Bis zum Horizont, dann links!

Bis zum Horizont, dann links! (2012), DE Laufzeit 92 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 12.07.2012


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5.6
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74 Bewertungen
6 Kommentare
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von Bernd Böhlich, mit Robert Stadlober und Otto Sander

In Bis zum Horizont, dann links! zeigt Otto Sander, was Rentner so drauf haben.

So hat sich Annegret Simon (Angelica Domröse) ihren Lebensabend sicherlich nicht vorgestellt: Bewegungstherapie, Lesenachmittage und derlei andere Unternehmungen bestimmen den Alltag der Neuzugezogenen im Seniorenheim „Abendstern“. Doch das Schicksal in Gestalt des Herrn von Tiedgen (Otto Sander) hat anderes mit ihr vor. Auf einem Ausflug per Flieger kidnappt er kurzerhand Crew und Fluggäste, um Frau Simon zu imponieren und den anderen Rentnern (gespielt u.a. von Herbert Feuerstein und Ralf Wolter) eine Alternative zu ihrem bisherigen Dasein aufzuzeigen. Nun heißt es: Bis zum Horizont, dann links! Doch dann geht dem Flieger der Sprit aus…

Hintergrund & Infos zu Bis zum Horizont, dann links!
Dass auch Rentner im Spätherbst ihres Lebens noch einmal neue Ufer ansteuern können (denn das eine Bild muss das andere nicht ausschließen) hatte vor Bis zum Horizont, dann links! im Kinojahr 2012 bereits erfolgreich Best Exotic Marigold Hotel gezeigt. In der deutschen Produktion beweist eine Altenriege unter Führung von Otto Sander, dass mit den sogenannten Alten immer zu rechnen bleibt.

Inszeniert hat Bis zum Horizont, dann links! Bernd Böhlich, der zuletzt mit Der Mond und andere Liebhaber im Kino zu sehen war, hauptsächlich aber TV-Filme dreht (häufig in Zusammenarbeit mit Schauspieler Horst Krause).

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Bis zum Horizont, dann links!
Genre
Komödie
Zeit
Gegenwart
Ort
Cockpit, Deutschland, Flugzeug
Handlung
Abenteuer, Altersheim, Benzin, Chor, Durchbrennen, Ehepaar, Fliegen, Flugzeugentführung, Freundschaft, Kapitän, Meer, Pilot, Therapie
Zielgruppe
Familienfilm
Verleiher
Neue Visionen Filmverleih GmbH
Produktionsfirma
Cine Plus, Mafilm

Kommentare (6) — Film: Bis zum Horizont, dann links!


Sortierung

DKennyK

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Bewertung5.5Geht so

»Bis zum Horizont, dann links!« hätte ein verdammt guter deutscher Film werden können, würde er nicht an seinem eigenen grottoiden Drehbuch zu Grunde gehen.

Das Drehbuch ist unterm Strich dann auch fast das Einzige, das einem hier negativ auffallen kann. Die schauspielerische Leistung, insbesondere von Otto Sander und Angelica Domröse, ist gut und wird lediglich durch die unglaublich unsympathischen Robert Stadlober und Anna Maria Mühe getrübt. Insgesamt haben alle Beteiligten das Beste aus dem vorhandenen Material gemacht, was »Bis zum Horizont, dann links!« aber leider nur zu leicht überdurchschnittlicher Komödienkost, insbesondere für die angepeilte Zieltruppe, macht.

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mannypenny

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Bewertung7.0Sehenswert

Schade, eine gute idee leider verschenkt. Der Beginn im Altersheim wirkt dröge, aber das noch zurecht denn man kann sich vorstellen das es wirklich so abläuft. Aber ab der Entführung wünscht man sich dann einen kompletten umschwung der grundstimmung der aber fast völlig ausbleibt. Da sind dem Autoren leider die Ideen ausgegangen was schade ist.
Da wäre viel mehr möglich gewesen.
Positiv: Das eigentliche Grundthema
Gute Schauspieler (Sander ,Domröse)
Schöne Flugaufnahmen der JU-52
Negativ: verschenktes Thema
verschenkte leistungen von herbert feuerstein (ein paar mal rummotzen das wars)
ralf wolter (nur stichwortgeber)
herbert köfer (drei sprüche, das wars)
der catering typ am wiener flughafen (sollte das witzig sein?)
und das ende, das leider abrupt daherkommt.
Schade, den Schauspielern hätte ich etwas besseres gegönnt. ich denke ein Andreas Dresen hätte da viel mehr draus gemacht.

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Babztriol

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Bewertung7.0Sehenswert

Im Gesamten ist der Film ein bisschen schleppend, wird aber getragen von interessanten Charakteren und witzigen Einfällen.

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8martin

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film schafft es, eine gelungene Balance zu schaffen zwischen einem Oldies Spaß und einer ernsthaften Darstellung der Probleme der Alten. Das wechselt so ganz nett hin und her, wobei das hervorragende Ensemble – angeführt von Angelica Domröse und Otto Sander – seinen Beitrag leistet. Viele Episoden sind allerdings etwas kurz geraten, wären ausbaufähiger gewesen. So bleibt vieles nur als Andeutung im Raum stehen; wie z.B. das Liebesverhältnis von Schwester Amelie (Anna Maria Mühe), weil das ja auch wichtige Komponenten für die spätere Entwicklung enthält (Pistole!). Auch das zart angedeutete Liebeswallen von Sander und Domröse bot noch Möglichkeiten. Ganz im Sinne der eigentlichen Intention: ernsthaft aber nicht traurig, lustig aber ohne Klamauk. Der Witz in den Dialogen kommt von der oftmals entwaffnenden Offenheit der Alten oder ihrem knorrigen Eigensinn. Und das zündet immer! Das gilt vor allem für den ersten Teil im Seniorenheim ‘Abendstern‘. Doch dann gehen dem Drehbuchschreiber die Ideen aus und es wird fade. Und was das Ende betrifft rettet man sich in Richtung Märchen. Das verzeiht man den sympathischen Oldies und würde gerne mit ihnen weiter träumen. Gelungener, etwas knapp geratenen Spaß mit den Alten, ein Thema, das zu Beginn des 21. Jahrhunderts offenbar Konjunktur hat.

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alter.native

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Bewertung6.0Ganz gut

Er fängt ganz gut an mit treffsicheren, witzigen, aber in der Tiefe das Problem des Abschiebens alter Menschen gut beschreibenden Dialogen und Szenen, getragen von Angelika Domröse und Otto Sander. Aber dann, mit der Flugzeugentführung schmiert der Film buchstäblich ab, da werden nur noch ein paar Einfälle aneinander gepappt. Schade, aber wenn die Alten jetzt hip sind als Filmsujet, muss man sich schon etwas mehr einfallen lassen!

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Auteuil

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich habe mich von der Zeitungskritik nicht abschrecken lassen und habe mir den Film angesehen. Das größte Plus am Film sind natürlich die Darsteller, wer da noch alles vor die Kamera gekommen ist, das ist nicht von schlechten Eltern. Zuviel darf man von solch einem vorhersehbaren Rentner "Road Movie" natürlich nicht erwarten. Was nicht heißen soll er ist schlecht, der Film hat Charme, das liegt zum einen an der Geschichte, die erzählt wird, man kann mitfühlen, alter werden wir ja alle mal. Auch der eine oder andere Karakter im Film (siehe Herbert Feuerstein) ist gelungen. Negativ war für mich die schauspielerische Leistung von Robert Stadlober.

Fazit ein kleiner feiner Film, der einem vor Augen führt, was es bedeutet, älter zu werden. Sehenswert aus meiner Sicht.

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