Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull (2008), US
Laufzeit 122 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Actionfilm, Kinostart 22.05.2008

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5.9 Kritiker
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von Steven Spielberg, mit Harrison Ford und Cate Blanchett

Das neueste Abenteuer beginnt 1957 mitten im kalten Krieg: Im Südwesten der USA entkommen Indy (Harrison Ford) und sein Kumpel Mac (Ray Winstone) auf einem entlegenen Flugfeld in der Wüste nur knapp einer Auseinandersetzung mit skrupellosen sowjetischen Agenten. Als Professor Jones nach Hause ans Marshall College zurückkehrt, muss er feststellen, dass er auch hier in Schwierigkeiten steckt: Der mit Indy eng befreundete Dekan des Colleges (Jim Broadbent) erklärt ihm, dass die jüngsten Aktivitäten des Professors Verdacht erregt haben – die US-Regierung besteht darauf, dass Indy seinen Lehrstuhl verliert. Auf dem Rückweg lernt Indy den jungen Rebellen Mutt (Shia LaBeouf) kennen. Obwohl Mutt auf den Archäologen sauer ist, macht er ihm dennoch einen attraktiven Vorschlag – falls Indy ihn bei einer persönlichen Mission unterstützt, könnte er einen der spektakulärsten Funde in der Geschichte der Archäologie machen: den mysteriösen Kristallschädel von Akator, den von alters ebenso faszinierende wie grauenerregende Legenden umranken. Im abgelegensten Winkel Perus entdecken Indy und Mutt ein Land, in dem Gerüchte von uralten Grabstätten, vergessenen Entdeckern und einer sagenhaften Stadt aus Gold umgehen. Bald müssen sie allerdings feststellen, dass sie nicht die einzigen Schatzsucher sind: Auch die sowjetischen Agenten setzen alles daran, den Kristallschädel zu finden. Anführerin der militärischen Elitetruppe ist die eiskalte und wunderschöne Irina Spalko (Cate Blanchett), die den Sowjets mit dem schaurigen Kristallschädel zur endgültigen Weltherrschaft verhelfen will … falls sie sein Geheimnis entschlüsseln kann. Indy und Mutt müssen also nicht nur den erbarmungslosen Sowjets ausweichen, sondern auch den rätselhaften Spuren folgen und sich dabei mit Freunden und Feinden auseinandersetzen, weil niemand seine wahren Motive preisgibt. Vor allem müssen sie dafür sorgen, dass der unschätzbare Kristallschädel nicht in die falschen Hände fällt und tödliches Unheil anrichtet.

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Cast & Crew


Kritiken (33) — Film: Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

Dr. Borstel: Of Bastards And Dwarves

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4.0Uninteressant

Im Westen nichts neues – mehr als Aufgewärmtes bringt Spielberg leider nicht mehr zustande. Eine Bitte im Namen aller Filmfans: Lasst Indy in Frieden ruhen.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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7.0Sehenswert

Steven Spielberg (Jurassic Park, Hook) beweist mit dem vierten Indy-Film, dass die Figur Indiana Jones immer noch Potenzial hat und unterhalten kann. So ist "Indiana Jones und das Königreich der Kristallschädel" ein gelungener Abenteuerfilm für junge und alte Fans des Hobbyarchäolgen und selbst dann interessant wenn man die alten Filme nicht kennt.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 14 Antworten

Micka

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vielleicht war meine Formulierung schlecht...
-war der Sprung viel REALISTISCHER als die Kühlschranknummer?-

meiner Meinung nach nicht (höchstens durch die neue Technik NOCH etwas mehr übertrieben)...

Aliens waren halt ein Thema was zu den 50ern passt (Area51 etc).
Ebenso die Kommunisten bzgl kalter Krieg (und Atombombentests).
Die Welt war auch etwas aufgeklärter und moderner, da passen religiöse/mystische Themen nicht mehr so gut, vor allem nicht im Bezug auf die Kommunsten, die würden nie nach ner Bundeslade oder dem Gral suchen (jener Kommunismus ist halt ziemlich Atheistisch).

Also müsste der Hauptkritikpunkt der sein, dass der Film in den 50ern spielt, was aber einfach sehr gut zum (in echt) gealterten Harrison Ford passt.

Also ist und bleibt der eigentliche Kritikpunkt, dass zwischen dem dritten und vierten Teil zu viel Zeit vergangen ist. Dadurch wurde neuere Technik angewendet (denke die alten Indy Teile wären auch mit haufenweise CGI umgesetzt worden, wenn das damals schon in der Qualität möglich gewesen wäre) und das Szenario ist ein ganz anderes.
Ersteres (neuer Stil/Technik) gefällt mir auch nicht, zweiteres (50er Jahre, Aliens, Kühlschrank etc) find ich garnicht schlimm


JAYonly

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Also im ersten Punkt bin ich ganz Deiner Meinung.
Beim zweiten Punkt nur zur Hälfte...
Das Thema am Anfang des Films passt, aber warum geht es dann davon über zu diesen langweiligen Kristallschädeln wo ja nix passiert ausser dass der alte völlig rumspinnt.
Und der AlienfliegenschnelldavonSchluss war einfach to much....
Der Schluss an sich war nicht so schlecht, aber für einen Indyfilm...
Als das UFO so davonsegelte, naja...
Ich sags mal so, man hätte den Film schlechter machen können, aber trotzdem hat mich die Story relativ kalt gelassen.

Ich finde so UFO zeugs sehr interessant, aber das hätte man mehr ausbauen können, irgendwie war mir das zu wenig....

Frag jetzt nicht nach ner besseren Idee, ich fange schon an zu hirnen.


Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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3.0Schwach

Punkte gibt's nur für die phasenweise recht gelungene Action und die gediegene Art wie Spielberg hier inszeniert, so machen Verfolgungsjagden Spaß. Dennoch: Trauer bleibt, man muss schon enorm viel Leidensfähigkeit mitbringen oder den Anblick von Jones per se prickelnd finden um INDIANA JONES UND DAS KÖNIGREICH DES KRISTALLSCHÄDELS so richtig zu genießen.

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isinesunshine: isinesunshine.de

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9.0Herausragend

Harrison Ford schafft es, alle Skeptiker, die ihm den vierten Indy-Streifen aufgrund von Alter, Pause und körperlichen Fähigkeiten nicht mehr zugetraut haben, eines besseren zu belehren: und das sehr beachtlich. Trotz seiner 65 Jahre, beanspruchte er nur für 10 % der Action-Scenen einen Stuntman und trainierte sich für den Film 15 Kilo Muskelmasse an. Die fallen zwar nicht so auf wie z.B. bei Daniel Craig, aber trotzdem: Respekt vor dieser Leistung! Da seine Rolle quasi mit den Filmen zusammen gealter ist, passt Ford immernoch hinein und sie bleibt ihm auf den Leib geschneidert. Auch mit grauem Haar und ein paar Jahren mehr auf dem Buckel passt er perfekt in seine speckige Jacke und schwingt die Peitsche wie vor 27 Jahren.

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JAYonly

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eine 9.0 nur für den Hauptdarsteller?
nicht nachvollziehbare übertriebende anpreisende Kritik im Original, ja, ich habe sie gelesen.
Das ist keine Kritik, sondern eine bezahlte Werbung für dieses Schmachwerk.
Auszüge:
"Was die viele negative Kritik – unter anderem aus Cannes – angeht, die seit Anfang der Woche kursiert und Spoilert was das Zeug hält: die ist völlig unnachvollziehbar und nicht zu untermauern. "

Ehm ja, die Kritik is aber laut den meisten mehr als gerechtfertigt.

"Im Film kommt zu keinem einzigen Zeitpunkt Langeweile auf und am Ende der 122 Minuten fragt man sich, wies der Film denn nur höchstens 90 Minuten gedauert hat… "

Nach der Hälfte dachte ich schon wann is der endlich fertig, zu lang, zu langweilig.

Sorry, aber das ist für mich keine ernstzunehmende Kritik, sondern die Meinung eines Fans.


ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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2.5Ärgerlich

[...]Die Nebencharaktere werden mit Ausnahme von LaBeouf allesamt veschenkt. Karen Allens 'Marion Ravenwood'-Revival verkommt zur Farce, wenn man sieht, wie die starke, selbstbewusste Frau aus "Jäger des verlorenen Schatzes" hier nach einem einzigen schnulzigen Kompliment von Indy ihre vergessene Liebe wiederentdeckt und fortan nur noch dauergrinsend auftritt. Ray Winstone wechselt als Sidekick so oft die Seiten, wie es dem Drehbuch gerade aus dem einen oder anderen Grund passt, wodurch die Glaubwürdigkeit der übrigen Charaktere mächtig untergraben wird. John Hurt als verrückter Professor ist wie jeder verrückte Professor: verrückt und am Ende wieder klar genug, um dem Zuschauer die banale Auflösung zu erklären.[...]

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Xander8112: at the movies

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7.0Sehenswert

“Warum willst du weg gehen, Junior?”
- “Warum bist du gegangen, Dad?”

Die Jahre sind ins Land gegangen… 1957 wird Indiana Jones vom russischen Geheimdienst gefangen genommen, um für die Top-Agentin Irina Spalko einen Kristallschädel und anschließend eine geheime Stadt aus Gold zu finden. Wer in deren Tempel diesen Schädel zurückbringt, soll angeblich grenzenlose Macht erhalten. Für Indiana bringt dieses Abenteuer auch Neues, trifft er doch auf seine Ex-Flamme Marion - und seinen Sohn Mutt alias Henry Jones III …

Der Kino-Abend begann recht vielversprechend - ein paar Reihen hinter mir wurde der Film eingeleitet mit den Worten “Ich weiß jetzt schon dass mir dieser dumme Shia LeBeouf fürchterlich auf den Sack gehen wird”. Da machte ich es mir bequem und wusste: Das kann ja nur gut werden, das war ein Omen. Und größtenteils sollte ich recht behalten. Mal davon abgesehen, dass die Werbung fast länger war als der Film.

Der Film wirft…


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Flibbo: wieistderfilm.de

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7.0Sehenswert

[...] Die Ansiedlung des neuen Abenteuers in den Fünfzigern ist ungewohnt, wird durch die nicht überspielte Alterung von Jones aber zugänglich. Politische Missstände der Zeit sind in die Story integriert, sodass keine Willkür entsteht, auch wenn im Prinzip einfach nur die Nazis aus den alten Filmen durch die Russen ersetzt wurden. An sich ist alles einigermaßen stimmig, nur ist die Story diesmal ein bisschen arg übersinnlich ausgefallen. An irgendeinem Ende musste man nun mal aufdrehen. Hier sind es die paranormalen Elemente. [...]

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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3.5Schwach

Eins vorneweg: ein großer Fan und Verehrer der Indiana Jones-Reihe war ich nie. Sicherlich haben jeden Teil gesehen, dass hat mir dann aber auch gereicht. Irgendwie hat mich das einfach nicht gepackt, was Regisseur Steven Spielberg und Produzent George Lucas da ablieferten. Das verhält sich genau so wie bei den Star Wars-Filmen, die ich bis heute auch alles andere als grandios finde. Beides sind Reihen, die für mich irgendwie nebenher laufen. Sicherlich haben sie Generationen von Film-Fans und Filmemachern geprägt, trotzdem werde ich nicht warm mit ihnen. Ein Grund, warum ich dem vierten Teil von Indiana Jones nicht so entgegenfieberte wie zum Beispiel meine Blogger-Kollegen. Nichtsdestotrotz habe ich ihn mir letzte Woche angesehen, ohne jegliche Erwartungen. Enttäuscht wurde ich trotzdem.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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6.5Ganz gut

"Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" ist Unterhaltungskino fürs Museum. Der Film hätte exakt so Ende der 80er erscheinen können, er fügt sich nahtlos in seine Reihe ein, anders als die stark von digitaler Technik geprägten späteren "Star Wars"-Episoden. Das wird vielen gefallen, die damals jung waren und auch heute noch gerne unerschrockenen Helden dabei zuschauen, wie sie sich kopfüber ins Abenteuer stürzen. Jüngere Zuschauer dagegen werden staunen, wie langsam das Medium Film früher war - und wie sorglos die Zeiten.

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J. Christopher: Times, BBC, Daily Mirror J. Christopher: Times, BBC, Daily Mirror

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8.0Ausgezeichnet

Das Königreich des Kristallschädels ist ganz einfach ausgezeichneter Blödsinn. Willkommen zurück, Indy. Gott weiß, dass wir Dich vermisst haben.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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7.0Sehenswert

Während es die letzten Male die Bundeslade oder der Heilige Gral war, ist es diesmal ein Kristallschädel, der historische wie auch kosmische Bedeutung hat. Klingt etwas over-the-top, und ist es auch. Lächerliche Dialoge helfen da auch nicht weiter. Als LaBeouf fragt, ob diese Wesen aus dem All kommen, bekommt er die Antwort: "Nicht aus dem Weltraum. Aber aus dem Raum zwischen den Räumen." Häh?

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Rochus Wolff: freier Journalist

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7.0Sehenswert

Nostalgie war immer schon eine Grundmelodie der Indiana-Jones-Filme; bei aller Ironie warfen sie wehmütige Blicke auf eine vermeintlich real vergangene, stets immer schöner imaginierte Zeit. Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels gönnt sich nun nicht nur nostalgische Blicke auf Science-Fiction-Filme und das Amerika der Nachkriegszeit, sondern auch auf die Indy-Reihe selbst.

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TheCorey: MovieMaze

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7.0Sehenswert

Um was geht es eigentlich im vierten Teil? Indy hat zu Beginn des Filmes Probleme mit den Sowjets, die ihn extra aus Mexiko geholt haben, weil sie Informationen bedürfen. Eingeführt wird die Szenerie wie es sich gehört mit dem Paramount-Hügel-Übergang und Spielberg führt Indy wieder zuerst mit dessen Schatten ein. Der Zeitsprung in die Fünfziger zuvor ist ebenfalls gelungen, jetzt wird die Antagonistin eingeführt: Colonel Dr. Irina Spalko (Cate Blanchett). Erahnte man in den Trailerbildern, dass Blanchett ihre Spalko mit dümmlicher Frisur zur Witzfigur abstempelt, wird sie das Publikum in den kommenden zwei Stunden vom Gegenteil überzeugen. Spalko ist ein ernst zu nehmender Gegner, neben Mola Ram wahrscheinlich der gefährlichste, mit dem es Indy bisher zu tun hatte. Blanchett spielt die Figur frei beschwingt, ihr russischer Akzent überzeugt ebenso wie sie selbst (und wird auch schön von Arianne Borbach, die synchronisierte Zweitsichtung lässt grüßen, transferiert). Wirkt Ford zu Beginn des Filmes so alt wie er im wahren Leben ist, wird er mit jeder fortschreitenden Einstellung jünger und mehr zu Indy. Man merkt, hier steckt sein Herzblut drin. Ford spielt nicht Indy, nein, er ist Indy. Im Gegensatz zur Trilogie ist das Artefakt zu Beginn kein MacGuffin, sondern hängt mit dem finalen Artefakt respektive der Filmhandlung zusammen. Die Einleitung ist jedenfalls der stimmigste Teil des Filmes, ähnelt am meisten der Trilogie und macht perfekt Laune. Hieran knüpft sich eine Hommage an das Kino der fünfziger Jahre, welches die Gefahr des Kalten Krieges und die darauf resultierende Angst vor Nuklearwaffen (Godzilla, Them!) geschickt zu rezitieren weiß.

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KiNGU: Couchhero - Held auf dem Sofa

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7.0Sehenswert

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels ist ein 122 Minuten langer Besuch in einem Freizeitpark. Einer Achterbahnfahrt gleich, stürzt sich der Film von einem Abenteuer ins nächste, von Action zu Action. Gleichzeitig bleibt er weit hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück. Der Film ist ein Geschenk an die Fans, die auch nach 19 Jahren Indiana Jones noch immer die Treue halten. Und Harrison Ford hat bewiesen, dass eben auch “ein alter Opa” noch immer dem Bösen die Stirn bieten kann. Jetzt allerdings ist es an der Zeit, Hut und Peitsche endgültig an den Nagel zu hängen.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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7.5Sehenswert

Kann ein Film nicht nur verlieren, wenn er mit solch hohen Erwartungen konfrontiert wird wie „Indiana Jones 4“? Auch einem John Rambo hat eine Fortsetzung jahrzehnte nach dem letzten Film nicht wirklich gut getan – und Stallone wurde sicherlich von der Presse weniger auf ein Sequel angesprochen als Spielberg im Falle von Indy. 19 Jahre mussten nun also vergehen, damit Harrison Ford wieder in die Rolle seines Lebens schlüpft. Ganze Armeen an effektreichen Actionfilmen haben inzwischen gezeigt, wo in Sachen CGI-Verspieltheit der Hammer hängt. Und so macht Spielberg das einzig Richtige, um nicht vollends an den unglaublich hohen Erwartungen zu scheitern…

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

Vergessen wir die Ankündigungen, der Film sei altmodisch und auf die herkömmliche Art gedreht, denn dieser Indy ist weitgehend digital getrickst. Und davon abgesehen spielt Indiana Jones eine wesentlich kleine Rolle, als man vermuten könnte, denn streckenweise mutiert der Film zur Shia LeBeouf-Show, der genau der übercoole Sidekick ist, den uns Die Hard 4.0 noch erspart hatte. Wer sich damals schon über Short Round aufregte, wird hier keine Freude haben. Der Film wartet mit der lahmsten Eröffnung eines Indy-Films auf und braucht rund 30 Minuten ehe er in Schwung kommt. Eine Motorradverfolgungsjagd lässt kurzzeitig echtes Indy-Feeling aufkommen, auch wenn Indy hier - wie häufig im Film - eher als Ballast inszeniert wird, denn als Mann der Tat. Cate Blanchet funktioniert als Bösewicht überraschenderweise ziemlich schlecht, denn außer stier dreinschauen, gibt ihr das Drehbuch wenig zu tun. Nett anzusehen sind die Momente zwischen Indy und Marion, die leider nicht wirklich ausgereizt werden. Das Finale ist dann eine einzige Renderorgie und das bürgerliche Happy-End wirkt dann in seiner Kitschigkeit durchaus depremierend. In Zukunft müssen wir wohl mit Indiana Shia und die Oneliner des Todes vorlieb nehmen, denn Indy macht hier das berühmte Leathal Weapon-Zitat spürbar: Ich bin zu alt für diesen Scheiß. Fazit: Auch wenn es Lichtblicke gibt und ein paar schöne Indy-Momente, wirkt der Film als ganzes halbgar und eher wie die Vorbereitung eines Indy Jr.-Films, denn wie Rückkehr einer Kino-Ikone. Und der Overkill an deutlich erkennbaren Digitaleffekten nervt. Kann man heutzutage nichtmal mehr einen Kühlschrank den Hang runterschmeißen, ohne das der aus dem Rechner kommen muß?

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Batzman

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@Sonse
Nee 3 Sterne bei den Filmfreunden, 6 Sterne hier. Da ist nix gestiegen, da war von Anfang an ein ungerechtfertigter Nostalgiebonus mit drin.


Sonse

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Hatte ich mir die "4.5" also nur eingebildet... Ich hab ihn mir neulich nochmals angesehen und finde ihn weiterhin insgesamt ganz in Ordnung - inklusive Nostalgiebonus. :)


Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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6.0Ganz gut

Ganze 19 Jahre hat es gedauert bis auf das letzte Abenteuer von Dr. Henry Jones Jr. das Vierte folgen sollte. „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ trägt die schwere Bürde seinem großen Vorgängern gerecht werden zu müssen. Die Erwartungen der Fans waren und sind exorbitant hoch, und auch die Geheimniskrämerei der Verantwortlichen im Vorfeld des Release, steigerte den „Hype“ rund um den Kinostart ins Unermessliche.
So gesehen war die Wiederbelebung einer der cineastischen Legenden mit einem nicht unerheblichen Risiko verbunden. Weniger Finanziell, man musste kein Prophet sein, um zu wissen dass der vierte Teil locker seinen Schnitt machen wird. Nein, das Risiko war vielmehr ideeller Natur, läuft man doch Gefahr eben diese Legende mit einem schlechten Film vom sprichwörtlichen Sockel zu stoßen.

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OllyHart

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9.0Herausragend

19 Jahre musste ich tatsächlich auf die Fortsetzung der Serie warten. 19 lange Jahre, in denen es immer wieder Gerüchte über einen möglichen vierten Teil gab. In jedem Interview mit Lucas, Spielberg oder Ford kam die unweigerliche Frage nach einem Sequel, doch irgendwie wurde lange Zeit nichts daraus. So wurde sogar ein Drehbuch-Entwurf von Frank Darabont abgelehnt, der einen Bruder von Indiana Jones einbauen wollte, was Lucas jedoch nicht gefiel. Dazu kam noch, dass die drei Hauptpersonen immer wieder von anderen Projekten zeitlich gebunden waren. Dabei drängte die Zeit, da Hauptdarsteller Harrison Ford inzwischen alles andere als ein Jungspund ist.

Aber das lange Warten hat sich gelohnt, der Film mit dem nur schwer über die Zunge rutschenden Namen knüpft nahtlos an die alten Filme an. Etwas, was ich bei einer Teilnahme von George Lucas nicht erwartet hatte. Natürlich ist die Story selbst für einen Indy-Film viel zu abgehoben. Aber dickes Lob dafür, dass mich dies erst zum Ende des Filmes richtig Kopfschütteln ließ. Denn mit Verlaub: Das Ende geht gar nicht.

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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7.0Sehenswert

Fast 20 Jahre ist es her, dass der wohl bekannteste Mann mit Hut und Peitsche auf der Leinwand zu sehen war. Wenn Hollywood uns die letzten Jahre jedoch etwas gezeigt hat, dann, dass es für kein Held zu alt sein kann, um noch einmal auf die große Leinwand zurückzukehren. Eine Trilogie muss noch lange keine Trilogie bleiben, denn wieso sollte man es bei drei Teilen einer Serie lassen, wenn man auch noch einen vierten aus dem Hut (ha-ha!) zaubern kann? Klar freuen sich die Fans über so etwas, und dennoch muss man sich die Frage stellen, ob ein Sequel, wie es ja so schön heißt, manchmal wirklich von Nöten ist und ob es dem bisherigen Franchise nicht mehr schadet als es ihm nützt. Im Falle von The Kingdom of the Crystal Skull fällt die Antwort nicht ganz so leicht, wie ich es mir wünschen würde. So war ich auch nicht weiter betrübt, dass es in Stuttgart keine Pressevorführung zum Film gab, denn auch wenn ich ihn am Starttag gesehen habe, so hätte ich dennoch weiter warten können, hätten die Umstände den heutigen Termin nicht erlaubt. Das Franchise war für mich nie eines von übergroßer Bedeutung, denn dafür ist jenes von Lucas doch uneinholbar - aber Spielberg bewies damit endgültig, dass er das Blockbusterkino so beherrscht, wie kaum ein anderer.

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CineKie: CineKie.de

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7.0Sehenswert

[...] Als ich das Kino verließ, war ich ein wenig unschlüssig, was ich von dem neuen Indy halten sollte. Doch je mehr ich darüber nachdenke und je mehr ich mein modernes, Highlight-geprägtes Sehverhalten abstreife, umso besser gefällt er mir. Wie die alten Teile bietet auch der vierte Indy keine Aha-Erlebnisse, bei denen ich dachte “Genau dafür wurde das Kino erfunden!”. Aber das macht gar nichts, denn stattdessen kann er mit der gewohnten Mischung aus Abenteuer, (überzogener) Action und Humor aufwarten. Und die funktioniert auch im Jahr 2008 immer noch perfekt. So vergingen die zwei Stunden im Kino wie im Flug, ganz im Gegensatz zu dem Dauergrinsen, das ich dank zahlreicher Anspielungen und Querverweise nicht aus meinem Gesicht verbannen konnte. [...]

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Kommentare (220) — Film: Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

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Hendrik

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Bewertung6.5Ganz gut

"I've got a bad feeling about this."
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Ich hatte schon seit längerem vor einen komplett neuen Kommentar zu INDIANA JONES AND THE KINGDOM OF THE CRYSTAL SKULL zu schreiben, das ständige Verleugnen der Existenz eines vierten Teils bei der Trilogie-Top-7 hat mich jetzt aber endlich mal dazu gebracht das in Angriff zu nehmen. Ich bin Indiana-Jones-Fan seit ich 1993 im Fernsehen die Trilogie das erste Mal gesehen habe - dürfte übrigens wohl die TV-Premiere von LAST CRUSADE gewesen sein. Und seitdem habe ich immer gehofft aber nicht wirklich daran geglaubt, dass endlich ein vierter Teil erscheint. Zu beschäftigt schienen die für die Verwirklichung notwendigen Herren zu sein: Harrison Ford wollte nicht nur auf einen Figurentyp festgelegt werden, Steven Spielberg war von der Idee besessen das sein Œuvre dringend ernste Filme zu ernsten historischen Themen benötige und über das was George Lucas getrieben hat, kann jeder STAR-WARS-Anhänger inzwischen ganze Konzeptalben singen. Als es kaum einer mehr erwartet hatte, kam 2008 nach 19 langen Jahren doch noch ein vierter Teil, aber die Geschichte kennt ihr wahrscheinlich. Falls ihr den Film aber immer noch nicht gesehen habt gibt es noch eine Spoiler-Warnung: *ACHTUNG SPOILER*!
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Ach ja, hin und wieder werde ich im Folgenden das Script von Frank Darabont (The Shawshank Redemption, The Walking Dead) namens INDIANA JONES AND THE CITY OF GODS erwähnen (siehe auch http://www.moviepilot.de/news/indiana-jones-script-von-frank-darabont-echt-oder-fake-100537). Es ist nicht perfekt, aber eindeutig besser und mit mehr Indy-Feeling als das für CRYSTAL SKULL verwendete Drehbuch. Dem Verlauf des tatsächlich entstandenen Films wird zwar schon grob gefolgt, es ist trotzdem düsterer und erwachsener, hat ein paar seiner viel kritisierten Punkte (Kühlschrank, Aliens) aber nicht alle (z.B. fehlt Mutt), dafür gibt es ein paar neue Seltsamkeiten (Indy wird von einer mutierten Riesenschlange gefressen - kein Witz). Für alle Indy-Fans eine unbedingte Leseempfehlung, es geistert seit mehreren Jahren im Internet herum und dürfte nicht allzu schwer zu finden sein.
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DINGE, DIE ICH WIRKLICH MAG:
- Harrison Ford IST Indiana Jones: 2008 war er 65 Jahre alt und die 19 Jahre seit seinem letzten Auftritt als Dr. Jones sind nicht ganz spurlos an ihm vorbeigegangen, wie ein paar graue Haare und Falten belegen. Dennoch ist er so mit seiner Rolle verwachsen und strahlt immer noch solche Abenteuerlust und Wagemut aus, das man ihm ohne Probleme abkauft das er sich immer noch von einem Lastwagen hinterherschleifen oder sich mit zwei Köpfe größeren Widersachern prügeln würde wenn es sein muss - und das siegreich. Bei so einer überlebensgroßen, ikonographischen Figur wie Indy ist der Hauptdarsteller das Fundament des Films. Und das steht, egal was für ein wackeliges Gebilde man darauf errichten mag.
- Steven Spielberg: Okay, man kann sich darüber streiten ob er auf die Habenseite gehört, aber ich platziere ihn da mal. Für das Drehbuch kann er nichts und seine Regie würde ich mindestens als gut bezeichnen. Gerade am Anfang hat er ein paar exzellente Momente abgeliefert, der Beginn des Angriffs auf Area 51 als Dovchenko sich die Schuhe bindet und hinter ihm die Soldaten mit Gewehr im Anschlag stehen, die Szene mit der seltsamen "Kleinstadt" und natürlich Indys erster Auftritt - die Silhouette, die Musik, Gänsehaut!
- Apropos Musik: John Williams' Score war schon immer ein heimlicher Hauptdarsteller in den Indy-Filmen. Sie ist diesmal zwar nicht ganz so genial wie in den 3 Vorgängern, aber trotzdem gut. Von dem Crystal-Skull-Theme, das ähnlich unheimlich wie das Ark-Theme im ersten Teil daherkommt, bis hin zur wendungsreichen "Jungle Chase" - der Film profitiert eindeutig von seiner musikalischen Untermalung.
- Nostalgie: Die Bundeslade, die Erwähnung von Jones Sr. oder die Brody-Statue mögen vielleicht kalkulierte Sentimentalitäten sein, trotzdem ging mir da als Fan das Herz auf. Im Darabont-Script wurde das alles aber zugegebermaßen eleganter und weniger gezwungen gehandhabt, sowohl mit Cameos alter liebgewonnener Figuren als auch einer Hommage auf die Eingangsszene in RAIDERS.
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DINGE, DIE ICH ZWAR NICHT UNBEDINGT MAG, ABER NOCH TOLERIEREN KANN:
- Aliens: Jaja, die bösen Aliens/Interdimensionalen. Stören mich an sich persönlich nicht so sehr, da die Kristallschädel auch keine andere Funktion haben als die MacGuffins in Teil 1 und 3. Sowohl die Helden als auch Schurken suchen nach einem mysteriösen Artefakt mit unglaublichen Kräften, jedoch sorgen diese Kräfte dafür, das die letzteren an ihrer eigenen Bösartigkeit zugrunde gehen, während Indy letztendlich doch mit leeren Händen dasteht. Der einzige Unterschied hier ist das das Objekt hier nicht gefunden sondern zurückgebracht werden muss. Mein einziges größeres Problem hiermit ist, das ich von einem Interview mit Lucas in den 80ern gelesen habe, laut dem der Plan war, Indy zu einem Fünfteiler zu machen und ihn in jedem Film nach dem Relikt einer anderen großen Weltreligion suchen zu lassen. Durch die InterAliens haben sie aber leider dieses tolle Konzept versaut und ich hasse es wenn so was passiert.
- Nuking the fridge: Dieser Ausdruck wird schon synonym zum altbekannten "jumping the shark verwendet". Zu Recht? Ich habe mir sagen lassen das diese Szene tatsächlich auf einer Empfehlung der US-Regierung in den 50ern basiert, im Falle eines Atomschlags, nun ja, Schutz in einem Kühlschrank zu suchen. Das Indy so wirklich heil rauskommt ist ein diskussionswürdiger Gag. Ich könnte ihn ignorieren wenn der Rest des Films durchweg klasse wäre. File under "Schwache Auflösung einer (zu) starken Ausgangssituation".
- Indy unter Verdacht: Eine Nebenhandlung die nirgendwohin führt - anscheinend ein Überbleibsel aus dem Darabont-Script, das dort weitaus mehr Sinn macht. Als Seitenhieb gegen die McCarthy-Ära hat die Sache ihre Daseinsberechtigung, aber das war es auch schon.
- Die 50er-Jahre: Ja, Indy gehört in die 30er, aber was soll man machen wenn der Film wegen der Alterung des Hauptdarstellers fast 20 Jahre nach dem 1938 spielenden LAST CRUSADE stattfinden muss? Das sie es einem mit übermäßig viel Zeitkolorit noch unter die Nase reiben hätte aber wirklich nicht sein müssen. Aber seit AMERICAN GRAFITI wissen wir ja, wie sehr George Lucas dieses Jahrzehnt nun mal liebt.
- Russen statt Nazis: Ich freue mich ja immer wenn in solchen Filmen die Nazis die Bösen sind, aber russische Kommunisten in dieser Rolle lassen mich meistens kalt. Ein zusätzliches Problem ist das sie in diesem Fall bis auf Irina und Dovchenko zu gesichtslos sind. Im Darabont-Script gab es mehr, interessantere und bunter durchmischte Schurken, und das ganz ohne Cate Blanchett mit osteuropäischem Akzent und Anna-Williams-Gedächtnisfrisur.
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DINGE, DIE MICH WIRKLICH GESTÖRT HABEN:
- Indy und seine Freunde, Feinde und Zufallsbekanntschaften: In seinen früheren Abenteuern hatte Dr. Jones einen, maximal zwei Sidekicks gleichzeitig an seiner Seite (vom Finale von LAST CRUSADE mal abgesehen). Hier schleppt er allerdings eine ganze Entourage an Nebencharakteren durch die peruanische Botanik - um nicht zu sagen, das er nur noch einer von vielen ist. Mutt. Marion. Oxley. Teilweise Mac. Und irgendwie auch die Russen. Naturgemäß bremst das das Tempo ziemlich aus und so fühlt es sich eher wie ein zweitklassiger Abenteuer-Familienausflug à la THE MUMMY an. Ach ja, und wo ich ihn schon mal erwähnt habe: Die Rolle von Spielberg-Schützling Shia wäre um einiges erträglicher, wenn sie ihn nicht so gezwungen als neuen Abenteuerhelden aufbauen würden. Als er am Ende Indys Hut in den Händen hält, dachte ich mir nur "Denk nicht mal dran, Bürschchen!". Gut, das die Macher sich diese Blasphemie verkniffen haben.
- Keine große Abwechslung in den Schauplätzen: Indiana-Jones-Filme brauchen einfach dieses Weltenbummler-Feeling, das hier nur in Ansätzen vorhanden ist. Anfangs gibt es nur die altbekannte USA zu besichtigen, dann geht es nach Südamerika und das war es auch schon. TEMPLE OF DOOM war zwar ähnlich geographisch begrenzt, dennoch hatte man da das Gefühl das man mehr von der Welt sieht.
- Action: Würde mich jemand nach den besten Actionszenen aller Zeiten fragen, könnte ich demjenigen aus jedem der ersten drei Teile mindestens eine nennen, zum Beispiel der Angriff auf den Nazi-Konvoi in RAIDERS, die Lorenjagd in TEMPLE OF DOOM oder die Panzersequenz in LAST CRUSADE. Spannend, dramatisch, oft komplex, gleichzeitig ironisch und sich seiner eigenen Absurdität bewusst, so wird das gemacht. Die Actionszenen in CRYSTAL SKULL finde ich jetzt nicht schlecht, für dieses Jahrzehnt sind sie sogar gut, aber es sind zu wenige und keine von ihnen kann mit den großen aus den Vorgängern mithalten. Die Dschungeljagd beispielsweise sollte wohl an die von mir genannten Beispiele anknüpfen, ist dafür aber etwas zu zerfahren. Und spätestens bei der Tarzan-Imitation von Mutt, die schon 1983 in OCTOPUSSY eher peinlich als witzig war, geht jegliche Stimmung verloren.
- Der JAR JAR BINKS-Faktor: Oder in anderen Worten Lucas' Vorliebe für nervige computeranimierte Viecher, und damit ist schon alles gesagt, es fängt ja schon in der ersten Einstellung damit an. Nein, eins noch: Was in den Vorgängern Schlangen, Käfer oder Ratten waren sind hier die Ameisen. Yep, die Szene ist creepy und an sich gut gelungen, aber da man früher immer echte Tiere verwendet hat die sich noch dazu natürlich benahmen und trotzdem bedrohlich rüberkamen, wirkt das im Kontext der Reihe zu over the top und irgendwie fehl am Platz (auch irgendwie symptomatisch für den Film).
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Eine Wertung von 6,5 mag manchen vielleicht zu hoch erscheinen, aber man muss sie auch im Kontext sehen: Die ersten 3 Filme kommen bei mir auf einen Durchschnitt von 9,8! Letztendlich behaupte ich mal, dass der Film objektiv gesehen eine 5,0 wert ist. Die, die weniger geben tun dies, weil das Indy sein soll, die, die mehr geben, weil es trotz allem immer noch Indy ist - so jedenfalls meine Theorie. An manchen Stellen fühlt sich CRYSTAL SKULL für mich irgendwie eher wie ein für das Fernsehen produzierter Reunionfilm statt einem vollwertigen neuen Beitrag zur Reihe an. Andererseits kommt eben gerade durch Harrison Ford und der Musik von John Williams doch noch richtiges Indy-Feeling auf. Unterhaltsam ist er schon, aber man hätte so viel mehr daraus machen müssen. Und das Ende von LAST CRUSADE wäre zudem ein passenderer Abschluss für die Reihe gewesen.
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"You don't know him! YOU DON'T KNOW HIM!"
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P.S: Und als wäre dieser Kommentar für meine Verhältnisse nicht schon episch genug, gibt es als Bonus noch meinen Originalkommentar, datiert vom Tag nach der Vorpremiere, bei der ich CRYSTAL SKULL das erste Mal gesehen habe - nicht das mir noch jemand stalinistisch anmutende Geschichtsfälschungen vorwirft ;-) :
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"Enthält zwar alles, was auch schon die Vorgänger so groß gemacht hat - Abenteuer, Mystik (oft selbstironischer) Humor und atemberaubende Action - jedoch wurde die Gewichtung sehr zu Ungunsten des Films geändert. Allerdings finde ich als alter Indy-Fanatiker den Film auch nicht viel schlechter als Temple of Doom. Ich kann und will aber nicht glauben, dass kein besseres Drehbuch zur Hand war.
Und egal ob Nicolas Cage, Lara Croft oder der Typ aus "Die Mumie", dessen Name mir gerade nicht einfällt - Harrison Ford rockt als Indiana Jones selbst mit 65 Jahren mehr als all seine Epigonen zusammen!"

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lieber_tee

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Letztlich ist und bleibt der erste Indy für mich auch der erste...


Hendrik

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Ich kann mich nur sehr schwer entscheiden ob jetzt Teil 1 oder 3 mein absoluter Favorit ist.


nerdkiller

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Bewertung0.0Hassfilm

Hach, es war im Mai 2008, ich ging mit Freunden ins Kino, da etwas im Kino kam, das wir alle nie für möglich gehalten hätten: EIN VIERTER INDIANA JONES TEIL, YEAH!!!!!! *08/15 Partymusik an*

Ich bestellte mir Nachos und schlang sie noch bevor überhaupt der erste Werbespot anfing runter, da ich so abartig aufgeregt war. Ich konnte nicht glauben, was sich gerade da abspielt. Ich, damals 16 Jahre alt, sitze mit meinen Freunden im Kino und werde mir einen Indiana Jones Film anschauen. Ich hatte dieses richtige Blockbusterfeeling, dass es heute meiner Meinung nach nicht mehr gibt, dass man am ersten Tag des Filmes dabei ist und dass man irgendwie Geschichte schreibt, oder zumindest an einem Ereignis von weltgeschichtlicher Bedeutung teilnimmt. So, Vorschau fängt an... Hmm, irgendwelche Filme, die mir im Moment völlig am Arsch vorbei gingen, ich wollte Indy sehen!!!!!

Dann gings los, die erste Szene in der Area 51 war auch toll und es ging auch noch eine Weile lang toll weiter. Doch, dann.... *hält inne und holt tief Luft* .......spielten sich entsetzliche Szenen ab.... "Shia LaPuff"...... "Henry Sr. und Marcus Brody sind tot und das wird nur am Rande erwähnt"....... "Aliens"...... "Indy ist Vater und hat es nicht gewusst"..... Nein, das war nicht mehr Indy, das war... ein Monster.... Die Ausgeburt der Hölle.... Verstörend... Grauenhaft... Ekelhaft......

Ab ca. der Hälfte (ich weiß es nicht mehr genau, da ich diesen "Film" seit dem nicht mehr gesehen hab) wartete ich nur auf den Abspann und versuchte diese schrecklichen Bilder zu ignorieren, doch ich konnte nicht und aufstehen und rausgehen kam für mich nicht in Frage.

So, Abspann fängt gerade an, ich und meine Freunde haben scheinbar gleichzeitig den selben Gedanken: Raus hier! Und zwar schnell! In die Freiheit!.... Fluchtartig verließen wir das Kino, gingen zur nächsten Tankstelle und holten uns ein paar Bier sowie Zigaretten um irgendwie über dieses Verbechen an der Filmkultur hinwegzukommen, doch es hat nicht geholfen.

Wir sprachen miteinander und beschlossen für uns: Indiana Jones ist und bleibt eine Trilogie, dieser Schund darf nicht dazugehören!!!

Deswegen gebe ich auch ohne schlechtes Gewissen Null Punkte für diesen Unsinn, denn das ist nicht der Indiana Jones, der mir noch bei tausendmaligem Anschauen so viel Freude beschert hat!!! Das ist eine Perversion und Unverschämtheit, die ihres Gleichen sucht. Ein richtiger Hassfilm, bei dem ich eine Indizierung mit anschließender Beschlagnahmung und Vernichtung der Restbestände ausnahmsweise sogar begrüßen würde!

PS: Da gibts eine South Park Folge, die mir aus der Seele spricht...

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Eraserhead 23

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"hatte noch ne kleine rechnung mit Lao Che offen" : D


Schofferhofer

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Indi-zierung...


psuch

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Bewertung4.5Uninteressant

Nur das wesentliche: Man, war der kacke!

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cobst

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Bewertung4.5Uninteressant

Wow.. ich wurde immer enttäuschter... Bis 1h vor Ende hätte es noch ne 5,5 gegeben. Dann kamen Riesentermiten mit Höhlensystemen für Menschen und Elvis-Affen... also runter zur 5,0... nun ja dann kam ein Alien-Raumschiff und eine Hochzeit... Also BITTE!

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blueStrawberry

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Bewertung3.5Schwach

Also der vierte Teil kommt nicht im geringsten an die Vorgänger ran...Ich habe von Spielberg mehr als nur ein paar Killerameisen und einem Ufo erwartet. Schade, man hätte es einfach bei der Trilogie belassen und nicht noch, wie bei so vielen anderen Trilogien, was hinterherschmeißen sollen.

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T-Rex

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

meine 200 bewertung..eine würdige fortsetzung...leider von vielen dummköpfen nicht richtig bewertet

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TheAvenger68

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Über 200 Filme mit einer 10 zu bewerten grenzt schon an Realitätsferne ! Er kapiert den Sinn dieser Seite ( Moviepilot ) nicht !


nerdkiller

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Ein bisschen lustig finde ich es schon, wenn er jeden Film als Meilenstein bezeichnet. :D


HxC_Moe

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Bewertung6.5Ganz gut

Nuja, hätte schlimmer sein können oder?

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White_Tip

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das wärs gewesen hahahaha!


A.V.

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Das absurde ist, dass das vielleicht sogar cooler geworden wäre xP


emotionfreak

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Die Indianer Jones Filme hatten in jedem Teil den gleichen Stil, und doch jedes Mal wieder unterhaltsam, aber jetzt beim vierten Teil für mich doch ausgelutscht. Alle Teile für mich unterhaltsame Actionkomödien, über die man nicht viel reden oder schreiben muss, da sie zur einfachen Unterhaltung da sind. Aber auch bei einfacher Unterhaltung, stößt mir, der ich ein Semnar als Drehbuchautor absolviert habe, auf, dass sich das Verhältnis zwischen Vater und Sohn auf einmal bessert, ohne dass es eine Erklärung dafür gibt.

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the assassin 666

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich mag Harrison Ford, George Lucas unD Steven Spielberg wobei ich jetzt nicht der größte Fan von allen genannten bin, aber ich mag sie. Auch den Filmcharakter Indianna Jones finde ich irgendwie sympatisch aber der neue Film gefällt mir nicht so besonders.
Mehr Hektik als früher, zuviel auf einmal (Aliens, böse Russen, Killerameisen usw)
aber leider viel weniger Charme. Ich war noch nie so ein Fan von Popcornkino und von großen Hollywoodspektakeln. Aber deas ist halt meine Meinung, viele andere sehen das anders wasman oft an deren Einspielergebnissen sieht..... :)

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the assassin 666

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Finde ich nicht......:) ..... gar nicht........


lieber_tee

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verkanntes Spät-Meisterwerk vom Meister und der Reihe;)


xXIzeXx

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Bewertung6.5Ganz gut

Wohl definitiv der schlechteste Teil. Das Drehbuch sollte mehrfach umgeschrieben worden sein und wenn ich das resultat aus diesem Drehbuch sehe möchte ich gerne wissen wie besch*** die Drehbücher davor waren und außerdem ein großer Schwachpunkt dass man hier sowas wie Gefahr in diesem Teil sogut wie garnicht verspüren und der Film zu viel CGI enthält aber die Produzenten vorher meinten "wir benutzen nur CGI wenn es nötig ist" , pah... aber immerhin es ist Indi!

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Ändy

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Bewertung2.0Ärgerlich

Zum heulen. Als ob Lucas und Spielberg ihre grandiose Original-Trilogie mit Absicht Schaden zufügen wollen. Indy und Aliens? Nein, nein, nein! Dazu blasse Bösewichter, schrecklichste CGI und die Kühlschrank-Szene. Obwohl, die Affen-Tarzan-Szene und das Raumschiff am Schluss waren eigentlich noch schlimmer. Und Indy? Tritt selbst kaum in Aktion, sondern trottelt einfach brav den Ereignissen hinterher. Dabei macht Harrison Ford mit Hut und Peitsche eine passable Figur.
Nur einmal kommt echtes Indy-Feeling auf: Bei der Verfolgungsjagd auf dem Motorrad, die in der Uni-Bibliothek endet. Dafür und für das Wiedersehen zwei Gnadenpunkte.

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A.V.

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Bewertung1.0Ärgerlich

Nein, einfach nein!!!

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koipokljuiko

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Bewertung2.0Ärgerlich

Das Kind, der Fan, hat sich verändert. Das Kind, einst begeisterter Kindergarten- oder Grundschulfantast, ist erwachsen geworden, aber das will man nicht einsehen. Mit aller Macht stemmt man sich und das Schild des ewig ironischen Archäologieinfantilismus gegen den Wechsel. Indiana Jones hat der zu sein, der er schon immer war und als den wir ihn schon immer gesehen haben. Da wird eben in der Kiste der noch ungenutzten Fortsetzungsplots gekramt, einzelnes ausgeschnitten und zum pseudovergnüglichen Eightiestrash mit durchgeknallten Russen und - was sonst – mystischen Mayas (oder waren es doch die Azteken?) zusammengebastelt. Indy ist eigentlich wieder Professor aber irgendwie hat in ihm der Entdeckerdrang (also: Produzentendrang) den Wunsch nach neuen Schätzen (also: Einnahmen) geweckt, denn er nimmt erst höflicherweise und schließlich dankend den neuen Ü-60-Kletterkursleiterposten an. Fehlt in der Schablone der 20-Jahre-danach-Sequels nur noch der frische Wind, diesmal verkörpert durch ShiaLaBeouf, dessen Schmalzlocke mehr Interesse weckt als sein Schauspiel (einer musste ja sein). Auf diese Weise ausgerüstet rast man wieder durch die halbe Welt und mit bösen Kommunisten auf den Fersen durch eine „Burn all Reds“-Veranstaltung, schießt und schwingt sich durch Schluchten, versinkt im Regenwaldtreibsand, löst Vater-Sohn-Komplexe und lernt schön was über Toleranz gegenüber deformierten Außerirdischen – es sei denn, man ist Russe und so blöd, die Dinger auch noch zu ärgern. Ja, das war fetzig, das war unterhaltsam. Ein toller Film, dessen einziger Fehler es ist, scheiße zu sein.

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RoosterCogburn

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Bewertung7.0Sehenswert

"Indiiiiieee !!!"
Der inzwischen 58-jährige Archäologe Professor Henry Walton Jones, jr. lädt das geneigte Publikum zum vierten Kinoabenteuer ein. Wuchtig, geradlinig und über weite Strecken unironisch. So ist der Film zu allererst eine wilde Achterbahnfahrt. Entäuscht aber mit einer merkwürdigen, mysthischen New-Age-Alien Auflösung, die der Reihe nicht gerecht wird. - Übrigens: George Lucas hat ja bereits freimütig über einen möglichen fünften Indiana-Jones-Film gesprochen, in dem der Fokus womöglich auf Shia LaBeoufs Charakter liegen könnte. Harrison Ford würde so etwas wie die Sean-Connery-Rolle aus dem dritten Teil übernehmen. Aber gefällt mir dieser Gedanke wirklich? - Indiana Jones 4 wäre für mich, auch wenn ich den Charakter Marcus Brody vermisse, ein würdiger Abschluss der Reihe.
G'fällt ma guat, buam. Passt scho'.

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lieber_tee

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Egal wie gut/schlecht hier alle den 4. Indie finden über einen 5. von Bashing-Spielberg würde ich mich freuen. So! :D


Hanno Jones

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dito dito dito!
hat einiges gut zu machen ... die frage ist ... wer schaltet vorher den dicken giebrocken aus?


Andy Dufresne

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Bewertung0.0Hassfilm

Danke fürs zerplatzen lassen meiner bedingunslosen Liebe zu Indy, zu Ford, zu Lucas und zu Spielberg, du komplettes Arschloch von einem Film !!!!
Verdrängen reicht bei dir garnicht, du bist so schlecht das man dich abspalten muß und sich selber vorlügen muß "es ist eine Trilogie,eine Trilogie,eine Trilogie, es gab nie einen vierten Teil !!!".
Du hast es fast geschafft das ich angefangen hätte zu Weinen,einfach aus Entäuschung.
Du bist der Antialchemist: Du hast es geschafft aus reinstem Gold im Handumdrehen einen dicken Bollen kontaminierter, übelriechendster und schmierigster Scheiße zu kristalllschädelisiern.
Immer wieder krass wie aus reiner Liebe tiefster Hass werden kann...

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Hanno Jones

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dann sei dir auch dein zu einem gewissen grade verständlicher hass auf IJ IV vergeben ;)


Andy Dufresne

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Danke:D Ich hoffe auch auf einen "Widergutmachteil4", "Rocky Balboa" macht mir Hoffnung", mit dem Film hat Stallone etwas Großartiges,das nie gebührend beendet wurde grandios zu Ende erzählt...Na ja,schau mer mal...


Ragnasha

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich hätte mich ja durchaus zu 'nem Mitleidspunkt durchringen können, nur weil es Indy ist.
Aber der LeBeouf zieht das ganze so runter, dass ich doch wieder bei 0 Punkten ende.

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Training

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Hallo der Film ist von Spielberg? Hast du noch alle?


Ragnasha

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Ich denke ganz gewiss, das ich noch alle habe ;)
Nur zerstört der 4. , mehr als überflüssige Teil, die ganze Indy Story. Mir wäre es lieber gewesen es wäre einfach bei einer Trilogie geblieben.


Neokraid

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Bewertung7.0Sehenswert

http://www.youtube.com/watch?v=B4ZCMBuspsM
fast den Film ziemlich gut zusammen. Einfach genial :D

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Tschoeni

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Bewertung5.0Geht so

Das Problem ist in meinen Augen nicht der 4. Teil sondern die drei vorherigen Teile und die seitdem vergangene Zeit. Wenn man z.B. die ersten Teile in der Zeit des Erwachsenwerdens gesehen hat, dann war das spannend, state of the art und irgendwie cool. 21 Jahre später ist von diesem Gefühl halt nicht mehr so viel übrig. Vielmehr fallen einem nunmehr Logiklücken auf (man ist halt zumindest in Teilen schlauer geworden), Ameisen sind nicht so richtig coole "Monster" und der Außerirdische an sich sitzt in neueren Verfilmungen auch nicht nur dumm in der Gegend bzw. einem verlassenen Tempel herum.
Und so versucht man das alte Indi-Feeling zu erzeugen, ab und zu wird ein Logikproblem weggelächelt und am Ende ist man schon ein wenig enttäuscht.

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et7

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Bewertung4.0Uninteressant

Unterhaltsames Popcornkino, ABER: Atombombe, Aliens, Affenarmee, Killerameisen!!!???

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DrGonzo

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Bewertung2.0Ärgerlich

Da das Schicksal es wohl so gewollt hatte und dieser Film tatsächlich mein 250. Film ist, den ich bewerten werde und es mir bei diesem Film auch ein dringendes Bedürfnis ist, werde ich nun meinen allerersten Kommentar zu einem Film schreiben, auch wenn ich nicht so wortgewandt, wie die zahlreichen User bin, die schon zu hunderten oder tausenden Filmen ihren Senf dazu gegeben haben.

Nun ja, lange Vorrede kurzer Sinn:

Ich habe selten einen Film gesehen, bei dem ich mir gedacht habe: "So ein Quatsch!" (geschätzte 50 mal...) und dies nicht in einem Sinne, dass sich der Film mal zu einem Kultfilm entwickeln könnte, weil er so völlig abstrus ist, dass es schon fast wieder kultig ist, sondern in dem Sinne, dass ich mir denke, wer hat sich nur so einen gequirlten Blödsinn ausgedacht.

Dennoch fand ich den Film einigermaßen unterhaltsam, so dass ich mich nicht zu glatten 0.0 Punkten durchringen konnte und noch wenigstens 2.0 Punkte geben kann.

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