Lawless - Die Gesetzlosen

Lawless (2012), US Laufzeit 116 Minuten, FSK 16, Drama, Kriminalfilm, Western

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6.0
Kritiker
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von John Hillcoat, mit Shia LaBeouf und Tom Hardy

In der Romanverfilmung Lawless – Die Gesetzlosen wird die Geschichte der Brüder Bondurant erzählt, die im Wettest Country in the World ihr Glück versuchen.

Die Prohibitionszeit war eine Ära, wo es Männer mit genug Ambitionen und krimineller Energie zu Reichtum und Erfolg bringen konnten. Alkohol war verboten und demenstprechend das begehrteste Gut weit und breit. Keine Region war dabei berüchtigter für ihre illegale Schnapsproduktion als Franklin County, Virgina. Sie wurde deswegen The Wettest County in the World genannt. In diesem alkohlgetränkten Sumpf des Verbrechens wurden die Bondurant Brüder zu Legenden. Man sagte, sie wären unzerstörbar. Man sagte, sie wären unsterblich. Lawless ist ihre Geschichte.

Forrest Bondurant (Tom Hardy), der älteste Bruder, leitet das Familienunternehmen. Forrester ist still, aber mitunter aufbrausend, und doch von einer überraschenden Zärtlichkeit gegenüber der Kellnerin Maggie (Jessica Chastain). Howard (Jason Clarke), der mittlere Bruder, ist eine Bestie von Mann, der aus dem ersten Weltkrieg tief versehrt zurückkehrte, nun säuft wie ein Loch und seine Gewaltausbrüche kaum im Zaun zu halten weiß. Jack (Shia LaBeouf), der Jüngste im Bunde, hat kein Talent für Gewalt wie seine großen Brüder. Allerdings hat er doppelt so viel Ehrgeiz und wünscht sich in das Familiengeschäft einzusteigen, von dem Forrest ihn fernzuhalten versucht. Als ein korrupter und sadistischer Gesetzeshüter (Guy Pearce) Franklin County zu seiner Priorität erklärt, wird die sprichwörtliche Unsterblichkeit der Bondurant Brüder hart auf die Probe gestellt.

Hintergrund & Infos zu Lawless – Die Gesetzlosen
Lawless – Die Gesetzlosen (OT: Lawless; AT: The Wettest County in the World) basiert auf dem Roman ‘The Wettest County in the World’ von Matt Bondurant, der damit seiner schillernden Familienvergangenheit nachgespürt hat. Adaptiert wurde der Roman von Sänger und Autor Nick Cave, der auch den Soundtack zu dem Film beisteuert, wie er es auch schon bei den beiden vorigen Filmen, The Road und The Proposition – Tödliches Angebot, von Regisseur John Hillcoat tat. Letzterer sah den Starttermin seines spektakulär besetzten Gängsterfilmes (in weiteren Rollen sind Gary Oldman und Mia Wasikowska zu sehen) schon einige Mal nach hinten verschoben. Lawless war schließlich in den USA für den 31.08.2012 angesetzt, zwei Monate nachdem Hauptdarsteller Tom Hardy Batman in The Dark Knight Rises das Leben zur Hölle gemacht hat. Die dadurch gesteigerte Starpower Tom Hardys soll auch Lawless zugute kommen. (KJ)

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Cast & Crew


Kritiken (24) — Film: Lawless - Die Gesetzlosen

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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5.0Geht so

Wer schon immer einmal Jessica Chastain grazil von einem Schlafzimmer ins nächste wandern sehen wollte – gänzlich ohne Bekleidung und mit rotem Nagellack legt sie sich sanft aufs kuschelige Bettlaken zu ihrem Liebhaber Tom Hardy, des einsamen Indianers –, der sollte "Lawless" nicht verpassen, der sollte "Lawless" schleunigst nachholen, der sollte John Hillcoats zackigem Prohibitions-Brüderdrama unbedingt einen Blick hinterherwerfen, einen Chastain-Blick, wenn es sein muss. Sonst erklärt sich der Film aber nicht bereit, ein Genre auszuhöhlen: Von der im Off schwülstig plaudernden Knabenstimme, über beknackte Persönlichkeitsentwicklungen im Zentrum der Macht, hastig zusammengestückelten Handlungssträngen (Gary Oldman wird bravourös gegen die Alkoholkiste gefahren) bis zum Untergang der Macht in einer alles vernichtenden Brutalo-Schießerei streift Hillcoat die erzählerischen Manöver des von geschmackvollen Anzügen hochtrabend gesteigerten Männerkinos relativ harmlos und egal, keineswegs so sinnlich, wie sich beispielsweise Jessica Chastain im Bett räkelt. Neben den expliziten Gewaltspitzen (merke: eine durchgeschnittene Kehle ist jetzt kein Problem mehr), der meditativen Grabesstille und ausgemergelten Präriefarben im Grenzgebiet von Western und Whiskey begeistert aber die knallige (hihi) Besetzung. So feiert ein herausgeputzt-psychotischer Guy Pierce, der ein für ihn philosphisches Reinheitsgebot einhält, ein waschechtes Guy-Pierce-Comeback voller Hass und Ego, während LaBeouf mit Stinkefüßen blutig verdroschen wird. "Lawless" definiert Ekel unangenehm stimmungsvoll.

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Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.wordpress...

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5.5Geht so

[...] Im Gegensatz zu genannten Vertretern seiner Gattung offenbart sich ‘Lawless‘ jedoch als ärgerliches Missverständnis seines Sujets und scheitert schließlich an seinen eigenen Ambitionen. [...]

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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6.5Ganz gut

[...]„Lawless“ ist das filmische Äquivalent des Begriffes „Hörensagen“. Das ist nachgespielte, jedoch keine erfühlte Geschichte, abgebildete, jedoch nicht vertiefte Gestrigkeit von Wertbildern, Gesellschafts- und Gesetzesstrukturen. Die Bondurants stellen sich selbst immer wieder heraus (»You tryin’ to intimidate us, Sheriff? Huh?! We’re Bondurants!«) oder werden von ihrer Umgebung herausgestellt, ihr Name fällt in jeder dritten Dialogzeile – doch was die Geschwister, ihre ganze Sippe jenseits des Mythos um sie herum so besonders macht, sie zu einem zentralen Punkt des Schmuggelgeschehens im ländlichen Franklin County hebt, das bleibt vage und wie so vieles an „Lawless“ ein reines Gedankenkonzentrat, verhaftet in der Erzählperspektive Jack Bondurants.

Zu kurz kommt das größere Zeitbild, an dem sich die Bondurants relativieren und brechen. Der Chicagoer Mobster Floyd Banner etwa, der bei ihrer passiven ersten Begegnung ordentlich Eindruck bei Jack hinterlässt, könnte als eine Koordinate…

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Julio Sacchi: Das Manifest

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2.0Ärgerlich

Schwachsinnige Männerphantasie ohne den Hauch von Daseinsberechtigung. In LAWLESS sind die "Guten" Rauhbeine mit Schlagring, die den Hut vor einer Dame ziehen und sowohl Kehlenschnitte als auch Bauchschüsse überleben. Der "Böse" trägt Haargel und Fliege. Regisseur Hillcoat, der doch wohl nicht ernsthaft von uns erwartet, wir würden irgendwas in seine Abziehbilder investieren, inszeniert das Ganze mit geradezu bewundernswerter Einfallslosigkeit und reiht einfach nur noch Blutwurst an Blutwurst. Schauspielerisch das totale Brachland: LaBoeuf guckt doof, Hardy spricht tatsächlich immer so bescheuert wie als Bane und profiliert sich als Musterschüler der "Vin Diesel School of Acting", Oldman chargiert bis zur Grenze und Pearce weit über jede Grenze hinaus. Dazu gibt's fröhliches Gefiedel auf der Tonspur, genüßliche Frauenfeindlichkeiten und absolut nichts zu sehen oder zu erzählen. Möglicherweise der schlechteste Film des Jahres, ganz sicher der Langweiligste. Zum Kotzen.

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John.Matrix

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Nicht meine Meinung, aber nagut. Ob es eine Männerphantasie ist sei ma dahingestellt. Ich denke eher eine Phantasie der heutigen Männerwelt, die nicht begreifen können, dass es damals solche Zustände gab und es durchaus zur Realität gehörte sich mit anderen Mitteln zu Wehr zu setzen. Aber das werden so Kritiker, die nichts anderes im Leben gatan haben als in die Röhre schauen und Texte zu tippen wohl nie kapieren.


Julio Sacchi

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Nee, die sicher nich.


Richard Lammel: DVD-Forum.at Richard Lammel: DVD-Forum.at

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8.5Ausgezeichnet

Mit 'Lawless' ist ein exzellentes Genre Werk entstanden, welches sowohl als Regiefilm, aber auch als Ensemblefilm durchgehen könnte. [...] 'Lawless' ist nicht nur für Western Fans ein absolutes "Must See".

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SoulReaver: CinemaForever

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4.0Uninteressant

[...] Die Charaktere sind nicht nur bedenklich angesiedelt, sondern auch vollkommen eindimensional. Jeder kämpft für sich, genau wie der Zuschauer, dem die Schicksale ab einem bestimmten Zeitpunkt vollkommen egal sind. Die erklärte Gesetzeslosigkeit und familiäre Bindung innerhalb der Brüder, die blinde Legalisierung der Gewalt und die politische Fragwürdigkeit sind Themen, die nur halbgar angeschnitten werden. "Lawless" ist einer der Filme, die man schnell wieder vergessen hat, einfach weil Derartiges schon viel zu oft erzählt wurde. [...]

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J!GS4W

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Schade Schokolade. Aber naja, ich hab ja Boardwalk :)


SoulReaver

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Damit bist du deutlich besser bedient. Außer du willst Zeuge davon werden, dass LabelloBöff tatsächlich stark schauspielern kann. :)


David Rooney: The Hollywood Reporter David Rooney: The Hollywood Reporter

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8.0Ausgezeichnet

Obgleich Lawless nicht die mythischen Dimensionen der wirklich großartigen Outlaw- und Gangsterfilme erreicht, ist der Film ein wahrlich unterhaltsames Märchen, das in einem lebendigen Milieu angesiedelt ist, mit Style erzählt wird und eine außerordentliche Besetzung zu bieten hat.

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Keith Phipps: The Onion (A.V. Club) Keith Phipps: The Onion (A.V. Club)

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7.0Sehenswert

Vom ersten Moment an wird bei Lawless deutlich, dass man hier einen optisch ansprechenden Film vor sich hat. [...] Doch am Ende schießt der Film etwas zu sehr übers Ziel hinaus.

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Nick Pinkerton: The Village Voice Nick Pinkerton: The Village Voice

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5.0Geht so

Die Handlung steht oft im Konflikt mit dem Piktorialismus des Regisseurs - sie schleppt sich voran, wenn sie auf den Höhepunkt zusteuern sollte [...].

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Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly

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7.5Sehenswert

Hardys Präsenz ist wirklich beeindruckend, aber Lawless wirkt nur lebendig, wenn's blutig zur Sache geht.

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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5.5Geht so

In Lawless gibt es zu viele Actionfilm-Klischees ohne ausreichende dramatische Motivation, und interessante Themen und Anekdoten werden verstreut, ohne vollständig erforscht zu werden.

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Lou Lumenick: New York Post Lou Lumenick: New York Post

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4.0Uninteressant

Aufgrund des mangelnden Gespürs für die Ära, für Setting und Kostüme erinnert Lawless doch eher an The Dukes of Hazzard als an Boardwalk Empire.

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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

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6.5Ganz gut

Mit einem granatenmäßigen Cast, einem ikonischen Drehbuchautoren in Gestalt des Rockpoeten Nick Cave und dem australischen Regisseur John Hillcoat erwartest du einen neuen Klassiker. Was du bekommst ist ein ehrgeiziger Versuch.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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6.5Ganz gut

Lawless basiert auf Fakten, aber ich wünschte, es würde auch auf erkenntnisreichen Einblicken beruhen.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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6.5Ganz gut

Das Prohibitions-Drama Lawless beweist unter anderem durch Tom Hardy Charme, doch wirkt die Story ausgetrocknet.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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5.0Geht so

Das unnachgiebige Abschlachten ist zutiefst brutal, aber ohne eine überzeugende Charakterentwicklung bleibt Lawless einfach leblos.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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7.5Sehenswert

Die grandiose Besetzung, die der in Australien geborene Regisseur John Hillcoat hinter sich versammeln konnte, lässt einen wirklich staunen. [...] Lawless muss man einfach auf de großen Leinwand sehen.

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Edward Douglas: ComingSoon.net Edward Douglas: ComingSoon.net

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7.5Sehenswert

Guy Pearce sticht in der Rolle des Charlie Rakes wirklich heraus, während Shia Labeouf bei dieser sonst wirklich hervorragenden Besetzung schon fast einer der schwächeren Darsteller ist.

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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7.5Sehenswert

Hillcoat und Cave liefern uns mit Lawless mehr als nur eine Action-Story. Sie haben mit ihrem Film eine ganze Welt geschaffen.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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5.5Geht so

Die Spirale der Gewalt, die höchst brutal, effektiv mitreißt, ist als billiges Mittel nicht zu billigen, und auch sonst fühlt man sich öfter vorgeführt – mitten im Film..

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Alle Kritiken (24)


Kommentare (59) — Film: Lawless - Die Gesetzlosen


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Ruste

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Bewertung7.0Sehenswert

Brutal, aber ziemlich gute Unterhaltung. Sehr guter Cast.

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Jek-Hyde

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Bewertung7.5Sehenswert

Es gibt keinen, oder wirklich kaum einen Satz, der einem schon vor dem Film das Gefühl gibt "Du wirst gleich einen schlechten Film sehen", als dieser:
Nach einer wahren Geschichte.

Ich glaube ich sollte irgendwann mal die abgefahrenste Scheiße schreiben und davor setzen: Nach einer wahren Geschichte.

Das Problem damit ist, dass man die Wahrheit nicht so filmen kann. Alles wird irgendwie aufpoliert und hochgeputscht, oder im semi-dokustiel präsentiert, schon allein wegen dieser Voraussicht, brach ich den ersten Versucht nach dem auf mich irgendwie klischeehaft und pseudo-cool wirkenden Anfang ab. Ich meine jetzt nach Pseudo-Cool wie das ich-will-so-cool-sein-wie-in-den-70ts-Tarantino, sondern wirklich auf eine nervige Art. Nun hat der zweite Anlauf geklappt, als ich mir sagte: Du schaust jetzt 30 Minuten, wenn du dann kein Bock hast schaltest aus.
Aber was geschah, die Pseudo-coolnes blieb zwar, aber er wurde besser. Die berühmten Gesichter machten ihre Arbeit gut, auch wenn ich glaube das Mia kaum platz zum schauspielern hatte und man dem Konflikt mit ihrem Vater viel mehr Platz einräumen sollte. Der Gurkenglasalkohol war irgendwie cool und die Kulissen wie Kostüme waren sehr schön anzusehen, außerdem machte es auch spaß, trotz einer gewissen, klebrigen, ich kann es nicht anders ausdrücken als: "Meanstremigkeit, Popkornkino-, Actionfilmmäßigkeit". Vielleicht wäre ein richtiges Meisterwerk daraus geworden, wenn der Regisseur fähiger gewesen wäre? Vielleicht hätte Quentins Kumpel Rodriquez es besser gekonnt? Aber trotzdem hat es Spaß gemacht, der schmierige Bösewicht war super und es war dann doch ein klasse Prohibitionsfilm, die ich so schätze.

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arillo

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Bewertung9.0Herausragend

Großartig. Guy Pearce in seiner widerlichsten Rolle. Tom Hardy in seiner sympathischsten als Wortkarger Bootlegger. Shia LaBeuf macht seine Sache anständig wie immer, symphatisch finde ich ihn aber immer noch nicht. Schade dass er so viel Screentime hat. Highlights des Films sind für mich ohnehin die authentisch wirkenden Sets und Drehorte, sowie die Ausstattung und generell die Zeit, in der der Film spielt und wie sie rübergebracht wird.
Leider gibt es zwei Dinge, die sich nicht schlüssig erklären lassen, also eindeutig Fehler im Drehbuch sind.

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Jek-Hyde

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Ich finde ihn aber auch nicht so sympathisch. Und irgendwie könne die alle eine ganze Menge einstecken, als würden sie gerade aus Sin City kommen, auch schon aufgefallen ;-)


Spielberg_Fan

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Bewertung6.5Ganz gut

John Hillcoat’s Gangsterdrama „Lawless“ bedient sich gezielt an einigen bekannten Klischees des Genres und integriert diese in die grundsolide Geschichte. Eine Methode, die weiter nicht schlimm ist, aber auch nicht für besonders originelles Kino sorgt.

„Lawless“ bleibt über seine 115 Minuten eigentlich sehr vorhersehbar und gradlinig, was aber der Unterhaltung keinen Abbruch tut. Längen finden sich in dem Streifen so gut wie nie. Die Action bzw. die Schusswechsel sind gut dosiert und auch ansehnlich in Szene gesetzt. Auch der doch recht prominente Cast ist durchaus sehenswert. Tom Hardy, Shia LaBeouf, Guy Pearce, Jessica Chastian (die man hier auch nackt betrachten darf), Mia Wasikowskaund Gary Oldman in einer kleinen Rolle spielen allesamt zwar nicht auf Oscarniveau, aber bei weitem nicht schlecht.
Stellenweise geht „Lawless“ auch kompromisslos zur Sache und sorgt für den ein oder anderen blutigen Einschlag. In diesen Momenten schafft es der Film dann doch immer kurzeitig, die raue Realität der damaligen Zeit recht passend wiederzuspiegeln. Die Atmosphäre und auch die Musik sind bei „Lawless“ übrigens auch ganz gut getroffen.
Auch wenn „Lawless“ sehr vorsehbar ist, so sorgt der Schluss des Films doch für ein kleines Schmunzeln. An dieser Stelle sei natürlich nichts verraten. Somit bleibt „Lawless“ ein Film, der dem Genre nichts Neues bietet, aber auch nicht als völlig fehlgeschlagen hingestellt werden darf. Solide Gangster-Kost mit solidem Cast. Nicht mehr und nicht weniger!

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derblonde

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine gute Besetzung trägt diesen trotz Schwächen sehenswerten Film über drei Schwarzbrenner-Brüder zur Zeit der Prohibition. Die kompromisslose Gewaltdarstellung und korrupte Bullen/Staatsangestellte passen hier gut hin.

Allerdings machen die fanatischen Kirchengänger mit ihren Bärten einem Angst.

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niceeddy

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Bewertung6.0Ganz gut

Biederer Film über eine der interessantesten, und deshalb auch schon millionenfach filmisch gewürdigt, Zeiten der USA - die Jahre der Prohibition. Diesmal aus Sicht der Schwarzbrenner, die zwar knallhart, aber aufrichtig und vierschrötig (Mr. Vierschrot höchstpersönlich Tom Hardy) daherkommen, im Gegensatz zu ihrem soziopathischen Verfolger, gespielt von Guy Pearce, der ein potentiell sehr guter Freund von Mr. Blonde hätte sein können. Aber trotz des aufwändigen Settings, der Hammerbesetzung (Gary Oldman, Jessica Chastain, Shia LaBöff)und der im Grunde genommen interessanten Story will keine richtige Stimmung aufkommen, die Charaktere bleiben blass und insgesamt ist der Film sogar etwas langweilig. Sicherlich keine Zeitverschwendung, hätte aber viel besser ausfallen können.

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O_osaft2

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Bewertung6.5Ganz gut

Insgesamt bin ich vom Film enttäuscht, hatten doch Trailer und Cover mir die Hoffnung auf eine härtere Version von Boardwalk Empire gegeben. Am Ende schafft es der Film einzig mit Optik zu überzeugen, alles andere ist nur Mittelmaß.

Story:
Die Geschichte über drei Brüder, die zur Zeit der Prohibition Schnaps brennen und es mit einem korrupten und gewaltbereiten Prohibitionsagenten zu tun bekommen klingt so gut. Doch es scheitert an der Umsetzung. Alle Charaktere sind sehr eindimensional und von Anfang an ist die Story auf Konfrontationskurs ausgelegt so, dass sie kaum Überraschungen bietet.

Schauspieler:
Der Cast spielt gut und es ist schön, Shia LaBeouf mal nicht neben einem Autobot zu sehen.

Optik:
Die Kameraarbeit finde ich sehr gut und auch die Ausstattung lässt einen sehr gut in ein Amerika der 1930er Jahre inkl. „Rassentrennung“ eintauchen. Einzig die Filmmusik die sehr zurückhalten ist torpediert diese Atmosphäre mit einigen Songs.

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EasyPauly

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Bewertung7.5Sehenswert

Couch-Popcorn-Kino in nem 1a Setting!!! Also nicht zu viel erwarten und erfreuen!

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a_krueger

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Bewertung6.0Ganz gut

Shia LeBeouf darf mal richtig schauspielern und Tom Hardy spielt den Brummbär seines Lebens.

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vanilla

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Bewertung6.5Ganz gut

dass Tom Hardy, Gary Oldman und Guy Pearce allesamt super Schauspieler sind, ist wohl bekannt. Dass aber ein Shia Leboef, die für mich beste Leistung seiner Karriere abruft, ist nennenswert.
Ansonsten ist es ein ganz guter Film in altem Look und einigen brutalen Szenen. Die Gesetzlosen sind in diesem Streifen beinahe alle, deshalb passt der Titel wie Faust aufs Auge.
Tom Hardy musste sich eigentlich nach WARRIOR gar nicht mehr verstellen. Er spielt diese Rolle 1A identisch.
Sehenswert ist dieser Film, doch zu mehr fehlt ihm einfach die Klasse und eine bessere, ausgefallerene Handlung, trotz eines überragenden Casts.

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iiicchh

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LAWLESS wollte ich jetzt schon dreimal starten; dann war er mir aber doch nicht gut genug, obwohl ich Tom Hardy ja genial finde.. Lohnt sich der FIlm nun? Hilfe ?! :D


vanilla

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auf jeden Fall. Würde den anschauen, lohnt sich. Tom Hardy ist ein Klasse Darsteller;-)


Abettertomorrow

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Bewertung7.5Sehenswert

Insgesamt gelungener Gangsterfilm aus der Zeit der Prohibition, der aber dennoch einiges verschenkt (zu kurz, zu wenig Action, nur Mini-Einsatz für Oldman, dafür zuviel Einsatzzeit für LaBoeuf).

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stuforcedyou

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Bewertung5.5Geht so

„Lawless“ schleppt viele Fehler mit sich herum. In seinem tiefsten Kern ist John Hillcoats Film aber ein durchaus ansprechend geratenes Prohibition-Drama, mit mal gut, mal weniger gut geratenen Ausbrüchen in Sachen Gewalt und Romantik. Die Darsteller geben sich dabei keine Blöße, müssen aber zu oft gegen die inhomogen erzählte Geschichte und die wenig überzeugenden Figurenbeschreibungen ankämpfen. Aber sie kämpfen immerhin und haben so gesehen viel mit den Bondurant-Brüdern gemeinsam.

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Andy Dufresne

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Klingt nach minimum 6 Punkten und minimum 6 Punkte ist dieses vergeigte, aber doch gute Werk auch wert ;)


Fabes

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Ich kann deine Meinung zu 100% teilen. Am Ende bleibt das Gefühl, dass man viel mehr aus diesem Film hätte heraus holen können.


Max Cady

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Bewertung4.5Uninteressant

für mich leider eine enttäuschung. die handlung ist zu schwach, so bleibt nur eine aneinanderreihung von gewalttaten

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tony.freimann

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Bewertung9.0Herausragend

Toller Film mit meinem absoluten Lieblings-Schauspieler: Tom Hardy. Obwohl dieser Typ aussieht, als ob er nicht bis 3 zählen kann, bringt er durch sein unbeholfenes Auftreten trotzdem in jedem Film mein Herz zum schmelzen!
Die Story ist zwar recht platt - und ich dachte nicht, dass ich mich mal mehr darüber aufrege, dass ein Charakter nach gefühlten 20 Volltreffern nicht stirbt, als das 1000 Kugeln den Charakter nicht treffen - dafür aber toll erzählt und gespielt. Solche Rollen stehen Shia LeBeouf doch deutlich besser!

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AgentSmith8

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Dass das Handeln der Figuren hier kaum hinterfragt wird und die Geschichte nicht sonderlich innovativ ist, war mir am Ende egal. Denn Lawless hatte einige der emotionalsten Momente, die ich in der letzten Zeit gesehen habe. Dazu kommt die tolle Atmosphäre und der grandiose Cast (LaBoeuf kann scheinbar nichts anderes spielen als den unüberlegten Jüngling, macht das hier aber gut).

Das Sahnehäubschen ist Guy Pearce als widerlicher Schmierlappen.

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cyberpunky

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Bewertung5.0Geht so

So ein genialer Cast und so ein schwaches Ergebniss, schade!

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Volker Kanopka

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Klasse Film, Klasse Schauspieler, wurde sehr gut unterhalten. EIn bißchen mehr Gary Oldman hätte ich jedoch gerne gesehen.

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CHF

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ist mal was anderes, nicht die typische Mafia-Ballerei in den Metropolen, sondern eher etwas dörflich und ruhig gelegen,abseits der rivalisierenden Banden und ihren Revierkämpfen. Hier wird das Augenmerk auf die Produktion des schwarzgebrannten Gesöffs verlegt und der Film zeigt, dass diese auch ihre Tücken hat. Irgendwie muss das Zeug ja zu den Abnehmern in die Städte gelangen. Hinderlich sind dann alte Klapperkisten und die gierigen Gesetzeshüter.
Eigentlich alles fein gelöst, erstklassiges Setting, tolle Atmosphäre, sehr schöne Bilder, interessante Story ohne Längen und ein fast durchgängig überzeugender Cast.

Eine Schwäche ist dennoch zu verzeichnen. Shia ist mit seiner Rolle überfordert und passt da nicht wirklich rein. Vielleicht sollte er mal Werbung für Katzenfutter machen, das erfordert dann nicht ganz so viel schauspielerisches Talent.....

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Sinister Kid

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Bewertung5.0Geht so

Da wollte einer auf der Dollar-Welle von Boardwalk Empire mitreiten und hat mal eben ein Prohibitionsfilmchen gedreht. Wirklich spannend oder neu war es nicht, da nach alten Genremustern vorgegangen wurde: Die Gesetzlosen werden zu Helden stilisiert, dazu etwas Pengpeng und zuviel Splatter.

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Andy Dufresne

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Bewertung7.0Sehenswert

"Me and my brothers are moonshiners, bootleggers.
In 1920 they paid us the Prohibition Act, making sale of alcohol illegal.
Well, at least it was supposed to be."

Ein sehr guter Freund hat "Lawless" vor ein paar Tagen gesehen und meinte :
"So gut kenne ich dich, das ich weiß dass der Film genau deiner sein wird !
Und einen Charakter wirst du lieben !
Der Film ist so gut,
den schau ich nochmal mit dir !"

Und vorhin taten wir das...

Und ja, der Film kann was (nicht so viel wie besagter Freund meinte, aber das musste ich ihm ja nicht aufs Auge drücken :D) und der Charakter den er meinte (Hardy), ist genau meiner, auch wenn er (und alle anderen Charaktere) kaum groß, tief oder weiterführend gezeichnet werden.

Sehr brutal zum Teil, sehr schelmisch oft, mehr Hillbilly- als Mobsterstyle (gefiel mir aber sehr gut dieses hillbillyeske, hinterwäldlerische).
Das Script bedient sich (sehr) vieler Klischees und einiges ist äußerst vorhersehbar, manchmal passiert genau das was sie einem im "Drehbuchschreibengrundkurs für Anfänger" beibringen...

Guy Pearce hebt Overacting in neue Höhen (selten hat Einer so arg böse und gemein gegen Alle und Jeden sein müssen, wie es diesem Deputy vom Drehbuch draufgepackt wurde) und Gary Oldman ist leider komplett verschwendet ( er kommt drei mal ganz kurz vor und tschüss).
Alle anderen sind passend besetzt und durchaus ansehnlich in ihren Rollen (Jessica Chastain ♥), selbst mein ganz spezieller Freund (Feind!) LaBeouf ist soweit erträglich.

Alles in allem ein leicht unrunder, aber doch recht knackiger, stoisch derber, grimmiger kleiner Film, der aus seiner mehr als ansehnlichen Schauspielerriege zum Teil deutlich mehr hätte machen können, der aber trotzdem durchaus sympathisch und ansehnlich ist.
Dennoch ein guter Film, der mit einer längeren Laufzeit, einem ausdifferenzierterem Drehbuch und einer besseren Charakterzeichnung, durchaus das Zeug zu einem großen Epos gehabt hätte.

"Ain't that just like you, to believe your own damn legend."

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DerDude_

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Da ich keinen Alkohol trinke muss es wohl das Duell werden. Ich wähle Pistolen !


Andy Dufresne

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Let´s get it on!



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