Bin-jip

Bin-jip (2004), KR/JP
Laufzeit 88 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 11.08.2005

7.3 Kritiker
23 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.6 Community
854 Bewertungen
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von Ki-duk Kim, mit Seung-yeon Lee und Hee Jae

Auf seiner BMW lässt sich Tae-suk durch die Stadt treiben, um nach Häusern und Wohnungen Ausschau zu halten, deren Eigentümer vorübergehend verreist sind. Wenn die Pizzaflyer, die er an den Türklinken angebracht hat, in der Nacht noch unangetastet sind, ist er sich sicher, dass er in die Häuser einbrechen kann. Doch anstatt etwas zu stehlen, benutzt er die fremden Wohnungen, um in ihnen sein eigenes Leben zu führen. Er wohnt dort für eine Nacht und gießt zum Dank die Blumen, wäscht die Wäsche, erledigt kleine Reparaturen. In einer Wohnung trifft er allerdings auf die unglücklich verheiratete Sun-hwa, die von dem charismatischen Einbrecher sofort fasziniert ist. Sie verlieben sich und begehen von nun gemeinsam ihre Einbrüche. Jedoch macht die Polizei ihrer Freiheit bald ein Ende…

HandlungTae-suk (Hyun-kyoon Lee ) verteilt tagsüber Pizzaflyer und sucht nachts nach Wohnungen, an denen die Flyer noch immer hängen. Leise bricht er in sie ein und erforscht das fremde Leben darin. Bevor er die Wohnung wieder verlässt, fotographiert er sich darin und hinterlässt dem Eigentümer einen kleinen Gefallen. Tae-suks Leben ändert sich schlagartig, als er in einer Wohnung auf die einsame, misshandelte Frau Sun-hwa ( Seung-yeon Lee) trifft. Früher ein beliebtes Model, lebt die schöne Frau heute unter der ständigen Obhut ihres eifersüchtigen Ehemannes (Hyuk-ho Kwon).

Sun-hwa und Tae-suk verständigen sich wortlos. Für sie ist klar, dass sie von nun an zusammen sein möchten. So streifen sie fortan gemeinsam durch die Wohnungen. Es bahnt sich das große Glück an, als sie eines Tages aus Leichtsinn entdeckt werden. Die Besitzer des Hauses verständigen die Polizei. Sun-hwa muss zu ihrem Ehemann zurückkehren, der seine Frau besitzergreifend liebt und über sie wacht wie über einen Gegenstand. Tae-suk wiederum wird von den Männern von Sun-hwas Ehemann grausam verprügelt und zu einer Haftstrafe verurteilt. Er darf seine große Liebe nicht mehr wiedersehen.

Im Gefängnis lernt der begabte Tae-suk allerdings, sich hinter dem Schatten des Wärters zu verstecken. Virtuos trainiert er Tag für Tag für seinen Ausbruch, der ihm schließlich auch gelingt. Auf direktem Wege eilt er zu Sun-hwa, wo ihn ihr Ehemann allerdings schon erwartet…

Wissenswertes
Bin-Jip war Ki-Duks zweitgrößter internationaler Erfolg nach dem aus seinem Gesamtwerk herausragenden Frühling, Sommer, Herbst, Winter…Und Frühling. Gleich im Anschluss drehte er Samaria.
Bin-Jip gewann beim internationalen Filmfestival von Venedig 2004 den Silbernen Löwen für die Beste Regie.

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Cast & Crew


Kritiken (5) — Film: Bin-jip

Fricki76: Asianfilmweb.de

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8.0Ausgezeichnet

Eins vorweg: Dieser Film ist ein echter Kim Ki-Duk. Wer den inzwischen im Ausland populärsten Regisseur Südkoreas schon etwas besser kennt, weiß dass seine Filme inhaltlich immer wieder um die Themen Gewalt, Leidenschaft, Liebe und Tod kreisen und formal durch eine von einer ausdrucksstarken Bildsprache und kaum vorhandene Dialoge bestechen. So auch hier. Doch während viele der letzten Filme durch exzessive Darstellung menschlicher Gewalt aufschreckten, ist "Bin-Jip" ein Film der verhältnismäßig leisen Töne...

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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8.0Ausgezeichnet

Eine groteske, faszinierend poetische Bestandsaufnahme der Gesellschaft; können doch all die akkuraten Möbel und Fotos nicht über latente Mißstände der jeweiligen Mieter hinwegtäuschen. In der knappen Ökonomie des Films geht schon der erste Einbruch beinahe schief und der zweite gründlich daneben. [...] Es wird kaum ein Wort gesprochen. Wo anderswo redundante Sätze nachplappern, was die Bilder sowieso schon zeigen, sind Worte hier Störfaktoren, Lärmbelästigungen, ja an sich gewalttätige Einbrüche in eine Harmonie der Stille.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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7.0Sehenswert

Keine Frage: in punkto Gestaltungskraft, in seiner Fähigkeit, aus kleinen Mitteln viel zu machen, ist Kim im Weltkino nur von sehr wenigen zu übertreffen. Aber bei aller Schönheit verblasst BINJIP dann doch viel schneller, als Kims frühere Filme. Man fragt sich, was er hier eigentlich erzählen will, und ob die Andeutungen, in die er sich zurückzieht, nicht einfach unpräzise sind.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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10.0Lieblingsfilm

Hat es je ein Regisseur geschafft das Gefühl von Liebe auf die Leinwand zu bannen? Sicherlich. Aber nie so punktgenau wie Kim Ki-Duk mit 3 IRON. Meisterlich.

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peter-noster: Mostly Movies

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8.0Ausgezeichnet

Liebe ohne Worte. Tae-suk bricht in leerstehende Häuser ein. Dort stiehlt er jedoch nichts, sondern verbringt nur seine Zeit dort. Als er bei einer seiner Besuche auf die schüchterne Sun-hwa trifft, die in in ihrer Ehe mishandelt wird, entdeckt er eine Seelenverwandte. Wunderschön poetisch.

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Kommentare (24) — Film: Bin-jip

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Bandrix

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Bewertung6.0Ganz gut

Jeder kennt nun mal mindestens einen Film, der von allen hoch gelobt wird, jedoch diese Erwartungen bei sich selbst nicht erfüllt.
Meine Enttäuschung dieser Art ist „Bin Jip“.
Dabei hätte eigentlich wenig schief gehen können.
Die Story handelt von einer ungewöhnlichen Liebe, Regisseur Kim Ki- Duk drückt diese dabei mittels stiller und zurücknehmender Bilder aus.
Dialoge sind hierbei Mangelware, die Hauptdarsteller sprechen beinahe kein einziges Wort.
Das alles erzeugt eine surrealistische Stimmung, die durch Ki- Duks Benutzen von Metaphern nur noch verstärkt wird.
Spielt sich das Gezeigte nur im Kopf des ehemaligen Models Sun-hwa ab? Ist diese Liebe bloße Realitätsflucht aus Angst vor ihrem gewalttätigen Mann?
„Bin Jip“ wirft Fragen auf, ohne sie jedoch zu beantworten. Er fließt langsam am Zuschauer vor rüber, versucht allein durch Atmosphäre mitzuziehen.
Auch wenn Schweigen manchmal Gold ist, so wirkt das Verzichten auf jeglichen Dialog zwischen dem Liebespaar irgendwann nur noch befremdlich. Echte Gefühle drücken sich nur noch dank einiger sehenswerter Bilder aus, doch das ist zu wenig um restlos zu überzeugen.
Zwar schafft es Kim Ki- Duk dank der erwähnten Inszenierung und dem passenden Soundtrack Intimität vorzutäuschen, so richtig springt der Funke dabei aber nicht über.
Das ist schade, denn gelungene Einzelsequenzen gibt es.
Im Großen und Ganzen aber spürt man die Liebe zwischen den beiden Hauptdarstellern nicht wirklich, auch wenn man sie auf dem Bildschirm deutlich sieht.
Was bleibt ist ein Gefühl der Leere im Zuschauer, der sich fragt, woher die vielen Lobeshymnen denn nun stammen.
Ich bin ein Fan asiatischer Filme, aber dieser hier wird seinem Ruhm nur bedingt gerecht. „Bin Jip“ ist leider kaum der Rede wert.
Der Regisseur selbst sagte einmal, er mache Filme über Themen, die er nicht versteht. Tatsächlich wirkt „Bin Jip“ so, als ob er nicht wüsste, wo er ab der Hälfte der Laufzeit denn nun hin möchte...

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fkfilmkritik

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Bewertung9.0Herausragend

"Bin-Jip" ist ein Film, der einen so anzieht. So verführt. So hypnotisiert. Die Realität als plätschernde, meditative und träumerische Erfahrung, in der jegliche Szenen, Dialoge wie noch nie zuvor gesehen wirken. Man hat nur keine Ahnung warum das so ist. Unmöglich für mich auch nur einen sinngemäßen zu diesem Film zu schreiben. Pure Kunst. Ich liebe es, irgendwie.

bedenklich? 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Le Samourai

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Wunderbarer Film! Haste "Frühling, Sommer, ...." gesehn? Für mich fast NOCH stärker, da noch meditativer.


fkfilmkritik

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Nope, war mein erster Kim Ki-Duk. Hab aber schon von dem gehört. Klingt auf jeden Fall ähnlich gut.


Azazil

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Bewertung5.5Geht so

Bin-jip handelt von Tae-suk, einem Herumtreiber, der in Häuser einbricht, aber nichts stiehlt, sondern dort die Nacht verbringt und dafür die Wohnung und Kleidung der Besitzers reinigt und kaputtes Equipment repariert. Auf diese Weise lernt er das Model Sun-hwa kennen, die unter der häuslichen Gewalt des Ehemanns leidet. Sie schließt sich Tae-suk an und brechen daraufhin gemeinsam in Wohnungen ein. Soweit so gut. Während des ganzen Films über wechseln die beiden Protagonisten kein Wort miteinander. Bin-jip ist beinahe ein Stummfilm, zumindest was die Dialoge angeht. Wer beschließt ihn sich anzuschauen sollte das vorher wissen um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Hier sind wir auch schon bei der größten Schwäche des Films angelangt. Dieses Prinzip funktioniert nur bis zu einem gewissen Punkt. Spätestens nachdem Tae-suk und Sun-hwa gemeinsam unterwegs sind, tauschen stillschweigende Zuneigung und Unrealismus den Platz. Die ewige Stille der Protagonisten verkommt zum künstlerischen Selbstzweck. Ein Bild sagt nicht immer mehr aus als Worte. Die Inszenierung und Schnitttechnik von Bin-jip ist durchaus gelungen, er präsentiert teils wirklich schöne Bilder und wird von einem einfühlsamen Soundtrack unterstrichen. Nur wird der Zuschauer das Gefühl nicht los dass Bin-jip selbst nicht so genau weiß, was er eigentlich ausdrücken will. An die Stelle der Substanz rückt die künstlerische Ästhetik. Viele Filme verkraften das halbwegs - Bin-jip gehört nicht dazu. Der Plot des Films reicht nicht aus um die 88 Minuten des Films durchweg interessant gestalten zu können. Die Länge des Films ist absolut überproportional zum kurzen Inhalt. Zwar machen die Schauspieler ihre Sache recht ordentlich, aber die mehrfach angepriesenen Meisterleistungen konnte ich nicht erkennen. Nebenbei fallen die Leistungen sämtlicher Nebendarsteller dagegen sehr schwach aus. Stellenweise geht der Film auch auf die Nerven, wenn Tae-suk beispielsweise mit dem Golfschläger ausholt und Sun-hwa sich stillschweigend immer wieder dazwischen stellt. Natürlich kann hier viel Tiefe hinein interpretiert werden, andererseits wird der Zuschauer hierfür gerade so plakativ dazu aufgefordert, dass man sich am liebsten vor die Stirn schlagen möchte. Der internationale Titel des Films lautet 3-iron und bezieht auf den Golfschläger des Protagonisten. Einerseits stellt Bin-jip, besonders gegen Ende des Films, eine Dreiecksbeziehung dar, andererseits symbolisiert er auch die Gewalt, die immer wieder zum ihrem Urheber zurückkehrt. Was mich persönlich sehr gestört hat war folgendes: Tae-suk wird als guter Mensch charakterisiert, aber als er ausversehen eine Frau schwer verletzt (vielleicht sogar tötet), ist nach einer Runde weinen die Welt wieder in Ordnung, toller Mensch. Darüber hinaus stört es mich auch dass man nichts über Tae-suks Person und Motive erfährt. Alles was man weiß ist dass er eine gute Ausbildung hat. Wenn man dies nicht wüsste oder der umgekehrte Fall zu treffen würde, könnte man sich wenigstens halbwegs ein brauchbares Bild zusammen reimen, aber so bleibt für mich ein großer und unnötiges Fragezeichen im Raum. Jedenfalls, der Fortgang des Plots wirkt reichlich konstruiert und auch die ständigen "Bestrafungen" der Protagonisten nerven auf Dauer (kulturelles Ding). Bin-jip bleibt für mich im Gegensatz zum deutschen Äquivalent "1/2 Miete" eine auf Dauer ermüdende Liebesgeschichte, die weniger stark die gesellschaftliche Abgrenzung der Menschen voneinander hinterfragt, sondern lieber im Schneckentempo Richtung Schnulze galoppiert. Eine gewisse Langatmigkeit mancher Szenen zieht sich ohnehin durch den ganzen Film.

Bin-jip wird meiner Meinung nach diesen dermaßen hohen Bewertungen nicht gerecht.

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Laura Eissenberger

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

.

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smartyx

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Lieblingsfilm und Punkt. Aus. Schluss. So einfach ist das.
Gefällt mir :-)


Drogba11

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Der Hauptdarsteller hatte schließlich auch nicht mehr zu sagen ;-)


dustyOn3

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Bewertung10.0Herausragend

Dem Auge entzogen, aber dennoch gegenwärtig.

"Bin-jip" ist ein außergewöhnlicher Film, welcher durch die Genialität und raffinierte Kunstfertigkeitein von Lee Hyun-kyoon alias Tae-suk besticht. Selten musste ich gleichzeitig so staunend und energisch auf den Bildschirm starren, wie ich es bei bei "Bin-jip" getan habe.

Mit diesem Film hat Kim Ki-duk ein besonderers Werk geschaffen, welches jeden Zuschauer nicht mehr so leicht loslassen wird.

„Es ist schwer zu sagen, ob die Welt, in der wir leben, die Realität ist oder ein Traum.“

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hoffman587

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Bin-jip

"Ich drehe Filme über Dinge, die ich nicht verstehe" - sagte der Regisseur Kim Ki-duk. Genau der Regisseur der sich für solche Filme verantwortlich zeichnet wie hochverehrte bzw. vielfach von der Kritik gelobte Filme wie "Frühling, Sommer, Herbst, Winter und ... Frühling", "Seom - Die Insel" oder eben dieses Werk hier "Bin-jip"(zu dt. "Leere Häuser") bzw. auch bekannt unter dem Titel "Der Schattenmann" aus dem Jahre 2004.

Ein beim besten Willen erstaunliches Werk, etwas besonderes in jeder Hinsicht, ich kann diesen Film wirklich nur mit wenigen Worten beschreiben, es gibt Dinge, die scheinen somit unbeschreiblich....unbeschreiblich schön?
Dann dazu noch eine Story, auch hier etwas besonders, originell und durchaus innovativ verpackt, als hätte ich so was noch nie zuvor gesehen oder gehört: Ein Film über einen Einbrecher, der nicht stiehlt, nur ein Herumtreiber namens Tae-Suk, der sich in fremden Häusern einnistet, während die Besitzer verreist sind. Faszinierend. Doch eines Tages lernt er bei seinen Streifzügen die schüchternde Sun-hwa kennen, die misshandelt wird von ihrem Mann. Bald darauf befreit er sie und nimmt sie mit und sie begleitet ihn. In jedem Fall wie bereits mehrfach erwähnt etwas besonders, daran gibt es für mich keinen Zweifel.
Und auch in der Hinsicht von den beiden Hauptdarstellern Seung-Yeon Lee und Hee Jae überzeugend gespielt und besonders die Chemie stimmt zwischen ihnen, perfekt. Und das alles ohne große Worte, ohne ein überflüssiges Wort, allein Gestik und Mimik bestimmen hier den Takt. Die Ruhe regiert. So intensiv wie nie.

Erstaunlich ist wie immer auch Kim Ki-duk´s Regie wenn wir das oben bereits Erwähnte bedenken. Er schafft es tatsächlich eine unglaubliche Schönheit in seinen Film miteinzubauen. Stets sanft, aber auch brutal, ob nun brutal ehrlich oder anderweitig brutal. Er schildert die tiefen, inneren Gefühle seiner Protagonisten sehr eindrücklich und unheimlich still, eine durchaus skurrile Romanze. Eine einfühlsame Romanze. Mir fehlen die Worte für diesen Film. Eine Faszination, die an sich...nicht begreifbar ist. Und auch die Gesellschaftskritik wird geäußert, mit viel Symbolik experimentiert, melancholische Töne angeschlagen, anspruchsvoll erzählt, die Erzählweise eh herausragend wie ein einziger Traum mit viel Poesie verziert. Selten habe ich so etwas gesehen, wunderbar.
Des weiteren noch die Bilder. Bilder, die eine fast schon hypnotische Wirkung auf mich auswirkten so schön, so unerahnbar, so liebevoll, in sich so tiefgreifend und doch irgendwie tragisch waren. Etwas seltsam, aber faszinierend.

Abschließend kann ich dann nur noch sagen, dass mir um "Bin-jip" richtig zu beschreiben die Worte fehlen. Was ich nur sagen kann ist, dass er mich faszinierte und mich mitriss, meisterlich gemacht. Einfach ausgezeichnet...ganz große Klasse...

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hoffman587

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@Jack: Ist natürlich auch verständlich, hätte ich mich wahrscheinlich auch über die Wertung gewundert^^


Andy Dufresne

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@ Soul: Den Keller voller Leichen...Aber wem sag ich das...;D


Frank_White

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Bewertung9.0Herausragend

Ohne Worte.

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Drogba11

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Selten hat der Kommentar so gut gepasst.


Xebeche

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Bewertung9.5Herausragend

Was soll man über einen Film sagen, der selbst nur weniger Worte bedarf? Was mag man viele Worte verlieren, wenn man einen Film gesehen hat, in dem Worte fast nur in Aggression, aus Unverständnis, in Angst oder Trauer gesprochen wurden? Wie will man einen Film diskutieren, wenn eine rationale, nüchterne Auseinandersetzung so unpassend wirkt, weil sie dem Zauber, der ihm innewohnt, abträglich erscheint? Was muss man noch erklären, wenn drei Worte, die in vermeintlicher Endgültigkeit so oft, so schnell, so unbedacht, so leer dahingesagt, nie wahrhaftiger klangen? Welcher Worte kann man sich bedienen, wenn sich die perfekte Harmonie gar nicht im Wort, sondern in einer Zahl versinnbildlicht? Warum sollte man noch Worte verwenden, wenn die Wahrheit gar nicht im Gesprochenen liegt? Bin-Jip ist einfach ein traumhaft schönes Inbild cineastischer Poesie.

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seelenfreund

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein wirklich schöner Film. Ruhig und behutsam wird man mit auf die kleine Reise genommen. Keine unnötig schlaue Sätze, nichts wirkt gezwungen oder auf hipp getrimmt. Man sieht zu und es passt was man sieht, es ist stimmig.
Es ist schön.
Wieder mal ein Film welcher einem zu kurz erscheint, weil man gerne noch länger genossen hätte.

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Puni

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Netter kleiner Asia-Film mit interessanter, kreativer Geschichte. Die Schauspieler sind nett anzusehen und besonders die letzte Hälfte des Films entwickelt sich dann in eine völlig andere Richtung. Ganz besonders gut und stimmig war die Musik im Film, aber auch das Ende war richtig schön und melancholisch gemacht. Die Idee, die dahinter steckt, mag zwar nicht völlig neu sein und hat ein bisschen was von Miike's Audition, passt aber - guter kleiner Film.

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maslobojew

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wahrscheinlich steckt hier wesentlich mehr Gesellschaftskritik drin als ich Europäer verstehen kann. Was ich gesehen habe, ist ein interessant-merkwürdiger Film (das ist wörtlich gemeint!), der wie scheinbar immer bei Kim Ki-duk mit sehr wenig Dialog auskommt und von der ersten Minute an fesselt.

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Chris12zero

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"... It´s hard to tell that the world we live in ...
............................ is either a reality or a dream ..."

(Schluss-Satz vor dem Abspann)

Um mal meinen geschätzten MP-Kollegen BigDi zu zitieren, der kürzlich in seinem Kommentar zu "Bin-jip" schrieb: "... Irgendwie unbeschreiblich. ..."

... und das ist "Bin-jip" ... irgendwie unbeschreiblich ... aber unbeschreiblich schön !!

Und auch ein anderer geschätzter MP-Kollege Miike fand vor einigen Tagen die richtigen Worte zu diesem kleinen, leisen Meisterwerk !!

Nun versuch ich die richtigen Worte zu finden, die dieser Asia-Perle gerecht werden !!

Da ich ja kürzlich leider die erste Ausstrahlung von "Bin-jip" auf meinem "Lieblingssender" ARTE verpennt hatte, war ich doch mehr als glücklich, dass es noch eine Wiederholung gab, die vorgestern gezeigt wurde !!
Und diesmal hab ich "Bin-jip" auch gleich aufgenommen mein lieber BigDi !! ;) ^^

"Bin-jip" ... ein ungewöhnlicher Film ... ein Film der wenigen Worte - und dennoch so enorm Aussagekräftig ... durch seine wunderschöne Bildsprache, die es kaum bzw. keiner Worte bedarf .... so sind es seine beiden Hauptdarsteller, die absolut faszinierend, leise, auf wundersame Weise und fast ein Fünkchen tragikomisch "Bin-jip" seine Aussagekraft verleihen !!
Zauberhaft, leise, federleicht und in feinster Melancholie getragen, erzeugen Sie eine wunderschöne aber auch tragische Liebesgeschichte ... wie ich sie selten bzw. noch gar nicht zu Gesicht bekommen habe !!
"Bin-jip" - Ein außergewöhnlicher Film, sicher leider nix für jeden Geschmack, aber mich hat er verzaubert und ich bin immer noch hin und weg von dieser leisen Perle, die ich irgendwann mit der Zeit (und da bin ich mir ganz sicher) eine "beherzte" 10 geben werde ...

Fazit: Stille, leise Perle in wunderschönen Bildern !! Ein Meisterwerk !!

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Chris12zero

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... und das ist auch gut so !! ;) ^^


fabel

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!!^^;D ;) :D


BigDi

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Bewertung9.0Herausragend

Irgendwie unbeschreiblich.

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Xebeche

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@BigDi
Man, wassn mit Dir los?!?! Du gehörst hier zu denjenigen, die regelmäßig inhaltlich und stilistisch die besten und interessantesten Kommentare schreiben und jetzt findest Du einen Film unbeschreiblich??? Ich bin nicht sicher, ob ich jetzt enttäuscht von Dir oder wahnsinnig gespannt auf diesen Film sein soll. ;p


BigDi

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Eher gespannt sein. ^^ Der Film ist so verquert, dass ich ihn weder auf die typischen Adjektive reduzieren will noch zu ihm etwas annährend Passendes schreiben kann - zumindestens glaube ich das.


8martin

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Kim Ki-duk ist Kult. Er ist zwar seiner fernöstlichen Philosophie nie ganz untreu geworden, hier scheint er aber mit seiner Story erst einmal recht westliche Wege zu gehen. Er zeigt eine äußerst zärtliche Liebesgeschichte, die ganz sanft von Harmlosigkeit ins kriminelle Milieu übergleitet, obwohl das Pärchen eigentlich nur Gutes tut. Eine echt originäre Geschichte, in der sich die Handlung trotz der spärlichen Dialoge selbst erzählt. Es gibt eine fernöstliche Lösung, die wir Europäer nur mit staunender Fassungslosigkeit verfolgen können. Ab einem gewissen Zeitpunkt beginnt Kim Ki-duk dann zu zaubern und uns zu verzaubern. Dabei nimmt er zwar leichte Anleihen bei Antonionis ’Blow up’, kommt aber doch zu einem eigenständigen Ergebnis. Er führt den Zuschauer langsam und gekonnt dahin, das Unsichtbare zu sehen, den Raum zu überbrücken, die Erdgebundenheit zu verlieren und in die Schwerelosigkeit einzutauchen. Und das alles im Namen der Liebe. Einfach wunderschön und genial.

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Eneb

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Bewertung7.0Sehenswert

Unangenehmerweise entzieht sich der Film regelmäßig überzeugender Erklärung aber davon mal abgesehen hat er eine originelle Handlung und philosophischen Wert.

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Miike

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Bewertung9.0Herausragend

Wer verstört ist von Filmen in denen vielleicht zehn Sätze fallen, sollte definitv die Finger von Kim's Meisterwerk lassen. Wie hat er so schön in einem Interview geantwortet auf die Frage warum eigentlich nicht gesprochen wird im Film. Naja es gibt ja schon genügend Filme in den gesprochen wird." Bin-Jip Leere Häuser ist ein Film über die Verschlossenheit der Menschen aber auch über die Liebe zweier Individuen. Der Titel ist sehr gut gewählt es geht zwar ansich nicht um leere Häuser sondern um die innere Leere der Menschen und das es diesen selten gelingt in die Gefühlswelt einer anderen Person einzudringen, da die meisten Menschen sich nicht öffnen können. (Der Umgangs mit Emotionen ist in Korea und Japan deutlich anders als in westlichen Ländern, deswegen kommen solche Filme auch meist von Asiaten :-) Tae-Suk (Hauptdarsteller) ist ein Einbrecher oder auch ein guter Geist), kommt ganz auf die Sichtweise des Zuschauers an. Er dringt in Häuser/Wohnungen ein deren Besitzer, im Urlaub oder auf einem Ausflug sind. Im Endeffekt will er nichts böses, er stiehlt nichts er bringt sogar eine Ordnung in die Leeren Häuser und reinigt die Kleidung der Bewohner.
Ein weiteres Motiv welches sich durch den Film zieht, ist das reparieren kaputter Gegenstände in den Häusern. Genauso versucht er Sun-hwa deren Leben von ihrem Ehemann fremdbestimmt wird und welcher sie missbraucht zu retten und in diesem Fall öffnet sie sich Tae-Suk und es ensteht eine zarte Liebesbeziehung zwischen den beiden. Kim Ki-Duk stellt in seinem Werk viele Kontraste gegenüber, die Wohnkulturen der koreanischen Gesellschaft. (Arme Gegenden, Reichenviertel, Moderne - Traditionelle Gebäude) Der wichtigste Kontrast ist allerdings die vom gesprochenen Wort zum Schweigen der beiden Hauptpersonen. Während das Schweigen für ehrliches Liebe steht, kann man die Sprache im Film als falsch (gerade die Aussagen von Sun-hwa's Ehemann) und gewaltätig bezeichen, da in den Szenen in welcher Sprache verwendet wird meist auch Gewalt eingesetzt wird.
Der Regiesseur meint dass in Sprache auch viel Falsches stecken kann, dass man obwohl man etwas sagt nicht die Wahrheit ausgesprochen wird, insofern macht es Sinn das er sich für wortlose Verständigung der beiden entschieden hat, da diese Liebe etwas absolut reines haben sollte. (Nur am Ende spricht Sun-hwa und der erste Satz den sie sagt ist Ich liebe dich,:-)
Sowohl handwerklich als auch erzähltechnisch beeindruckendes leises Meisterwerk.

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Sonse

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kim Ki-duks "Bin Jip - Ikea für Fortgeschrittene" ist eine leise, melancholische und federleichte Liebesgeschichte. In träumerischen Szenen folgen wir einem temporären Hausbesetzer leerstehender Wohnungen. Tae-suk kocht sich was aus dem Kühlschrankinhalt seiner unfreiwilligen Gastgeber, knipst sich vor einem ihrer Fotos als Erinnerung und bedankt sich, indem er fast schon rituell ihre Wäsche wäscht und Sachen repariert. So einen Hausgeist hätte ich auch gerne. Da betritt er Sun-hwas leer geglaubtes Haus und trifft auf eine misshandelte, unglückliche Ehefrau. Beide ziehen von nun an gemeinsam in zärtlicher Verbundenheit durch Seouls leere Räume ohne ein Wort miteinander zu wechseln...

Berührend, unwirklich und charmant ist die Stille des Films. Seine größte Leistung ist jedoch sein Vermögen vage zu bleiben, viele Deutungen des Fortgangs der Handlung und vor allem des Endes, welches traurig oder glücklich ausgelegt werden kann, zuzulassen.

Leichte Spoiler in meinen Deutungsversuchen:

"Es ist schwer zu sagen, ob die Welt in der wir leben die Realität ist oder ein Traum" steht da am mysteriösen Ende des Films und man kann sich seine Interpretation selbst wählen. Ist Tae-suk stets nur ein Hirngespinst der einsamen Sun-hwa gewesen und dient ihr nun als Flucht vor der Realität ihrer lieblosen Ehe? Ist er Realität und hat gelernt ein noch besseres Phantom zu sein als zuvor, eines das sogar von den Bewohnern unbemerkt in ihrem Heim leben kann und als solches Sun-hwa von nun an Gesellschaft leistet? War er Wirklichkeit, starb jedoch im Gefängnis und ist nun als Geist zu ihr zurückgekehrt? Oder noch etwas absurder: Ist er gar eine fiktive Erinnerung an Sun-hwas Ehemann in jungen Jahren, der hier mit sich selbst kämpft? Was man in Kim Ki-duks leeren Raum stellt, bleibt einem selbst überlassen. Wohnst du noch oder lebst du schon?

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Shadow

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Bewertung9.5Herausragend

Wahre Liebe braucht keine Worte !
Einfach nur ein genialer Film

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nurleben

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein stiller Film, ein behutsamer Film, aber auch ein heftiger Film.

Es wird auch geschlagen und getreten. Aber vor allem wird besucht, geschaut, herangetastet, berührt, gestreichelt, gelächelt, geküsst. Geschlichen. Übersehen.

Achtsam. Sanft. Behutsam. Sind die beiden.

Und war ich auch nach dem Schauen.

Geht sehr unter die Haut und berührt tief.

Unglaublich, unfassbar intensiv.

Son Film is mir vorher noch nicht untergekommen.

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Trevedas

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Bewertung10.0Herausragend

Kim Ki-duk kann zaubern und das Zauberwort heißt hier "Stille". Ein umwerfender und intensiver Film, der auch mehr als nur eine Liebesstory zu bieten hat.

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