Wenn Liebe so einfach wäre
It's complicated (2009), US Laufzeit 120 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 21.01.2010
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von Nancy Meyers, mit Meryl Streep und Steve Martin
Nach über einem Jahrzehnt der Trennung pflegt die erfolgreiche Bäckereibesitzerin und Mutter dreier erwachsener Kinder Jane eine mittlerweile freundschaftliche Beziehung zu ihrem Ex-mann Jake. Doch nach der College-Abschlussfeier ihres gemeinsamen Sohnes flammen alte Gefühle wieder auf. Erst eine heiße Nacht und dann eine leidenschaftliche Affäre der Ex-Ehepartner nimmt wirbelnd ihren Lauf. Da Jake inzwischen mit der deutlich jüngeren Agness verheiratet ist, nimmt jetzt ausgerechnet Jane die Rolle der “anderen Frau” ein. Als wäre das noch nicht kompliziert genug, begibt sich dazu auch noch der geschiedene, überaus solide und liebenswerte Innenarchitekt Adam mitten ins Kreuzfeuer dieser neu entfachten Romanze.
- DVD
Cast & Crew
-
Nancy Meyers
-
Meryl Streep
-
Steve Martin
-
Alec Baldwin
-
John Krasinski
-
Lake Bell
-
Daryl Sabara
Regie
Schauspieler
-
Mary Kay Place
-
Alexandra Wentworth
-
Hunter Parrish
-
Zoe Kazan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gabby Adler
-
Caitlin Fitzgerald
-
Emjay Anthony
-
Nora Dunn
-
Bruce Altman
-
Robert Curtis Brown
-
James Patrick Stuart
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Moss
-
Peter Mackenzie
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Alan
-
Pat Finn
-
Heitor Pereira
-
Ramin Djawadi
-
Ryeland Allison
-
Nancy Meyers
- Genre
- Romantische Komödie
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Kalifornien
- Handlung
- Abschlussfeier, Architekt, Badewanne, Bäckerei, Ehefrau-Ehemann-Beziehung, Eifersucht, Exmann, Frauenfreundschaft, Geschiedene Eltern, Hotel, Rechtsanwalt, Rendez-Vous, Scheidung, Verheirateter Liebhaber
- Stimmung
- Gutgelaunt, Romantisch, Sexy, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Wenn Liebe so einfach wäre
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US/GB 2001
Trailer zum Film Wenn Liebe so einfach wäre
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Kritiken (18) — Film: Wenn Liebe so einfach wäre
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenNancy Meyers weiß genau, „Was das Herz begehrt“. Die Großmeisterin des romantischen Komödienfachs brachte Frauenfüsterer Mel Gibson und Helen Hunt ebenso zusammen wie Diane Keaton mit Jack Nicholson. Auch diesmal geht’s um das, „Was Frauen wollen“, eigentlich lautet das Thema aber: Seitensprünge für Senioren. Und bei ihren beiden aktuellen Hauptakteuren Meryl Streep und Alec Baldwin ist obendrein der Ex im Spiel.
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenWarum sehen Leute im Kino so gerne so reichen Filmfiguren in so geschmackvoll eingerichteten sündhaft teuren Häusern beim Kuchen backen und Quatschen zu? IT'S COMPLICATED ist keineswegs so kompliziert, wie es der Titel glauben machen will: Frau in den besten Jahren vögelt mit Ex-Mann, während sie sich für ihren Architekten zu interessieren beginnt. Streep tendiert in Rollen, die sie unterfordern, zum schwer erträglichen Gezappel; Baldwin hat Spaß und macht Laune, besonders weil er sich entschlossen hat, seine Fettleibigkeit zum Thema zu machen; Steve Martin möchte subtil und zurückgenommen wirken und landet damit in der Kategorie "irgendwie merkwürdig, vielleicht Serienkiller". Der Rest ist biedere, spießige Hollywood-Unterhaltung ohne Dampf, geradezu unangenehm in seiner uramerikanschen SitCom-Dramturgie, kreischende Frauen beim Weißwein inklusive (nur echt mit Rita Wilson, die kriegt nichts anderes).
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Strikerth 2010/05/22 01:18:38
Antwort löschenda hat wohl niemand mehr Spaß beim Film schauen und denkt zu viel über die unwichtigen Details nach :D
Elisabeth Maurer
Kommentar löschen...Der Film beginnt mit statischen Aufnahmen der gehobenen Wohnsiedlung an der Küste, mit den Palmen und den fast gleichen, aneinandergereihten Villen, dann ist eine Party zu sehen, wo sich die Leute oberflächlich und aufgesetzt unterhalten. Da rechnet der Zuschauer vielleicht mit einer Art Demontage dieser Gesellschaftsschicht, ein Offenlegen und eine Abkehr von ihrer Belanglosigkeit und Falschheit. Doch im Verlauf des Films wird klar, daß er genau in dieser Umgebung zu Hause ist, sich wohlfühlt und auch vom Publikum dasselbe erwartet....
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschen[...]Als Glücksgriff erweisen sich dabei zwei Dinge: das Drehbuch und der Cast. Nancy Meyers gelingt der schwierige Spagat zwischen gekonntem Witz und übertriebener Gefühlsduselei und präsentiert einen Film, der 120 Minuten Spaß macht.[...]
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Alles in allem ist „Wenn Liebe so einfach wäre“ dermaßen gut gelungen, dass ich Meyers letzten Film „Liebe braucht keine Ferien“ in nächster Zukunft sicherlich nachholen werde. Für alle, die sich nicht davor scheuen, in einer Komödie auch ein paar nachdenkliche Szenen zu sehen und Film-Enden mögen, die nicht dem üblichen Regisseur-Baukasten entspringen, kann ich hier nur eine Empfehlung aussprechen.
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Gebhard Hölzl : br-online Gebhard Hölzl : br-online
Kommentar löschenKino funktioniert hier, wie in den "guten alten" Tagen, als perfekte Illusionsmaschine, bietet Eskapismus pur. Gleichzeitig nimmt man das Papiertaschentuch knetend an den (Liebes-)Nöten der Helden teil. Und zwar, weil richtig besetzt wurde, alle überzeugend agieren. Vor allem Meryl Streep, die sogar eine Bettszene absolviert.
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Walli Müller: br-online Walli Müller: br-online
Kommentar löschenKein Film, der groß problematisiert, sondern einer, den man entspannt zurückgelehnt genießen kann.
Hauptargument für diesen flotten Komödien-Dreier aber ist und bleibt Meryl Streep! Ihre Ausstrahlung trägt den ganzen Film.
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Kirk Honeycutt: Hollywood Reporter
Kommentar löschenWas Meyers in allen ihren Filmen, für die sie selbst Drehbücher schrieb, kreierte, ist eine Fantasie-Welt in der erwachsene Männer weinen können und ihre Fehler einsehen, während erwachsene Frauen sie genau dafür lieben. Zynismus – echter Zynismus, nicht die oberflächliche, zickige Art aus Club der Teufelinnen – wird verbannt, und wahre Liebe ist eine echte Möglichkeit. Bis zu welchem Grad die Regisseurin ihre eigene Geschichte umzuschreiben versucht, sie tut dies interessanterweise für zahllose Frauen mittleren Alters, und vermutlich für mehr als ein paar Männer, die jeden Tag genauso viele Pillen schlucken müssen, wie Alec Baldwins Charakter, um es durch den Tag zu schaffen.
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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail
Kommentar löschenObwohl der Film sich an die üblichen Hollywood-Formeln hält, lässt er den Zuschauer im Unklaren, welchen der beiden Männer – wenn überhaupt einen von ihnen – Meryl Streep am Ende wählt. Manche werden einen Film hassen, in dem alle Charaktere auf obszöne Weise privilegiert, narzisstisch und selbstzufrieden sind. Mein Problem ist eher, dass der Film auf seine super-süße und knuddelige Weise viel zu sehr die Ansprüche seines Publikums befriedigen will.
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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews
Kommentar löschenDieser Film ist der bisher vollkommenste von Meyers Werken. […] Meyers schreibt ihre Drehbücher immer aus der Sicht der Frau, und diese Qualität macht ihre Filme so unterhaltsam. Sie wärmt nicht dieselben alten Klischees auf, die in von Männern gemachten Filmen gleicher Art dominieren. Dieser Film ist nicht perfekt, und das Ende ist vielleicht etwas zu ruhig geraten für den Geschmack von manchen, aber der Streifen liefert zwei Stunden lang so gute Unterhaltung, wie irgendetwas, wofür Meyer bisher verantwortlich war – und es ist eine Erfrischung für alle, die von den „ernsthaften“ Oskar-Anwärter Filmen hinuntergezogen werden.
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David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror
Kommentar löschenGlücklicherweise findet Regisseurin Meyers eine Balance zwischen Saccharin-süß und gefühlvoll in ihrer neuesten romantischen Komödie, einem warmen, cleveren und klugen Werk über das Paarungsverhalten der Mittfünfziger aus Kalifornien. […] Während es so aussieht und sich anhört wie ein Chick-Flick, […] ist es doch ein Film, der sich gleichzeitig bekannt und erfrischend neu anfühlt. Zum Einen durch das Thema – wann war das letzte Mal, das jemand eine Sex-Komödie mit so alten Hauptdarstellern gedreht hat? Zum anderen gefallen auch die Stars, vor allem Baldwin, der ganz gegen seinen eigenen Typ spielt.
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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer
Kommentar löschenIch habe es genossen, dem Spektakel zuzusehen, das Menschen mittleren Alters in diesem Film aus sich machen. Und mir hat das einfühlsame Verständnis des Films für die Reaktion der Kinder gefallen, die mit einer neuen Romanze der getrennten Eltern konfrontiert werden. Dieser Film ist einfach unterhaltsam.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenDer Film arrangiert die üblichen Güter aus Nancy Meyers Bäckerei neu, und manche von ihnen sind einfach über ihr Haltbarkeitsdatum hinaus. Ach, ich hasse Essens-Analogien in Kritiken. In einer Saison mit vielen guten Filmen gibt es mehrere bessere Möglichkeiten als diese. Ein Wort der Wahrheit: Ich erwarte, dass der Film unglaublich gut ankommen wird bei der Zielgruppe [...] .
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenDie schwächste Stelle des Drehbuchs sind die langweilig gezeichneten Kinder [von Meryl Streep und Alec Baldwin]. Der beste Teil ist die Fähigkeit von Regisseurin Meyers, durch die Stimmungen zu segeln, von reumütig amüsanten Erkenntnissen über die Ehe und Untreue, und was wir alles für die Liebe bereit sind, zu tun – bis zur Schlafzimmer-Farce […] Man weiß, wohin die Reise geht, aber Meyers Drehbuch ist clever [...] .
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K. Zeckau : http://film-dienst.kim-info... K. Zeckau : http://film-dienst.kim-info...
Kommentar löschenDie Realität sollte man also vor der Kinotür lassen, wenn man seinen Spaß an „Wenn Liebe so einfach wäre“ haben will. Ist diese Bedingung erfüllt, steht dem Vergnügen wenig im Wege. Das liegt vor allem an der wunderbaren Schauspielerriege, aber auch an Meyers’ versiertem Handwerk in Sachen Buch und Regie, das seinen Niederschlag in witzigen Dialogen, sich abstrus entwickelnden Situationen und einem guten Timing findet.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenHervorragende Schauspieler, eine exquisite Kameraführung und ein bis in die Details tadelloses Produktionsdesign zeichnen „Wenn Liebe so einfach wäre“ aus. Obwohl der Humor im Film öfters einen für die Zielgruppe zu vulgär-zotigen Ton anschlägt, und der Ehebruch trivialisiert wird, stimmen die Beobachtungen der Regisseurin Nancy Meyers den Zuschauer nachdenklich. Denn „Wenn Liebe so einfach wäre“ zeigt nicht nur komödienhaft eine Frau, die sich zwischen einer verflossenen, neu aufgeflammten und einer aufkeimenden Zuneigung entscheiden muss. Nancy Meyers’ Film verdeutlicht die Leere in Janes Haus und Leben sowie insbesondere den Schmerz der Scheidungskinder. Darüber hinaus veranschaulicht er auch die emotionale Ratlosigkeit mancher reifer Männer, die aus rein äußerlichen Beweggründen der Ehefrau eine Jüngere vorziehen, und sich dann wie Jake fragen müssen: „Was habe ich da bloß aufgegeben?“ – ein Sujet, das etwa aus Woody Allens „Ehemänner und Ehefrauen“ (1992) bekannt ist.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschen'It’s Complicated' heißt Nancy Meyers’ neuer Film 'Wenn Liebe so einfach wäre' im Original –der Titel könnte sehr gut eine generische Bezeichnung fürs ganze Genre der romantischen Komödie sein, schließlich ist Liebe immer auf die eine oder andere Weise kompliziert. Aber der auf diese Art von Streifen abonnierten Regisseurin gelingt es tatsächlich und vor allem dank der beiden Hauptdarsteller Meryl Streep und Alec Baldwin, hier ein kompliziertes und zugleich höchst amüsantes Tänzchen auf die Leinwand zu bringen.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenNein, kompliziert ist in diesem Konsenswerk – wie der Originaltitel uns verkaufen will - rein gar nichts. Nancy Meyers ist ja nun auch nicht für tief greifende Charakterstudien bekannt, sondern für braves Wohlfühl-Kino. Obwohl hier mal wieder Klamauk auf Gefühlsduselei trifft, gelingt Meyers im Gegensatz zu ihren schrecklichen Vorgängern wie etwa „Was Frauen wollen“ und „Was das Herz begehrt“ diesmal eine unterhaltsame und erträgliche Mischung. Das dürfte aber weitestgehend an den beiden toll miteinander harmonierenden Hauptdarstellern Meryl Streep und Alec Baldwin liegen – teilweise schwebt der alte Screwball-Geist durch die Kulissen. Gerade Baldwin, der derzeit dank „30 Rock“ seinen zweiten Frühling nun auch endlich wieder im Kino erleben darf, glänzt als väterlicher Bad Boy. Die blassen Kinderfiguren inklusive des farblosen John Krasinski, der von Film zu Film scheinbar jedes Mal aufs Neue seine sympathisch-langweilige Figur aus der amerikanischen „The Office“-Variante spielen muss - sind indes völlig unnötig und auch die Länge des Films garantiert einigen Leerlauf. Meyers Film lebt also von den Hauptdarstellern und nicht der mehr als nur abgenudelten Geschichte. Dabei ist „Wenn Liebe so einfach wäre“ eine verkappte Teenie-Komödie für Silver-Ager, die sonst mehr als nur gerne ihre lebenserfahrene Nase über Machwerke wie „American Pie“ rümpfen aber in diesem knallhart abgesteckten Zielgruppenkinofilm dahin schmelzen.
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patcharisma 2010/11/06 21:19:01
Antwort löschenAlvesinger, Du bist immer wieder für eine Überraschung gut! xD
Kommentare (36) — Film: Wenn Liebe so einfach wäre
Kommentar schreibenKill_Diether 2011/11/15 19:22:24
Kommentar löschenEben sehe ich gerade, dass die Regiesseurin eine Frau, etwa im Alter von der Hauptdarstellerin Meryl Streep ist. Jetzt wird auch klar, wieso die Geschichte wie von einer vom Leben und den Männern enttäuschten Frau erzählt wird, die andern zeigen möchte, wie witzig, spritzig, clever, sexy, menschlich, ähhhm fraulich, natürlich, sympathisch, einfach toll doch Frauen kurz nach den Wechseljahren sind.
Obwohl ich selbst bald in das Alter der Hauptdarsteller komme, will ich sowas peinliches, abtörnendes, nicht sehen. Igitt, die dicken Waden und Füße von der Streep mit faltigem, wasserhaltigen Schulter- Halsbereich. Auch mehr schockierend als ein Kettensägenmassaker ist die wie aufgepumte Wampe von Alec Baldwin. Mit seinem aufgedunsenen, geschminkten Solariumgesicht ist das ein erschreckender Anblick. Und das ist nicht komisch, sondern ungewollt tragisch.
Himmel hilf, als wäre das nicht schon genug Leid, kommen auch noch 3 Vollspacken-Kinder dazu. Konturlose Bleichgesichter, widerlich liebe Republikaner-Wunschkinder.
Grußelig sind zudem die Freundinnen-Treffen, wo sich Mama Meryl, in ihrem Selbstlob baden darf und dabei von debilen Zustimmerinnen beklatscht wird.
Um fair zu sein gibts ein paar nette Ansätze, wie z.B. manchmal Dialoge mit Erwachsenen-Humor. Am besten gefällt noch Steve Martin, der zurückhaltend und pointiert seine Art von Witz einbringt.
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FilmeGuckerAusBerlin 2011/09/15 17:08:40
Kommentar löschenRomantik-Komödie, die nichts besonderes ist, nicht mal sehr unterhaltsam, eher ein Film für zwischendurch.
Die beste Szene ist die, wo Jane und Jake kiffen - das war lustig inszeniert.
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Chewbacca 2011/06/08 00:47:11
Kommentar löschenWas ist Liebe? Warum vergeht sie manchmal oder vergeht sie etwa nie? Mit solchen Fragen beschäftigen sich viele Filme, doch kaum einer vermittelt einen solchen Charme wie dieser. Vielleicht liegt es an den echten Größen des Kinos, die an der Handlung beteiligt sind, denn Meryl Streep spielt wiedermal wunderbar und sticht ihre jüngeren Kolleginnen locker aus. Zu ihr gesellen sich noch zwei Herren, die natürlich beide um ihr Herz buhlen. Alec Baldwin spielt dabei den Ex-Mann, der vielleicht noch Chancen hat, sehr gewitzt und überzeugend eifersüchtig. Der vermeintlich Neue an ihrer Seite wird durch Steve Martin verkörpert, der endlich mal in einer Rolle agieren darf, die nicht nur aus Slapstick aufgebaut ist.
Am Ende bekommt man nur leider keine Lösung für das Problem mit der Liebe geboten, vielmehr merkt an nur wieder, dass es einfach kompliziert ist.
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JohnnyKee 2011/04/29 01:51:12
Kommentar löschen„Willst du mal ziehen ?“
It‘s Complicated ist ein Anblick des Grauens für Betrachter in meinem Alter.
Zuzusehen wie hier 50 jährige rummachen, flirten, baggern, sich ausziehen und Dinge tun die in diesem Alter eher hinter verschlossenen Türen passieren sollten, ist nur bedingt ertragbar. Dennoch weiß der Film zu überzeugen was an den tollen Schauspielern wie Alec Baldwin, Steve Martin und Meryl Streep liegt.
Diese spielen für dieses Genre so überzeugen und zeigen solch einen Spaß bei der Arbeit, das es den Zuschauer förmlich ansteckt.
Die Dreiecksbeziehung ist nett mit anzusehen und doch recht spaßig.
Zumindest so lange bis die Hauptcharakter im Bett landen.
Da ist nämlich, für mich, der Spaß vorbei!
Gott sei Dank halten sich aber solche Momente in Grenzen und so schlimm wie erwartet waren sie dann, zum Glück, doch nicht.
Ansonsten punktet der Film mit einem netten Ambiente, schönen Locations und Essen.
Ebenfalls überzeugend ist der Score von Hans Zimmer der sich unaufdringlich im Hintergrund hält und für das Genre recht annehmbar ist.
Außerdem beinhaltet der Film eine abgrundtief lustige Sequenz mit jeder Menge gute Laune, Fremdschämen und einem Joint. Halleluja !
Fazit: Leute in der Zielgruppe oder Gleichaltrige werden den Film mögen.
Jüngere Betrachter werden gewisse Szenen nur bedingt vertragen aber sie können auch Spaß daran haben. Im Ganzen doch recht unterhaltsam und kurzweilig.
Eine einfache Komödie die nicht mehr sein will. Richtig so!
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pellekraut007 2011/02/09 11:32:36
Kommentar löschenUaaah! Wieder mal ein Film für Brigitte-Leserinnen! Was für ein seifiger Krampf! Gruhunz! Wenn gute Liebesfilme machen so einfach wäre... hahahaha! Gruhunz!
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Sonse 2011/02/09 21:19:01
Antwort löschenDa war doch wieder Nancy Meyers am Werk, oder? Da gibt es nur eins: Meiden wie die Pest und alle Friedberg und Seltzer-Filme.
Kill_Diether 2011/11/15 19:27:52
Antwort löschen"...Wieder mal ein Film für Brigitte-Leserinnen..." Yes! Dafür meine beiden Daumen hoch und noch ein Schulterklopfen dazu!!!
Marie Krolock 2011/01/02 22:33:43
Kommentar löschenMeryl Streep ist in dieser romantischen Komödie, der die Liebesnöte der etwas älteren Generation zum Thema hat, absoluter Mittelpunkt. Sie spielt wunderbar und hat ein ansteckendes Lachen. Ihren Ex-Ehemann und nun Liebhaber spielt Alec Baldwin, der offenbar weder in seiner ersten noch in seiner zweiten Ehe viel gelernt hat. Auch war etwas merkwürdig, dass er zwar angeblich "nichts richtiges mehr zu essen bekommt", aber dennoch reichlich moppelig war :) Nun denn... liebenswerter fand ich Steve Martin, der nur leicht komisch war, weit entfernt von seinen etwas trottelig-witzigen (trotzdem sehr lustigen) anderen Rollen. Wirklich brüllend komisch fand ich "Wenn Liebe so einfach wäre" nicht gerade, aber eine romantische Komödie ist ja wohl eh auch Auslegungssache - oder eine Frage der jeweiligen Stimmung. Insgesamt ein recht guter Film und Meryl Streep hatte schon wieder eine Rolle mit Kochen und Backen. Bekomme gerade Lust, ein Café zu eröffnen ;)
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Biersepp 2010/11/07 21:29:35
Kommentar löschenKlassisch gestrickte Liebeskomödie, die ohne besonderen Höhepunkte auskommt. Nicht mal die vielversprechende Besetzung hält hier, was sie verspricht.
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patcharisma 2010/11/05 21:15:59
Kommentar löschenDieser verzettelte Film hat eine grosse Message für uns alle auf seinem riesigen Herzen parat: Auch Leute aus der Oberschicht haben ihre Probleme und leiden unter ihnen so wie wir. Zum Beispiel: Wie gelingt es einem, den Anbau ans Hauswesen architektonisch besonders raffiniert anzubringen, welche Hochzeitstorte wäre die schönste für die verwöhnte Gören-Tochter, welcher Feng Shui-Kurs entspannt am besten, welches Vitaminpräparat bringt die richtige Balance etc. etc.
Am wichtigsten ist für weibliche Singles in diesem Segment aber, wie man am Frauenabend mit dem nötigen erzählerischen Amusement die, von den tollen Freundinnen lange erwartete und erlösende Affäre "beichtet", um natürlich anzufügen wie "daneben so ein Verhalten" ja eigentlich ist. Kicher! Um das herauszufinden, platzt man noch schnell beim Shrink unangemeldet vorbei, um dessen überwichtige, alles zählende Meinung zu erfragen. Gewagt! Richtig frech wird es dann, wenn man nach 27 Jahren das erste Mal wieder etwas Pot raucht - was da alles Komisches passieren kann!
So geht das mit verfransten Dialogen zwei geschlagene Stunden lang, immer mit dem Anspruch super-charmy zu sein. Das ist es dann defintiv dann nicht mehr, wenn der Trash-Schauspieler Alec Baldwin, der immer wieder in seinen schnittigen Porsche Carrera anbraust seinem, in der Rolle komplett unterforderten, Nebenbuhler Steve Martin sein Geschlechtsteil über die Live-Cam in die Fresse hält. Meryl Streep's Ambition in dem Ganzen war wohl, dass sie endlich einmal eine Rolle spielen wollte, die ihrem echten Leben vielleicht etwas ähnlich ist. Ihr Schauspiel ist hier grad mal solid, mehr aber auch nicht.
Mich hat dieses überlange, konforme Komödchen mit "psychologischem Tiefgang" und seinem super schlechten Schluss weder gross amüsiert, noch wirklich unterhalten und schon gar nicht ge- oder irgendwie berührt. Falls es Biederkeit noch nicht gäbe, dieser Film hätte sie glatt erfunden. Prädikat: Schwach!
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Sonse 2010/11/05 21:39:26
Antwort löschenDa es sich hier um einen Film von Nancy Meyers (würg) handelt, vermute ich, dass du noch viel zu freundlich warst...
Aber bitte erfülle mir noch meinen Wunsch und rezensiere irgendwann "Eat, Pray, Love"!
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patcharisma 2010/11/05 21:44:14
Antwort löschenHaha, Sonse: Ich und romantische Komödien, das ist wie eine Kuh bergsteigen zu lassen. Ich kenne weder Nancy Meyers und hab eigentlich nicht vor, so Stoff weiterhin zu konsumieren. Aber für Dich tue ich bekanntlich alles... ;-)
Sonse 2010/11/05 21:50:55
Antwort löschenDas ist zwar kein Meyers, aber ich bin mir so sicher, dass du ihn zurecht inbrünstig verachten wirst - und den Verriss würde ich zu gern lesen. :)
DanielleJolie 2010/10/15 09:56:20
Kommentar löschenSuuuuuuper! Hätt ich mir nicht gedacht, dass der echt so genial ist! Super gespielt von allen! Viel Witz, teilweise so trockener Humor - das mag ich! Viel Gefühl, realistische story mit für mich unerwartetem Ende.... einfach empfehlenswert!
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peterpit 2010/10/11 10:33:30
Kommentar löschenIch habe mir schon erwartet, das dieser Film lustig wird, und auch, das es ebenfalls interessant wird. Das wurde mir auch geboten, also ich bin zufrieden mit dem Endergebnis. Baldwin, Streep, Martin, alle einwandfrei. Funny und auch sehr gefühlvoll.
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LMSMDK 2010/08/28 00:25:38
Kommentar löschenIch kann bei diesem Film die Vorhersage bestätigen.
Bei Blitz und Donner wurde ich im Open-Air-Kino gut unterhalten.
Die Story des Films ist etwas anders als erwartet, aber trotzdem gut. Es ist in diesem Sinne keine wirkliche Liebesgeschichte, aber irgendwie auch doch. Naja, auf jeden Fall kann man sich den Film mal anschauen.
Steve Martin ist absolut genial und Meryl Streep und Alec Baldwin machen ihre Sache auch gut.
Viel Unterhaltung wurde mir geboten und das zählt.
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emily 2010/08/20 15:28:05
Kommentar löschenDer Film fällt mal wieder in die Kategorie: Kann man gucken, muss man aber nicht. Ich für meinen Teil war eher enttäuscht: Die besten Lacher kennt man schon aus dem Trailer, ansonsten zeichnet sich der Film durch mehr oder minder platte Dialoge aus. Für mein Gefühl hätte der Film definitiv etwas mehr trockenen Humor und/oder spritzigere Dialoge vertragen.
Pluspunkte gibt es für Meryl Streep, die wie immer toll spielt. Alec Baldwin fand ich ganz akzeptabel, auch wenn ich immer ein erschrockenes "huh" ausgestoßen habe, wenn er (halb-)nackig im Bild zu sehen war - drücken wir es mal so aus, angezogen gefällt er mir besser :-)
Fazit: Guter Film zur Entspannung der Hirnzellen...
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stuforcedyou 2010/06/26 18:43:16
Kommentar löschenMit gut aufgelegten Darstellern, der Reduzierung von all zu tranigem Kitsch sowie pointierten Dialogen und Situationskomik gelang Romantikexpertin Nancy Meyers ein humorvoller Zeitvertreib. Große Überraschungen sollte zwar nicht erwarten und das Tempo ist um einiges zu gemächlich, aber in der Masse von romantischen Komödien sticht „Wenn Liebe so einfach wäre“ klar hervor. Dies liegt u.a. daran, dass hier nicht 28-jährige Möchtegernschauspieler so tun als ob sie High School Schüler im Liebestaumel wären, sondern gestandene Persönlichkeiten, die ehrlich und gewitzt mit ihrem Alter umgehen ohne so zu tun als ob man mit 50 schon Scheintod wäre. Im Grunde ist die Aussage des Films simpel: Liebe ist der beste Jungbrunnen den es gibt. Autorin und Regisseurin Nancy Meyers hat diese Aussage zwar etwas zu renitent und mit den typischen Klischees angereichert, charmant ist es dennoch.
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spanky 2010/06/07 13:19:20
Kommentar löschenDie beste Rolle seit Urzeiten für Alec Baldwin: Herausragend komische Performance mit der nötigen Größe für Selbstironie. Die Streep nervt mich allerdings mit ihrer Omnipräsenz und der Martin passt leider so gar nicht in die Rolle des unwitzig-schüchternen Dates.
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Dem M sein L 2010/05/29 00:13:08
Kommentar löschenAuch wenn ich gerne mal hemmungslos schluchze: Wow, endlich mal ein ehrlicher, erwachsener Liebesfilm...So...ehrlicher als alle anderen.
Und ich verneige mich vor Meryl`s straffem Dekollté!
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last_boy_scout 2010/06/03 18:28:13
Antwort löschenAlso das Dekolleté von Lake Bell fand ich dann doch etwas beeindruckender ;-)
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Dem M sein L 2010/06/04 17:08:27
Antwort löschenAber Meryl ist auch mal eben ganze 30 Jahre älter!!!
last_boy_scout 2010/06/04 22:25:05
Antwort löschenIn 30 Jahren wird wohl auch mein Interesse an Lake Bell stark nachgelassen haben :-)
Tuvok 2010/05/26 23:12:53
Kommentar löschenDie Handlung ist schnell erzählt:
Die Bäckereibesitzerin JANE hat drei erwachsene Kinder und ist schon seit geraumer Zeit geschieden. Ihr Ex-Mann JAKE hat in der Zwischenzeit die jüngere AGNES geheiratet und unterhält eine freundschaftliche Beziehung zu JANE, bis nach der Collage-Abschlussfeier ihres gemeinsamen Sohnes alte Gefühle wieder aufkommen und sie eine Affäre beginnen, obwohl sich zudem zwischen Jane und ihrem Architekten gerade eine neue Beziehung entwickelt. Auch vor den Kindern wird die gemeinsame Liebschaft geheim gehalten. HARLEY, baldiger Schwiegersohn, bemerkt aber bald die Veränderung in Janes und Jakes Beziehung.
Allgemeines Bla Bla:
Irgendwie haben wir in der letzten Zeit eine Romantische Reizüberflutung. Ich Glaube ich habe in einem Jahr noch nie so viele Kinofilme gesehen die auf Romantik abfahren. Na Ja wahrscheinlich kamen die Produzenten vor langer Zeit darauf, dass sich Romantische Komödien mit guten Darstellern viel besser verkaufen als Horror oder Kriegsfilme.
Natürlich ist der Film so ähnlich wie viele andere Filme, aber das macht nichts, es spielen sehr gute Schauspieler mit. Die ganze Zeit dachte ich, he die 2 sind geschieden aber sie wirken als würden sie zusammenpassen und verheiratet sein. Es ist schon komisch, ein Film wie der ohne Meryl Streep ist ein gewöhnlicher Video Film, mit Ihr und Adam Baldwin ist der Film natürlich was besonderes. Er wirkt einfach nett.
Z.b. die Rolle de Schwiegersohnes Harley, ja so ein süßer Kerl. M eine Freundin hat dauernd Entzückungsanfälle bekommen, Kinder die unter der Scheidung Ihrer Eltern leiden und dass Thema der Scheidung ja viele Menschen machen so was mit und sehen das im Kino und kriegen einen Heulanfall.
Was den Film so gut auszeichnet, er ist ein Frauenfilm, er bringt die Frau dazu den Freund zu umarmen, dem Partner zu vergeben, dem Sohn ein Eis zu kaufen, und dem Kind nicht den Hintern zu versohlen weil er die Schule angezündet hat.
Was ich mir bei dem Film so dachte, Na Ja ich bin ja keine Frau Also denke ich nicht so viel, am besten dass man in einer Ehe nicht auseinander geht. Es ist echt schlimm wenn Leute nicht mehr so kämpfen wie früher und bei vielen Problemen sich trennen. Früher haben unsere Großeltern sehr lange zusammengelebt, sie kämpften zusammen miteinander, sie bauten unser Land auf, sie waren genügsam doch dann kam der 1. Computer der hat dann alles verdrängt was gute Werte hatte.
Und heute haben wir eine Welt wo jede 2. Ehe geschieden ist, eigentlich ist der Film eher traurig. Ja er hat so seine lustigen Momente, man sieht beide lachen, es sind gute Dialoge, der Schwiegersohn ist der wahre Hit, die Kinder leiden und litten unter der Scheidung, Jane hat mit 22 den letzten Joint geraucht mit 23 geheiratet, 19 Jahre war sie mit Adam Baldwin zusammen, mit 42 geschieden 10 Jahre braucht sie bis sie über das alles hinweg ist, sie ist 52, er ist ein 55 Jähriger Anwalt der endlich weniger arbeiten kann, und sich in eine 25 Jahre jüngere Agnes verliebt die einen verzogenen Sohn namens Pedro hat und sie will dauernd dass er sich um seine Spermien kümmert, sie will ein Baby.
Die 85 Millionen US $ Komödie hat 112 in den USA eingespielt, was ein Zeichen ist, dass Komödien wieder im Kommen sind, Na Ja mit einer der Besten Schauspielerinnen des Planeten kein Wunder. Was ich witzig fand, Hollywood ist echt prüde, in der Szene wo Adam Baldwin nackt war, sah man ein Körperdouble.
Streep war am Vassar College und für den Film hat sie nachgefragt ob sei die Matura Szene von Ihrem Sohn auf dem ehemaligen College feiern kann, ja wurde zugesagt, eh klar. In einer Szene wo Alec Baldwin sie küsst, verspricht sie sich im Film ,was eine komische Sache war, ja lustig, und das war wirklich so, Alec hat sie einfach geküsst und sie hat sich am Set versprochen und die Szenen wurde in den Film integriert.
Nancy Myers die Komödienspezialistin, selbst Mutter, hat sehr viel Ihrer Ideen in dem Film verbraten die eigentlich gut angekommen sind. Und darum wirkt auch Streep so charmant, ja sie ist ja das Komödienfach gewohnt aus „Mamma Mia“.
Der Film erinnert mich an „Was das Herz begehrt“, der irgendwie ähnlich war. Tja, Der Film selbst erzielte ebenfalls eine Nominierung für den Besten Film (Komödie/Musical) und Nancy Meyers konnte das Rennen um eine weitere Golden Globen-Nominierung in der Kategorie des Besten Drehbuchs machen.
Was in dem Film eine gute Sache ist, Steve Martin ist ja von „L.A. Story“ intelligente Komödien gewohnt auch wenn das 1991 war. Er macht die 3 Ecks Geschichte perfekt, er ist der ruhige Part der dieses Mal nicht lustig spielt und kein Mittelpunkt ist, eher ist er ein Nebenschauspieler. Aber er wirkt gut, er verkörpert den ruhigen Teil des Filmes, der gut zu Jane passt die eine Einsame Hausfrau ist und die 8 Jahre in Therapie war um die Scheidung zu ertragen. Na Ja dass nennt man dann wohl Jennifer Aniston Psychoschock.
Die gleiche Regisseurin die mit dem Diane Keaton Film 2003 für Furore sorgte hat hier ein bisschen was nachgelegt, ja Sex im Alter ist bald kein Tabu und ich bin neugierig wann wir den 1. Film im Mainstreamkino sehen wo 2 88 Jährige Hardcore Sex haben, 88 Viagra vorausgesetzt.
Was ich gut fand an dem Paar, Streep und Baldwin vermögen zu vermitteln was es heißt eine Verbindung zu haben einen Fehler gemacht zu haben auch wenn der ganze Film nicht mit Spannung durchwirkt war, sondern eher so nett leicht daher kommt wie ein Eis im Sommer am Abend nach dem Kinofilm. Die Protagonisten wirken nie lächerlich auch wenn sie nackt sind, und man merkt hier vertrauen sich 2 Schauspieler voll und ganz. Natürlich das große Familiäre und Romantische was man sich merkt ist hier nicht da, und ein Happy End ist schon anfangs vorprogrammiert eh klar, aber für einen netten lauen Sommer Abend ist der Film gut geeignet.
Wer auch nett war, Ehefrau Agnes, die zickige herrschsüchtige an Kinderkriegen denkende lästige junge Zicke von Alec Baldwin, ja die merkt auch bald, he da ist was dahinter, Jake liebt noch seine Exfrau nach 10 Jahren und er gibt natürlich nicht auf.
Vielleicht als Abschluss kann folgendes schreiben. n der US-Serie "30 Rock" setzt Baldwin komödiantische Glanzlichter und sackt für seine Rolle als NBC-TV-Unterhaltungs-Chef regelmäßig Preise ein. Meyers gibt ihm als Mann, der Sex mit der Ex will, aber zu wenig gute Sprechzeilen sondern verlagert zu viele Gags auf Baldwins körperliche Erscheinung. Noch härter trifft es Steve Martin für dessen "Vater der Braut"-Filme sie in den 90ern die Drehbücher schrieb. Aber Meyers hat ja schon in der Vergangenheit Comedian Jack Black die Zähne gezogen und ihn zum braven Schosshund degradiert. So bleibt von Martins betulicher Darstellung kaum etwas hängen. Es gibt im Film wirklich lustige Szenen und das sind Momente in denen man Nancy Meyer den Mut wünscht mal die melodramatischen Gegenstücke zu reduzieren. Das wäre mal etwas Neues.
Wie gesagt ein Film der vielen Leuten gefallen wird doch nicht jedem, er ist unterhaltsam aber kein Muss, er hat sehr gute Schauspieler die aber unterfordert reagieren, Technik und Filmmusik prägen sich in mein Gedankengerüst nicht ein und nach dem Kino ist mir der Film bald egal, aber er hat eine Wirkung hinerlassen ich überlege mir welche Stellung wo zu welcher Zeit, ja das ist mir lieber.
79 von 100
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Strikerth 2010/05/23 09:12:27
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Melcon 2010/04/09 17:43:48
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potatosoup 2010/04/01 13:49:43
Kommentar löschenEiner der besseren Filme des Genres, vor allem Dank der durch die Banken tollen Schauspieler.
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chriskrue 2010/03/26 15:25:25
Kommentar löschenHat mir gut gefallen!
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