Bastard - Willkommen im Paradies
Bandyta (1997), FR/PL/DE Laufzeit 92 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 12.02.1998
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von Maciej Dejczer, mit Til Schweiger und Polly Walker
Gerry Brutecki sitzt im Knast; verurteilt wegen mieser kleiner Delikte. Von seinen Mitgefangenen gehaßt und von den Wärtern immer wieder auch mit Gewalt zur Ordnung gerufen, will der rebellische Schlägertyp nichts anderes, als den tristen Londoner Gefängnismauern zu entfliehen. Er erhält seine Chance, als ihm angeboten wird, sich in einem rumänischen Waisenhaus zu engagieren. Hätte er geahnt, was ihn hier erwartet, er wäre im Knast geblieben. Der korrupte Heimleiter verkauft Kinder an reiche Ausländer, verschiebt Medikamente und steckt die Hilfsgelder in die eigene Tasche. Der alkoholabhängige Arzt Babits ist selbst viel zu krank, um seine Arbeit zu tun und Mara, die Krankenschwester, hat alle Hoffnung auf Hilfe längst aufgegeben. Angewidert von dem Elend, das er vorfindet, fällt es selbst dem hartgesottenen Brute schwer, cool zu bleiben. Und er tut das, was schon lange getan werden musste.
Handlung
Der wegen unzähliger Straftaten in einem Londoner Gefängnis einsitzende Gerry Brutecki (Til Schweiger) genannt Brute, wird im Rahmen eines Resozialisierungsprogramms in ein rumänisches Kinderheim geschickt. Dort soll er gemeinnützige Arbeiten als Hausmeister durchführen. Als Brute ankommt, sieht er sich mit einem völlig heruntergekommenen Waisenhaus konfrontiert, und ihn starren Kinder mit eingefallenen, leeren und starren Augen an. Es fehlt am Nötigsten, vor allem an ausreichender Medizin. Die teils anhänglichen, teils respektlosen und oft genug hilflosen Kinder reizen Brute immer wieder zu Gewaltausbrüchen. Vor allem ein kleines geistesgestörtes Mädchen, das ununterbrochen schreit, bringt den englischen Schläger regelmäßig auf die Palme.
Doch die Pflegerin Mara (Polly Walker) redet ihm ins Gewissen und hinterfragt den Sinn seiner Anwesenheit. Sie wirft ihm vor, dass die armen Kinder als Resozialisierungsmaßnahme wohlhabender westlicher Krimineller herhalten müssen und das dafür gezahlte Geld am Ende doch nur für eine…
Gerry Brutecki sitzt im Knast; verurteilt wegen mieser kleiner Delikte. Von seinen Mitgefangenen gehaßt und von den Wärtern immer wieder auch mit Gewalt zur Ordnung gerufen, will der rebellische Schlägertyp nichts anderes, als den tristen Londoner Gefängnismauern zu entfliehen. Er erhält seine Chance, als ihm angeboten wird, sich in einem rumänischen Waisenhaus zu engagieren. Hätte er geahnt, was ihn hier erwartet, er wäre im Knast geblieben. Der korrupte Heimleiter verkauft Kinder an reiche Ausländer, verschiebt Medikamente und steckt die Hilfsgelder in die eigene Tasche. Der alkoholabhängige Arzt Babits ist selbst viel zu krank, um seine Arbeit zu tun und Mara, die Krankenschwester, hat alle Hoffnung auf Hilfe längst aufgegeben. Angewidert von dem Elend, das er vorfindet, fällt es selbst dem hartgesottenen Brute schwer, cool zu bleiben. Und er tut das, was schon lange getan werden musste.
Handlung
Der wegen unzähliger Straftaten in einem Londoner Gefängnis einsitzende Gerry Brutecki (Til Schweiger) genannt Brute, wird im Rahmen eines Resozialisierungsprogramms in ein rumänisches Kinderheim geschickt. Dort soll er gemeinnützige Arbeiten als Hausmeister durchführen. Als Brute ankommt, sieht er sich mit einem völlig heruntergekommenen Waisenhaus konfrontiert, und ihn starren Kinder mit eingefallenen, leeren und starren Augen an. Es fehlt am Nötigsten, vor allem an ausreichender Medizin. Die teils anhänglichen, teils respektlosen und oft genug hilflosen Kinder reizen Brute immer wieder zu Gewaltausbrüchen. Vor allem ein kleines geistesgestörtes Mädchen, das ununterbrochen schreit, bringt den englischen Schläger regelmäßig auf die Palme.
Doch die Pflegerin Mara (Polly Walker) redet ihm ins Gewissen und hinterfragt den Sinn seiner Anwesenheit. Sie wirft ihm vor, dass die armen Kinder als Resozialisierungsmaßnahme wohlhabender westlicher Krimineller herhalten müssen und das dafür gezahlte Geld am Ende doch nur für eine Portion Vitamin-C-Tabletten reicht, keinesfalls aber für ausreichende Medikamente. Brute hingegen hat es nur darauf abgesehen, mit Mara zu schlafen. Lange kann Mara ihm nicht wiederstehen, und so fallen beide eines Tages auf dem Dachboden übereinander her, während der Regen durch das undichte Dach auf sie niederprasselt.
Aus dem anfänglichen Sexabenteuer wird eine Liebesromanze. Doch auch das todkranke zwölfjährige Zigeunermädchen Elena (Ida Jablonska) hat sich in Brute verliebt. Es beobachtet Mara und Brute beim Sex. Als Brute anschließend zu Elena in den Schlafsaal kommt, gibt sie ihm eine schallende Ohrfeige und macht ihm vor allen Kindern eine Szene. Die Auseinandersetzung endet mit einem Herzanfall der Kleinen, der Brute nachhaltig betroffen macht. Als er erfährt, dass Elena todkrank ist, entschließt er sich, ihr Leben zu retten oder zumindest zu verlängern, indem er sie glücklich macht. Also muss er zum Schein ihre Gefühle erwidern, und dabei entdeckt er eine ganz neue – sensible Seite an sich.
Eines Tages muss Brute feststellen, dass der Heimleiter Sincai (Pete Postlethwaite) weniger den Kindern hilft, als vielmehr dubiose Geschäfte wie Kindeshandel und Waffenschmuggel betreibt. Der unerschrockene Brute kommt ihm bei seinen Machenschaften in die Quere, und so versucht Sincai, den unliebsamen Gast so schnell wie möglich loszuwerden. Als er Brute überraschend früh ein Businessclass – Flugticket nach London überreicht und ihm offenbart, dass er nun ein freier Mann sei, entscheidet sich Brute dafür, zu bleiben. Schnell muss er jedoch feststellen, dass die Waffenschmuggelmafia für ihn eine Nummer zu groß ist – bei dem Versuch, sich ihr entgegen zu stellen, wird ihm als Warnung ein Finger abgeschnitten.
Mara und Brute drängen Sincai, der todkranken Elena eine Herzklappenoperation durchzuführen. Obwohl Sincai durch Waffen- und Medikamentenschmuggel sowie Kinderhandel genug Geld hat, willigt er in die Oeration nur unter der Bedingung ein, dass hierfür der kleine Bruder Elenas verkauft wird. Während Brute mit Elena einen Ausflug unternimmt, bietet Sincai den kleinen Jungen, nachdem er ihm die Haare blond gefärbt hat, einem Ehepaar an. Als Elena wiederkommt, sieht sie nur noch die Rückleuchten des VW-Busses mit ihrem darin sitzenden und winkenden Bruder. Das bricht ihr das Herz, und nur die sofortige Operation kann sie noch retten. Der alte alkoholkranke und depressive Anstaltsarzt Babits (John Hurt), unter dessen Händen aufgrund des Mangels schon viele Kinder gestorben sind, versucht, mit den primitiven Mitteln, die ihm zur Verfügung stehen, das Leben des Mädchens zu retten. Doch am Ende scheitert die Operation.
Der Film endet überraschend. Sincai versucht in einem Wutanfall den kleinen Bruder Elenas in einem Wasserbottich im Keller zu ertränken, weil dieser von dem Ehepaar wegen der falschen blonden Haare „reklamiert“ wurde und er das Geld für ihn zurückzahlen musste. Brute kommt ihm im letzten Moment in die Quere und rettet den Kleinen damit. Obwohl Brute die Möglichkeit hat, Sincai mit dessen Pistole zu erschießen, entscheidet er sich dagegen und wirft sie in den Wasserbottich. Er verlässt das Waisenhaus, allerdings ohne seine Liebe Mara. Dafür folgt ihm der kleine Zigeunerjunge – und nach einigem Zögern nimmt ihn Brute an die Hand, und beide marschieren dem Horizont entgegen in ein neues Leben …
Quellen
Bastard auf moviemaster.de
Bandyta auf der Website des Deutschen Filminstituts
Bandyta auf imdb.com
Cast & Crew
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Maciej Dejczer
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Til Schweiger
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Polly Walker
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Pete Postlethwaite
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John Hurt
-
Ida Jablonska
-
Bartek Pieniazek
Regie
Schauspieler
-
Wojciech Brzezinski
-
Paul Dark
-
Denis Delic
-
Tony Denham
-
Jolanta Lothe
-
Witold Wielinski
-
Cezary Harasimowicz
- Genre
- Sozialdrama
- Ort
- Gefängnis, London, Rumänien
- Handlung
- Abschied, Freiheitsentzug, Gefängnis, Geistige Krankheit, Gewalt, Kinderhandel, Kinderheim, Krankheit, Liebe, Liebeskummer, Nackte Frau, Nackter Mann, Operation, Rehabilitation, Sex, Sinti und Roma, Sterben und Tod, Suizid, Waffenschmuggel, Waise, Zigeuner
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Drehbuch
Filmdetails Bastard - Willkommen im Paradies
Trailer zum Film Bastard - Willkommen im Paradies
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Kommentar — Film: Bastard - Willkommen im Paradies
Kommentar schreibenConny Meyer 2012/01/19 22:13:05
Kommentar löschenIch mag Til Schweiger nicht! Aber dieser Film ist allein schon wegen seines Soundtracks Wahnsinn.
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