Zabriskie Point

Zabriskie Point (1970), US Laufzeit 111 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 30.07.2009

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7.2
Kritiker
11 Bewertungen
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6.9
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339 Bewertungen
13 Kommentare
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von Michelangelo Antonioni, mit Mark Frechette und Daria Halprin

Die Studentin Daria und Mark, den sie vor kurzem kennengelernt hat, sind auf der Flucht. Auch Mark war bis vor wenigen Tagen noch ein Student, hat dann aber auf einen Polizisten geschossen; jetzt ist die Polizei daher hinter ihm her. Die Flucht der beiden führt sie mitten in die Wüste, wo Darias Vater, ein Großindustrieller, ein abgelegenes Ferienparadies erbaut hat. Doch werden sie hier sicher vor ihren Verfolgern sein?


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (12) — Film: Zabriskie Point


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russell

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Bewertung2.5Ärgerlich

o gott - was für eine erinnerung: ich saß im kino und dachte: "ich werd alt...!" (dabei war ich noch keine 30).

und ich hab echt keine ahnung, weshalb ich so überhaupt nichts mit dem film anfangen konnte: zu den 68ern - genauer: den ausläufern - gehöre ich selber, an der musik gibt´s eigentlich nix zu meckern, kamera hatt ich auch schon unruhiger gesehen (und mich nicht so daran gestört) ... aber der film paßt(e) für mich einfach nicht und ich sehe keinen ansatzpunkt für die erwartung, daß ich heutzutage etwas mit ihm anfangen könnte.

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VisitorQ

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Bewertung1.0Ärgerlich

Und Bergman hatte doch recht.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

Le Samourai

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Vollkommener Quarki. :)


Anoirja

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Puh... da bin ich aber froh, dass ich endlich öffentlich dazu stehen kann, dass Antonioni ein weiterer allgemein anerkannter Regisseur ist, mit dem ich nie wirklich warm geworden bin. :) Ist aber lange her und ich habe auch nur eine kleine Auswahl seiner Filme gesehen, da ich rechtzeitig aufgegeben hatte. Bekommt aber sicherlich auch irgendwann noch eine Chance und "Blowup" ist dann wohl als Erstes an der re-watch-Reihe.


lieber_tee

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Antonioni - Zabriskie Point Destruction with Pink Floyd
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=bJsW6ta4X8o
...es kribbelt immer-noch.

bedenklich? 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

lieber_tee

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Komplett anders aber eine ähnliche Gänsehaut habe ich (immer noch) beim "Tears in Rain"-Monolog im Blade Runner.


einSchluss

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Orgastisch. Danke für den link.
Ähnliche Bilder gehen mir durch den Kopf, wenn ich für ein WE meine Wg. verlassen habe und in der Abwesenheit über einen offen Gashahn zwangsgrüb´le.


Le Samourai

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Bewertung9.0Herausragend

Pure Kinomagie: Antonioni inszeniert Hippie-Liebe mitten in der Wüste zur wunderbaren Gitarrenmusik von Jerry Garcia (Grateful Dead) --> http://www.youtube.com/watch?v=z_FNn8LEDnQ
Ansonsten wird kräftig über Revolution philosophiert und diskutiert, ein Flugzeug gestohlen, bunt angemalt und wieder zurückgebracht, sowie im apokalyptischen Finale Konsumgüter in Zeitlupe zu Pink Floyd in die Luft gesprengt.
Michelangelo Antonioni schuf mit dieser einzigartigen Hommage an die 68er-Bewegung ein weiteres höchst beeindruckendes Stück Kino und wird für mich immer mehr zum faszinierendsten, bildästhetisch wichtigsten italienischen Regisseur überhaupt.

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lieber_tee

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Nicht nur "nachgereist" sondern auch ein Abgesang des entsprechenden Zeitgeistes... Mit der Trilogie kenne ich mich nicht so gut aus.


Bob Loblaw

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@Max von Mayerling:
Das ist ein sehr schöne Erklärung von dir, zu Antonioni und Zeitgeist.


midesp

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Beschreibung, wie sie hier bei Moviepilot steht, ist total irreführend und trifft die Handlung des Filmes nur im entferntesten Sinne - wenn überhaupt. Womöglich hatte ich zu hohe Erwartungen an den Film. An den schönen Naturaufnahmen hat es nicht gefehlt, die Schauspieler fand ich auch sympathisch und langatmige Szenen (wobei ich finde, dass es bei Zabriskie Point gar nicht mal der Fall ist) sind bei mir eigentlich meistens willkommen. Die Rede war hier von Freiheit, von der Flucht und Auszeit aus der Konsumgesellschaft, eine Hommage an die 68er. Leider kam bei mir dieses Gefühl nicht an. Selbst wenn die Wüstenszene womöglich all das darstellen sollte, finde ich die Umsetzung der Idee viel zu schlicht gehalten, als dass es auf diese Beschreibung zutreffen könnte. Ich hätte mir, neben dem etwas mehr ausgearbeitetem Thema, auch mehr Charaktertiefe gewünscht. So bleibt der Film für mich leider nur als eine mittelmäßige und oberflächliche Romanze in Erinnerung.

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Blonder

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film fängt stark an und endet stark. Aber der Mittelteil, das Zusammentreffen der beiden ist ein wenig langatmig inszeniert. Eine junge Frau und ein junger Mann treffen sich in der Wüste und lieben sich, daraus besteht eigentlich schon der ganze Mittelteil. Aber ich denke mal, dass die Szenen der Liebenden in der Wüste für die Freiheit der Menschen in einer von Konsum regierten Welt stehen.
Ein Film, der damals genau den Nerv der Zeit traf, und wenn man mal darüber nachdenkt tut er das auch noch heute. Dennoch muß man ganz klar sagen, man hätte mehr aus dem Thema heraus holen können.

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Brentano

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noch mehr Explosionen?


Effenberg

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Bewertung2.5Ärgerlich

So prätentiös, dass es weh tut. Das ist insofern gut, als der Schmerz am Einschlafen hindert. Was wiederum bezogen auf den Film eigentlich schade ist...

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Brentano

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Na danke und das von einem dezidierten (?) Fußball-Freund, das hat gesessen! Naja, wir verstehen uns, sicher sollte niemand zu nichts, (auch nicht zu Filmen) "gezwungen" werden, Ciao. ß)


Effenberg

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Ja, das stimmt. Manchmal überkommt mich aber der Pflichteifer (sonst nirgendwo). Als wären Filme Hausaufgaben...und das beim Hobby! Bin eigentlich kein Fußball-Freund, aber der Name hat einfach eine gewisse Poesie...auf jeden Fall nichts für ungut! :) Habe mich wirklich ein bisserl ertapt gefühlt. Beim "Antichrist", zum Beispiel, habe ich gekichert wie ein Schulmädchen, also warst du gar nicht so weit vom Ziel entfernt...


maslobojew

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Bewertung9.0Herausragend

Pointierter und einfacher kann eine Bestandsaufnahme der modernen westlichen Gesellschaft kaum sein. Die Verzweiflung über die vorgefundenen Ergebnisse wird für mich in der berühmten Explosions-Schluss-Sequenz deutlich.
Am Handeln der Polizei auf dem Flugfeld kann man ablesen, dass sich die Angst der Staatsmacht, Kontrollverlust zu erleiden schon immer in übermäßiger und überhasteter Gewalt äußert.

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Brentano

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Sehe ich ähnlich, schön das es noch ein paar "anders" bewusst- nachdenkliche Menschen gibt, ß)


Schlegel

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Bewertung9.0Herausragend

Dem Film die Laiendarsteller und eine mäandernde Handlung vorzuwerfen (wie es der Spiegel getan hat) mutet bei einem Antonioni-Film doch etwas absurd an. Als würden "L'eclisse" und "Deserto rosso" nicht vor hölzernem Spiel nur so strotzen, als wären Antonionis Filme sonst ein Ausbund an Stringenz. "Zabriskie Point" hat mich mit seiner Zärtlichkeit und Milde überrascht. Trotz aller Sympathie für die Protagonisten ist spürbar, dass hier ein Älterer auf die nachfolgende Generation blickt. Antonioni wird zum Schwärmer, kurioserweise, und doch ist er sich seiner Distanz immer bewusst. Beiläufig notiert er am Anfang, wie Studentinnen von revoltierenden Studenten zum Kaffeeholen ausgesandt werden. Übersteigert und furios entsendet er die Revolte am Ende ins Reich der Träume. Natürlich kann man einen Antonioni, der Film immer als Kunst begriffen hat, nicht auf simple Botschaften reduzieren. Umso enttäuschender, dass ausgerechnet einer seiner zugänglichsten Filme von der Kritik in unsäglicher Plattheit abgestraft wurde.

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patcharisma

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Mag Dein Fan-Comment, aber der Film ist einfach zu verpennt... xD


Schlegel

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Naja Fan ist übertrieben. Ich denke, es ist ein guter Film.


Stefan Ishii

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Normalerweise traue ich mich ungern an Kritiken zu Klassikern der Kinowelt. Aber da es zu "Zabriskie Point" hier noch nicht viel gibt, will ich mich trotzdem mal versuchen...

"Zabriskie Point" hat in erster Linie grandios schöne Bilder. Das kann man sicherlich ohne Frage behaupten. Trotzdem war der Film damals ein großer Flop. Das lag sicherlich an den hohen Erwartungen, die an Michelangelo Antonioni gestellt wurden. Nach "Die Nacht" von 1961 oder "Blow up" von 1966 hatten möglicherweise viele Zuschauer andere Vorstellungen. Außerdem stand das amerikanische Kino damals am Anfang eines Umbruchs.

Aus meiner heutigen, persönlichen Sicht finde ich, dass "Zabriskie Point" nach "Beruf: Reporter" von 1975 Antonionis zweitbester Film ist. Ich liebe den Stil einfach. Ist "Zabriskie Point" ein missverstandenes Meisterwerk? Vielleicht... Es wurden dem Film linksradikale und anti-amerikanische Aussagen vorgeworfen. Ich sehe darin vielmehr einen Versuch, den Geist der damaligen Zeit einzufangen. Und das ist Antonioni durchaus gelungen.

Die beiden Hauptdarsteller Mark Frechette und Daria Halprin (die übriegens ein paar Jahre mit Dennis Hopper verheiratet war) machen ihre Sache - obwohl sie nur Laien waren - doch eigentlich recht gut. Und Rod Taylor in einer kleinen Nebenrolle zu sehen, ist wirklich super. Irgendwie ist er für mich ein Symbol der 50er und 60er Jahre, und passt damit perfekt in seine Rolle. Leider ist der kleine Auftritt von Harrison Ford verloren gegangen; es wäre wirklich interessant gewesen, ihn zu sehen...

Aber der eigentliche Star des Filmes ist die grandiose Landschaft. Zabriskie Point ist ein Naturschauspiel. Bizarre Gesteinsformationen wurden durch starke Erosion erschaffen. Dieses wunderschöne Gebiet wurde durch Michelangelo Antonioni beeindruckend auf Film gebannt. Aber auch die restlichen Landschaftsaufnahmen sind wunderschön.

Die Musik spielt ebenfalls eine gewichtige Rolle. Antonioni wählte eher ruhige, aber trotzdem emotionale Songs von Pink Floyd, The Grateful Dead oder den Rolling Stones, um sein Werk zu untermalen. Aber er setzte sie nur spärlich ein. Damit "verkommt" das Werk nicht zu einem Rockkonzert...

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André Friebel

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

er ist gerade gut, weil kaum geredet wird. sonst schau ich mir einen eddie murphy-film an. der film übt gesellschaftskritik. die explosionsszene sollte sogar entfernt werden, weil sie die jugend zum terrorismus anstiften könnte. der film hat aber mehr zu zeigen als nur eine explosion.

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feininger75

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Der Film ist gerade in einer herrlich restaurierten Fassung bei Warner neu erschienen.


Gustav

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Bewertung1.0Ärgerlich

Unendlich langweilig - man kann nicht mal sagen "geschwätzig", weil die Leute sich die meiste Zeit anschweigen - aber immerhin mit ein paar hübschen Exposionen in Zeitlupe am Schluss. Die haben zwar rein gar nichts mit der rudimentären Handlung zu tun (Junge trifft Mädchen), sind aber ganz nett anzusehen.

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