Die glorreichen Sieben
The Magnificent Seven (1960), US Laufzeit 128 Minuten, FSK 12, Western, Kinostart 24.02.1961
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von John Sturges, mit Yul Brynner und Horst Buchholz
John Sturges’ genialer Kult-Western ist bis heute einer der ganz großen Klassiker der Filmgeschichte, der vor allem durch die hochkarätige Besetzung und die schauspielerischen Höchstleistungen überzeugt. Yul Brynner, Charles Bronson, James Coburn, Steve McQueen, Eli Wallach und Horst Buchholz sind nur einige der vielen Stars, die diesen Film zu einem glorreichen Meisterwerk werden ließen. Jedes Jahr wird ein mexikanisches Dorf von Calvera und seinen brutalen Banditen überfallen und um die Ernte beraubt. Um dem Terror ein Ende zu machen, beschließen die Dorfbewohner, Männer anzuwerben, die sie gegen die Banditen verteidigen sollen. Als Lohn winkt alles, was das Dorf zu bieten hat. Der Abenteurer Chris akzeptiert das Angebot und rekrutiert eine Mannschaft aus sechs weiteren Einzelkämpfern. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, in dessen Verlauf aus den unterschiedlichen Kämpfern eine eingeschworene Truppe wird, die nur noch ein Ziel kennt: Sie wollen das Dorf für immer von der Bedrohung befreien.
Cast & Crew
-
John Sturges
-
Yul Brynner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Chris Adams
-
Horst Buchholz
-
Steve McQueen
-
James Coburn
-
Brad Dexter
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Harry Luck
-
Robert Vaughn
Regie
Schauspieler
-
Charles Bronson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bernardo O'Reilly
-
John A. Alonzo
-
Eli Wallach
-
Vladimir Sokoloff
-
William Converse-Roberts
- Genre
- Klassischer Western
- Zeit
- 19. Jahrhundert
- Ort
- Dorf, Mexikanische Provinz, Saloon, Texas, Wilder Westen
- Handlung
- Bande, Bandit, Bauer, Beschützung, Betrunken, Cowboy, Dorf und Stadt, Ehre, Farm, Freundschaft, Friedhof, Gewehr, Glockenturm, Grab, Hinterhalt, Idealismus, Infiltrierung, Kampf, Klassiker, Lagerfeuer, Leichenwagen, Messer, Mitleid, Pferd, Pistole, Prügel, Revolverheld, Schießerei, Schrotflinte, Showdown, Söldner, Verrat, Verteidigung, Würfelspiel
- Stimmung
- Aufregend, Hart
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Die glorreichen Sieben
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Trailer zum Film Die glorreichen Sieben
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Kritiken (2) — Film: Die glorreichen Sieben
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]„Die glorreichen Sieben“ gilt völlig zu recht als einer der herausragenden amerikanischen Western, der die zugrunde liegende Vorlage in Perfektion in sein Genre transportiert, dabei aber auch mehr als einmal die Fesseln eben jenes sprengt und darüber hinaus wächst. Die Garde der Stars um Brynner, Steve McQueen, Charles Bronsan, James Coburn, Brad Dexter, Robert Vaughn und Horst Buchholz spielt exzellent auf und die Zickigkeiten während des Drehs, bei dem jeder versuchte, allen voran McQueen, den gestandenen Brynner auszuspielen, machen sich alles andere als negativ bemerkbar. Jede Rolle steht jedem Darsteller hervorragend zu Gesicht und ausgerechnet Brynner und McQueen harmonieren bestens miteinander. An knallenden Schusswechseln fehlt es dem Film ebensowenig, wie an markigem Humor, schönen Sets und Kulissen und einer unaufdringlichen kleinen Liebesgeschichte. Das ausgefeilte Drehbuch und Sturges‘ effiziente Regie bringen Geschichte und Charaktere in vollem Umfang ihrer individuellen Bedeutung zum tragen und werden von Elmer Bernsteins triumphaler Musik so gut unterstützt, dass diese sich eine Oscar-Auszeichnung als Best Supporting Actress verdient gehabt hätte. Der Erfolg des Films, der bemerkenswerterweise in Europa begann, führte zu drei Fortsetzungen und einer gleichnamigen Fernsehserie, die allesamt nicht an die Qualität des Erstlings anknüpfen konnten. Das wäre bei der Ausnahmeklasse, mit der man es bei „Die glorreichen Sieben“ zu tun hat, aber kaum anders möglich gewesen, denn einen solchen Geniestreich spielt man für gewöhnlich nur einmal (wenn auch, um Kurosawa nicht zu vergessen, nicht als erster).[...]
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
alanger 2009/09/17 21:00:32
Antwort löschensehr toll geschrieben.
der film ist ja für mich einer DER spätwestern überhaubt und vieles am italowestern hat hier seinen urgrund.
ChristiansFoyer 2009/09/17 21:05:48
Antwort löschenDanke!
Fraglos, der Film ist einer der großen Triumphe des Genres und ist für mich persönlich (wobei ich mich mit Western vor und um 1960 auch nicht wirklich auskenne) sogar DAS Highlight
The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s... The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s...
Kommentar löschenJohn Sturges verewigte sich mit seinen moralisch ungemein wertvollen „Glorreichen Sieben“ zu Recht in den Analen des Amerikanischen Western-Genres. Auch wenn die Idee nur geklaut gewesen sein mag, was einen kleinen bitteren Beigeschmack hinterlässt, so spricht die geschichtsträchtige Umsetzung dennoch für sich.
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AASFRESSER 2010/01/02 23:46:41
Antwort löschendie "Analen" sind dir aber echt gelungen!!!
Kommentare (39) — Film: Die glorreichen Sieben
Kommentar schreibenwerner-holt 2011/12/15 14:01:08
Kommentar löschenTotal überschätzter alter Schinken. Hab ihn in der Mitte erstmal ausgemacht weil er mich so gelangweilt hat, und am nä. Tag weiter gesehen.
Mit heutigen Maßstäben kann man das keinen guten Film nennen.
Die "einsamen Helden" die Bauern verherrlichen total unglaubwürdig und unrealistisch.
Wer will denn heutzutage noch so ein Gutmenschen Gedünkel sehen.
Und dann wie die Schluß sterben, selten so einen schlechten Showdown gesehen.
Ich mag ja Steve McQueen drum hab ich mir den angesehen aber nee... geht gar nicht.
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RoosterCogburn 2011/11/27 20:06:05
Kommentar löschenDer Film “Die glorreichen Sieben” war seinerzeit ein großes Experiment: Konnte das Remake eines Eastern als Western funktionieren? Als er in die US-Kinos kam, wurde er bereits nach einer Woche abgesetzt, so wenig Potential traute man ihm zu. In Europa hingegen wurde der Film ein Hit, so dass er in den USA wieder ins Programm genommen wurde. Am auffälligsten an “Die glorreichen Sieben” sind folgende drei Dinge: die Besetzung, die Musik und die Message. Ein etablierter Schauspieler aus Russland, der eigentlich Regie führen sollte, und weitere sechs Helden die ursprünglich nur Nebenrollen sein sollten. Hierfür wurden Neulinge auf der Kinoleinwand gecastet, die allesamt dank dieses Films den Sprung ins große Geschäft schafften. Die Message des Films ist genreunüblich. In “Die glorreichen Sieben” werden die Helden nicht verherrlicht. Sie sind einsam und unglücklich. Sie sehnen sich nach einem normalen Leben und bringen den Bauern großen Respekt entgegen. Mein Fazit: Ein Meilenstein des Westernkinos. Und das beste Remake das ich je gesehen habe.
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nasenschleuder 2011/07/25 19:33:48
Kommentar löschenArme mexikanische Bauern, die regelmäßig von Banditen ausgeplündert werden, heuern einige Revolverhelden an, um ihr Dorf zu verteidigen - das sieht aus nach dem klassischen Schema „Schurken, Opfer, Retter“ (letztere natürlich zeittypisch gebrochen). Doch warum bleibt ein großer Schauspieler wie Eli Wallach als Oberbösewicht Calvera so blass, wie überhaupt seine Räuberbande nur aus Pappkameraden zu bestehen scheint? Warum nimmt gerade Horst Buchholz unter all den Schauspielern in diesem Film so überproportional viel Raum ein (im Vergleich zur Vorlage stellt ein Kritiker fest: „The character of Chico […] combines two of the samurai, the young love interest and the reckless wild man. Buchholz has the biggest shoes to fill, those of Toshiro Mifune.”)?
Offenbar ist der Film nicht, was er scheint. Ein zweiter Blick legt nahe, dass die Demarkationslinien in Wirklichkeit gar nicht zwischen Banditen, Bauern und Befreiern verlaufen, sondern zwischen den Gruppen „Städter, Outlaws, Bauern“, oder deutlicher: „Zivilisation, Freiheit, Natur“.
Der städtischen Zivilisation wird sofort der Prozess gemacht. Die Anklage lautet: Unmenschlichkeit (dem Indianer wird das Begräbnis verweigert), Habgier (die Toleranz des Bestatters beruht nur auf Gewinnsucht) und Heuchelei (die Städter schimpfen sich Christen, haben aber für die Kirche nichts übrig). Das Urteil: Zivilisation taugt nichts und wird verworfen.
Zu den Outlaws, der Verkörperung der Freiheit: Dass der erwartete Konflikt zwischen Banditen und glorreichen Sieben praktisch entfällt, wird von Calvera selbst beim ersten Zusammentreffen mit Chris klargestellt: Beide Gruppen sind gleich, sie stehen ausserhalb der Zivilisation und der bäuerlichen Dorfgemeinschaft, von der die Sieben doch nur instrumentalisiert werden. Logisch wäre es, sie täten sich zusammen, um gemeinsam das Dorf zu plündern. Dass unsere Helden sich darauf nicht einlassen, scheint im weiteren Verlauf der Handlung hauptsächlich auf Starrsinn und persönlicher Eitelkeit zu beruhen, denn auch die Bauern selbst machen keinen dauerhaften Unterschied zwischen Banditen und Verteidigern, mit denen sie je nach Gelegenheit paktieren, um sie gleich wieder zu verraten. Das böse Wort von der „Freiheit als Einsicht in die Notwendigkeit“, hier wird es beispielhaft vorexerziert: Calveras Bande ist am Ende, sie muss das Dorf erobern oder untergehen; Chris und seine Gefährten haben ebenfalls nichts mehr zu verlieren - besseres als einen Tagelöhnerjob beim Holzhacken hat die Zivilisation nicht mehr für sie übrig. Sie alle tun, was sie tun müssen, ohne Hoffnung auf ein besseres Leben.
Und wer ist nun die dritte Partei im Spiel? Den Bauern werden die üblichen Attribute der Weiblichkeit im Western beigelegt: Geschwätzig, kindisch, wankelmütig sind sie und leicht zu beeinflussen. Dass die Frauen und Mädchen das Dorf erst verlassen haben und nach ihrer Entdeckung nur eine geisterhafte Existenz führen, betont diese Verschiebung der Eigenschaften noch. Man soll aber die Bauern deshalb nicht verachten, wie Charles Bronson als Bernardo den Dorfkindern handgreiflich klarmacht: Sie seien nämlich die größten Helden, da sie als einzige wirklich Verantwortung trügen, trotz eines Lebens in Furcht, den Hungertod stets vor Augen. Der alte Mann, der anfangs mit seinem Rat, die Banditen zu bekämpfen, den Stein ins Rollen gebracht hatte, geht noch darüber hinaus, wenn er am Ende erklärt, dass die Bauern die einzigen waren, die bei der ganzen Angelegenheit gewinnen konnten, denn die Bauern sind ewig, unvergänglich wie das Land, mit dem sie eins sind. Darum ist Chico (Buchholz) die zentrale Gestalt des Films. Als einziger Charakter hat er, der mexikanische Bauernlümmel, für eine Übergangszeit die Fähigkeit, sich frei zwischen allen Gruppen zu bewegen. Er mischt sich unter die Städter, er eifert den Revolverhelden nach und möchte wie sie sein, er schleicht sich sogar unter die Banditen. Doch am Ende tut auch er, was er tun muss; er folgt der "Stimme des Blutes" und bleibt im Dorf zurück. Erst durch Chicos Besinnung auf das vermeintlich Echte und Ewige und seine Entscheidung, als der Bauer zu leben, als der er geboren wurde, wird die anfangs verletzte Ordnung vollkommen wiederhergestellt, mehr als durch den Sieg über die Banditen und den Abzug von Chris und Vin, die der Auffassung des alten Mannes zustimmen: „Nur die Bauern haben gewonnen. Wir haben verloren. Wir verlieren immer.“
Was aber haben die Bauern nun eigentlich gewonnen? Letztlich auch nur die Einsicht, dass sie an die Scholle gebunden sind und alles erdulden müssen, was da kommt, denn irgendwie werden sie es schon überleben, weil das Land überleben muss. Zufrieden bin ich mit dieser Lösung nicht. Die Demontage des alten Westernhelden und des alten Westernschemas ist in den „glorreichen Sieben“ für mein Empfinden kein Befreiungsschlag, im Gegenteil: Absterbende Klischees werden durch längst schon tote ersetzt.
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MikeC. 2011/07/15 21:37:28
Kommentar löschenMehr als eine lauwarme "Cowboytruppe schützt armes Dorf vor böser Banditenbande"- Geschichte ist nicht nötig, um Verrat, Liebe, Angst, Ehre, Pathos, Einsamkeit, uvm. unter einen (Cowboy)Hut zu bringen.
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Nishi 2011/07/16 00:55:35
Antwort löschenSchau dir lieber das Original an :P
Nishi 2011/07/16 00:56:56
Antwort löschenUnd nimm es von deiner "Kein Interesse"-Liste haha
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MikeC. 2011/07/16 09:41:19
Antwort löschenOk! Aber 159 Minuten wieder das gleiche gucken... darauf hab ich momentan eher weniger Lust :D
Nishi 2011/07/16 10:38:55
Antwort löschenUnd das ist nur die Kurzfassung :D
ElMagico 2011/07/03 15:53:21
Kommentar löschenIch war nie wirklich ein grosser Westernfreund, vorallem die typischen US-WildWest-Filme waren mir von jeher suspekt. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel und "The magnificent seven" ist mir wohl einer der liebsten davon. Überrascht war ich, dass der Film kaum etwas von sein Faszination verloren hat, binnen Minuten weiss man ganz genau, was einem als Kind an diesem Film so gefallen hat. Und das beste...dieses Gefühl stellt sich auch abrupt wieder ein.
Dabei gebe es ja soviel Kritikpotential. "The magnificent seven" ist eines der viel gehassten Remakes und dazu noch eines, dass das Original ziemlich verwässert und dessen Tiefe und Opulenz nie erreicht. Aber 1960 machte solch ein Remake wohl noch relativ viel Sinn, da die Verbreitung japanischer Filme sicher noch rech kärglich war, womit dieser Punkt schon mal nicht wirklich greift.
Und obwohl "The magnificent seven" tatsächlich nie die Grösse und shakespearsche Schwere von "Shichinin no samurai" inne hat, mag auch der zweite Punkt nicht als Angriffsfläche dienen. Denn John Sturges Film ist einer dieser Glücksmomente, bei dem alle Elemente ganz gut funktionieren, dazu auch noch hervorragend miteinander harmonieren und somit am Ende ein vollends überzeugendes Ganzes herauskommt.
Man könnte sich jetzt darüber echauffieren, dass keiner der vorhanden Aspekte bis zum letzten ausgereizt wird, dieser Gedanke ist aber hinfällig, da der Film nahezu perfekt ausbalanciert ist und vorallem eines ist: ein riesen Spass!
Er hat schon mit dem Helden-Mythos abgeschlossen, malt nicht mehr nur in den Farben Schwarz und Weiss und gibt somit auch schon ein wenig die Richtung vor, in die sich der Italo-Western ein paar Jahre später entwickeln wird. Auch optisch sind hier schon einige Tendenzen hin zu diesem eher dreckigen Stil zu vernehmen. Das ist alles schon gar nicht mehr so sauber, menschlich wie auch visuell und die Helden sind eben im Grunde auch nur Gauner, die vor ihrer Vergangenheit versuchen zu fliehen. Wo aber der Italo-Western es nicht mehr einsah, ein irgendwie versöhnliches Ende zu bieten, hebt "The magnificent seven" dann doch noch einmal die moralische Fahne hoch, hat aber glücklicherweise kein reines Happy End.
Er ist einfach ein Feel-Good-Movie ohne es wirklich zu sein. Er hat absolut tolle Helden, die so toll sind, weil sie eben nicht diese amerikanische Reinheit verkörpern. Diese glorreichen Sieben sind desillusioniert, aber haben auch kantige Sprüche drauf, sind harte Männer, aber auch warmherzig, sind Vorbilder und doch keine. Und das funktioniert vorzüglich! Wie gesagt, dies ist alles hervorragend ausbalanciert: Drama, Witz und Action werden hier als eines wahrgenommen und ergeben einen völlig stimmigen Film, der nie anstrengt, aber auch in keinem Moment langweilt.
Man fühlt sich einfach gut beim gucken, schwer zu beschreiben. Daher sollte man ihn sich selbst anschauen...denn "The magnificent seven" ist ein guter!
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bondage 2011/07/02 15:26:22
Kommentar löschenIn jeder Szene erkennt man die Vorlage der sieben Samurai wieder, weshalb nur die gute schauspielerische Leistung und der Soundtrack als eigenständig hervorzuheben sind. Eine gelungene Umsetzung der Story ins Westernsetting.
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shadowhunting 2011/06/27 03:56:02
Kommentar löschenDie exakte Übertragung des Originals aus Japan in den wilden Westen ist geglückt, aber der grandiose Erzählstil von Kurosawa kann sich in John Sturges Remake ''The Magnificent Seven'' nicht mit dieser gewissen Prise an stoischer Ruhe und Gelassenheit vollkommen entfalten und wird aus diesen Gründen niemals dem Original ansatzweise qualitativ ebenbürtig sein. 123 Minuten Atmosphäre unterlegt mit herrlicher Musik mit echten Soundtracks der alten Schule, eine gelugene Kameraführung und ein außergewöhnlich auftrumpfender Cast. Eli Wallach, Charles Bronson, Robert Vaughn und SteveMcQueen hatten auch schon 1960 einen relativ beachtenswerten Bekanntheitsgrad und ihr zweifellos hervorragendes schauspielerisches Talent kommt auch in Sturges staubigen Western zum Zuge. Ein mexikanisches Dorf gilt es gegen rücksichtslose Banditen zu verteidigen und die Charaktere werden dem Classic Western gemäß übertrieben menschlich dargestellt und verhalten sich besonders den einheimischen Bauern und ihren Familien sehr sozial gegenüber. Man wird das Gefühl nicht los, dass ''Die glorreichen Sieben'' eine Parodie auf Robin Hood und seine Gefährten aus dem Sherwood Forrest ergeben sollte. Einige Parallelen kann man aus einigen Szenen herauslesen und ist doch erstaunt darüber, dass auch in diesem Fall eine Adaption einer altbewährten Story gezeigt wird. Die Hauptprotagonisten kommen einem so vor wie die grünen Gesellen, die Verbrecher jagen um den Armes Gutes zu tun. Aber bei ihren mitfühlenden Taten sind die dennoch bis an ihres Lebensende Verbrecher. Diese bittere Pille wird in zahlreichen Dialogen immer wieder angesprochen und neben den unterhaltsamen Aktionen und Taten der vielseitig besetzten Gemeinschaft sind die Charaktere mit ihren Gesprächen und Konversationen die große Stärke des Films. Der positive Flair durch die Heiterkeit, Komik und Zuversicht ist sympathisch, aber stellenweise nicht besonders mitreißend und einfühlsam. Das überzogen konzipierte Lagerdenken von schwarzen und weißen Schafen ist mal wieder bestimmend und deshalb wird besonders der Inhalt von ''The Magnificent Seven'' häufig besser dargestellt, als er eigentlich ist. Die Narration ist relativ bescheiden und über weite Strecken hinaus fehlt dem Film die glaubwürdige Umsetzung des eigentlich vorgesehenen Inhalts. Die Ernsthaftigkeit ist leider an zu vielen Stellen abhanden gekommen und es gibt quasi keine einzige Szene, in der richtig packende Dramatik aufkommt, welche für einen Western, der als außergewöhnlich gelten will, doch maßgebend ist. Über diese Schwächen kann man dennoch hinwegsehen, wenn man die schauspielerischen Leistungen des Casts betrachtet, der im Acting, in Sachen Ausstrahlung und Charisma und durch solide talentierte Charakterdarstellung überzeugen kann und dadurch für das Gesamtwerk einige Boni einheimst und somit ''The Magnificent Seven'' ein sehenswerter Western bleibt, der aber besonders im narrativen/inhaltlichen Bereich längst nicht die Qualität und Tiefe besitzt wie Kurosawas ''The Seven Samurai'', aber dennoch stilsicher eine typisch klischeehafte, aber auch ansprechende Handlung serviert.
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xTimmaex 2011/06/14 02:11:49
Kommentar löschenWas bei Kurosawa 4 Stunden lang interessant bleibt, hat mich hier schon nach 20 Minuten gelangweilt. Einer der am meisten überbewerteten Filme aller Zeiten. Und die tolle Musik hat einen viel besseren Film verdient.
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fienum 2011/02/22 11:01:12
Kommentar löschenallein der soundtrack ist die 10 punkte wert
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willy50 2011/02/22 07:40:48
Kommentar löschenDas Beste daran ist der glorreiche Achte. Darum acht Punkte von mir. Ein Hoch auf Eli Wallach !
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cannibal83 2011/02/20 16:15:24
Kommentar löschenJa es ist "nur" ein Remake, aber ein wirklich überragendes. Ich finde den Film sogar besser als das Original von Akira Kurosawa. Das liegt wahrscheinlich daran das "Die glorreichen Sieben" allein schon mit dem Western-Setting mehr meinen Sehgewohnheiten entspricht, der ausserordentliche Cast und die geniale Musik tun dann ihr übriges.
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SamRamJam 2010/11/29 17:17:38
Kommentar löschenEin Film der wahrscheinlich in den meisten 100-must-seen Listen vorkommen dürfte. Da ich mich zwar nicht als Cineast bezeichne aber durchaus als Westernfan war es irgendwie auch immer etwas peinlich diesen hier nicht gesehen zu haben. Aber dank neuester DVD Technologie konnte ich nun doch mal in den Genuß kommen. Hm, nun ja, es gibt Remakes die hauptsächlich den Namen und die Grundidee übernehmen (wie zum Beispiel bei Dawn of the Dead, wo das Remake nichtsdestotrotz eine eigene Geschichte erzählt) und es gibt Remakes die schon fast 1:1 kopiert werden wie hier. Ich fand die sieben Samurai schon nicht wirklich berrauschend, war aber doch überrascht wie punktgleich sich die Story aus dem feudalen Japan ins Westerngenre übertragen lässt. Hier wie da fand ich den ''Jüngling'' am nervigsten der irgendwie nicht so richtig etwas kann aber sich den Revolverhelden trotzdem anschließen darf und die Dorfbewohner anmachen kann, das sie alle Feiglinge sind. Tja, Pluspunkte bekommt der Film auf jeden Fall durch seine Darsteller. Besonders die vier großen Namen (Yul Brynner, Charles Bronson, Steve McQueen und Eli Wallach) können hier glänzen und auf den Putz hauen. Was umso erstaunlicher ist da bei sieben Hauptakteuren plus einem Bösewicht eigentlich meistens irgendein Charakter auf der Strecke bleibt. Aber wie schon beim Original schafft es der Film wirklich jedem seine Screentime einzuräumen (natürlich sind nicht alle gleichwichtig aber immerhin). Am Ende bleibt ein ähnliches Fazit wie bei den sieben Samurai. Ein nettes Filmchen das ich persönlich so nicht brauche, dem ich aber seinen Kultstatus bestimmt nicht absprechen werde. Immerhin habe ich ihn jetzt mal endlich gesehen :)
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Conan Doyle 2010/11/29 11:37:11
Kommentar löschenFrüher war ich von diesem Film einmal sehr beeidruckt. Aber seit ich Kurosawas Meisterwerk "Die sieben Samurai" gesehen habe, bin ich nicht mehr ganz so begeistert. Im Vergleich zum Original wirkt dieser Film doch etwas flach und amerikanisiert. Gemessen an anderen Filmen des Genres aber immer noch herausragend.
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CapitanKnaecke 2010/10/13 14:43:31
Kommentar löschenAlleine der Cast macht dieses Remake der sieben Samurai, das nun im wilden Westen spielt, sehenswert. Edel in seiner Ausführung und über jeden Zweifel erhaben inspiriert dieser Film noch immer ungemein in seiner unvergesslichen Darstellung des Heldentums.
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Filmkenner77 2010/08/09 16:10:36
Kommentar löschenNach wie vor einer der besten Western der Filmgeschichte.
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Kable 2010/06/06 12:39:45
Kommentar löschenDer Film hat Humor, Action, etwas Dramatik und eine tolle Besetzung. Was will man mehr?
Absoluter Kult!
Sollte man gesehen haben.
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Ronon_Dex 2010/05/31 00:21:26
Kommentar löschenmag zwar als einer der besten western aller zeiten gelten...aber ist leider nicht so überragend, wenn man vorher akira kurosawa's "die sieben samurai" gesehn hat, bei dem sich dieser film hier unverschämt bedient und teilweise sogar ganze szenen nur in einer anderen umgebung und mit anderen darstellern kopiert hat.
trotzdem kann der film durch starbesetzung und tolle kameraeinstellungen punkten.
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filmschauer 2010/05/19 21:26:44
Kommentar löschenJohn Sturges wird unterschätzt. Seine Vita hat viele Kriegsfilme und Western aufzuweisen, die zurecht als Klassiker gelten. Doch immer standen die sehr namhaften Schauspieler im Vordergrund, nicht der Regisseur. Dabei war er es, der den Darstellern erst den richtigen Boden und Raum gab, um glänzen zu können. So auch in den "Glorreichen Sieben", der noch heute zu den beliebtesten Western zählt.
Das Aufgebot ist gewaltig: Namen wie Yul Brynner, Steve McQueen, James Coburn oder Charles Bronson dürften jedem Filminteressierten geläufig sein. Hinzu kommen Brad Dexter, Robert Vaughn und schließlich Horst Buchholz, dem heimlichen Star des Films. Diese Sieben haben es mit dem großartigen Eli Wallach als Antagonisten zu tun, dessen Bande es regelmäßig auf ein mexikanisches Örtchen abgesehen hat, um sich jedes Mal reich zu bestücken. Da irgendwann die Bewohner sich zur Wehr setzen wollen, werden die sieben Männer schließlich engagiert, damit dieses Dorf verteidigt wird. Diese einfache Rahmenhandlung wird wunderbar in etwas über zwei unterhaltsamen Stunden umgesetzt. Dabei handelt es sich um ein Remake des Kurosawa-Films "Die sieben Samurai". Amerikanische Neuverfilmungen haben ja heute nicht zu Unrecht einen schlechten Beigeschmack bei der großen Anzahl von oft minderwertigen Produktionen, die in die Kinos kommen. Doch wenn es so respektvoll gemacht wird wie in diesem Fall, bin ich sehr einverstanden mit Remakes, wurde doch ein Samurai-Film auf eine ganz eigene Weise in einen Western übersetzt.
Die Moral spielt in diesem Film eine große Rolle, verfügen die vermeintlichen Helden doch über genug Selbstreflexion um zu erkennen, dass dieses rastlose Leben und Nomadendasein nicht sehr erfüllend sein kann. Das mexikanische Dorfvolk wird nicht wie Haufen Angsthasen dargestellt, sondern als ganz normale Bürger, die Familie und Land schützen wollen. Diese moralischen Vorstellungen werden sogar am Ende selbst angesprochen, was nicht frei von Ambivalenz ist. Nichtsdestotrotz behält der Film trotz einiger blutiger Szenen den positiven und optimistischen Grundton bei. Den humoristischen Part ist zum größten Teil der Rolle des Horst Buchholz zugeordnet. Seine naive und kindliche Sicht und das stets couragierte und smarte Auftreten kommt beim Zuschauer sofort an. Doch eigentlich jeder der glorreichen Sieben bekommt seine eigene kleine Hintergrundgeschichte spendiert.
"Die glorreichen Sieben" ist ähnlich wie "Gesprengte Ketten" ein Sturges-Film, den ich erst bei wiederholter Sichtung richtig zu schätzen weiß. Durch das Cinemascope als visuellen Augenschmaus und natürlich Elmer Bernsteins genialen Soundtrack ist es einfach schwer, dieses Werk nicht sympatisch zu finden.
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Abronsius 2010/04/10 22:27:37
Kommentar löschenAllein schon beim musikalischen Hauptthema von Elmer Bernstein möchte ich dreimal um den Erdball galoppieren.Absolut hochkarätig besetzter Western. Evergreen.
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patcharisma 2010/04/10 22:49:30
Antwort löschenStimmt, seine Musik ist immer schon die halbe Miete...
Redfoxx 2010/03/30 22:25:53
Kommentar löschenBesser eine geklaute Story (Verzeihung: Hommage) super umgesetzt, als eine eigene schlecht verarbeitet. Großartige Story, tolle Schauspieler, geniale Musik von Elmer Bernstein. Toller Film, den ich mir immer wieder gerne ansehe.
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Arakune 2010/04/20 20:48:37
Antwort löschenDu willst mir doch jetzt wohl nicht weismachen, dass das Original von Kurosawa "schlecht verarbeitet" ist, oder?
Der Film ist allerhöchstens ungewohnt für die westlichen Kinogänger (wobei er im Vergleich zu anderen Eastern noch ziemlich westlich rüberkommt), aber doch wohl keinesfalls schlecht.
Es ist ja dein gutes Recht, ihn nicht zu mögen, aber ihn deshalb als "schlecht verarbeitet" zu bezeichnen? Ich bitte dich...
Tut mir Leid, falls dieser Kommentar ein wenig forsch wirken sollte, aber ich bin echt ein wenig wütend gerade.
Redfoxx 2010/04/27 23:46:31
Antwort löschenDa hast Du mich völlig falsch verstanden. Kurosawa ist der Gott des Films. Ich meinte, daß man besser eine geklaute Story super umsetzt, als eine eigene Idee schlecht umsetzt.
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Arakune 2010/04/28 13:11:58
Antwort löschenAchso. Ich dachte, du meintest damit, dass Kurosawa seine eigene Idee schlecht verarbeitet hätte.
Nachdem ich den Text eben ein zweites Mal gelesen habe, weiß ich nun also auch, was Du meintest. Tut mir Leid, habe Dich wirklich komplett missverstanden. Ich bitte um Entschuldigung. ^^
Redfoxx 2010/04/28 18:19:24
Antwort löschenKein Thema. Beim nächsten Mal formuliere ich besser!