Alice im Wunderland

Alice in Wonderland (2010), US
Laufzeit 108 Minuten, FSK 12, Fantasyfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 04.03.2010

6.0 Kritiker
64 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.5 Community
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von Tim Burton, mit Mia Wasikowska und Johnny Depp

Als Alice Kingsley (Mia Wasikowska) einen Heiratsantrag von dem langweiligen angehenden Lord Hamish (Leo Bill) erhält, ergreift sie die Flucht. Sie folgt einem kleinen Kaninchen, fällt schließlich in seinen Bau und schon ist Alice im Wunderland. Dort trifft sie auf jede Menge kuriose Gestalten, wie zum Beispiel den verrückten Hutmacher (Johnny Depp), die Grinsekatze (Stephen Fry) oder die Raupe Absalom (Alan Rickman). Aber das Wunderland wird von der tyrannischen Roten Königin (Helena Bonham Carter) regiert und ein Krieg bricht aus, als ihre Schwester Die Weiße Königin (Anne Hathaway) Alice zu ihrem Ritter erklärt. Kann Alice im Wunderland wieder für Frieden sorgen?

Hintergrund & Infos zu Alice im Wunderland
Alice im Wunderland (OT: Alice in Wonderland) basiert auf gleich zwei Romanen von Lewis Carrol: ‘Alice im Wunderland’ und ‘Alice hinter den Spiegeln’. Tim Burton und Linda Woolverton ergänzen die Geschichte jedoch noch um einige Charaktere besonders in der Rahmenhandlung. Obwohl Alice im Wunderland eher gemischte Kritiken bekam, konnte der Film weltweit über eine Milliarde US-Dollar einspielen und war damit der zweit-erfolgreichste Film im Jahr 2010.

In Alice im Wunderland arbeitet Tim Burton bereits zum siebten Mal mit dem auch für einen Golden Globe nominierten Johnny Depp (Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street, Tim Burton’s Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche) zusammen und bereits das sechste Mal auch mit seiner Lebensgefährtin Helena Bonham Carter (Planet der Affen, Charlie und die Schokoladenfabrik). Alice im Wunderland wurde auch bei diversen Preisverleihungen nominiert und ausgezeichnet, unter anderem auch beim Golden Globe und Oscar.

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Cast & Crew


Kritiken (25) — Film: Alice im Wunderland

Oliver Schmitt: NEGATIV Oliver Schmitt: NEGATIV

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5.5Geht so

Ist die Nähe zwischen Caroll und Burton so groß, dass es nur einen Konsens geben kann? Berücksichtigt man Burtons Comic Bearbeitung der Batman Figur (Batman und besonders Batman Returns) so hätte man durchaus mehr erwarten können: eine neue Interpretation der Vorlage in der die Handschrift des Regisseurs nicht nur zum mannigfachen Beiwerk wird. Es mag den Anschein haben, dass in dieser Produktion sehr viel Studiopolitik und Zugeständnis dafür gesorgt haben, dass trotz aller guter Voraussetzungen, die gegeben sind, um Alice zu einem typischen Burton Film zu machen, das Werk zu sehr in Routine verfällt, als dass eine überzeugende Wirkung erzielt wird, die alle Elemente unter einen Hut bringt und damit wirklich unterhaltend ist. Die Next Generation Alice ist ein digitales Übermärchen, stromlinienförmig und schön anzuschauen, das seine nachhaltige Wirkung im Verlauf der Traumreise verliert und etwas zu sehr an seiner Opulenz erstickt.

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Xander8112: at the movies

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6.0Ganz gut

[...]
Zusammen mit den oberflächlichen Charakteren, der spannungsbefreiten Story und einer Hauptperson, die einem ziemlich egal ist, muss man zu dem Schluss kommen, dass Tim Burton schon bessere Filme gemacht hat, und so schiebe ich das einfach mal auf Disney.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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6.0Ganz gut

"Have I gone mad?" -

Tim Burtons Auftragsarbeit für Disney, die erstmals seit BATMAN wieder so etwas wie kommerzielle Studiointeressen den Vorrang gegenüber den Intentionen seines Regisseurs vermuten lässt: Dabei ist ALICE eigentlich ein klassischer Burton-Stoff, jenes Werk von Lewis Carroll, das die Verquickung von Märchenmotiven mit kritischen Seitenhieben auf die Gesellschaft und der Realität als solches, schon lange vor dem amerikanischen Regisseur selbst aufgriff und prägte – und trotzdem: Vollständig zufrieden kann mit Burtons ALICE weder Publikum noch Macher selbst sein.

Er hat die Themen der Vorlage verstanden, formt sie mit Hilfe von Autorin Woolverton durch die Vermischung der beiden „Wunderland“-Romane und der erwachsenen Perspektive sogar wirklich zu einem neuen Gerüst zusammen, nur um es im weiteren Verlauf (zu) großräumig mit bereits bekannten Farben auszumalen. Für einen Fantasten wie Tim Burton eigentlich kurios: Die besten Szenen…

Kritik im Original 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Louisaw

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Der letzte Satz fasst es perfekt zusammen!


SamHook

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Wow passiert nicht oft, aber 100% agree. Kann man nur unterschreiben und der letzte Satz trifft den Nagel wirklich auf den Kopf. Habe ich auch so empfunden....


Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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7.0Sehenswert

Wenn Tim Burton zur Teeparty lädt, sollte man tunlichst annehmen. Denn der Kaninchenbau öffnet sich nur selten: Neben der Anime-Serie aus den 80ern dürfte allein Walt Disneys „Meisterwerk“ von 1951 spontan vor Augen sein, die übrigen Kinoverfilmungen des fantastischen Stoffs sind weit älter. Burton erzählt seine eigene Vorstellung von Lewis Carrolls episodisch-exzentrisch-exotischer Welt und bedient sich dazu wie schon Disney aus der Fortsetzung „Through The Looking Glass“. Schräge Wunderlichkeiten und skurrile Figuren sind auch Depps Spezialgebiet; folglich wird dessen Rolle maßgeblich ausgebaut, die einen in der Maske, die anderen nach dem Greenscreen-Dreh am Computer derart verfremdet, dass Kindheitserinnerungen fortan auf einer anderen Referenz basieren könnten.

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Stefan_R.: Mann beisst Film

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5.0Geht so

„ALICE IM WUNDERLAND“ [...] muss [...] sich in Burtons Œuvre bei den nur durchschnittlichen Werken einreihen, zu einfallslos ist die vordergründige Reißbrettdramaturgie, zu effektzentriert die komplette Inszenierung. So blitzt an allen Ecken und Enden das der Geschichte innewohnende Potential auf, doch wirklich öffnen kann Burton die Tür zu seinem persönlichen Wunderland nicht.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

bussdee

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... oder nach dem Genuß einer leckeren Pilzsuppe! LOL


ZornGottes

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Ich fand den Film ziemlich schwach, wobei Johnny Depp mit die größte Enttäuschung war. Man sieht von ihm nichts, was man nicht schon in anderen Tim Burton-Filmen von ihm gesehen hätte. Jede kreative Zusammenarbeit kommt irgendwann an ihren Zenit und bei der zwischen Tim Burton und Johnny Depp scheint es langsam so weit zu sein. @bertt: Im Normalfall bin ich durchaus in der Lage, einen Film wieder mit den Augen eines Kindes zu sehen und in eine Phantasiewelt einzutauchen, aber dafür war mir das alles viel zu künstlich und kalkuliert, ganz abgesehen vom wirklich miserablen Drehbuch.


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.0Ausgezeichnet

«Alice in Wonderland» ist ein zauberhafter und überwältigender Ausflug in die Fantasie von Tim Burton.

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Ciprian David: NEGATIV

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5.0Geht so

...Der wichtigste 3D Film dieses Frühjahrs erweist sich als Enttäuschung für den Kinogänger. Nichts sticht wie erwartet aus dem Strom der Fantasy-Produktionen der letzten Zeit heraus um den Zuschauer, und, vor allem, dem Burton-Fan Trost zu spenden. Verloren in Konventionen und geradlinig, fern von irgendwelchen angenehmen Überraschungen verläuft das Geschehen in Alice im Wunderland bis hin zum bitteren, absehbaren Ende.

Doch was bleibt aus diesem Film? Bei der Natur des Mediums anfangend, die unüberschaubaren, zwei kleine und doch so große Zeichen in ihrer potenziellen Bedeutung hinsichtlich einer Renaissance des Kinos, ja, das 3D als Startpunkt nehmend, könnte man sagen, Alice im Wunderland ist ein Film über den Blick, über das Sehen. Eine Idee, die sich schon in den Entstehungsbedingungen dieses Werks spiegelt, als Zusammenarbeit von Tim Burton und den Disney Studios....

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Evie: www.inderzange.de

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8.0Ausgezeichnet

Der neuste Streich von Tim Burton und Johnny Depp kam jetzt endlich am 4. März in die Kinos um bestaunt zu werden. So wie es sich für einen echten Kinofan gehört wurde gleich die 1. Vorstellung gebucht und diesmal sogar in 3D, aber zur Technik kommen wir später noch einmal. Die nun mehr 6. Zusammenarbeit zwischen dem Erfolgsduo sollte wieder einmal in einer Fanatsiewelt standfinden, wie so vor in Sleepy Hollow oder Charlie und die Schokoladenfabrik. Erstaunlich dabei ist, das der ganze Film schon in 40 Drehtagen abgearbeitet wurde und dann nur noch am Computer vollendet wurde, wobei diese Aufgabe wohl am größten war.

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Flibbo: wieistderfilm.de

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6.0Ganz gut

Erwischt man bei Tim Burtons „Alice im Wunderland“ nur die 2D-Version, bleibt leider nicht mehr allzu viel für ein unterhaltsames Kinoerlebnis übrig. Die für Burton („Ed Wood“, „Sweeney Todd“, „Charlie und die Schokoladenfabrik“) sehr naheliegende Vorlage wirkt eher wie schnell runtergespult statt liebevoll neu aufbereitet, wenn auch mit fettem Budget und einigen Abweichungen vom Original. Johnny Depp als Pumuckl im Drogenrausch kann da auch nicht mehr viel rausreißen. Nach seinen letzten Rollen in Burton-Filmen wirkt sein verrückter Hutmacher nur wie eine Variation von Altbekanntem. Im Hinblick auf die starken Fantasy-Abenteuer, mit denen Tim Burton uns in den letzten Jahrzehnten verzauberte, scheint er sich mit „Alice im Wunderland“ fast nur auf seinem Erfolgsrezept auszuruhen. [...]

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PrettyPenny

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Ich fand ihn durch das 3D noch schlimmer! -.- Das war ziemlich überflüssig.


Fanpiir...<3

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Ich fand der Film war besonders durch die 3D effekte sehr spannend. Durch die Kindersendung, auf der der Film basiert hat gab es so ein "Ach das waren noch Zeiten" Feeling, weil jeder als Kind Alice geschaut hat.
Johnny Depp fand ich auch sehr gut, weil er den Charakter früherer Hutmacher gut wiedergespiegelt hat. Besonders die Verücktheit die früher durch das einatmen von Quecksilber ausgelöst wurde.


J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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8.0Ausgezeichnet

Vergleicht man diese real, Spezialeffektreiche Version von Alice im Wunderland mit der populären Animation Version von 1951, ist man genauso schlecht beraten wie den Zauberer von Oz mit Aktien Eigenschaften zu vergleichen. Burton hat für diese Generation eine völlig neue Version erschaffen und hat damit eine solide Arbeit geleistet. Es ist ein fachmännischer Versuch, nicht nur unsere jüngsten sondern auch die Eltern verzaubern zu wollen. Dies macht nach der Definition einen lohnenswerten Familienausflug aus.

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TheCorey: MovieMaze

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5.0Geht so

Wäre Elfmans Musik nicht, man wüsste in den meisten Szenen ohnehin nicht, dass man in einem Tim-Burton-Film sitzt. “Sometimes I’ve believed as many as six impossible things before breakfast”, lautet ein Ausspruch der Weißen Königin aus "Through the Looking Glass", den Alice im Film mehrmals wiedergibt. Hätte sich auch Burton daran gehalten, wäre "Alice in Wonderland" vielleicht etwas kreativer und persönlicher geworden. So wirkt der Film oft, als wäre er eine Auftragsarbeit von Disney, das Burton Handlungselemente von Tolkien und Lewis aufzwängen wollte.

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D. Edelstein: USA Today D. Edelstein: USA Today

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8.0Ausgezeichnet

Um Tim Burton's Alice in Wonderland zu mögen, muss man akzeptieren, dass der Film nicht die Adaption von Lewis Carroll's Alice's Adventures in Wonderland oder seinem Nachfolger, Through the Looking Glass, ist, sondern eine hübsche Hollywood-Hybride. [...] Wenn du darüber hinwegkommst, ist Alice in Wonderland ziemlich wundervoll - oder heißt es dann untervoll?

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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer

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5.0Geht so

Letzlich wirkt Alice wie ein Vorwand, um Happy-Meal-Spielzeug zu verkaufen.

Wahrheitsgemäß müßte der Film "Alice in Narnia" genannt werden, mit Zwischenstops in Disneyland, Shire, Rohan, Naboo und Oz.

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Ellena

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genau!
Kritiker sind doch dazu da, Romane über solche Filme zu schreiben!


zeke

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wer die fortschrittlichkeiten des internet ausnutzt und auf "link zu vollständiger kritik" klicken mag, der wird auf wundersame weise belohnt.


Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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9.0Herausragend

Wenn wir über 3D-Kraft sprechen, gehe ich lieber ins Wunderland als nach Pandora. Für die, die Avatar vom Look her mochten, aber von den hölzernen Charakteren und klobigen Dialogen abgeschreckt waren, kommt Alice jetzt mit all ihrer Vielseitigkeit. Alice im Wunderlands Menagerie von Charakteren rangiert zwischen leicht bekloppt und zertifiziert wahnsinnig. Aber sie machen total Spaß und was sie zu sagen haben, hat Charme und Verve.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.0Sehenswert

[...]Sobald Alice und damit Tim Burton den Fuß ins Wunderland setzt, weiß man wer da den Pinsel geschwungen hat. Wie so oft, wenn der gebürtige Kalifornier, Hand anlegt, kann sich seine fantastische Welt sehen lassen. In weiten Teilen überaus farbenfroh, dann jedoch wieder düster, so stellt sich Burtons Wunderland dar. Somit gilt: Wenn sich „Alice im Wunderland“ darauf konzentriert mit seiner optischen Finesse die zahlreichen kleinen, aus der Vorlage bekannten, Episoden auszustaffieren, ist der Film an Stärksten. Leider gilt das nicht für den bestimmenden roten Faden, der Burtons Film sicher durch die Spielzeit führen soll. Die Geschichte, die Linda Woolverton in ihrem Drehbuch erdacht hat, will viel zu selten funktionieren. Recht geradlinig erzählt, mangelt es „Alice im Wunderland“ an überraschenden Wendungen, an Spannungsspitzen, an denen sich der Film hochziehen kann. Gegen Ende des Films schließlich wird die Anbiederung an die fantastischen Verfilmungen der letzten Jahre („Der Herr der Ringe“, „Die Chroniken von Narnia“) nicht nur offenkundig, sondern stößt durchaus auch übel auf: Die blondelockte Amazone in der schimmernden Wehr, sprich: der wenig packend inszenierte Endkampf deutet, an was Linda Woolverton am Ende des Films, nach Alice Rückkehr aus dem Wunderland noch einmal überdeutlich akzentuiert: Alice' Abenteuer im Wunderland als Startschuss emanzipatorischer Bestrebungen.[...]

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Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

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5.5Geht so

Es ist eine der buntesten und üppigsten Versionen des Stoffes – und eine der geistlosesten. [...] Burtons Alice langweilt, weil es an Imagination jenseits farbenfroher Computerspiellandschaften fehlt. Die Odyssee von Alice führt nicht zu fantastischen Höhenflügen, sondern ist Plattform einer platten Parabel: ein lautes Action-Abenteuer um pseudofeministische Selbstverwirklichung im konservativen Korsett.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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5.0Geht so

In seiner bei Disney realisierten Variante des Stoffes alle ihm zu Gebote stehenden künstlerischen Mittel auf und schafft ein lebloses Hybrid, das justament in den Momenten am überzeugendsten ist, wo es sich auf traditionelle visuelle Verschiebungen verlässt. Die neuartige Verschmelzung von Realfilm, Computeranimation und Motion-Capture wirkt hingegen mäßig überzeugend, das momentan unerlässliche 3-D bloß aufgepfropft (und unangenehm dunkel); auch die bei Burton sonst so reizvoll detailverliebte Ausstattung gerät zu üppig und verwandelt das Wunderland zum vollgestopften Wundertütenland. Imagination, um die es bei Carroll nicht unwesentlich geht, wird so eher erdrückt als beflügelt. [...] Kaum verwunderlich, dass in diesem konventionellen Korsett anarchischer Nonsens und widersinniger Liebreiz nur selten aufblitzen.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Burton liefert eine top besetzte und verschroben düster gespielte Alice Version, die Spaß macht und nicht zuletzt wegen der sympathischen Hauptdarstellerin zu gefallen weiß. Stephen Frys Grinsekatze gehört stimmlich und optisch zu den absoluten Highlights, dieses an opulenten Bildern nicht eben armen Films. Eine Red-Queen die "Queenie" aus Black Adder channelt, ein sanftmütiges Monster, ausgestochene Augen, abgebrochene Finger und massenhaft abgeschlagene Köpfe, sowie ein Borderline-Hutmacher mit schottischem Akzent - es gibt vieles das sich zu mögen lohnt an diesem Film, der es mit wenigen Abstrichen schafft rundum gut zu unterhalten.

Gemessen an der Skurrilität der Vorlage und Burtons eigenem Werk, fällt allerdings tatsächlich die fehlende Komplexität und die stromlienenförmige Story auf, die weniger auf den surrealen, doppelbödigen Wahnsinn des Mathematikers Carols, als auf die typische "Held wider Willen, muß die Welt vor dem Bösen retten"-…

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DonDisdi

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hätte nicht gedacht , dass du den film feierst.


Batzman

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Feiern sieht anders aus. Lies das ganze Review mal genau. Für mich überwiegen jedoch die positiven Eindrücke, auch wenn der Film zweifellos ne Menge Schwächen hat.


F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de

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5.5Geht so

Burton und „Alice“: Das hätte eine traumhafte, unkonventionelle Liaison werden können. Ob es am Einfluss der Disney Studios lag, dass daraus doch nur eine eher biedere Verbindung geworden ist? Jedenfalls wirkt das Ergebnis wie ein unausgegorener Kompromiss zwischen Burton- und Disney-Stil. So unterspülen einerseits makabre Elemente die Familientauglichkeit – etwa wenn ein Auge ausgestochen wird oder abgeschlagene Köpfe im Burggraben schwimmen –, andererseits wirkt der Popsong zum Finale nach dem stimmigen Danny-Elfman-Score wie ein nerviges Zugeständnis ans Hannah-Montana-Klientel.

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José Garcia: Textezumfilm

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8.0Ausgezeichnet

In „Alice im Wunderland“ lässt der eigenwillige Regisseur Tim Burton nicht nur seinem aus früheren Filmen – von „Edward mit den Scherenhänden“ (1990) über „Big Fish – Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht“ (2003) bis „Tim Burton’s Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche“ (2005) – bekannten Fantasie-Feuerwerk erneut freien Lauf. Darüber hinaus setzt er in Sachen Verknüpfung von Live-Action, CGI-Technik („im Computer erstellter Animation“) und 3D Performance Capture ganz neue Maßstäbe. Dieser Effekten-Mix erlaubt ihm beispielsweise, beim „Herzbuben Stayne“ den Kopf des Schauspielers Crispin Glover mit einem digital erstellten Körper zusammenzufügen, oder auch den Kopf von Helena Bonham Carter auf die doppelte Größe „wachsen“ zu lassen, und dabei die Gestik der Schauspieler genauso zur Geltung zu bringen wie bei einem unter der Maske kaum zu erkennenden Johnny Depp.

„Alice im Wunderland“ erschöpft sich indes nicht in reiner Effekthascherei. Noch interessanter nimmt sich die Verknüpfung der ursprünglichen Literaturvorlage mit den neuen erzählerischen Elementen aus. Denn im Kern bleibt die eigentliche Frage erhalten, die Lewis Carolls Märchen stellte: „Wer bist Du?“, und damit die Suche nach der eigenen Identität und dem eigenen Lebensweg.

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Alle Kritiken (25)


Kommentare (322) — Film: Alice im Wunderland

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Kaskodil

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Bewertung6.0Ganz gut

Meine Wertung gleicht ausnahmsweise meiner Vorhersage!
Ich fand den Film "Ganz gut". Leider auch nicht mehr. Ich muss zugestehen, dass mir das Drehbuch nicht gefallen hat. Der Weg bis und dann die finale Schlacht zwischen Alice und dem Jabberwocky waren langweilig. Ja, ich sage es frei heraus - ich glaube nicht, dass jemand die "Geschichte" als spannend empfunden hat. Was jedoch durchaus spannend war, waren die skurrilen Kulissen, aber vor allem einige Charaktere. Neben dem grandios gespielten Hutmacher und dem extrem geilen "Futterwacken" gegen Ende, fand ich auch die Rote Königin sehr gut dargestellt. Der weiße Hase und ganz besonders auch Bandersnatch gefielen mir ebenfalls. Aber mit Abstand die geilste Persönlichkeit über alle "Alice im Wunderland"-Verbildlichungen hinweg ist die Grinsekatze. Sie allein hat mich bewegt, den Film bis zum Ende anzusehen, wobei ich erst nach 30 Minuten des Films eine leichte Steigung des Spannungsbogens bemerkte, die aber in den letzten 30 wieder fiel - die Mitte des Films war demnach durchaus mehr als "ganz gut", leider aber Anfang und Ende nicht, zusammen war es also nur eine glatte Sechs-Punkte-Leistung. Und auch die Musik bewegte nicht, sie hörte sich wie 0815-Abenteuer-Orchestral-Musik an, ein wenig mehr Pepp hätte da gut getan. Das ärgerte mich immer wieder - da verfilmt man einen Klassiker erneut, baut geniale Schauspieler in Hülle und Fülle ein, spielt wunderschön mit den besten Effekten, die es heutzutage gibt und vergisst gute Musikuntermalung - das ist wie wenn man ein Interview ohne Ton ansieht oder Bienenstich ohne seine Creme-Füllung isst; es ist Mist, Humbug, eine Schande. Was solls, man konnte den Film ansehen, empfehlen würde ich ihn einzig und allein der Charaktere wegen, wobei einmal mehr als genug ist.

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Amadis

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wer Disneys Alice-Verfilmung im Hinterkopf hat, dürfte über diesen Film doch etwas irritiert sein - mir hat er aber sehr gut gefallen. In der Burton typischen Art ist alles sehr finster und unheimlicher gehalten als das aus der Originalgeschichte bekannt ist.
Diese ganze Fantasy-Welt die Burton da erschaffen hat, ist aber sehr faszinierend und hat mir um längen besser gefallen als zum Beispiel die glattgebügelte, sterile Welt in Avatar.
Die Geschichte wird spannend erzählt. Für meinen Geschmack war das Ende dann aber etwas zu überhastet und gehetzt. Mia Wasikowska spielt die Alice sehr überzeugend und verpasst ihr einen eigenen Charme, Johnny Depp spielt gut wie immer und gehört bei Burton-Filmen ja längst zum festen Inventar ;-)

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RammManiac

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich mag Burton und seine Art Filme zu inszenieren. Die sehr geradlinige Fantasy-Epos typische Story hält wenige Überraschungen bereit und zeigt sich hierbei für meinen Geschmack doch deutlich zu einseitig. Trotz des unglaublich fanatasievollen und detailreich gestalteten Setting konnte mich Burtons Fortsetung der eigentlichen Alice-Story nicht wirklich überzeugen.
Bleiben tut ein bitterer Beigeschmack, dass hier deutlich mehr drin gewesen wäre, da ich am Ende doch etwas ratlos auf dieses halbgare Machwerk schaue.

Und ich geb's zu: Als Liebhaber der japanischen Animeversion Alice im Wunderland hat mir das Ei auf der Mauer doch sehr gefehlt. Warum genau, kann ich gar nicht sagen.

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cpt. chaos

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Bewertung3.0Schwach

Wie es sich für ein Fantasy-Spektakel gehört, ist Tim Burtons "Alice im Wunderland" geradezu fantastisch umgesetzt, aber was nutzt das alles, wenn einem der ganze Tamtam regelrecht am Arsch vorbeigeht?
Eigentlich verwundert mich grundsätzlich nicht mehr übermäßig viel, aber dass diese Neuverfilmung derartig viele Menschen in die Kinos lockte und die Kassen entsprechend kräftig klingeln ließ, macht mich dann doch ein wenig stutzig.
Aber nun denn, wem´s gefällt...

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Patrick Fiergolla

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Bewertung4.5Uninteressant

Jeglicher Charme des alten Disney-Trickfilms, an dem ich Tim Burtons Werk automatisch messen muss, scheint verloren. Zuerst versagen schon die allgemeinen filmischen Aspekte. Die Geschichte um die diktatorische Machtergreifung der Herzkönigin und die Erfüllung einer befreienden Prophezeiung ist nicht nur unoriginell und kausal haarsträubend, sondern auch nicht sonderlich spannend in Szene gesetzt. Mir scheint Burton verlässt sich voll und ganz darauf, dass seine Filme sich von selbst retten, wenn er Johnny Depp immer wieder bunt anmalt. Leider finde ich dessen Darbietung, sowie auch die seiner Kollegin Mia Wasikowska ziemlich blass. Tatsächlich kann nur Helena Bonham Carter ein wenig bezaubern, konträr zu ihrer wirklich schrecklich gemimten Filmschwester Anne Hathaway.
Während nun also ein eher belangloses Schauspiel stattfindet, müssen wir zuschauen wie Tim Burton das Wunderland vergewaltigt.
Damit meine ich nicht, dass die im Grunde gänzlich computergenerierte Szenerie nicht ansehnlich sei, das ist sie nämlich. Viel mehr ist es die viel zu weltliche Ordnung, die im inneren des Kaninchenbaus plötzlich Einzug erhalten hat. Nun hat das Wunderland eine klare Topografie, politische Machtkämpfe und Unterteilungen in Gut und Böse. Ganz anders als im damaligen Trickfilm, bzw. den lyrischen Originalen, in denen es keine solchen klaren Linien gab, in dem Alice immer tiefer in einen wundersamen, absurden Traum stolpert, in dem Wege verschwinden und Neue auftauchen, sodass es keine Kontrolle darüber gab was Sie als nächstes entdecken würde. Die Figuren waren bizarr, neurotisch, oder sogar bedrohlich, aber niemals eingeteilt in gut oder schlecht, sondern einfach auf ihre Art Teil der paradoxen Welt.

So kommt es, dass das Wunderland ein schrilles Mittelerde oder ein groteskeres Narnia ist, aber eben kein richtiges Wunderland mehr.

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Miami Twice

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Personen im Film sind mit liebe zum Detail so liebevoll in Szene gesetzt wie man es eben von Tim Burton kennt. Leider wirkte die Alice selbst etwas "farblos, langweilig" und das ist auch das grösste Manko am Film, spielt sie ja die Hauptrolle.

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smokingfliege

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Bewertung5.0Geht so

Zuerst und zuletzt gesehen als er im Kino lief. Kann mich nicht mehr an viel erinnern, abr ich weiß noch, dass ich dem Film nicht besonders viel abgewinnen konnte. Sah schön aus, aber irgendwie hat er mich weder gefesselt noch begeistert. Ganz schlecht war er also auch nicht, aber auch nicht besonders gut. Schade!

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TheNumber

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Bewertung6.5Ganz gut

recht gelungene adaption der geschichte. Johnny Depp hat mir gut gefallen, der Film hatte ein paar nette ideen und war nie langweilig. guter film für die ganze familie, allerdings für nicht zu junge kinder, der film ist stellenweise doch etwas rauh.

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Filmkenner77

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Bewertung5.0Geht so

Ohne Wenn und Aber: "Alice im Wunderland" zählt zu den schwächsten Filmen des Regie-Enfant-terrible Tim Burton. Beginn und Ende sind jeweils gelungen und schlagen den klassischen Weg ein. Der Mittelteil ist hingegen der große Schwachpunkt der Films. Die Effekte nehmen Überhand und lassen die Story in den Hintergrund treten. Es gibt den ein oder anderen Hänger, so dass sich mitunter Langatmigkeit entfalten kann. Nur in wenigen Szenen gelingt es Burton, seinen ihm eigenen Regie-Stil durchzuziehen und der Story die Tiefe zu verleihen, die sie eigentlich benötigt, um den Zuschauer zu faszinieren. Viel zu viel von der Kraft der Geschichte geht im Getöse der Effekte leider verloren.
Mia Wasikowska in der Titelrolle kann durchaus überzeugen und auch Johnny Depp liefert eine solide Leistung ab, ohne sich sonderlich verausgaben zu müssen. Anne Hathaway und Helena Bonham Carter hingegen wirken mit ihren Attitüden leicht nervig. An den Kinokassen wurde "Alice im Wunderland", der 150 Millionen Dollar kostete, ein fulminanter Erfolg. Der Film spielte über eine Milliarde Dollar ein und ist damit der zehnterfolgreichste Film aller Zeiten, wenn man die Inflation nicht berücksichtigt. Umso trauriger ist es, dass ausgerechnet einer der schwächsten Burton-Filme die meiste Zuschauerresonanz erhalten hat.
Insgesamt bleibt "Alice im Wunderland" auch wegen der schwer zu verfilmenden Vorlage (andere Filmemacher können ein Lied davon singen) von Autor Lewis Carroll hinter den hochgesteckten Erwartungen zurück. Immerhin ist am Ende ein akzeptables, aber schnell vergessenes Fantasywerk zu Stande gekommen, das neueren Fantasydesastern wie "Kampf der Titanen" und "Percy Jackson" noch immer meilenweit überlegen ist. Aber Burton, und das hat er schon oft bewiesen, kanns halt besser und daran muss er sich stets messen lassen.

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fabel

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So isses - und nicht anders.:)


Reload

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Bewertung5.0Geht so

*Ab mit dem Kopf!*

Bunt, bunter, Burton heißt es manchmal, so auch bei "Alice im Wunderland". Ein Geheimnis ist die Ausstattungskunst in Tim Burton Filmen nicht. Sei es düster oder fantasiereich, schwarz oder bunt, was der Mann und seine Crew an Schauwerten erschaffen, ist schon detailverliebt und häufig sehenswert. Das Wunderland in Alice weiß definitiv zu gefallen, diese Welt macht Spaß, die Farben sind nicht zu flippig und aufdringlich wie z.B. in "Charlie und die Schokoladenfabrik". Das gibt schonmal Pluspunkte, obwohl Burtons handgemachte Kulissen immer über den Computergenerierten stehen werden.

Die Story schenke ich mir mal, dürfte weitesgehend bekannt sein. Dann also zu den vielen, wuseligen Charakteren, die das Wunderland beinhaltet. Diese sind zumeist sehr gelungen wie die Grinsekatze, Absolem, das weiße Kanichen, der Märzhase, Diedeldum & Diedeldei und, und, und. Da muss man kaum Abstriche machen. Bei den menschliche Akteuren sieht das wieder anders aus. Anne Hathaways Getue als weiße Königin ist so überzeichnet, dass es nervt. Helena Bonham Carter als ihre Filmschwester, die rote Königin, weiß wieder einmal zu gefallen. Die kann so etwas einfach. Bei Johnny Depp scheiden sich bei mir die Geister. Ich mag den Jungen auf jeden Fall und seine Leistung als verrückter Hutmacher ist auch beileibe nicht schlecht, allerdings wird mir bei so überdrehten Charakteren immer ein wenig übel. Das war bei Willy Wonka nicht anders. So richtig warm will ich damit einfach nicht werden. Und dann haben wir Alice. Eine verdammt langweilige, spröde Alice. Ich kann verstehen, dass sie im Film häufig sagt, dass sie aufwachen will, denn ihre Handlungen sind oft so dargestellt, als ob sie wirklich schläft. Mir war sie als Protagonistin ziemlich egal. Und deswegen wurde ihr Weg nur halbherzig verfolgt.

Überhaupt ist der Film viel zu sprunghaft, man merkt, dass Burton viel Geschichte in zu wenig Zeit verpacken will. So hat mich "Alice im Wunderland" zum großen Teil kalt gelassen. Ein paar wunderschöne Bilder, ein paar feine Humorspitzen der menschlichen und nichtmenschlichen Nebendarsteller, das war es dann auch schon. Nett, Alice Besuch im Wunderland mal gesehen zu haben. Muss aber nicht nochmal sein.

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Reload

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Da musste ich erstmal deinen Kommentar zu "Alice" lesen...und bin zu dem Schluß gekommen, dass du, als offensichtlicher Liebhaber der Carroll Bücher, dich wahrscheinlich zu recht aufregst, lieber Jack. :)
Ich kenn die literarischen Originale nicht, kann also nur die Burtonische Filmumsetzung bewerten, kann mir aber vorstellen, dass einiges verloren geht, wenn man zwei Bücher auf 108 Minuten zusammenwurschelt.


Jack_Torrance

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Die Bücher hab ich glaub ich erst nach der Sichtung gelesen. Fand den Film schon damals beschissen (Johnny Depps Tanz, was sollte das ?!?), aber als ich die Bücher gelesen hab, wurde der Film schließlich endgültig zu einem meiner Hassfilme. Der Film ist nichts als eine Vergewaltigung zweier grandioser Buchvorlagen !!


loveissuicide

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Bewertung6.0Ganz gut

Optisch ist der Film ganz gut, Story und Schauspiel sind allerdings eher durchschnittlich. Muß man nicht gesehen haben.

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KiMBerLy~97

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Bewertung7.0Sehenswert

ganzschön bunt und abgedreht o.o

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Audreyfan

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Tim Burton entführt mich in das wunderbare Unterland, von Alice genannt Wunderland.
Verzaubert werde ich von der Kulisse, von den wunderschönen Kostümen, von der alten, doch immer noch fazinierenden Geschichte und nicht zu vergessen von den Schauspielern, die ihre Rolle so überzeugend spielen, dass man nie in Versuchung kommt, zu denken, sie würden "nur" schauspielern.
Zwar finde ich den Kampf etwas langatmig, jedoch stellt mich das Ende wieder vollkommen zufrieden.

"Und ich träume immer noch"

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J-Ross

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Bewertung9.0Herausragend

Tim Burtons Version von "Alice im Wunderland" ist ein Film, bei dem man aus dem Staunen einfach nicht herauskommt. Unterland wurde mit großer Hingabe visualisiert. Riesenpilze, die aus der Erde sprießen, kunterbunte Blumen mit Gesichtern und viele weitere exotische Pflanzen so weit das Auge reicht.
Auch die drolligen Figuren sehen prächtig animiert aus. Manche Figuren sind CGI-Charaktere und manchen wurde mit dem Performance-Capturing Leben eingehaucht. So ziemlich an jeder Ecke sprüht dieser Film von sauber ausgearbeiteten visuellen Effekten.
Mit dem Weißen Kaninchen und seiner Taschenuhr beginnt Alice Kingsleys abenteuerliche Reise ins Unterland. Extra schön an dieser Szene ist, dass dies exakt so wie im Disney Zeichentrick Film aussieht. Damit geht Danny Elfmans Musik auch schon schnell in die Vollen. Alice's Theme ist ein astreiner Ohrwurm. Ich liebe Elfmans Score zu Alice im Wunderland.
Im Unterland angekommen trifft man super Darsteller wie Johnny Depp als Verrückter Hutmacher und Helena Bonham Carter als die Rote Königin, die wieder mal eine solide und inzwischen wie gewohnt herrlich abgedrehte Leistung darbieten unter all dem Make-Up und den brillanten Kostümen. Die wurden zu Recht mit dem Oscar prämiert. Coleen Atwood halt. Gehört mit zu den besten Kostümdesignern für Filme. Auch das Szenenbild bekam einen Oscar. Allein ein Blick ins Unterland reicht schon aus, um diese Prämierung wert zu schätzen. Dass Burton Filme einen Oscar fürs beste Szenenbild gewinnen, scheint schon irgendwie üblich zu sein. Klasse!
Man kann hier eigentlich für so gut wie alles höchstes Lob aussprechen. Der einzige Störenfried für viele Leute ist meistens das Drehbuch, das mit Worten wie z.B. Seelenlosigkeit oder Ähnliches beschrieben wird. Das finde ich allerdings nicht. Es gibt einige Zeilen, die ich überaus genial finde. Mein Liebling ist der folgende:"Glaubst du ich bin verrückt? - Ja, ich fürchte schon. Hast eine Meise. Aber weißt du was? Das macht eben die Besten aus." Auch die Entwicklung von Alice ist seelenbehaftet gestaltet. Am Anfang noch verwirrt, desillusioniert und unter all den versnobbten Adeligen sticht sie mit ihrer leicht verrückten und fantasiereichen Seite heraus. Doch mit der Zeit wird aus der unsicheren Alice eine mutige und entschlossene Persönlichkeit, die sich die Kraft der Fantasie zu Nutze macht, um Unterland vor dem unterdrückendem Regime der Roten Königin zu befreien. Ist sicher nicht Burtons bestes Werk, aber es ist für mich persönlich eines seiner sympathischsten, der trotz dem unüblichen Mangel an Tiefgründigkeit vollends zu unterhalten weiß.
Wie für Tim Burton üblich gibt es natürlich eine Satte Portion Humor, dank diesen liebenswerten "Freaks" wie den Märzhasen, Grins und den Verrückten Hutmacher. Etwas Action gibt es am Ende obendrein. Burtons Stil erkennt man zu jeder Zeit. Ich liebe ihn.
Jeder, der auf fantasiereiche und optisch atemberaubende Welten voller Zauber, Spaß und Action mit schrulligen Charakteren steht, der ist herzlich eingeladen zur Teeparty!

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CJ1203

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Bewertung7.0Sehenswert

So sieht er also aus - Burtons Kaninchenbau. Schrullig, bunt, überdreht und irgendwie sehr ausufernd, ohne klar ersichtliche Linie oder Struktur. Die lose Story baumelt zwischen fantastischen, optischen Spielereien und schrillem Klamauk und ist letzten Endes doch auf die große Schlacht hin konstruiert, dass sich ein nicht ganz befriedigendes Gefühl einstellt. Dennoch - "Alice im Wunderland" hat zweifellos seine Qualitäten.
Da wären zunächst einmal die schauspielerischen Leistungen, allen voran Mia Wasikowska, die die Rolle der erwachsenen Alice mit Bravour meistert. Das unsichere, verträumte Mauerblümchen von einst mausert sich zu einer selbstsicheren, jungen Frau - eine Entwicklung, die den gesamten Film trägt und schlussendlich über den Durchschnitt hebt, daneben Johnny Depp, der für meinen Geschmack zwar zu viel Leinwand-Zeit als Hutmacher bekommt, diese allerdings äußerst unterhaltend zu füllen weiß, Helena Bonham-Carter, die - wieder einmal - die Rolle der Bösen derart gelungen verkörpert, dass selbst ihr überstrapazierter Kopf nicht weiter "ins Gewicht fällt" und Anne Hathaway, die mich erstmals in einem Film wirklich überzeugen konnte. Ihre Weiße Königin ist erfrischend abgehoben.
Daneben ist es vor allem der Kurzweiligkeit des Films geschuldet, dass die ausufernden Handlungsstränge, die überraschend schnell zu einem großen "Showdown" vereinfacht werden, nicht weiter stören, bestechen doch die meisten Szenen durch ihre Schrulligkeit und täuschen über die zeitweise Orientierungslosigkeit des Films hinweg, die jedoch an jenen Stellen ersichtlich wird, an denen zu viel des Bunten geboten wird.
Somit hätte Tim Burtons "Alice im Wunderland" bei größerer Konzentration auf die starke Entwicklungsgeschichte der Protagonistin weit mehr erreichen können, nun aber ist der Film ein bunter Haufen ausufernden Chaos, das Spaß macht und den Kern der Sache trotz allem trifft.

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VEINvein

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Bewertung3.0Schwach

Leider grottig. Da hat sich Tim Burton wohl auf seine künstlerischen und visuellen Fähigkeiten verlassen, dabei aber vollkommen die Story vergessen. Der Look ist, ohne Frage, grandios, ebenso wie die Schauspieler alle gute Arbeit machen, nur ist die Story so schwach, dass der Film für mich eine einzige, langweilige, nervige Enttäuschung ist. Liegt vielleicht auch an Disney... Ich feire Tim Burton aber trotzdem noch und hoffe, dass die kommenden Filme wieder hochwertiger werden... bin mir eigentlich sicher.

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H_B_C

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Bonham Carter rettet Burton's schlechtesten!
Johnny Depp albern, Anne Hathaway unterirdisch, Mia Wasikowska schwach.
Unterhaltsam, aber nicht mehr. Bonham Carter reist es raus.

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T-Rex

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

ein typischer burton, wie immer ein kleines meisterwerk, es ist grossartig wie burton dieser alten story ein neues gesicht verpasst

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panni

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Bewertung9.0Herausragend

Tim Burton wecke in mir unrealistische Wünsche, hat man mir nahe gelegt... Ich verstehe nicht, was falsch daran sein soll, auf einen Bandersnatch als Geburtstagsgeschenk zu hoffen ;o)

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Aouda

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Bewertung9.0Herausragend

Ich muss gestehen, als ich jung war, hat mich 'Alice im Wunderland' nicht so richtig fasziniert, aber Tim Burton hat es natürlich trotzdem geschafft! Er wäre nicht Tim Burton, wenn er nicht einen großartigen Film gemacht hätte!
Ich persönlich finde, jeder Schauspieler und jede Schauspielerin - selbst wenn sie mir an sich unsympathisch sein sollten - sind hier bestens besetzt worden. Von den Synchronsprechern ganz zu schweigen! Denn im Deutschen haben natürlich nicht nur Depp's und Wasikowska's Leistungen (und die der Anderen) überzeugt, sondern auch deren Synchronsprecher David Nathan und Marie-Luise Schramm.
Eine besondere Erwähnung gilt trotzdem Johnny Depp, so sympathisch und rührend er in diesem Film war!

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