Alice im Wunderland

Alice in Wonderland (2010), US Laufzeit 108 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Kinostart 04.03.2010


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Kritiker
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388 Kommentare
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von Tim Burton, mit Mia Wasikowska und Johnny Depp

In Alice im Wunderland, Tim Burtons Adaption des Klassikers von Lewis Carrol, muss sich Mia Wasikowska mit den schrägen Figuren des Wunderlands herumschlagen.

Als Alice Kingsley (Mia Wasikowska) einen Heiratsantrag von dem langweiligen angehenden Lord Hamish (Leo Bill) erhält, ergreift sie die Flucht. Sie folgt einem kleinen Kaninchen, fällt schließlich in seinen Bau und schon ist Alice im Wunderland. Dort trifft sie auf jede Menge kuriose Gestalten, wie zum Beispiel den verrückten Hutmacher (Johnny Depp), die Grinsekatze (Stephen Fry) oder die Raupe Absalom (Alan Rickman). Aber das Wunderland wird von der tyrannischen Roten Königin (Helena Bonham Carter) regiert und ein Krieg bricht aus, als ihre Schwester Die Weiße Königin (Anne Hathaway) Alice zu ihrem Ritter erklärt. Kann Alice im Wunderland wieder für Frieden sorgen?

Hintergrund & Infos zu Alice im Wunderland
Alice im Wunderland (OT: Alice in Wonderland) basiert auf gleich zwei Romanen von Lewis Carrol: ‘Alice im Wunderland’ und ‘Alice hinter den Spiegeln’. Tim Burton und Linda Woolverton ergänzen die Geschichte jedoch noch um einige Charaktere besonders in der Rahmenhandlung. Obwohl Alice im Wunderland eher gemischte Kritiken bekam, konnte der Film weltweit über eine Milliarde US-Dollar einspielen und war damit der zweiterfolgreichste Film im Jahr 2010.

In Alice im Wunderland arbeitet Tim Burton bereits zum siebten Mal mit dem auch für einen Golden Globe nominierten Johnny Depp (Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street, Tim Burton’s Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche) zusammen und bereits das sechste Mal mit seiner Lebensgefährtin Helena Bonham Carter (Planet der Affen, Charlie und die Schokoladenfabrik). Alice im Wunderland wurde auch bei diversen Preisverleihungen nominiert und ausgezeichnet, unter anderem auch beim Golden Globe und bei der Oscarverleihung. (ST)

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Mehr Bilder (41) und Videos (5) zu Alice im Wunderland


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Alice im Wunderland
Genre
Abenteuerfilm, Fantasyfilm
Zeit
19. Jahrhundert, Viktorianisches England
Ort
Fantasiewelt, Fiktiver Ort, Phantasien, Schloss
Handlung
Alice im Wunderland, Blume, Enthauptung, Fabelwesen, Flucht, Freundschaft, Garten, Gedächtnis, Hase, Hut, Kaninchen, Katze, Krieg, Königin, Loch, Magie, Magische Fähigkeiten, Maus, Mädchen, Oscargewinner, Pilz, Raupe, Ritter , Roman, Rose, Rot, Rückkehr, Rüstung, Schicksal, Schlüssel, Schrumpfen, Surreal, Surrealismus, Tee, Tyrann, Vater, Verlobte, Verlobter, Verlobung, Weibliche Heldin, Weiß, Weiße Rose, Weißes Kaninchen, Zaubertrank, Zaubertür, Zwillinge
Stimmung
Aufregend, Eigenwillig, Geistreich, Spannend, Witzig
Zielgruppe
Familienfilm
Tag
3D Konvertierung, Literaturverfilmung
Verleiher
Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH
Produktionsfirma
Team Todd, The Zanuck Company, Tim Burton Animation Co., Walt Disney Pictures

Kommentare (374) — Film: Alice im Wunderland


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mary84

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich mag diese Verfilmung total, gerade weil ich Johnny sowieso für einen der besten Schauspieler auf dem Planeten halte. Der kann einfach jede Rolle spielen, schlüpft total hinein und bringt das jedesmal zu 100% authentisch rüber.
Grundsätzlich finde ich die Aufmachung und die optische Darstellung ziemlich gut gelungen. Über die Story ist nicht viel zu sagen, die kennt jeder. Für mich auch einer der tollsten Kinderfilme (Original 1951) überhaupt, schon unzählige Male gesehen.
Ansonsten fand ich Mia Wasikowska wirklich stark, tolle Schauspielkunst die dargeboten wurde (fand ich in Stoker schon toll) und Helena Bonham Carter ist ja sowieso immer grandios.
Alles in allem ein wirklich toller und sehenswerter Film, vielleicht nicht unbedingt für Kinder :)

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mary84

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ja an sich schon aber der Grundsatz ist doch fast gleich.


EvertonHirsch

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Naja ;)


jacker

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Bewertung4.0Uninteressant

2010 sah ich diesen Film im Kino.
Ich hatte sowieso gerade Tim Burton so richtig für mich entdeckt (meint: ich hatte BIG FISH zum zweiten Mal gesehen und erkannt wie toll und verträumt der ist), vorher erst ein Mal einen 3D-Film geschaut und war aufgrund der bunten Trailer voller Vorfreude auf diesen abgefahrenen Stoff.
Burton'esk sollte dieser Kinobesuch werden.

110 Minuten später habe ich gut gelaunt, geradezu verzaubert den Kinosaal verlassen und in den folgenden Gesprächen Tim Burton einen erneuten Volltreffer bescheinigt. Ohne wenn und aber. Nichts zu meckern, nur zu loben.

Vier Jahre lang hielt ich sie für einen guten Film und habe ich nicht im Ansatz verstehen können, wieso diese Adaption von ALICE IN WONDERLAND ganz entgegen meiner Meinung eigentlich nur Schelte und Hass erntet. Wollte nicht begreifen wie man den Film als "leer", als "flach" und "mit viel Wohlwollen wenn überhaupt noch als Mittelmaß" bezeichnen kann. Er hatte mich doch so verzaubert. War doch so niedlich gewesen.

Nun hat er seinen zweiten Durchgang bekommen.
Mit gewachsenem Anspruch an Filme.
Ohne die (ohnehin nicht mehr existente) Faszination für 3D.
Mit einer nun auch wieder etwas nüchterneren Sicht auf Tim Burton und seine Fließband-Skurrilität.

Ich hatte erwartet danach sowas wie "Ist nach wie vor gut, aber ich verstehe immerhin worauf die viele Kritik abzielt." zu denken. Was ich nicht erwartet hatte, ist ratlos da zu sitzen und mich zu fragen, wie diesem bunten Filmchen überhaupt jemals irgendetwas abgewinnen konnte. Ich vermute - das erscheint als einzige Erklärung plausibel - hier einen klassischen Fall des AVATAR-Syndroms vorliegen zu haben. Das AVATAR-Syndrom - die ultimative Täuschung durch 3D. Eine unter 3D-Neulingen gängige, durch die (noch) unbekannte Technik hervorgerufene Faszination, im Extremfall sogar Erblindung, die sämtliche Inhalte des Gezeigten vollkommen überschattet und in bester Rummelplatz-Tradition durch Spektakel (und eben NUR durch Spektakel) punktet. Es MUSS so gewesen sein, denn diese Variante von ALICE IN WONDERLAND hat ansonsten leider wirklich gar nichts zu bieten.

Von Minute eins an, findet Burton keinen sinnvollen Erzählfluss. Alice will nicht erwachsen werden, als sie dann auch noch jung verheiratet werden soll, kippt ihre Laune ins ganz miese - als Flucht geht es ab ins Wunderland unter dem Baum. Was dann passiert ist am ehesten mit wüst, durcheinander und beliebig zu beschreiben: Alice stolpert ziellos umher, wird von meist motivations- und ebenso ziellosen, krampfhaft auf skurril getrimmten Figuren von einer Richtung in die andere (und wieder zurück) geschubst und landet irgendwann durch Zufall immer da wo der minimal-Plot einen weiteren losen, meist direkt wieder verlorenen Handlungsfaden auflesen kann. Irgendwann ist vom Empfinden dann alles und jeder egal. Dann, nach einem wirklich ärgerlichen, modernen Hirn-aus-Action-Blockbustern in nichts nachstehenden Finale (auch in Bezug auf Danny Elfmanns Musik), ist der Spuk vorbei.

Alles hier ist auf 3D-Effekthascherei ausgelegt. Die Figuren existieren nicht, um durch spezifische Charaktereigenschaften ein Profil zu entwickeln, welches in irgend einer Form mit Alice interagieren könnte. Nicht um eigene Individuen zu sein. Sie existieren lediglich (und ausschließlich) um abgedreht auszusehen und den Zuschauern mit ihren unbequem sitzenden Brillen entgegen zu fliegen, zu schweben, oder zu springen. Bunte, erzwungen schräge Wesen in einer vor Zucker triefenden Welt aus dem Computer. Eine Welt die so künstlich wirkt, dass jeglicher Zauber im Keim erstickt. Die "Abenteuer" echter Figuren in diesen gerenderten Wäldern aus Pixeln bekommen einen grotesken Beigeschmack - warum hier überhaupt noch reale Schauspieler eingesetzt sind, kann auf der Macht der Gewohnheit begründet sein. Ohne Depp und Bonham-Carter geht es bei Burton scheinbar nicht mehr, auch in einem sonst vollständigen Animationsfilm nicht.

Zwar geben Burton und seine Animatoren hier alles, lässt Grinsekatzen vor den Gesichtern der Zuschauer schweben, den bunten Hutmacher im fully-retard Modus abdrehen, seine wahnsinnigen Nagetiere und Hasen alles was nicht niet- und nagelfest ist kompromisslos zerdeppern und auch sonst soll kein Zweifel aufkommen, dass dieses Wunderland wirklich ganz besonders durchgeknallt ist. Da sind die rote Königin mit dem Riesenkopf und ihre, sich für den Wind haltende Pazifisten-Schwester, die rauchende Raupe, die zwei dicken Jungs. Doch wir wissen ja: Von allem zu viel führt zu nichts und so verpufft die Wirkung all dieser farbenfrohen Bildschirmschoner-Sequenzen, ohne auch nur in die Reichweite des Herzens zu gelangen. Und zieht man all diese (potentiellen) Schauwerte ab, bleibt einfach gar nichts mehr übrig. Selbst der Subtext von Realitätsflucht (ob nun Drogen- oder sonstwie induziert) ist entschwunden - das hier ist klar verständlich und bar jeder Interpretationsmöglichkeit.

Tatsächlich ein ganz schwacher Film.
Eingesehen, abgehakt.

[http://weltamdraht.blogsport.de/2014/08/25/review-alice-in-wonderland-2010]

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StrykeOut

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Stimmt. Seine frühen Filme basieren aber auch zum Großteil auf recht eigenständigen Ideen (Batman mal ausgenommen). Für mich persönlich kommt der Wendepunkt 1994 nach Ed Wood. Ab da kann ich mit Burtons Filmen nicht mehr viel anfangen. Nur Big Fish bildet da eine Ausnahme.


jacker

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Das unterschreibe ich so. Ich finde sie teilweise noch ganz nett (z.B. CHARLIE) aber BIG FISH ist da der einzig wirklich gute, den ich mir aktiv gern noch mehrmals anschauen möchte.


TheEighthHorcrux

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Bewertung9.0Herausragend

Ich liebe Tim Burton, außerdem hat er hier wieder meine beiden Lieblingsschauspieler Johnny und Helena versammelt.
Der Film ist bildgewaltig und spannend, und auch wenn er die Vorlage etwas abgeändert hat und somit weniger skurril (und ehrlich gesagt auch weniger unheimlich) ist, so ist er doch ziemlich besonders.
Absolut sehenswert.

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Tobi531

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Naja, was kann ich schon zu diesem Film sagen. Er ist auf jeden Fall bei meinen Top 3 Lieblingsilmen. Tolle Effekte, Skurille Welten und Rollen, top Darsteller, ......

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Moviegod

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Bewertung6.5Ganz gut

Burton und Depp konnten sich hier mal wieder so richtig austoben. Die Optik des Films ist klasse; super (3D) Effekte, grandiose Ausstattung, Kostüme etc. Allerdings bietet die Story keine großen Höhepunkte und lässt kaum Spannung aufkommen.

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Davdav

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Esslöffel Fantasy, 5 Päckchen Special Effekts, eine Messerspitze top Schauspieler, eine Prise Finsternis ein guter Regisseur und fertig ist Alice im Wunderland.

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lennardB.

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Typisch Tim Burton, fanatsievoll,spannend und ein toller Cast.

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CarlGrimes

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Bewertung7.0Sehenswert

Tolle Optik, Effekte, Kostüme

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Dan92

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Bewertung6.5Ganz gut

Also vorweg muss ich sagen: Ich bin ein riesiger Film von Tim Burton. Aber diesem Film fehlt es einfach an dem gewissen Etwas. Man könnte meinen, die Story von Alice im Wunderland ist wie gemacht für Burton, seinerseits DER Meister der skurillen Charaktere. Aber ich konnte mit diesem Film einfach nicht warm werden. Meiner Meinung nach wurde hier einfach zu stark auf die Effekte und Szenenbilder gesetzt (die auch wirklich großartig gelungen sind), mir fehlt dafür aber der Nonsens-Talk, der die älteren Verfilmungen ausgemacht hat (an dieser Stelle muss ich gestehen, dass ich die Vorlage nie gelesen habe). Insgesamt ist der Film ein wenig zu düster geraten. Ich kann mir nicht helfen, aber die Figuren sind mir einfach nicht verrückt genug. Als ich damals gelesen habe, dass Johnny Depp den Hutmacher spielen sollte, war ich hin und weg, der wer sollte besser geeignet sein? Doch leider schaffte Depp es dieses mal nicht, alles aus der Rolle herauszuholen, was wohl vor allem dem Drehbuch geschuldet ist. Auch das Make-Up fand ich völlig unpassend, ich fühlte mich die ganze Zeit über einfach nur an einen 0815-Zirkusclown erinnert.
Was mich jedoch am meisten gestört hat, war Mia Wasikowska als Alice. Ihre ganze Darstellung hat mich den gesamten Film lang einfach nur genervt. Der Ausruf "Ab mit deinem Kopf!" gab mir dann den Rest.
Welche Figuren mir persönlich am besten gefallen haben, waren Deedle-Dum und Deedle-Dei und der Märzhase, da sie noch den verrückten Geist verbreitet haben. Auch die Grinsekatze fand ich ziemlich gelungen.
Alles in allem bleibt Alice im Wunderland für mich jedoch seltsam unausgegoren. Schade, denn mit Tim Burton auf dem Regiestuhl und Johnny Depp als Hutmacher hätte man durchaus mehr erwarten können. Denn das Potential wäre da gewesen, es wusste nur niemand auszuschöpfen.

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MemoriAria11

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Bewertung1.5Ärgerlich

Als Fan der traditionellen Disney Filme ... enttäuscht :D. Trotz guter Darsteller

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Troublemaker69

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Bewertung4.0Uninteressant

Technisch ein wirklich brillanter Film, keine Frage, aber dem Streifen fehlt es einfach an Seele.
Alice im Wunderland wirkt wie ein unterkühltes Puppentheater, in dem es Johnny Depp in keinster Art und Weise gelingt, den Film zu retten.
Zu wenig Liebe steckt hier drin und zu viel CGI-Gehasche.
Macht leider keinen Spaß und fühlen tut man auch nichts, nur die technische Seite ist hier gelungen.

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Martin Oberndorf

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Mir ging's grad andersrum.
Der Film ist wie eine Ode an Fantasie.
An Tagträumer.
An Alle, die gerne mal auserwählt wären :3


Troublemaker69

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Na ja, so ist das :D Jeder interpretiert etwas anders, mir kam der irgendwie "seelenlos" vor.


Mirabilis

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Bewertung4.5Uninteressant

Trotz schöner bunter Welt ist diese Fassung von "Alice im Wunderland" für mich einer der schlechteren Filme Tim Burtons, etwa in einer Liga mit "Charlie und die Schokoladenfabrik". Und wie der ist auch Alice im Wunderland ein Film, bei dem ich es bedaure, dass Depp darin mitspielt. Denn für diesen drögen Streifen hätte der Verschleiss wirklich nicht sein müssen. Allein Anne Hathaway, die als weiße Königin eine wahrhaftig ätherische Erscheinung ist, hat mich begeistern können.

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JimiAntiloop

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Bewertung9.5Herausragend

Der Film ist so Hammer Metaaaaaaa und die Message ist Fäääätt!
--------------------
Ok, hier gleich der Nachtrag warum...

]Vorneweg: Der Film in der deutschen Synchro(in der ich ihn geschaut habe um die Details alle zu verstehn) etwas liebloser bzw. unorganischer als im Original. Weshalb ich soooo vom Gesamteindruck auch gar nicht dermaßen angetan war.
Die Geschichte von Alice im Wunderland, welche sich rund um die 'Rote Dame' dreht, die die Befehlshaberin darstellt bzw. das System welches über die Wunderland herrscht und die Puppen tanzen lässt, die hat es voll in sich.
Sehr wichtig im Fantasyland ist der Tee trinkende hängengebliebene Zwischenweltler, aka der Hutmacher mit den crazy Augen und dem roten Haar. Der Hutmacher hat dafür gesorgt, dass aus dem Fantasyland ein Hut wird! Klar!?! Letztlich wird er jedoch verstoßen und ist so derb gefangen, wie all die Anderen. Der weiße Hase trinkt auch ständig Tee und hat einem im Selbigen (der Tee steht für mich auch für eindeutig für Koffein, welches Parallelwelt Manipulationen und Illusionen fördert. Referenz: Die vollkommen abhängige Erdbevölkerung.)
Ja und dann gibts noch die etlichen anderen Charaktere. Alle zusammen(bis auf die dem System total konformen Wachen und dem in die Königin verliebten Einäugigen[sein anderes Auge ist symbolisch mit dem Herz bedeckt]) stehen sie unter dem Scheffel des Systems(rote Königin), aber alle können Alice helfen und wollen dies auch, denn sie glauben an das Gute. Alice weiß noch gar nix von ihrem Glück der Betimmung als Retterin, denn unter anderem fehlt es ihr auch an "mooreness" (an Information, an Verständnis für Zusammenhänge etc.), die sie noch ausfindig machen muss.
Alice steht im meiner Ansicht nach für jeden von uns, der für Freiheit und Gerechtigkeit einsteht und nach ihr sucht. That's it!
Jedenfalls steht zentral in der Geschichte, dass Kopfabschlagen und dieses sollte man ebenfalls symbolisch begreifen. Schließlich ist das System, welches wir alle beleben immer schön dabei uns zu verwirren, einzuspannen, durch Zufriedenheit und (Alltags)Drogen abzulenken oder sonstwie zu fesseln, sodass wir möglichst kopflos agieren. Hey aber wenn wir es schaffen den Fehlinformationen, welche den Drachen des System darstellen, durch die Wahrheit den Kopf abzuschlagen, dann sind alle Einwohner von illusionäry Wonderland bereit und fähig sich gegen die 'Rote Königin' zur Wehr zu setzen.
Das Alice in der Filmgeschichte die Sache mit der Aufrichtigkeit und Wahrheit verstanden hat, demonstriert sie am Ende ihrer Odyssee fulminant, als sie wieder aus dem Baumstumpf herauskriecht und keine falsche Bescheidenheiten mehr gegenüber anderen kennt und für ihre Ansichten mit Worten kämpft.
...und dies alles und vor allem auch der Aspekt, dass Alice sich eigentlich der Illusion bewusst ist in der sie Kämpfen muss, die Illusion aber solange echt ist, bis der Kampf gewonnen ist und sie eben nicht einfach aufwachen kann, dass Alice sogar schon zuvor im Wunderland war sich aber nicht so recht erinnert und das alle die Bewohner auch ganz stark merken wie falsch die Rote Königin(Das System) ist, jedoch leider auf ihren gewohnten Positionen in einer Art Starre verharren, ja dies alles erinnert mich exakt an unsere Welt.
...und deshalb ist dieser Film fantastisch lehrreich und super MEEEEETA

P.S. Es gibt natürlich noch mehr Symboliken, die man erörtern könnte....
Na gut, eine wichtige Entdeckung noch zum Schluss. Die Allwissende Raupe raucht nicht mehr, genau in der Szene, bevor sie sich metamorphisiert. 8D
Don't Smoke! Atme frische Luft

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Mirabilis

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Wahnsinnskommentar! :) Du solltest Filmkritiken für's Radio schreiben!


JimiAntiloop

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Danke! Die Idee behalt ich mal im Hinterkopf. ;)


abendrot

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Bewertung3.0Schwach

Burtons Mainstream-Versuch.

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ChaozzZJohnny

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Bewertung5.5Geht so

Ich warte seit Jahren sehnsüchtig auf eine düstere, dreckige Horror-Version von "Alice im Wunderland". Das Spiel "American McGee's Alice" hat es vor mehr als einer Dekade vorgemacht und mich völlig begeistert. Das Szenario funktioniert perfekt in "bösen" Adaptionen.

Die Interpretation von Tim Burton und Disney ist leider nichts davon. Die Handlung war kindgerecht simpel und der Coming of Age-Rahmen langweilig. Johnny Depp ging mir als Mad Hatter total auf die Nerven und die Effekte litten unter dem häufig recht unansehlichen Art Design.

Ein paar nette Ansätze waren da. Die Szene am Burggraben ließ mich kurz hoffen, einige "Kulissen" war nett anzuschauen und die Grinsekatze war großartig.

Insgesamt bleibt für mich jedoch nur ein Film, den man eigentlich nicht gesehen haben muss. Jedenfalls verpasst man dann rein gar nichts.

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saito

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Bewertung6.5Ganz gut

Dass es sich um eine Adaption eines Bildungsromans handelt, wurde gut umgesetzt. Ansonsten Durchschnittsware.

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cronic

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich will dem Film nicht seine Qualität absprechen aber für mich war dieser Film absolut nichts. Klar, wer Burton Anhänger ist wird seinen Spaß haben aber ich gehöre nicht dazu.

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icefire2206

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Ich hatte gerade als Burton Anhänger wenig Spaß mit diesem Film, er war viel zu harmlos und kindgerecht.


Friedsas

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Visuell beeindruckendes umgesetztes Märchen vom Meister des bizarren Kinos Tim Burton. Besonders Johnny Depp als verrückter Hutmacher ist top. Aber auch andere Darsteller liefern eine gute Show ab, z.B. Helena Bonham Carter, Crispin Glover und Anne Hathaway.

Punkteabzug gibt es von mir für die Hauptdarstellerin die meiner Meinung so gar nicht zur Rolle der Alice gepasst hat und dies leider auch nicht sehr gut rübergebracht hat.

Als Fan von Tim Burton macht man auch bei diesem Film nichts falsch.

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ElMagico

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Bananenschale in Burtons Werk. CGI, Disney und eine allseits beliebte Romanvorlage. Richtig machen konnte er das nicht, sich höchstens mittelmäßig aus der Affäre ziehen. Aber einer schrie los und viele stimmten mit ein und schwupdiwup hatten wir den nächsten schlechtesten Film aller Zeiten. Den 4385.! Ich hab nachgezählt!
Und ich will ja gar nicht bestreiten, dass der Film eine riesige Fläche für Kritik offenbart. Der Umgang mit den 2 Romanen von Lewis Carroll ist sehr beliebig. Burton benutzt, lässt weg und erfindet neu. Wie weit das nun noch mit diesem Universum zu tun hat, das sollen andere entscheiden. Denn mir persönlich sind die Bücher nicht so extrem wichtig und ehrlich gesagt auch kaum noch geläufig. Sprich: Ich konnte den Film relativ frei von irgendwelchen Bildern sehen, anhand ich die Burtonschen Visionen beurteilen könnte. Und was soll ich sagen...es ist völlig ok für mich, was Burton da aus dieser Alice macht. Ein wirklich netter Film für zwischendurch, der sicherlich niemandens Hirn überanstrengt, aber auch weit von der typischen Disney-Welt entfernt ist. Nach Disney riecht der Film nämlich eigentlich nur ganz selten, erst beim Abspann wird überdeutlich das der Konzern seine Finger im Spiel hatte. Das zuvor gesehene ist aber doch zu dunkel und oft auch zu wild als das man es mit den sonstigen Veröffentlichungen Disneys in einen Topf werfen könnte.
Nach Burton riecht "Alice in Wonderland" aber ebensowenig. Ich will das nicht nur auf die CGI schieben, die nutzt er seit "Mars Attacks!" ja schon reichlich, aber sie visualisieren, was dem ganzen Film fehlt. Es ist einfach zu perfekt, zu mittig. Da sind keine Eckpunkte, keine rauhen Flächen, an denen man sich auch mal reiben kann. Dadurch bleibt der emotionale Effekt aus, den Burton bisher meist erreichte: Wahre Zuneigung. Die hat man hier nämlich zu niemanden. Die Figuren leben von ihrer Situationskomik, aber nicht von ihrem Wesen...ja, sie wirken irgendwie leblos. Und dies ist auch der Punkt, an dem Burton über seine eigenen Füße stolpert. Er scheint an so vielen Fronten zu kämpfen, dass er vergisst was ihn stark machte. Ein weiterer Film, der ein Loblied auf die Fantasie, die Reinheit und die Emotionalität der Menschen anstimmen will, der aber in all diesen Belangen nie gänzlich die Melodie trifft. Burton hat sich hier wohl einfach übernommen und etwas versucht, das vielleicht einfach gar nicht zu schaffen ist.
Ähnlich wie sein "Planet of the Apes" Remake ein etwas seltsames Werk von Tim Burton. Eben wie dieser, verlässt er seine Pfade und wirkt plötzlich so austauschbar und inhaltlich völlig diffus. Ein imponierender Bilderreigen bleibt "Alice in Wonderland" aber trotzdem, eine nette Story hat er auch, sogar ein paar richtig gute Momente...er bleibt aber immer ein Pfau, der nicht weiß wie er sein Prachtkleid entfaltet. Nett, nicht mehr....und ein paar Dollar für die CGI hätte sich Burton sparen können, indem er Elijah Woods anstatt Johnny Depp verpflichtet hätte. Der sieht nämlich in Natura so aus, wie Depp nach der Computerbearbeitung.

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Cheshire_Cat

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Bewertung9.5Herausragend

Also erst einmal muss ich ja sagen, dass ich schon immer ein großer Fan von Alice im Wunderland war. Damals war es halt noch der Klassiker von Disney mit viel Liebe zum Detail, also super gezeichnet und definitiv toller Musik. Ein Muss für jedes Kind.

Diese Version von Alice im Wunderland ist eine ganz andere Schiene.
Teils animierte Wesen und teils einen der wohl besten Schauspieler : Johnny Depp!
Ich war direkt am Erscheinungsdatum in der 3D-Vorstellung mit meinem besten Freund und war direkt begeistert. Die Story ist ganz anders aufgemacht als damals, da hier z.B der etwas skurrile Hamish um die Hand der hier schon erwachsenen Alice anhalten will.
Diese sieht das (wie auch im Original) weiße Kaninchen, folgt diesem und Rest ist ja bekannt :)
Im Wunderland gibt es für Alice, nach den ganzen Bekanntschaften, die Aufgabe den Jabberwocky zu töten.

Ich war doch sehr überrascht, da einiges verändert wurde. Allerdings nicht zwingend zum negativen.

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