... denn sie wissen nicht, was sie tun
Rebel Without a Cause (1955), US Laufzeit 111 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 29.09.2005
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27 Kommentare
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von Nicholas Ray, mit James Dean und Natalie Wood
Ein Tag und eine Nacht voller Zerstörung entscheiden über das Schicksaleiner Gruppe junger Leute. Im Mittelpunkt steht Jim Stark, der sich seinen Weg bahnt in der Auseinandersetzung mit dem schwächlichen Vater und auf der Suche ist nach Anerkennung in einer neuen Stadt. Doch was sich in “Mutproben” und Gewalttätigkeiten äußert ist letztlich nur der verzweifelte Schrei nach Liebe.
Regisseur Nicholas Ray entwirft in …denn sie wissen nicht, was sie tun das Portrait einer Generation, die in den wohlhabenden Vorstädten Amerikas aufwächst und dennoch unglücklich und enttäuscht ist.
HandlungJim Stark (James Dean), bereits mehrfach von verschiedenen Schule geflogen, ist gerade mit seinen Eltern nach Los Angeles gezogen. Die Eltern bieten ihrem Sohn kaum Geborgenheit; Jim spürt, dass sein Vater (Jim Backus) ein Schwächling ist und seine Mutter (Ann Doran) ihn nicht liebt. Auf seiner neuen Schule, der Dawson High School, begegnet man dem Außenseiter mit Misstrauen. Nur Judy (Natalie Wood) scheint sich für ihn zu interessieren, die allerdings mit dem Halbstarken Buzz (Corey Allen) liiert ist. Die Gang um Buzz provoziert Jim ständig und denunziert ihn als “chicken”. Der Streit eskaliert und endet in einer Messerstecherei.
Sein Vater kann Jim keinen Rat geben. Der verzweifelt an dem Fehlen einer autoritären Vaterfigur und lässt sich auf die Herausforderung ein, mit Buzz ein halsbrecherisches Autorennen zu fahren. Der sogenannten “Chicken Run” sieht vor, dass die Kontrahenten der Duells jeweils mit einem Auto auf eine Klippe zurasen. Wer zuerst aus seinem Wagen springt, hat verloren.
Das Duell endet tragisch. Buzz verheddert sich mit seiner Jacke in der Autotür und stürzt mit dem Fahrzeug in den Tod. Alle Anwesenden flüchten, nur Jim, Judy und der sensible Plato (Sal Mineo) bleiben zurück. Sie beschließen sich vor der Polizei in einer abgelegenen Villa zu verstecken. Dort kommen sich die drei näher. Als sich zwischen Jim und Judy mehr entspinnt, fühlt sich Plato, der selbst aus einem zerrütteten Elternhaus stammt, ausgeschlossen. Er geht in ein nah gelegenes Planetarium. Dort wird er von der Polizei gestellt: die Konfrontation endet tödlich.
Weiterführende Informationen
James Dean spielt Jim Stark – Informationen über die Dreharbeiten
Wissenswertes
Informationen über die Figur des Antihelden
Ein weiterer Spielfilm mit James Deanaus demselben Jahr: Jenseits von Eden
Weitere Informationen im Internet (auf englisch)
Finding the Father. A Psychoanalytic Study of Rebel without a Cause (engl.)
Überlick US-amerikanischer Reviews auf Rottentomatoes (engl.)
Skript des Films
Eine weitere Review des Films (engl.=
Eine weitere Review des Films (engl.)
Informationen über die Dreharbeiten (engl.)
Quellen
Michael Töteberg (Hrsg.): Metzler Film Lexikon, Stuttgart: Metzler 1995, ISBN 3-476-00946-7.
Cast & Crew
-
Nicholas Ray
-
James Dean
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jim Stark
-
Natalie Wood
-
Sal Mineo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Crawford
-
Jim Backus
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frank Stark
-
Ann Doran
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jims Mutter
-
William Hopper
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Judys Vater
Regie
Schauspieler
-
Rochelle Hudson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Judys Mutter
-
Corey Allen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Buzz Gunderson
-
Dennis Hopper
-
Nicholas Ray
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mann (letzte Einstellung)
-
Edward Platt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ray Fremick
-
Ian Wolfe
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Minton (lecturer at planetarium)
-
Frank Mazzola
-
Robert Foulk
-
Nick Adams
-
Nicholas Ray
-
Stewart Stern
- Genre
- Familiendrama, Coming of Age-Film
- Zeit
- 20. Jahrhundert, 20. Jahrhundert
- Ort
- Schule
- Handlung
- Alleinsein, Angst, Autorennen, Autorität, Betrunken, Bruder-Bruder-Beziehung, Einsamkeit, Eltern, Eltern-Kinder-Beziehung, Erschiessen, Erste Liebe, Erwachsenwerden, Freundin, Generationenkonflikt, Gut und Böse, Homosexualität, Individuum, Jugendkriminalität, Jugendlicher, Kindermädchen, Klassiker, Klippe, Kultfilm, Messer, Polizei, Polizeieinsatz, Rauchen, Rebell, Rebellion, Schrei, Sohn reicher Eltern, Straßenbande, Strenger Vater, Swimming Pool, Unfall, Unfalltod, Ungeselligkeit, Untergrund-Welt, Vater-Sohn-Beziehung, Vaterersatz, Verhör, Verzweiflung, Villa, Wettrennen
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Romantisch, Spannend, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails ... denn sie wissen nicht, was sie tun
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Kritiken (2) — Film: ... denn sie wissen nicht, was sie tun
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] „...denn sie wissen nicht, was sie tun" ist kein nostalgischer Film, der im milchigen Dunst der aufstrebenden Western und Komödien verschwindet. Er gewinnt an Schärfe durch unnachgiebige Gesellschaftskritik, die sich als knospende Entwicklung herauszukristallisieren begann. [...]
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] Platos stilles Bekenntnis hingegen ist beispielhaft für die innere Zerrissenheit der Figuren, die mit unterschiedlichen Problemen zu kämpfen haben, dabei jedoch alle die Isolation vom Vormund, das Gefühl, allein und unverstanden zu sein, eint. Sinnbildlich für diesen Gefühlszustand steht Starks energischer Ausspruch "You’re tearing me apart! ". In einem Ruhemoment vor dem großen Finale finden sich Stark und Plato noch einmal im Planetarium ein: Sie fliehen ausgerechnet an jenen Ort, der ihnen auf ihrer Suche nach sich selbst demonstriert, dass sie nur ein kleines unbedeutendes Glied einer großen universalen Kette sind. Aber vielleicht ist genau dies der Ansatz für wahre Rebellion: Wenn sich der introvertierte Plato die rote Jacke seines Freundes überstreift, finden zumindest kurzzeitig zwei selbst bestimmte Menschen zusammen – in einer Gesellschaft, die Jugendlichen jegliche Souveränität aberkennen möchte.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (25) — Film: ... denn sie wissen nicht, was sie tun
Kommentar schreibenSoulReaver 2012/02/08 17:42:41
Kommentar löschen„Mein Gott, ich möchte einen Tag mal erleben, an dem ich nicht ganz durcheinander bin, einen Tag, an dem ich nicht das Gefühl habe, dass ich mich schämen muss.“
Der bekannteste Rebell der Filmgeschichte kehrt nach seinem ersten großen Auftritt in 'Jenseits von Eden' wieder zurück. Natürlich kann die Rede hier nur von James Dean sein. Der unglaubliche Mythos um seine Person ist noch bis heute beständig und schier unsterblich. In Nicholas Rays '...denn sie wissen nicht, was sie tun' von 1955 tauchen wir direkt in die verlorene Generation dieser Zeit und erleben ein impulsives und einfühlsames Jugenddrama, das aber aus heutiger Sicht nicht mehr ganz so wirkungsvoll erscheint, wie im Erscheinungsjahr.
Auch '...denn sie wissen nicht, was sie tun' überzeugt an erster Stelle durch seine große visuelle Klasse. Die Farben sind satt, die Bilder klar und die unbehagliche Atmosphäre wird immer aufdringlicher. Zu dieser starken Atmosphäre trägt aber auch der tolle Soundtrack von Leonard Rosenman seinen großen Teil bei und gibt den bitteren, sowie den herzlichen Momenten, den richtigen Klang.
Wie erwähnt, die Hauptrolle wird von Superstar James Dean verkörpert. In seiner Musterrolle als unverstandener Rebell, gibt er seinen Jim Stark mit absoluter Hingabe. Er versetzt sich in seine Rolle und spielt nicht nur, sondern er wird zu diesem Charakter, er lebt ihn in vollen Zügen aus. Dieses Eins werden mit der Figur hatte natürlich auch damit zu tun, dass er sich einfach mit der Person identifizieren konnte, er konnte die Ansichten fühlen und vertreten. Aber auch die hochkarätigen Nebenrollen können ganz besonders im Zusammenspiel mit Dean begeistern. Natalie Wood, Oscar nominiert, spielt Judy, die ebenfalls aus ungeraden Familienverhältnissen kommt und geht in ihrer zarten Rolle voll auf. Sal Mineo, auch nominiert, kann als verstörter Plato voll und ganz überzeugen und vervollständigt das tragische Besetzungsdreieck. Dean verstarb bei einem Autounfall mit 24, Wood ertrank bei einem Bootsausflug mit 43 und Mineo wurde im Alter von 37 erstochen. In weiteren Rollen sind Jim Backus als Vater Stark, Ann Doran als Carol Sark und der blutjunge Dennis Hopper als Bandenmitglied Goom, zu sehen.
James Dean knüpft mit seinem Jim Stark an einen sehr ähnlichen Charakter an, wie er ihn schon in 'Jenseits von Eden' als Cal Tarsk verkörpert hat. Jim Stark ist ein sogenanntes Problemkind. Er prügelt sich, betrinkt sich und zwingt seine Eltern so immer wieder zum Umzug. Dabei sind sie der Grund für sein Verhalten. Seine Mutter gibt den Ton in der Familie an und sein Vater ist ein bemitleidenswerter Pantoffelheld. Das verärgert Jim immer mehr und die unsinnigen Streitereien zwischen den beiden werfen ihn aus der Bahn. Dazu kommt das ständige Umziehen, durch das er keine sozialen Kontakte knüpfen kann und keine Freunde gewinnt. Er ist ein Einzelgänger. Das soll sich aber jetzt endlich ändern und nachdem er Judy kennengelernt hat, sieht er dafür auch gute Chance. Allerdings hat er wieder falsch gedacht und bekommt es mit Judys Freund, Buzz, zutun und der erste Schultag endet in einem unentschiedenen Messerkampf. Eine weitere Herausforderung muss her, doch die Mutprobe wird ihre tödlichen Folgen nach sich ziehen. Nun wird Jim von den Bandenmitgliedern gejagt, zusammen mit Judy, in die er sich verliebt und dem jungen wie verwirrten Plato an seiner Seite sucht er sich Schutz in einer alten Villa. Aber auch hier bleiben sie nicht lange unentdeckt und die Situation eskaliert.
Erwachsenwerden ist schon 'ne schwierige Angelegenheit. Wer kennt es nicht? Die Schule stresst, die Eltern verstehen einen nicht, eigentlich wird man von niemandem verstanden. Überall bahnt sich ärgern an und dann auch noch das elendige Thema mit der Lieb. Das haben wir alle schon durchgemacht. Einige hatten es schwerer, anderen konnte diese Zeit leichter überstehen. Diese schwierige Zeit für jeden Jugendlichen ist der Grundbaustein für '…denn sie wissen nicht, was sie tun'. Das unverstanden fühlen, das Kräftemessen unter den Jugendlichen, der Gruppenzwang und das rebellieren gegen alles und jeden. Allerdings gerät hier alles gehörig aus den Fugen und diese verhängnisvolle Nacht fordert nicht nur ein Opfer. Der jugendliche Leichtsinn und der Übermut nehmen überhand und die Gewissensbisse und Schuldgefühle verankern sich.
Judy und Jim, beide sind einsam und finden sich in ihren gemeinsamen Schmerz. Ein Schmerz, verursacht durch die Verlogenheit der Eltern und die eigenen Zukunftsängste. Rebellion, Respektlosigkeit und Wut gegen sich und gegen die gesamte Gesellschaft. Doch Jim merkt, dass er nicht allein ist, auch wenn er sich ist Leben lang so fühlen musste. Jim möchte einfach nur einmal irgendwo ankommen und angenommen werden. Und dieser Ort wird das Versteck in der verlassenen Villa. Plato, Judy und Jim werden zu einer kleinen Scheinfamilie in dieser Zeit. Sicherheit, Geborgenheit und Nähe kommen endlich auf. Aber die schönen Momente halten auch nicht lang an...
'...denn sie wissen nicht, was sie tun' hat leider auch mit den gleichen Problemen wie 'Jenseits von Eden' zu kämpfen. Das Thema an sich ist immer noch aktuell und auch Zeitlos, allerdings ist die Umsetzung und Darstellung bei weiten nicht mehr so brisant wie damals. Schockieren wird das Ende heute niemanden mehr, dafür sind die heutigen Zuschauer viel zu abgestumpft und auch die verhassten Durchhänger treten gelegentlich, allerdings nicht weiter schmerzhaft, auf. Dafür ist der Film immer noch zu spannend und die Charaktere, wie der gemeinsame Weg, zu mitreißend.
Fazit: '...denn sie wissen nicht, was sie tun' ist nach wie vor ein kraftvolles, trauriges aber auch herzhaftes Jugenddrama voller falscher Entscheidung und schrecklichen Folgen. Die bedrückende Atmosphäre, der schöne Soundtrack, die feinen Bilder und ganz besonders die exzellenten Schauspieler machen den Film, der zwar seine Schwächen hat, zu einem eindringlichen Klassiker den wirklich jeder Mal gesehen haben sollte.
„Einmal möchte ich wissen, wo ich zu Hause bin.“
20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten
Filmkenner77 2012/02/08 18:05:21
Antwort löschenSchöner Text. Dann fehlt ja jetzt nur noch "Giganten" in der Dean-Reihe.
SoulReaver 2012/02/08 18:06:19
Antwort löschenDanke. Steht schon bereit :)
JohnnyKee 2012/02/08 21:20:36
Antwort löschenDer liegt bei mir schon Ewigkeiten rum. Aber ich hab grade einfach keinen Bock auf Oldies, da ändert auch dein wie gewohnt fantastischer Komm leider nix^^
SoulReaver 2012/02/08 22:12:50
Antwort löschenOh Johnny, nimm dir ein Herz und lass den Horrorscheiß weg. Jimmy Dean wird dich umhauen <3
JohnnyKee 2012/02/09 14:52:14
Antwort löschenAls ob ich ihn noch nie gesehen hätte... ;)
SoulReaver 2012/02/09 15:11:56
Antwort löschenDean schon, muss man auch. Den Film hier aber nicht und darum gehts mir.
Jason Bourne 2012/02/10 08:41:58
Antwort löschenMir fällt gerade ein, ich hab noch keinen einzigen James Dean Film gesehen.
Schnell zur nächsten Videothek.
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SoulReaver 2012/02/10 13:27:08
Antwort löschenOha, dann wirds Zeit :)
Filmkenner77 2012/02/10 16:54:20
Antwort löschenSind ja auch nur drei Filme. Insofern keine große Herausforderung. ;-)
alexandrasmovie 2012/02/07 21:39:18
Kommentar löschen"Ich bin dagegen, denn ihr seid dafür. Ich bin dagegen, ich bin nicht so wie ihr. Ich bin dagegen, egal, worum es geht. Ich bin dagegen, weil ihr nichts davon versteht. Ich bin dagegen, ich sage es noch einmal: Ich bin dagegen, warum ist doch egal. Ich bin dagegen, auch wenn es euch nicht schmeckt. Ich nenn es Freiheit, ihr nennt es Mangel an Respekt: Bitte versteht mein Verhalten als Zeichen der Ablehnung, mit der ich euch gegenüberstehe."
Bewundernswert wie aktuell dieser Film auch noch nach so vielen Jahren ist und wie wenig er an seiner Frische und Energie verloren hat. Die rote Jacke, James Dean (Verdammt,sah der heiß aus..), das "Haßenfußrennen",die Rebellion gegen die "Alten" , das bewegende Ende all das klappt auch heute noch und fesselt einen die ganze Spielzeit lang. Wahrscheinlich auch, weil erwachsen werden zu keiner Zeit einfach ist und dieses Thema nie an Bedeutung verlieren wird und weil es einfach ein Genuß ist Dean beim Schauspielern zu zusehen. Meine Freude auf die zwei weiteren Filme mit ihm steigt immer mehr!
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Joeyjoejoe17 2012/02/08 07:35:15
Antwort löschenYaaay, die ärzte \o/
Hanno Jones 2012/02/08 10:44:24
Antwort löschenda zitiert er dreist mein lieblingslied meiner lieblingsband unter einem meiner lieblingsfilme^^
wenn das nicht eine anfrage wert ist :D
alexandrasmovie 2012/02/08 16:11:14
Antwort löschen@hanno es stellt sich zwar raus das er eine sie ist , aber freundschaftsanfrage wird natürlich angenommen,vielleicht wächst unsere gemeinsamkeit ja auch noch und ärzte als lieblingsband gibt schonmal ordentlich sympathiepunkte ;)
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Hanno Jones 2012/02/09 07:09:17
Antwort löschenjaja lesen müsste man können ;)
entschuldige alexandra!^^
Hanno Jones 2012/02/09 07:14:35
Antwort löschenaußerdem hat johnny depp mich verwirrt ;)
alter.native 2012/01/21 22:01:48
Kommentar löschenStimmt, sehenswert, weil sich an dem alten Thema der unverstandenen Jugend in einer Gesellschaft, in der sich die Eltern schon lange an das Diktat von Geld, Karriere und anderen Abhängigkeiten gewöhnt haben, nicht viel geändert hat. Es gibt natürlich inzwischen dazu zeitgemäßer inszenierte Filme ohne die damalige Theatralik und die bombastische Musikuntermalung, aber als Klassiker immernoch ziemlich gut.
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J!GS4W 2012/01/19 14:59:39
Kommentar löschenErwachsen werden ist schon 'ne schwierige Kiste..
So natürlich auch für James Dean als "Rebel Without a Cause"..
Da freundet man sich schon mal mit Hundewelpen-tötenden Puertoricanern an, verliebt sich in ein Mädchen, dass lieber mit einer krassen Gang abhängt und fährt gefährliche Autorennen in Richtung Abgrund. Vor allem aber die Probleme mit den Eltern sind natürlich knifflig. Nie tun sie, was man ihnen sagt. So ein Mist aber auch.
Es ergibt sich eine nette Story, auch wenn man den Schauspielern ihr "Coming of Age" nicht so ganz abnimmt, aber was soll's, James Deans rote Lederjacke machts wieder wett. Und nach diesem Film verstehe ich wohl auch die Anziehungskraft, die von dieser Ikone ausgeht. Schlafzimmerblick und angeborene Lässigkeit, hinzu ein ruhiges Auftreten und natürlich Frisur und Jacke. Da wünscht man sich doch selbst in den 50ern seine Jugend verbracht zu haben und am Schließfach den Kamm aus der Tasche zu ziehen und die Haare stilvoll nach hinten zu kämmen. Atmosphäre hat der Film jedenfalls reichlich, auch wenn er fern von einem Meisterwerk ist. Man verzeiht James Dean aber irgendwie gern, dass er nicht der beste Schauspieler ist, denn dafür ist er ja cool und das funktioniert ja auch super. Immerhin redet man ja auch heute noch über ihn und seine Filme, allen voran natürlich über dieses Werk. Mein kleines Problem mit dem Film war aber irgendwie, dass ich die ein oder andere Handlungsabsicht einiger Figuren nicht wirklich nachvollziehbar und zu konstruiert fand, aber nagut..
Dennoch ist der Film sehenswert, denn die Grundthematik kennt jeder aus dem Alltag und mindestens diesen James Dean Film sollte ja jeder mal gesehen haben.
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Brotkind 2011/11/21 22:09:13
Kommentar löschenWow, das muss ich erstmal sacken lassen. Ich habe selten so einen intensiven Film gesehen. Das liegt ganz klar an James Dean, der einfach grandios spielt. Seine Darstellung ist einfach perfekt, emotionsgeladen, berührend, aber nie zu viel.
Die Story des Films ist auch heute noch aktuell, und wird es auch immer sein. Die dargestellten Probleme beziehen sich nicht auf eine Generation, sie beziehen sie auf die Jugend im Allgemeinen.
Und so ist "Rebel Without a Cause" auch heute noch ein fesselndes Meisterwerk, das mich fasziniert zurücklässt.
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La Bardot 2011/11/20 22:12:10
Kommentar löschenEs gibt diese kleinen Situationen im Leben, die sind einfach suboptimal. Um nicht zu sagen: beschissen. Nicht immer haben sie etwas mit Emotionen zutun, wobei der Wutausbruch nicht fern ist, wenn man mal wieder feststellt, dass das Klopapier alle ist, man aber bereits ... nun ja.
Der Moment, als ich realisierte, dass ich nun alle Filme mit meinem Lieblings-Jimmy gesehen habe, was, zugegebenermaßen, keine unüberwindbare Aufgabe ist, zählt ebenfalls du diesen wirklich beschissenen Situationen.
Zuvor konnte ich nicht wirklich verstehen, warum ein John-Lennon-Fan noch 20 Jahre nach seiner Emordung seinen Tod beklagt, weil nie mehr etwas musikalisches nachgeliefert werden wird, obwohl er doch so viele Lieder schrieb, die man sich immer wieder anhören kann. Aber so einfach ist es dann eben doch nicht: man möchte gerne einfach mal wieder den Reiz des Neuen erleben. Ein neuer Film mit James Dean. Neue Dialoge. Ein neues Drehbuch. Ein Film, bei dem man (noch) nicht weiß, was als nächstes passiert. Allein bei der Vorstellung bin ich nahe eines Or... lassen wir das.
Nichtsdestotrotz sind auch seine drei kleinen Klassiker immer wieder zu bewundern. Gerade dieser Film, der in meinen Augen den dramatischsten Filmtitel aller Zeiten besitzt (und ich habe eine ausgesprochene Vorliebe für Dramatik), ist heute in seinem Inhalt noch aktueller als damals in den 50ern.
Es war nicht der populäre James Dean, der diesen Film zum Klassiker machte. Zwar hatte er sich zu diesem Zeitpunkt bereits als Schauspieler in diversen Fernsehserien und Theaterrollen einen Namen gemacht, aber seinen rebellischen Mythos, der über seinen Tod hinaus an ihm haften blieb, verdankt er ganz und gar diesem Film. Durch ihn wurde er zur Leitfigur, zum Symbol dieser Jugendbewegung, der "verlorenen Generation", die in diesem Film ihre Visualisierung fand.
Mag er auch in Teilen etwas verstaubt sein, so gehört doch immerhin Deans rote Jacke zu den genialsten Modeausstattungen, die je in einem Film zu bestaunen waren.
17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Lea<33 2012/01/15 11:11:40
Antwort löschenSchöne Kritik! :)
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La Bardot 2012/01/15 13:15:19
Antwort löschenDanke :)
alexandrasmovie 2012/02/07 21:19:16
Antwort löschenToller Kommentar(: Ich hab zum Glück noch 2 Filme mit ihm vor mir ;)
Marti DiBergi 2011/09/21 12:21:17
Kommentar löschenTolles Jugenddrama mit guten Schauspielern und grandioser Regie, welches allerdings unter der allzu vereinfachten Pseudopsychologie leidet und sich nicht genug Zeit nimmt, die Charaktere zu etablieren. Zwar sind viele Szenen ikonisch genu, um jede Person gleich einordnen zu können, doch hätte dem Film eine zusätzliche halbe Stunde gut getan. Vor allem das Ende wirkt sehr abgehackt und das Verhalten der Charaktere unverständlich, da es einfach an Hintergrund mangelt. Trotzdem unbedingt anschauen, James Dean ist fantastisch und Dennis Hopper darf auch hin und wieder mal böse in die Gegend gucken.
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The MovieBrothers 2011/08/18 12:00:44
Kommentar löschenJames Dean in seinem besten Film , oft kopiert doch nie erreicht.
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ElMagico 2011/06/19 18:24:05
Kommentar löschenWährend "Rebel without a cause" mit Sicherheit nachwievor ein toll funktionierendes Zeitdokument ist, bin ich mir nicht sicher inwieweit der Inhalt noch Relevanz besitzt. Natürlich hat die Thematik der Jugend, welche sich orientierungslos und unverstanden fühlt, die zerissen ist in ihrem bestreben sich zu differenzieren und doch den Urtrieb inne hat angenommen werden zu wollen, auch heute ihre Daseinsberechtigung...trotzdem scheint mir, dass sich hier inhaltliche Schwerpunkte doch stark verschoben haben und "Rebel without a cause" von der Realität links und rechts überholt wurde. Denn die Bedürfnisse und Sorgen, welche die Figuren hier plagen, würden heute von einem Grossteil vergleichbarer Jugendlicher wohl belächelt. In "Rebel without a caus" gibt es keine wirklich bösen Jungs, es gibt niemanden der sich bewusst ausserhalb der gesellschaftlichen Normen stellt, es sind meist nur Hilfeschreie einer Generation, die nicht mehr in die Vergangenheit passen und die Zukunft noch nicht sehen. Heutige Generation sind hier schon um einiges Autarker, im positiven wie im negativen. Auch wenn ich, wie gesagt, durchaus sehe, dass der Kern des Problems nachwievor vorhanden ist.
Aber wir reden hier ja von Filmen und "Rebel without a cause" ist definitiv ein guter und wohl auch einer der Filme, der das Zeitgefühl und den Umbruch der 50er Jahre am besten transportiert. Ein Glücksfall ist hier sicherlich der Mythos James Dean, der mir persönlich zwar nicht völlig verständlich ist, dem Film aber das gewisse Extra an Aura gibt und ein bisschen so etwas wie Unsterblichkeit verleiht.
Und auch wenn man all den Kult um den Film ausblendet: spannend mit anzusehen, wie die Jugendlichen sich in einem Strudel der Ereignisse verlieren und dabei verzweifelt versuchen einer Welt gerecht zu werden, die sie nicht verstehen, welche im Gegenzug aber auch die Jugendlichen nicht versteht...oder ernst nimmt....noch nicht mal hört.
Und das hat dann schon was von einem Dominospiel, dass von vornherein bestimmt ist in den Abgrund zu führen. Denn immer wenn diese Abwärtsspiele zum Halten kommt, versagen Erwachsene durch Ignoranz, Unwissenheit bzw. Lethargie und erzeugen somit immer wieder Gefühlsexplosionen und -implosionen bei den Jugendlichen, die die Dominosteine von neuem anstossen.
Das wäre alles nichts Wert, wäre "Rebel without a cause" ein schlecht gemachter Film, aber wirkliche Schwachstellen offenbart er eigentlich kaum. Vorallem inszenatorisch sind die 2 Tage, in denen der Film spielt, völlig dicht und ohne Längen umgesetzt. Allein der dramatische Aspekt des von "Rebel without a cause" war mit Phasenweise etwas zu überladen. Andererseits war dies aber auch ein wirkungsvolles Stilmittel den Film bei all seiner Ernsthaftigkeit eben auch unterhaltsam und spannend wirken zu lassen.
Überdurchschnittlicher Film, dessen Inhalt nicht mehr ganz zeitgerecht ist, aber durchaus funktioniert, wenn man sich auf die reine Symbolik seiner Aussage konzentriert. Und letztendlich dann doch so etwas, wie ein Röntgenbild aus der Anfangszeit eines Problems, das damals zwickte und heute schone schmerzt.
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janissl 2011/06/19 20:03:09
Antwort löschenSchöner Kommentar, meiner Ansicht nach ist allerdings der in "Rebel without a cause" dargestellte Vater-Sohn Konflikt so alt wie die Menschheit selbst und somit erzählt der Film zumindest in Teilen, mit den Mitteln und im Setting der 50er Jahre eine absolut zeitlose Geschichte.
ElMagico 2011/06/19 20:13:12
Antwort löschenjup...ein wenig meinte ich das am schluss, dass die symbolik des films durchaus ihren wert noch und, wie du richtig sagst, immer hatte.
leider hat das mittlerweile ausmaße, die man sich damals wohl nicht im entferntesten vorstellte...
janissl 2011/06/19 20:25:42
Antwort löschenHab ich auch so verstanden, wollte nur nochmal explizit auf den Vater-Sohn Konflikt hinweisen, weil ich den damals bei der Erstsichtung wirklich spannend fand und nach wie vor finde :)
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ElMagico 2011/06/19 20:36:51
Antwort löscheneigentlich auch ein armer tropf der vater....
janissl 2011/06/19 20:45:35
Antwort löschenGenau, und wer hat schon gerne nen armen Tropf als Vater.
crazyape 2011/06/13 22:49:09
Kommentar löschenAbsolut sehenswert meiner Meinung nach,nicht zuletzt,weil ich die Figuren des Vaters und Platos total interessant finde. Der Film vermittelt auch heute noch durchaus Spannung und James Dean ist einfach ein Mythos.
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kronenhummer 2011/05/16 21:40:08
Kommentar löschenZeitlos und stimmig ist der Film, der James Dean zum Kult machte, ein tiefgründiges und für alle Altersstufen eindrucksvolles Porträt einer Generation.
Über ein halbes Jahrhundert alt, aber auch heutzutage noch beeindruckend aktuell, greift „… denn sie wissen nicht was sie tun“ eine Vielzahl von Problemen auf, die nicht nur der Generation James Deans widerfahren sind: Unverständnis zwischen den Generationen und der Selbstfindungsprozess des Erwachsenwerdens, die Suche nach der familiären Zuneigung und den eigenen Grenzen.
Stets spannend und gefühlvoll, aber nie kitschig gelingt dabei die Umsetzung und bietet von Familiendrama über Lovestory, Teenager-Komödie bis hin zum Thriller eine Symbiose vieler Elemente, die so abwechslungsreich und interessant ist, wie das Erwachsenwerden selbst.
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Chihiro Ogino 2011/05/08 10:32:07
Kommentar löschenAbsolut der beste Film von James Dean. Für mich mit Abstand der beste Schauspieler aller Zeiten. Schade, dass er nur in 3 Filmen mitgespielt hat( Jenseits von Eden; .. denn sie wissen nicht, was sie tun; Giganten ).
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hoffman587 2011/05/08 10:33:26
Antwort löschenIst zwar schade mit den 3 Filmen, aber das waren wenigstens richtige Meisterwerke.
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dAJaro 2011/05/08 11:07:51
Antwort löschenJames Dean hat schon in mehr als drei Filmen mitgespielt. Nur hat er dort keine großen Rollen gehabt.
Einfach mal bei IMDB schauen, da sind noch mehr Filme mit ihm aufgelistet.
Chihiro Ogino 2011/05/08 11:25:07
Antwort löschenIch weiß schon, dass er in mehr als nur 3 Filmen mitgespielt hat. Aber kaum jemand weiß das, weil er nur in kleineren Rollen zusehen war und das stand noch nicht einmal im Abspann. Darum habe ich sie auch nicht genannt.
DeDavid 2011/04/27 18:58:18
Kommentar löschenEines muss man Nicholas Ray lassen. Seine Auseinandersetzung mit Jugendgewalt ist tragischerweise aktueller denn je. Eine unverstandene Generation von Jugendlichen, die in absoluter Orientierungslosigkeit, ausgezerrt durch familäre Konflikte und Gruppenzwang nichts mit sich anzufangen weiss und erst ihren (Hoch-)Mut beweisen muss, um Beachtung zu finden. Nicht zufällig lassen sich hier Parallelen zur Gegenwart ausfindig machen...
James Dean in seiner vorletzten Rolle dürfte in "Rebel Without a Cause" seine festgeschriebene Paraderolle gefunden haben, die ihm zum Idol und zur Stilikone avancieren ließ.
Die Messerstecherei wurde übrigens von irgendwelchen dümmlichen Futzis nachgeahmt, was zu einem Todesfall führte, der nur einen der zahlreichen Kontroverse um den Film entfachte.
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DeDavid 2011/04/28 12:26:12
Antwort löschenNatürlich ist "eine" der zahlreichen Kontroverse gemeint. Feminin.
DTokarsky 2010/08/31 17:11:43
Kommentar löschenKlasse Film !
Spoiler:
Ich fande nur komisch das Judy noch am selben Abend, an dem sie ihren Freund beim "Autorennen (Ich glaube im Film hieß es Angsthasenrennen...)verliert mit Jim zusammen kommt. Aber wahrscheinlich brauchte sie einfach jemandem zum reden und um nicht alleine zu sein. Bestimmt hat das die meißten nicht mal gestört aber ich fand es etwas merkwürdig.
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Filmkenner77 2010/08/18 12:27:19
Kommentar löschenEiner der ganz großen Klassiker der Filmgeschichte mit dem unvergessenen James Dean in der Hauptrolle.
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Lea<33 2010/07/08 10:29:05
Kommentar löschen"Rebel without A Cause" ist ein wichtiger Jimmy Dean - Film, die rote Jacke ist ein Klassiker, die Messerstechszene auch.
Der Film selber merkt man seinen Staub aber schon an, die Darsteller spielen gut, aber damals war die Thematik interessanter. "Rebel Without a Cause" gibt einer Generation ein Gesicht.
Interessantes Stück Filmgeschichte, mit, wie manche sagen, DEM wichtigsten Werk in James Dean's Karriere.
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abalahamma 2010/04/22 21:21:25
Kommentar löschenDieser Film gibt mehreren Generationen ein Gesicht; er verleiht dem unbeschreiblichen Gefühl der Jugend einen Ausdruck. Das Gefühl, das aus Nervosität, Angst, Freude, Bedrängniss, Spannung, Liebe und Unverständniss und noch vielem mehr besteht.
Der Film liefert mit James Dean einen nicht zu übertreffenden Hauptdarsteller, dem man alles was er sagt abnimmt, man glaubt ihm- weil er seine Rolle lebt.
Das beeindruckenste und aussagekräftigste Zitat war wohl, nicht schwer zu erkennen und schon oft zitiert: "...irgendwas muss man doch tun", aus dem Mund eines Junges, der kurz darauf bei einem wagemutigen Wettrennen stirbt.
"...denn sie wissen nicht was sie tun" verdeutlicht das Gefühl der Jugendlichen- das nicht von irgendwo kommt-, die langsam in eine Welt kommen, in der ihnen der Sinn fehlt. Als Kind fühlten sie sich entweder nicht genug beachtet (siehe das Mädchen), irgendwie ungewollt und fehl am Platz. Sie sind eingsperrt in einem unsichtbaren Käfig aus Höflichkeiten und Unbeachtung. Sie suchen Helden, zu denen sie aufblicken können und finden einfach keine in der Erwachsenengesellschaft. Sie sehen bloß Anti-Helden, die angepasst dahinvegetieren. Mit James Dean kommt endlich eine Figur in des Leben der Jugendlichen, mit der sie sich identifizieren können und für all das steht, das sie nicht aussprechen wollen oder können.
Durch das tragische Ende gewinnt der Film seine Klasse und Aussagestärke. Er bleibt in erinnerung und vielleicht- ich sage extra vielleicht, weil das eine sehr gewagte These ist- lassen sich manche Eskalationen in gar nicht so ferner Vergangenheit (erfurt, Emsdetten, Winnenden oder Littleton) wenigstens ein Stück weit durch so diesen Film erklären.
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BAD ONI0N 2010/02/26 10:39:28
Kommentar löschenSchauspielerische Meisterleistungen hat James Dean in seinen drei Filmen eigentlich nie gezeigt. Aber das Posing vor der Kamera hat er definitiv perfektioniert! Die eigentliche Handlung von "Rebel without a Cause" ist flacher als flach. Die Aussage und zugrunde liegende Philosophie jedoch sind immer noch aktuell. Allerdings eher auf abstrakte Art und Weise. Denn die Charaktere sind - typisch für die 1950er - doch eher schablonen haft gezeichnet und sind mehr als 50 Jahre später ihrer Glaubwürdigkeit vollstens beraubt!
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spanky 2010/01/14 15:02:55
Kommentar löschenJames Dean wusste genau, was er tat und deshalb kann man heute aus jeder Sequenz dieses Films mit ihm ein Poster machen. Posing? Overacting? Nein, eine unschuldige, aber selbstverliebte und exhibitionistische Loveaffair mit der Kamera, die leider viel zu früh ein Ende fand.
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suzee 2010/01/14 16:27:13
Antwort löschenhab auch vorhin ein upgrading von 8 auf 9 vornehmen müssen...=)
Chewbacca 2009/08/13 18:48:41
Kommentar löschenAmerican Pie der 50er Jahre, das zeigt das die Jugend schon damals dieselben Sorgen hatte wie heute, unverstanden von den Eltern und ohne Plan für ihre Zukunft... „Irgendwas muss man doch machen!“ Legendär ist auch das Hasenfußrennen mit James Deans, der das Jugenddrama gekonnt meistert.
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