In schwarzer Haut
Skin (2008), Laufzeit 107 Minuten, FSK 0, Drama
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von Anthony Fabian, mit Sophie Okonedo und Ella Ramangwane
Skin erzählt die wahre, tief berührende Lebensgeschichte der Sandra Laing entlarvt die ganze Absurdität der Rassentrennung, wie sie bis 1994 in Südafrika herrschte.
Sandra ist die Tochter unzweifelhaft weißer Eltern, aber trotzdem ist ihre Haut kaffeebraun, ihre Haar ist schwarz und kraus. Man würde sie mindestens für ein gemischtrassiges Kind halten. Ihr Leben wird deshalb zu einer Odyssee zwischen Schwarz und Weiß. Immer wieder wird sie von den Behörden “umetikettiert”. Als sie sich in einen Schwarzen verliebt, entscheidet sich Sandra endgültig für ein Leben als Farbige, was sie für immer ihrer weißen Familie entfremdet.
Als Nelson Mandela südafrikanischer Präsident wurde, sagte die knapp 40jährige echte Sandra Laing bitter: “Für mich kommt das zu spät.”
Mehr Bilder (7) und Videos (1) zu In schwarzer Haut
Cast & Crew
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Anthony Fabian
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Sophie Okonedo
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Ella Ramangwane
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Zoea Alberts
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Sam Neill
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Hannes Brummer
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Nomathamsanga Baleka
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Regie
Schauspieler
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Graeme Bloch
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Tony Kgoroge
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Ruaan Bok
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Young Henry
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Ben Botha
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Hannes Brummer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Leon Laing
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Jeremy Crutchley
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Danny Keogh
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Alice Krige
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Nomhlé Nkyonyeni
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Jonathan Pienaar
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Dan Robbertse
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Valesika Smith
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Gordon van Rooyen
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Morne Visser
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Helen Crawley
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Helena Kriel
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Jessie Keyt
- Genre
- Biopic
- Zeit
- 1950er Jahre, 1960er Jahre, 1970er Jahre
- Ort
- Gefängnis, Südafrika
- Handlung
- Abstammung, Apartheid, Eltern-Kinder-Beziehung, Gefängnis, Hautfarbe, Identität, Identitätskrise, Liebe gegen alle Widerstände, Rassenpolitik, Rassentrennung, Rassismus, Selbstfindung
- Stimmung
- Berührend
- Mitmachen
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Kommentare (2) — Film: In schwarzer Haut
Kommentar schreibenFilmkenner77 2011/02/03 14:16:41
Kommentar löschenBewegendes Drama nach einer wahren Begebenheit, das einfühlsam schildert, wie tief Südafrika während des Apartheid-Regimes gespalten war. In diesem Film vollzieht sich der Riss durch eine weisse Familie, die eine dunkelhäutige Tochter hat. Der Vater sieht sie als Weisse und möchte dies gerichtlich durchsetzen, während die Gesellschaft sie als Schwarze betrachtet. Sam Neill spielt den rassistischen Vater, der seine Tochter mit einem Weissen verheiraten möchte, während diese sich in einen Schwarzen verliebt. Hieran zerbricht letztlich die Familie. Hätte sich die Geschichte nicht so zugetragen, könnte man sie kaum glauben. So stellt die Familie hier die kleinste politische Einheit dar. Auch wenn der Film ein Einzelschicksal erzählt, hat er doch einen Blick für das große Ganze und auf eine zutiefst zerrüttete Gesellschaft, in der eine Minderheit die Mehrheit unterdrückte.
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satyrrrr 2011/01/31 04:47:55
Kommentar löschenIn Deutschland besser bekannt als "Skin - Schrei nach Gerechtigkeit".
Der Film nähert sich aus ungewohntem Blickwinkel dem Thema Apartheid. Sandra Laing ist das Kind auch ideologisch Ur-Weißer Eltern und aufgrund von genetischer Vererbung, aus früheren Generationen der Familie, wird sie mit dunklerer Haut und schwarzem Kraushaar, in das von Rassentrennung geprägte, Südafrika der fünfziger Jahre geboren. Als sie von einem intoleranten Schuldirektor zur Farbigen erklärt und der Schule verwiesen wird, sieht sich der Vater gezwungen, die Einstufung seiner Tochter als Weiße zu erstreiten. Was als Kampf für bessere Rechte der Tochter begann, wird mit dem Erwachsenwerden zunehmend zur Belastung für das Mädchen. Während die Mutter vorsichtig die Aussöhnung sucht, dominiert der Vater mit den Werten der Apartheid die Auseinandesetzung und es kommt letztlich zum verwürfnis. Das junge Mädchen flieht und wird trotzdem ihren Platz im Leben nicht so recht finden.
Der Film erfreut mit einer sicheren Bildsprache und der handwerklich ruhigen wie guten Umsetzung, die der Thematik gerecht wird. Um dem Werk International Schub zu geben, wurde Sam Neill für die Rolle des Vaters verpflichtet, der diese auch routiniert und souverän zu füllen vermag. In der Rolle der Mutter darf man sich auf ein erfreuliches und lohnenswertes Wiedersehen mit 'Borg-Queen' Alice Krige freuen, die die Gratwanderung zwischen Ideologie und Mutterliebe wirklich gut herausarbeitet. Sophie Okonedo als Sandra wirkt glaubwürdig, wenngleich auch etwas distanziert zu ihrer Rolle.
Dem Zuschauer wird ein Einblick in das Thema Apartheid und die Lebensumstände dieser Zeit gewährt, man erhält auch eine Ahnung über den langen Prozess der Liberalisierung. Der Film geht dabei jedoch eher inkonsequent in die Auseinandersetzung, was dem Biografieansatz geschuldet sein mag. Aber selbst die persönliche Schicksalshaftigkeit bleibt Emotional etwas zu oberflächlich und es fehlt in vielen Punkten die Prägnanz der Erzählung. Letztlich macht das Filmchen den Eindruck, viel zu sehr als Drama gefallen zu wollen. Dies merkt man auch an dem Versuch, am Ende das Gefühl zu hinterlassen, das alle Probleme der Rassentrennung restlos überwunden sind und alle Menschen jetzt friedlich und wohlhabend leben.
Im Fazit betrachtet, handelt es sich um eine schöne Erzählung, ohne den nötigen Tiefgang einer Biografie und in der Sozialen Auseinandersetzung nicht ernsthaft genug. Der Film zielt, auf fast schon romantisch verklärter Ebene, eher auf die Gefühle des Publikums ab und das schafft er sogar, denn die ein oder andere kleine Krokodilsträne muss man schon verdrücken. Sehenswert allemal, aber die angemessene Näherung an das Thema Apartheid oder die Person Sandra Laing sei dahin gestellt.
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