The New World
The New World (2005), US Laufzeit 135 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 02.03.2006
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von Terrence Malick, mit Colin Farrell und Q'Orianka Kilcher
Im frühen 17. Jahrhundert machen sich britische Entdecker auf die Reise nach Nordamerika. In der Kolonie Virginia kommt es zum ersten Zusammentreffen der europäischen und amerikanisch-indianischen Kultur. Captain John Smith (Colin Farrell) und Pocahontas (Q’Orianka Kilcher), eine Prinzessin der Powhatan-Indianer, verlieben sich ineinander. Doch der anfänglichen Harmonie stehen die gegensätzlichen Traditionen beider Kulturen gegenüber – unaufhaltsame Kräfte auf beiden Seiten sorgen dafür, dass nicht nur die Liebe der beiden zum Scheitern verurteilt ist…
Cast & Crew
-
Terrence Malick
-
Colin Farrell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Smith
-
Q'Orianka Kilcher
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pocahontas
-
Christian Bale
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Rolfe
-
Christopher Plummer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Captain Newport
-
David Thewlis
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Captain Wingfield
-
Wes Studi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Opechancanough
Regie
Schauspieler
-
August Schellenberg
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Powhatan
-
Noah Taylor
-
Raoul Trujillo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tomocomo
-
Will Wallace
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) William Sentry
-
Raynor Scheine
-
Eddie Marsan
-
Kirk Acevedo
-
Jonathan Pryce
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) König James
-
Terrence Malick
- Genre
- Liebesfilm, Historienfilm, Abenteuerfilm
- Ort
- London
- Handlung
- Die Neue Welt, Entscheidung, Häuptling, Indianer, Kapitän, Karriere, Natur und Umwelt, Siedler, Siedlung, Tochter, Verliebt in den Feind
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails The New World
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Kritiken (3) — Film: The New World
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenEine unschuldige Träne glitt an meiner rechten Wange hinab ob der betörenden Schönheit und überlebensgroßen Poesie. Das zarteste Wesen, seit Filme gemacht werden. Eintauchen. Hinabgleiten. Fallenlassen. Erleben. Bestaunen. Dort, wo das gesprochene Wort überflüssig scheint. Für immer.
33 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Tyler__Durden 2011/06/18 14:28:17
Antwort löschenIch hab zwar nie Lust einen Film heraus zu heben und auf ein Podest über alle anderen zu stellen, denn sein wir mal ehrlich es gibt viele die es verdient hätten da oben zu sein. Aber bei dem hier bin ich mir sicher das alle anderen meiner Lieblingsfilme nicht böse auf mich sind wenn ich diese eine leider viel zu oft gebrauchte Phrase allein für den hier anwende: Bester Film aller Zeiten!
Timo K. 2011/06/19 16:07:21
Antwort löschenBei mir gibt es viel zu viele, als dass ich einen einzigen Film herauspicken könnte. Wenn ich einen nenne, fallen mir Sekunden später zig andere ein. Diesen einen Film, der alles überflügelt, gibt es bei mir also nicht. Sympathisch, dass du eine konkrete, weniger schwammige Antwort präsentieren kannst.
Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenWie in Malicks (Anti-)Kriegsfilm "Der schmale Grat" steht das Drastische der Ereignisse im Gegensatz zu den poetischen Bildern einer schwebenden Kamera. Hände streichen über Gräser, Pocahontas gleitet schwerelos durch die jungfräuliche Natur.
In der britischen Kulturlandschaft wirken die Indianer wie Außerirdische. Der, dem der Häuptling aufgetragen hat, für jeden Engländer, den er sieht, eine Kerbe in einen Stock zu schnitzen, ist erschüttert: Es sind so viele. Und die zurechtgestutzten Bäume im Park schaut er an, als habe er seinen Platz im Leben verloren, der so klar definiert schien. Erst hier verlässt Malick seine Beobachterposition und erinnert daran, wie es den Völkern der Neuen Welt nachher ergangen ist.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenFühlt sich an wie ein Fiebertraum. Könnte man am Ende die Credits nicht sehen, würde man denken der Film wäre zu perfekt um wahr zu sein. Göttliche Symbiose aus Bild und Ton - Malicks meditativer Mood wird hier auf die Spitze getrieben und schafft einen der besten Filme der letzten 10 Jahre.
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Kommentare (44) — Film: The New World
Kommentar schreibenToblerone 2012/01/14 01:00:00
Kommentar löschenWundervolle, gefühlvolle, poetische Liebesgeschichte. Hätte ich mir noch 3 Stunden ansehen können. Die Musik. Die Bilder. Das gibt es nur bei Malick. Man guckt sich am besten alle seine Filme hinterher an und kann sie einfach nur geniessen!
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Cellmorbasg 2011/12/21 14:08:38
Kommentar löschenDer Film schafft es mit malerischen Bildern und eindrucksvoller Musik ein wunderschönes Bild einer unberührten Natur zu schaffen, doch sonst ist da wenig. Auch das Elend der ersten Siedlungstage im Fort und der spätere Aufstieg werden noch ganz gut eingefangen, aber die Liebesgeschichten um die sich der Film dreht, fließen nur zäh dahin ohne auch nur den Hauch eines Eindruck bei mir hinterlassen zu haben. Die Naturimpressionen sind wirklich überwältigend, nur für zwei Stunden Laufzeit nicht genug. Da gehe ich das nächste Mal lieber selbst in den Wald.
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Anoirja 2011/12/07 19:00:34
Kommentar löschenDer letzte Malick-Film, der mir noch fehlte - instinktiv habe ich bereits geahnt, dass seine Interpretation der Pocahontas-Legende in der Tat sein schwächster Film ist. Reiht sich schon ganz gut zwischen "The Thin Red Line" und "The Tree Of Life" ein, was Entfernung von narrativen Konventionen und Hinwendung zur Naturlyrik angeht. Mit der Romanze kann ich allerdings relativ wenig anfangen und der 172-minütige Bilderbogen (gesehen habe ich den "Extended Cut") wirkt leider auch insgesamt seltsam kraftlos.
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Tjeorrmy 2011/11/29 22:24:01
Kommentar löschenZwei immerzu plärrende Cliquen, stampfen Barfuss oder in Blechbüchsen durch den Wald, während sie über die Liebe quengeln und beim Zuschauer, durch paradoxes Geschwafel, Hirnschäden herbeiführen. Zudem darf Farrell dem Publikum seinen femininen Rand offenbaren. Das sich pausenlos wiederholende Gedudel wird von Mal zu Mal miserabler und Malick schippert mitsamt Barbie und seinem Schiffchen auf den Fels der Albernheit. Er möchte den Zuschauer berühren, zu Herzen gehen, darf sich aber nicht wundern wenn er fieses Gelächter an Stelle von Maiskolben einfahren muss.
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sanni90 2011/11/29 22:34:05
Antwort löschenDas "gefällt mir" gibt es aufgrund des Sarkasmus, da ich den Film selbst nicht gesehen habe.
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Prechtl 2011/11/29 22:42:06
Antwort löschenSelbes bei mir ;)
SiameseAlex 2011/11/29 23:11:30
Antwort löschenJA!!
f-rex 2011/11/13 13:16:23
Kommentar löschenIch hatte keine genaue Vorstellung was mich bei diesem Film erwarten würde, hatte jedoch mit deutlich mehr Action gerechnet. Die Ruhe des Films hat mich jedoch positiv überrascht, tolle Bilder und tolle Schauspieler. Viele beschweren sich über die Längen im Film, gerade dieser totaler Verzicht auf Tempo macht den Film in meinen Augen so besonders und schafft es eine fast meditative Atmosphäre zu erschaffen.
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Scipio 2011/10/05 18:22:10
Kommentar löschenAm schlimmsten war die s. g. Filmmusik - unerträglich schmalzig. Es gab nur einen Lichtblick, das war Q'Orianka Kilcher.
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Ich_mache_Seife 2011/09/28 13:57:40
Kommentar löschenMit so vielen Zeilen habe ich versucht zu beschreiben wie sehr mein Herz, meine Seele jubelt, wann immer ich THE NEW WORLD sehe. Und doch war jede Annäherung mit Worten zum Scheitern verurteilt, denn wahre Verbundenheit und Größe lässt sich nicht mit diesen Instrumenten beschreiben.
So sehr ich die Werke anderer Künstler und dieses Künstlers auch liebe und schätze, er ist mein größter Film aller Zeiten.
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Tyler__Durden 2011/09/28 14:02:42
Antwort löschenDito.
Ich_mache_Seife 2011/09/28 14:10:12
Antwort löschenWer wenn nicht du würde meine Gedanken hier teilen. :-)
SpiceWeasel 2011/09/28 16:28:53
Antwort löschenDer einzige Malick den ich von Anfang bis Ende richtig gut finde. (Tree of life kenn ich noch nicht)
BigDi 2011/09/28 21:22:07
Antwort löschenIch halte es ja immer noch für sehr unwahrscheinlich, dass er wirklich besser als "The Tree of Life" ist, aber wie gespannt ihr mich auf ihn macht...
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Ich_mache_Seife 2011/09/29 08:39:27
Antwort löschenDann wird es jetzt endlich Zeit für dich, dir ein eigenes Bild von ihm zu machen. :-)
Tyler__Durden 2011/09/29 10:00:38
Antwort löschenHat auch weniger was mit "besser als.." zu tun. Könnte jetzt auch nicht sagen das The New World besser ist als Thin Red Line oder Tree of Life aber vom persönlichen Standpunkt meiner Erfahrung eben immer noch der effektivste und reinste den ich je gesehen habe.
fkfilmkritik 2011/09/21 21:12:38
Kommentar löschenSchlicht atemberaubend und atemberaubend schlicht. Anders als erwartet und wie erwartet anders. Da blüht Gänsehaut-Garantie in jeder Bildersprache. Atemlos langgezogene und doch so tiefgründige Augenblicke in Baumkronen, durch Seen markieren hier den Ton auf so dichte Weise, dass man nach diesem Werk die pure Verblüffung spürt.
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Ezra 2011/09/21 21:18:21
Antwort löschenGenau. Sehr schön :)
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fkfilmkritik 2011/09/21 21:18:48
Antwort löschenDanke. :)
BigDi 2011/09/21 23:12:32
Antwort löschenIch will auch!
schalli 2011/08/23 23:37:56
Kommentar löschenTHE NEW WORLD hält DER SCHMALE GRAT und THE TREE OF LIFE wie eine Trilogie zusammen. Die schwebende Kamera, der Einsatz klassischer Musik, erhebende Bilder über den Kreislauf der Natur und einzigartige, authentische Figuren - ich hätte mir keine bessere Verfilmung der Pocahontas-Story wünschen können und bleibe auch weiterhin ein Fan von Malicks Werk. In der Weise, wie er das Kino und das Leben feiert, obwohl es in der gesamten Trilogie um große Entbehrungen geht, ist Malick einer der größten Regisseure unserer Zeit und wird hoffentlich noch viele andere Künstler maßgeblich prägen. Christian Bale hat er dazu gebracht, endlich seine Fledermaus-Mimik stecken zu lassen. Wenn das keine Kunst ist!
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
ElMagico 2011/07/14 22:02:20
Kommentar löschen"The new world" lebt zu grossen Teilen von seiner Optischen Kraft, phasenweise leider zu sehr, denn sich vollends in dem Film zu verlieren fällt sehr schwer. Woran dies genau liegt vermag ich gar nicht zu sagen, doch ein wenig hatte ich das Gefühl, dass die Liebesgeschichte und das darstellen existentieller Fragen, nie wirklich ihren Weg zueinander fanden. Obwohl ich sagen muss, dass ich beide Aspekte, für sich alleinstehend, sehr gut fand. Speziell die Off-Stimmen in den Liebes-Szenen vermittelten eine sehr intime Atmosphäre und gaben den Bildern ein gewisses Mehr an Wirkung.
Das grosse Plus, der Teil des Films, der einen aber am meisten vereinnahmt sind die naturalistischen und spirituellen Elemente. Der überraschend einfach gehaltene Blick auf das aufeinandertreffen von altem und modernem, von verschiedenen Gesellschaften, mit völlig verschiedenen moralischen Werten. Dies wird aber weitestgehend unwertend gezeigt, die Auseinandersetzung zieht sich hin, wie ein Strom aus Lava. Langsam, wunderschön...aber auch tödlich. Eingerahmt in herrliche, teils unwirlich wirkende und sehr erdige Naturaufnahmen, die ebenso wie die Filmbauten, vollends überzeugen konnten.
Und während die Engländer bis zum Ende des Films komplett Fremdartig in diesem Umfeld wirken, ist es faszinierend die Indianer zu beobachten, zu hören, zu fühlen. Selbst ihre brutalsten Taten, haben etwas visuell Schönes in sich.
Storytechnisch muss man dann tatsächlich einige Abstriche machen, denn zuviele Längen werden offensichtlich, zu oft empfindet man einen gewissen Leerlauf. Meditative Phasen können wunderbar sein in einem Film, wenn dieser einen in seinen Fängen hat. Diese Umklammerung der Sinne erreicht "The new world" aber leider nur in wenigen Momenten. Auch da er eine recht vorhersehbare Geschichte erzählt, die den meisten ja doch schon bekannt ist. Hier hätte ich mir in der Liebesstory einfach mehr Intensität gewünscht. Wichtige Begegnungen werden relativ rasch abgehandelt, während relativ unbedeutenden Szenen einiges mehr an Aufmerksamkeit zuteil wird. Insbesondere die Geschehnisse am Ende werden mir zu schnell hintereinander abgehakt. Vielleicht ist das in der 3 Stunden Version besser, die kenne ich aber leider nicht. In der Kinoversion ergibt das insgesamt aber ein bisschen ein unbefriedigendes Gefühl.
Blende ich einige der Mankos aus, bleib ein ruhiger, naturverbundener Film, der wohldosiert Ausbrüche inne hat und wundervoll fotografiert wurde. Ich für mich, kann hier auch wenig höhere Aussagen und Philosophien hineininterpretieren. Das würde meinen Eindruck von "The new world" aber auch völlig zerstören. Denn für mich ist er ein schöner Film, aber auch ein primitver Film. Primitv jedoch in einem völlig objektiven Sinne.
Setze eine Schlange und eine Maus in einen Raum und filme alles was in diesem Raum passiert, jedoch ohne Einfluss darauf zu nehmen. Das ist die Natur und ihr Lauf, hier nur schöner bebildert. Das war "The new world" für mich.
12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
JohnnyKee 2011/07/14 22:41:35
Antwort löschenVery nice. Meine Eltern haben den. Ich denke es wird Zeit ;)
Andy Dufresne 2011/07/15 00:33:47
Antwort löschenTop Kommentar!
ElMagico 2011/07/15 07:14:05
Antwort löschenUi...Dank euch! :)
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LynchFan1706 2011/07/15 08:32:05
Antwort löschenTolle Metapher am Ende! Ich ziehe meine imaginären Hut...
ElMagico 2011/07/15 08:38:43
Antwort löschenwollt erst Käfig schreiben...would have been kinda silly ;)
Tyler__Durden 2011/06/23 15:59:04
Kommentar löschenMit der Filmliebe ist es ja so eine Sache. Genauso wie mit der echten. Ist sie neu kann es schnell passieren das man mit dieser bekannten Blindheit alles was damit nur Ansatz weiße zu tun hat in höchste Töne loben will, muss. Man fühlt sich ja verpflichtet diese Verbundenheit die man gespürt hat und irgendwie immer noch spürt heraus zu schreien um jedem klar zu machen das das hier die Erfüllung ist. Irgendwie redet man dann nur noch im Absolutem, übertriebenem Tonfall. Dies ist aber nicht diese Liebe welche wie man so schön sagt die Kraft hat Berge zu versetzten, die einem unmenschliche Stärke beschert. Aber genauso wie mit der echte Liebe ist es erst die Zeit welcher uns den Wert dieser bestimmten Liebe klar macht, wenn man die Blindheit verworfen hat und ein gewisses Stadium erreichte. Eine Ebene in welcher man seine Seele nun nicht nur mit jemandem Teilt sondern vollkommen in sich nimmt. Da wird dann aus zwei auf einmal eins. Das geliebte wird dann zu einer Verlängerung deiner selbst. Etwas das ununterbrochen in einem wohnt und in dem du wohnst mit samt allen Gefühlen, Gedanken, Träumen und Wünschen. Eine Liebe die es nicht mehr zu verklären, nicht mehr zu erklären gibt. Denn man muss nichts mehr sagen da das gegenüber ja nicht mehr gegenüber ist, sondern hier. Für immer. Und das ist sicher......
26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten
phoenix409 2011/06/23 16:20:17
Antwort löschenSehr schön, auch wenn er mich ab der zweiten Hälfte ziemlich enttäuscht hat. Was die Filmliebe angeht, sind wir aber einer Meinung: Lieblingsfilme sind für mich auch diejenigen, in denen ich mich spiegeln kann. Mehr Kunst geht nicht.
Tyler__Durden 2011/06/23 22:16:36
Antwort löschenSo sieht's aus. Alles nach der Kunst ist das Leben.
Ich_mache_Seife 2011/06/24 08:59:02
Antwort löschenWundervoll!
horro 2011/06/24 10:01:54
Antwort löschenSehr schöne Selbstoffenbarung ... auch wenn ich die Bewertung des Films nicht mit dir teilen kann, bin ich doch von deiner Liebeserklärung angetan :)
Tyler__Durden 2011/06/24 14:28:38
Antwort löschenDanke, danke.
xXxWantedxXx 2011/07/04 15:25:57
Antwort löschenHast du die Extended oder die Kinofassung gesehen?
Tyler__Durden 2011/07/04 15:28:57
Antwort löschenBeide.
xXxWantedxXx 2011/07/04 15:47:06
Antwort löschenWoher hast du die Extended?
Alle 10 Antworten zeigen
Tyler__Durden 2011/07/04 17:19:46
Antwort löschenIn Deutschland gibts die nicht muss man also den import weg wählen. Hab meine aus England.
xXxWantedxXx 2011/07/04 20:46:00
Antwort löschenDann werd ichs da mal versuchen. Danke dir ;)
Shorty06 2011/06/02 20:30:20
Kommentar löschenThe New World von Terrence Malick
Pure Sensibilität. Terry Malick zeigt uns die Geschichte von John Smith und Pocahontas, so oft erzählt, doch nie so feinfühlig wie hier.
Der Film ist Schönheit in reinster Form. Wir werden Zeuge der Besiedlungen von Virginia 1607 und dem Verhältnis der Ureinwohner zu den Siedlern. Äußerst zwiespältig, einerseits verächtlich, andererseits mit Respekt und im Wissen, dass ein friedliches Miteinander das Überleben garantiert. Malick portraitiert die Natur wunderbar, und es wird deutlich welche Rolle sie in der Spiritualität der Indianer spielte. Liebende und Leben schenkende Mutter. Doch das Eindringen der Menschen aus der alten Welt ändert alles...
Ein Film, der nichts geringeres darstellt, als die Anfänge einer mächtigen Nation und doch im Grunde nichts anderes ist als eine Liebesgeschichte. Doch nicht nach Hollywood 1x1, sondern wie sie das Leben schreibt.
Definitiv ist "The New World" kein Film für einen gemütlichen Filmeabend mit Freunden, oder eine spaßiger Ritt. Man muss ihn genießen, jede seine 135 Minuten. Dann bekommt man etwas wundervolles zu sehen, ein Kunstwerk, das aus jeder Pore nach Eigenständigkeit und Kreativität riecht.
"Was sonst ist das Leben, außer dir nahe zu sein? Alles, um dir geschenkt zu werden. Und du mir. Zwei, nicht mehr. Eins, eins. Ich bin, ich bin."
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annaberlin 2011/05/29 16:33:35
Kommentar löschenTerrence Malick fasziniert mit seinem Gespür für Bild und Ton, langweilt aber in der Story. The New World gleicht mehr einem phantastischen Gemälde, das man stundenlang wie in einem Fiebertraum ansehen möchte, als einem wirklich gut erzählten Film. Ich kann aufgrund der kaugummiartigen Story leider kein Meisterwerk in diesem Film sehen; Malick sollte sich mehr talentierte Drehbuchautoren suchen, die die Handlung mehr straffen und einen Spannungsbogen kreieren. Denn Ansätze zum Meisterwerk finden sich in The New World durchgehend. Leider dürfen sich selbst die Schauspieler kaum ausleben, als ob Malick ihnen ständig die Anweisung gegeben hätte, ausdruckslos zu sein. Und leider tappt Malick auch in die Falle der klischeehaften Überhöhung einer Ethnie, die es so nie gab, sondern zu der wir sie machen: Die Indianer sind die "edlen Wilden" und die Europäer die "rohen Brutalos", zu denen uns die Zivilisation getrieben hat. Als ob das Böse im Menschen nur durch die Gesellschaft wächst.
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Schloøpselcki 2011/05/28 17:12:42
Kommentar löschenIch bin an "The New World" mit einiger Skepsis herangegangen, weil ich eine Action-verschinkung der Pocahontaslegende erwartet habe. Umso freudig überraschter war ich, als sich herausstellte, dass sich Malick in der Verfilmung Zeit für Kultur und eindrückliche Landschaftsliebe nimmt, anstatt sich mit furiosen, den Film überdauernden, Kampfszenen zu begnügen. Dabei wurde anscheinend auch stark auf Authenzität geachtet: Die Kultur der Virginia-Algonkin wurde, wie es scheint, tiefgehend recherchiert und sehr eindrucksvoll dargestellt, was man ebenso über die atemberaubenden Landschaftsaufnahmen sagen kann: Malick hat nach meinen Informationen durchgehend auf künstliches Licht verzichtet, was vor allem Szenen wie die im "Häuptlingshaus" dem Prädikat "bildgewaltig" gerecht werden lassen. Auch die Schauspieler erwecken einen authentischen Eindruck: Das Q’orianka Kilcher zu Zeiten der Dreharbeiten erst um die vierzehn Jahre alt war und im Film auch so aussehen soll, bestätigt meinen Eindruck von Authenzität und der Botschaft des Films: Es geht um die Ausbeutung der Ureinwohner Amerikas durch die europäische Kolonisation aber vor allem um das Schicksal der jungen Pocahontas, die alles andere als ein "schönes Leben" hatte. Gut inszeniertes, episches Kino. Wer Action will muss sich keinen Film über ein solch ernstes Thema ansehen.
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Isolation 2011/05/27 19:16:59
Kommentar löschen"The New World" ist fast zu perfekt, es ist mehr als ein Meisterwerk. Ohne jeden Zweifel beweist Terrence Malick wieder sein unglaubliches Talent, seine Detailverliebtheit erreicht neue Ebenen, hat scheinbar keine Grenzen mehr. Er erschafft eine Geschichte zur Natur und mit der Natur. Die Handlung und Inszenierung sind anders, ungewöhnlich und könnten aus einer anderen Welt stammen.
Ich muss nur diesen Dialogen zuhören, diesen Gedankengängen folgen und diese starken Bilder sehen, schon fühle ich mich entspannt und sehe mich in fernen Welten umherschweben. Diese inneren Monologe sind fantastisch, einmalig und von solch einer Wahrheit und Vernunft geprägt, dass ich mich nur verbeugen kann. Es ist unglaublich und solche Gefühle bekomme ich immer nur bei den Filmen dieses Regisseurs, dieses Meisters der Philosophie. Ich verstehe, wenn Leute meinen, dass der Film zäh und uninteressant sei - es ist nicht für jeden geeignet. Und genau dafür liebe ich diesen Menschen und seine Filme - sie sind der Masse nicht zugänglich und keine "krassgeil" Werke.
Die wunderschönen Aufnahmen werden von einem tollen Soundtrack von James Honar unterstützt.
Auf Schlachten wird fast die ganze Zeit verzichtet, sie nehmen keinen zentralen Standpunkt in Malick seinen Werken ein. Das weiß man aus "Der schmale Grat" und auch aus "Der Glut des Südens". Und wieder ist es dem Regisseur gelungen eine berührende Liebesbeziehung zu erschaffen - menschlich und naturverbunden. Ein göttliches, poetisches Meisterwerk!
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hoffman587 2011/05/27 20:08:48
Antwort löschenTolle Kritk:), aber Horner nicht Honar.
Du alter Malickaner, das ist der bessere Avatar mit echten Bildern nicht;)
Isolation 2011/05/28 11:13:01
Antwort löschenDanke. Auf Moviepilot-User kann man sich auch nicht verlassen. ;-)) Ein paar Kommentare weiter unter stand Honar und habe es dann einfach mal übernommen - war zu faul, um selber recherchieren.
kolja10000 2011/03/27 15:24:10
Kommentar löschenIch habe mich voll gelangweilt im Kino. Nach dem Film wusste ich warum nur 5 Mann im Kino sassen, weil der Film so schlecht ist. Ein Film zum einschlafen
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Tyler Durden 22 2011/01/13 11:43:01
Kommentar löschenEiner der wenigen Fehleinkäufe meiner sonst guten DVD-Sammlung.
Ich hatte wohl die falschen Erwartungen von diesem Film.
Ich dachte ich würde jetzt einen spannenden Abenteuerepos zu
sehen kriegen.In dem der Konflikt zwischen Siedlern und Indianern
actiongeladen und bildgewaltig dargestellt wird.Ich verstehe ja auch
das der Hintergrund des Films nun eine Liebesgeschichte ist
doch das muss man doch nicht so darstellen.
Der Film war für mich nur eine reine Entäuschung und hat mich
nur gelangweilt und nicht unterhalten wie er sollte.
Und was Christian Bale in diesem Film zu suchen hat
ist mir auch nicht ganz klar.
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Tyler Durden 22 2011/01/13 18:34:50
Antwort löschenTja die entäuschung war bei mir groß!
Oceanic6 2011/01/04 22:05:21
Kommentar löschen"Bildgewaltig und brilliant inszeniert" heißt es auf der Rückseite des DVD-Covers. Daran wäre nun nichts auszusetzen hätte "The New World" nur etwas mehr zu bieten. Die Probleme sind vielseitig: erneut darf Farrell nicht in seiner Rolle aufblühen, erneut wird uns ein schlechter Verschnitt von "Der mit dem Wolf tanzt" bzw. "Pocahontas" geboten und erneut häufen sich dabei eine Menge Klischees. Die Rolle der Pocahontas finde ich völlig fehlbesetzt, keine schauspielerischen Fähigkeiten sind bei der Darstellerin erkennbar. Die Story schleppt sich und zu keinem Zeitpunkt schafft es Malick epische Momente zu kreieren oder für offene Münder zu sorgen. Die tollen Aufnahmen und visuellen Spielereien retten den Film also gerade noch vor einem kompletten Debakel. Das ist sehr schwach und ich hatte echt den Eindruck, dass es Malick hier nur um seine großartigen Bilder ging. Dafür hätte er allerdings eine andere Berufslaufbahn einschlagen sollen!
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der cineast 2011/01/04 22:42:39
Antwort löschenWell done!
Nutella?!! 2010/12/27 18:27:19
Kommentar löschenWer beschwert sich denn, hat man sich dazu entschlossen mit etwas Anspruch an sich selbst, z.B eine Symphonie oder eine Ballade zu Gemuete zu fuehren und sie dann eben "etwas laenger" dauert?!
Unverstaendnis fuer jene denen hier die Action fehlt..
Dieser Film ist ein Gedicht. Ein etwas laengeres aber wunderbares Gedicht.
Feinsinnig und ohne groß zu erklaeren wird gezeigt was zwar fast jeder weiß, doch in Bildern gleich einer mit viel Ausdauer, ueber Monate entstandene Naturdokumentation, untermalt mit anscheinend perfekten Melodien. (plus einem, wie eine Fledermaus aus dem Nichts auftauchendem Bale ;)
Ein wenig Abzug fuer Verlauf und Farrell der mir nicht ganz 100%ig passte und fehlende Inovation, was aber auch keine Pflicht sein muss, solang es Kunst bleibt und dieses Werk Malicks ist in der Tat ganz großes Kino.
(Wobei der viel gelobte Erzaehlstiel auch nicht blind und noch im "Traum(a)" ueberbewertet werden sollte.. so schoen es auch wirken mag).
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Bradbury 2010/12/07 11:43:35
Kommentar löschenEin Film wie ein fließender Strom. So unvermittelt man mitten ins Geschehen geworfen wird, so abrupt blendet er am Ende auch wieder aus. Das ruhige Dahinplätschern gefällt nicht jedem, wer sich aber von Sanifair gern mit Ethnomucke beschallen lässt, wird 'The New World' zu schätzen wissen. Farrell heißt Schmidt, Qui-Gon Jinn ist Pocahontas aber kein Jedi & Terence Malick badet in kaltem, klaren Wasser.
Und ich müsste jetzt mal dringend austreten!
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Filmkenner77 2010/12/07 12:35:04
Antwort löschenDies ist auch das Problem, das ich mit dem Film habe. Alles plätschert so dahin und die Musik klingt, als hätte Ridley Scott seinen Lieblingskomponisten für das Werk zur Verfügung gestellt. So etwas kann man als kunstvoll bezeichnen oder als gepflegte Langweile. Bei mir hat zeitweise letzteres überwogen. Es helfen halt auch die schönsten Bilder nichts, wenn man 2,5 Stunden kaum etwas zu erzählen hat. Denn die Story gibt einfach zu wenig her, um den Zuschauer bei der Stange zu halten. Am Ende fragt man sich dann, ob das wirklich alles war oder nur der Rohschnitt.
Brennegan 2010/12/07 17:31:29
Antwort löschenAber die Bilder umso mehr ... es wird halt nicht geballert und kracht nicht. Dafür darf man sich treiben lassen, wenn am frühen Morgen der Nebel seine grauen Leinen über das Wasser gleiten lässt und die unberührte Natur sich in ihrer vollen Pracht präsentiert ... nicht in CGI wie bei einem Cameron oder Lucas, nein in echt. Was man dort sieht ist Realität und erfasst umso mehr ... aber man muss sich halt auf diesen Aspekt einlassen ... Versuch ihn eventuell noch einmal mit diesem Hintergedanken zu gucken!
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Filmkenner77 2010/12/07 18:07:04
Antwort löschenDu beschreibst dies sehr schön. Aber solch einen Film habe ich schon mit "Into the Wild" gesehen und der hat mir viel besser gefallen. Falls du den noch nicht gesehen haben solltest, ist dies eine kleine Empfehlung von mir.
Brennegan 2010/12/07 18:22:50
Antwort löschenNa, das lasse ich mir doch nicht zweimal sagen! :)