Stolz und Vorurteil

Pride and Prejudice (2005), GB Laufzeit 127 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 20.10.2005


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6.6
Kritiker
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7.2
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7517 Bewertungen
112 Kommentare
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von Joe Wright, mit Keira Knightley und Talulah Riley

England, Ende des 18. Jahrhunderts: Mrs. Bennet hat ihren fünf Töchtern nur ein Lebensziel beigebracht – Ehefrau zu werden. Als ein wohlhabender Junggeselle und sein kultivierter Freundeskreis ihre Sommerresidenz in einer nahe gelegenen Villa einrichten, herrscht bei den Bennets wegen der möglichen Verehrer große Aufregung. Doch als Lizzie Bennet den versnobten Mr. Darcy kennen lernt, gefährden schon bald Stolz und Vorurteile ihre aufblühende Liebe.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Stolz und Vorurteil
Genre
Drama
Zeit
19. Jahrhundert
Ort
Derbyshire, England, Georgien
Handlung
Adel, Anwesen, Aufgelöste Verlobung, Ball, Ballsaal, Bauernhof, Brief, Bruder-Schwester Beziehung, Cousin, Egozentrik, Ehe, Familie, Farm, Gegensätzliche Liebe, Gentleman, Große Liebe, Heiratsantrag, Hochzeit, Junggeselle, Klassenunterschiede, Klavier, Korsett, Lauschen, Liebe, Liebesbrief, Liebeserklärung, Liebeskummer, Parade, Priester, Roman, Sarkasmus, Schwester-Schwester-Beziehung, See, Sonnenaufgang, Statue, Stolz und Eitelkeit, Tanz, Verehrer, Verlobung, Vestido, Vorurteil
Stimmung
Berührend, Romantisch
Zielgruppe
Frauenfilm
Tag
Bestsellerverfilmung, Literaturverfilmung
Verleiher
United International Pictures GmbH
Produktionsfirma
Universal Pictures, Working Title Films

Kommentare (110) — Film: Stolz und Vorurteil


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vladvanhelsing

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Habe nun mal eine Schwäche für Keira Knightley, zumindest was ihre gefühlvollen
Rollen betrifft. Hier ist der ganze Cast klasse und spielt mit Herz. Super Film!

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Lydi

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Bewertung5.0Geht so

Kein Vergleich zur BBC Verfilmung mit Jennifer Ehle und Colin Firth. Dort habe ich richtig mitgelitten, wie sich Mrs. Bennett daneben benimmt und die ganze Familie in Misskredit bringt. Alles in allem kann man natürlich in knapp 2 Stunden nicht so viel zeigen und erklären wie in 6 Stunden. Aber darstellerisch war Matthew Mcfadyen meiner Meinung nach zu schwach als Darcy. Leider ein wenig zu bubihaft. Ich habe ihm den versierten Geschäftsmann nicht abgenommen.

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MemoriAria11

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine gute Stolz und Voruteil Verfilmung. Sie kommt natürlich in keiner Weise an die Stolz und Vorurteil Verfilmung von 1995 an aber trotzdem schöner Film. Ich fand leider dass wichtige Entwicklungspunkte zwischen Darcy und Elisabeth ausgelassen wurden aber bei einem Film kann man die Handlung natürlich nicht so ausführlich machen wie in einer Serie. Zu den Darstellern Donald Sutherland und Brenda Blethyn fand ich als Mr and Mrs Bennet sehr gut. Gerade Sutherland ist sehr überzeugend. Talulah Riley ist leider viel zu hübsch um Mary Bennet zu spielen, auch wenn sie versucht unauffällig auszusehen. Dafür fand ich Jena Malone und Carey Mulligan perfekt für die Bestzung der Lydia und Kitty, da sie die nötige Albernheit zeigen. Kelly Reilly fand ich leider nicht ganz so gut als Caroline Bingley (Anna Chancellor war da arroganter und hat mehr gelästert). Auch die anderen Mitglieder des Casts waren nicht schlecht. (vor allem Judi Dench). Zu den Hauptdarstellern: Simon Woods fand ich unglaublich süß als Charles Bingley. Auch fand ich Rosamund Pike sowohl vom Aussehen als auch von der Art wie sie Jane spielt perfekt. (die Darstellung der Jane war eine der einzigen Sachen die mich an der Verfilmung von 1995 gestört hat, in diesem Film sind Bingley und Jane perfekt gespielt und haben ne super Chemie.). Matthew Macfayden hatte es von allen Darstellern am schwersten. Er musste mit Colins Firths perfekter Darstellung von Darcy konkurrieren und kann natürlicherweise nicht damit mithalten. Ich fand ihn nicht schlecht aber er war einfach nicht der Darcy den ich mir vorgestellt hatte. Dies kommt vor allem in der Szene des ersten Heiratsantrags zum Ausdruck. Irgendwie kommt das Element wie schwer dies für Darcy war obwohl er sie liebt nicht wirklich zum Ausdruck. Obwohl dies eine der Schlüsselszenen ist. Keira Knightley fand ich nicht schlecht als Elisabeth. An ihrer Darstellung hat mich aber nur gestört, dass die Lizzi in den Büchern sich nicht so verhalten hätte wie Knightley sie darstellt. Jennifer Ehle hat Lizzi perfekt dargestellt, ihre Lizzie war intelligent, höflich, aufmerksam (die Szene die mich im 2005 Film gestört hat war die wo sie beim ersten Ball mit Darcy redet und sich einfach umdreht und wegläuft ... Elisabeth hätte sich niemals so unhöflich verhalten, sondern immer mit subtiler Ablehnung gearbeitet). Dagegen war Keira Knightleys Darstellung zu modern. Jennifer Ehle hat selbst wenn sie beleidigt hat die Contenance gewahrt und war immer höflich (nie schnippisch). Ich fand Keira Knightleys Darstellung nicht schlecht aber sie war einfach nicht so wie ich mir Lizzie vorgestellt hatte.
Eine weitere Sache die mir aufgefallen ist ist dass alles im 2005 er Film sehr schmudelig ist, sowohl die Kostüme als auch die Gebäude. Trotzdem ein schöner Film.

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Booooniggl

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Bewertung7.0Sehenswert

Dafür dass es eigentlich absolut nicht mein Genre ist, war ich sehr positiv überrascht. Keira Knightley überzeugt mich in dem Film wie in keinem zuvor. Man liest hier dass sie anders agiert als ihre Buchvorlage, da ich das aber nicht gelesen hab kann ichs nicht beurteilen.

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LilQ

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sieben Gründe, warum Stolz und Vorurteil absolut nicht romantisch ist, aber trotzdem verdammt gut.

Zum einen liegt es an der Romanautorin, der wir dieses Werk verdanken: Jane Austen.
Jane Austen ist für viele eine der ersten feministischen Autorinnen, auch für mich, obwohl ich mir denken kann, dass ich bei einer kritischeren Auseinandersetzung mit ihrem Werk ihr möglicherweise den Titel vielleicht auch wieder absprechen muss. Doch das spielt bei diesem Film erstmal keine primäre Rolle.
„Lieber Mister Bennet!“ läßt eine schrille, hohe Stimme aus dem Nichts verlauten, „Netherfield Hall ist endlich vermietet!“. Und mit diesen Worten entfaltet sich auch eine langatmige, ergebnisarme und verstörende Romanze, die schon sehr oft kontrovers diskutiert wurde.
Dabei ist es kein Manko des Buches und auch kein Manko des Films, dass im Leben der fünf Bennet-Töchter nicht viel passiert, jedenfalls nach dem Maßstab unserer Zeit. Die Highlights jener Welt ereignen im Inneren der Protagonisten und sind für ihre Umwelt meist nicht erfassbar. Für sie sind ein Ball, ein neuer Nachbar oder das Regiment, welches vorbeispaziert, Vorfälle, die tage- und nächtelang besprochen und herbeigesehnt werden. Das sind die besonderen Höhepunkte einer Welt, die innerhalb von fünf Meilen funktioniert und nicht expandiert.
Nun werden uns in Laufe der Filmzeit einfache „Wahrheiten“ präsentiert und komplexe Lösungen angestrebt. Das macht für mich den Reiz des Films aus, aber auch die Atmosphäre, Dialoge und Charaktere sagen mir sehr zu.
Was Jane Austen besonders gut verstand, nämlich die kluge Pointierung und Umschreibung ihrer Figuren, sowie die für mich offensichtliche Gesellschaftskritik an der Situation ihrer weiblichen Heldinnen, kommt im Film allerdings zu kurz.
"Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Junggeselle, der ein beachtliches Vermögen besitzt, zu seinem Glück nur noch einer Frau bedarf".
So genial beginnt Stolz und Vorurteil. Männer mit Geld benötigen eine Frau oder besser gesagt, Frauen wollen einen Mann mit Geld. Warum das so ist, wird uns auch gleich verdeutlicht durch Misses Bennet, die fünf Töchter hat. Obwohl sie alle, samt Vater, recht wohlhabend auf einem großen Gut leben, haben sie als Frau, im Falle seines Todes, keinen Anspruch auf seinen Besitz. Das englische Erbrecht will das so und deshalb fällt alles auf einen nahen Cousin ihres Vaters, dem sie noch nie ihn ihrem Leben begegnet sind. Dass Misses Bennet deshalb schlaflose Nächte hat, ist durchaus verständlich, denn zur Regency-Ära und auch danach konnten Frauen aus dieser Bevölkerungsschicht keiner Arbeit nachgehen, es war nicht erwünscht und auch nicht erlaubt. So sind ihre Töchter eines Tages, wenn sie keinen Mann finden, Mister Collins, dem Cousin und seinem Wohlwollen ausgeliefert oder landen in der „Gosse“, was nicht unrealistisch ist.
Selbstverständlich gab es auch Frauen, die über ein eigenes Vermögen verfügten, wie Emma und auch Anne Elliot aus Überredung, doch der Mehrheit ihrer Geschlechtsgenossinnen blieb nichts anderes übrig, als auf einen vermögenden Mann zu hoffen, um ihren Lebensstandard aufrecht zu erhalten.
Das ist auch der Grund, warum Charlotte, trotz berechtigter Einwände, sich für die Ehe mit Mr. Collins entscheidet. Sie weiß, dass sie ohne Vermögen und Schönheit irgendwann keinen Mann mehr abbekommen könnte und so ängstlich einem tiefen gesellschaftlichen Abstieg entgegenbangen müsste. Die weibliche Schönheit spielt eine große Rolle in Stolz und Vorurteil. Ist eine Frau schön, dann kann sie auf eine Heirat hoffen, ist sie es nicht, dann hat sie hoffentlich Vermögen, hat sie weder das eine noch das andere, dann ist sie verloren.
Das ist der erste unromantische Aspekt dieser Zeit und auch dieser Geschichte.
Die Kleider jener Zeit (Empiremode), die für viele so schön und elegant wirken, sind eigentlich eine kleine Verbesserung zu dem, was vorher war und bei weitem freier, als das, was danach kommt. Doch leider werden auch sie mit Korsetts kombiniert (es gab zwar eine korsettfreie Zeit, die aber nur kurz war), die zwei Funktionen erfühlen sollen: Verkleinerung der Taille und Schaffung einer Körperform, die Sexualattribute betont und Frauen darauf reduziert und es schnürt die Brüste so ein, dass man mehr zeigt, als man hat. Nichts davon ist gesund oder erstrebenswert und ich möchte nicht wissen, wie die Organe jener Frauen sich nach jahrelanger Einschnürerei im Brustkorb und Unterleib arrangiert haben. Nein, so herum zulaufen ist auch nicht wirklich romantisch.
Die Frage der Kultiviertheit ist Thema eines zentralen Gesprächs im Film, bei dem Mr. Darcy Elisabeth Bennet bewusster wahrnimmt, da sich diese durch eifrige Lektüre bildet und ihm das auch zusagt. Dabei wird von einer anderen Seite ergänzend geäußert, dass eine Lady dieser Zeit nicht nur drei moderne Sprachen fließend sprechen können muss, sondern auch zeichnen, musizieren, Möbel entwerfen und sich durch besonders gute Manieren hervorheben soll. Was nicht erstrebenswert ist, ist eine mathematische, philosophische oder humanistische Bildung im allgemeinen, sowie praktische Fähigkeiten außerhalb des Hauses.
Wenn man etwas belangloses auf englisch sagt, dann wird das da durch, dass man es auch auf französisch oder italienisch sagen kann, nicht interessanter. Frauen in der Welt von Jane Austen, also im Roman, im Film und in ihrer Realität, stand es nicht zu, sich hervorzutun. Ihre Aufgaben beschränkten sich aufs Unterhalten, Flanieren und Heiraten. Viele nehmen das Verhalten der Gentlemen gegenüber den Damen als Respekt und ein Zeichen von guten Manieren war. Das letztere ist schon richtig, aber das erste leider nicht. Sie wurden nicht als mündige Menschen mit individuellen Neigungen, Sexualität und Fähigkeiten wahrgenommen. Mit ihnen wurde umgegangen, wie mit schutzbedürftigen Kindern, denen man nichts zumuten kann und die vor allem und jedem geschützt werden müssen.
Auch das ist nicht romantisch oder respektvoll.
Der erste Heiratsantrag von Mr. Darcy an Elisabeth Bennet sollte nicht verklärt werden, wird es leider zu oft. Darcy eröffnet ihr, dass er lange mit sich gekämpft hat und sie nicht lieben wollte und auch nicht lieben darf, weil sie arm und unwichtig ist. Sie hat keine Verbindungen und ein schlechtes Elternhaus. Er ist ihr bei allem überlegen und nur seine Gefühle zwingen ihn dazu, sie ehelichen zu wollen, wider seiner Vernunft. Dass er trotzdem davon ausgeht, dass sie ihn nach so einem Statement ehelichen möchte, liegt daran, dass keine „vernünftige“ Frau solch ein Angebot ablehnen könnte. Und er hat damit womöglich auch recht, aber nun mal die Rechnung ohne Jane Austen gemacht, die ihrer Hauptprotagonistin Stolz und Rückgrat verleiht und ihn tatsächlich abblitzen lässt.
Es gibt leider eine versteckte Doppelmoral, der Mister Wickham, der Schuft dieses Filmes ausgesetzt ist. Er ist ohne Zweifel kein guter Mensch und seine Handlungen sind definitiv nicht ehrenwert, doch habe ich Verständnis für seine Motive. Er ist in keinen vermögenden Haushalt hineingeboren worden, wie Mister Darcy und muss früher oder später für seinen Lebensunterhalt arbeiten, was er nicht möchte. Obwohl jeder Mann und Frau Verständnis äußert, wenn eine Frau sich durch Heirat solch einen Status aneignet, wird der Gedanke, dass ein Mann von niederem Stand sich um eine Heirat mit jemand Vermögendem oder Einflussreichem bemüht, als verwerflich und unangebracht betrachtet. Frauen sollen für Reichtum ihren Körper verkaufen und Männer sollen ihn erben oder hart erarbeiten. Dass Frauen dafür arbeiten dürfen und Männer sich dafür prostituieren kommt nicht in Frage. Dennoch ist Mr. Wickham kein netter Mensch und mein Mitleid hält sich in Grenzen.
Der Text ist jetzt schon länger, als gedacht. Der Film ist gut, weil er die Genialität und Leichtigkeit der Autorin aufnimmt und mit guten Dialogen und sympathischen Darstellern umsetzt. Doch ist er leider für mich keine romantische Liebesgeschichte. Liebesgeschichte ja, aber nicht romantisch. Ab einem bestimmten Alter drängt sich die Lebenssituation der netten und weniger netten Damen jener Welt in in mein Bewusstsein und flüstert mir zu, dass das doch ein scheiß Leben war.

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Canis Majoris

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Der Kommentar zu dem Film ist streckenweise wirklich niedlich.

Mir fällt nicht ein, dass ich jemals zuvor das Wort 'niedlich' im Zusammenhang mit einer Filmrezension benutzt hätte, also rein gedanklich, was ich ja nun als Kommentar zum Kommentar hier schriftlich manifestiere.

Vielleicht passt die Art des Kommentars eben zur Person, die ihn verfasste.

Das kann ich nicht beurteilen.

Jedenfalls liest sich der Kommentar wie ein Kinderbuch, bzw. Jugendbuch.

Daran hab' ich nichts auszusetzen.

Selber fand ich den Film so lala, aber mein Hauptaugenmerk liegt bei Filmen generell beim Unterhaltungsfaktor, den er für mich persönlich (und evtl. situativ) bietet.


LilQ

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Ich weiß nicht ob ich niedlich sein will :P
Bin ich vielleicht, aber dann eher ungewollt, was das ganze ja fast schon negativ wirken lässt. Aber es war nicht negativ gemeint, glaube ich, oder?!
Ich bin aber sehr neugierig, lieber Canis, was du für verrückte Jugendbücher gelesen hast. Ich stelle sie mir sehr wunderlich vor, wenn sie meinem Kommentar gleichen.
Vielleicht unterhält dich Stolz und Vorurteil und Zombies, habe Gerüchte gehört, dass es so ein Film geben sollte. Das Buch dazu habe ich auch gelesen.
Das geht dann so:"Nein, ich will Sie nicht heiraten, Mr.Darcy. Achtung, Zombie von rechts!"


Kate Portman

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Bewertung3.0Schwach

Der Film bekommt noch drei Punkte, weil ich ihn irgendwie ertragen könnte, ohne zu k*tzen.
Nachdem ich den tollen Roman gelesen habe, wollte ich sofort den Film ansehen.
Doch schon nach fünf Minuten, musste ich zum ersten Mal nach vorn skippen.
Insgesamt konnte ich in sechs Skippern bis zum Ende meine Einstellung festigen, dass der Film geschmacklos und respektlos mit der Geschichte umgeht.
Er schafft überhaupt keine Atmosphäre, behandelt das Geschehen ganz oberflächlich und ist viel zu durchschaubar. Ein ganz debiler, ein ganz grausamer Film!
Wie können ihn Leute nur mögen...

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vicky1010101

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich bin ein großer Jane Austen Fan und muss sagen, dass der Film sehr unterhaltend ist und man ihn sich immer wieder angucken kann, jedoch kann ich verstehen wenn die vielen Charaktere manche verwirren, doch Leute die die Bücher kennen sollte das nicht stören.

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homosapiokokke

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Bewertung5.5Geht so

Schöner Kostümfilm über eine Pseudoemanze die dann doch noch geehelicht wird. Wie im echten Leben halt. HA!

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Leen.

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Bewertung9.5Herausragend

Der Film schafft es auf Anhieb die Stimmung wiederzuspiegeln, die Jane Austen mit ihren Büchern verbreitet!

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cakuhn

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Technisch brillant, perfekte Kamera arbeit, geniale Sets, aber darüber hinaus fühlte ich mich nie zuvor innerhalb zweier Stunden so oft verliebt und verlassen. Ein unterschätztes Meisterwerk.

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xoxoRita

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Bewertung10.0Herausragend

An dem Film werde ich mich nie satt sehen können! Eine grandiose Keira Knightley die einfach genial mit Matthew Macfadyen (Mr. Darcy) harmoniert.
Die Landschaftsbilder sind traumhaft, die Kostüme brauch man gar nicht groß zu loben, die sprechen für sich.
Nicht weniger begeistert war ich von der Kamera, einfach toll gemacht..und die Filmmusik erst! <3
Das ist definitiv ein Film, den ich mir immer wieder ansehen kann. (:

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Marylou777

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Bewertung9.5Herausragend

mir hat schon das buch sehr gut gefallen und war gespannt auf den film- als ich hörte dass keira knightley lizzy spielt musste ich mich einfach freuen denn zu ihr passt die rolle der schon recht modern denkenden protagonistin wundervoll. am besten fand ic, dass sich der film so genau an die buchvorlage gehalten hat und nich wie manche andere filme
einfach in einer andereen story verloren hat, deswegen Buch: toll=(in dem fall) film super

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Deepflight

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Bewertung3.0Schwach

Obwohl ich ganz klar aus der typischen "Männerfilm"-Ecke rausfalle:
der Film hat mich verwirrt. Zu viele Charaktere u Pompöses Getue. Überfordert u langweilt mich zugleich. Immer dieser hochnäsige Adel... das hat mir schon bei Effi Briest nicht gefallen.. fürchterlich :D

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Kinokind

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich fande den Film eigentlich ganz nett. Rosamunde Pikes und Simon Woods, als Jane Bennet und Mr Bingley waren auch wirklich zauberhaft zusammen, Keira Knightley ging auch gerade noch so, aber ein unsicherer Mr Darcy ist vor allem am Anfang (zumindest für mich) Undenkbar.
Trotz allem ziehe ich diese Verfilmung, der anderen (ziemlich bekannten, immerhin gab es da ziemlich viele)von 1995 vor, da diese einfach zu lang für einen Abend ist.
Alles in allem ist der Film vor allem für die, die das Buch nicht gelesen haben(und das sobald auch nicht vorhaben) bestens geeignet. Die Musik passt hervorragend, die Kulisse ist besonders auf Lizzies Reise in Devonshire atemberaubend und von Jane Austens witzigen Dialogen ist gerade noch so viel übrig, dass die Geschichte nicht langweilig wird.

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LotteJules

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Bewertung9.0Herausragend

Einfach toll dieser Film. Schon allein, weil dieser Film im 18. Jahrhundert spielt. Da kommt man ins Träumen, wie romantisch es damals teilweise zuging. Die Liebesgeschichte zwischen Lizzy und Mr. Darcy einfach toll.
Wären zwischendurch oder eben am Ende mehr Liebesszenen gewesen, sprich, dass sie sich auch mal geküsst hätten, wären es 10 Punkte geworden.

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SkyaTravers

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Das Buch erschien im 19. Jahrhundert, spielt jedoch in der Zeit der Jahrhundertwende vom 18.-19. Jahrhundert. Somit ist beides richtig.


MsPrincessSparkle

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es gibt ein alternatives Ende auf der DVD, das in der amerikanischen Fassung auch enthalten ist.
Hier der Link zu der Szene:
http://www.youtube.com/watch?v=zuSysMd8-lE
:)


lena.hahn.161

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Colin Firth spielt den Mr. Darcy einfach besser!!
Insgesamt war ich etwas traurig über das lasche Ende...hatte mir mehr erhofft.

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benutzerbenutzer

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Bewertung7.5Sehenswert

So formal herausragend Joe Wrights Romanadaption auch sein mag, die Geschichte ist nicht besonders außergewöhnlich, obwohl sie durchaus zumindest stellenweise zu Fesseln vermag. Viel interessanter als die natürlich stets implizit vorhandene Gesellschaftskritik am England des frühen 19. Jahrhunderts ist jedoch die Frage, inwiefern dieser Film auf der Abstraktionsebene Rückschlüsse auf unsere eigene Gesellschaft und die Konventionen, die sie uns abverlangt, zulässt. Denn erst im Vergleich mit anderen Gesellschaften, sei es nun über Kulturen oder Epochen hinweg, können wir die Natur unserer eigenen Gesellschaft begreifen.
Gerade dieser durch Wrights Film ermöglichte Vergleich zwischen einer scheinbar eingeengten Gesellschaft, die gerade erst damit beginnt, sich zu befreien, und unserer eigenen scheinbar freien Lebenswirklichkeit kann uns erkennen lassen, wie sehr auch wir eigentlich Zwängen unterliegen. Dies ist die herausragendste Leistung von "Pride and Prejudice".

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ichvitus

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Bewertung3.5Schwach

Ein Film, der sehr hoch gelobt wird und von allen Seiten gute Kritiken bekommt.

Und auch ich möchte mit positiven Aspekten beginnen. Technisch lässt sich an diesem Film kaum etwas auszusetzen. Tolle Kameraarbeit, Musik, tolles Kostümdesign und Szenenbild.
Die Schauspieler liefern eine solide Leistung ab. Judi Dench überzeugt wie eigentlich immer, leider nur viel zu selten. Rosamund Pike überzeugt mich ähnlich, wie auch schon in 'An Education'.
Die beiden Hauptdarsteller Keira Knightley und Matthew Macfadyen hingegen haben mich nach hohen Erwartungen sehr enttäuscht. Knightley ist gut, jedoch unterscheidet sich ihr Spiel nur sehr wenig von dem sonst und hat wenige bis keine Höhepunkte.
Insgesamt sind die Charaktere nur sehr oberflächliche gestaltet und weisen keine wirkliche Entwicklung auf, was mit dazu führt, dass die Story nur so vor sich hinplätschert und so endet, wie man es wohl bereits zu Beginn erwartet hatte.
Der Stil des Films unterscheidet sich kaum von einem 'Rosamunde Pilcher' und wem das gefällt, wird wohl auch von 'Stolz & Vorurteil' begeistert sein - ich war es nicht.

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Hushpuppy

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Bewertung10.0Herausragend

100 Punkte Musik, Kamera!!, Schauspieler!, Bildkomposition, Landschaft, Licht, Familie.

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Y.OLO

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Bewertung4.0Uninteressant

Habe den Film bis zum Ende geguckt, in der Hoffnung, dass noch etwas kommt. Der Film wurde hochgelobt, ebenso das Buch, allerdings finde ich, dass es einfach nur eine stark in die Länge gezogene Liebesgeschichte, bei der sich die Frau am Ende wieder nur ständemäßig unterordnet, wie damals üblich in der Zeit.
Einer der wenigen Filme, die mich wirklich gelangweilt haben.
Er ist allerdings gut umgesetzt, das muss man fern von der Handlung trotzdem zugestehen. Die Bilder, Kulissen, Regiearbeit, Darsteller alles gut ausgeführt. Dennoch: Das Drehbuch ist die Grundlage und ist die nicht gut, kann man daraus nur selten mehr zaubern.

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