schon den Charme einer unausgegorenen Trashrakete. Kaum zu glauben, dass diese von einem höchst verehrten Regisseur stammt. Und die Story...erkenne ich da nicht Ansätze von X-Men für Arme? Ich würde sagen, ja!

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FordFairlane

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Bewertung7.0Sehenswert

"Scanners" ist ein sehenswerter Cronenbergreißer mit einer interessanten aber ziemlich simplen Geschichte, die durch die tollen Effekte und den starken Cast deutlich aufgewertet wird. Zwar hatte ich mir von der Geschichte etwas mehr versprochen, doch wenn ich das Erscheinungsjahr berücksichtige, dann geht der Film vollkommen in ordnung.

Nun bin ich mal auf die Fortsetzungen gespannt und wie es weiter geht.

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Movie-Man

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die Fortsetzungen sollen wirklich schlecht sein, deswegen werde ich es beim Original belassen. Für mich für die damalige Zeit ein wirklich sehr guter Blockbuster, dieser Film hat mich fasziniert, beeindruckt, in seinen Bann gezogen und erst nach der wirklich top gelungenen Schlussszene losgelassen. Ich würde mich sehr über ein Remake freuen, aber nicht so wie bei The Thing sondern ein Remake in dem der 80er Flair erhalten bleibt, geht das überhaupt? :-) Das macht heute wohl keiner mehr außer Rodriguez...


Alienator

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Siehe mein Kommi zu den Film. Und die Fortsetzungen lohnen nicht. Und die "Scanner Cop"-Reihe auch nicht.


HulktopF

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Bewertung7.0Sehenswert

düsterer horror mit fiesen ekelmomenten.

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Alienator

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein früher Cronenberg und einer der Besten

Dieses Frühwerk beinhaltet schon alles was einen David-Cronenberg-Film ausmacht. Extravagante Thematik, unorthodoxe Optik, schockierende Momente; und vor allem im Inhalt hat Cronenberg (der hier ein frühes eigenes Drehbuch verfilmt) hier einiges aufgefahren, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht.
Cronenberg bietet hier eine fast klassisches Familiendrama über Lüge und Vergangenheitsbewältigung im Zusammenhang mit der Frage: Wer ist gut und wer ist böse? Denn die Grenzen sind hier schwimmend und der Schluss deutet an, dass der Mensch als solches beide Seiten in sich trägt. Das zeigt der Film alles auf der fantastischen Ebene und wirkt damit umso surrealer, als dass man es wahrnehmen kann als Realität. Aber genau das macht einen Cronenbergfilm aus; er vermischt das Fantastische mit menschlicher Dramatik bis zu seinem Äussersten, und zwar der Zerstörung der menschlichen Seele (wie z.B. in "Die Fliege").
Ein wirklicher Klassiker des Genres, auich wenn die SFX natürlich gemessen an dem heutigen Standard dürftig ausfällt. Aber hier zählt noch das handgemachte.

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DieterSchmidt

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Bewertung2.0Ärgerlich

In diesem Film explodiert ein menschlicher Kopf in Zeitlupe.

Ich rate ab.

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Chico89

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Ich rate nicht ab, denn ich werde ihn mir heute auf 3Sat anschauen ;).


RoosterCogburn

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Wolle Petrys Musik macht doof.
Ich rate ab!


JackoXL

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Scanners", das (meiner Meinung nach) erste Meisterwerk von David Cronenberg.
Mit "Shivers" und "Rabid" hat er vorher sein Potenzial mehr als nur angedeutet, "Scanners" geht da noch weiter.
" 10 Sekunden...Der Schmerz beginnt."
" 15 Sekunden...Dein Atem stockt".
" 20 Sekunden...Dein Körper explodiert".
Cronenberg erschafft eine, von der ersten Sekunde an, wahnsinnig effektieve Dystopie, die von Anfang bis Ende schlüssig, wirkungsvoll inszeniert und übertragen wird.
Es gibt nur wenige "Auserwählte", die aber genug Kraft in sich tragen, die Welt zu zerstören...oder zerplatzen zu lassen!
Diese Stimmung trägt "Scanners" über die gesamte Laufzeit. Eine Bedrohung, die der eigentlichen "Gefahr" nicht flächendeckend bewusst ist. Cronenberg gelingt es, dieses reine B-Movie-Gerüst so wirkungsvoll zu nutzen, dass keine Minute verschenkt wirkt.
"Scanners" ist durchgehend atmosphärisch, sauspannend und im Rahmen seiner Mittel einfach perfekt umgesetzt. Kein Remake, Reboot oder einfach 100 Millionen Dollar mehr würden jemals das bewirken, was hier aus reiner Genre- und Handwerkskenntniss ensteht. Ein bedrohlicher, einnehmender Klassiker der Sci-Fi/Horror-Genres, der sich gar keine Fehler erlaubt. Die Geschichte ist sogar eher simpel, genau das macht für mich den Reiz aus und es wird exakt dadurch gepunktet. Wem hier langweilig wird, sollte mal den eigenen Puls und Blutdruck messen, da kann irgendwas nicht stimmen.
Was dieses Genre angeht, war Cronenberg (schon wieder meiner Meinung nach, wie lästig ich doch sein kann) nur bei "Die Fliege" ebenbürtig, aber kaum besser. Somit sind beide Filme außergewöhnlich und sollten auch als solche behandelt werden. Nicht nur zur ihrer Zeit, sondern auch heute noch mehr als nur gut. Wie heißt das, ach ja: Großartig!

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Filmkenner77

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Was ist denn mit "Die Brut" aus dem Jahre 1979? Taugt der was?


SoulReaver

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Jup. Jeder Cronenberg (bis auf "Eine dunkle Begierde") taugt was. :)


jacker

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Bewertung7.0Sehenswert

Auch wenn es schmerzt, ich bin nach all den Jahren fast ein wenig enttäuscht. "Scanners" gehört bei mir zu diesen Filmen die ich irgendwann, viele Jahre von einer, aus FSK-Sicht legalen Betrachtung entfernt, als Kind gesehen habe. Vorher habe ich Monate/Jahre darauf hin gefiebert , indem ich in einem Zeitschriftenladen mit VHS-Verkauf immer wieder ehrfürchtig das Cover und den Klappentext studiert habe (eigentlich bei jedem Ausflug in diesen Laden zum Erwerb von Comic-heften, habe ich dafür gesorgt die "Scanners" und "Sie leben!" Cover ein Stück weiter abzugrabbeln). Ich malte mir aus wie gruselig das wohl werden wird und da meine Eltern mir kleinem Pöks niemals FSK-18 Filme gekauft hätten, blieb "Scanners" bloß ehrfürchtig-respektvolle Vorfreude bis irgendein Kumpel (mit weniger auf den Medienkonsum ihrer Kinder bedachten Eltern) den dann irgendwann hatte. Dann sah ich ihn und in meiner Erinnerung - auch aufgrund einer gewissen, recht frühen 'Schlüsselszene' - setzte sich ein wahnsinnig krasses Bild dieses Films fest.

Kleine Anekdote, die natürlich mit Bewertung und Rezeption dieses Films eigentlich nichts zu tun haben sollte. Also, was habe ich 15 bis 20 Jahre später gesehen?

"Scanners" ist immernoch ein passabler Film der teilweise atmosphärisch richtig punkten kann, allerdings mit gereifter Filmsicht in einigen Aspekten (die über die kindliche Geschocktheit und Ängstlichkeit hinaus gehen) ein weitaus schwächeres (oder anders: weniger geniales) Bild als erwartet liefert. Inhaltlich weder wirklich spannend, noch wirklich undurchsichtig, schleppt er sich zeitweise fast von einer Szene zur anderen, kaum gruselig, wirklich splatterig (Body-Horror?) auch nicht und in der Auflösung auf einen kleinen Twist getrimmt, dabei aber nur semi-originell.

Klingt nach Zerriss, er ist aber überwiegend noch ein üderdurchschnittlicher Film seines Genres (Horror? Psycho? Fantasy? Science-Ficton?), der trotz seines wenig begabten Hauptdarstellers (die verzerrten Gesichtszüge der hochangestrengten Scanners driften oftmals beinahe ins unfreiwillig komische ab) zu recht zu einem (kleinen) Klassiker avanciert ist.
Dennoch gefallen mir andere Cronenbergs ("The Fly" oder "Naked Lunch"), die ebenfalls schon richtig Jahre auf dem Buckel haben auch heute noch wesentlich besser und das nicht aufgrund des hohen Maßes an rumgematsche, sondern weil atmosphärisch einfach mehr drinsteckt.

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lieber_tee

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Die Sache mit dem explodierenden Kopf schieb den Streifen in die falsche Ecke. Heute gesehen ist das ein ganz tolles Stück Paranoia-Kino der 80er mit 70er-Feeling.


jacker

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Ich würde die Aussage sogar noch erweitern und sagen: Der explodierende Kopf UND die Streifen für die Cronenberg auch/überwiegend bekannt geworden ist.
Habe auch versucht mich von dieser erinnerungsbasierten Erwartungshaltung frei zu machen. Auf der Paranoia-Ebene hat der Film dann heute auch eher auf mich gewirkt, aber nicht vollkommen. Das war noch ausbaufähig. Dieser 'jeder könnte ein Scanner sein'-Vibe ist zwar oft präsent, könnte aber noch intensiver sein!

Aber fand den Film ja auch weit entfernt von schlecht, es hat mir nur mal wieder gezeigt was passiert (passieren kann) wenn Erwartung und Realität kollidieren - deswegen habe ich mir angewöhnt bei neueren Filmen möglichst gar nichts zu erwarten!


lieber_tee

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mit “Scanners” habe ich die Einzelbild-Taste meines Videorecorders in den 80ern entdeckt...

Oh, wie oft habe ich mir den explodierenden Kopf in Zeitlupe angeschaut, immer wieder, so unglaublich war diese Szene für mein kindliches Gemüt.
Das ist (meine) Filmgeschichte!
Als erwachsener Mann bietet der Film allerdings so einiges mehr:
In einer Kette von 70er und 80er Jahre Verfolgungs- und Paranoia-Filmen ist Cronenbergs Meisterwerk ein weiterer Höhepunkt.
Hier kann der Zuschauer niemandem trauen.
Nicht der Regierung, nicht der Medizin, nicht den Medien, nicht dem „Normalo“ von neben an. Es geht um frankenstein-überhebliche Wissenschaft, Manipulation und Scannern, die die Weltbevölkerung unterwandern und eine neue überlegende „Rasse“ schaffen wollen.
In trostlos-kalten Bildern erzähltes Verschwörungsszenario, wo nicht immer „gut“ gut und „böse“ böse ist.
Der Zusammenschluss von Telepathen, um die Welt zu beherrschen, ist ein Motiv aus Burroughs Roman „Naked Lunch“, den der Regisseur dann 10 Jahre später verfilmt hat.

Kein Action-Reißer sondern ein nüchtern-verhalten erzähltes Stück Kinohistorie/ - nostalgie, intelligent, einprägsam und sau-gut.

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swissroland

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da warst ned der einzige, der mit dem Standbild rum gespielt hast ;)


lieber_tee

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Das weiß ich und finde es auch sehr sympathisch...Noch heute...


uncut123

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Bewertung7.5Sehenswert

Cronenberg hat wieder einmal mehr als bewiesen das er ein guter Filmregisseur ist.kommt leicht an die fkiege ran.

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aberaber

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Bewertung7.0Sehenswert

Spannende und durchaus kritische Story mit, für die Entstehungszeit und für einen amerikanischen Mainstream-Film, ziemlich gorigen Effekten. Im Ganzen vielleicht etwas langatmig und für Cronenberg-Verhältnisse recht bieder inszenierter Film mit gelungenem Finale.

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BattlemasterIZ

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Bewertung6.0Ganz gut

Hätte mehr erwartet von Cronberg´s Wegweisenden-Hit.
Die Geschichte bzw die Idee von ScaNNers finde ich außergewöhnlich gut, aber die Umsetztung ist längst nicht so gut Gelungen.
Vor allem bei den Schockmomenten hats nicht so gut funktioniert wie in anderen Werken vom Body-horror-Meister.
Mir ist der Fantasy-Horrorfilm die ganze Zeit nicht dramatisch genug, jedoch ist zumindest der letzte Abschnitt Spannender und es gibt ein Stilvolles Ende.
Andere Werke von Cronberg, z.B. Videodrome oder Die Fliege sind viel intensiver, spannungsreicher und in allen Belangen bemerkenswerter.

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slangbanger!

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Bewertung4.0Uninteressant

Meine Cronenberg-Woche beginnt mit einem durchwachsenen Feiertagsfilm, der dem Horror/Thriller - Genre zuzuordnen ist, allerdings auch Ausflüchte in andere Genre-Gefilde unternimmt und sich SCANNERS schimpft.
Der kanadische Regisseur hatte mit diesem Werk nun endgültig seinen kommerziellen Durchbruch erlangt, was an manchen einprägenden Sequenzen und der verlockenden Story nachzuvollziehen ist, jedoch wegen seiner dominierenden Langwierigkeit nicht immer ganz verständlich erscheint. So darf sich Cronenberg natürlich faszinierender Szenen zwei explodierender Köpfe und kleinerer Actionsequenzen rühmen, aber muss sich selbst eingestehen, seinen vermutlich langweiligsten Film geschaffen zu haben. Wenn man allerdings einen Blick über sein gesamtes Œuvre wirft, dann lässt sich das auch mal verzeihen bzw. verschmerzen. SCANNERS hat auch gewiss seine Vorzüge, wie beispielsweise seinen zauberhaften, abgedrehten Shore-Score und seine, wie schon oben erwähnt, frische und tolle Geschichte, bleibt aber trotz allem wegen seiner trägen Charaktere und seiner Langatmigkeit nur ein mittelprächtiges Filmchen.

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Teezy123

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Bewertung2.0Ärgerlich

Eigentlich ein geiles Drehbuch.. leider scheiterts aber total an der Umsetzung....
Das fängt mit den an Langeweile nicht zu übertreffenden Darstellern an und hört mit den laienhaften Effekten auf.
Hinzu kommen unzählige Längen, die sich konsequent durch den gesamten Film ziehen.
Fazit: schlichtweg einfach schlecht

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faxe

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Bewertung7.0Sehenswert

Scanners hat in mir den Wunsch geweckt, mehr Filme von Cronenberg zu sehen ... das ist doch was wert.

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VisitorQ

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Immer wenn ich Scanners gucke denke ich "Scanners, ja. Das ist Cronenbergs bester Film." Wenn ich dann einige Zeit später Videodrome gucke denke ich "oh ja. Videodrome ist so cool. Es ist einfach Cronenbergs bester Film". Ähnlich verhält es sich mit Rabid, shivers und die Fliege. Es ist eine tragische Geschichte mit mir. ;-)

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Mr. Pink

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Cronenberg hat halt nur beste Filme. :)



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