The Good, the Bad, the Weird

Joheunnom nabbeunnom isanghannom (2008), KR Laufzeit 130 Minuten, FSK 16, Western, Eastern, Actionfilm, Komödie, Kinostart 30.07.2009

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6.4
Kritiker
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7.1
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von Jee-woon Kim, mit Kang-ho Song und Byung-hun Lee

Im koreanischen Western The Good, the Bad, the Weird begeben sich drei ungleiche Ganoven auf die Suche nach einem Schatz.

In der Mandschurei der 1930er, einem Land der Gesetzlosigkeit und Revolverhelden, führt das Schicksal drei unterschiedliche Ganoven auf der Suche nach einer mysteriösen Karte zusammen. Und alles beginnt in einem Zug mitten in der Mandschurei. Tae-goo kann durch einen Überfall auf den Zug, als Erster in den Besitz der wertvollen Karte gelangen, doch Do-won und Chang-yi sind ihm bereits dicht auf den Fersen. Do-won, the Good, ist ein gerissener, einsamer Kopfgeldjäger, der sich nicht in die Karten schauen lässt. Chang-yi, the Bad, führt eine Bande knallharter Ganoven an. Er kann es nicht ertragen, den Kürzeren zu ziehen. Tae-goo, the Weird, ist ein scheinbar unbedarfter Zugräuber, der neun Leben zu haben scheint. Do-won und Chang-yi nehmen, jeder auf seine Weise, die Verfolgung von Tae-goo und der Karte auf. Eine wilde Jagd quer durch die Mandschurei, bei der die Karte mehrmals den Besitzer wechselt, beginnt. Doch auch die japanische Armee und asiatische Banditen sind hinter dem Stück Papier her. Wer der drei unterschiedlichen Ganoven kann die Karte in seinen Besitz bringen und den rätselhaften Ort, den sie kennzeichnet, als Erster erreichen? Und wer sind sie wirklich – die seltsamen drei Banditen?

Hintergrund & Infos zu The Good, the Bad, the Weird
Man kann „Blasphemie!“ schreien. Man kann es völlig anmaßend finden, dass sich jemand an einem Remix von Leones Zwei glorreiche Halunken versucht. Widerstand ist trotzdem zwecklos. Denn es führt kein Weg daran vorbei, an Ji-woon Kims größenwahnsinnigen Western aus dem Wilden Osten soviel Spaß zu haben, wie man im Kino haben kann. Dieses irrwitzige Sammelsurium von Allem, was einen im Kinosessel johlen lässt vor kindlicher Freude, hat mit Leone eigentlich nur gemein, den denkbar coolsten Kintopp von der Leinwand erstrahlen zu lassen. Die gravitätischen Endlos-Closeups des Altmeisters ersetzt der Macher von The Good, the Bad, the Weird mit einem Feuerwerk furioser Kamerafahrten, die sich gegen die Gesetze der Schwerkraft auflehnen wie die Story einen fortwährenden Kampf gegen sämtliche Regeln der Logik führt – und gewinnt. Nur die Grundkonstellation und danach Gesten und Blicke sind von Leone entlehnt, was zu seligen Aha-Effekten führt. Der Rest ist Südkoreas Antwort auf Indiana Jones, als der noch der lässigste Grabschänder der Filmgeschichte war. Eine mysteriöse Schatzkarte ist es, die die Wege eines wenig zimperlichen Gangsters mit dem Aussehen von Alain Delon (der BÖSE), eines Zugräubers mit dem Gemüt von Bud Spencer (der SCHRÄGE) und eines wortkargen Kopfgeldjägers (der GUTE) kreuzen lässt, mit der japanischen Armee und Horden von Banditen in Berührung bringt und schließlich zum finalen Mexican Standoff vereint. Was Ji-woon Kim auf seinen gewaltigen Sets auf die Beine gestellt hat, lässt einen keinen Moment daran zweifeln, dass alle Gerüchte über überzogene Budgets und gesprengte Terminpläne wahr sind. Dieser Film ist wie David Lean nach 23 doppelten Espressos: Majestätisch, rastlos und einfach großartig. (Quelle: FantasyFilmFest)

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Cast & Crew


Kritiken (7) — Film: The Good, the Bad, the Weird

Oceanic6: CinemaForever

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7.0Sehenswert

"I'll play a game with you two. A way to get rid of both of you at once. A fun game. A game to decide who is best, where no one knows who will shoot whom. Where only one man survives. Right here, right now. I'll kill both of you."

'The Good, The Bad, The Weird', ganz offensichtlich ein Remake des Leone-Western-Klassikers 'The Good, The Bad and The Ugly'. Was hätte dabei nicht alles schief gehen können, aber erneut beweist Regisseur Kim Ji-woon ('Bittersweet Life', 'I Saw the Devil'), dass das koreanische Kino momentan die mit Abstand innovativsten, vielseitigsten und gelungensten Filme auf den internationalen Markt bringt. Der Handlungsort wurde verlegt in die Gegend Mandschurai, welche vergleichbar ist mit dem Schauplatz aus 'The Good, The Bad and The Ugly', einem Gebiet, welches Chancen und Risiken bietet und durch Chaos und Gesetzlose dominiert wird. Die drei Hauptcharaktere wurden optimal besetzt, die musikalische…

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facepalm

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Schöner Kommentar, aber Punkteabzug wegen mieser TV-Qualität? Na gut..


der cineast

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Die Bildquali war super. Finde aber sympathisch das der Film gar keine Wiederbelebung sein will, er ist teilweise zu hektisch, hätte einen längeren Atem haben können, die Story ist lahm und richtig witzig fand ich ihn auch nie. Die Musik ist super. Alles in allem ein recht gelungener Western.


Fricki76: Asianfilmweb.de

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8.0Ausgezeichnet

Eine explosiv-spaßige Mischung aus „The Good, the Bad and The Ugly“ und „Indiana Jones“, eine durchgeknallte Popkultur-Hommage an die Italo Western der späten 60er Jahre, anreichert mit tarantinoesken Gewalteruptionen und der wahrscheinlich verrücktesten Verfolgungsjagd der Filmgeschichte. Zwei Stunden lang jagt eine Actionszene die nächste und der Slapstick-Humor bleibt ebenfalls nicht auf der Strecke... Ein großer Spaß!!!

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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...

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2.0Ärgerlich

"The Good, the Bad, the Weird" ist nämlich in den 1930er-Jahren in einer Weltgegend angesiedelt, die damals von russischen, chinesischen, japanischen und koreanischen Einflüssen geprägt wurde und deren politische Dynamiken dementsprechend unübersichtlich waren. Dem US-amerikanischen Wilden Westen vergleichbar, galt die Mandschurei zu jener Zeit als ein Raum, der ebenso viele Chancen wie Risiken bot und in dem Freiheit und Abenteuer möglich waren. Das koreanische Kino der frühen 1970er-Jahre huldigte den Möglichkeiten dieses mythisch verklärten, rechtsfreien Raumes in Gestalt der sogenannten mandschurischen Western, an die wiederum Kim mit seinem hyperkinetisch-hysterischen Zitaten-Hybrid anzuknüpfen versucht. Leider erfährt man im Zuge dessen ebenso wenig über die tatsächlichen historischen Verhältnisse wie über das durch sie angeregte Subgenre. Stattdessen gelingt Kim das Kunststück, den in harter, physischer Arbeit hergestellten Action-Sequenzen zum Trotz, den Eindruck absoluter Künstlichkeit herzustellen und das Tempo so weit zu beschleunigen, dass es in absoluten Stillstand umschlägt. Endloses Geballer, Gezoome und Geschwenke, gemischt mit Misogynie und Sadismus ergeben keinen Western, sondern offenbaren als Coolness getarnten Zynismus, der Verrat am Genre übt.

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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8.5Ausgezeichnet

So gelingen Kim Ji-woon immer wieder meisterhafte »Wow!«-Szenen, in denen man als Zuschauer nur fassungslos begeistert im Kinosessel staunt. The Good, the Bad and the Weird ist ein Film, der in jeder Sekunde Spaß macht. Das kann man leider nur von wenigen Filmen sagen. Man wünscht sich, solche Lust an Bildern und an Bewegung, an Wildheit und Phantasie, möge auch in Europa ein paar Nachahmer finden.

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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4.0Uninteressant

Ähnlich ungeniert wie Zitatenkönig Quentin Tarantino in „Kill Bill“ borgt sich Regisseur Kim Jee-Woon wohlbekannte Versatzstücke des Italo-Western. Zum Teil verwendet er sogar die selbe Lieblingsmusik („Don´t let me be misunderstood“ in der Version von Santa Esmeralda aus dem Jahr 1977) wie Tarantino oder lässt seinen Komponisten Jang Yeong-gyu dreist Melodien von Ennio Morricone variieren. Sicherlich kann Kim Jee-Woon formal mit seinem atemlosen Zitatenkino überzeugen. Schließlich ist der Produktionsstandart von „The Good, The Bad, The Weird“ mit einem Budget von 17 Millionen Dollar etwa Dreizehn mal so hoch wie der von Leones Original. Das mit nicht besonders originellen Klamaukeinlagen aufgelockerte Spektakel kann es durchaus mit hochkarätigem Eventkino aus Hollywood aufnehmen, ist auf Dauer aber eher ermüdend als spannend. Dem schamlos zusammen geklauten Konglomerat aus Western und Eastern fehlt es an Identität. Die Figuren kommen über eine klischeehafte Charakterisierung nicht hinaus und bleiben weitgehend flach und uninteressant. Das ist besonders schade, weil es sich bei den drei Hauptdarstellern ja um absolute koreanische Top Stars handelt, die immerhin all ihre Stunts selbst gemacht haben und deren Besetzung den Film in seiner Heimat erwartungsgemäß zum erfolgreichsten Kinohit des letzten Jahres gemacht hat.

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David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror

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8.0Ausgezeichnet

Mit einer reichhaltigen Auswahl an unglaublichen Stunts und Schießereien plus dem unvermeidlichen mexikanischen Duell kommt hier alles zusammen für eine Hand voll Spaß.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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8.0Ausgezeichnet

Partytime! Nicht das man bei Ji-Woon Kim Angst haben müsste, das Ergebnis würde nicht stimmen. Dem Schaffer von TALE OF TWO SISTERS und A BITTERSWEET LIFE gelingt hier stellenweise sogar größeres als Takashi Miike mit SUKIYAKI WESTERN DJANGO. Hier greifen die einzelnen Mechanismen noch gezielter in einander, auch rutscht das Ganze viel seltener in die Klamaukecke ab. Fand den Film sehr spaßig, gestört hat mich nur die Länge, da hätte man noch weiter kürzen können. Ob man für den vorbelasteten Song DON’T LET ME BE MISSUNDERSTOOD nicht vielleicht einen anderen Track hätte ins Rennen schicken sollen, darüber lässt sich streiten. Allein die Titelsequenz ist jedoch das Eintrittsgeld wert.

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Kommentare (53) — Film: The Good, the Bad, the Weird


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Daymare

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Bewertung6.0Ganz gut

Grundsolider Western aus Fernost, der mich über seine gesamte Länge von 130 Minuten nicht immer halten konnte! Wirklich falsch macht der Streifen nichts, aber ich mag meine Western dann doch lieber Spaghetti-like!

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Jek-Hyde

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ohja, nur zwei Exemplare existieren meines Wissens nach bis jetzt. Japanische Western sind irgendwie das abgedrehteste überhaupt. Wer denk sie sind unvereinbar, dem sie nicht nur dieser Film hier ans Herz gelegt, sondern auch den Western von Miike. Aber bleiben wir bei dem Western von Kim. Abgedreht, abgefuckt lustig, und eine der coolsten Verfolgungsjagden überhaupt. Kim hat hier einen wirklich beeindruckenden, japanischen Western abgeliefert, also drückt Play, sonst kommt der Fingerteufel und schneidet euch die Finger ab und mit der Nase lässt sich Play nicht gut drücken!

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Jek-Hyde

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Verdammt! Schande über mein Haupt! Du hast recht. Bin versehentlich nach Japan gerutscht, weil ich gleichzeitig über Miikes Western nachgedacht habe. Da hast du aber gut aufgepasst :-P


Jek-Hyde

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Und vorallem warum noch nicht gesehen? Wir haben 93% Ähnlichkeit. Zieh dir dass Ding rein!


TheRubiCube

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Bewertung6.0Ganz gut

Jee-Won Kims pferdestarke, explosionsreiche und rastlose Hommage an Leones ''The Good, the Bad and the Ugly'' weiß zu unterhalten.
Der Mann versteht definitiv sein Handwerk, was die Inszenierung von Action angeht.
Die Grundidee des Plots zielt stark auf den Klassiker ab, setzt diesen jedoch mit einer großen Menge an Lachern, Logikhängern und einem größtenteils unglaublich passenden Soundtrack um.
Was mich persönlich und wahrscheinlich auch die meisten Anderen beeindruckt hat, waren die zahlreichen, beeindruckend inszenierten Schießereien, insbesondere hierbei allerdings die Verfolgungsjagd durch die wunderschön anzusehende Steppenlandschaft der Mandschurei.
Der brilliante Einsatz der Einhufer aka. Pferde in Kombination mit den 2-Mann-Motorrädern sah wirklich grandios aus (wenn mich auch hier das ein oder andere Logikloch aus der optischen Faszination gerüttelt hat..).
Song Kang-Ho hab ich seiner Rolle, ''The Weird'', vollends abgekauft und mehr als einmal herzlich über seine albernen Tölpeleien gelacht, was mich gewundert hat, da ich zwar sonst den koreanischen Film sehr schätze, jedoch eigentlich meist nur wenig mit dem überzogenen Humor anfangen kann.
Leider fehlt es mir letztlich doch noch zu sehr an einer weiter durchdachten Story, da die meisten Dialoge, die Schauspieler (bis auf oben genannten) und der grob angeschnittene historische Hintergrundrahmen (wahrsch. zweiter Japanisch-Chinesischer Krieg) mir noch zu substanzlos waren, von den vielen Logikhaken ganz zu schweigen.

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stalker

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Bewertung4.0Uninteressant

Hochglanzklamauk.

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lieber_tee

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meisterlicher Hochglanzklamauk.


der cineast

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Ganz grober Unfug.


ProsperDune

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Bewertung6.0Ganz gut

"The Good, The Bad, The Weird" ist "The Good, The Bad and The Ugly" mit erhöhtem Blutdruck. Rasanter, furioser, lauter, überzeichneter, weirder, mit einem Schuss "Indiana Jones". Nicht bloß ein asiatisches Remake sondern "TGTBTU Enhanced". Nichts da mit Leone-typischer, kunstvoller Stille und Langsamkeit, hier wird stattdessen kräftig auf die Spaßtube gedrückt.

Und hatte ich meinen Spaß? Gemessen an Auftreten und Dauer meines Grinsens wohl weniger als erwartet. Dafür waren die meisten Gags zwar nicht peinlich, aber doch ein Stück zu albern. Und dass ab und zu allzu offensichtlich Logik und Story vernachlässigt wurden, schien mir ebenso nicht gefallen zu haben. Den meisten Spaß hatte ich dann doch an dem vorzüglichen Szenenbild, den detaillierten Kostümen und den aufwändigen Kamerafahrten...
Ich glaube, ich war einfach nicht in der richtigen Stimmung, "The Good, The Bad, The Weird" zu sehen. Es passt irgendwie nicht, an der Logik eines Actionfilms herumzukratzen. Rein formal ist Kim Jee-Woons überdrehte Western-Hommage alles andere als hingeklatscht und lieblos. Im Gegenteil. Da lässt sich überhaupt nicht meckern!

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JackoXL

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Bewertung7.5Sehenswert

Jee-woon Kim ist mal nicht auf düstere Rache aus, stattdessen gibt es eine liebevolle, schrille und mächtig unterhaltsame Homage an Sergio Leones Klassiker "The Good, The Bad & The Ugly". Die Geschichte wird übernommen: Drei Kerle auf der Jagd nach einem legendären Schatz. Statt im wilden Westen angesiedelt in der Mandschurei, sonst mit etlichen klassischen Westernelementen versehen. Dazu gibt es reichlich asiatischen Einschlag, eine Menge witziger Ideen, satte und zum Teil spektakuläre Actionszenen und dazu einen genialen Score, eine Art Ennio Morricone auf Wasabi. Die Idee ist einfach großartig und Jee-woon Kim setzt das gewohnt sensationell um. Warum gebe ich keine 8 Punkte? Der reine Ansatz ist genial und stellenweise war ich begeistert. Im Endeffekt verlässt sich Kim aber etwas zu sehr auf seine geile Idee und sein handwerkliches Können, etwas mehr Feinschliff an der Story hätte schon gut getan, da gibt es schon deutliche Hänger. Außerdem ist der asiatische Humor mir manchmal doch etwas zu überdreht und albern. Gelegentlich nicht so ganz mein Fall.
Unterm Strich ist "The Good, The Bad, The Weird" dennoch mächtig gute und innovative Unterhaltung, die ich speziell jedem Sergio Leone Fan an Herz lege, der sich an einer gekonnten Persiflage/Verbeugung vor dem Meister erfreuen kann.

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JackoXL

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Na ja, original ist immer schöner, würde die Wertung wohl nicht beeinflussen.


Hartigan85

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Ich habe auch die internationale Fassung gesehen, denke auch nicht, dass sich die Unterschiede auf meine Bewertung auswirken würden...


Keky

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine Asiatische huldigung an "The Good, the Bad and the Ugly"
Nun, das ganze ist ein doch recht eigenwilliger mix aus Action und Westernfilm und das auch noch aus Südkorea...merkwürdige vereinigung, klappt aber !
Es hat ein wenig den eindruck gemacht, das die 5, 6 längeren shoot-outs im vordergrund stehen und es eigentlich nur eine x-beliebige Story, zusammengeklaut aus "zwei glorreiche halunken" und "Für eine Handvoll Doller mehr" brauchte, um die rivalen aufeinander schießen zu lassen...
Trotz einiger längen zwischendurch, die für das Westliche Auge schon fast zum typischen, Asiatischen stil dazu gehören, ist der Film sehr unterhaltsam, nimmt sich gott sei dank nicht ernst und bietet handwerkliche, Cinematische Highlights, vor allem in der Kameraführung die mir richtig gut gefallen hat - und so dann auch in der Regie, etwas, das man hauptsächlich in den teilweise sehr spektakulären und handgemachten schießerein deutlich merkt !
Der Plot hat mich nicht so wirklich angesprochen, das wirkte phasenweise auch recht unlogisch und albern, war deutlich zusammengeklaut ( siehe: huldigung ), verzeih ich dem Film allerdings sehr gern, vor allem weil die 3 Hauptdarsteller einen sehr guten Job machen, besonders zu beginn und am ende !
Alles in allem ein ungewöhnlicher Film, dem man das Handwerkliche können anmerkt, auch wenn er in der Geschichte einige längen und blödsinnigkeiten aufweist, die Schießereien und Stunts machen spaß und ein wenig blut spritzt auch sehr nett animiert durch die gegend - ich kann nur raten, einen blick zu riskieren, vor allem weil hier kein Hollywood-Studio hinter steckt, sondern modernes, neues, unterhaltsames Kino aus Südkorea, hut ab Kim Jee Woon, gern mehr davon !

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dustyOn3

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das koreanische Kino wurde oft kopiert und tut selbiges auch sehr gerne. "The Good, the Bad and the Ugly" zieht aus dem Jahre 1966 in das Jahr 2008, abertausende Kilometer weiter in die Mandschurei und heißt auf einmal "The Good, the Bad, the Weird" und sieht so ganz anders aus. Woran das wohl liegt? Natürlich daran, dass der Zuschauer hier weder kernige Typen wie Clint Eastwood oder Aldo Giuffrè sieht, geschweige denn die typische Italo-Western-Musik von Ennio Morricone zu hören bekommt.

Stattdessen finden sich drei smarte koreanische Stars auf der Leinwand ein: Jung Woo-sung ("A Moment to Remember") als der Gute, Lee Byung-hun ("A Bittersweet Life", "I Saw the Devil") als der Böse und Song Kang-ho ("Memories of Murder", "Durst", "Sympathy for Mr. Vengeance" etc.) als der Verrückte. Auf Lee Byung-hun habe ich mich natürlich am meisten gefreut, da er bereits zwei überragende Charaktere in den beiden Rachethrillern "A Bittersweet Life" und "I Saw the Devil" verkörpert hat (ich habe beide vor diesem Film gesehen, auch wenn letzterer zwei Jahre danach rauskam). In den beiden soeben genannten Filmen, verkörperte er knallharte Racheläufer und durfte sich bei "The Good, the Bad, the Weird" also komplett auf das Böse konzentrieren. Kim Ji-woon hatte wieder einmal den ausgezeichneten Blick für die perfekte Besetzung, denn Lee macht seine Sache absolut top. Er ist irgendwie der geborene Typ für derartige Rollen - Finster, tiefsinnig und erbarmungslos. Der nächste Star ist ganz klar Song Kang-ho. Ich hätte mir keinen besseren in der Rolle des Verrückten vorstellen können. Er hat die Gabe seinen Charakter so dermaßen behaglich zu spielen, dass man sich einfach wohl fühlt, wenn er auf der Leinwand zu sehen ist. Jung Woo-sung war mir bisher nur durch "A Moment to Remember" bekannt, wo er mich jetzt nicht umgehauen hat, aber natürlich auch nicht in irgendeiner Weise negativ beeinflusst hat. Laut seiner Filmkarriere gibt es da aber noch so einiges zu entdecken.

Bei "The Good, the Bad, the Weird" ist der Name Programm. Viele Sachen haben mir außerordentlich gut gefallen, wie z.B. die Ballereien, welche sehr authentisch und Adrenalin geladen inszeniert wurden. Oder aber natürlich die drei Hauptdarsteller, welche alle eine gute Leistung ablieferten. Aber auch das gewisse Maß an Gewalt passt meiner Meinung nach sehr gut. Hier wurde im Gegensatz zum modernen USA-Kino nicht auf, wie so häufig, eine gewisse Masse an Kunstblut verzichtet. Weniger gut gefiel mir eigentlich nur, dass bei Szenen wie z.B. bei der im Kino augenscheinlich nicht so viel Wert auf Detailreichtum gelegt wurde. Die ein oder andere Logiklücke bleibt halt nicht aus. Und was war komisch? In erster Linie die Dialoge, aber im positiven Sinne. Diese waren mir sehr angenehm, da sie durch dezenten und realistischen Humor gezeichnet sind.

"Wie? Ich bin nicht mehr wert als ein Klavier?" - "Ja, als ein gebrauchtes!"

Fazit: Der Zuschauer hat es hier mit einem gut dosierten Mix aus Actionfilm, Komödie und "Western" zu tun. Das Gesamtpaket kann sich wirklich sehen lassen und weiß gut zu unterhalten. Wie so oft: Simple Grundlage, sehr dynamisch und mit dem richtigen Blick fürs Große Ganze in Szene gesetzt. Definitiv einen Blick wert, egal ob man jetzt auf Western, Komödien oder das koreanische Kino ansich steht.

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Hooded Justice

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Applaus!


dustyOn3

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Danke! :-O


eisbaerdios

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Bewertung4.5Uninteressant

der trailer verspricht nen einfachen, aber doch interessanten Film. Konnte ihn nicht komplett gucken, weil er mir irgendwann einfach zu langweilig wurde. die nichtendenen actionszenen und die nicht vorhandene handlung waren einfach zu ermüdend. und als zitat brachte es mir auch nicht viel, da ich das original schon nicht besonders gut finde.

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Appoxa

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Ganz meine Meinung.


Framesurfer

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Bewertung6.0Ganz gut

Koreanischer Italowestern. Die Information reicht mir! Bier kühlstellen, Player an....

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Sozionaut

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Bewertung5.5Geht so

Ein koreanischer Italowestern in der Taklamakan-Wüste mit auf John-Woo-Stil getrimmten Schießszenen . Hat bei mir nicht gefunzt, kann aber die besseren Wertungen nachvollziehen...

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ash-williams

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Bewertung6.0Ganz gut

The Good, The Bad, The Weird ist ein durchgeknallter koreanischer Actionfilm, der sich keine Zeit für eine Pause gönnt. Das kann eine Tugend sein, in diesem Fall kann man fast sagen ist die Action etwas zu viel des Guten, man bekommt nach einer Stunde und der 20sten Schießerei einfach langsam genug davon. Der Film ist mindestens 30 Minuten zu lang um für mich als reiner Actionfilm zu funktionieren und ist damit etwas anstrengend. Lobend erwähnen muss man den Mexican Stand Off am Schluss, den sich The Good, the Bad, the Weird eindeutig bei seinem Namensvetter abgeschaut hat; er ist sehr schön umgesetzt und beendet den Film passsend.

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Bandrix

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kim Ji Woon hat es geschafft, sich mit einer nicht mal handvollen Anzahl an Filmen in die A- Liste der asiatischen Regisseure zu katapultieren.
Mit "The Good, The Bad, The Weird" gelingt ihm eine Hommage an all die frühen Westernklassiker von Leone, Corbucci und wie sie nicht alle heißen.
Dabei lässt er aber auch seine eigene Note miteinfließen und bringt den Western auf den neuesten Stand.
Hier fliegen die Kugeln nur so durch die Gegend, die Kamera rotiert in einem fort und die Actionszenen sind dank erstklassiger Inszenierung vom Feinsten. Der Soundtrack sorgt für enorme Coolness, ist in den richtigen Momenten jedoch ernst und erzeugt Spannung.
Für Langeweile ist hier kein Platz.
Dafür sorgen die drei grundverschiedenen Hauptcharaktere allemal. Hier der aufrechte Söldner, dort der seltsame Gelegenheitsdieb und auf der anderen Seite der abgrundtief böse Fiesling.
Sie alle sind erstklassig gespielt und geschrieben. Charakterliche Tiefe besitzen sie alle und ein jeder von ihnen bekommt genug Szenen um zu glänzen. Seien es markante Sprüche, hervorragende Action oder eben die eine oder andere Dialogszene.
Neben der Hochglanzaction und den vielen Versatzstücken typischer Western gelingt es "The Good, the Bad, The Weird" genügend asiatisches Flair einzuhauchen.
So bietet der Schauplatz in der Mandschurei viel Platz für originelle Settings bis hin zum spannenden Showdown.
Die Story ist voll mit Überraschungen, wobei es oft ironische und sarkastische Momente hagelt.
Insgesamt dauert der Film vielleicht etwas zu lang, dank des hohen Spaßgehalts ist das aber auf jeden Fall zu verschmerzen. Auch die Tonspur ist seltsam, klingen manche Schüße aus Revolvern doch wie billige Platzpatronen.
Das sind aber allesamt Mängel auf hohem Niveau.
Was übrig bleibt ist ein Film, der sich selbst nicht zu ernst nimmt, seine Vorbilder aber schon. So ergibt sich eine Mischung aus Hommage und Neuentwicklung, die auf jeden Fall interessant anzusehen ist und, wie schon oft hier erwähnt, jede Menge Spaß macht.

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derblonde

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Bewertung7.0Sehenswert

Wer sich ganz gewaltig vor "Zwei glorreiche Halunken" verbeugt und aus diesem Film das Hauptstorymotiv übernimmt, ist schon sehr mutig. Aber die erwartete Bruchlandung hält sich in Grenzen. Dafür ist dieser Streifen zu durchgeknallt. Warum die Helden aber bei den Schußwechseln nie getroffen werden, bleibt ein Rätsel. Erst beim Schlußduell dürfen die Kugeln ihr Ziel treffen. Ansonsten ein vergnüglicher Spaß mit irren Actioneinlagen.

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filmschauer

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Bewertung7.5Sehenswert

Lange habe ich mich auf dieses ungewöhnliche Werk aus Südkorea gefreut, das eine zwar etwas späte, aber immer noch gebührende Verneigung vor dem großen Leone-Meisterwerk und damit auch irgendwie einem ganzen Genre des etwas entrückten, comichaften Spätwesterns enthält. "The Good, the Bad, the Weird" zeigt mehr als deutlich seine Motive auf (neben dem Western-Aspekt denkt man sogar des öfteren an den klassischen Abenteuerfilm), kann aber auch ohne diesen filmhistorischen Hintergrund durch ordentliches Handwerk überzeugen. Regisseur Kim Ji-woon weiß dabei die Eigenheiten des koreanischen Lokalkolorits durchaus zu nutzen und liefert anhand einer sehr passenden Musikauswahl ("Don’t Let Me Be Misunderstood" geht immer, aber auch die anderen Songs geben gut die Stimmung wieder), liebevoll überzeichneten Hauptcharakteren und rasanten Actionsequenzen eine wirklich unterhaltsame Show ab. Die Gefühlslage pendelt stets zwischen heiteren und ernsten Momenten, ohne dabei zu klamaukig zu werden. Der Plot ist zwar denkbar einfach gestrickt und gerne hätte ich mehr von den unterschiedlichen Locations gesehen. Doch insgesamt ist diese koreanische Western-Interpretation gerade durch sein gutes Pacing und den amüsanten Eigenheiten sehr sehenswert geworden. Vielleicht nicht ganz der Überflieger, den ich mir heimlich erhofft habe, aber er macht durchweg Spaß. Vielleicht gar nicht so irrelevant.

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cannibal83

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Bewertung2.5Ärgerlich

Charme - und witzloses Stück Zelluloid das lieber ballern lässt, als Figuren zu entwickeln oder gar eine Geschichte zu erzählen. Wenn Hollywood so plattes Action-Kino dreht kräht kein Hahn danach, kommt's aus Korea, ist's die Offenbarung.

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der cineast

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Ich stimme Oceanic zu, aber Cannibal hat auch nicht ganz unrecht, nur würde ich zu hundertprozent sagen das der Film eine rasante Hommage ist. Ob das nun intelligent oder doof ist muss jeder selbst abwägen, vorallem muss er zu sich selbst sagen wie er die Filme findet der verehrt werden. Wenn er die schon dämlich findet, kann er auch die Hommage nicht akzeptieren, andersrum genauso. Ich habe bei dem Film nur ein anderes Problem; die Gewaltdarstellung, die etwas dürftige Story und teilweise die Charaktere. Trotzdem ist das eine sehr unterhaltsame Westernfahrt mit bombiger Musik und schönen Shoot-outs. Nochmal eine Hommage ist eine Verbeugung vor dem Original, und das ist es allemal.
PS: Die Figuren entwickeln sich schon.


cannibal83

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Noch ein letztes Statement: Ocanic6 du akzeptierst einerseits meine Meinung wirfst gleichzeitig aber mit Vokabeln wie "unangebracht" und "falsch" um dich. Verstehe ich jetzt nicht. Meinungen sind weder falsch noch unangebracht sondern eben Meinungen.

Eine gelungene Hommage bedeutet für mich nunmal mehr als nur zu zitieren und Szenen nachzustellen, dazu ist der Film unterm Strich einfach nur stupide hirnlos-Action, und hat somit mit den Werken auf die er verweist null zu tun.


Ezra

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich fand ihn sehr unterhaltsam, aber ein bisschen zu lang.

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Oceanic6

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Wird mit jedem Mal besser und ich empfehle dir, falls du es nicht schon getan hast, ihn im Original anzuschauen.


Ezra

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Ich hab den nur einmal im Fernseh geschaut, werde mir den aber mal zulegen und mit O-Ton anschauen. Vielleicht geht dann noch was bei der Bewertung. Da hast du auch mal wieder einen schönen Kommentar zu fabriziert :)


Haschbeutel

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vorgemerkt

Warum zum Geier sagt mir niemand, dass dat Ding heute auf RTL II kam. Grrr.

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der cineast

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Überschätztes Filmchen. :)


Haschbeutel

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Was ich sah, hat mich amüsiert.


BigDi

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Bewertung7.0Sehenswert

So und nicht anders muss ein Action-Neo-Western daherkommen: Mit dynamischer Kameraarbeit gesegnet und mit brutalem Witz gewürzt entfaltet sich "The Good, The Bad, The Weird" schnell zu einem Dauershootoutfest, welches sich nur selten an Dialogszenen aufhält, sondern dem Zuschauer in schnellstem Tempo rasante und abwechslungsreiche Schießereien auf dem Silbertablett präsentiert. Zwar hängt "The Good" hier seinem Eastwood-Original mächtig hinterher und bietet kaum Charakter und nur rudimentäre Coolness, dafür sind die beiden anderen Figuren durchaus gelungen: Byung-hun Lee als "The Bad" ist ein gelackter und scheinbar unbesiegbarer Edelbösewicht mit großem Spaß an eleganter Zerstörung, dessen versessene Präsenz dem Genre durchgehend würdig ist, und Kang-ho Song sorgt als gewitzter "The Weird" für durchgehendes Amusement.

Das Drehbuch ist sicherlich nicht frei von (Dialog-)Schwächen, doch zum Glück bekommt dieses wenig Raum - stattdessen beweist Kim Ji-woon (wieder einmal), dass er die physische Komponente seines Films voll im Griff hat, und zeigt sich als begeisterter und ideenreicher Actionästhet, welcher eindeutig viel Spaß an seiner Arbeit findet: Härte und Humor gehen Hand in Hand durch die Szenen und lassen zusammen mit dem tollen Soundtrack manchmal jenes Filmgefühl entstehen, welcher dem in den "wilderen" Werken Tarantinos eingefangenem gar nicht unähnlich ist. Und wenn dem Zuschauer am Schluss zuerst eine zehnminütige Schlacht und dann eine gar nicht überraschungsfreie, ironische und brutale Neuinterpretation des berühmten Showdowns aus "Zwei glorreiche Halunken" dargeboten wird, dann weiß man, dass das Westerngenre nach wie vor für große Unterhaltung stehen kann.

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Movie-Man

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Bewertung5.5Geht so

+ viel Action
+ teilweise lustig
+ grandiose Schlusssequenz (Verfolgungsjagd), die fast einem kleinen Krieg gleichkommt

- Action unterhält nur im geringen Maß
- generell reißt der Film einen nicht vom Hocker
- Story ziemlich platt
-wenige Überraschungen

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