Target

Mishen (2011),
Laufzeit 158 Minuten, Drama

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mit Justine Waddell

Eine Gruppe wohlhabender Moskauer entdeckt im Jahr 2020 in einer verlassenen Astrophysikanlage eine Vorrichtung, die den Alterungsprozess anhält und so ewiges Leben verspricht.


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Muad'dib

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Bewertung7.5Sehenswert

Target war der Abschluss meiner Berlinale 2011 und es gibt beileibe jedes Jahr Schlechteres. Auch wenn es schwer war einigen schnell gesprochenen Dialogen zu folgen (Ich kann kaum russisch und die Untertitel waren zu groß, sodass man sich wie beim Tennis fühlte, Kopf links, kopf rechts usw.), kann ich sagen, die Bildsprache war sehr gut. Präzisse und klar hat der Regisseur es geschafft eine nicht allzu ferne Zukunft durch teils Equilibrium-sterile, teils Children of Man- heruntergekommene Bilder Kulissen zu gestalten, die man beinahe zu jeden Zeitpunkt ernst nehmen konnte. Wer sich jetzt aber einen Film über eine spannende Suche nach der Unsterblichkeit erwartet (wie es Kurzzusammenfassungen des Inhalts gern versprechen), der wird enttäuscht. Der Film geht 150 Minuten und schon nach 30 ist der Jungbrunnen gefunden. Vielmehr dreht sich der Inhalt um einige elementare Frage: Was mache ich mit dem ewigen Leben? Will ich es mit ein und der selben Person verbringen. Soll ich rücksichtslos sein, um Spaß zu haben oder soll ich mich gut verhalten? Was ist eigentlich gut (Der Film gibt eine eindeutige Antwort: Rot^^) und ist die angebliche Traumkombination aus Geld wie Heu und dem ewigen Leben wirklich das, was die meisten von uns glücklich macht? Wie man sieht ist dies eher ein philosophischer Film voller langer Dialoge und langer Kameraeinstellungen, ach ja und zwischendurch wir auch oft und intensiv gevögelt. Das europäisch-russische Oberschichten-High Society Leben wird in jedem Fall kunstvoll demontiert und auch wenn Target (orig. Mishen) völlig spannungsarm (aber nicht vorhersehbar!) ist und man schon eine Menge Sitzfleisch braucht. Dennoch, Sience Fiction is immer gut, also gucken!^^

Anmerkung: Die Musik geht einem auf den Sack! Wenn ihr Stummfilme kennt, dann wisst ihr ungefähr wie das hier abläuft. Es gibt im ganzen Film nur etwa 5 Minuten ohne Hintergrundgedudel. Also einfach gedanklich ausblenden, weil sie die Stimmung teils nicht richtig transportiert und teilweise völlig kaputt macht. Dickes Minus. Wem es reicht nur die Untertitel zu lesen, der sollte den Ton ausmachen und noch nen Punkt auf meine Wertung draufaddieren.^^

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veseria

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vorgemerkt

Wuhu klingt das geil! Sehen will!

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