horro - Kommentare
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Alle Kommentare von horro
Coole Sau ... gewaltiger Soundtrack ... something else for a change ...
Eigentlich hatten wir schon so ziemlich alle Meinungen zu dieser Geschichte und dem Film. Aber trotzdem ... pseudo-adoleszente spät-Cinderella-Story mit ultra-konservativem Bubi-Fetisch-Kram, der so ansprechend ist, wie ein Kamillentee bei leichter Magenverstimmung.
Ein wirklich cleveres Ende, ziemlich ausgereift und für den Zuschauer im edlen Sinne befriedigend. Nur macht ein gutes Ende noch keinen guten Film. Die Dramaturgie hängt hier, vielleicht mangels Mitteln, immer wieder kräftig durch und ist ermüdend. Trotzdem ein Film, der es Wert ist ihn sich anzusehen und ein bisschen über die Story nachzugrübeln. Viele existenzielle Fragen tummeln sich nämlich oft auch am Rande.
Bei diesen Anführern ist es doch kein Wunder, dass die Eltern ihre Kinder nicht mehr zu den Pfadfindern schicken. Ansonsten ein fast schon klassischer Survival-Trip mit viel Gebüsch und Gerenne und eigentlich allem was so dazu gehört.
Bin mir nicht wirklich sicher, ob es sich echt gelohnt hat diese Geschichte so zu erzählen. Gut, das gilt für viele andere Geschichten selbstverständlich auch. Hier ist allerdings die Darstellerleistung derart exzellent, dass es fast schon weh tut, diese an einen im geschichtlichen Kontext derart belanglosen Film zu verschwenden. Dilemma Nr. 897.
Ein richtig heftiger, harter Mindfuck ... wäre da etwas mehr Handlung und Action und etwas weniger konfuses Pseudo-Gedüns, es wäre ein Meisterwerk.
Auch in good old England funktioniert die klassische Backwood-Inzucht-Kiste ganz gut. Wenn auch die Story etwas gar schleppend daher kommt, zeigen sich so zwischendurch fast ironische, parodistische Züge. Die kleine Sozialarbeits-Strafkolonie, die unverhofft fast nur noch ums nackte Überleben kämpft ist sicher nicht neu. Aufgepeppt mit ein paar sehr derben Splatter-Effekten kann sich das hier aber im Bereich des Gorigen durchaus sehen lassen.
Übrigens: der Subtitel "they came in peace . they left in pieces" ist einfach nur der Hammer!
Wirklich ein ganz starkes Stück ... eigentlich schade, dass man sich den irgendwie nur einmal anschauen kann ... Inarritu mausert sich so langsam zum Film-Gott
"Quiet nice Pictures" und der norwegische Regisseur "Stig Svendsen" präsentieren uns das grösste Arschloch-Kind seit Kain und Abel ... meet Madeline Barton. Ansonsten geht hier der übliche laue und sehr unplausible Klaustro-Bomben-Lift-Schocker ab, den wir schon so oft und auch viel besser gesehen haben. Der Film hat ganz kurz so seine Momente, für einen bleibenden Eindruck reicht das allerdings bei weitem nicht und die Schicksals-Klischee-Versöhnungsszenen sind zum Kotzen.
"When a Stranger calls back" - Wohl angesichts der rasanten Entwicklung in der Kommunikationstechnologie 1993 gerade noch so der letzte Moment, in dem man so etwas unterbringen konnte. Heute würde man sich angesichts der telefonischen Inkompetenz allerseits totlachen. Insgesamt sowie so nur ein aufgewärmtes Süppchen fürs TV, das aus völlig unerklärlichen Gründen eine FSK18 aufgeknallt bekam. .... und übrigens der "Stranger" ruft nicht wirklich zurück ... sollte wohl ein lustiges Wortspiel mit Bezug auf den/die Vorgänger sein, was diesmal sogar im Originaltitel voll in die Hose ging.
Freddy goes to Opera ... das "Design" des Phantoms ist leider damals etwas sehr im "Nightmare-Stil" ausgefallen. Ansonsten von der Dramaturgie her durchaus gelungene Adaption dieses legendären Stoffs, wenn auch im neueren Slasher-Kleid. Freddy lässt grüssen.
Ultra-Psycho-Babble ... und schöne Musik übrigens ...
witzig und erfrischend ...
Schön ist der Mix von vielen altbekannten Märchen in teilweise neuem Kleid. Der Gesang ist dann weniger schön und passt, trotz Starbesetzung so gar nicht recht ins Konzept. Immer wieder mal blitzen sehr humorvolle Noten auf und es wird im Ansatz parodiert. Davon hätte der Film allerdings viel mehr gebraucht um in Erinnerung zu bleiben. Etwas zu viel verschenktes Potenzial.
Blair-Witch-artiger Bullshit in irgendwelchen unterirdischen Gemäuern. Wer die mühsame Wackelkamera noch nicht vollends leid ist, der mag sich an ein bisschen Spannung und Mystery erfreuen. Das plumpe Erschrecken mit Geräuschen haut mich auf jeden Fall nicht wirklich um ... insgesamt doch eher erbärmlicher Horror.
Ja die Österreicher können so was ... bravo nochmals!
Tierhorror-Deal alphabetisch mit lieber_tee #23
W ... wie Wurm in "Resonnances" (2006)
So quasi die Wurmkur aus Frankreich unter den Tierhorror-Streifen. Alles beginnt eigentlich sehr anständig, akribisch aufgebaut und verspricht eine gewisse Spannung aufrecht erhalten zu können. Doch mit Laiendarstellern und Kaugummiautomaten-Effekten kann französischer Horrorfilm leider nie überzeugen. Natürlich ist das Gewürms ausserirdisch ... die Erde kann zwar Monster wie Godzilla oder den weissen Hai hervorbringen, aber natürlich nie einen etwas zu gross geratenen Killerwurm, der muss einfach ausserirdisch sein. Schade, Würmer hätten doch eigentlich Potenzial für mehr, in dieser Kiste aber ist einfach nur der Wurm drin.
Das hier ist eigentlich ein richtig gutes Genre-Stück, das weiss-ich-wie-oft nachgeahmt wurde. Der Spannungsaufbau lässt nichts zu wünschen übrig. Einziger Makel könnte sein, dass die ganze Action und das Platzen der Bombe wie üblich erst in den letzten 15 Minuten stattfinden.
Dachte ich mir doch, dass die "Final Destination" einen Weg findet sich fortzupflanzen. Dabei dachte ich mir aber auch, dass es überaus schnarchig und eintönig wird. Das gute Brett hätten sie auch auf dem Dachboden stehen lassen dürfen, das braucht hier kein Mensch. Wundert sich hier noch jemand darüber, dass Michael Bay als einer der Produzenten auftaucht.
Herrlich klassische Old-Style-Kiste, mit etwas Universal-Soldier Flair. Die Geschichte ist an sich nichts Neues, heraus stechen mag aber der Soundtrack im Stile der Achtziger. Schön, dass sich so ein Film in dieser Art wieder mal etwas Beachtung verschaffen konnte. Spannung bis zum letzten Atemzug.
Mit wenigen Ausnahmen kommt hier die zweite Garde der Horror-Talente unter den Regisseuren zum Zug und macht es eigentlich gar nicht schlecht. Wirklich griffig sind die Todesszenen zwar selten, dafür manchmal richtig originell. Auch hier empfiehlt sich wieder mal die uncut-Version mit 26 Kurzfilmen. A ... als Einstieg ist übrigens gleich mal der Brüller und irgendwie intelligent geraten.
So ultra-schnell geschnitten, damit man den Mangel an Beweglichkeit und Koordination nicht mehr erkennen soll ... eigentlich erkennt man so gar nichts mehr richtig. Ansonsten die übliche Action-Hero-Nummer ... oh Liam, hab dich gerade wieder mal in Krull von 1983 bewundert ... hast dich ja wunderbar gemausert, aber jetzt ist es dann auch wieder mal genug.
Unglaublich wie viele Märchen und Fantasy-Legenden hier vereint wurden. So typische Achtziger-Effekte, ganz im Stil der SciFi Aera jener Zeit. Peter Yates hatte hier wohl so einige Bilder - Alien, Star Wars etc. - im Kopf und schafft es doch wiederum ein Vorbild für so manchen Nachfolger und Nachahmer zu bieten. Dies mit einer recht süffigen Inszenierung und einer ganz anständigen Dramaturgie. Ein etwas in Vergessenheit geratener Klassiker also, der eigentlich ein Reboot verdient - trashig oder kitschig spielt keine Rolle.
Hab ich mich bei den letzten Auftritten von Depp, vorallem in den Disney und Burton Produktionen, jeweils nur fremdgeschämt und den Verlust eines begnadeten Darstellers betrauert, geht mir diese Inszenierung hier so richtig direkt auf den Zeiger. Das Fass ist voll, ich kann den Typen nicht mehr sehen mit seiner affektierten pantomimenhaft überkünstelten Art. Von David Koepp hatte ich mir eigentlich erhofft, Johnny Depp in einer ähnlichen Weise wie in seinem "Secret Window" zu sehen. Diese Hoffnung hat sich allerdings angesicht dieser theatralischen Gauner-Posse hier schnell zerschlagen. Bin ich froh, dass es noch so viele andere sehenswerte Produktionen mit Darstellern gibt, die einen nicht schon nach fünf Minuten einfach nur nerven.
Ziemlich smart und gar nicht so anstrengend, wie es zuerst erscheinen mag.