David "Noodles" Aaronson

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David "Noodles" Aaronson aus Halle heißt Felix , ist 28 Jahre alt. Er hat sich auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 911 Filme bewertet und legendäre 392 Kommentare geschrieben. Ich interessiere mich für Film, Musik, rumgammelei (ohne Erfolg dafür mit Passion). Betreibe hobbymäßig desweiteren Psychoanalyse, Kellnerei (eher Zwang) und Gitarrenmusik. Ich bin liebenswert, entspannt und tolerant – besonderst mir selbst gegenüber. Wer etwas über meinen Filmgeschmack erfahren möchte könnte sich das hier ansehen --> http://www.moviepilot.de/movies/in-the-mood-for-love-der-klang-der-liebe/comments#comment_727547 <-- Ab und an lese ich auch mal etwas, leider bin ich trotzdem ein kleiner Legastheniker – ich bitte also um Nachsicht. Mehr


Snowpiercer
Snowpiercer und 1 weitere ...

David "Noodles" Aaronson 8.0 "Ausgezeichnet"

C.R.A.Z.Y. - Verrücktes Leben
C.R.A.Z.Y. - Verrücktes Leben und 2 weitere ...

David "Noodles" Aaronson 8.0 "Ausgezeichnet"

12 Years a Slave
12 Years a Slave

David "Noodles" Aaronson 8.0 "Ausgezeichnet"

Wolverine: Weg des Kriegers
Wolverine: Weg des Kriegers

David "Noodles" Aaronson 6.0 "Ganz gut"

Der Hobbit: Smaugs Einöde
Der Hobbit: Smaugs Einöde

David "Noodles" Aaronson 7.0 "Sehenswert"

Des Hobbits zweiter Teil, in 3D, 48 Bildern (Premiere für mich) & mit Popcorn sowie Cola bis zur Kotzgrenze.

Lange aufgeschoben aber dann doch endlich gesehen, kann auch nicht sein: Mittelerde im Kino & nicht Ich dabei (Die Gefährten ist für mich immer noch der beste Fantasyfilm (realfilm).

Klar ein bisschen wirken die ersten beiden Hobbitfilme wie X-Large Remakes des "Gefährten" & wie bei Remakes meist üblich ist das ganze auch gleich 'nen Zacken schlechter. Beispielsweise ist irgendwann das Abklappern von immer wieder neuen Orten dann doch zu viel – als ob man irgendwie versuchen würde Rom an einen einzigen Tag zu sehen, Hauptsache man war mal kurz da… Schön sind die Bilder allerdings, mich selbst stören die 48fps nicht, der Rest ist halt in dezenter Weichzeichneroptik gehalten, so wie es bei CG-Protzwerken eben öfters der Fall ist. Einfallsreiches Design, welches leider ein wenig die Haptik & Griffigkeit der ersten Trilogie ein vermissen lässt.
Ebenso hübsch wie ein wenig to much sind die Actionszenen, mit denen jedes neu auftauchende Setpiece bedacht wird (wirklich jedes!). Die Action ist wie in Donkey Kong Country - hier zusätzlich noch mit Schwert & Bogen. Aber ich mag Donkey Kong Country, nur spannend wird es selten, Ausnahme ist das (lange) Finale mit Smaug, dessen Dialog mit Bilbo klar Highlight des Films ist.

Der fette Drachenschatz ist überraschend für ein wenig ernstere Zwischentöne verantwortlich, auch wenn die (Geld) gierigen Bewohner der Seestadt nicht allzu viel Gewicht in der Handlung haben so sind einige schrille Szenen, die sich um Macht & Reichtum drehen, recht gelungen, ganz besonders wenn sie auf den Schultern von Stephen Fry lasten.
Der Cast ist ansonsten wie bei Teil 1, ich kenne immer noch keinen der Zwerge mit Namen, es sind einfach nur irgendwelche Figuren. Thorin & Tauriel sind ganz OK; Legolas ist halt Legolas, nur ohne Gimli/Aragorn (also überflüssig); McKellen & Freeman hingegen sind die absolute Idealbesetzung, schade für beide dass sie nicht noch mehr Szenen haben. Bei Gandalf muss ich mich außerdem fragen ob er bei dem Wind den Sauron jetzt schon macht irgendwie Hirnverkalkung hat, er fällt ja in LOTR aus allen Wolken als er von ihm erfährt – nunja wahrscheinlich wirklich zu viel Kraut der Halblinge geraucht. Nicht dass einzige was hier zu viel ist. Schön ist es irgendwie trotzdem

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The Act of Killing
The Act of Killing

David "Noodles" Aaronson 10.0 "Lieblingsfilm"

Doktor Schiwago
Doktor Schiwago

David "Noodles" Aaronson 10.0 "Lieblingsfilm"

Wie David Lean einst bemerkte, während der Film läuft bewundert der Zuschauer die Leistungen das gesamten Teams, außer jene von Schiwago Darsteller Sharif. Ist der Film aus, denkt man nur noch an Doktor Jurij Schiwago, die wohl passivste Figur die je einen großen Hollywood Film bevölkert hat. Darin liegt freilich auch eine der großen stärken des, zu unrecht als Schmonzette verschrienen, Films, Jurij ist hin- und hergerissen zwischen der Liebe zu Zwei Frauen, seinen Kindern und natürlich Mütterchen Russland. Selten wurde Ehebruch so unvoreingenommen abgefilmt. Wie die Feder lässt sich Schiwago tragen, nur seinen Gefühlen folgend. OK das ist jetzt kitschig ;)

Eingebettet in den ersten Weltkriegs und der russischen Revolution, kann nicht einmal der Terror dieser Zeit seine Liebe zu den Menschen brechen. Poetisch und zugleich voll von durchaus grässlicher menschlicher Gewalt, die ausgebrochen scheinbar zu allen fähig ist. So erscheint mir Leans Film gut gealtert, mit Schiwago als sprichwörtliches Auge des Sturms. Und auch als Sinnbild für falschen und unnatürlichen Stolz…

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The Freewheelin Fonda

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Schöner Kommentar, wundert mich grade, dass dieser Klassiker hier bei MP von der Community weniger Aufmerksamkeit bekommt als er eig. verdient hat! Werde in den nächsten Wochen dann auch mal n Kommentar hierzu schreiben!


Andy Dufresne

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Sehr guter Kommentar,ja!
Auge des Sturms, das ist der gute Jurij!


Gästebuch

Einar

Zufälle gibt's...
wie bist du denn auf mich gestoßen?!
Lag nicht in meiner Absicht, aber es ist die besten Szenen-Einstellung der Filmgeschichte IMO.
Keine Angst, ich werde es bald eh wieder ändern, dann gibt es keinen Krieg. ;)
PS: Pentangeli UND Hagen als Lieblingsfiguren SIND schon einmal SEHR GUT! :D

Dasprofil

Ich finde, du hast einen sehr interessanten FIlmgeschmack. Deshalb lasse ich mal eine Freundschaftsanfrage da.

hoffman587

Oh die Clowns, das ist natürlich auch fein. Das ist schließlich der Film, den Fellini unbedingt in seinem Leben gedreht haben wollte, den Wunsch hatte er ja lange aufgeschoben, aber er wurde wahr. :-) Ich werde wohl demnächst auch mal INTERVISTA bestellen. Da bin ich auch schon gespannt.

hoffman587

Freut mich, das du fragst, weshalb ich dir versuche auch so ausführlich wie möglich zu antworten: Letztlich ist das wahrscheinlich die erstaunlichste und wahnwitzigste Orchesterprobe, die man je im Kino/auf den Bildschirmen/auf der Leinwand erlebt hat, auch wenn es anfangs gar nicht danach aussieht! Fellinis kleiner und spielerischer Film mit der klangvollen Musik von Nina Rota ist in vielerlei Hinsicht ungewöhnlich, einmal weil er anfangs doch sehr zurückhaltend und gelassen bleibt, und zum zweiten, weil es doch ein poltischer Film Fellinis ist, der die Gesellschaft anhand einer Orchestergruppe reflektiert und die verschiedenen Schichten und Individuen, die dort zusammentreffen (= die Wahl der Musikinstrumente dienen natürlich hier ebenso der Metaphorik) und von einem Fernsehteam, womit Fellinis Film auch eine doppelte Filmrealität aufweist, interviewt werden. In den letzten 20 Minuten, in der die Unzufriedenheit der Bürger in eine Revolution gipfelt (= die Diktatur des Metronom eiingeleutet wird!), kennt Fellini keine Grenzen mehr und lässt den Dingen freien Lauf, sodass der absurde Wahnsinn regiert! Hätte ich nicht gedacht, dass in diesem kleinen und zunächst unscheinbaren Film dann noch so vielen stecken kann, wirst ihn bestimmt auch mögen. Also lass dich überraschen, was es da sonst noch gibt. :-)

hoffman587

Hatte mich schon gewundert, wo du bist. Ja, ich bemerke alles. :-P

David "Noodles" Aaronson

So nun bin ich aber wirklich wieder öfters da :)

David "Noodles" Aaronson

Tja jetzt bin ich ich wieder öfters da

David "Noodles" Aaronson

------Momentan habe ich sehr viel zu tun, bin deshalb bis max. August nur ganz sporadisch online.------

Andy Dufresne

Laienexperte, aller höchstens :D

Jupp, hatte neulich mein 2-jähriges, in Inetzeitrechnung also meine erste Dekade auf mp :D

Andy Dufresne

Bin leider zu wenig Experte um das abschließend zu klären :(


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