Supervulkan
Supervolcano (2005), JP/GB/US/IT/DE Laufzeit 120 Minuten, FSK 12, Katastrophenfilm, Actionfilm, Thriller
1 Bewertungen
Skala 0 bis 10
44 Bewertungen
2 Kommentare
Keine
von Tony Mitchell, mit Michael Riley und Susan Duerden
Die wahre Geschichte eines globalen Desasters. Es ist nur noch nicht passiert. Ausgehend von Forschungsergebnissen und Vorhersagen führender Experten zeigt dieser Film die seltenste, aber verheerendste Naturkatastrophe: den Ausbruch eines Supervulkans. Die im Film vorkommenden Charaktere sind frei erfunden. Die Vorkommnisse basieren dagegen auf Fakten. Gezeigt wird ein Ereignis. das sich so jederzeit zutragen könnte. Ein schweres Erdbeben erschüttert den Yellowstone Nationalpark. Die Lokalmedien befürchten, es könnte das untrügliche Vorzeichen einer Eruption der gewaltigen Magmakammer unter dem Park sein. Die zuständigen Wissenschaftler des Yellowstone Volcano Observatory um Rick Lieberman bestreiten das allerdings. Zu wenig wissen sie über die Vorgänge, die sich tief unter der Oberfläche abspielen. Als wenig später die Erde regelmäßig zittert, gibt es jedoch keinen Zweifel mehr. Ein Ausbruch des Vulkans steht kurz bevor. Ob es sich um eine Super-Eruption handeln wird, weiß jedoch niemand. Keiner will eine falsche Prognose stellen, der dadurch entstehende Schaden wäre unermesslich. Als es unter der Bevölkerung zu Unruhen kommt, wird Lieberman von der US-Regierung nach Washington beordert, um dort die Wogen zu glätten. Da bricht Yellowstone mit voller Wucht aus. Die erste Explosion eines Supervulkans seit 74.000 Jahren wird das Angesicht der Erde für lange Zeit verändern. Das aufwendige Doku-Drama basiert auf der akribischen Recherche des Teams um Produzentin Ailsa Orr. Die BBC gab eigens für die Produktion eine Studie in Auftrag, die die globalen Folgen einer Eruption von Yellowstone erstmals in aller Deutlichkeit aufzeigt. Die Ergebnisse erwiesen sich als dermaßen relevant, daß sich auch die zuständige US-Behörde für Katastrophenschutz (FEMA) zum ersten Mal ernsthaft mit dem Thema auseinandersaetzte.
Cast & Crew
-
Tony Mitchell
-
Michael Riley
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Rick Lieberman
-
Susan Duerden
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Fiona Lieberman
-
Adrian Holmes
-
Shaun Johnston
-
Gary Lewis
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jock Galvin
-
Rebecca Jenkins
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Wendy Reiss
Regie
Schauspieler
-
Jane McLean
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Maggie Chin
-
Kevin McNulty
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Joe Foster
-
Robert Wisden
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kenneth Wylie
-
Edward Canfor-Dumas
- Genre
- Katastrophenfilm, Actionfilm, Thriller

Crazy Race 2 - Warum die Mauer wirklich fiel
RoboCop 3
Dead or Alive
Im Auge der Angst
Anacondas: Die Jagd nach der Blut-Orchidee












Kommentare (2) — Film: Supervulkan
Kommentar schreibenmoviee 2012/05/18 15:18:11
Kommentar löschen"Supervolcano" ist ein erschreckend realistischer Katastrophenfilm, erzählt in Form einer Pseudo-Dokumentation. Es geht um einen sogenannten Supervulkan, einen Vulkan mit einer besonders großen Magmakammer und einer Auswurfmenge von mindestens 1000 km³. Am Beispiel des Supervulkans unter dem Yellowstone-Nationalpark, dessen Magmakammer 60 km lang und 40 km breit ist und etwa 15.000 km³ Magma umfasst, wird auf bedrückende Art und Weise geschildert, wie nah die Menschheit vor einer derartigen Eruption steht und welche grausamen Konsequenzen ein Ausbruch auf die direkte Umwelt und die ganze Welt haben könnte. Dabei reiht sich dieser Streifen zu "Volcano" und "Dante's Peak" in die Reihe der wohl gelungensten Katastrophenfilme über das Phänomen Vulkanausbruch ein. Die Dramaturgie wird kontinuierlich auf höchsten Level gehalten, selbst die Spezialeffekte sind nahezu überragend. "Supervolcano" ist ein spannender und packender, aber auch enorm wirklichkeitsnaher Film über ein wohl auf Ewigkeit brandaktuelles Thema, Vulkanausbrüche.
"This is a true Story, it just hasn't happened yet"
bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Rukus 2011/10/19 02:16:03
Kommentar löschenIm Bezug auf Katastrophenfilme, speziell bei Naturkatastrophen, habe ich einen gewissen Hang zu masochistischer Neugierde. Oft sind die Filme überzogen oder gar unlogisch. Ein Vulkan in New York? Die USA brechen in der Mitte durch oder frieren zur Hälfte binnen Stunden ein? Nunja. Ich muss allerdings sagen, dass der Yellowstoneausbruch ein absolut realistisches Szenario ist, zumal dieser Supervulkan überfällig ist. Im Grunde könnte das jeden Tag passieren. Auf DVD muss ich ihn nicht haben, aber ich würd ihn gern nochmal sehen.
Edit:
Sehr erfreulich, dass er die Tage noch einmal zu sehen war. Was ich an diesem Film besonders mag, ist die quasi-dokumentarische, erzählende Form mit den rückblickenden Kommentaren diverser Beteiligter. Der wissenschaftliche Aspekt wirkt recht realistisch und nicht, wie eine aufgekratzte Quotenreportage, die man aus diversen populärwissenschaftlichen Sendungen kennt. Einzig diese komische Holo-Maschine finde ich irgendwie überzogen. Das rückt den Film unnötig in die SciFi-Ecke. Zudem versucht Supervulkan nicht mit unnötigen Actioneinlagen zu punkten, sondern konzentriert sich auf die wichtigen Elemente. Der Vulkan gibt mit seiner stetig steigenden Aktivität die Dramaturgie vor. Die Folgen des Ausbruchs, inkl. der Opfer, werden nicht schöngefärbt, und es gibt auch kein überheroisiertes Milität, das den Tag rettet. Es wird wirklich versucht, alles rational zu thematisieren und zu lösen. Das Ende ist vielleicht ein klein wenig kitschig, allerdings ist es in Ordnung, dass man versucht mit einer positiven Szene zu enden.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten