Seom - Die Insel
Seom (2000), KR Laufzeit 86 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 17.01.2002
7.8
Kritiker
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Skala 0 bis 10
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von Ki-duk Kim, mit Jung Suh und Yoosuk Kim
Eine bezaubernd schöne, mysteriöse junge Frau lebt am Ufer eines Sees und versorgt Angler mit Lebensmitteln, Ködern und käuflicher Liebe. Die Urlauber, vor allem Männer, wohnen in winzigen Hütten auf schwimmenden Plattformen und vertreiben sich die Zeit mit Angeln, Kartenspielen, Saufen und Sex. Der zuletzt eingetroffene Gast ist auf der Flucht. Er hat seine Frau aus Eifersucht getötet und ist hierher gekommen, um zu sterben. Zwischen der geheimnisvollen Schönheit und dem Mörder wächst eine bizarre, von äußerst gewalttätiger Sexualität geprägte Leidenschaft, aus der es für beide kein Entkommen gibt.
Cast & Crew
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Ki-duk Kim
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Jung Suh
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Yoosuk Kim
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hyun-Shik
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Sung-hee Park
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Jae-hyeon Jo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mang-Chee
Regie
Schauspieler
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Ki-duk Kim
- Genre
- Drama
- Handlung
- Alkoholisches Getränk, Angeln, Eifersucht, Erotik, Fischverkäufer, Flucht, Kartenspiel, Mord, Prostitution, See, Sexspiele, Sexuelle Begierde
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Samaria
Bin-jip
Frühling, Sommer, Herbst, Winter und ... Frühling
I saw the Devil
I'm a Cyborg, But That's OK







Kritiken (1) — Film: Seom - Die Insel
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenEin entlegener See, mitten im Idyllischen Grün der ihn umgebenden Bäume. Hier bietet die stille Hee-Jin (Jung Suh) Anglern ein kleines Paradies, um aus dem Großstadtalltag zu entfliehen. Von ihrer Hütte am Ufer aus versorgt sie ihre Gäste auf ihren kleinen Hausbooten auf dem See mit Lebensmitteln, Angelzubehör und käuflichen Liebesdiensten. Schon zu Beginn des Films tritt ihre unglaubliche Kälte und Verletztheit zu Tage, als sie einen sie verspottenden Freier im schützenden Dunkel der Nacht aus dem Wasser auftauchend angreift und mit in die Tiefe zieht. Eines Tages mietet auch Hyun-Shik (Kim Yoo-Suk) ein Hausboot und richtet sich auf der kleinen Insel mit seinem Angelzubehör ein. Aber eigentlich ist er nicht zum Angeln gekommen, sondern auf der Flucht vor der Polizei. Selbst ein ehemaliger Polizist, wurde er zum Mörder, als er seine Freundin in flagranti mit ihrem Liebhaber erwischte...
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Kommentare (6) — Film: Seom - Die Insel
Kommentar schreibenVisitorQ 2011/11/26 19:41:00
Kommentar löschenDer Film ist eine einzige schmerzhafte Erfahrung. Normalerweise habe ich kein Problem nach einem Film abzuschalten, doch noch immer zittert mein ganzer Körper wenn ich daran denke, durch was für eine Hölle mich der Film hat gehen lassen. Und es hat mir gefallen, irgendwie. Nur muss ich das nicht immer haben. Einer der besten Filme von Kim Ki-Duk... Und vielleicht auch sein extremster.
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dustyOn3 2011/11/18 23:53:33
Kommentar löschenStilles und kaltes Spiel der Emotionen.
Zwischen Mord, Liebe und Trauer findet sich der Zuschauer in der Welt von Hee-jin, einer stillen und geheimnisvollen Frau wieder. Das besondere an "Seom" ist, dass einem absolut nicht klar ist, was denn nun als nächstes passiert. Auch wenn der gesamte Verlauf der Story einem so langsam eine trübe Sicht auf das Ende gewährt, so hat Kim Ki-duk ein absolut dichtes Drama aus simplen Mitteln geschaffen. Top!
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maslobojew 2010/08/28 00:17:16
Kommentar löschenIm Prinzip sehr einfach gemacht, zog Seom von der ersten Minute an meine ganze Aufmerksamkeit auf das Geschehen. Ich kann gar nicht genau sagen, was mich so fasziniert hat. Aber ich bin es definitiv (immer noch).
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Klopper 2010/08/25 14:34:55
Kommentar löschenIn den Top 10 der schweigsamsten Filme aller Zeiten dürfte Seom recht weit oben stehen. Da die eine Hauptperson stumm und die andere nicht gerade gesprächig ist, passt der gesamte Text sicher bequem auf eine DIN A4 Seite und wird hauptsächlich von den Nebenpersonen abgehandelt.
Je weniger durch Dialoge, umso mehr punktet Seom durch starke Bilder und Atmosphäre. Der See ist schön, ruhig und einsam. Die kleinen, bunten Hütten mit ihren seltsamen Bewohnern, die teils für derbe Männerausflüge, teils für romantische Affären vor Ort sind, wirken wie eine eigene kleine und bizarre Welt.
Idyllisch ist diese Welt aber nicht, denn hier gibt es Prostitution, Vergewaltigungen, Morde und die vermutlich meisten Fälle von explizit dargestellten Tiermisshandlungen, die ich je sehen durfte.
Die Bilder sind teils sehr drastisch und nichts für nette Abendunterhaltung. Ich habe ab jetzt für immer Angst vor Angelhaken...
Die Darsteller können auch ohne viele Worte überzeugen. Die melancholische Musik passt perfekt.
Seom erzählt von einer sehr seltsamen, grausamen und selbstzerstörerischen Liebesgeschichte. Kein Film für einen romantischen Abend zu zweit. Eher für depressive Herbstabende. Empfehlenswert, dennoch nicht für jeden.
PS: Wäre dankbar, wenn mir jemand die allerletzte Einstellung (nackte Frau mit riesigem "Busch") erklären könnte...
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Sanylein 2010/01/02 05:40:53
Kommentar löschenGanz viele verstörte Szenen, in diesem Film passt alles super zusammen. Einer der wenigen Filme wo ich die Filmmusik nicht danben und unpassend fand. Das tollste an diesem Film ist aber das er ohne viel gelaber super rüberkommt.
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Miike 2009/04/26 22:53:38
Kommentar löschenDurch verstörende Bilder und dem fast völligen Verzicht auf Dialoge findet Ki-duk Kim in einem seiner frühesten Werke einen Weg die zerstörerische Kraft der Liebe zu porträtieren. Ein weiterer Beweis für das herausragende Kino aus Fernost.
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