David "Noodles" Aaronson
David "Noodles" Aaronson aus Halle heißt Felix , ist 27 Jahre alt. Er hat sich Mon, 20 Jun 2011 23:31:28 -0000 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 864 Filme bewertet und legendäre 368 Kommentare geschrieben. Ich interessiere mich für Film, Musik, rumgammelei (ohne Erfolg dafür mit Passion). Betreibe hobbymäßig desweiteren Psychoanalyse, Kellnerei (eher Zwang) und Gitarrenmusik. Ich bin liebenswert, entspannt und tolerant – besonderst mir selbst gegenüber. Ab und an lese ich auch mal etwas, leider bin ich trotzdem ein kleiner Legastheniker (groß bin ich in der Tat, mit 1,93) – ich bitte also um Nachsicht. Mehr
| Name | Felix |
|---|---|
| Alter | 27 |
| Stadt | Halle |
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsfilmfigur | ♥♥Polizist 663 (Chungking Express)♥♥, ♥♥Guido Anslemi (8 ½ )♥♥, Der Tramp, Indiana Jones, Donald Duck, James Bond aka 007, Batman, Tom Hagen & Pentangeli (Der Pate II), Chow Mo-wan (Days of Being Wild, In the Mood for Love, 2046), Butters & Eric Cartman (South Park TV), Al Bundy (Married with Children TV), Joes Vater (Johnny zieht in den Krieg), Gelsomina (La Strada), L (Death Note - Anime) |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Robert De Niro, Tony Leung ("Little Tony"), Marcello Mastroianni, Leslie Cheung, Javier Bardem |
| Meine Lieblingsregisseure: | sehr: ♥♥Wong Kar-wai♥♥, ♥♥Federico Fellini♥♥, Rainer Werner Fassbinder, Stanley Kubrick -------- Hayao Miyazaki, Park Chan-wook, Martin Scorsese, Andrei Tarkovskij, François Truffaut, P. T. Anderson, Sergio Leone, Terrence Malick, Christopher Nolan, Fatih Akin, Charles Chaplin, Ang Lee, Johnnie To ---------In Teilen: David Fincher, Steven Spielberg, Francis Ford Coppola, Ridley Scott, Alejandro González Iñárritu, Oliver Stone, Werner Herzog ---------In Aussicht: Kieslowski und Louis Malle |
| Mein Lieblingsfilmzitat: | "Sie werden Shakespeare erst richtig genießen, wenn sie ihn im klingonischen Original lesen". --Oder "You haven't heard Shakespeare until you've heard it in the original Klingon". Aus Star Trek VI: The Undiscovered Country |
| Über mich | Ich interessiere mich für Film, Musik, rumgammelei (ohne Erfolg dafür mit Passion). Betreibe hobbymäßig desweiteren Psychoanalyse, Kellnerei (eher Zwang) und Gitarrenmusik. Ich bin liebenswert, entspannt und tolerant – besonderst mir selbst gegenüber. Ab und an lese ich auch mal etwas, leider bin ich trotzdem ein kleiner Legastheniker (groß bin ich in der Tat, mit 1,93) – ich bitte also um Nachsicht. |
Superman/Batman: Apocalypse und 1 weitere ...
David "Noodles" Aaronson 5.0 "Geht so" Wed, 12 Jun 2013 21:44:40 -0000
Superman II - Allein gegen alle und 1 weitere ...
David "Noodles" Aaronson 5.0 "Geht so" Mon, 10 Jun 2013 16:35:56 -0000
Der Mann aus Stahl setzt zum Höhenflug an.
Von der ursprünglichen (durchaus grimmigen) Comicversion der 1930er Jahre entfernt, frönt "Superman – The Movie" den phantastereien der späteren Ausgaben, inklusive Superschurken.
Truth, Justice and the American Dream (der bei "Superman Returns" gänzlich fehlt) treten in den Hintergrund, um Platz zu machen für ein…
Der Mann aus Stahl setzt zum Höhenflug an.
Von der ursprünglichen (durchaus grimmigen) Comicversion der 1930er Jahre entfernt, frönt "Superman – The Movie" den phantastereien der späteren Ausgaben, inklusive Superschurken.
Truth, Justice and the American Dream (der bei "Superman Returns" gänzlich fehlt) treten in den Hintergrund, um Platz zu machen für ein knallbuntes humorvolles Spektakel - in einem ebenso bunten Anzug.
Es ist dabei Christover Reeve zu verdanken dass die Figur Superman trotzdem seine Würde behält. Wenn Reeve sagt er werde niemals lügen mag man dies vllt. überzogen finden, aber aus seinem Mund klingt es einfach glaubwürdig. Es ist halt einfach so, man sieht ihn & weiß dass es stimmt! (das ist auch der große Unterschied zu Routh in "Superman Returns")
Genau wie die Greenscreen Aufnahmen offensichtlich künstlich sind, genauso ist "Superman – The Movie" als irreales Werk eindeutig zu erkennen, Gene Hackman erscheint als Schurke Luther nie als wirkliche Bedrohung, aber sein komödiantisches Zusammenspiel mit seinen Helfern ist ein wahres Feuerwerk an Humor & zusammen mit Reeves Performance auch das Highlight des Films.
Letztlich kann man es zwar bedauern dass Superman nur ein Film ohne tieferen Anspruch oder ausgeklügelte Dramaturgie ist, im Grunde sollte man es aber genießen, die Rückenlehne nach hinten stellen and You'll believe a man can fly.
--Superman zu Lex Luther: Sie sind ein Träumer Lex. Ein kleiner perverser Phantast!--
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Es ist an der Zeit Wayne Wang (& natürlich auch Autor Auster) zu danken. In "Smoke" kommt der Moment in dem Harvey Keitel als Auggie Wren ein Fotoalbum herausholt & offenbart dass er jeden Tag von der gleichen Stelle vor seinem Laden ein Foto macht, jahrelang!
Nun, ich habe mich davon inspirieren lasen es ihm gleich zu tun, nicht tagtäglich aber gehäuft, ein im Winter (mit…
Es ist an der Zeit Wayne Wang (& natürlich auch Autor Auster) zu danken. In "Smoke" kommt der Moment in dem Harvey Keitel als Auggie Wren ein Fotoalbum herausholt & offenbart dass er jeden Tag von der gleichen Stelle vor seinem Laden ein Foto macht, jahrelang!
Nun, ich habe mich davon inspirieren lasen es ihm gleich zu tun, nicht tagtäglich aber gehäuft, ein im Winter (mit Schnee!!) gestartet Projekt mit jeweils verschiedenen Blickwinkeln an einem kleinen Biergarten in der Fußgängerzone, mit Kirschbäumen (yeah Kirschblüten!!!!)
Wie fein. Tausend Dank & seht auch Smoke an, der Streifen lohnt sich wie kaum ein anderer aus den 1990er Jahren.
Und dann das Ende, das großartige Ende; die Geschichte welche Keitel am Schluss erzählt ist, zusammen mit ihrer Visualisierung, eine der ergreifendsten Szenen die jemals(!) über die Leinwand flackerte. Auch hierfür Danke.
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Baz Luhrmann tauscht die grüne Absinth-Fee (Kylie Minogue) aus "Moulin Rouge!" gegen das grüne Licht am Wassersteg ein. Hm, grünes Licht & Green Lantern nicht dabei! Macht nichts, der Film fühlt sich sowieso an einigen Stellen wie ein Comic an ;)
Für mich als großen "Moulin Rouge!" Liebhaber, war die erste halbe Stunde schon mal ein hochgenuss.
Seine großartigste…
Baz Luhrmann tauscht die grüne Absinth-Fee (Kylie Minogue) aus "Moulin Rouge!" gegen das grüne Licht am Wassersteg ein. Hm, grünes Licht & Green Lantern nicht dabei! Macht nichts, der Film fühlt sich sowieso an einigen Stellen wie ein Comic an ;)
Für mich als großen "Moulin Rouge!" Liebhaber, war die erste halbe Stunde schon mal ein hochgenuss.
Seine großartigste Idee/Wirkung offenbart "The Great Gatsby" aber an anderer Stelle. (sollte wirklich kein Spoiler sein) Kurz nach der ersten Begegnung zwischen Jay Gatsby & Daisy, überschüttet J seine angebetete wortwörtlich mit teuren Kleidungsstücken, immer mehr Mode regnet auf sie herab, ein fahler Versuch ihre Liebe zu kaufen, so wie Gatsby alles & jeden (Menschen) kaufen will, folglich auch mit Unverständnis reagiert wenn Carraway für seinen 'Freundschaftsdienst' kein Geld will. Nie würde der Titelheld darauf kommen das es anders gehen könnte, als Typus des modernen Menschen gezeichnet ist sein Fall besonders bedeutsam, da er Daisy sogar wirklich liebt – darin liegt die eigentliche Tragik des J. Gatsby, der sich fortan der große nennen darf. Groß im Lächeln zu sein gehört auch dazu, ein immer gleiches Lachen, so aufgesetzt wie die Welt in der er sich befindet, Mustergültig präsentiert von DiCaprio, ganz gleich ob Gatsby nun traurig, glücklich oder sonst irgendetwas wäre. Es fehlt eigentlich nur noch eine Szene die ihn in der Vergangenheit vor dem Spiegel beim Lachmuskeltraining zeigt.
Zum Ende schwenkt Luhrmann (auch gerade durch seinen Erzähler) recht stark auf ein reines romantic-drama hin. Die großen zwischenmenschlichen Leidenschaften seiner früheren Filme können durch die, wohl dem Original geschuldeten, Darstellungen von DiCaprio & Mulligan (immerhin eine sehr ambivalente Figur) nicht entstehen. Das es immer noch stark glitzert & funkelt ist den Präferenzen des Regisseurs geschuldet. Manch einer will in der Inszenierung wohl nur reinen Selbstzweck sehen, eine einzig platte Anbiederung ans Publikum. Ein bisschen Koketterie sollte Luhrmann aber zugestanden werden & natürlich die Fixierung auf sein großes Thema: die Liebe. Immerhin das große Thema überhaupt; so hineingepresst wie seltsam unromantisch sie im Film wirkt, so verzweifelt wird sie gesucht von Jay Gatsby, mit allen Mitteln, leider den falschen – aber können wir das wirklich beurteilen, wer wann etwas für Liebe hält?
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P.S.
Da merk ich gerade Leonard Cohen kommt mit 'In My Secret Life' meinen Gedanken zur Person(!) Gatsby recht nahe (der Film selbst ist nicht so ernst).
http://www.azlyrics.com/lyrics/leonardcohen/inmysecretlife.html
http://www.myvideo.de/watch/5271631/Leonard_Cohen_In_My_Secret_Life
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Der Geschmack der Kirsche und 1 weitere ...
David "Noodles" Aaronson vorgemerkt Fri, 17 May 2013 03:51:04 -0000
In the Mood for Love - Der Klang der Liebe
David "Noodles" Aaronson 10.0 "Lieblingsfilm" Fri, 17 May 2013 03:50:49 -0000
In the Mood for Wong Kar-wai
Momentan höre ich wieder den Soundtrack, gerne auch abwechselnd mit den "2046" & "Ashes of Time: Redux" Score, gerade frage ich mich auch wieso bei mir noch kein Filmposter von ihm hängt. Der Fall ist also klar: bedinglose Zuneigung zum Leib, Magen & ♥ Herzchen Regisseur.
Keine Ahnung warum dies so ist. Möglicherweise hat es…
In the Mood for Wong Kar-wai
Momentan höre ich wieder den Soundtrack, gerne auch abwechselnd mit den "2046" & "Ashes of Time: Redux" Score, gerade frage ich mich auch wieso bei mir noch kein Filmposter von ihm hängt. Der Fall ist also klar: bedinglose Zuneigung zum Leib, Magen & ♥ Herzchen Regisseur.
Keine Ahnung warum dies so ist. Möglicherweise hat es einfach genau zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Gefühlslage klick gemacht (erster Wong war "2046", irgendwann so 2008 herum).
Im Grunde geht es in "In the Mood for Love" um das große Thema fast aller großen Filme, Menschen in der Einsamkeit, also in Gedanken bereits aus dem Kokon ausgebrochen, in der Realität aber immer noch fest eingesponnen im alten Trott. Um nichts anderes dreht sich der Film; die beiden betrogenen Protagonisten Chow & Su drehen sich tatsächlich wortwörtlich im Kreis, sie tanzen umeinander herum zu einer der schönsten Melodien der Filmgeschichte. Ein endloser Walzer, heran & zurück, wieder heran dann wieder leicht abstoßen, heran & zurück, heran & zurück - & am Ende ist das Stück einfach aus. Es ist vorbei, bevor alles wirklich begonnen hat.
Der Kamerablick gleitet dabei immer wieder an wunderbaren kunstvollen Interieurs vorbei, versucht einen flüchtigen Blick auf Chow & Su zu erhaschen, ein kurzer Einblick in eine verbotene Beziehung. Mehr geht im Hongkong der frühen 1960er nicht. Für alle (wie für mich) die dieses Zeitkolorit nicht ganz erfassen können, ist das gezeigte wahrscheinlich vereinsamende Melancholie in reinform.
Wie sich unschwer herauslesen lässt halte ich die, am liebsten süß-saure, Melancholie für die große Kunstform schlechthin, mein genuin bevorzugtes Filmerlebnis. Wong Kar-wai hat dafür das ultimative Kunstwerk geschaffen (nicht sein einziges). Er klammert hierfür die Zwei, von vielen anderen vllt. mehr geschätzten, Bastardformen der melancholischen Schwermut komplett aus, namentlich die Depression & die Destruktivität. Er verbannt sie um etwas eigenes zu erschaffen, um einen Film in die Welt zu entlassen dessen merkwürdige Eleganz & Leichtfüßigkeit einhergeht mit einer tonnenschweren Last, die innerlich aufwühlt, befriedigt, verärgert, verzückt. Schlicht alle möglichen Dinge mit mir/dir anstellt & am Ende des Tages immer noch ein Lächeln auf meine Lippen zaubert, von dem ich auch nicht weiß woher es kommt – Hauptsache es ist da!
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Der Irony Man ist der Rambo des 21. Jahrhunderts. Kaum einer anderen Comicfigur nimmt man die Philanthropie so wenig ab wie Tony Stark, sein Glück dass er - neben als seinen coolen Sprüchen, den glänzenden Autos & einer alles killenden War-Machine/Iron Patriot - zumindest einmal den Planeten gerettet hat (in "Avengers"). Ansonsten gibt es bedingsloses töten & grenzenloses herumalbern…
Der Irony Man ist der Rambo des 21. Jahrhunderts. Kaum einer anderen Comicfigur nimmt man die Philanthropie so wenig ab wie Tony Stark, sein Glück dass er - neben als seinen coolen Sprüchen, den glänzenden Autos & einer alles killenden War-Machine/Iron Patriot - zumindest einmal den Planeten gerettet hat (in "Avengers"). Ansonsten gibt es bedingsloses töten & grenzenloses herumalbern.
Demnach alles beim alten, wie fein. Heißt hier: etwas lahme Schurken, wohl dosierte Action (mit zu viel CGI & zu viel von zu viel im Finale), Robert Downey jr. als großer Fixstern & eine Pepper die man am liebsten in die Wüste schicken würde (ob sie dort den Mandarin, den Iran Man, trifft?).
Die Story selbst hat gleich 3 schnucklige Wendungen. Die große Überraschung ist ganz gelungen, die beiden kleineren sind einmal vorhersehbar & das andere mal total Banane. Wenn es einmal hackt dann nicht an der Logik der Naturwissenschaften, denn die ist nach "Iron Man 1" mit seinem in der Wüste gebauten Anzug eh hinfällig. Was manchmal stört ist eine eher unelegante Erzählweise, welche sich auch noch erblödet einige langweilig abgedroschene Standart-Szenen hinzuzufügen z.b. 'ich finde den Schurken mit Hilfe geiler Laptop-Action, alle anderen schaffen dies natürlich nicht'. Natürlich, solangeTony den von sich selbst überzeugten Chefmacker raushängen darf, ist alles in der Film- wie Zuschauerwelt in Ordnung.
Unbedingt erwähnen muss ich noch Tony Starks Traumata, Ängste & sonstige Probleme. Diese kommen wirklich durchgehend bis zum letzten drittel des Filmes vor. Allerdings werden sie spätestens nach 30 Sekunden mit 'nem flotten (meist sehr witzigen) Spruch weggeredet – Tony verdrängt also, der kleine Schuft. Das ist insofern von Bedeutung da wirklich alle(!) solcher Szenen, die ja durchausrecht häufig sind, so aufgelöst werden. Obwohl "Iron Man 3" ständig ernsthafte Szenarien heraufbeschwört, weigert sich der Film in einer solchen Konsequenz sich wirklich ernsthaft mit seinen Figuren auseinander zusetzten, wie ich es so wirklich noch nie in einem Sommerblockbuster gesehen habe. Also Shane Black zieht diese Linie komplett bis zum Ende durch!
Joar, finde ich saucool :)
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Der Schrei nach Freiheit von der Herren Gustave de Kervern & Benoît Delépine in Form einer ziemlich witzigen Anarchokomödie gestaltet.
Im drögen aber ruhigen Verkäuferalltag von Jean-Pierre Bonzini kommt der Tag an den alles schief geht, sein punkiger Bruder, welcher sich selber Not nennt, nimmt ihn auf & fortan ziehen die beiden Asseln frei durch dass Land. Aus Bonzinis Namen wird…
Der Schrei nach Freiheit von der Herren Gustave de Kervern & Benoît Delépine in Form einer ziemlich witzigen Anarchokomödie gestaltet.
Im drögen aber ruhigen Verkäuferalltag von Jean-Pierre Bonzini kommt der Tag an den alles schief geht, sein punkiger Bruder, welcher sich selber Not nennt, nimmt ihn auf & fortan ziehen die beiden Asseln frei durch dass Land. Aus Bonzinis Namen wird dann einfach nur noch Dead.
Die Botschaft ist klar: We Are Not Dead. Nicht so wie die Eltern die Tag ein Tag aus (zwar in skurrilen Szenen) immer den gleichen Trot fahren.
Mag sein dass die Betrachtung des Pennerdaseins unkritisch & (wie alle anderen Thematiken) auch viel zu lasch - zu amüsant etc. - dargestellt ist. Es gibt dennoch einiges was den Film hervorhebt, sein Wille ohne ein Fazit auszukommen, die einmalige Darstellung eines Bettlers/Punks ohne wirkliche negative Aspekte, es gibt somit auch keine 'reinigende Dialektik' am Ende zwischen bürgerlicher Welt & dem Schattenleben (nein nicht einmal im Ansatz – wie oft kommt so etwas schon in Filmen vor?)
Sein großes Plus ist der Schrei nach Freiheit, aus dem rotzigen Mundwerk eines Menschen den wir liebevoll Assi nennen würden, er formuliert ein unstillbares Verlangen aus, nämlich das zu tun was wir wirklich wollen ohne Grenzen, Zwänge oder Konventionen– auch wenn dies Nichtstun & sogar Leid bedeuteten würde. Ein kleiner dreckiger Spiegel der uns da zudem vorgehalten wird; nein viel eher ins Gesicht gedrückt wird, & ja der Spiegel ist berotzt.
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Almanya - Willkommen in Deutschland
David "Noodles" Aaronson 7.0 "Sehenswert" Thu, 02 May 2013 22:39:51 -0000
Gästebuch
Andy Dufresne Mon, 10 Jun 2013 20:45:12 -0000
Laienexperte, aller höchstens :D
Jupp, hatte neulich mein 2-jähriges, in Inetzeitrechnung also meine erste Dekade auf mp :D
Andy Dufresne Sun, 09 Jun 2013 21:26:15 -0000
Bin leider zu wenig Experte um das abschließend zu klären :(
Andy Dufresne Sat, 08 Jun 2013 21:14:43 -0000
Schön das dir der Film gefiel :)
Ja, die Griechen kommen schon arg archaisch, hinterwäldlerisch rüber, aber rassistisch würde ich nicht sagen, ich glaube das damals (ist ja gute 60 Jahre her) die Gegebenheiten und Verhältnisse auf entlegenen Inseln wohl schon in die Richtung, die Zorbas beschreibt, gingen...
mariega Thu, 30 May 2013 11:10:39 -0000
Merci :)! Oh, wie recht du hast! Rumgammelei ist eine Kunst! Und, Liberté, Égalité, Fraternité, das reicht völlig :)! - Leider haben einige französischen Demonstranten :( die Bedeutung dieser Worte anscheinend vergessen -
BaltiCineManiac Wed, 29 May 2013 16:44:34 -0000
Also bei der Geschmacksnähe, den tollen Lieblingsfilmen und der schönen Wong-Kar-Wai-Liste (sieht nach radikalem Fantum aus :D ) muss ich mal 'ne Anfrage dalassen. ;)
mariega Wed, 29 May 2013 16:00:56 -0000
Passion in der Rumgammelei, das gefällt mir :)! Also, s'il te plaît?
(VINCENTVEGA) Sun, 26 May 2013 17:39:03 -0000
Sehr guter Filmgeschmack. Ich lasse mal eine Anfrage da!
Wednesday90 Fri, 24 May 2013 14:18:51 -0000
Oh verdammt...hab tatsächlich vergessen die Anfrage zu senden :D
Aber der gute Wille war da ;)
Auf eine produktive Freundschaft, freue mich, deine Kommentare in Zukunft aufm Dashboard zu haben.
Wednesday90 Thu, 23 May 2013 01:09:14 -0000
Allein deine tollen Kommentare zu den Wong Kar-Wai-Filmen sind mir eine Anfrage wert. ;)
BigDi Sun, 19 May 2013 15:02:28 -0000
Ich muss da bei Gelegenheit noch einmal ganz genau hinschauen, wie gesagt. Saitz ist in der Tat ein Knaller. So unendlich traurig, wie er am Schluss bei seiner Tochter ist, bevor endgültig Schluss ist. Wo sie Rotwein trinken und Baguette mit Käse essen.
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Zur Einstimmung sollte sich jeder das (sehr kurze) Essay "Man of Steel - Women of Kleenex" durchlesen. Hui, es geht um Sex!!!!!!
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