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Stolz und Vorurteil
Pride and Prejudice (2005), GB Laufzeit 127 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 20.10.2005
6.5
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Moviemaster:Movie
von Joe Wright, mit Keira Knightley und Talulah Riley
England, Ende des 18. Jahrhunderts: Mrs. Bennet hat ihren fünf Töchtern nur ein Lebensziel beigebracht – Ehefrau zu werden. Als ein wohlhabender Junggeselle und sein kultivierter Freundeskreis ihre Sommerresidenz in einer nahe gelegenen Villa einrichten, herrscht bei den Bennets wegen der möglichen Verehrer große Aufregung. Doch als Lizzie Bennet den versnobten Mr. Darcy kennen lernt, gefährden schon bald Stolz und Vorurteile ihre aufblühende Liebe.
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Cast & Crew
Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Stolz und Vorurteil
- Genre
- Romanze, Drama
- Zeit
- 19. Jahrhundert
- Ort
- Derbyshire, England, Georgien
- Handlung
- Adel, Anwesen, Aufgelöste Verlobung, Ball, Ballsaal, Bauernhof, Brief, Bruder-Schwester Beziehung, Cousin, Egozentrik, Ehe, Familie, Farm, Gegensätzliche Liebe, Gentleman, Große Liebe, Heiratsantrag, Hochzeit, Junggeselle, Klassenunterschiede, Klavier, Korsett, Lauschen, Liebe, Liebesbrief, Liebeserklärung, Liebeskummer, Parade, Priester, Roman, Sarkasmus, Schwester-Schwester-Beziehung, See, Sonnenaufgang, Statue, Stolz und Eitelkeit, Tanz, Verehrer, Verlobung, Vestido, Vorurteil
- Stimmung
- Berührend, Romantisch
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Kritiken (4) — Film: Stolz und Vorurteil
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen"A Mrs. Bennet, a Miss Bennet, a Miss Bennet and a Miss Bennet, sir." - "Oh for heaven's sake, are we to receive every Bennet in the country?"
Ich muss gestehen, dass ich bisher keine von Jane Austens Geschichten gelesen habe. Denn das scheint der Hauptgrund für die eher mittelmäßigen Bewertungen zu sein. Es ist mir unverständlich, wie so viele Filme, die es nicht verdient haben, in den Himmel gelobt werden, und die eigentlichen Meisterwerke wie 'Stolz und Vorurteil' in dieser Masse zu verschwinden scheinen. Das Problem ist jedoch nicht nur der Vergleich mit der Literaturvorlage, sondern dass viele den Film absolut missverstehen. Denn die Liebesgeschichte spielt hier eher eine untergeordnete Rolle. Vielmehr schuf Joe Wright ein Portrait der englischen Gesellschaft gegen Ende des 18. Jahrhunderts.
Das damalige Lebensziel der Frauen war es, in die richtige Familie vermählt zu werden. Dabei spielten natürlich Reichtum, Anstand und Sitte eine gehörige Rolle. Elizabeth Bennet (Keira Knightley) wächst in dieser Gesellschaft an der Seite von vier Schwestern auf. Jedoch ist sie dem damaligen "Glauben" einen Schritt voraus. Sie glaubt an die wahre Liebe. Diese wird ihr aber verwehrt, da sie ihre Mitmenschen nicht richtig einschätzen kann.
Wunderschön bebildert und musikalisch traumhaft untermalt. Ein Cast zum Niederknien und eine Geschichte über Vorurteile, Missverständnisse und die fehlende Konversation in unserer Gesellschaft. Joe Wright hat aus Jane Austens Buchvorlage eine moderne Variante geschaffen, die weit besser ist, als viele ihr zugestehen möchten. Viel Herz, viel Humor, tolle Dialoge, optisch ein Augenschmaus, das ist 'Stolz und Vorurteil', ein Kunstwerk, welches meiner Meinung nach zudem einen der besten letzten Sätze der Filmgeschichte bietet.
15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
der cineast Sun, 24 Jul 2011 13:55:10 -0000
Antwort löschenMein Freund Joe. :D
Tina Scheidt Tue, 16 Aug 2011 09:48:24 -0000
Antwort löschenDonald Sutherland spielt Mr. Bennet mit herzerfrischendem Humor, gerade in dieser Schluss Szene, in der man die Liebe zwischen Vater und Tochter besonders deutlich spürt.
Ein sehr schöner Schluss für diesen Film. Da kann ich mich dir nur anschließen.
Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenDer Film bewegt sich zu keiner Sekunde außerhalb der Grenzen seines Genres, erreicht aber gerade in dieser Isolation eine fesselnde Perfektion!
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Stryke: inderzange.de
Kommentar löschenIm Großen und Ganzen doch recht langweilig.
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenDer Film zeigt zwei Stunden Liebe in Action, holpert in der Eile gelegentlich wie eine Kutsche über den Kopfstein, findet aber durch liebevoll-realistische Details und seine erdigen Farben zur organischen Schönheit. Die Haupt- und Nebenrollen sind fast alle großartig besetzt und Austens Karikaturen dabei nur leicht übertrieben.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (100) — Film: Stolz und Vorurteil
Kinokind Sat, 20 Apr 2013 11:06:52 -0000
Kommentar löschenIch fande den Film eigentlich ganz nett. Rosamunde Pikes und Simon Woods, als Jane Bennet und Mr Bingley waren auch wirklich zauberhaft zusammen, Keira Knightley ging auch gerade noch so, aber ein unsicherer Mr Darcy ist vor allem am Anfang (zumindest für mich) Undenkbar.
Trotz allem ziehe ich diese Verfilmung, der anderen (ziemlich bekannten, immerhin gab es da ziemlich viele)von 1995 vor, da diese einfach zu lang für einen Abend ist.
Alles in allem ist der Film vor allem für die, die das Buch nicht gelesen haben(und das sobald auch nicht vorhaben) bestens geeignet. Die Musik passt hervorragend, die Kulisse ist besonders auf Lizzies Reise in Devonshire atemberaubend und von Jane Austens witzigen Dialogen ist gerade noch so viel übrig, dass die Geschichte nicht langweilig wird.
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LotteJules Wed, 03 Apr 2013 15:14:20 -0000
Kommentar löschenEinfach toll dieser Film. Schon allein, weil dieser Film im 18. Jahrhundert spielt. Da kommt man ins Träumen, wie romantisch es damals teilweise zuging. Die Liebesgeschichte zwischen Lizzy und Mr. Darcy einfach toll.
Wären zwischendurch oder eben am Ende mehr Liebesszenen gewesen, sprich, dass sie sich auch mal geküsst hätten, wären es 10 Punkte geworden.
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LilQ Wed, 03 Apr 2013 16:59:28 -0000
Antwort löschenAch, wo soll ich anfangen? Der Film spielt im 19. Jahrhundert. 19. oder 18. Jahrhundert hin oder her, da wird sich nicht einfach mal geküsst, schickt sich nun mal nicht. So romantisch war das nicht. All die Zwänge und die Regeln sehen nur für uns so aus, waren aber ein goldener Käfig. Vielleicht wid das aber in Sinn und Sinnlichkeit viel deutlicher, als in Stolz und Vorurteil, da kommt die Tragik, sowie die enge und hoffungslose Situation der Frauen jener Zeit deutlicher zum Vorschein.
LotteJules Thu, 04 Apr 2013 15:47:24 -0000
Antwort löschenJa, da haste ja auch Recht. Es gab aber schon andere Filme, wo mehr zu sehen war.
lena.hahn.161 Tue, 02 Apr 2013 14:55:18 -0000
Kommentar löschenColin Firth spielt den Mr. Darcy einfach besser!!
Insgesamt war ich etwas traurig über das lasche Ende...hatte mir mehr erhofft.
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benutzerbenutzer Fri, 29 Mar 2013 17:28:27 -0000
Kommentar löschenSo formal herausragend Joe Wrights Romanadaption auch sein mag, die Geschichte ist nicht besonders außergewöhnlich, obwohl sie durchaus zumindest stellenweise zu Fesseln vermag. Viel interessanter als die natürlich stets implizit vorhandene Gesellschaftskritik am England des frühen 19. Jahrhunderts ist jedoch die Frage, inwiefern dieser Film auf der Abstraktionsebene Rückschlüsse auf unsere eigene Gesellschaft und die Konventionen, die sie uns abverlangt, zulässt. Denn erst im Vergleich mit anderen Gesellschaften, sei es nun über Kulturen oder Epochen hinweg, können wir die Natur unserer eigenen Gesellschaft begreifen.
Gerade dieser durch Wrights Film ermöglichte Vergleich zwischen einer scheinbar eingeengten Gesellschaft, die gerade erst damit beginnt, sich zu befreien, und unserer eigenen scheinbar freien Lebenswirklichkeit kann uns erkennen lassen, wie sehr auch wir eigentlich Zwängen unterliegen. Dies ist die herausragendste Leistung von "Pride and Prejudice".
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ichvitus Fri, 29 Mar 2013 16:37:03 -0000
Kommentar löschenEin Film, der sehr hoch gelobt wird und von allen Seiten gute Kritiken bekommt.
Und auch ich möchte mit positiven Aspekten beginnen. Technisch lässt sich an diesem Film kaum etwas auszusetzen. Tolle Kameraarbeit, Musik, tolles Kostümdesign und Szenenbild.
Die Schauspieler liefern eine solide Leistung ab. Judi Dench überzeugt wie eigentlich immer, leider nur viel zu selten. Rosamund Pike überzeugt mich ähnlich, wie auch schon in 'An Education'.
Die beiden Hauptdarsteller Keira Knightley und Matthew Macfadyen hingegen haben mich nach hohen Erwartungen sehr enttäuscht. Knightley ist gut, jedoch unterscheidet sich ihr Spiel nur sehr wenig von dem sonst und hat wenige bis keine Höhepunkte.
Insgesamt sind die Charaktere nur sehr oberflächliche gestaltet und weisen keine wirkliche Entwicklung auf, was mit dazu führt, dass die Story nur so vor sich hinplätschert und so endet, wie man es wohl bereits zu Beginn erwartet hatte.
Der Stil des Films unterscheidet sich kaum von einem 'Rosamunde Pilcher' und wem das gefällt, wird wohl auch von 'Stolz & Vorurteil' begeistert sein - ich war es nicht.
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Hushpuppy Sat, 09 Feb 2013 20:09:28 -0000
Kommentar löschen100 Punkte Musik, Kamera!!, Schauspieler!, Bildkomposition, Landschaft, Licht, Familie.
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Y.OLO Sun, 30 Dec 2012 19:31:49 -0000
Kommentar löschenHabe den Film bis zum Ende geguckt, in der Hoffnung, dass noch etwas kommt. Der Film wurde hochgelobt, ebenso das Buch, allerdings finde ich, dass es einfach nur eine stark in die Länge gezogene Liebesgeschichte, bei der sich die Frau am Ende wieder nur ständemäßig unterordnet, wie damals üblich in der Zeit.
Einer der wenigen Filme, die mich wirklich gelangweilt haben.
Er ist allerdings gut umgesetzt, das muss man fern von der Handlung trotzdem zugestehen. Die Bilder, Kulissen, Regiearbeit, Darsteller alles gut ausgeführt. Dennoch: Das Drehbuch ist die Grundlage und ist die nicht gut, kann man daraus nur selten mehr zaubern.
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annB Sun, 09 Dec 2012 10:40:18 -0000
Kommentar löschenLieblingsfilm<33
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emily Mon, 03 Dec 2012 14:07:56 -0000
Kommentar löschenNachdem ich Jane Austens Romanvorlage gelesen habe, war ich neugierig auf die filmische Umsetzung.
Austens Stolz und Vorurteil glänzt vor allen Dingen durch wirklich amüsante und scharfsinnige Dialoge, insbesondere die Figur von Elizabeth Bennet sprüht nur so vor Wortwitz.
Gleichzeitig hat sich der Roman für mich etwas gezogen, insbesondere weil ich das Lesen der altmodischen Sprache, ich bin da nicht wirklich in Übung :-(, etwas anstrengend empfand.
Die filmische Umsetzung hat mich daher wirklich positiv überrascht, der Wortwitz blieb zwar ein wenig auf der Strecke, dafür wurde die Handlung an den richtigen Stellen gestrafft, so dass ich den Film teilweise kurzweiliger fand als den Roman.
Überzeugt haben mich auch die Schauspieler, Keira Knightley hat wunderbar gespielt und von Mr. Darcy war ich erst enttäuscht (den hatte ich mir eigentlich ganz anders vorgestellt), nach kurzer Zeit dann aber doch begeistert.
Lange Rede, kurzer Sinn: Wunderbare Literaturverfilmung, bitte mehr davon :-) Bin nun sehr gespannt auf Anna Karenina!
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SkyaTravers Tue, 16 Oct 2012 10:00:50 -0000
Kommentar löschenStolz & Vorurteil ist im großen und ganzen ganz gut gelungen. Allerdings kommt der Film nicht an die BBC Produktion von 1995 mit Colin Firth heran.
Auch gefällt mir nicht die Interpretation der Elizabeth von Keira Knightley. Sie ist zu laut. Ganz und gar nicht wie im Buch, wo sie sich allein durch Worte ihren frechen und starken Charakter auszudrücken vermag.
Fazit: Wenn jemand das Buch gelesen hat, erfreut er sich sicher mehr an der TV-Produktion. Ansonsten ist dieser Film keinesfalls schlecht.
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lisa.kre.7 Thu, 04 Oct 2012 10:44:58 -0000
Kommentar löschenIch hab mir den Film jetzt ein zweites mal angeschaut und ich komm immer noch nicht dahinter. Zuerst mag Lizzie Mr. Darcy, dann wieder nicht und am Ende doch wieder. Ist mir alles viel zu verwirrend und irgendwann fängt es auch an zu nerven. Die Kulissen sind schön ebenso die Kleider und die Landschaft.
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SkyaTravers Tue, 16 Oct 2012 10:02:45 -0000
Antwort löschennein das kommt hier ein bisschen falsch rüber. Elizabeth kann ihn von Anfang an nicht ausstehen. Und dann gegen Ende erkennt sie, dass sie ihn doch von Herzen gerne hat.
Alle 3 Antworten zeigen
lisa.kre.7 Tue, 16 Oct 2012 15:59:56 -0000
Antwort löschen:D
MissEliza0706 Tue, 26 Feb 2013 18:40:11 -0000
Antwort löschenDer Titel könnte dir vielleicht die Geschichte erklären! Die gegenseitigen Vorurteile und sein Stolz sind Schuld daran, dass die wahren Gefühle solange versteckt bleiben...
annaberlin Thu, 04 Oct 2012 09:18:48 -0000
Kommentar löschenJoe Wright hat einfach ein Talent für Romanadaptionen. In Vorfreude auf Anna Karenina habe ich mir nochmal Stolz und Vorurteil angesehen und bin in tiefstem Respekt erstarrt. Klar, ist nicht jedermanns Sache, aber das liegt dann eher an der Plotvorlage. Wright hat das Optimale daraus herausgeholt.
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Schlegel Thu, 04 Oct 2012 13:47:04 -0000
Antwort löschenGlaube ja, dass "Anna Karenina" nicht so gut ist, wie der hier.
annaberlin Fri, 05 Oct 2012 08:57:47 -0000
Antwort löschenMal sehen, schaue ihn heute. Den Trailer fand ich beeindruckend.
Kamell Mon, 04 Jun 2012 09:20:00 -0000
Kommentar löschenObwohl ich das Buch seit meiner Jugend geschätzte dreimal gelesen habe und Jane Austen rauf und runter kenne, ist gegen den Film nichts einzuwenden. Als ich ihn das erste Mal sah, war ich ganz mit der Aussage "Ein kleines Wunder" einverstanden und auch beim zweiten Mal berauschten mich die Bilder und die Atmosphäre. Erst nachdem ich gründlich über den Inhalt nachgedacht, herausgefunden habe, dass das Ende in zwei verschiedenen Fassungen existiert (eine für die USA, eine für Europa) und mir dann ein kluger Kopf erklärte, dass es um nichts anderes als Geld geht, bröckelte der Putz etwas. Es stimmt: Es geht darum, wer Geld und Macht hat, und wie man sich dem am besten nähert. Keine Figur kann sich dem Prinzip entziehen und die Figuren, die es nicht schaffen, den Konventionen zu entsprechen oder nicht aus pekuniär bessergestelten Verhältnissen kommen, werden der Lächerlichkeit preisgegeben. Es ist letztendlich eine realistische, in einer von Geld bestimmten Welt angesiedelte Aschenputtel-Geschichte. Immer noch gut gemacht, aber unhinterfragt.
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sweet_angel6892 Wed, 30 May 2012 20:46:00 -0000
Kommentar löschenIch kann nur sagen – ich liebe diesen Film! Er ist wirklich gut gelungen und bietet alles, was man sich wünscht :) ein absolutes Glanzstück und etwas ganz Besonderes!
Vor allem gefällt mir, dass man auf so viele Kleinigkeiten achten muss und egal wie oft man ihn schon gesehen hat, es fällt einem immer wieder etwas Neues auf, was man interpretieren kann. Jede Geste, jeder Blick und jedes Wort haben eine Bedeutung und sind wichtig. Zudem finde ich die altmodischen Dialoge und Etiketten super. Die Hürde zwischen arm und reich, die es der Liebe so extrem schwer macht und eher der allgemeinen Suche nach einer vorteilhaften Partie weicht, kommt dadurch sehr gut hervor, wie auch die damals herrschenden Schwierigkeiten. Auch brilliert der Film durch seine wunderschönen Kostüme, kreativen Frisuren, großartigen Kulissen, schönen Landschaften und nicht zu vergessen – der wirklich atemberaubenden Musik von Dario Marianelli. Dadurch wird gleich eine unvergleichliche Atmosphäre aufgebaut und man wird in eine andere Zeit entführt. Ein ganz großes Lob geht an die wirklich talentierten Darsteller, die ihre Rollen perfekt verkörpern und ihnen Leben einhauchen. Allen voran Keira Knightley als Elizabeth 'Lizzie' Bennet und Matthew Macfadyen als Mr. Darcy. Es macht einfach nur riesigen Spaß, den Figuren dabei zuzusehen, wie sie die Höhen und Tiefen ihres Lebens meistern. Dieser Film bietet emotionale und herzzerreißende Momente, die jeden in ihren Bann ziehen, aber auch viele, in denen man schmunzeln muss. Für mich ist er zeitlos, bietet Abwechslung und lässt einen am Ende mit einem zufriedenen, glücklichen Gefühl zurück. An dieser Stelle empfehle ich auch das Buch von Jane Austen jedem, der gerne liest. Ich war von Anfang an gefesselt und konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Eine wirklich traumhafte Geschichte mit einem einzigartigen, älteren Schreibstil :)
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skinnerbox Sun, 13 Jan 2013 14:39:30 -0000
Antwort löschenSchöner Kommentar! :-)
sweet_angel6892 Mon, 14 Jan 2013 08:13:27 -0000
Antwort löschenDanke :)
Aoewir Thu, 26 Apr 2012 12:20:59 -0000
Kommentar löschenja ich hasse frauenfilme und JA verdammt es ist ein frauenfilm, wie er im buche steht aber GOTT! ich stehe so auf diesen Film! Unterhaltsam. Mitreißend. Liebevoll.
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sandie16 Sat, 24 Mar 2012 15:46:49 -0000
Kommentar löschenWohl eher ein Frauenfilm mit viiiiiel Gefühl und Herzschmerz.
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*frenzy_punk<3 Sat, 03 Mar 2012 07:21:47 -0000
Kommentar löschen"Pride and Prejudice", belangloses Drama, das nicht so sehr berühren kann, wie es gerne wollte.
Jane Austen ist heutzutage wohl jedem ein Begriff. Die Frau, deren die Ehe verschmäht blieb, da ihre große Liebe eine andere nehmen musste.
Genau so tragisch und gefühlvoll schreibt sie auch ihre Bücher und führt den Leser in die Zeit zurück, in der es für Frauen nichts wichtigeres gab, als hübsch auszusehen und den Mann zu finden, der sie ehelichen sollte.
Deborah Moggach verfasste "Pride and Prejudice" zu einem Drehbuch, schaffte es zwar, die im Buch vorhandenen Inhalte gut wieder zu geben, doch bleiben manche Charaktere ziemlich unscheinbar.
Im Film wird nicht sehr auf die Charaktere eingegangen. Die Vater-Tochter-Bindung zwischen Elizabeth und Mr. Bennett wird gar nicht richtig vertieft, obwohl diese enorm wichtig für die Endszene ist. Auch Mr. Darcy wird hier nur angehaucht, seine charakterlichen Eigenschaften werden hier zu oberflächlich dargestellt.
Die Handlung ist schleppend, vermag "Pride and Prejudice" nicht der beste Stoff zu einem Film sein. Die Story ist einfach, die Themen eintönig. Leider kann der Film dafür wenig, denn so steht es auch im Buche, trotzdem muss er hier ein paar Punkte einbüßen.
Vielleicht hätte man der faden Story mit dem Tiefgang der Charaktere etwas entgegen wirken können.
Fabelhaft und traumhaft ist dieser ausgezeichnete Soundtrack, den Dario Marianelli eigens für diesen Film komponierte. Stundenlang könnte man den Klaviertönen lauschen und träumen.
Darstellerisch gibt es nicht viel zu sagen, Keira Knightley (Pirates of the Caribbean) machte in den hübschen Kleidern wieder eine top Figur, schauspielerisch hatte hier aber keiner etwas großes zu bieten.
"Pride and Prejudice", eine Buchverfilmung über die man sich nicht aufregen muss, weil Inhalt vergessen wurde, die Charaktere aber zu blass erscheinen lässt.
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Bagheera Sun, 26 Feb 2012 13:42:46 -0000
Kommentar löschenKeira Knightley hat ja ein schier unausweichliches Talent eine Elisabeth in einer Klamotte zu spielen, wie man auch schon in Fluch der Karibik bewundern darf. Dieses Mal hat`s mich aber nicht so richtig umgehauen, muss ich gestehen, und dabei zähle ich eigentlich recht gern zu diesen Schnulzen-Mädchen, die sich so etwas reinziehen. Aber der Film war echt nicht meins.
Ich fand den Hauptcharakter unsympathisch. Todsünde für einen Film, absolute Todsünde. Ich weiß ja nicht, wie sie im Buch rüberkommt, aber im Film ist Lizzy so dermaßen arrogant und frech, dass ich ihr am liebsten Eine verpasst hätte. Dabei mag ich das von ihr Gesagte eigentlich. Dass sie zum Beispiel viel lieber zum Tanz aufgefordert wird, anstatt sich ne halbe Stunde lang irgendwelche Gedichte anzuhören... bin ich total ihrer Meinung, nur sagt sie das so ZICKIG und mit so einem anmaßenden Gesichtsausdruck, dass ich ihr das richtig übel nahm.
Und solche Szenen zogen sich dann auch leider durch den ganzen Film...
Und nun zu Mr. Darcy. Ja... ein Adliger und ziemlicher Soziopath, spricht sehr selten und ist in sonstiger Hinsicht auch nicht gerade spannend. Deshalb ist er ja auch so fasziniert von Lizzy mit der großen Klappe, die ihn mal etwas "öffnet".
Ich muss sagen, auch wenn ich die beiden nicht wirklich mag (oder gerade deswegen): Irgendwie passen sie zusammen. Ich habe es auch am Schluss gehofft und da es das Genre ja sowieso bereit hielt, kam es natürlich auch so.
Also im Gesamten betrachtet: Haut mich alles andere als um, da ich die Charaktere nicht wirklich mochte. Außer die Mutter und den Vater, die waren halt mal genial. Die Frau war echt zum Schießen mit der Stimme und ihren Verzweiflungsausbrüchen um ihre Töchter und der Mann dieser typisch liebende Vater, der sich um die Mädchen sorgt. Bingley mochte ich auch und irgendwie hat es mir ... seine Schwester(?) auch angetan. Warum weiß ich gar nicht...
Punkte bekommt der Film aber auch dennoch so viel, weil mir, wie den vielen anderen hier, die Kulisse auch wunderbar gefallen hat. Richtig zum Sich-reinversetzen und mitfiebern. Wirklich schade, dass es mit den Protagonisten nicht so ganz hingehauen hat...
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Prechtl Mon, 27 Feb 2012 04:06:07 -0000
Antwort löschenAh, Caroline Bingley gefällt mir auch, auch wenn sie extrem arrogant ist. Deine Abneigung gegenüber Lizzy kann ich auch etwas nachvollziehen, weil sie im Film nicht gerade sympathisch verkörpert wird. Aber Darcy finde ich echt super :) Hast du das Buch dazu gelesen?
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Bagheera Mon, 27 Feb 2012 10:32:49 -0000
Antwort löschenNein, ich hab das Buch nicht gelesen... und da könntest du sogar recht haben, dass man seine stille Art im Buch liebt, manchmal kommt es wirklich auf Beschreibungen an. Im Film fand ich ihn zwar nicht unsympathisch, aber... irgendwie, es fehlte mir einfach was.
SkyaTravers Tue, 16 Oct 2012 10:09:22 -0000
Antwort löschenDas lizzy so unsympathisch laut und zickig ist, hier in diesem film, kann ich nur bestätigen. Im Buch ist sie dies eindeutig nicht. Da versteht sie ihrem frechen und starken Charakter nur mit Worten Ausdruck zu verleihen. Ich empfehle daher das Buch zu lesen oder die BBC Produktion mit Colin Firth zu gucken. Eindeutig glaubwürdiger und liebenswerter..
suicidefantasy Thu, 26 Jan 2012 20:48:09 -0000
Kommentar löschenZweitklassige, schnulzige und in die Jahre gekommene Geschichte in tollen Bildern und Farben mit einer Super-Keira.
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Lolly*** Wed, 21 Dec 2011 17:14:44 -0000
Kommentar löschenNormalerweise stehe ich nicht so auf diese Art von Film, aber das ist definitiv eine Ausnahme. Keira Knightley nimmt man die Rolle als Lizzy ab, als sei sie sie selbst. Während dem Film denkt man, dass man selbst am liebsten in dieser Zeit leben würde, und so mancher sehnt sich danach garantiert nach einem persönlichen Mr Darcy. Da ich auch den Klassiker von Jane Austen gelesen habe und dem Film ziemlich skeptisch gegenüberstand, überraschte mich, wie wunderschön dieser ist. Die Szenerie veranlasst zum träumen und die Geschichte, die ich eigentlich schon vorher kannte, ist so toll, dass man den Film immer wieder sehen kann.
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