Todfreunde - Bad Influence

Bad Influence (1990), US
Laufzeit 99 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Kinostart 21.06.1990

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5.3 Kritiker
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von Curtis Hanson, mit James Spader und Lisa Zane

Der junge Bankangestellte Michael hat es mit Intelligenz und Fleiß schon ziemlich weit gebracht – doch um wirklich Karriere zu machen, fehlt ihm das nötige Durchsetzungsvermögen: Er lässt sich von skrupellosen Kollegen mobben und in Bars von üblen Typen vermöbeln. Das ändert sich schlagartig, als Alex in sein Leben tritt: Der charmante Draufgänger beschützt ihn nicht nur vor einem aggressiven Raufbold, sondern verleiht ihm auch das nötige Selbstbewusstsein, um sich im Haifischbecken seiner Arbeitsstelle zu behaupten. Geschickt verführt Alex den naiven Michael zu immer neuen, gewagteren Ausbrüchen aus seiner biederen Yuppiewelt. Bald schon reichen wilde Partys mit Drogenexzessen nicht mehr für den allnächtlichen Thrill: Man geht zu Ladenüberfällen und Gewalttaten über. Als Michael merkt, dass der sich immer psychopathischer gebärdende Alex offensichtlich gar keine moralischen Grenzen kennt, beendet er die Freundschaft. Damit löst er eine verhängnisvolle Kettenreaktion aus, die ihren vorläufigen Höhepunkt darin findet, dass Alex eine Frauenleiche in Michaels Apartment deponiert – auf der Mordwaffe natürlich Michaels Fingerabdrücke. Aber damit gibt der Psycho-Freak sich noch lange nicht zufrieden. Schließlich wird Michael klar, dass er Alex töten muss, um ihn wirklich loszuwerden.


Cast & Crew


Kommentare (4) — Film: Todfreunde - Bad Influence

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patcharisma

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Bewertung2.5Ärgerlich

Abteilung "Schräge Werke berühmter Regisseure": "Bad Influence" ist eine unglaublich hanebüchene Psychopathen-Crime-Schrottgeschichte von Curtis Hanson, die mit jeder Minute Spieldauer immer unlogischer und abstruser wird bis zum noch blöderen Ende. Kurz gesagt, einfach ein Film zum Dauerkopfschütteln. Börsenbubi James Spader und sein Wasser-Shisha-dauerkiffender Dumpfbacken-Bruder murksen sich hier also gegen den oberfiesen Rob Lowe an, der immer wieder ein neuer und noch bösartigeren Streich aus dem Köcher hervorzaubert und...bla bla... das hat doch nicht mal Sinn, hier auf die sinn- und spannungslose Story weiter einzugehen!

Das einzige, was hier noch etwas Spass bereitet, ist das Zeitkolorit. Obwohl erst 1990 abgedreht, schmeckt das alles so voll nach den Eigthies: Die geföhnten Frisen, die Kostüme, die Wohnungseinrichtungen, die VHS-Videorecorder, die Clubs mit ihren Neonbars, die Büros vollgepflaumt mit altertümlichen Computer und die nächtlichen Bilder vom schwül-heissen L.A.. Und der Oberklassiker fehlt hier natürlich auch nicht: Nämlich diese von draussen beleuchteten Lamellenstoren, die dann die Gesichter, die Körper oder die Räume so voller Streifen versetzen. Ja, das hat doch Stil!

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Paul Victor

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O Graus, die Schulterpolster. Mehr bleibt dann auch nicht von diesem Film. Modetrash mit zwei sexy Kerlen.


patcharisma

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xDDD! ;-)


TinaCocaine

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Bewertung5.0Geht so

Einen Meilenstein der Thrillergeschichte würde ich den Streifen jetzt nicht unbedingt betiteln, aber man kann ihn sich wohl angucken. Von Spannung ist nicht so viel zu spüren und auch finde ich das Ganze ein wenig naiv, aber man kann sich ganz gut in das Geschehen reinsteigern und mit dem armen Mann mitfiebern. Ich hab ihn jetzt einmal gesehen und das reicht dann auch für´s weitere Leben...

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Shio

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Bewertung5.5Geht so

Fängt gut an und als es dann rund geht, kriegt er nicht ganz die Kurve.

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8martin

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Hinweis, dass es sich hier um eine Adaption des Faust-Themas handelt gilt nur für Insider und ist auch nur für den ersten Teil zutreffend. Der Originaltitel ist doch recht gut:’Schlechter Einfluss’. Der kiffende Bruder des Hauptdarstellers sagt einmal „Wer mit dem Teufel ins Bett geht, muss irgendwann mit ihm bumsen.“ Das deutsche Pendant lautet ’Wer A sagt, muss auch B sagen’ oder ’Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um.’ Die Story wird ziemlich spannend erzählt. Vor allem der Umschwung als die Aufklärung des Mordes an Claire beginnt und das reale Bild in der Wohnung von James Spader mit einer Videoaufzeichnung abwechselnd überblendet wird. Der spielt wie so oft den linkischen etwas hilflos wirkenden Durchschnittsamerikaner (mit großer Brille), der über sich hinauswächst und zum Helden wird. Die wenigen logischen Knacks kann man getrost übersehen, denn am Ende ist ja die Welt wieder in Ordnung.

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