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Frankenweenie

Frankenweenie (2012), US Laufzeit 87 Minuten, FSK 12, Komödie, Animationsfilm, Horrorfilm, Kinostart 24.01.2013


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7.4
Kritiker
34 Bewertungen
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7.0
Community
1917 Bewertungen
108 Kommentare
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von Tim Burton, mit Charlie Tahan und Martin Short

Als sein Hund Sparky ums Leben kommt, erweckt ihn der Junge Victor Frankenstein wieder zum Leben. Kein Geringerer als Tim Burton ist federführend in diesem Stop-Motion-Abenteuer.

Frankenweenie ist das Stop-Motion-Remake eines frühen Kurzfilmes von Tim Burton. Darin wird die Geschichte des kleinen Jungen Victor Frankenstein (Charlie Tahan) und seinem Hund Sparky erzählt. Beide sind beste Freunde und praktisch unzertrennlich. Eines Tages kommt Sparky bei einem Unfall ums Leben. Victor kann und will sich aber nicht mit dem Tod des geliebten Haustieres abfinden. Victor ist technisch sehr begabt und auch ein wenig wahnsinnig. Von seinem Biologie-Lehrer Mr. Rzykruski (Martin Landau) hat er auch die Wirkung von Elektrizität auf den Körper erlernt. Also beschließt er, Sparky mit einer elektrischen Aparatur zurück ins Leben zu holen. Im Keller seines Hauses kehrt Sparky tatsächlich aus dem Hundehimmel zurück, doch damit fangen die Probleme erst an: Noch ist die Gesellschaft nicht reif für untote Haustiere.

Hintergrund & Infos zu Frankenweenie
Frankenweenie basiert auf Tim Burtons Kurzfilm Frankenweenie aus dem Jahre 1984. Damals brachte er dem Regisseur allerdings kein Glück: Disney feuerte den noch unbekannten Regisseur, da der Kurzfilm viel zu gruselig für Kinder sei. Schließlich sollte der Kurzfilm ursprünglich als Vorfilm für Disneys Die Abenteuer des Pinocchio laufen.

Beim Remake von Frankenweenie hat Tim Burton hoffentlich mehr Glück. Immerhin hat er für die Neuverfilmung die Untertützung nahmhafter Freunde auf seiner Seite: Winona Ryder (Beetlejuice), Martin Short (Mars Attacks!), und Catherine O’Hara (Beetlejuice) neben Atticus Shaffer, Robert Capron und Conchata Ferrell sind in Frankenweenie zu hören.

Frankenweenie wird in 3D und schwarz-weiß gedreht. Übrigens ist Frankenweenie nicht Tim Burtons einzige Hommage an die schwarz-weiß Gruselfilme der 1950er: Während in Frankenweenie ganz klar Frankenstein als Vorbild diente, erwies er in seinem früheren Animations-Kurzfilm Vincent (1982) seinem Idol, dem legendären Horrorfilm-Schauspieler Vincent Price die Ehre. (ST)

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Kritiken (24) — Film: Frankenweenie

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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7.0Sehenswert

[...] „Frankenweenie“ fügt die essentiellen Elemente zusammen, die wir ad infinitum mit Tim Burtons Inszenierungen in Verbindung bringen werden: Die morbide Figurierung, die lakonischen Zwischentöne, die skurrilen Individuen, die durchgehend von einem trockenen Witz abgeschliffen werden, und die grenzenlose Gothic-Romantik, die sich in ihrer ganzen Schönheit auf jeden Zuschauer übertragt und ihn nicht nur fesselt, sondern auch zu einem fühlbaren Teil der Narration macht, in der man sich problemlos von Anfang bis Ende verlieren kann. Dabei lässt sich „Frankenweenie“ nicht nur als Hommage an das klassisch-altmodische Grusel-Kino deuten, Burton gelingt auch ein unverwechselbares Revue passieren seiner eigenen Person und dem subjektiven Charakteristikum. Wenn Burton dann noch unscheinbar ein kritisches Auge auf die Ideale des amerikanischen Traums wirft und das Grusel-Märchen mit sensibler Coming-of-Age-Thematik verknüpft, dann entsteht eine eskapistische Huldigung an die Filmwelt, als auch an den wahren Wert der Freundschaft, die nicht immer ganz für die Kleinen geeignet ist, dafür aber mit einem Biss auftritt, den die Erwachsenen wohlwollend annehmen werden. [...]

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Nach einigen eher mittelprächtigen Filmen, stellt Frankenweenie Burtons willkommene Rückkehr zur Form dar. Und tatsächlich hat er seinem Kurzfilm, dessen Story die Stop-Motion-Version durchweg treu bleibt, etwas neues hinzuzufügen. Denn statt sich nur am klassischen Universal-Horror und Frankenstein abzuarbeiten liefert Burton hier einen Rundumschlag über alles was ihn beeinflusst hat und stellt all seinen Lieblingsmonstern ein kauziges Denkmal hin. Von Godzilla über den Wolf-Man bis zu den Gremlins wird hier fröhlich referenziert und auf „Jugend forscht“-Größe eingedampft.

Das ist optisch gewohnt burtonesk, witzig und überraschend anrührend – was bei Burtonfilmen ja nicht immer selbstverständlich ist. Und die Ballance zwischen Mad Science und Liebeserklärung an die Wissenschaft sorgt sogar für ein paar nachdenkliche Zwischentöne, auch wenn die großen Überraschungen ausbleiben. Depp fehlt diesmal und auch Helena Bonham Carter ist auffällig abwesend, dafür glänzt Martin Landau als Vincent Price-Ersatz und Winona Ryder darf in der leicht unterschriebenen Elsa-Rolle düstere Stimmung verbreiten.

Dazu kommen die wirklich schönen Sets, der unerwartete Scope der Bilder und eine Liebe zum Detail die spüren lässt, das Burton wirklich mit Leidenschaft an das Projekt herangegangen ist – eine Leidenschaft die bei „Alice…“ und „Dark Shadows“ zu fehlen schien.

Was er nicht verhehlen kann und will, ist das auch Frankenweenie Burtonland nicht neu erfindet und wir es mit einem Regisseur zu tun haben, der sich nie aus seiner Comfort Zone herausbewegt – vielleicht stecken ihm dafür die schlechten Erfahrungen mit „Planet der Affen“ noch zu tief in den Knochen. Burton bleibt Burton – den gibt es in unterschiedlich gelungenen Iterationen aber gemein ist ihnen alle die gewisse zeitlose 60er Jahre Vorstadtwelt, die Zuneigung zu socially awkwarden Protagonisten und kuriose Nebenfiguren, die sich alle aus den Jugendeinflüssen des Jungen Tim zu speisen scheinen. Das ist okay, macht wie in diesem Falle viel Spaß und ist auch optisch beeindruckend – ohne allerdings zu überraschen. Der erdgebundenere Humor eines Paranorman, das konkretere Setting und die modernen Referenzen und neue Wege zu erkunden, dass überlässt Burton anderen. Das ist einerseits klug, aber auch ein wenig schade – denn vielleicht würde er jenseits der vertrauten Umgebung auch neue Inspiration entdecken.

Doch bis dahin ist Frankenweenie für Burton-, wie auch Filmfans eine spannende Exkursion in die Vergangenheit, nostalgische Erinnerung an die große Zeit des phantastischen Kinos, Liebeserklärung an den Stop-Motion-Film und anrührende Liebensgeschichte zwischen einem Jungen und seinem Hund. Kleine Kinder und die auf quietschbunt konditionierte Generation Ice Age wird damit vermutlich wenig anfangen , aber Animation muss ja auch nicht immer kleinkindertauglich sein. Alle anderen sollten sich den Film ansehen und genießen.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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8.0Ausgezeichnet

[...] Man spürt einfach diese ganz persönliche Note in „Frankenweenie“, das Herzblut der Liebeserklärung an das gute alte Horrorkino. Optisch vollzieht sich eine gelungene Symbiose von moderner Technik und altem Stop-Motion-Charme. Stammkomponist Danny Elfman hat seinem früheren Werk nichts hinzuzufügen, doch ist es nach wie vor beeindruckend, wie sehr seine Musik die herrschende Atmosphäre bestimmt und Emotionen lenkt. Die Handlung beginnt gut und steigert sich sogar mehr als erwartet. „Frankenweenie“ ist rund, gefühlvoll, nostalgisch, sehr lustig und Tim Burtons bester weil aufrichtigster Film seit Langem.

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Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel

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6.5Ganz gut

Obwohl man dem Film in jeder Sekunde das investierte Herzblut ansieht, bleibt Frankenweenie eher ein liebevolles Nebenwerk. Weniger geeignet, neue Zuschauerschichten zu begeistern [...], ist Frankenweenie ein Geschenk an die Fans.

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alviesinger: bummelkino

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8.0Ausgezeichnet

Das ist schön gruselig. Das ist nostalgisch. Das hat Herz. Das Merkwürdige daran? Der Film „Frankenweenie“ stammt von Tim Burton. Dem mittlerweile zum Goth-Fließbandfilmer verdammten Regisseur. Er kann es also noch. Wie Burton hier dem Genre huldigt, ist vorbildhaft. Die Animationen dienen der Geschichte, sehen schnieke aus und verkommen endlich einmal nicht nicht zum Selbstzweck. Die 50-Jahre-Utopia-Welt, das "Twlight Zone“-Gefühl – alles sehr stimmig. Dann schäkert Burton noch mit den Motiven der Aufklärung inklusive Hexenjagd, bietet genügend Insider-Gags, die noch nicht ausgelutscht sind, zitiert Filmgeschichte und gruselt die Kinogänger auf sehr liebevolle Weise. Und einen epischeren – wenn auch sehr kurzen – Monster-Clash gab es seit Jahren nicht mehr auf der großen Leinwand zu sehen. So lässt sich schlussfolgern: Burton, verzichte einfach öfter auf den ollen Schmink-Depp und schon gelingen dir wieder wunderschöne Kleinode, die jedes Fan-Herz höher schlagen lassen. Überraschung gelungen. Außerdem will ich jetzt auch so einen duften Hund wie Sparky!

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Dieter Oßwald: programmkino.de Dieter Oßwald: programmkino.de

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9.5Herausragend

Es gibt nicht sehr viele Filme, die man nach dem Abspann am liebsten gleich nochmals sehen möchte. Dieser charmant famose Fantasy-Zauber von Kino-Magier Burton zählt zu diesen Raritäten. Frankenweenie ist ein oscarträchtiges, makelloses Meisterwerk. – auch ganz ohne Johnny Depp.

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Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de

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8.0Ausgezeichnet

Vom Inhalt von Frankenweenie kann man halten, was man will. Was sich aber sonst auf der 3-D-Leinwand abspielt, ist zum Teil sensationell.

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Stefan Stiletto: fluter, film-dienst.de Stefan Stiletto: fluter, film-dienst.de

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8.0Ausgezeichnet

'Frankenweenie' führt [...] wieder einmal in eine jener Zwischenwelten, die zu einem Markenzeichen der Filme von Tim Burton geworden sind und in der sich die Grenzen zwischen Fantasie und Realität, Gewöhnlichem und Außergewöhnlichem, Leben und Tod auf seltsame Weise verschoben haben.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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8.5Ausgezeichnet

[Frankenweenie ist Burtons] bester Film seit langem [...]. Auch wenn Burton die alten Leichen der Filmgeschichte mit derart viel Liebe re-animiert, dass selbst das toteste Genre wieder zu blühendem Leben erwacht, bei Burton erschöpfen sich Kenntnis und Begeisterung für das klassische Horror-Genre von Dracula, Hammer und Co nicht in Fantum. Aus gelebter Erfahrung klagt er immer wieder den (in-) humanistischen Kern von Ausgrenzung und Verdammung an. Mit unglaublich viel morbidem Spaß.

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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln

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8.5Ausgezeichnet

Der Schwarz-Weiß-Streifen Frankenweenie ist ein hintersinniger Film über das Wesen der Wissenschaft und eine ziemlich aktuelle Betrachtung der menschlichen Dummheit.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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6.0Ganz gut

Technisch perfekt werden die liebevoll kreierten Puppen zum Leben erweckt. Aber die Idee von einem Frankenstein junior, der sich ein Hundemonster schafft, trägt keinen abendfüllenden Spielfilm. Eher ein Liebhaber-Film.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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7.0Sehenswert

So wunderbar gelungen die Animationen auch sind, so schön die Hommage ans Monsterkino der 1930er Jahre, über die vollen 87 Minuten trägt die Grundidee eben doch nicht – zumal Burton vor den wirklich abgründigen Fragen, die auch Whales Frankenstein seinerzeit schon stellte, in Frankenweenie bis zuletzt zurückschreckt.

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José Garcia: Textezumfilm

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8.5Ausgezeichnet

Tim Burtons Spiel mit dem Genre wird deutlich beim „Film im Film“, der außerdem in den 3D-Brillen, mit denen Victors Familie seinen selbstgemachten Film betrachtet, einen selbstironischen Bezug enthält. Im Vergleich zu seinen früheren Horror-Animationsfilmen „Nightmare Before Christmas“ und „Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche“, in denen ein makabrer, eher erwachsener Witz dominierte, zeichnet sich der schwarze Humor von „Frankenweenie“ durch eine familiengerechte Qualität aus. Nicht umsonst inszeniert Tim Burton seinen Film für Disney. Hatte er seine zwei letzten Regiearbeiten „Alice im Wunderland“ (2010) und „Dark Shadows“ (2012) bereits für das Mickey-Maus-Großstudio gedreht, so ist „Frankenweenie“ Tim Burtons erster Animationsfilm für Disney. Dennoch ist „Frankenweenie“ kein Kinderfilm. Seine gruselige und durch die Schwarz-Weiß-Optik noch gesteigerte düstere Anmutung machen die Freigabe ab 12 Jahren verständlich. Die Verknüpfung von 3D-Technik mit einem Schwarz-Weiss-Film gelingt freilich vollends.

Viel zum überzeugenden Gesamteindruck von „Frankenweenie“ tragen nicht nur die schönen weichen Übergänge, sondern insbesondere auch die atmosphärische Musik von Danny Elfman bei, der seit 1985 die Filmmusik für fast alle Tim-Burton-Filme komponiert hat. Je nach Victors Stimmung klingt sie manchmal traurig, manchmal unbeschwert wie in einem Kinderfilm. Dennoch weiß Danny Elfman ebenfalls, Spannung zu erzeugen, ohne seine Musik in den Vordergrund zu rücken. „Frankenweenie“ erzählt vor allem die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft zwischen einem Kind und seinem Hund. Dass Victor Sparky über alles liebt, verdeutlicht Tim Burton von Anfang an, so dass Victors Wunsch, seinen Liebling wieder zum Leben zu erwecken, glaubwürdig wirkt. Diese Disney-gerechte Familienstory verpackt aber Tim Burton in ein Ambiente, das seine eigene Handschrift in jedem Augenblick verrät, weshalb sich „Frankenweenie“ in sein Gesamtoeuvre bestens einreiht.

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Jörg Gerle: Filmdienst Jörg Gerle: Filmdienst

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8.5Ausgezeichnet

Burton ist nicht nur ein Meister der Stop-Motion-Animation, der mit seiner Fantasie und den formenden Händen seiner Helfer die Künstlichkeit der 'Knet'-Figuren vergessen macht; er weiß auch, wie er seiner Geschichte Substanz verleiht. Das beginnt mit Insider-Zitaten, etwa den köstlichen (auch visuellen) Parallelen der Kinder-Charaktere mit Hauptfiguren der alten Universal-Horrorfilme und endet bei dramaturgischen Wagnissen [...]. So avanciert das amüsant-gruselige „Gott-Spiel“ von 1984 zu einem Abenteuer, das gegen Vorverurteilungen aller Art mobil macht und vor den Wagnissen des Unbeherrschbaren warnt.

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BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...

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8.5Ausgezeichnet

"Ein Herz für Zombiehunde: Tim Burtons Stop Motion-Kinoadaption seines eigenen Kurzfilms von 1984 entpuppt sich als teils spaßiges, teils rührendes Abenteuer, das sich aber nicht unbedingt für die gesamte Familie eignet. Denn tatsächlich gibt es hier neben mannigfaltigen Genreanspielungen kleine – aber echte! – Horroreinlagen zu entdecken, die für die wirklich jungen Zuschauer bereits zu viel des Guten sein könnten. Das morbide Trickfest hat sich zumindest bei mir gegen harte Animationskonkurrenten wie Merida – Legende der Highlands und Ralph reicht’s durchgesetzt."

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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8.5Ausgezeichnet

[...] Tim Burton kombiniert einfühlsame Coming-of-Age-Motive mit der eskapistischen Chaosstrategie eines klassischen Monsterfilms. Die melancholischen Befindlichkeiten der Burtonschen Außenseiter, die hier anhand mehrerer jugendlicher Figuren gleich mehrfach in Erscheinung treten, treffen im Schlussakt auf ein das große Desaster feierndes Durcheinander. Burton gelingt es aufs Wundervollste, die Märchenhaftigkeit von "Edward mit den Scherenhänden" auf die spielerische Hemmungslosigkeit seines "Mars Attacks!" treffen zu lassen. [...]

Kritik im Original 28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Arakune: Das Manifest, CinemaForever...

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8.0Ausgezeichnet

[...] Es ist eine Welt voller Trostlosigkeit und Angst vor dem [wissenschaftlichen und sozialen] Fortschritt, in der schon das Berühren zweier kidneybohnen-förmiger Hundeschnauzen als das höchste Gefühl erregter Freundschaft zelebriert wird. Unser Protagonist der einzig denkende Mensch in der monotonen, mit Reihenhäusern zugebauten Vorstadtidylle. Sein einziger Freund: der Hund. Sämtliche Menschen nur (negativ-bizarre) Archetypen mit Weltbildern, die noch aus den 1920er-Jahren zu stammen scheinen.

In diesem Kontext entwirft Tim Burton einen wunderschönen Coming-of-Age-Film, der zugunsten seiner berauschenden Romantik auf jegliche Lebensgrundsätze pfeift und dem Zuschauer damit auf hintersinnige Weise den Spiegel vorhält. Eine Geschichte über eine unbändige Freundschaft, die nichts aufhält und frei von etwaigem Kitsch ist. Der 54-Jährige macht es in seiner Hommage dabei ähnlich wie schon Rob Zombie mit seinem HAUS DER 1000 LEICHEN: Ihm gelingt es, seine filmischen Vorbilder auf eine, maximal zwei klar verständliche Szenen herunterzubrechen und verspielt mit deren Versatzstücken zu arbeiten. Nicht gerade schwer fällt es, sich in den hervorragend inszenierten Effekten und der fabelhaften Mimik der Figuren zu verlieren, denn selbst banale, den Film gleichwohl erst wahrhaft charmant machende Details, wie die Schweißperlen auf der Stirn des übergewichtigen, sich gerade anstrengenden Jungen, hätten schöner nicht sein können. FRANKENWEENIE ist ein Film für die gesamte Familie; während sich die Jüngeren über ein fantastisches Abenteuer freuen, ergötzen sich die Eltern an der bisweilen recht bissigen Doppelbödigkeit, die der Amerikaner eingeflochten hat. Letzten Endes setzt Burton jegliche Naturgesetze außer Kraft und schafft – unbelehrbarer Optimist, der er ist – ein Happy End, das glücklicher nicht machen könnte; auch wenn er dazu, wie schon unser Protagonist Viktor Frankenstein, aus Liebe [zum Film] die alles bestimmenden Gesetze annullieren muss. Das unendliche Leben wird salonfähig. Tod und Verderben sind in der realen Welt doch schon omnipräsent genug. Ein eskapistischer Kindertraum voll unschuldiger Freundschaft und liebenswert-schrulliger Morbidität.

Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Mr Vincent Vega

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Burton ist leider keine 44 mehr. :-)


Arakune

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Ups, da haben mich meine Rechenkünste aber im Stich gelassen! Wird sofort geändert.


Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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7.5Sehenswert

Frankenweenie ist nicht der beste Film Burtons, aber er strahlt eine begeisterte Energie aus. Für die Kinder der Vergangenheit wäre der Film wohl zu makaber gewesen, nicht aber für die Kids von heute, sie haben alles gesehen. Und so erhält der Charme eines Jungen und seines Hundes seine Anziehungskraft.

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Nick Schager: Village Voice, Slant Magazine Nick Schager: Village Voice, Slant Magazine

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4.0Uninteressant

Darauf bedacht, alles sicher und ungruselig zu halten -trotz der Spukhaus-Atmosphäre, vermeidet Burton jede Botschaft und [...] stumpft so jede Kante ab, sodass er Disney-gerechtes Happyend abliefern kann. Trotz aller Schwarzweiß-Schönheit kommt der Film recht einfarbig nichtssagend daher.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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7.5Sehenswert

Frankenweenie könnte die Kinder verwirren, die etwas Helles, Leichtes und Buntes erwarten. Nichts davon trifft auf Frankenweenie zu. Der emotionale Inhalt und der visuelle Stil wird seinen größten Eindruck hinterlassen bei anspruchsvollen Kids und älteren Zuschauern.

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Alle Kritiken (24)


Kommentare (83) — Film: Frankenweenie


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DerTaubendetektiv

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Bewertung9.0Herausragend

Wenn mich jemand fragen würde, welcher Film meiner Meinung nach am besten "Freundschaft" verkörpert, dann würde ich nicht etwa "Ziemlich beste Freunde", sondern FRANKENWEENIE sagen.
Auch, wenn es von außen so zu schienen mag, ist der Film für mich keineswegs ein einfacher Kinderfilm, der von dem verzweifelten Versuch eines Jungen erzählt, seinen Hund Sparky wieder lebendig werden zu lassen. Viel mehr erzählt er die detailreiche Geschichte einer engen und besonderen Freundschaft zwischen Mensch und Tier, über das Leben und den Tod, über das Sein als Außenseiter und ganz besonders: als Kind.
Interessant sind dabei die Parallelen zu einigen Horrorklassikern und auch zur modernen Neuzeit, welche mich in Verbindung mit dem typischen Tim-Burton-Style (ich bin mir ganz sicher, dass es den gibt) immer wieder zum Schmunzeln bringen - sei es auch nur der schlichte Grabstein, der mich entfernt (aber beabsichtigt) an das Hello-Kitty-Logo erinnert.
Die Technik des Filmes bleibt dabei ganz wie gewohnt in Stop-Motion mit aufwendigen Puppen, die mir durch ihr charakterstarkes Aussehen selbst Monate nach dem Sehen im Kopf hängen bleiben (als Beispiel ein toller, aber auch kurzer Auftritt: Colossus).
Ich weiß nicht, ob ich in meinem Wahnsinn nicht irrtümliche Interpretationen über den Film aufgestellt habe, doch mochte ich den Film im Nachhinein noch mehr, als ich es vorher erwartet hatte. Ich mag im Allgemeinen den Großteil von Burtons Filmen sehr, aber Frankenweenie überraschte mich sehr und es ist wirklich Schade, dass er niemals so einen Bekanntheitsgrad erwerben konnte/kann/können wird, wie seine "Geschwister".
Sehr empfehlenswert ist übrigens auch der Kurzfilm dazu.

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Long_Dom

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Bewertung5.0Geht so

Eine nette Hommage an Frankenstein, viele Querverweise an die alten Klassiker, Tim Burton, düster und grau...alles schön und gut aber wo war das Unterhaltsame? Wo das Schaurige? Ich konnte weder einmal lachen noch war es (kindgerecht) gruselig!
Geht so!

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horro

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Bewertung6.5Ganz gut

Eine ganz wunderbare Hommage an viele der alten Horror-Klassiker im typischen Burton-Style. Leider für mich aber auch oft etwas zu infantil, farblos und schleppend. Trotzdem und gerade mit der langen und mühsamen Entstehungsgeschichte etwas was man nicht jeden Tag sieht.

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AmeliaPond

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:)
...wenigstens bin ich nicht der einzige,der sich direkt ein leicht überteuertes Film-Stofftier in England bestellen musste.
Aber bei meinem ist noch alles dran,um da die Ohren abzukriegen muss man sich aber schon anstrengen,oder? ;)


horro

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... da wär doch längst eine neue Rubrik fällig - Basteln mit MP: diese Woche: lustige Figuren aus Tim Burton Filmen ;)


FlintPaper

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Toll. Von Frankenstein's Braut bis Gremlins ist alles dabei! Wunderbare Horror-Hommage voller skurriler Figuren und fantastischer Momente, von Tim Burton liebevoll und altbewährt inszeniert - natürlich nur stilecht in schwarz/weiß. Beginnt relativ harmlos und endet dann im überraschend spektakulären Showdown. Emotional auch nicht gerade berührungsarm. Genre- und/oder Burton-Fans müssen es eigentlich lieben.

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DieFilmguckerin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Tim Burton kam scheinbar nie über den Tod seines geliebten Hundes hinweg - so lässt sich zumindest das regelmäßige Auftauchen der liebenswerten Kläffer in nahezu allen Burtonschen Animationsfilmen erklären, sei es als Geist, als Skelett oder nun eben als Zombie. Vor ziemlich genau 30 Jahren produzierte der Regisseur bereits einen Kurzfilm namens "Frankenweenie", der jedoch nie im größeren Rahmen aufgeführt wurde. 2012 kam es dann schlussendlich doch noch zu einem ausgedehnten Animationsfilm, in dem Tim Burton seinen persönlichen Erfahrungen und seiner Liebe zum Horror-Kino des frühen Hollywoods ausgiebig frönen konnte.

In stilechtem Schwarz-Weiß erzählt "Frankenweenie" von dem eigenwilligen Außenseiter Victor, der lieber seltsame Experimente durchführt oder mit seinem Hund Sparky Filme dreht anstatt mit anderen Kinder zu spielen. Als sein geliebter Hund eines Tages von einem Auto überfahren wird, bricht Victors Welt zusammen. Angeregt durch die Experimente des Lehrers, der Muskelkontraktionen mithilfe von Elektrizität demonstriert, beschließt Victor seinen Hund zu exhumieren und wiederzubeleben. Doch ein eifriger Konkurrenzkampf in der Schule um einen Wissenschaftswettbewerb lässt die Situation schon bald eskalieren.

"Frankenweenie" ist seit langer Zeit und so auf Blockbuster getrimmten Filmen wie "Alice im Wunderland" oder "Dark Shadows" Tim Burtons persönlichster Film und ruft seine älteren Meisterwerke in Erinnerung. Die Geschichte des kleinen Victor und seiner schrulligen Nachbarschaft wirkt glaubhaft und nachvollziehbar und bietet von der ersten bis zur letzten Minute spannende Unterhaltung. Zahlreiche Anspielungen auf Klassiker des Horrorfilms lockern die Handlung auf und bringen jede Menge Witz in die Sache. Sei es die offensichtliche Anlehung an Frankenstein oder die etwas versteckteren Hinweise auf Filme wie "Die Mumie" oder "Das Dorf der Verdammten", es macht großen Spaß die Anspielungen zu suchen und der Film hat trotzdem seinen ganz eigenen Flair.

Wie bereits in seinen vorherigen Animationsfilmen hält sich Tim Burton an die Stop Motion Animation, die dem Film eine besondere Ästhetik verleiht, die durch die überaus passende Reduzierung auf Schwarz-Weiß noch gestützt wird. Wunderschöne, kontrastreiche Bilder spielen wie in alten Hollywood-Zeiten mit Helligkeit und Dunkelheit und werden von der grandiosen Musik des Komponisten Danny Elfman getragen. Auch die Figuren sind interessant und teilweise skurril gestaltet und weisen den typischen Charme von Tim Burton auf - man bemerke beispielsweise die dunklen Augenringe und die langen, dünnen Gliedmaßen.

Insgesamt ist "Frankenweenie" ein großer Spaß, spielt gekonnt mit Klischees und Gewohnheiten des Horrorfilms und wartet mit allerlei Anspielungen für kleine und große Filmfans auf. Die Geschichte des kleinen Jungen, der seinen besten Freund zurück ins Leben holen will, ist so herzergreifend wie skurril und wird keine Sekunde langweilig. Tim Burton besinnt sich zurück auf seine Wurzeln und schafft so einen authentischen und liebenswerten Film, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

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malte.fischer.9404

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Einer der schönsten Animationsfilme 2013!"

Tim Burton und Disney erzählen in einem kleinen Stop-Motion-Film die Welt der Frankensteins neu.
Victor kann den Tod seines Hundes Sparky nicht verkraften, weswegen er eine Möglichkeit sucht Sparky von den Toten auferstehen zu lassen. Das kann jedoch einige unerwarteten Folgen haben!
Die Story ist dann ein wenig Anspruchsvoll, aber besonders im gruseligen Genre gehalten. Der Film ist nicht wahnsinnig brutal, aber für Kinder unter 12 Jahren wirklich viel zu gruselig. Wie man es von Tim-Burton-Filmen gewohnt ist, fehlt der Humor niemals. Ich fand den Film etwas witziger als ParaNorman! Man kann manchmal ruhig lachen. Das beste aber sind die noch so verrückt(en) (aussehenden) Charaktere! Die Technik wurde gut angewendet. Dadurch, dass der Film so super daher kommt, ist es auch gar nicht mehr wichtig, dass alles NUR Stop-Motion in Schwarz-Weiß ist. An das SW gewöhnt man sich am besten in den ersten fünf Minuten, denn man muss den ganzen Film damit klar kommen. Ich war äußerst überrascht, dass der Film Frankenweenie doch ordentlich was zu bieten hat. Er ist zwar nichts für Kinder, aber für Jugendliche, die mit dem Stil keine Probleme haben und für Erwachsene, die ausnahmsweise mal keinen knallbunten kitschigen Film haben wollen. Für mich ist es einer der schönsten Animationsfilme 2013, obwohl da noch 3 andere Filme ganz nah dran sind! Natürlich ist das Geschmackssache, aber Animations- und Tim-Burton-Fans werden diesen Film wenigstens mögen. Die Musik vergesse ich immer zu erwähnen.
Ach ja, da hat Danny Elfman schon was tolles abgeliefert. Dieses Hauptthema bleibt einem immer im Kopf, während man den Film sieht. Nicht schlecht!

Übersicht:
-Stil ist gewöhnungsbedürftig -nicht für jeden (FSK/Geschmack)
+viele tolle Gags +verrückt gute Charaktere +gute Technik/Stop Motion +im gruseligen Bereich +gute Story/Idee (+)wirkt sehr kurz

Witz______++
Anspruch__ +
Spannung_ +
Musik_____+
Genre_____++
Technik____++
Story______+

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ElMagico

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mit "Frankenweenie" kehrt Tim Burton zu seinen eigenen Anfängen zurück und Remaked sich sozusagen selbst. Und es scheint, als tut er dies nach langer Zeit wieder einmal so, wie nur er allein das will. Anstatt Schauspielern gibt es Puppen, wo die Effekte überhand nahmen, da findet man nun wieder Handarbeit. Der große, klitzernde Anzug mochte nicht wirklich passen, war unbequem und man spürt förmlich, um wieviel wohler sich Burton in seiner alten Kleidung fühlt.
Dabei tut er gut daran, einer Horde von absolut absurden Einlass zu gewähren, die im Original Kurzfilm noch draußen bleiben mussten. Denn dieser erscheint einem im Vergleich zu dieser Version beängstigend bieder und harmlos, eben wie man sich einen Kinderfilm von Disney vorstellt. Dies hier ist aber das überbordende und morbide Sammelsurium, das man sich von Burton schon lange wieder gewünscht hat. Natürlich erzählt er irgendwo wieder sein Geschichte, die von den Außenseitern, den Anderen, den etwas abartigen...mittlerweile regieren diese aber Burtons Universum. Die Außenseiterolle haben fast schon die normalen inne. Allein Victors Schulklasse mutet an wie eine Gruppentherapie für angehende Monster und Kreaturen. "Frankenweenie" gewinnt unheimlich durch all diese neuen Figuren und bricht schon relativ früh mit seinem Original. Wenn Burton am Ende aber seine kleine Geschichte vom anderssein in einer doch im Grunde selbst seltsamen Welt in einem furiosen Finale enden lässt, welches anscheinlich alles filmische dieser Welt, aus jeder Epoche und vom A- bis zum C-Movie, über seine Helden hereinbrechen lässt, dann hat das mit dem Ur-Frankenweenie so gut wie nichts mehr zu tun. Das ist dann schon fast Anarchie...im positivsten Sinne.
Sehr schön, wirklich. Ein Bitte hätte ich da nur noch: Bitte, bitte! Bitte ein eigener Film für das Weird Girl und Mr. Whiskers! Bitte! Er muss auch nicht arg lange sein!
Zum Schluss noch ein Zitat von Critic.de, dass in wenigen Worten diesen Film wirklich vortrefflich zusammenfasst: "Frankenweenie"....betrauert nicht den Verfall einer großen, wertvollen Kultur, sondern feiert die Widerständigkeit einer billigen"

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ElMagico

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Yeah! :)


Andy Dufresne

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Der Kreis ist geschloßen :)
Das Zitat am Ende ist großes Kino.


pHrEeK

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Unterhaltsamer Schwarz-Weiß-Stop-Motion-Film um die Frankenstein-Story mit skurril-lustigen Charakteren und sozialkritischen Ansätzen.

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werner-holt

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Bewertung6.0Ganz gut

Trotz Tim Burton bleibt Frankenweenie was er ist. Ein Disneyfilm.

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pellekraut007

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Bewertung3.0Schwach

Lieber Tim, danke für diesen erneut toll gemachten Puppenfilm und deine schaurig-schönen und schrägen Einfälle. 3 Punkte hierfür. Hätte ich ihn nicht gesehen, hätte ich nichts verpasst. Aber das ist nur mein Problem, beziehungsweise meine Erkenntnis ;)! Gähn, grunz, so, jetz geh ich erstmal meinen Joghurt wiederbeleben. Der ist schon drei Wochen übers MHD und ich schau mir nochmal "Nightmare before Christmas" an.

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Laynos

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wirklich ein toller Film, da freut sich Papa, Mama und das Kind plus Omas und Opas, die Geschichte geht wirklich zu herzen, selbstverständlich werden jede menge Lacher geboten, Burton hat es immer noch drauf.

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Tomalak

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Bewertung3.5Schwach

boah is der Hund hässlich

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Spielberg_Fan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Tim Burton-Retrospektive#16

Mit „Frankenweenie“ nimmt sich Regisseur Tim Burton seinen eigenen und gleichbetitelten Kurzfilm vor und zaubert daraus einen äußerst spaßigen Spielfilm, der in jeder Minute den einprägsamen Stil des Regisseurs verinnerlicht hat.

Der in im Stop-Motion- Verfahren gedrehte Animationsfilm bietet an allen Ecken und Ende das alles, was man an Tim Burton immer so geliebt hat. Es gibt skurrile Charaktere, ein Burton-typisches Puppendesign, eine makabere Geschichte, viel schwarzen Humor, Atmosphäre und einen klassischen Elfman-Sound. Burton zieht außerdem vor seinen großen Vorbildern erneut den Hut und präsentiert seinen Film in S/W, was einen Querverweis auf die guten alten Universal-Monsterfilme darstellen soll. Aber auch Godzilla und Co. wird Tribut gezollt, was sich ganz klar im Finale des Films nicht übersehen lässt.

Für mich war „Frankenweenie“ ein gelungener Abschluss meiner Tim Burton-Retrospektive. Mit seinem bis dato letzten Streifen hat Burton wieder zu seinen Wurzeln zurück gefunden und ich hoffe mal, dass er es beim nächsten Film wieder schafft.

Als nächste steht bei mir die Paul Verheoven- Retrospektive auf dem Programm. Allerdings werde ich im Oktober wohl eine „Road to Halloween – Reihe“ starten, die vom 1. bis 31. Oktober laufen wird und sich ausschließlich mit den Genres des phantastischen Films beschäftigen wird. Vielleicht bleibt ja Platz für Verheoven dazwischen.

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Hartigan85

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Für Verhoeven nimmt man sich dorch gerne Platz. ;) Bin schon sehr gespannt auf deine Kommentare, tolle Aktion!


Spielberg_Fan

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Freut mich dass die kommenden Aktionen schon erwartet werden. Wird harte Arbeit, auch weil die nächsten Wochen nicht viel Zeit bei mir hergeben.Werd aber schon immer Abends für die Filme Zeit finden.


Mc-Di

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Rotz und Wasser habe ich geheult. Mal wieder Tim Burton vom Feinsten - genau so wie ich seine Filmchen kenne und liebe.

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michael.pliet

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Bewertung7.0Sehenswert

In erster Linie soll sich der Film von der Story her wohl an Kinder richten. Wenn man das akzeptiert und mit diesen Augen betrachtet, erlebt man bei paar unterhaltsame Minuten. Wenngleich der Stil des Films auf manche Kinder wohl ehr verstörend wirken wird. Dennoch bietet er gute unterhaltung und ist mal ein etwas anderer Film aus dem Hause Disney. Der 3D-Effekt wirkt unterstützend und nicht übertrieben und nervig.

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Daymare

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Bewertung6.0Ganz gut

Der morbide und nicht immer ganz kinderfreundliche Charme macht "Frankenweenie" zu einer echten kleinen Perle, die mit ihren liebevollen Hommagen, vor allem ältere Semester vortrefflich begeistert! Das Design ist aber wie so oft, einfach nicht mein Fall...

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erik.stein.12

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Bewertung5.5Geht so

Frankenweenie: Tim Burton´s Stopmotion Verbeugung vor 30er-Jahre Kultfilmen, wie Frankenstein oder The Mummy, aber auch 50er-Jahre Monster-Spektakeln à la Leviathan oder Godzilla, sowie neueren Klassikern, wie beispielsweise American Werewolf, Humanoids From The Deep, Gremlins, u.v.a… aber leider auch nicht mehr.

Für Fans eben jener Filme ist Frankenweenie ein Nerd-Fest Sondersgleichen, jedoch schafft es der Film nicht richtig zu zünden und weiss außer während seines fantastischen Endes kaum wirklich zu überzeugen. Besonders der Mittelteil hängt, verläuft nach Schema F, wird ausschließlich durch sein tolles Design getragen und sorgt so selbst bei einem 87-minütigen Film für Hänger.
Die Figuren sehen jedoch genial aus, erwecken den Eindruck förmlich vom Zeichenbrett weg auf die Leinwand gesprungen zu sein, die unzähligen Tribute, Anlehungen und Anspielungen auf Klassiker sind intelligent, unterhaltsam gestaltet, wissen 100%ig zu begeistern und halten dem Film am leben.

Fazit: Kann man mal schauen, ist allerdings weniger gut als erwartet, bestimmt nicht Burton´s bester Film und eher was für Fans der alten S/W-Klassiker, als für Jedermann.

Bewertung der Blu Ray findet ihr hier:
http://mr-stone-movies.blogspot.de/2013/07/frankenweenie-blu-ray.html

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Drehmumdiebolzen

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nach dem etwas lauwarmen, wenn auch nicht direkt misslungenen "Dark Shadows" findet Gothic-Genie Tim Burton mit "Frankenweenie" wieder zu alter Stärke zurück in zwar größtenteils gewohntem Fahrwasser, aber mit wiedererlangtem, stilsicherem Charme.
Die Story gewinnt zwar keinen Originalitätspreis, funktioniert aber prächtig als liebevolle Frankenstein-Parodie, Hommage auf andere alte Ikonen des Horror- und Monsterfilmgenres und nicht zuletzt referenziert Burton hier seine eigenen Anfänge mit simplen Super 8 Werken.
Der wunderbare Retro-Stil kommt nicht zuletzt durch den recht unkonventionellen Schwarz-Weiss Look zustande, der wohl aber auch einer der Gründe für den (zu Unrecht!) ausbleibenden Erfolg gewesen sein muss. Was fast schon überrascht, dass sich hier diesmal weder Johnny Depp oder seine Muse Helena Bonham Carter wie noch in "Corpse Bride" die Ehre in kleinen Sprechrollen geben. Dafür setzt der Exzentriker auf ebenso alte Bekannte wie Martin Landau als Mr. Rzykruski oder auch Winona Ryder.
Ein Stop-Motion Film ist generell ein ganz besonderer Augenschmaus und Burton steht hier der Knetmännchen-Konkurrenz von "Wallace und Gromit" in fast nichts nach.
Unerwartet un-"disneylike" lässt er im letzten Akt einen wahren optischen Zitate-Regen auf den Zuschauer los, von zahllosen Anspielungen auf Klassiker wie "Gremlins", "Godzilla" oder auch "Jurassic Park" stopmotioniert er sich innerhalb kurzer Zeit munter durchs Genre, was den Film nicht mehr allzu (zumindest klein-)kinderfreundlich macht. Kritikpunkt ist für mich dann aber doch das wieder unerwartet ver"disney"te Ende, wodurch ein klein wenig die Message von der Vergänglichkeit des Lebens und dem Loslassen von Liebgewonnenem familientauglich abgeschwächt wird.

Fazit: "Frankenweenie" ist ein kurzweiliger, herrlich altmodischer, fast rundum gelungener Puppenanimationshorrorspaß und ein unbedingtes MUSS für jeden Verehrer des Kultregisseurs.

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Mr. Pink

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Sie hat Elsa van Helsing gesprochen. ;) Das war, glaube ich, Victors Nachbarin oder so, wenn ich mich jetzt nicht komplett irre.


Drehmumdiebolzen

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Asoo, ja hatte ich auch in der imdb gesehen. Noch so ein klasse Seitenhieb xD


Velly

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Tim-Burton-Film, wie er sein soll :-)

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AmeliaPond

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Ein ganz wunderbarer Film bis ins kleinste Detail.Ärgere mich immer noch,den nicht im Kino gesehen zu haben,schon allein die Godzilla hommage...hach... <3
Hab mir nach Sichtung erstmal einen Plüsch-Sparky bestellt :)


slangbanger!

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Bewertung9.0Herausragend

FRANKENWEENIE ist, dank seiner kostbaren Details und den kleinen, versteckten Hommagen, gepaart mit Burtons Händchen für skurille, aber süße Figuren, ein sensationeller Animationsfilm. Vermutlich auch der Beste seiner Art! Tim Burton unter Disney in Hochform, wie schon lange nicht mehr!

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