Alice im Wunderland

Alice in Wonderland (2010), US
Laufzeit 108 Minuten, FSK 12, Fantasyfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 04.03.2010

6.0 Kritiker
62 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.5 Community
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329 Kommentare
Alice im Wunderland - Bild 2742714
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von Tim Burton, mit Mia Wasikowska und Johnny Depp

Als Alice Kingsley (Mia Wasikowska) einen Heiratsantrag von dem langweiligen angehenden Lord Hamish (Leo Bill) erhält, ergreift sie die Flucht. Sie folgt einem kleinen Kaninchen, fällt schließlich in seinen Bau und schon ist Alice im Wunderland. Dort trifft sie auf jede Menge kuriose Gestalten, wie zum Beispiel den verrückten Hutmacher (Johnny Depp), die Grinsekatze (Stephen Fry) oder die Raupe Absalom (Alan Rickman). Aber das Wunderland wird von der tyrannischen Roten Königin (Helena Bonham Carter) regiert und ein Krieg bricht aus, als ihre Schwester Die Weiße Königin (Anne Hathaway) Alice zu ihrem Ritter erklärt. Kann Alice im Wunderland wieder für Frieden sorgen?

Alice im Wunderland (OT: Alice in Wonderland) basiert auf gleich zwei Romanen von Lewis Carrol: ‘Alice im Wunderland’ und ‘Alice hinter den Spiegeln’. Tim Burton und Linda Woolverton ergänzen die Geschichte jedoch noch um einige Charaktere besonders in der Rahmenhandlung. Obwohl Alice im Wunderland eher gemischte Kritiken bekam, konnte der Film weltweit über eine Milliarde US-Dollar einspielen und war damit der zweit-erfolgreichste Film im Jahr 2010.

In Alice im Wunderland arbeitet Tim Burton bereits zum siebten Mal mit dem auch für einen Golden Globe nominierten Johnny Depp (Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street, Tim Burton’s Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche) zusammen und bereits das sechste Mal auch mit seiner Lebensgefährtin Helena Bonham Carter (Planet der Affen, Charlie und die Schokoladenfabrik). Alice im Wunderland wurde auch bei diversen Preisverleihungen nominiert und ausgezeichnet, unter anderem auch beim Golden Globe und Oscar.

  • DVD
Erscheinungstag: 02.12.10
  • Alice in Wonderland
  • Alice im Wunderland

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Cast & Crew


Kritiken (25) — Film: Alice im Wunderland

Oliver Schmitt: NEGATIV Oliver Schmitt: NEGATIV

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5.5Geht so

Ist die Nähe zwischen Caroll und Burton so groß, dass es nur einen Konsens geben kann? Berücksichtigt man Burtons Comic Bearbeitung der Batman Figur (Batman und besonders Batman Returns) so hätte man durchaus mehr erwarten können: eine neue Interpretation der Vorlage in der die Handschrift des Regisseurs nicht nur zum mannigfachen Beiwerk wird. Es mag den Anschein haben, dass in dieser Produktion sehr viel Studiopolitik und Zugeständnis dafür gesorgt haben, dass trotz aller guter Voraussetzungen, die gegeben sind, um Alice zu einem typischen Burton Film zu machen, das Werk zu sehr in Routine verfällt, als dass eine überzeugende Wirkung erzielt wird, die alle Elemente unter einen Hut bringt und damit wirklich unterhaltend ist. Die Next Generation Alice ist ein digitales Übermärchen, stromlinienförmig und schön anzuschauen, das seine nachhaltige Wirkung im Verlauf der Traumreise verliert und etwas zu sehr an seiner Opulenz erstickt.

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Xander8112: at the movies

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6.0Ganz gut

[...]
Zusammen mit den oberflächlichen Charakteren, der spannungsbefreiten Story und einer Hauptperson, die einem ziemlich egal ist, muss man zu dem Schluss kommen, dass Tim Burton schon bessere Filme gemacht hat, und so schiebe ich das einfach mal auf Disney.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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6.0Ganz gut

"Have I gone mad?" -

Tim Burtons Auftragsarbeit für Disney, die erstmals seit BATMAN wieder so etwas wie kommerzielle Studiointeressen den Vorrang gegenüber den Intentionen seines Regisseurs vermuten lässt: Dabei ist ALICE eigentlich ein klassischer Burton-Stoff, jenes Werk von Lewis Carroll, das die Verquickung von Märchenmotiven mit kritischen Seitenhieben auf die Gesellschaft und der Realität als solches, schon lange vor dem amerikanischen Regisseur selbst aufgriff und prägte – und trotzdem: Vollständig zufrieden kann mit Burtons ALICE weder Publikum noch Macher selbst sein.

Er hat die Themen der Vorlage verstanden, formt sie mit Hilfe von Autorin Woolverton durch die Vermischung der beiden „Wunderland“-Romane und der erwachsenen Perspektive sogar wirklich zu einem neuen Gerüst zusammen, nur um es im weiteren Verlauf (zu) großräumig mit bereits bekannten Farben auszumalen. Für einen Fantasten wie Tim Burton eigentlich kurios: Die besten Szenen…

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Louisaw

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Der letzte Satz fasst es perfekt zusammen!


SamHook

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Wow passiert nicht oft, aber 100% agree. Kann man nur unterschreiben und der letzte Satz trifft den Nagel wirklich auf den Kopf. Habe ich auch so empfunden....


Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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7.0Sehenswert

Wenn Tim Burton zur Teeparty lädt, sollte man tunlichst annehmen. Denn der Kaninchenbau öffnet sich nur selten: Neben der Anime-Serie aus den 80ern dürfte allein Walt Disneys „Meisterwerk“ von 1951 spontan vor Augen sein, die übrigen Kinoverfilmungen des fantastischen Stoffs sind weit älter. Burton erzählt seine eigene Vorstellung von Lewis Carrolls episodisch-exzentrisch-exotischer Welt und bedient sich dazu wie schon Disney aus der Fortsetzung „Through The Looking Glass“. Schräge Wunderlichkeiten und skurrile Figuren sind auch Depps Spezialgebiet; folglich wird dessen Rolle maßgeblich ausgebaut, die einen in der Maske, die anderen nach dem Greenscreen-Dreh am Computer derart verfremdet, dass Kindheitserinnerungen fortan auf einer anderen Referenz basieren könnten.

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Stefan_R.: Mann beisst Film

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5.0Geht so

„ALICE IM WUNDERLAND“ [...] muss [...] sich in Burtons Œuvre bei den nur durchschnittlichen Werken einreihen, zu einfallslos ist die vordergründige Reißbrettdramaturgie, zu effektzentriert die komplette Inszenierung. So blitzt an allen Ecken und Enden das der Geschichte innewohnende Potential auf, doch wirklich öffnen kann Burton die Tür zu seinem persönlichen Wunderland nicht.

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bussdee

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... oder nach dem Genuß einer leckeren Pilzsuppe! LOL


ZornGottes

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Ich fand den Film ziemlich schwach, wobei Johnny Depp mit die größte Enttäuschung war. Man sieht von ihm nichts, was man nicht schon in anderen Tim Burton-Filmen von ihm gesehen hätte. Jede kreative Zusammenarbeit kommt irgendwann an ihren Zenit und bei der zwischen Tim Burton und Johnny Depp scheint es langsam so weit zu sein. @bertt: Im Normalfall bin ich durchaus in der Lage, einen Film wieder mit den Augen eines Kindes zu sehen und in eine Phantasiewelt einzutauchen, aber dafür war mir das alles viel zu künstlich und kalkuliert, ganz abgesehen vom wirklich miserablen Drehbuch.


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.0Ausgezeichnet

«Alice in Wonderland» ist ein zauberhafter und überwältigender Ausflug in die Fantasie von Tim Burton.

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Ciprian David: NEGATIV

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5.0Geht so

...Der wichtigste 3D Film dieses Frühjahrs erweist sich als Enttäuschung für den Kinogänger. Nichts sticht wie erwartet aus dem Strom der Fantasy-Produktionen der letzten Zeit heraus um den Zuschauer, und, vor allem, dem Burton-Fan Trost zu spenden. Verloren in Konventionen und geradlinig, fern von irgendwelchen angenehmen Überraschungen verläuft das Geschehen in Alice im Wunderland bis hin zum bitteren, absehbaren Ende.

Doch was bleibt aus diesem Film? Bei der Natur des Mediums anfangend, die unüberschaubaren, zwei kleine und doch so große Zeichen in ihrer potenziellen Bedeutung hinsichtlich einer Renaissance des Kinos, ja, das 3D als Startpunkt nehmend, könnte man sagen, Alice im Wunderland ist ein Film über den Blick, über das Sehen. Eine Idee, die sich schon in den Entstehungsbedingungen dieses Werks spiegelt, als Zusammenarbeit von Tim Burton und den Disney Studios....

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Evie: www.inderzange.de

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8.0Ausgezeichnet

Der neuste Streich von Tim Burton und Johnny Depp kam jetzt endlich am 4. März in die Kinos um bestaunt zu werden. So wie es sich für einen echten Kinofan gehört wurde gleich die 1. Vorstellung gebucht und diesmal sogar in 3D, aber zur Technik kommen wir später noch einmal. Die nun mehr 6. Zusammenarbeit zwischen dem Erfolgsduo sollte wieder einmal in einer Fanatsiewelt standfinden, wie so vor in Sleepy Hollow oder Charlie und die Schokoladenfabrik. Erstaunlich dabei ist, das der ganze Film schon in 40 Drehtagen abgearbeitet wurde und dann nur noch am Computer vollendet wurde, wobei diese Aufgabe wohl am größten war.

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Flibbo: wieistderfilm.de

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6.0Ganz gut

Erwischt man bei Tim Burtons „Alice im Wunderland“ nur die 2D-Version, bleibt leider nicht mehr allzu viel für ein unterhaltsames Kinoerlebnis übrig. Die für Burton („Ed Wood“, „Sweeney Todd“, „Charlie und die Schokoladenfabrik“) sehr naheliegende Vorlage wirkt eher wie schnell runtergespult statt liebevoll neu aufbereitet, wenn auch mit fettem Budget und einigen Abweichungen vom Original. Johnny Depp als Pumuckl im Drogenrausch kann da auch nicht mehr viel rausreißen. Nach seinen letzten Rollen in Burton-Filmen wirkt sein verrückter Hutmacher nur wie eine Variation von Altbekanntem. Im Hinblick auf die starken Fantasy-Abenteuer, mit denen Tim Burton uns in den letzten Jahrzehnten verzauberte, scheint er sich mit „Alice im Wunderland“ fast nur auf seinem Erfolgsrezept auszuruhen. [...]

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PrettyPenny

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Ich fand ihn durch das 3D noch schlimmer! -.- Das war ziemlich überflüssig.


Fanpiir...<3

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Ich fand der Film war besonders durch die 3D effekte sehr spannend. Durch die Kindersendung, auf der der Film basiert hat gab es so ein "Ach das waren noch Zeiten" Feeling, weil jeder als Kind Alice geschaut hat.
Johnny Depp fand ich auch sehr gut, weil er den Charakter früherer Hutmacher gut wiedergespiegelt hat. Besonders die Verücktheit die früher durch das einatmen von Quecksilber ausgelöst wurde.


J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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8.0Ausgezeichnet

Vergleicht man diese real, Spezialeffektreiche Version von Alice im Wunderland mit der populären Animation Version von 1951, ist man genauso schlecht beraten wie den Zauberer von Oz mit Aktien Eigenschaften zu vergleichen. Burton hat für diese Generation eine völlig neue Version erschaffen und hat damit eine solide Arbeit geleistet. Es ist ein fachmännischer Versuch, nicht nur unsere jüngsten sondern auch die Eltern verzaubern zu wollen. Dies macht nach der Definition einen lohnenswerten Familienausflug aus.

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TheCorey: MovieMaze

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5.0Geht so

Wäre Elfmans Musik nicht, man wüsste in den meisten Szenen ohnehin nicht, dass man in einem Tim-Burton-Film sitzt. “Sometimes I’ve believed as many as six impossible things before breakfast”, lautet ein Ausspruch der Weißen Königin aus "Through the Looking Glass", den Alice im Film mehrmals wiedergibt. Hätte sich auch Burton daran gehalten, wäre "Alice in Wonderland" vielleicht etwas kreativer und persönlicher geworden. So wirkt der Film oft, als wäre er eine Auftragsarbeit von Disney, das Burton Handlungselemente von Tolkien und Lewis aufzwängen wollte.

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D. Edelstein: USA Today D. Edelstein: USA Today

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8.0Ausgezeichnet

Um Tim Burton's Alice in Wonderland zu mögen, muss man akzeptieren, dass der Film nicht die Adaption von Lewis Carroll's Alice's Adventures in Wonderland oder seinem Nachfolger, Through the Looking Glass, ist, sondern eine hübsche Hollywood-Hybride. [...] Wenn du darüber hinwegkommst, ist Alice in Wonderland ziemlich wundervoll - oder heißt es dann untervoll?

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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer

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5.0Geht so

Letzlich wirkt Alice wie ein Vorwand, um Happy-Meal-Spielzeug zu verkaufen.

Wahrheitsgemäß müßte der Film "Alice in Narnia" genannt werden, mit Zwischenstops in Disneyland, Shire, Rohan, Naboo und Oz.

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Ellena

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genau!
Kritiker sind doch dazu da, Romane über solche Filme zu schreiben!


zeke

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wer die fortschrittlichkeiten des internet ausnutzt und auf "link zu vollständiger kritik" klicken mag, der wird auf wundersame weise belohnt.


Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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9.0Herausragend

Wenn wir über 3D-Kraft sprechen, gehe ich lieber ins Wunderland als nach Pandora. Für die, die Avatar vom Look her mochten, aber von den hölzernen Charakteren und klobigen Dialogen abgeschreckt waren, kommt Alice jetzt mit all ihrer Vielseitigkeit. Alice im Wunderlands Menagerie von Charakteren rangiert zwischen leicht bekloppt und zertifiziert wahnsinnig. Aber sie machen total Spaß und was sie zu sagen haben, hat Charme und Verve.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.0Sehenswert

[...]Sobald Alice und damit Tim Burton den Fuß ins Wunderland setzt, weiß man wer da den Pinsel geschwungen hat. Wie so oft, wenn der gebürtige Kalifornier, Hand anlegt, kann sich seine fantastische Welt sehen lassen. In weiten Teilen überaus farbenfroh, dann jedoch wieder düster, so stellt sich Burtons Wunderland dar. Somit gilt: Wenn sich „Alice im Wunderland“ darauf konzentriert mit seiner optischen Finesse die zahlreichen kleinen, aus der Vorlage bekannten, Episoden auszustaffieren, ist der Film an Stärksten. Leider gilt das nicht für den bestimmenden roten Faden, der Burtons Film sicher durch die Spielzeit führen soll. Die Geschichte, die Linda Woolverton in ihrem Drehbuch erdacht hat, will viel zu selten funktionieren. Recht geradlinig erzählt, mangelt es „Alice im Wunderland“ an überraschenden Wendungen, an Spannungsspitzen, an denen sich der Film hochziehen kann. Gegen Ende des Films schließlich wird die Anbiederung an die fantastischen Verfilmungen der letzten Jahre („Der Herr der Ringe“, „Die Chroniken von Narnia“) nicht nur offenkundig, sondern stößt durchaus auch übel auf: Die blondelockte Amazone in der schimmernden Wehr, sprich: der wenig packend inszenierte Endkampf deutet, an was Linda Woolverton am Ende des Films, nach Alice Rückkehr aus dem Wunderland noch einmal überdeutlich akzentuiert: Alice' Abenteuer im Wunderland als Startschuss emanzipatorischer Bestrebungen.[...]

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Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

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5.5Geht so

Es ist eine der buntesten und üppigsten Versionen des Stoffes – und eine der geistlosesten. [...] Burtons Alice langweilt, weil es an Imagination jenseits farbenfroher Computerspiellandschaften fehlt. Die Odyssee von Alice führt nicht zu fantastischen Höhenflügen, sondern ist Plattform einer platten Parabel: ein lautes Action-Abenteuer um pseudofeministische Selbstverwirklichung im konservativen Korsett.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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5.0Geht so

In seiner bei Disney realisierten Variante des Stoffes alle ihm zu Gebote stehenden künstlerischen Mittel auf und schafft ein lebloses Hybrid, das justament in den Momenten am überzeugendsten ist, wo es sich auf traditionelle visuelle Verschiebungen verlässt. Die neuartige Verschmelzung von Realfilm, Computeranimation und Motion-Capture wirkt hingegen mäßig überzeugend, das momentan unerlässliche 3-D bloß aufgepfropft (und unangenehm dunkel); auch die bei Burton sonst so reizvoll detailverliebte Ausstattung gerät zu üppig und verwandelt das Wunderland zum vollgestopften Wundertütenland. Imagination, um die es bei Carroll nicht unwesentlich geht, wird so eher erdrückt als beflügelt. [...] Kaum verwunderlich, dass in diesem konventionellen Korsett anarchischer Nonsens und widersinniger Liebreiz nur selten aufblitzen.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Burton liefert eine top besetzte und verschroben düster gespielte Alice Version, die Spaß macht und nicht zuletzt wegen der sympathischen Hauptdarstellerin zu gefallen weiß. Stephen Frys Grinsekatze gehört stimmlich und optisch zu den absoluten Highlights, dieses an opulenten Bildern nicht eben armen Films. Eine Red-Queen die "Queenie" aus Black Adder channelt, ein sanftmütiges Monster, ausgestochene Augen, abgebrochene Finger und massenhaft abgeschlagene Köpfe, sowie ein Borderline-Hutmacher mit schottischem Akzent - es gibt vieles das sich zu mögen lohnt an diesem Film, der es mit wenigen Abstrichen schafft rundum gut zu unterhalten.

Gemessen an der Skurrilität der Vorlage und Burtons eigenem Werk, fällt allerdings tatsächlich die fehlende Komplexität und die stromlienenförmige Story auf, die weniger auf den surrealen, doppelbödigen Wahnsinn des Mathematikers Carols, als auf die typische "Held wider Willen, muß die Welt vor dem Bösen retten"-…

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DonDisdi

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hätte nicht gedacht , dass du den film feierst.


Batzman

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Feiern sieht anders aus. Lies das ganze Review mal genau. Für mich überwiegen jedoch die positiven Eindrücke, auch wenn der Film zweifellos ne Menge Schwächen hat.


F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de

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5.5Geht so

Burton und „Alice“: Das hätte eine traumhafte, unkonventionelle Liaison werden können. Ob es am Einfluss der Disney Studios lag, dass daraus doch nur eine eher biedere Verbindung geworden ist? Jedenfalls wirkt das Ergebnis wie ein unausgegorener Kompromiss zwischen Burton- und Disney-Stil. So unterspülen einerseits makabre Elemente die Familientauglichkeit – etwa wenn ein Auge ausgestochen wird oder abgeschlagene Köpfe im Burggraben schwimmen –, andererseits wirkt der Popsong zum Finale nach dem stimmigen Danny-Elfman-Score wie ein nerviges Zugeständnis ans Hannah-Montana-Klientel.

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José Garcia: Textezumfilm

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8.0Ausgezeichnet

In „Alice im Wunderland“ lässt der eigenwillige Regisseur Tim Burton nicht nur seinem aus früheren Filmen – von „Edward mit den Scherenhänden“ (1990) über „Big Fish – Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht“ (2003) bis „Tim Burton’s Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche“ (2005) – bekannten Fantasie-Feuerwerk erneut freien Lauf. Darüber hinaus setzt er in Sachen Verknüpfung von Live-Action, CGI-Technik („im Computer erstellter Animation“) und 3D Performance Capture ganz neue Maßstäbe. Dieser Effekten-Mix erlaubt ihm beispielsweise, beim „Herzbuben Stayne“ den Kopf des Schauspielers Crispin Glover mit einem digital erstellten Körper zusammenzufügen, oder auch den Kopf von Helena Bonham Carter auf die doppelte Größe „wachsen“ zu lassen, und dabei die Gestik der Schauspieler genauso zur Geltung zu bringen wie bei einem unter der Maske kaum zu erkennenden Johnny Depp.

„Alice im Wunderland“ erschöpft sich indes nicht in reiner Effekthascherei. Noch interessanter nimmt sich die Verknüpfung der ursprünglichen Literaturvorlage mit den neuen erzählerischen Elementen aus. Denn im Kern bleibt die eigentliche Frage erhalten, die Lewis Carolls Märchen stellte: „Wer bist Du?“, und damit die Suche nach der eigenen Identität und dem eigenen Lebensweg.

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Alle Kritiken (25)


Kommentare (304) — Film: Alice im Wunderland

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Pyro 91

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Bewertung3.0Schwach

Tim Burtons Arbeit unter Disney leidet unter der "Viel auf einmal, aber ohne Substanz"-Krankheit, die heuzutage vielen Blockbustern wie z.B. Pirates of the Carribean 2-4, jegliche Spannung und Emotion raubt.

Nachdem der Anfang eine Zeit, die an die Filme über Jane Austens Werke erinnert, treffend einfängt, beginnt mit dem Sturz in den Kaninchenbau auch gleichzeitig ein Abfall an Spannung.
Beeindruckend ist die Szene als Alice schrumpft und riesig wird um durch die geschlossene Tür zu kommen schon, man kann sich aber nicht den Eindruck verwehren eine Selbstbeweihräucherung der Setkünstler zu sehen. Das Augenmerk liegt klar auf der Optik und weniger auf die Charakterisierung der Figur Alice.

Im Wunderland angekommen werden wir gleichzeitig von einer Vielzahl von Geschöpfen begrüßt, für deren Kennenlernen keinerlei Zeit ist. Die erste Actionsszene muss her, ohne dass dafür irgendeine Art von Spannung aufgebaut worden wäre.
Nach einer halben Stunde sind fast alle guten und bösen Charaktere als auch die gesamte Handlung bereits vorgestellt, jedoch dauert es jetzt noch eine Stunde um von A nach B zu kommen.

Die CGI-Welten sind kunterbunt und derart zugekleistert, dass es nach einer halben Stunde schon keinen Spaß mehr macht, wenn unsere Heldin wieder zu einem neuen Schauplatz gelangt. Nach einer Stunde habe ich ungefähr schon 5 Mal auf die Uhr gesehen und das ist nie ein gutes Zeichen.

Johnny Depps Darstellung als Hutmacher wirkt wie ein Medley aus bereits bekannten Depp-Charakteren und sticht als quirrliger, eigenartiger Charakter unter den anderen Kreaturen nicht hervor. Nach kurzer Zeit fragt man sich schon warum er überhaupt so viel Screentime bekommt, da weder Motivation noch Herkunft oder andere Charaktereigenschaften bekannt werden. Als Sidekick hätte er vermutlich besser funktioniert.
Selbst Helena Bonham Carters Darstellung als Rote Königin ist auf witzige One-Liner beschränkt und kann in Sachen Bosheit nicht mit ihrer Disney-Version mithalten.

Das einzige Gute ist, dass Mia Wasikowska in der Hauptrolle es schafft, dieses Chaos ein wenig zu erden. Ihre Alice wirkt wunderbar verträumt und teilweise gelingt es ihr, schwache Dialoge oder kitschige Szenen glaubhaft zu vermitteln.

Im Prinzip scheint es in der Geschichte darum zu gehen, dass Alice, jetzt da sie erwachsen und zur Heirat gezwungen wird, noch einmal ins Wunderland zurückkehren muss, um zu lernen, dass sie selbst ihre Entscheidungen treffen soll und nicht nach gesellschaftlichen Richtlinien zu leben hat.
Diesen Character-Arc wird wenig Zeit geschenkt und zu keiner Zeit hatte ich das Gefühl eine Transformation in ihrem Charakter feststellen zu können.
Sie kämpft gegen den Drachen, weil es so verhergesagt wurde. Den einzigen Zweifel, den sie hat, ist, ob sie die Alice ist, die bereits hier war. Der Zuschauer wird über diese Tatsache keine Minute im Unklaren gelassen. Viel zu vorhersehbar ist die Plot-Dynamik, viel zu spannungsarm wird Geschehen bis zum Ende abgespielt.
Es wird der Versuch gemacht ein Thema des Films wieder aufzugreifen: Die, die ihren Verstand verlieren und an unglaubliche Dinge glauben sind die besten. Hm, oder so ähnlich. Aber es bleibt eine plumpe, fantasy-bejahende Aussage, die selbst in den letzten Jahren viel besser umgesetzt wurde (z.B. Pans Labyrinth)

Was übrig bleibt, sind eine handvoll schön anzusehende Charaktere und CGI-Landschaften wie z.B. die Grinsekatze, der Ritter der Königin, beide Schlösser, aber das ist auch schon alles. Selbst Danny Elfmanns Score klingt stark nach recycleten Stücken von "Edward mit den Scherenhänden" und auch durch hochtreibende Chor-Gesänge mag sich keine Atmosphäre aufbauen.
Es herrscht nur ein großes Nichts unter der Oberfläche.

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HulktopF

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Bewertung3.5Schwach

wenig einführung der charaktere,lahme story, jonny depp, der hier zwar alles an die wand spielt, aber trotzallem blass bleibt.
entäuschender film.

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Florian Albrecht

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Bewertung5.0Geht so

Hmm ich fand den Film recht langweilig und irgendwie ZU bunt. Mag geschmackssache sein. Burton kann es definitv besser. Nicht mal Johnny Depps darstellung hat mich vom Hocker gehaun. Das witizgste am Film fand ich, war der bekloppte Märzhase. das wars auch. Ein verschwendeter Film

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Marcus Nachname

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Bewertung5.0Geht so

Burton ist nicht so mein Schmack ... Den Film fand ich okaaay, aber langweilig

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hrxuuuu

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Bewertung7.0Sehenswert

Gutes inszeniertes Märchenbuch ala Tim Burton mit tollen 3D-Effekten und Schauspieler. Eine farbenfrohe Realverfilmung die sich sehen lassen kann. Schade dass das Ende ein wenig an Qualität verliert und sehr an dem Disneyfilm "Alice im Wunderland" erinnert.

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Katrin Pony

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Bester Film Aller Zeiten!!! <3<3<3<3

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Höllebs543

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Die Begründung hat mich überzeugt ;DD


Höllebs543

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Die Begründung hat mich überzeugt ;DD


änna_banana

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Bewertung3.5Schwach

Wo ist das farbenfrohe, witzige Wunderland hin? Mir ist klar, dass man die Story und Orte für einen solchen Kinofilm etwas abändern muss, mir ist das alles aber etwas zu düster und zu traurig und hat meiner Meinung nach nicht mehr viel mit der originalen Idee zu tun.

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AASFRESSER

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Vielleicht sollte man aufhören, solche Filme zu drehen..., selbst die Musik klingt nach Potter. Der Film hat mäßige Rezensionen und Bewertungen - die Konkurrenz ist kräftig. Doch ich denke, dass man, wenn man unvoreingenommen an den Film herangeht, keinen Grund zur Unzufriedenheit hat. Langeweile kommt wegen der grandiosen Depp, Hathaway und Bonham-Carter nicht auf, die Katze ist super, Hamish ist super, eigentlich eine Menge schöner Dinge. Wenn ich den Film als Kind im Wohnzimmer meiner Oma in der Flimmerstunde gesehen hätte, dann würde ich Moviepilot sicher gebeten haben, die Skala auf 11 Punkte zu erweitern...

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raycluster

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Bewertung4.5Uninteressant

Ein paar Szenen zeigen wirklich gute Ansätze, aber im Wesentlichen dümpelt der Film im flachen Wasser herum. Einziger Lichtblick ist zumindest anfänglich Bonham Carter, die es wie immer schafft den abstrusesten Charakteren Leben einzuhauchen, trotzdem kann auch die rote Königin nicht wirklich überzeugen.
Übrig bleibt ein Sammelsurium hochglanzpolierter CGI-Bilder unter denen ein klein wenig das Potential hervorschimmert das der Film gehabt hätte, wäre das Drehbuch nicht so unglaublich schwach.

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Birgisson

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Bewertung6.0Ganz gut

Verwirrung!
Ich dachte dieser Film wird ein Remake des Klassikers, ist dann aber doch eine eigenständige Geschichte.

Leider vermisst diese einiges vom Original. Mich konnte die Story nicht wirklich packen. Die Charaktere waren mir ziemlich egal.
3D war damals auch ziemlich schlecht gemacht. Auf keinen Fall ein Film der lange Nach hält.

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FilmeGuckerAusBerlin

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Bewertung6.0Ganz gut

Netter Abenteuer-Fantasy-Film.
Die Rote Königin ist der Knaller! :D

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Bobmaster

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Toller Film!Ich ging mit niedrigen Erwartungen(fast schon gezwungen) ins Kino und kam mit Überraschung und Freude über den Film wieder heraus.Tolle Technik(vorallem in3D...ich sag nur:Tunnel),herausragende Schauspieler und den Mut ,was Neues zu versuchen(wie man Tim Burton ja kennt!).Schöner Film.
Euer Bobmaster.

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reveal

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Bewertung5.5Geht so

Timmey du bist und bleibst mein Lieblingsregisseur. Doch was du hier mit der lieben Alice angestellt hast, sollte schwer auf deinem Gewissen lasten.
Gute Besetzung - wenn man von Anne Hathaway kurz mal absieht. Helen Bonham Carter spielt vorzüglich. Nicht viele könnten so grandios mit derartig entstellten Proportionen arbeiten. Johnny Depp spielt ... wahrscheinlich sich selbst, aber das unterhaltsam;die Rolle sitzt. Mia Wasikowska ist nicht besonders aufgefallen. Obwohl sie die Hauptrolle hat, hat sie egtl. kaum etwas zu spielen, aber das ist kaum ihre Schuld. Was Anne Hathaway da treibt, weiß ich nicht. Sie wirkt ein wenig, wie eine Klebstoffschnüffelnde Elfe. Mit jeder Minute fand ich ihre rumwedelnden Gesten und die Augenbrauen irritierender.
Wenn in meinem Kopf die Frage aufpoppt, warum die weiße Königin eigentlich schwarze Augenbrauen hat, dann liegt das nicht etwa daran, dass ich mich besonders für Gesichtsbehaarung interessieren würde. Allerdings bleibt bei der Handlung einfach zu viel Zeit, sich auf andere Dinge zu konzentrieren.
Ab und zu fliegt einem etwas entgegen - schön auf 3D angepasst. Sieht auch hübsch aus, auch wenn mir die dritte Dimension entgangen ist. Doch, was da als Geschichte herhält, wäre selbst für Kleinkinder unterfordernd und einschläfernd.
Die Geschichte ist vollkommen logisch und durchschaubar. - Ich hab nichts gegen durchschaubare Geschichten, solange sie unterhaltsam präsentiert werden. Im allgemeinen bin ich auch ein großer Fan der lieben Logik... Aber hier handelt es sich um ALICE. Hier sollte nichts logisch sein und alles einen Sinn haben. Ich will kein Wunderland mit einer öden 0-8-15-Fantasystory. Ich will im Kino sitzen und mich fragen, was zur Hölle das Walross da auf einmal soll oder wieso es auf einmal um Törtchen geht...
Hätte mich jemand gefragt, wer den Stoff gebührend weiter verfilmen könnte, dann wäre mir dein Name eingefallen, Tim. - Jeder macht mal Fehler.

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reveal

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@AASFRESSER
Auf die Drogeninterpretation wollt ich egtl. gar nicht hinaus. :)
Ich meinte eher, dass Alice keine Geschichte mit einer geradlinigen und logischen Handlung sein darf - ansonsten ist es nicht mehr Alice. Die Ursprungsgeschichte ist doppelt verzerrt, einmal durch die Wahrnehmung des kleinen Kindes und durch die Traumebene.
Da ist in der Handlung auf den ersten Blick nichts geradlinig ABC, sondern eher AXDBZC.
Die Bilder und Dialoge leben davon, dass sie nicht logisch sind, sondern nur kindlichen Sinn ergeben. (Das "wörtlich"-nehmen von Begriffen und die vereinfachten Erklärungsversuche.)


Petunientopf42

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Besser hätte ich es nicht ausdrücken können!
Danke, dass du es mir erspart hast, all meine Gedanken zu diesem Film mühsam in Schriftform zu bringen ;)


angelmoonsoul

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Bewertung7.5Sehenswert

Johnny Depp als Hutmacher fand ich am besten!

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Jack_Torrance

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Bewertung0.0Hassfilm

Die literarische Vorlage strotzte nur so vor Weisheit und Poesie. Im Gegensatz zu Tolkien schaffte es Carroll mich in eine Welt jenseits des Intellekts und aller Vorstellungskraft einzutreten.
Was machen aber der ach so geniale Tim Burton und seine Drehbuchautorin, deren Name mich nicht interessiert, draus ? Sie vermischen "Alice im Wunderland" und "Alice hinter den Spiegeln" miteinander zu einem CGI-überfrachteten Trallala, lassen Johnny Depp und Mia Wasikowska irgendsoeinen blöden Tanz tanzen, der aussieht, als hätten sie Fußpilz und am Ende besitzen sie die Arroganz ein ohnehin schon vergewaltigtes literarisches Meisterwerk mit einem langweiligen, unerträglichen Popsong zu unterlegen.

... und am Ende grinst die zahnlose 7-jährige mit den Worten: "Der Film war sau cool." Furchtbar !

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Hellbilly

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Hatte im ersten Semester den Kurs "Introduction to English and American Literary Studies" und da haben wir auch eine Szene aus Alice besprochen - und so wie der Prof davon minutenlang geschwärmt hat, muss das auf irgendeiner Ebene schon den Charakter eines Meisterwerks haben
Wollte ich nur mal gesagt haben ;-)

Sollte ich vielleicht auch mal wieder komplett lesen, kann mich gar nicht mehr richtig erinnern


Jack_Torrance

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Mach das ! Unbedingt !


LynchFan1706

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Bewertung1.0Ärgerlich

Premiere!
Dies ist der erste Burton, über den ich mich wirklich geärgert habe... Es gibt sehr gute Burton Filme und es gibt schwächere, "Alice in Wonderland" ist schlecht...

Burton hat aus diesem wunderbaren Buch ein hektisches, überladenes "Action Spektakel" gemacht, dass mit der ironischen Sichtweise von Lewis Carroll überhaupt nichts mehr zu tun hat...
Mir war es 108 min. nicht vergönnt, einmal die Muße zu haben, mich zurückzulehnen, den Film zu genießen und die Bilder wirken zu lassen... Zu schnell ging es rasant und aufgeblasen weiter und weiter und immer weiter...
Völlig lieblos stopft Burton die Kernpunkte der Geschichte in diesen überdrehten, sinnfreien Film hinein, denn zu wichtig war ihm seine eigene krude Idee eines Sequels von "Alice in Wonderland"...
Wo waren die hintergründigen Emotionen der Charaktere? Alle waren laut und nervtötend albern... Wo war die augenzwickernde Ironie, die diese Geschichte ausmacht? Muss man eine Fantasiegeschichte wirklich durch totales overacting von Depp und Bonham Carter totspielen? Dagegen blieb Mia Wasikovska als Alice extrem blass (wortwörtlich!) und hilflos... Wie langweilig und emotionslos kann man eine Alice eigentlich darstellen? Es gab keine Atempause im dunklen, poppigbunten Bilderwald, um den Film ein bisschen Ruhe zu gönnen... um der Geschichte ein bisschen Leben einzuhauchen... ihr Substanz zu verleihen... Und trotz dieser rasanten Flut immer neuer Bilder und nervöser Schnitte, blieb der Film für mich unwahrscheinlich zäh und letztendlich langweilig... ! 1 Gnadenpunkt gibt es lediglich für Cheshire Cat, die ganz gut gelungen war...
"Alice in Wonderland" theoretisch ein Film "auf dem Elfmeterpunkt" für Burton... Leider hat er den Film meterweit in die Walachai geschossen und somit haushoch verloren...

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LynchFan1706

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Die beiden sind allerdings auch seine bisher schlechtesten, da gebe ich dir absolut recht... Pech, dass du zuerst an diese Katastrophen geraten bist... Dann sieh dir mal in Ruhe die vorgemerkten an, ich denke "Big Fish" wird dich begeistern... Vielleicht revidierst du dein Urteil über Burton dann ein wenig... ;-)


Jack_Torrance

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Denk ich eigentlich auch ;-)


Milchmädchenrechnung

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Bewertung6.0Ganz gut

Bei der Kombination von Lewis Carroll und Tim Burton waren meine Erwartungen hoch und wurde deshalb wahrscheinlich enttäuscht. Die Figuren halten nicht was sie versprechen, bis auf den Hutmacher und die dicken Zwillinge vielleicht. Alice schlussendlicher Kampf gegen das Monster wirkt albern und erinnert mich an Grundschultheater der Kinder meiner Freunde. Schade, sehr schade. Allerdings trösten die 3D-Effekte über einiges hinweg.

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WarrenAnname

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Doch eine 6? Klang damals aber anders. ;)


Milchmädchenrechnung

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Die 3D-Effekte und die Begleitumstände haben meine Erinnerung wohl positiv gestimmt. ;)


Taddl

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Bewertung6.0Ganz gut

Eigentlich hat der Film keine 6 Pukte verdient wie ich finde.
Aber Johnny Depp hat mir den Film einfach so verzaubert.

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cruzha

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Bewertung7.0Sehenswert

Knallbuntes, skurriles Abenteuer, von Tim Burton stilistisch sicher inszeniert und mit einem passenden Cast gesegnet. Zwar hat diese Interpretation mit Disney Zeichentrickadaption nicht mehr so viel gemeinsam, aber Helena Bonham Carter und Johnny Depp entschädigen hier mit ihrem tollen Spiel für den ein oder anderen Verlust an Charme.

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freakualizer

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..hat halt nen anderen Charme, aber sonst stimme ich zu! :)


Schloøpselcki

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich habe diesen Film nicht in 3D gesehen, und wahrscheinlich wäre, wenn ich dies getan hätte (oh aber ich werde es nicht tun), einiges mehr positiv zu bewerten gewesen. Keine Frage, Burton hat eine Art Augenwerk fabriziert. Und seine Liebste sowie Johnny Depp (sein Liebster) sind natürlich auch mit von der Partie, was für den nötigen Wahnsinn sorgt. Allerdings nervt mich Alice ein wenig, GANZ ZU SCHWEIGEN von der blöden weißen Anne Hathaway (oder wie auch immer), die möchte ich mit einem großen Gummihammer zum schweigen bringen. Und mit so einem Endkampf vollends mit dem Klischeezaunpfahl zu winken.. na ja, da bin ich besseres von Ihnen gewöht Mr. Burton.
Es gibt dann doch ganze sieben Punkte wegen genanntem Wahnsinn und der Grinsekatze (!).

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