Die dritte Generation

Die dritte Generation (1979), DE Laufzeit 110 Minuten, FSK 16, Komödie, Thriller, Kinostart 14.09.1979

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6.9
Kritiker
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von Rainer Werner Fassbinder, mit Eddie Constantine und Hanna Schygulla

Westberlin 1978. Ein Haufen gelangweilter Aussteiger verübt aus Protest eine Reihe von Anschlägen. Was die Möchtegern-Terroristen nicht ahnen: Sie werden manipuliert. Ein internationaler Computerkonzern nutzt ihre Aktionen geschickt für seine eigenen Zwecke. Der Staat soll gezwungen werden, neue Fahndungscomputer zu kaufen.

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Regie
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Kritiken (1) — Film: Die dritte Generation

Ulrich Behrens

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10.0Herausragend

„Die dritte Generation” ist insoweit – als Farce, als „komische Oper” – zugleich ein Blick in das Bürgertum und in die Geschichte des deutschen Bürgertums. Im Film selbst werden Hinweise gegeben, etwa, wenn Hilde Krieger über die Konsequenzen des feigen Handelns des feigen Bürgertums 1848 (das die begonnene Revolution nur halbherzig unterstützte, um sich dann der Obrigkeit zu beugen) nicht mit ihren Schülern sprechen will. Oder wenn Opa Gast in seiner ganzen Unwissenheit und Unbewusstheit der eigenen Geschichte gegenüber meint, nur regelmäßige Kriege könnten die Menschen wieder daran erinnern, die Werte (welche eigentlich?) zu schätzen.

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Kommentare (7) — Film: Die dritte Generation


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the traveler

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Bewertung10.0Herausragend

Mein Name ist David Grünbaum.
Dialog Fernseher Monolog Musik alles durcheinander durcheinander.
Klingel an meiner Tür, wenn dir langweilig ist. Wenn du Edgars Vater bist dann jagen wir es in die Luft. Wir brauchen Geld. Fernseher redet redet redet Wer schreit hat Unrecht.
Habe großen Schwanz.
Meine Schwiegertochter, ist schön, die ich flachlege.
Ohne Krieg und Bomben alles langweilig. Warum sollen wir das machen? Wir brauchen Geld.
Plattenladen TV Untergrund Interview Frank und Ilse.
Das Kapital hat den Terror erfunden um den Staat dazu zu bringen es besser zu schützen.
Es ist meine Pflicht alles zu wissen.
Das erinnert mich an einen Film. Ich weiß nicht mehr, wie er hieß. Mir ist nur die Szene in Erinnerung geblieben, wo der Fernseher läuft. Die dritte Generation. Was? Der Name des Films. Achso. Paul ist tot.
Mache alles außer s/m. Ich heiße David Grünbaum geboren am 17.02.1948 in Berlin, verheiratet, 1 Kind. Ich bin stur wie der Mütze und Edgars Großvater. Edgar ist mein Großvater und mein Vater ist Edgars Sohn. Moment. Edgar ist mein Vater und mein Großvater und mein Vater ist sein Sohn. Nein. Ich weiß die Adresse nicht! Verheiratet und ein Kind. Paul ist verraten worden.
Kopf Kopf Fernseher voll. Bücher und Musik Kopf voll voll Fernseher an und läuft und läuft und läuft.
Der Film hat den Kopf erfunden damit der Fernseher läuft läuft und läuft.

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the traveler

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Ich hab nicht schlecht gestaunt bei dem Wahnsinn den Fassbinder da zelebriert hat. Hat den Begriff der Satire grad für mich auf ein etwas anderes Level gehoben.
oO


FlintPaper

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Ultraguter Film! Das ist doch auch der, mit dem Monopoly Spielen, oder?


Markbln

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gott sei Dank hat BigDi weiter unten schon viel wichtiges und richtiges zu Fassbinders Terror-Satire gesagt:
Ich erlaube mir noch ein paar Ergänzungen:
Fassbinder hatte ein grundsätzliches Misstrauen gegen blinden Aktionismus. In "Die dritte Generation" spürt er dem oberflächlichen selbstgefälligen Charakter eben dieser nach. Die erste Generation waren für ihn die Idealisten der 68er Generation, die die Welt mit Worten und Demos ändern wollte. Die zweite Generation sind Leute wie Ulrike Meinhof, die vom intelektuellen zum bewaffneten Widerstand in die Illegalität abdrifteten. Die dritte Generation ist die, die einfach nur agiert, ohne zu denken, die eigentlich keine Ideologie hat und sich von anderen lenken lässt. (An dieser Stelle kann man sich vorstellen, was RWF von heutigen Phänomenen wie "Piraten" oder "Occupy" halten würde).

Die schrille Satire, die den vermeintlichen Stadtguerilleros in "Die dritte Generation" am Ende die Maske entreißt, kam beim linken Establishment der 1970er natürlich null an. Sie haben Fassbinder als Verräter geschimpft.
Der ganze Dogmatismus machte sich in solchen Reaktionen breit und wirkt bis heute in der Rezeption Fassbinders in Deutschland nach, wo der wesentlich harmlosere Wim Wenders gepampert wird, während ein Genie wie RWF zwar als wichtiger Vertreter des neuen deutschen Films, aber auch immer noch als Skandalregisseur oder zumindest "umstritten" konotiert wird.
Dabei ging es Fassbinder nie um bloße politische Stellungnahme für eine Seite. Wie in vielen Filmen spielen auch hier seine Lieblingsthemen Gruppenzwang, Machtpositionen und Dynamiken innerhalb der Gruppe eine wesentliche Rolle. Auch die Vermischung von Privatem und Politischem zeichnet Fassbinder hier schon ganz früh. Er zeigt diese dritte Generation von Aktivisten, die sich bei ihm aus Sekretärinnen, Verkäufern und Luden zusammensetzen, als Egomanen, die selbst nur instrumentalisiert sind.
Narzissten, als die sie von der Allgemeinheit am Beispiel Andreas Baaders erst Jahre später gesehen wurden, als der wie ein "Popstar" ikonografisch in die Jugendkultur einzog. Fassbinder betont hier knallhart das (vermeintlich) Politische als Teil des Showbusiness. Das hat ihm die Linke nie verziehen.

Eine elementare Stelle im Film trägt folgenden Dialog der Revoluzzer bei der Planung eines Anschlags:
"Wir müssen irgendwie ein Fanal setzen!"
"Was ist ein Fanal?"
"Etwas Erregendes, etwas Aufwühlendes. Ich hab' gedacht, wir jagen ein bedeutendes Bauwerk in die Luft"
"Die Gedächtniskirche!"
"...oder wie wär's mit dem Sender Freies Berlin?"
"Das Schöneberger Rathaus!"
"Das ist es. Ja, genau. Das ist genial!"
"Das will ich machen. Bitte, ich ganz allein!"
"Baust du uns ne schöne dicke Bombe, Karl-Heinz?"
"Wenn du meinst."

That says it all.

Ein wichtiger technischer Aspekt des Films ist die Ton-Bild-Montage. Die sorgfältige und bewusst eingesetzte Montage weiterlaufender, aktueller Fernseh- und Radiokommentare sind ein neues Stilmittel innerhalb des Fassbinderschen Oeuvres, die die Wirklichkeit und Realität in einen neuen Zusammenhang stellen. Der Film ist außerdem fast gänzlich ohne Drehbuch entstanden.
Insgesamt ein ebenfalls sperriges Werk über politische und gesellschaftliche Konzepte, Machtpositionen und Aktionismus, das damals missinterpretiert wurde und heute zu oft nur als "schrill" betitelt wird.

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Brentano

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Fassbinder war sicher eher Aktionist und hatte kaum ein Misstrauen dagegen, gelebt!? (imho)

Er lebte eher spontan und wusste seine Ansichten und Einsichten zu kommunizieren.
Die beschränkten und beschränkenden Vorstellungen, die manche dagegen heute von Terrorismus und notwendiger, gesellschaftlicher Veränderung haben sind darin perfekt eingezäunt, diese Bereiche als Spielwiese für "Zurückgebliebene" (sicherlich zutreffend, wenn naiver Konsumismus dagegen als "Fortschritt" gesetzt wird,..) und pubertäre Träumer zu sehen , ..
Solchen Dafürhaltern kann man nur anraten: lebt eure einzige, die euch von Autotitäten, die ihr anbetet, zugewiesene Freiheit und "geht weiter brav wählen", etwa zwischen Produkt "A und B" und verbleibt in der Hoffnung, das ihr in diesem euch real von allen Seiten einschränkenden System ohne Freiheit-
(ausser ihr arbeitet wacker unter Aufsicht mit und kauft euch danach vom "Erspartem" ein Stück vorgefertigte Freiheit zurück, ausgesucht in bunten Prospekten zu Millionen aufgelegt, ebenso austauschbar und Masse wie ihr es als Konsumenten dessen seid..)
- und Lebenszusammenhang, wenn ihr euch brav anpasst und unterordnet ,"existieren" dürft, bis euer Dasein "von Oben" dereinst, wie eine flackernde Kerze gelöscht werden wird, ... RIP.


DerDude_

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich denke das ich seit "Posession" nicht mehr so verwirrt war.
Was war das ?
Endloslange Dialoge , die fast völlig unverständlich sind ,weil der im Hintergrund laufende Fernseher oft viel lauter als die Dialoge erscheinen. Die Szenenabfolge scheint zu machen was sie will : Ein Ortswechsel folgt dem nächsten und alles passt schwer zusammen. Darsteller ,die erst ganz ruhig erscheinen nur um im nächsten Moment in Hysterie zusammenzubrechen. Dazu kommen dann noch Zwischentitel ala Lars von Trier , die offenbar aus obszönen Zeitungsmeldungen und Toilettenschriften bestehen ,alleinstehend aber wie aus dem Tagebuch eines Geisteskranken wirken.
Was will Fassbinder hier ? Inszeniert er ein erschreckendes Bild einer feindseeligen und alles hassenden Welt voller Idioten und ohne Motivation ? Eine Welt die heute noch aktueller ist als die Welt aus Brazil.
Verammt , allein der Vorspann steht für den ganzen Film : Völlig unkontrolliert , verwirrend , anstrengend und doch lässt mich das Gefühl nicht los das dahinter noch mehr steht.
Defenitiv mehr als einmal sehenswert und der Beweis , das Deutsche doch gute Filme drehen können. Ein echter Mindfuck !

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Markbln

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och bitte, gebt euch doch mal bisschen Mühe, wenn ihr Fassbinder schaut.


BigDi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Es gibt Filme, bei denen reicht ein Satz aus der Storybeschreibung oder auch ein winziges Zitat aus dem Drehbuch, um die Erwartungen in ungeahnte Höhen schellen zu lassen.
Und als man sie zu schauen beginnt und im letzten Moment seine absurden Erwartungen zurückstellt, um nicht doch enttäuscht zu werden, und einen Schokocroissant in die Hand nimmt, um dem erwarteten Ungeheuer mit der nötigen Gelassenheit gegenübertreten zu können, da macht der Film etwas, was einen den Croissant auf halbem Wege zum Mund in der Luft stecken bleiben lässt.
Und zieht es nicht einmal die gesamte Laufzeit durch, sondern schafft es, sich zunehmend zu steigern, bis seine Absurdität die der vorangegangenen Hoffnung erreicht, sie sogar noch um Meilen übertrifft.

Es beginnt mit pulsierenden Anfangscredits, auf die Gaspar Noé neidisch sein könnte, und es endet, wie ein guter Lynch-Film endet: Im (scheinbar!) absoluten Chaos, inhaltlich wie stilistisch wie inszenatorisch, und doch einer eigenen, bitterbösen und furchtbar ehrlichen Logik folgend, welche, ist man in der Lage, sie zu begreifen, einem für kurze Zeit und mit langer Nachwirkung den verrotetten Kern der Welt vor Augen führt.
Dazwischen liegt Gott alias Fassbinder und tut nichts anderes, als den Zuschauer auf der einen Seite zu verwöhnen und ihm auf der anderen Seite die Sichtung zur Hölle im Bildschirm zu machen.
Da gibt es großartige Darsteller - Volker Spengler und Margit Carstensen und Vitus Zeplichal und die kälteste und schönste Frau, die je von einer Kamera betrachtet werden durfte (Hanna Schygulla) - und es gibt Szenen, in denen man durch eben diese vor den Kopf gestoßen wird, durch wildes Geschreie und niemals nachvollziehbare Ausrufe.
Und es gibt scharfsinnige Dialoge, die in die Unendlichkeit scheinen - welche durch die permanente Kakofonie aus Radio- und Fernsehansagen, verstörend-widerliche Hintergrundgeräusche aus dem Nichts und plötzlich auftauchende Musikuntermalung kaum zu hören sind und keine Konzentration der Welt kann einem aus dem überbrodelnden akustischen Chaos befreien.
Ein Chaos, welches nicht Selbstzweck, sondern vielmehr Blick in eine Zukunft, welche vor Informationsübergewicht nicht mehr dazu in der Lage ist, Informationen zu filtern. (wer Chuck Palahniuks "Lullaby" gelesen hat, weiß, was ich meine)

Es gibt Anklänge an das Noir-Genre, wundervoll melancholisch, und Brüche, mittendrin, Ausbrüche unbarmherziger, ekelerregender, verstörender Gewalt, wie man sie niemals erwartet hätte.
Und doch bleibt "Die dritte Generation" in ihrem Herzen, wie schon zu Beginn angekündigt, "Eine Komödie in 6 Teilen um Gesellschaftsspiele voll Spannung, Erregung und Logik, Grausamkeit und Wahnsinn, ähnlich den Märchen, die man Kindern erzählt, ihr Leben zum Tod ertragen zu helfen".
Eine Satire als Tragödie, die nichts anderes tut, als sich selbst auszulachen.
Terroristen als Farce auf zwei Beinen, die sich bei ihren sinnlosen Missionen in die Hose pinkeln vor Angst, die sich als Zirkusleute verkleiden, um dem großen und grausamen Zirkus BRD gerecht zu werden, die nichts wissen, aber alles tun, um...um...um...
Und im letzten Bild, im letzen Lächeln, dort steckt trotz all der Anarchie, welche am Schluss einem Gehirnmassaker gleicht, trotz all der Ironie und des Sarkasmus, in diesem Lächeln steckt doch mehr an politischem und medialem Weltschmerz, als "Network" und "Brazil" zusammen beinhalten.

In Alan Moores "From Hell" wird angedeutet, dass Jack the Ripper das 20. Jahrhundert geboren hat.
Nach Fassbinders vielleicht größtem Zuschauerfeind "Die dritte Generation" möchte man behaupten, dass die RAF und ihre Möchtegern-Nachfolger das 21. Jahrhundert geboren haben.
Wer das Vorwissen aus der ersten Unterhaltung von Peter Lurz und August - "...da hat das Kapital den Terrorismus erfunden, um den Staat zu zwingen, es besser zu schützen..." - während der gesamten Sichtung im Hinterkopf behält, wird verstehen, was ich meine.

Wahrhaftig ein Mephisto von einem Film. Fassbinder selbst sagte dazu: "Ich werfe keine Bomben, ich mache Filme." Fragt sich nur, was davon schmerzvoller und destruktiver ist...

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BigDi

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"You hav a point" ging natürlich an Jenny - Danke @ JohnnyKee. =)


Nutella?!!

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.. dass er dich so schnell, so sehr ueberzeugen konnte.. ich weiß nicht.. entweder brauch ich dafuer noch mehr Zeit/mehr Versuche.. oder es gibt dort einfach nicht viel fasSinierendes fuer mich zu entdecken.


Simonius

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Bewertung3.5Schwach

ein film wo es mir wirklich schwer fällt ihn richtig und dem anspruch des films gerechet werdent zu bewerten. das immer 2-3 tonspuren übereinander gereiht werden macht den film zu einem wirklich nervtötenden erlebniss, hauptsächlich belanglose und komisch geführte gespräche mit einigen teils schwarz humoristisch ausgelegten einlagen legen dem ganzen dann noch einen anstrengenden akzent dazu. die idee des films is gut, jedoch das über fast den ganzen film an den tag zu legen ohne einen wirklichen leitfaden ist auf dauer einfach nur unkreativ, schwer anschaubar und irgednwie auch teilweise fast schon platt. kanns nachvollziehn wenn man diesen film liebt, bei mir hat er leider nur das gegenteil bewirkt

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Skeim

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

ein sehr sehr anstrengender Fassbinder, aber ich liebe diesen Film trozdem

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strangelet

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gekünstelt wirkende Schauspielerei, langatmige Erzählweise und als stetiges Hintergrundgeräusch Radionachrichten aus den Siebzigern - normalerweise ist sowas ein sicheres Rezept für einen grottenschlechten, uninteressanten, geradezu nervtötenden Film. Aber ein Fassbinder kann sich das eben leisten.

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Markbln

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bisschen anmaßend, Brentano. Muss allerdings im Punkt "gekünstelt wirkende Schauspielerei" (was eigentlich ein Anachronismus ist), auch sagen, dass man verstehen muss, dass genau das ein Stilmittel von Fassbinder, der ja vom Theater kommt, ist.


Brentano

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Ja sicher, irgendwie auch bei dir, oder?

Besonders. bez. Filmen und Themen, zu denen sich leider in entsprechenden Stilfragen unzureichend ausgedrückt wird und mit platten, unsäglichen pseudo Argumenten wirkliche Meisterwerke der dt. Filmkúnst (imho) verwässert und desavouiert werden, ... !?

Fassbinder kann sich nicht nur so etwas "leisten", sondern hatte einen Erzähl- und Filmstil, den du einfach nicht verstehst, sag es doch besser so , als etwas derartiges "zu bewerten" und "zu qualifizieren" versuchen, bei allem "Respekt",...!?



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