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Alice im Wunderland

Alice in Wonderland (2010), US Laufzeit 108 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Kinostart 04.03.2010


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5.9
Kritiker
71 Bewertungen
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6.5
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394 Kommentare
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von Tim Burton, mit Mia Wasikowska und Johnny Depp

In Alice im Wunderland, Tim Burtons Adaption des Klassikers von Lewis Carrol, muss sich Mia Wasikowska mit den schrägen Figuren des Wunderlands herumschlagen.

Als Alice Kingsley (Mia Wasikowska) einen Heiratsantrag von dem langweiligen angehenden Lord Hamish (Leo Bill) erhält, ergreift sie die Flucht. Sie folgt einem kleinen Kaninchen, fällt schließlich in seinen Bau und schon ist Alice im Wunderland. Dort trifft sie auf jede Menge kuriose Gestalten, wie zum Beispiel den verrückten Hutmacher (Johnny Depp), die Grinsekatze (Stephen Fry) oder die Raupe Absalom (Alan Rickman). Aber das Wunderland wird von der tyrannischen Roten Königin (Helena Bonham Carter) regiert und ein Krieg bricht aus, als ihre Schwester Die Weiße Königin (Anne Hathaway) Alice zu ihrem Ritter erklärt. Kann Alice im Wunderland wieder für Frieden sorgen?

Hintergrund & Infos zu Alice im Wunderland
Alice im Wunderland (OT: Alice in Wonderland) basiert auf gleich zwei Romanen von Lewis Carrol: ‘Alice im Wunderland’ und ‘Alice hinter den Spiegeln’. Tim Burton und Linda Woolverton ergänzen die Geschichte jedoch noch um einige Charaktere besonders in der Rahmenhandlung. Obwohl Alice im Wunderland eher gemischte Kritiken bekam, konnte der Film weltweit über eine Milliarde US-Dollar einspielen und war damit der zweiterfolgreichste Film im Jahr 2010.

In Alice im Wunderland arbeitet Tim Burton bereits zum siebten Mal mit dem auch für einen Golden Globe nominierten Johnny Depp (Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street, Tim Burton’s Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche) zusammen und bereits das sechste Mal mit seiner Lebensgefährtin Helena Bonham Carter (Planet der Affen, Charlie und die Schokoladenfabrik). Alice im Wunderland wurde auch bei diversen Preisverleihungen nominiert und ausgezeichnet, unter anderem auch beim Golden Globe und bei der Oscarverleihung. (ST)

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Mehr Bilder (41) und Videos (5) zu Alice im Wunderland


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Alice im Wunderland
Genre
Abenteuerfilm, Fantasyfilm
Zeit
19. Jahrhundert, Viktorianisches England
Ort
Fantasiewelt, Fiktiver Ort, Phantasien, Schloss
Handlung
Alice im Wunderland, Blume, Enthauptung, Fabelwesen, Flucht, Freundschaft, Garten, Gedächtnis, Hase, Heldin, Hut, Kaninchen, Katze, Krieg, Königin, Loch, Magie, Magische Fähigkeiten, Maus, Mädchen, Oscargewinner, Pilz, Raupe, Ritter , Roman, Rose, Rot, Rückkehr, Rüstung, Schicksal, Schlüssel, Schrumpfen, Surreal, Surrealismus, Tee, Tyrann, Vater, Verlobte, Verlobter, Verlobung, Weiß, Weiße Rose, Weißes Kaninchen, Zaubertrank, Zaubertür, Zwillinge
Stimmung
Aufregend, Eigenwillig, Geistreich, Spannend, Witzig
Zielgruppe
Familienfilm
Tag
3D Konvertierung, Literaturverfilmung
Verleiher
Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH
Produktionsfirma
Team Todd, The Zanuck Company, Tim Burton Animation Co., Walt Disney Pictures

Kritiken (27) — Film: Alice im Wunderland

Arakune: Das Manifest, CinemaForever...

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5.5Geht so

[...] Trotz eines durchaus vielversprechenden Anfangs und des wohl transportierten Gefühls einsamer Andersartigkeit verfällt der Plot kurz nach Betreten des Wunderlandes in dröge High-Fantasy. Lewis Carrolls wahnwitzig verdrehte Nonsense-Dialogie weicht konventionellem Prophezeihungsgeschwafel und aus der erfrischenden Unberechenbarkeit wird plötzlich dröge narrative Stringenz. Lediglich in raren Moment offenbart sich einem die typische burtoneske Verspieltheit, wenn ein lobenswert aufgelegter Johnny Depp von seinem berühmten Futterwacken-Tanz schwärmt oder sich ein abgehalfteter Hase und eine mit einer Nadel bewaffnete Maus gegenseitig wahllos mit Tee-Geschirr bewerfen – viel zu spärlich wird Carrolls kultivierter Wahnsinn in Disneys Popcorn-Großproduktion eingesetzt. Und dabei bietet diese nicht einmal die sonst die narrative Konservativität relativierenden Vorteile technischer Möglichkeiten: Obwohl sich der Plot von „Alice im Wunderland“ theoretisch wunderbar dafür eignen würde, haftet dem surrealen Zauberreich stets das unangenehme Gefühl schlecht emulierter Plastizität an. [...]

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Oliver Schmitt: NEGATIV Oliver Schmitt: NEGATIV

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5.5Geht so

Ist die Nähe zwischen Caroll und Burton so groß, dass es nur einen Konsens geben kann? Berücksichtigt man Burtons Comic Bearbeitung der Batman Figur (Batman und besonders Batman Returns) so hätte man durchaus mehr erwarten können: eine neue Interpretation der Vorlage in der die Handschrift des Regisseurs nicht nur zum mannigfachen Beiwerk wird. Es mag den Anschein haben, dass in dieser Produktion sehr viel Studiopolitik und Zugeständnis dafür gesorgt haben, dass trotz aller guter Voraussetzungen, die gegeben sind, um Alice zu einem typischen Burton Film zu machen, das Werk zu sehr in Routine verfällt, als dass eine überzeugende Wirkung erzielt wird, die alle Elemente unter einen Hut bringt und damit wirklich unterhaltend ist. Die Next Generation Alice ist ein digitales Übermärchen, stromlinienförmig und schön anzuschauen, das seine nachhaltige Wirkung im Verlauf der Traumreise verliert und etwas zu sehr an seiner Opulenz erstickt.

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Xander8112: Xanders Blog

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6.0Ganz gut

[...]
Zusammen mit den oberflächlichen Charakteren, der spannungsbefreiten Story und einer Hauptperson, die einem ziemlich egal ist, muss man zu dem Schluss kommen, dass Tim Burton schon bessere Filme gemacht hat, und so schiebe ich das einfach mal auf Disney.

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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6.0Ganz gut

"Have I gone mad?" -

Tim Burtons Auftragsarbeit für Disney, die erstmals seit BATMAN wieder so etwas wie kommerzielle Studiointeressen den Vorrang gegenüber den Intentionen seines Regisseurs vermuten lässt: Dabei ist ALICE eigentlich ein klassischer Burton-Stoff, jenes Werk von Lewis Carroll, das die Verquickung von Märchenmotiven mit kritischen Seitenhieben auf die Gesellschaft und der Realität als solches, schon lange vor dem amerikanischen Regisseur selbst aufgriff und prägte – und trotzdem: Vollständig zufrieden kann mit Burtons ALICE weder Publikum noch Macher selbst sein.

Er hat die Themen der Vorlage verstanden, formt sie mit Hilfe von Autorin Woolverton durch die Vermischung der beiden „Wunderland“-Romane und der erwachsenen Perspektive sogar wirklich zu einem neuen Gerüst zusammen, nur um es im weiteren Verlauf (zu) großräumig mit bereits bekannten Farben auszumalen. Für einen Fantasten wie Tim Burton eigentlich kurios: Die besten Szenen seiner ALICE-Variation ergeben sich weniger in der Märchenwelt, sondern vielmehr außerhalb von dieser. Das Außenseitermotiv, dass sich wie ein roter Faden durch das Oeuvre des Filmemachers zieht, wirkt innerhalb der korsettähnlichen Adelsgesellschaft, mit der ALICE beginnt und endet, stärker nach, als ihre eigentliche Sinnsuche im Wunderland.

Bisherige Verfilmungen des Stoffes seien ihm zu formelhaft aufgezogen, zu sehr auf Kuriositätenkabinett als auf erzählerischen Film getrimmt, ließ Burton zu seiner Motivation für eine neue Adaption seinerzeit verlauten. Große Worte, die angesichts der jetzigen Struktur des Films verwundern dürfen.
Denn konträr zum Ausbruch aus dem Käfig von Erwartungshaltungen und Zwängen seiner Hauptfigur, verschreibt sich ALICE mit zunehmender Zeit durchaus eben solchen: Anders als bisherige Arbeiten des Regisseurs funktioniert der Trip durch das Wunderland nicht nur wie ein Genrewerk, sondern geht in seinen schwächsten Momenten auch nicht über die Grenzen eines solchen hinaus. So liebevoll und detailliert viele Frames ausgestaltet werden, der gallige Humor Burtons fehlt hier oftmals ebenso, wie das Durchbrechen typischer Blockbuster-Meriten durch umfassenden Subtext. Der Weg zur Emanzipation setzt die Konfrontation mit den eigenen Ängsten voraus, sei es zuerst auf der eskapistischen Flucht, oder später im realen Alltag: Nicht nur optisch gleicht das Fazit des Films ebenso enttäuschend, wie schon fast erschreckend all jenen Schlachtepen vergangener Kinojahre, denen man – ob Narnia oder Mittelerde – langsam überdrüssig zu werden scheint.


Man mag sich selbst damit beschwichtigen, ALICE IN WONDERLAND biete letztendlich genau das, was viele von ihm erwarten werden: Sauber inszeniertes und gut gespieltes „Popcornkino“ mit einigen starken Sequenzen für alle Altersklassen, das bezeichnenderweise mit Avril Lavigne im Abspann sogar noch jene Kajal-Fraktion mitnehmen möchte, denen der Film eigentlich zu bunt sein dürfte. Damit ist ALICE unterm Strich tatsächlich noch ein überdurchschnittlicher Blockbuster, aber auch ein unbefriedigender Burton.

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Louisaw

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Der letzte Satz fasst es perfekt zusammen!


SamHook

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Wow passiert nicht oft, aber 100% agree. Kann man nur unterschreiben und der letzte Satz trifft den Nagel wirklich auf den Kopf. Habe ich auch so empfunden....


Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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7.0Sehenswert

Wenn Tim Burton zur Teeparty lädt, sollte man tunlichst annehmen. Denn der Kaninchenbau öffnet sich nur selten: Neben der Anime-Serie aus den 80ern dürfte allein Walt Disneys „Meisterwerk“ von 1951 spontan vor Augen sein, die übrigen Kinoverfilmungen des fantastischen Stoffs sind weit älter. Burton erzählt seine eigene Vorstellung von Lewis Carrolls episodisch-exzentrisch-exotischer Welt und bedient sich dazu wie schon Disney aus der Fortsetzung „Through The Looking Glass“. Schräge Wunderlichkeiten und skurrile Figuren sind auch Depps Spezialgebiet; folglich wird dessen Rolle maßgeblich ausgebaut, die einen in der Maske, die anderen nach dem Greenscreen-Dreh am Computer derart verfremdet, dass Kindheitserinnerungen fortan auf einer anderen Referenz basieren könnten.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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2.0Ärgerlich

Die Filmwelten eines Tim Burton leben von jeher von ihrer Kreativität und Liebe zum Detail. Burton ist dafür bekannt Spezialeffekte aus dem Computer nur selten einzusetzen. Bei seiner Variante von Alice Abenteuern pfeift Burton aber auf seine alte Tugend und präsentiert ein Wunderland das ganz und gar aus den Rechnern stammt. Anscheinend fehlt Burton jedoch mit solchen großen, ambitionierten High Tech Welten die Erfahrung, denn sein Wunderland wirkt unangenehm lieb- und leblos. Unzählige Details sind zwar vorhanden, aber die Bilder wirken allesamt kalt. So hakt es hier bei einem ganz wichtigen Punkt: Der Atmosphäre.

Der größte Störfaktor ist jedoch die Titelheldin selbst. Newcomerin Mia Wasikowska watschelt als Alice wie eine depressive Barbie auf Valium durch den Film und verspürt den Charme einer Glühbirne. Oftmals ist es unfreiwillig komisch wie sie auf die diversen seltsamen Ereignisse und Figuren im Wunderland reagiert. Da wäre der Titel „Alice im Delirium“ wesentlich passender. Was den Rest der Figuren angeht, so kann vor allem Tim Burtons Muse und Ehefrau Helena Bonham Carter überzeugen. Als rote Königin mit Riesenschädel, die zur Entspannung ihre Füße gerne auf einen warmen Schweinebauch legt, gehören ihr die meisten (gewollt) witzigen Szenen. Die anderen Stars (Johnny Depp, Anne Hathaway) fallen im weiteren Wahnsinn des Wunderlandes nicht sonderlich auf und passen sich der biederen aber dennoch Durchgeknallten Erzählung an.

„Alice im Wunderland“ ist leider eine Enttäuschung und wenig wunderbar. Zwar saß eigentlich der richtige Regisseur am Film aber anscheinend hat sich Burton voll und ganz vom 3D-Fieber anstecken lassen. Schade, aber so verkommt sein Traumprojekt leider zur statischen wie seelenlosen Technikdemonstration.

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mikkean

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Voll auf den Punkt gebracht. Ich hätte mir auch eine "wundervoll" skurrile Märchenwelt von Burton erhofft. Da war selbst seine Schokoladenfabrik noch bezaubernder. Hoffentlich wird seine nächste Arbeit wieder an seine alten Juwele heranreichen.


Stefan_R.: Mann beisst Film

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5.0Geht so

„ALICE IM WUNDERLAND“ [...] muss [...] sich in Burtons Œuvre bei den nur durchschnittlichen Werken einreihen, zu einfallslos ist die vordergründige Reißbrettdramaturgie, zu effektzentriert die komplette Inszenierung. So blitzt an allen Ecken und Enden das der Geschichte innewohnende Potential auf, doch wirklich öffnen kann Burton die Tür zu seinem persönlichen Wunderland nicht.

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bussdee

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... oder nach dem Genuß einer leckeren Pilzsuppe! LOL


ZornGottes

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Ich fand den Film ziemlich schwach, wobei Johnny Depp mit die größte Enttäuschung war. Man sieht von ihm nichts, was man nicht schon in anderen Tim Burton-Filmen von ihm gesehen hätte. Jede kreative Zusammenarbeit kommt irgendwann an ihren Zenit und bei der zwischen Tim Burton und Johnny Depp scheint es langsam so weit zu sein. @bertt: Im Normalfall bin ich durchaus in der Lage, einen Film wieder mit den Augen eines Kindes zu sehen und in eine Phantasiewelt einzutauchen, aber dafür war mir das alles viel zu künstlich und kalkuliert, ganz abgesehen vom wirklich miserablen Drehbuch.


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.0Ausgezeichnet

«Alice in Wonderland» ist ein zauberhafter und überwältigender Ausflug in die Fantasie von Tim Burton.

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Evie: www.inderzange.de

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8.0Ausgezeichnet

Der neuste Streich von Tim Burton und Johnny Depp kam jetzt endlich am 4. März in die Kinos um bestaunt zu werden. So wie es sich für einen echten Kinofan gehört wurde gleich die 1. Vorstellung gebucht und diesmal sogar in 3D, aber zur Technik kommen wir später noch einmal. Die nun mehr 6. Zusammenarbeit zwischen dem Erfolgsduo sollte wieder einmal in einer Fanatsiewelt standfinden, wie so vor in Sleepy Hollow oder Charlie und die Schokoladenfabrik. Erstaunlich dabei ist, das der ganze Film schon in 40 Drehtagen abgearbeitet wurde und dann nur noch am Computer vollendet wurde, wobei diese Aufgabe wohl am größten war.

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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5.0Geht so

Leider ist "Alice" ein schwacher Burton-Film. In einem Wust aus Neu-Interpretation, Literaturadaption und Disney-Remake hechtet die Hauptfigur durch den Film und grast auf schnellstmöglichen Weg alle bekannten Figuren ab. Die seichte Story bietet zudem einen Haufen an dramaturgischen Schwächen. Wo der Disney-Klassiker sich das Abdriften in surreale Sinnlosigkeiten gönnte, verpasste Burton seinem Film ein strenges Handlungskorsett indem nichts mehr wirklich sinnlos oder surreal, sondern von A nach B genaust durchdekliniert wurde. Alice + Zauberschwert + Endgegner = Die Rettung Wunderlands. Von "Bestimmung" ist hier die Rede. "Alice im Wunderland" meets "Lord of the Rings"???
Die visuellen Effekte und die Gestaltung der Figuren sind gelungen. Allerdings sahen manche Hintergründe wie mit der heißen Nadel gestrickt aus. Ganz besonders das finale Duell auf dem Schicksalsberg *hust* Schicksalsturm wirkte wie eine InGame-Videospielsequenz. Auch Danny Elfmans Score wirkte bemüht und wie ein Remix seiner anderen Werke, von Avril Lavignes Song ganz zu schweigen.
Trotzdem unterhält der Film erstaunlich gut. Das liegt zum einem an der gutgelaunten Besetzung und -was viel wichtiger ist- an den hervorragend gezeichneten Figuren, die sie spielen. Die Grinsekatze, die rote Königin, die Hofgesellschaft, der Hutmacher, ganz egal, auch wenn sie noch so kurz auf der Leinwand zu sehen sind, gelingt es Burton ihnen unentdeckte Facetten zu entlocken. An den Figuren sieht man, was aus dem Film hätte werden können, wenn Burton die Vorlage nicht als Fantasyroman missverstanden hätte.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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6.0Ganz gut

Erwischt man bei Tim Burtons „Alice im Wunderland“ nur die 2D-Version, bleibt leider nicht mehr allzu viel für ein unterhaltsames Kinoerlebnis übrig. Die für Burton („Ed Wood“, „Sweeney Todd“, „Charlie und die Schokoladenfabrik“) sehr naheliegende Vorlage wirkt eher wie schnell runtergespult statt liebevoll neu aufbereitet, wenn auch mit fettem Budget und einigen Abweichungen vom Original. Johnny Depp als Pumuckl im Drogenrausch kann da auch nicht mehr viel rausreißen. Nach seinen letzten Rollen in Burton-Filmen wirkt sein verrückter Hutmacher nur wie eine Variation von Altbekanntem. Im Hinblick auf die starken Fantasy-Abenteuer, mit denen Tim Burton uns in den letzten Jahrzehnten verzauberte, scheint er sich mit „Alice im Wunderland“ fast nur auf seinem Erfolgsrezept auszuruhen. [...]

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PrettyPenny

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Ich fand ihn durch das 3D noch schlimmer! -.- Das war ziemlich überflüssig.


Fanpiir...<3

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Ich fand der Film war besonders durch die 3D effekte sehr spannend. Durch die Kindersendung, auf der der Film basiert hat gab es so ein "Ach das waren noch Zeiten" Feeling, weil jeder als Kind Alice geschaut hat.
Johnny Depp fand ich auch sehr gut, weil er den Charakter früherer Hutmacher gut wiedergespiegelt hat. Besonders die Verücktheit die früher durch das einatmen von Quecksilber ausgelöst wurde.


J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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8.0Ausgezeichnet

Vergleicht man diese real, Spezialeffektreiche Version von Alice im Wunderland mit der populären Animation Version von 1951, ist man genauso schlecht beraten wie den Zauberer von Oz mit Aktien Eigenschaften zu vergleichen. Burton hat für diese Generation eine völlig neue Version erschaffen und hat damit eine solide Arbeit geleistet. Es ist ein fachmännischer Versuch, nicht nur unsere jüngsten sondern auch die Eltern verzaubern zu wollen. Dies macht nach der Definition einen lohnenswerten Familienausflug aus.

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TheCorey: MovieMaze

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5.0Geht so

Wäre Elfmans Musik nicht, man wüsste in den meisten Szenen ohnehin nicht, dass man in einem Tim-Burton-Film sitzt. “Sometimes I’ve believed as many as six impossible things before breakfast”, lautet ein Ausspruch der Weißen Königin aus "Through the Looking Glass", den Alice im Film mehrmals wiedergibt. Hätte sich auch Burton daran gehalten, wäre "Alice in Wonderland" vielleicht etwas kreativer und persönlicher geworden. So wirkt der Film oft, als wäre er eine Auftragsarbeit von Disney, das Burton Handlungselemente von Tolkien und Lewis aufzwängen wollte.

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D. Edelstein: USA Today D. Edelstein: USA Today

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8.0Ausgezeichnet

Um Tim Burton's Alice in Wonderland zu mögen, muss man akzeptieren, dass der Film nicht die Adaption von Lewis Carroll's Alice's Adventures in Wonderland oder seinem Nachfolger, Through the Looking Glass, ist, sondern eine hübsche Hollywood-Hybride. [...] Wenn du darüber hinwegkommst, ist Alice in Wonderland ziemlich wundervoll - oder heißt es dann untervoll?

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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer

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5.0Geht so

Letzlich wirkt Alice wie ein Vorwand, um Happy-Meal-Spielzeug zu verkaufen.

Wahrheitsgemäß müßte der Film "Alice in Narnia" genannt werden, mit Zwischenstops in Disneyland, Shire, Rohan, Naboo und Oz.

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Ellena

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genau!
Kritiker sind doch dazu da, Romane über solche Filme zu schreiben!


zeke

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wer die fortschrittlichkeiten des internet ausnutzt und auf "link zu vollständiger kritik" klicken mag, der wird auf wundersame weise belohnt.


Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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9.0Herausragend

Wenn wir über 3D-Kraft sprechen, gehe ich lieber ins Wunderland als nach Pandora. Für die, die Avatar vom Look her mochten, aber von den hölzernen Charakteren und klobigen Dialogen abgeschreckt waren, kommt Alice jetzt mit all ihrer Vielseitigkeit. Alice im Wunderlands Menagerie von Charakteren rangiert zwischen leicht bekloppt und zertifiziert wahnsinnig. Aber sie machen total Spaß und was sie zu sagen haben, hat Charme und Verve.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.0Sehenswert

[...]Sobald Alice und damit Tim Burton den Fuß ins Wunderland setzt, weiß man wer da den Pinsel geschwungen hat. Wie so oft, wenn der gebürtige Kalifornier, Hand anlegt, kann sich seine fantastische Welt sehen lassen. In weiten Teilen überaus farbenfroh, dann jedoch wieder düster, so stellt sich Burtons Wunderland dar. Somit gilt: Wenn sich „Alice im Wunderland“ darauf konzentriert mit seiner optischen Finesse die zahlreichen kleinen, aus der Vorlage bekannten, Episoden auszustaffieren, ist der Film an Stärksten. Leider gilt das nicht für den bestimmenden roten Faden, der Burtons Film sicher durch die Spielzeit führen soll. Die Geschichte, die Linda Woolverton in ihrem Drehbuch erdacht hat, will viel zu selten funktionieren. Recht geradlinig erzählt, mangelt es „Alice im Wunderland“ an überraschenden Wendungen, an Spannungsspitzen, an denen sich der Film hochziehen kann. Gegen Ende des Films schließlich wird die Anbiederung an die fantastischen Verfilmungen der letzten Jahre („Der Herr der Ringe“, „Die Chroniken von Narnia“) nicht nur offenkundig, sondern stößt durchaus auch übel auf: Die blondelockte Amazone in der schimmernden Wehr, sprich: der wenig packend inszenierte Endkampf deutet, an was Linda Woolverton am Ende des Films, nach Alice Rückkehr aus dem Wunderland noch einmal überdeutlich akzentuiert: Alice' Abenteuer im Wunderland als Startschuss emanzipatorischer Bestrebungen.[...]

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Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

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5.5Geht so

Es ist eine der buntesten und üppigsten Versionen des Stoffes – und eine der geistlosesten. [...] Burtons Alice langweilt, weil es an Imagination jenseits farbenfroher Computerspiellandschaften fehlt. Die Odyssee von Alice führt nicht zu fantastischen Höhenflügen, sondern ist Plattform einer platten Parabel: ein lautes Action-Abenteuer um pseudofeministische Selbstverwirklichung im konservativen Korsett.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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5.0Geht so

In seiner bei Disney realisierten Variante des Stoffes alle ihm zu Gebote stehenden künstlerischen Mittel auf und schafft ein lebloses Hybrid, das justament in den Momenten am überzeugendsten ist, wo es sich auf traditionelle visuelle Verschiebungen verlässt. Die neuartige Verschmelzung von Realfilm, Computeranimation und Motion-Capture wirkt hingegen mäßig überzeugend, das momentan unerlässliche 3-D bloß aufgepfropft (und unangenehm dunkel); auch die bei Burton sonst so reizvoll detailverliebte Ausstattung gerät zu üppig und verwandelt das Wunderland zum vollgestopften Wundertütenland. Imagination, um die es bei Carroll nicht unwesentlich geht, wird so eher erdrückt als beflügelt. [...] Kaum verwunderlich, dass in diesem konventionellen Korsett anarchischer Nonsens und widersinniger Liebreiz nur selten aufblitzen.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Burton liefert eine top besetzte und verschroben düster gespielte Alice Version, die Spaß macht und nicht zuletzt wegen der sympathischen Hauptdarstellerin zu gefallen weiß. Stephen Frys Grinsekatze gehört stimmlich und optisch zu den absoluten Highlights, dieses an opulenten Bildern nicht eben armen Films. Eine Red-Queen die "Queenie" aus Black Adder channelt, ein sanftmütiges Monster, ausgestochene Augen, abgebrochene Finger und massenhaft abgeschlagene Köpfe, sowie ein Borderline-Hutmacher mit schottischem Akzent - es gibt vieles das sich zu mögen lohnt an diesem Film, der es mit wenigen Abstrichen schafft rundum gut zu unterhalten.

Gemessen an der Skurrilität der Vorlage und Burtons eigenem Werk, fällt allerdings tatsächlich die fehlende Komplexität und die stromlienenförmige Story auf, die weniger auf den surrealen, doppelbödigen Wahnsinn des Mathematikers Carols, als auf die typische "Held wider Willen, muß die Welt vor dem Bösen retten"- Geschichte setzt und diese auch sehr schnörkellos und ohne viele Wendungen heruntererzählt. Dort bleibt der Film unter seinen Möglichkeiten, könnte bei der Maße an Talent das vor und hinter der Kamera versammelt war noch wesentlich mehr aufdrehen und überrascht vielleicht auch ein wenig, weil er eben doch näher an Disneys-Zeichentrick "Alice" ist als an "America McGees" psychothischer Game-Heroin. Das ist bei der Zielgruppe verständlich und schmälert nicht den positiven Gesamteindruck, überrascht aber. weil die Kombination von Burton und Alice natürlich hohe Erwartungen an den Mann weckte, der mit Batman Returns, Ed Wood, Corpse Bride oder Mars Attacks wesentlich verschrobenere Geschichten erzählt hat.

Überzeugend sind die Charaktere, der düstere Unterton der Geschichte und die positiv-selbstbewusste Alice, die es schafft echte Hauptfigur statt Staffage im kauzigen Panoptikum zu sein. Die Geschichte selbst und das etwas biedere Coda, hätten noch ein wenig mehr Abwechslung Burton-Feeling vertragen können.

Ein Wort noch zum vielbeschworenen 3D. Das ist leider wiedermal extrem überflüssug, trägt zur Geschichte nichts bei und funktioniert grade in den realen Klammerszenen erschreckend schlecht. Oft stellt sich der typische Pop-Up-Look ein, bei dem es wirkt, als seien mehrere flache Ebenen hintereinander angeordnet. Was wohl nicht zuletzt daran liegt, das der Film aus ökonomischen Gründen herkömmlich gedreht und erst im Nachhinein auf 3D umgerechnet wurde. Wer sich “Alice” in 2D ansieht, verpasst hier wirklich gar nix.

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DonDisdi

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hätte nicht gedacht , dass du den film feierst.


Batzman

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Feiern sieht anders aus. Lies das ganze Review mal genau. Für mich überwiegen jedoch die positiven Eindrücke, auch wenn der Film zweifellos ne Menge Schwächen hat.


Alle Kritiken (27)


Kommentare (367) — Film: Alice im Wunderland


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JimiAntiloop

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Bewertung9.5Herausragend

Der Film ist so Hammer Metaaaaaaa und die Message ist Fäääätt!
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Ok, hier gleich der Nachtrag warum...

]Vorneweg: Der Film in der deutschen Synchro(in der ich ihn geschaut habe um die Details alle zu verstehn) etwas liebloser bzw. unorganischer als im Original. Weshalb ich soooo vom Gesamteindruck auch gar nicht dermaßen angetan war.
Die Geschichte von Alice im Wunderland, welche sich rund um die 'Rote Dame' dreht, die die Befehlshaberin darstellt bzw. das System welches über die Wunderland herrscht und die Puppen tanzen lässt, die hat es voll in sich.
Sehr wichtig im Fantasyland ist der Tee trinkende hängengebliebene Zwischenweltler, aka der Hutmacher mit den crazy Augen und dem roten Haar. Der Hutmacher hat dafür gesorgt, dass aus dem Fantasyland ein Hut wird! Klar!?! Letztlich wird er jedoch verstoßen und ist so derb gefangen, wie all die Anderen. Der weiße Hase trinkt auch ständig Tee und hat einem im Selbigen (der Tee steht für mich auch für eindeutig für Koffein, welches Parallelwelt Manipulationen und Illusionen fördert. Referenz: Die vollkommen abhängige Erdbevölkerung.)
Ja und dann gibts noch die etlichen anderen Charaktere. Alle zusammen(bis auf die dem System total konformen Wachen und dem in die Königin verliebten Einäugigen[sein anderes Auge ist symbolisch mit dem Herz bedeckt]) stehen sie unter dem Scheffel des Systems(rote Königin), aber alle können Alice helfen und wollen dies auch, denn sie glauben an das Gute. Alice weiß noch gar nix von ihrem Glück der Betimmung als Retterin, denn unter anderem fehlt es ihr auch an "mooreness" (an Information, an Verständnis für Zusammenhänge etc.), die sie noch ausfindig machen muss.
Alice steht im meiner Ansicht nach für jeden von uns, der für Freiheit und Gerechtigkeit einsteht und nach ihr sucht. That's it!
Jedenfalls steht zentral in der Geschichte, dass Kopfabschlagen und dieses sollte man ebenfalls symbolisch begreifen. Schließlich ist das System, welches wir alle beleben immer schön dabei uns zu verwirren, einzuspannen, durch Zufriedenheit und (Alltags)Drogen abzulenken oder sonstwie zu fesseln, sodass wir möglichst kopflos agieren. Hey aber wenn wir es schaffen den Fehlinformationen, welche den Drachen des System darstellen, durch die Wahrheit den Kopf abzuschlagen, dann sind alle Einwohner von illusionäry Wonderland bereit und fähig sich gegen die 'Rote Königin' zur Wehr zu setzen.
Das Alice in der Filmgeschichte die Sache mit der Aufrichtigkeit und Wahrheit verstanden hat, demonstriert sie am Ende ihrer Odyssee fulminant, als sie wieder aus dem Baumstumpf herauskriecht und keine falsche Bescheidenheiten mehr gegenüber anderen kennt und für ihre Ansichten mit Worten kämpft.
...und dies alles und vor allem auch der Aspekt, dass Alice sich eigentlich der Illusion bewusst ist in der sie Kämpfen muss, die Illusion aber solange echt ist, bis der Kampf gewonnen ist und sie eben nicht einfach aufwachen kann, dass Alice sogar schon zuvor im Wunderland war sich aber nicht so recht erinnert und das alle die Bewohner auch ganz stark merken wie falsch die Rote Königin(Das System) ist, jedoch leider auf ihren gewohnten Positionen in einer Art Starre verharren, ja dies alles erinnert mich exakt an unsere Welt.
...und deshalb ist dieser Film fantastisch lehrreich und super MEEEEETA

P.S. Es gibt natürlich noch mehr Symboliken, die man erörtern könnte....
Na gut, eine wichtige Entdeckung noch zum Schluss. Die Allwissende Raupe raucht nicht mehr, genau in der Szene, bevor sie sich metamorphisiert. 8D
Don't Smoke! Atme frische Luft

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

MurmelTV

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Bitte ausführlicher, kann es nämlich nicht wirklich nachvollziehen^^


JimiAntiloop

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Ja klar gern :D
Vorneweg, der Film in der deutschen Synchro(in der ich ihn geschaut habe um die Details alle zu verstehn) etwas liebloser bzw. unorganischer als im Original. Weshalb ich soooo vom Gesamteindruck auch gar nicht dermaßen angetan war. Aber da ist die Geschichte, die sich rund um die Rote Dame dreht, die quasi den Befehlshaber/Puppenspieler darstellt bzw. das System welches über die Welt/Wunderland herrscht, die hat es voll in sich. Sehr wichtig im Fantasyland ist der Tee trinkende hängengebliebene Zwischenwelter, aka der Hutmacher mit den Crazy Augen und dem roten Haar. Der Hutmacher hat dafür gesorgt, dass aus dem Fantasyland ein Hut wird! Klar!?! Aber letztlich wird er genauso auch verstoßen und ist derb gefangen. Der weiße Hase trinkt auch ständig Tee und hat einem im selbigen (der Tee steht für mich auch für eindeutig für Koffein, welches Parallelwelt Manipulationen und Illusionen fördert. Referenz: Die vollkommen abhängige Erdbevölkerung.
Ja und dann gibts noch die etlichen anderen Charaktere.Alle zusammen(bis auf die dem System total Konformen Wachen und dem in die Königin verliebten Einäugigen[sein anderes ist symbolisch mit dem Herz bedeckt]) stehen sie unter dem Scheffel des Systems(rote Königin), aber alle können Alice helfen und wollen dies auch(denn sie glauben an das Gute, Alice weiß ja noch gar nix von ihrem Glück, denn ihr fehlt es auch an mooreness (Information, Verstehen der Zusammenhänge etc.)
Alice steht im meiner Ansicht nach für jeden von uns der für Freiheit und Gerechtigkeit einsteht und nach ihr sucht. That's it!
Jedenfalls steht zentral in der Geschichte, dass Kopfabschlagen und dass sollte man auch symbolisch betrachten. Schließlich ist das System immer daran uns zu verwirren, einzuspannen, durch Zufriedenheit und (Alltags)Drogen abzulenken oder sonstwie zu fesseln, sodass wir möglichst Kopflos agieren. Hey aber wenn wir es schaffen der Fehlinformation also dem Drachen des System durch die Wahrheit, den Kopf abzuschlagen, dann sind alle Einwohner von illusionäry Wonderland bereit und fähig sich gegen die Rote Königin(Das System) zur Wehr zu setzen.
Nun und das Alice, die Sache mit der Aufrichtigkeit und Wahrheit verstanden hat, demonstriert sie dann fulminant als sie wieder aus dem Stumpf herauskriecht.
...und dies alles und vor allem auch der Aspekt, dass Alice sich eigentlich der Illusion bewusst ist in der sie Kämpfen muss, die Illusion aber solange echt ist, bis der Kampf gewonnen ist und sie eben nicht einfach aufwachen kann, dass sie sogar schonmal im Wunderland war sich aber nicht so recht erinnert und alle die Bewohner die eben auch ganz stark merken wie falsch die Rote Königin/Das System ist/sind nur in ihren Positionen in einer Art starre verharren, ja dies erinnert mich an unsere Welt.
...und deshalb ist dieser Film fantastisch lehrreich super META
P.S. Es gibt natürlich noch mehr Symboliken die man erörtern könnte, mach ich jetzt aber nicht...
Na gut eine wichtige noch, die Allwissende Raupe raucht nicht mehr, genau in der Szene, bevor sie sich metamorphisiert. ;-) 8D


abendrot

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Bewertung3.0Schwach

Burtons Mainstream-Versuch.

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ChaozzZJohnny

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Bewertung5.5Geht so

Ich warte seit Jahren sehnsüchtig auf eine düstere, dreckige Horror-Version von "Alice im Wunderland". Das Spiel "American McGee's Alice" hat es vor mehr als einer Dekade vorgemacht und mich völlig begeistert. Das Szenario funktioniert perfekt in "bösen" Adaptionen.

Die Interpretation von Tim Burton und Disney ist leider nichts davon. Die Handlung war kindgerecht simpel und der Coming of Age-Rahmen langweilig. Johnny Depp ging mir als Mad Hatter total auf die Nerven und die Effekte litten unter dem häufig recht unansehlichen Art Design.

Ein paar nette Ansätze waren da. Die Szene am Burggraben ließ mich kurz hoffen, einige "Kulissen" war nett anzuschauen und die Grinsekatze war großartig.

Insgesamt bleibt für mich jedoch nur ein Film, den man eigentlich nicht gesehen haben muss. Jedenfalls verpasst man dann rein gar nichts.

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saito

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Bewertung6.5Ganz gut

Dass es sich um eine Adaption eines Bildungsromans handelt, wurde gut umgesetzt. Ansonsten Durchschnittsware.

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cronic

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich will dem Film nicht seine Qualität absprechen aber für mich war dieser Film absolut nichts. Klar, wer Burton Anhänger ist wird seinen Spaß haben aber ich gehöre nicht dazu.

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icefire2206

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Ich hatte gerade als Burton Anhänger wenig Spaß mit diesem Film, er war viel zu harmlos und kindgerecht.


Friedsas

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Visuell beeindruckendes umgesetztes Märchen vom Meister des bizarren Kinos Tim Burton. Besonders Johnny Depp als verrückter Hutmacher ist top. Aber auch andere Darsteller liefern eine gute Show ab, z.B. Helena Bonham Carter, Crispin Glover und Anne Hathaway.

Punkteabzug gibt es von mir für die Hauptdarstellerin die meiner Meinung so gar nicht zur Rolle der Alice gepasst hat und dies leider auch nicht sehr gut rübergebracht hat.

Als Fan von Tim Burton macht man auch bei diesem Film nichts falsch.

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ElMagico

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Bananenschale in Burtons Werk. CGI, Disney und eine allseits beliebte Romanvorlage. Richtig machen konnte er das nicht, sich höchstens mittelmäßig aus der Affäre ziehen. Aber einer schrie los und viele stimmten mit ein und schwupdiwup hatten wir den nächsten schlechtesten Film aller Zeiten. Den 4385.! Ich hab nachgezählt!
Und ich will ja gar nicht bestreiten, dass der Film eine riesige Fläche für Kritik offenbart. Der Umgang mit den 2 Romanen von Lewis Carroll ist sehr beliebig. Burton benutzt, lässt weg und erfindet neu. Wie weit das nun noch mit diesem Universum zu tun hat, das sollen andere entscheiden. Denn mir persönlich sind die Bücher nicht so extrem wichtig und ehrlich gesagt auch kaum noch geläufig. Sprich: Ich konnte den Film relativ frei von irgendwelchen Bildern sehen, anhand ich die Burtonschen Visionen beurteilen könnte. Und was soll ich sagen...es ist völlig ok für mich, was Burton da aus dieser Alice macht. Ein wirklich netter Film für zwischendurch, der sicherlich niemandens Hirn überanstrengt, aber auch weit von der typischen Disney-Welt entfernt ist. Nach Disney riecht der Film nämlich eigentlich nur ganz selten, erst beim Abspann wird überdeutlich das der Konzern seine Finger im Spiel hatte. Das zuvor gesehene ist aber doch zu dunkel und oft auch zu wild als das man es mit den sonstigen Veröffentlichungen Disneys in einen Topf werfen könnte.
Nach Burton riecht "Alice in Wonderland" aber ebensowenig. Ich will das nicht nur auf die CGI schieben, die nutzt er seit "Mars Attacks!" ja schon reichlich, aber sie visualisieren, was dem ganzen Film fehlt. Es ist einfach zu perfekt, zu mittig. Da sind keine Eckpunkte, keine rauhen Flächen, an denen man sich auch mal reiben kann. Dadurch bleibt der emotionale Effekt aus, den Burton bisher meist erreichte: Wahre Zuneigung. Die hat man hier nämlich zu niemanden. Die Figuren leben von ihrer Situationskomik, aber nicht von ihrem Wesen...ja, sie wirken irgendwie leblos. Und dies ist auch der Punkt, an dem Burton über seine eigenen Füße stolpert. Er scheint an so vielen Fronten zu kämpfen, dass er vergisst was ihn stark machte. Ein weiterer Film, der ein Loblied auf die Fantasie, die Reinheit und die Emotionalität der Menschen anstimmen will, der aber in all diesen Belangen nie gänzlich die Melodie trifft. Burton hat sich hier wohl einfach übernommen und etwas versucht, das vielleicht einfach gar nicht zu schaffen ist.
Ähnlich wie sein "Planet of the Apes" Remake ein etwas seltsames Werk von Tim Burton. Eben wie dieser, verlässt er seine Pfade und wirkt plötzlich so austauschbar und inhaltlich völlig diffus. Ein imponierender Bilderreigen bleibt "Alice in Wonderland" aber trotzdem, eine nette Story hat er auch, sogar ein paar richtig gute Momente...er bleibt aber immer ein Pfau, der nicht weiß wie er sein Prachtkleid entfaltet. Nett, nicht mehr....und ein paar Dollar für die CGI hätte sich Burton sparen können, indem er Elijah Woods anstatt Johnny Depp verpflichtet hätte. Der sieht nämlich in Natura so aus, wie Depp nach der Computerbearbeitung.

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Cheshire_Cat

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Bewertung9.5Herausragend

Also erst einmal muss ich ja sagen, dass ich schon immer ein großer Fan von Alice im Wunderland war. Damals war es halt noch der Klassiker von Disney mit viel Liebe zum Detail, also super gezeichnet und definitiv toller Musik. Ein Muss für jedes Kind.

Diese Version von Alice im Wunderland ist eine ganz andere Schiene.
Teils animierte Wesen und teils einen der wohl besten Schauspieler : Johnny Depp!
Ich war direkt am Erscheinungsdatum in der 3D-Vorstellung mit meinem besten Freund und war direkt begeistert. Die Story ist ganz anders aufgemacht als damals, da hier z.B der etwas skurrile Hamish um die Hand der hier schon erwachsenen Alice anhalten will.
Diese sieht das (wie auch im Original) weiße Kaninchen, folgt diesem und Rest ist ja bekannt :)
Im Wunderland gibt es für Alice, nach den ganzen Bekanntschaften, die Aufgabe den Jabberwocky zu töten.

Ich war doch sehr überrascht, da einiges verändert wurde. Allerdings nicht zwingend zum negativen.

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sunflower12

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Bewertung7.5Sehenswert

Toll, toll, toll!!
Als Kind habe ich alles gemieden was mit Alice im Wunderland zu tun hatte. Auch heute hasse ich die Story sowie Disney sie verfilmt hat. Aber dieser Film haut alles um.
Tim Burton pur, Johnny Depp, Helena Bonham Carter und Anne Hathaway.
Sehr schöner Film!

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albi0211

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Bewertung2.5Ärgerlich

Die Optik in diesem Film gefällt mir genauso wenig wie die Story!!!!
1 Punkt für Jhonny Depp.
1,5 Punkte für den Film.

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TerminatorCHRIS

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Bewertung4.5Uninteressant

Tim Burtons eindimensionale Kreativität rostet langsam. Während des Films fragt man sich, ob der Titel besser "Tim Burtons Alice in Wounderland". Inzwischen sind seine Filme nichts als Selbstdarstellung. Im Großen und Ganzen eine enttäuschte Verfilmung.

Die Zwillinge übrigens erinnern stark an Jonah Hill.

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TerminatorCHRIS

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vllt. ist es die deutsche Synchronstimme von Jonah Hill.


Friedsas

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http://de.wikipedia.org/wiki/Matt_Lucas

Das hier ist das Gesicht der Zwilinge ;)


Kanock

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Bewertung7.0Sehenswert

Toller Film mit sehr tollen Bildern und Schauspielern. Ist jeden egal ob Kind Jugendlicher oder Erwachsener zu empfehlen.

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Brenda von Tarth

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Bewertung6.0Ganz gut

Bunt und wild: ja - der Film bleibt leider so gar nicht im Gedächtnis hängen... SCHADE! Bei einem Burton hängen die Erwartungen eben hoch...

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Ioosh698

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Bewertung7.0Sehenswert

Tim Burtons Verfilmung des Klassikers "Alice im Wunderland" ist, naja wie soll ich sagen, echt abgedreht. Der Film strotzt nur so von visuellen Hinguckern, hier hat sich Burton sichtlich "ausgetobt". Vor allem in 3D kamen die Effeke meiner Meinung nach richtig gut zur Geltung. Die Visuelle Ausstattung ist ganz klar die große Stärke des Filmes, denn manchmal fande ich die Story etwas zäh. Auch Johnny Depp konnte mich als "Verrückter Hutmacher" nicht so wirklich überzeugen. Hier war er mir dann doch etwas zu durchgeknallt... Anne Hathaways Rolle fande ich auch viel zu überladen und viel zu kitschig! Richtig gut hingegen gefiel mir Helena Bonham Carter als "Herzkönigin". Mir macht es einfach Spaß ihr beim Schauspielern zuzusehen.
Fazit: Wie schon gesagt, von den Effekten etc. gibt es nichts auszusetzten. Manche Charaktere gingen mir jedoch etwas auf die nerven, und "Alice" fande ich auch etwas farblos. Dennoch kann man sich den Film ansehen, denn es gibt weitaus schlechteres!

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tomek.castello

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Bewertung6.5Ganz gut

Gute Verfilmung! Allerdings etwas zu Actionreich.

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Spielberg_Fan

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Bewertung7.0Sehenswert

Tim Burton-Retrospektive#14

In der 50er Jahren schenkte uns Disney schon einmal in Form eines Zeichentrickfilms eine wunderbare und abgedrehte Reise ins Wunderland. 2010 war dann die Realverfilmung an der Reihe, die von niemand geringerem als Meisterregisseur Tim Burton inszeniert wurde. Und wenn man doch mal ehrlich ist, dann ist „Alice im Wunderland“ doch eine absolut passende Vorlage für Burton, oder? Hier kann Burton seine Liebe für skurrile Gestalten, ausgefallene Kostüme und verdrehte Settings wunderbar ausleben.

Und natürlich macht er dies auch, allerdings mit leichten Abstrichen. „Alice im Wunderland“ ist an vielen Stellen zu sehr Disney und lässt den ultimativen Burton-Faktor etwas vermissen. Der Streifen stellt eine Mischung aus typischen familientauglichen Disney-Elementen und düsteren Burton-Vision dar. Das führt dazu, dass „Alice im Wunderland“ auf der eine Seite gar nicht mal so wirklich für die Kleinen geeignet ist und auf der anderen Seite für das Erwachsene Publikum nicht den Sprung in ein völlig verrücktes Märchen wagt. Das ist aber auch das Einzige, was den Film in meinen Augen von einer höheren Wertung abbringt.

„Alice im Wunderland“ ist ansonsten ein extrem unterhaltsames und mit schwarzem Humor gespicktes Märchen, das ein Riesenvergnügen für Jung und Alt darstellt. Kostüme, Setting und auch die gelungene Musik von Danny Elfman tun ihr übriges. Für Überzeugen sorgt auch der hervorragende Cast, der mit Mia Wasikowska als Alice eine bezauberte Hauptdarstellerin vorzuweisen hat. Aber auch Anne Hathaway und Helena Bonham Carter wissen zu gefallen. Bei Johnny Depp hingegen bin ich doch etwas zwiegespalten, weil dieser hier wieder seine Piraten-Nummer abzieht, die mich einfach nur nervt.

„Alice im Wunderland“ bleibt somit sehenswertes Popcorn-Kino, welches man sicher nicht zu Tim Burton’s besten Filme zählen kann, aber zum Abtauchen in eine fantasiereiche Welt bestens nutzen kann.

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Hartmut Wastian

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Bewertung3.0Schwach

CGI-Overkill, blasse Protagonisten (im Fall von Depp und Carter gerade deshalb), eine Hauptdarstellerin, die mit der Balance zwischen Elfe und selbstbewusster Coming-of-Age Erlöserin überfordert wirkt... nenene.

Wer Fantasy und CGI-Anime mag, ist bei HdR oder Harry Poptter sowieso besser bedient. Aber auch die Handlung mag sich nicht so recht zwischen Kinderbuch (eher FSK3) und Action entscheiden.

Schade, mag die verschrobenen Welten von Tim Burton sonst sehr gern. Das hier wirkt wie eine zu süß geratene Kinderüberraschung ohne Überraschungsei.

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Lili 9ochefort

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich war absolut begeistert, sicher der Film ist wie jeder andere Film Geschmacksache, aber ich war wie verzaubert und kam aus dem staunen gar nicht mehr heraus, ich fühlte mich wie ein kleines Kind das zum ersten mal nach Disneyland darf, wobei ich ehrlich sagen muss hätte ich die Wahl zwischen Disneyland und Alice im Wunderland würde ich mich auch als kleine für diesen Film hier entscheiden den ich finde Burtons Stil ist unschlagbar,... Heel YEAH GEIL. :)
Diese Optik, diese Farbenpracht, die überwältigende Aufmarsch an Kreaturen von der Raupe über die Grinsekatze ,.... i´m faszineted !!!!! i´m really fasziented.
Aber neben dem ganzen Optischen das ich wie gesagt ÜBERWÄLTIGEND fand, hat mir auch die Geschichte sehr gut gefallen, naja ein junges Mädchen wird in eine andere Welt transportiert die so schön wie ein Traum ist, und wird zur Heldin,... TOLL ♥
Tim Burton ist ein Meister wenn nicht sogar der Meister,.. Ich gebe 10 Punkte + das ♥

Übrigens ich habe mein Schlafzimmer schon in einem so ähnlichen Look kreiert. :)

Und weil wir gerade bei Tim Burton sind seht euch einmal Sleepy Hollow an wenn November ist da wirkt der doppelt gut. :D

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Lili 9ochefort

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Oh, naja wenn du schmunzeln konntest hat das wirklich schon was gutes. ;)
Ja mein Schlafzimmer ist auch ziemlich interessant, da waren schon einige hin und weg :)


google2004

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Leider ist es mir nicht möglich das selbst zu beurteilen... Soll ich dir das jetzt einfach so glauben? =)


Martin Oberndorf

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Tim Burton.
Ein Superregisseur.
Zumindest meiner Anischt nach.
So musste ich einfach einschalten, als ORF seine Variante von "Alice im Wunderland" brachte.
...
"Alice im Wunderland" ist eine Mischung aus Realfilm und CGI-Animation, die einige Jahre nach den Ereignissen des gleichnamigen Zeichentrickfilms von Disney spielt.
Alice ist nun gerade erst erwachsen geworden, und hat zwar vergessen, was geschah, doch ihr Unterbewusstsein hat es abgespeichert. Nach all der Zeit findet sie ihren Weg zurück ins Wunderland, und sieht sich nun einer großen Herausforderung gegenüberstehend...

Was ist das für ein Film?
Man sollte sich definitiv NICHT auf die Attribute des gezeichneten Vorreiters einstellen, denn so könnte man doch bitter enttäuscht werden.
Viel mehr als ein surreales Märchen ist dieser Streifen ein Fantasy-Fest ganz nach der Tradition des 21. Jahrhunderts. Man sollte ihn zwar nicht unbedingt an den Größen des Genres wie Harry Potter oder Herr der Ringe messen, aber wem z.B. Die Chroniken von Narnia zugesagt hat, der ist hier goldrichtig.
Und man sollte selbstredend den Namen des Meisters hinter der Kamera nicht vergessen: die Handschrift Tim Burtons ist unverkennbar.

Trotz eines etwas holprigen Starts mit etwas ekelhaft-überzogenen Charakteren geht die Sache richtig los, als Alice den Weg in den Kaninchenbau findet.
Zunächst noch recht treu nach dem Original, entwickelt sich das ganze dann doch in eine eigene Richtung.
Für den Fan von CGI (ja, das soll es geben, auch wenn DU es nicht für möglich hältst) ist es schön zu sehen, wie eine Fantasiewelt fast schon lebendig wirkt.
Ich bin überhäupt ein großer Träumer, der alles dafür geben würde, mal in einer Welt leben zu können, die sich von der realen unterscheidet.
Als Liebhaber fiktiver Geschichten und verrückter Figuren war es für mich sehr schön, hier eintauchen zu können.
Dass mir ein Universum, in dem Tiere sprechen können, und Jugendliche (naja, offenbar ist sie erwachsen, aber nicht besonders viel) die Welt retten müssen, gefallen würde, dürfte eigentlich nicht weiter überraschen.

Burton versteht es, skurrile Figuren in voller Quietschigkeit aufeinander loszulassen.
Hierbei wäre natürlich Johnny Depp ganz besonders hervorzuheben, dessen Rolle als Hutmacher hier eine WEITAUS größere Bedeutung hat als im Originalstreifen, aber auch die anderen Nebenfiguren können sich sehen lassen. Hier wirken die Leute auch viel sympathischer und familiärer als im gleichnamigen Zeichentrickfilm, wobei ich diesen auch schon einige Jahre nicht gesehen habe.
Die weiße Königin wirkt sehr kindlich, fast wie man sich eine Elfe vorstellt, die rote Königin ist zwar sehr verdorben, aber auch sie bleibt nicht ganz so schwarz-weiß wie im Original, eigentlich ist sie nur eifersüchtig auf ihre Schwester, die immer bevorzugt wurde.
"Ist es nicht besser, gefürchtet zu werden als geliebt?"

Burton inszeniert wie gewohnt optisch höchst brillant.
Seine Filme sind entweder extrem dunkel, fast schon schwarz-weiß, oder sehr sehr bunt.
Hier ist es eine Art Mittelding, so ist die Landschaft eindeutig bunt, jedoch trübt ein Schleier und graue Wolken das Geschehen. Teilweise sieht es aus wie aus einem Traum (und der Palast der weißen Königin, einfach wunderschön - <3), teilweise einfach nur mystisch.
Ja, man merkt schon, dass ich mir innerlich wünsche, dass es in unserer Welta uch so aussehen würde :3

"Alice im Wunderland" ist selbstredend kein Film, der die Welt bewegen wird, er hat auch in seinem Genre nicht wirklich etwas beigetragen, aber er hat mir einfach Spaß gemacht und das ist bei so etwas auch die Hauptsache.
Wer also auf Fantasykino, Tim Burton oder Fantasykino von Tim Burton steht, der sollte mal einen Blick in den Kaninchenbau werfen.

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Martin Oberndorf

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Tschüss!


Copacabanasun

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7.5? Really? Mmmhhh kann ich jetzt nicht ganz verstehen. Aber na gut. :)


Niho

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Bewertung7.0Sehenswert

6 Punkte für Grinsekatze
1 Punkt für die Handlung

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ClaraJ.

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In meinem Fall zwei Punkte für die Handlung aber der Grinser macht dann doch am meisten aus..



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