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Die glorreichen Sieben

The Magnificent Seven (1960), US Laufzeit 128 Minuten, FSK 16, Western, Kinostart 24.02.1961


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7.7
Kritiker
37 Bewertungen
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7.4
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2992 Bewertungen
67 Kommentare
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von John Sturges, mit Yul Brynner und Horst Buchholz

Die Glorreichen Sieben scheinen die einzige Rettung für ein kleines mexikanisches Dorf. Jedes Jahr wird es von Calvera und seinen brutalen Banditen überfallen und um die Ernte beraubt. In ihrer Not beschließen die Dorfbewohner, Männer anzuwerben, die sie gegen die Banditen verteidigen sollen. Als Lohn winkt alles, was die armen Bauern aufbieten können. Der Abenteurer Chris akzeptiert das Angebot und rekrutiert eine Mannschaft aus sechs weiteren Einzelkämpfern. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, in dessen Verlauf aus den unterschiedlichen Kämpfern eine eingeschworene Truppe wird, die nur noch ein Ziel kennt: Sie wollen das Dorf für immer von der Bedrohung befreien.

Hintergrund & Infos zu Die glorreichen Sieben
Die glorreichen Sieben basiert auf dem Samurai-Klassiker Die sieben Samurai von Regie-Meister Akira Kurosawa. Regisseur John Sturges verlagerte die Geschichte jedoch aus dem feudalen Japan in den Wilden Westen, in die Grenzregion zwischen den USA und Mexiko. Über das Ergebnis war selbst Akira Kurosawa so begeistert, dass er John Sturges ein silbernes Zeremonien-Schwert als Geschenk überreichte.

John Sturges’ Kult-Western Die glorreichen Sieben ist bis heute einer der ganz großen Klassiker der Filmgeschichte, der vor allem durch die hochkarätige Besetzung überzeugt. Yul Brynner, Steve McQueen, Charles Bronson, Robert Vaughn, James Coburn, Eli Wallach und Horst Buchholz sind nur einige der vielen Stars, die diesen Film zu einem glorreichen Meisterwerk werden ließen.

Der Erfolg von Die Glorreichen Sieben führte nicht nur zu einigen Fortsetzungen (Die Rückkehr der glorreichen Sieben, Die Rache der glorreichen Sieben und Der Todesritt der glorreichen Sieben), sondern auch zu dem von Tom Cruise produzierten Remake The Magnificent Seven.

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Cast & Crew


Kritiken (5) — Film: Die glorreichen Sieben

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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7.5Sehenswert

[...] Im Endeffekt sind es die glorreichen Sieben, die einen Idealismus an den Tag legen, der nicht nur für sich allein spricht, aber auch ganz klar höhere individuelle Ziele nachjagt. Ausschlaggebend um sich in dieser Konstellation bewähren zu können, ist es, dass alle Beteiligten der Sieben keine Heldenfiguren sind, dass sie zwar kämpfen, aber dann doch größtenteils mit leeren Händen zurückbleiben und erkennen, dass, trotz ihres Mutes, ihrer resistenten Hartnäckigkeit, jedes Gefecht ihre Opfer einfordern wird – Manche bleiben stehen, andere fallen in den Staub. Wer nun wirklich besser dran ist, steht noch in den Sternen, doch die Freiheit der eh schon desillusionierten Outlaws und ihre Wünsche, ein besseres Leben führen zu dürfen, zeigen sich als Trugschluss und unerreichbar. „Die glorreichen Sieben“ begräbt das Klischee des Heldenmythos nicht, er schlägt die lockere Erde oberhalb der Gräber allenfalls nachträglich fest. [...]

Kritik im Original 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

franticfury

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Sehr schöne Kritik, auch wenn ich den Film bis heute nicht gesehen habe, eben weil ich "Die sieben Samurai" so liebe und deshalb irgendwie ein bisschen Angst habe, Sturges könnte das Original geschändet haben (auch wenn mir jeder sagt, dass es nicht so sei und selbst Kurosawa mit dem Remake ja sehr zufrieden war). Sollte ich mir vielleicht wirklich irgendwann mal ansehen. Jetzt muss ich aber mal ganz kurz den Pedanten spielen: In der Mitte des ersten Absatzes muss es wohl "Die glorreichen Sieben" und nicht "Die sieben Samurai" heißen, oder? ;)


SoulReaver

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Vielen Dank. Ach, schau ihn dir an, selbst Kurosawa fand den hier sehr gut. Wovor musst du da noch Angst haben? Das ist doch Absicherung genug, oder? :)
Fehler ist korrigiert, man kann aber auch durcheinander kommen. :D


kobbi88: Die Drei Muscheln

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9.0Herausragend

„Die glorreichen Sieben“ ist das amerikanische Remake des Films „Die sieben Samurai“ von Akira Kurosawa.
Der Film punktet in erster Linie durch seine hervorragenden Darsteller. Yul Brynner war bereits ein Star, für Steve McQueen, Horst Buchholz, James Coburn, Charles Bronson, Robert Vaughn oder Eli Wallach bedeutete es den endgültigen internationalen Durchbruch. Nur Brad Dexter konnte die Popularität aus diesem Film nicht recht nutzen. Insgesamt ist es enorm schwierig, einen Darsteller als den besten herauszupicken, dazu sind sie einfach als Kollektiv zu stark.
Die Geschichte ist natürlich dieselbe wie im großen Original, überhaupt klopfen die Glorreichen“ sehr oft an die Tür der Samurai, ohne letztlich ganz über die Schwelle zu treten. Wo in Kurosawas Meisterwerk alles sinnvoll, alles schlüssig erscheint, kommt im US-Remake doch die ein oder andere ungeklärte Frage auf. Auch die Charaktere sind meiner Meinung nach nicht ganz so ausgereift. Dazu kommt mir Yul Brynner als Held einfach nicht passend vor. Schon rein optisch nicht.
Aber: das ist Jammern auf allerhöchstem Niveau. Denn im Film kommen tolle Actionsequenzen vor, die Schießereien sind allererste Sahne. Besonders gut tut dem Film auch die Extraprise Humor. Außerdem ist da ja noch die wahnsinnig eingängige Filmmusik. Das Titellied ist solch ein verdammt guter Ohrwurm, einfach fantastisch.

Auch wenn für mich „Die glorreichen Sieben“ nicht ganz an „Die sieben Samurai“ herankommt, ist dieser Film einer der besten Western, die es je gegeben hat. Und das wird auch immer so bleiben.

8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Flibbo: Wie ist der Film?

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6.0Ganz gut

[...] Eine sehr einfache Geschichte mit unklarer Wertevermittlung, tolle Stars, gute Sprüche, nette Schießereien, geschmeidige Kameraarbeit und die wohl schönste Westernmusik, die nicht von Ennio Morricone stammt (vertonte Abenteuerlust in Reinform) machen „Die glorreichen Sieben“ zu einem ordentlichen Western, der solide unterhält, zusätzlich interessant, weil der Film den Cowboy als Heimatlosen und dadurch im Kern tragische Figur herausarbeitet. Der Genrebeitrag wird nie zu den ganz großen gehören, doch die sage und schreibe drei Abklatsch-Fortsetzungen plus TV-Serie verdeutlichen, dass das Konzept einfach gut funktioniert.

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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10.0Herausragend

[...]„Die glorreichen Sieben“ gilt völlig zu recht als einer der herausragenden amerikanischen Western, der die zugrunde liegende Vorlage in Perfektion in sein Genre transportiert, dabei aber auch mehr als einmal die Fesseln eben jenes sprengt und darüber hinaus wächst. Die Garde der Stars um Brynner, Steve McQueen, Charles Bronsan, James Coburn, Brad Dexter, Robert Vaughn und Horst Buchholz spielt exzellent auf und die Zickigkeiten während des Drehs, bei dem jeder versuchte, allen voran McQueen, den gestandenen Brynner auszuspielen, machen sich alles andere als negativ bemerkbar. Jede Rolle steht jedem Darsteller hervorragend zu Gesicht und ausgerechnet Brynner und McQueen harmonieren bestens miteinander. An knallenden Schusswechseln fehlt es dem Film ebensowenig, wie an markigem Humor, schönen Sets und Kulissen und einer unaufdringlichen kleinen Liebesgeschichte. Das ausgefeilte Drehbuch und Sturges‘ effiziente Regie bringen Geschichte und Charaktere in vollem Umfang ihrer individuellen Bedeutung zum tragen und werden von Elmer Bernsteins triumphaler Musik so gut unterstützt, dass diese sich eine Oscar-Auszeichnung als Best Supporting Actress verdient gehabt hätte. Der Erfolg des Films, der bemerkenswerterweise in Europa begann, führte zu drei Fortsetzungen und einer gleichnamigen Fernsehserie, die allesamt nicht an die Qualität des Erstlings anknüpfen konnten. Das wäre bei der Ausnahmeklasse, mit der man es bei „Die glorreichen Sieben“ zu tun hat, aber kaum anders möglich gewesen, denn einen solchen Geniestreich spielt man für gewöhnlich nur einmal (wenn auch, um Kurosawa nicht zu vergessen, nicht als erster).[...]

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s... The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s...

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9.0Herausragend

John Sturges verewigte sich mit seinen moralisch ungemein wertvollen „Glorreichen Sieben“ zu Recht in den Analen des Amerikanischen Western-Genres. Auch wenn die Idee nur geklaut gewesen sein mag, was einen kleinen bitteren Beigeschmack hinterlässt, so spricht die geschichtsträchtige Umsetzung dennoch für sich.

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AASFRESSER

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die "Analen" sind dir aber echt gelungen!!!



Kommentare (62) — Film: Die glorreichen Sieben


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damian.thorne.3

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Kult Klassiker und ohne darüber diskutieren zu müssen einer der Besten Western die je gedreht wurden. Allein schon die Besetzung mit: Yul Brynner, Steve MC Queen, James Coburn, Robert Vaughn, Charles Bronson, Eli Wallach und Horst Buchholz war Hervorragend. Ein Film über ein Mexikanisches Dorf das regelmäßig zur Erntezeit von Banditen unter der Führung von Calvera ausgeplündert wird und deshalb als Hilfe 7 Revolverhelden anheuert, die als Gegenleistung pro Mann jeweils 20 Dollar und freie Verpflegung erhalten. Jeder der Pistoleros hat ein anderes Motiv. Währen Chris und Vin gespielt von Brynner und MC Queen es aus einer Art von Hilfsbereitschaft tut es Chico gespielt von Buchholz aus Eifer in die Fußstapfen von Chris zu treten. Harry gespielt von Brad Dexter vermutet einen Goldschatz in dem Dorf, Lee gespielt von Vaughn tut es um dem Gesetz zu entliehen, da er zwei Brüder erschossen hat und deshalb Steckbrieflich gesucht wird. Ein Western der wirklich alles bietet was man erwartet, außer Indianern vielleicht und einem Duell Einer gegen Einen vielleicht, aber sonst nicht knausert. Eine Sehr Gute Story, gute Dialoge, Schießereien, Dramatik, Harte und Blutige Szenen für einen Western von 1960, eine kleine Romanze zwischen Chico und Petra, einer Bewohnerin des Dorfes die anfänglich noch feindselig gegenüber den 7 Revolverhelden gewesen ist, wunderschönen Kulissen an Original Schauplätzen in Mexiko gedreht und einem Hervorragenden Soundtrack der Geschichte geschrieben hat. Obgleich der Film ein Remake des Japanischen Klassikers: "Die Sieben Samurai ist", hat er diesen aber, was den Internationalen Erfolg betrifft, weit in den Schatten gestellt, was wohl auch daran lag das Filme über Samurai und speziell Japanische Filme damals International noch nicht so gefragt waren. Abgesehen von der Geschichte über Banditen die ein Dorf ausraubten, war auch das Ende, das nur Drei überlebten hier in Szene gesetzt worden, oder die Szene als einer der Samurai besoffen zu den anderen kam und obgleich zunächst abgelehnt wurde, später doch noch sich ihnen anschließen durfte, genau wie bei Chico gespielt von Buchholz, auf den man aber gleich Zwei Charaktere übertragen hatte, nämlich den von Katsuhiro dem jüngsten unter den Samurai und den von Kikuchiyo gespielt von Toshiro Mifune. Oder das Zitat am Ende von Brynner das die Farmer die eigentlichen Gewinner seien war von Akira Kurosawas Meisterwerk übernommen worden. Genauso wie das einer der Samurai sich mit Holzhacken sein Brot verdiente war im Western auf den Charakter Bernardo, der von Bronson verkörpert wurde übertragen worden, sowie auch ein Scheinduell zwischen einem Samurai und einem Mann der nicht glauben konnte das er verloren hat und deshalb den Samurai zu einem echten Kampf aufforderte, der dem Mann das Leben kostete wurde in "Die Glorreichen Sieben" von Britt, gespielt von Coburn und Wallace gespielt von Robert. J Wilke ausgetragen. Ein Geschichte die auch noch weitere Male etwa in "Sador - Herrscher im Weltraum" oder "Die Sieben Glorreichen Gladiatoren" neu verfilmt wurde, ohne aber auch nur annähernd an diese beiden Filme, also "Die glorreichen Sieben" und "Die Sieben Samurai" anknüpfen zu können.

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Moviegod

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein großartiger Western mit super Soundtrack und durchweg sympathischen Helden, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die bekannte und spannende Handlung wurde mittlerweile schon oft kopiert, aber in ihrer Qualität nie erreicht.

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Swan

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Bewertung10.0Herausragend

Einer der Filme die ich mir an Feiertagen oder am Weekend reinziehe wenn sonst nichts in der Kiste läuft.Allein schon die Filmmusik von Emer Bernstein.FUCK..Gänsehaut.
Und wenn am Ende Yul Brynner und Steve Mc Queen davonreiten denk ich mir..Thanks to John Sturges for a great Western.

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lieber_tee

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Story könnte kaum einfacher sein. Verzweifelte mexikanische Dorfbewohner, ausgeblutet durch lokale Banditen, heuern eine Gruppe von fast ebenso verzweifelten Revolverhelden an um ihr Hab und Gut zu verteidigen.
Mit prominent, typengerecht gecasteten Schauspielern lässt John Sturges die "Sieben Samurai" durch das farbige Kino der US-60er Jahre reiten, ebnet den Weg für das später folgende Spagetti-Genre. Die traditionelle Western-Prämisse bekommt Brüche. Denn wenn auch große amerikanische Gründungsmythos-Werte wie Ehre, Tapferkeit, Liebe, Aufopferung, Stolz, Familie weiterhin romantisch verklärend, heroisch propagiert werden, so schleichen sich von Anfang an düsterer Realismus, Tragik und Verbitterung in das Testosteron-geprägten Cowboy-Ideal. Die Prärie ist nicht gut und böse, Opfer können Täter oder andersherum sein.
Sieben gestörte aber tödliche Typen auf ihren staubigen Weg zur Läuterung. Aus der nicht zivilisierten Stadt kommend finden sie bei Mutter Natur, bei den Bauern ihren Seelenfrieden, ihre Menschlichkeit. Sie sind Söldner mit schlechtem Gewissen, leben nach ihren eigenen Regeln, auf Kosten anderer. Im Kampf um moralisches Recht werden sie von ihrem Individualismus gereinigt, finden sinnstiftenden, aufopferungsvollen Teamgeist, eine Gemeinschaft. Tun Buße für ihre (selbst-) zerstörerischen Taten.
Die packende erste Hälfte des Films ist präzise, prägendes Archetypen-Kino in Reinkultur. Der weitere Verlauf verplätschert, trotz starker Momente, in ein salbungsvolles und verkitschtes Drama mit überraschend hausbackender und unspektakulärer Action. Das platte Frauenbild, die entsprechend oberflächliche Liebesgeschichte, die Idealisierung von Land und Leute mit folkloristischen Tanzeinlagen nehmen den Drive heraus, treffen auf theatralisches Abschießen und Umfallen von un-bedrohlichen Pappkameraden. Der böse Bandenführer wirkt wie eine harmlose Witzfigur. Dazu schweißt sich ein geohrwurmte Score von Mr. Bernstein in den cineastischen Kult, dieser wirkt aber auch oftmals unangemessen beschwingt zur gezeigten Tragik und Grausamkeit.
Der Streifen ist eine prägende Sonntagabend-TV-Kindheits-Erinnerung. Ein Grund warum ich als cooler Revolverheld jahrelang zum Fasching gestolpert bin. Der "größte Western aller Zeiten" ist er allerdings nicht, da blättert Lack von 50 Jahre Filmgeschichte ab. Ein sehenswertes, nostalgisches Erlebnis bleibt er aber für mich immer noch.

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Kamell

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Brynner. Noch viermal schlafen bis zum Wochenende.


lieber_tee

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:))


Cupio

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Bewertung10.0Herausragend

Eine Geschichte um Selbstfindung und den Weg als Ziel, wie sie das Leben (in weitläufigen Variationen ^^) nur allzu oft schreibt: Eine Gruppe beinharter aber verkrachter Existenzen wird von armen Schluckern um Hilfe gebeten, obschon lediglich eine mickrige Belohnung winkt. Die Motive im Einzelnen, aus denen heraus die Revolver(anti)helden dem geknechteten, mexikanischen Dorf im Nirgendwo quasi für lau zur Rettung eilen bleiben dem Zuschauer zunächst verwehrt.
Erst nach und nach offenbart sich ein für einen amerikanischen Western dieser Zeit ungewöhnlich sensibles und nachvollziehbares Psychogramm der Protagonisten um "Chris" (Yul Brynner) und unterhöhlt auf nicht subversive Weise das bis dato in Hollywood vorherrschende Bild des furchtlosen, um jeden Preis rechtschaffenen, omnipotenten und weitgehend kugelsicheren Gunslingers.
Jeder der "glorreichen 7" findet auf dem aufopferungsvollen Weg zum Beschützer der Schwachen auch sich selbst...und für so manchen endet der Weg mit dem Erlangen dieser Selbsterkenntnis.
Dem Begreifen, daß jeder Mensch das Gute und Sehnsuchtsvolle in sich bis zu einem gewissen Grad verleugnen kann - aber oftmals instinktiv und mit gravierenden Folgen in die Fallstricke eben jener menschlichen Anwandlungen gerät, die er durch Zynismus und Gleichgültigkeit zu ersticken versuchte.
Und natürlich dem folgenschweren Begreifen, daß ein Krieger, egal in welcher Gewandung, immer ein Krieger bleiben wird - und diesen Weg "wie ein Baum, der sich nicht mit dem Winde biegt" bereitwillig oder nicht zu Ende gehen muß!
Das macht Sturges "magnificent 7" in ihrer tiefverwurzelten Unsicherheit über ihre eigene, moralische Positionierung ebenso menschlich wie ergreifend - und absolut unvergesslich!

"Der alte Mann hatte Recht - nur die Farmer konnten gewinnen. Wir haben verloren! Wir verlieren immer!"
- Chris -

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Val Vega

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein mexikanisches Dorf bedroht von einer Übermacht von Banditen. Sieben selbstlose Rächer der Hilflosen schreiten zur Tat und helfen den Bauern in ihrem aussichtslosen Kampf. Was für eine grandiose Handlung, was für eine leider viel zu schwache Umsetzung. Zu der damaligen Zeit muss „Die glorreichen Sieben“ einer DER Western überhaupt gewesen sein, doch spätestens seit dem magischen Jahr 1964 gilt eine ganz andere Messlatte für alles was im wilden Westen spielt. Denn die dreckige Welt des Italowesterns ist einfach um einiges realistischer Gezeichnet und bietet viel mehr Platz für Epik. Dort kämpfen harte Männer wie harte Männer und krepieren elendig. Etwas, dass mir im klassischen amerikanischen Western einfach fehlt! So auch in diesem Klassiker.

Der Anfang des Films gefällt mir ganz gut, wenn Yul Brynner und Steve McQueen die Truppe zusammenstellen und die verschiedenen Charaktertypen um sich versammeln mit denen sie sich der Übermacht stellen. Leider haben aber all diese Figuren dann doch noch zu wenig Tiefe und Hintergrund. Cool würde ich finden, wenn sie alle dreckige Schurken wären und nicht für das Recht der Einwohner kämpfen, sondern nur für Gold und Belohnung!

Die Actionszenen sind für die zeit des Films erstaunlich sauber umgesetzt und machen immer noch Spaß. Auch einen deutschen inmitten dieser amerikanischen Männer, in denen die Evolution geradezu gipfelt, zu sehen ist ganz cool, auch wenn sein Schicksal am Ende viel zu sauber und schön ist.

John Sturges schafft es dann jedoch das zentrale Thema des Films, den Mut, noch einmal sehr schön in die Mitte zu stellen und er stellt auch die Frage was Mut denn eigentlich sei, was Charlie Bronson (Notiz an mich: Ich sollte wieder Mal „Spiel mir das Lied vom Tod“ gucken) ganz gut in seiner Ansprache an die Kiddies ausdrückt.

„Zwischen Tapferkeit und Größenwahn gibt es einen Unterschied!“

Ja, leider gibt es auch einen allzu deutlichen Unterschied zwischen dem klassischen amerikanischen Western und dem krassgeilen Italowestern. Wäre die glorreichen Sieben ein Italowestern von Sergio Corbucci, so wäre er tatsächlich ein Meisterwerk. John Sturges jedoch verzettelt sich im Cowboy-Kitsch und bedient alle Klischees des Genre, jedoch nicht genial und raffiniert wie ein Tarantino, sondern unbeholfen und uninspiriert. Das musikalische Thema des Films sagt schon so einiges über den Streifen aus und bringt die Grundstimmung des Filmes gut auf den Punkt. Ich bleib beim Italo!

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EvertonHirsch

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Die (also die wirklich Großen) haben ja auch jeden überholt


Val Vega

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Absolut.


Alienator

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Bewertung9.0Herausragend

Einer der besten Western

Ich bin nun bei Leibe kein großer Westerngucker. Aber es gibt so einige die ich mir sehr gerne ansehe. Dazu gehören selbstredend die beiden „Leone“-Trilogien, einige von Corbucci, Sam Peckinpahs grandiose Abgesänge, ein wenig die „Spencer/Hill“-Streifen (soweit man die als Western bezeichnen kann) und ein paar der Neo-Western der heutigen Zeit. Und dieser Film gehört für mich zu den zeitlosen Filmen, die man stets ansehen kann und immer was Neues entdeckt. Obwohl das Setting im „wilden Westen“ angesiedelt ist, ist es kein wirklicher Western. Er könnte überall spielen. Nicht umsonst ist das Original ja auch aus Japan und spielt ebenfalls in einer anderen Kultur. Was diesen Film aber besonders macht ist seine Universalität. Es geht hier um eine grundlegende Moral des Outsiders. Eine selbstauferlegte Pflicht zur Hilfe der Unterdrückten. Es geht hier um die Überwindung selbstgerechter Empfindlichkeiten zum Wohle derjenigen, die sich nicht helfen können und unterdrückt werden. Es ist ein Revoluzzer-Film ohne Revolution. Er hilft den Schwachen um die Ungerechten zu schwächen. Das dabei Gewalt zum Einsatz kommen muss, ist zwar tragisch, aber notwendig. Ob sich das deshalb gerechtfertigten lässt sein dahingestellt und lässt zum Nachdenken anregen. Insofern ist dieser Film (dessen Entstehung 1960 ist) schon der Vorreiter des Abgesangs der klassischen Westernhelden a la John Wayne und Konsorten. Auch wenn hier vieles noch hochpoliert wirkt (so die sauberen Helden, zumindestens zum Teil, oder die schönen Tode, die so melodramatisch sind) ist es inhaltlich doch bereits der Beginn der Demontage des Westernmythos welches in den „Leone“-Western seine Perfektion fand. In diesen wird der Tod unschön gezeigt, die Helden sind noch desillusionierter als hier gezeigt. Aber hier fing es langsam an das auch Hollywood sich über sein selbst geschaffenes Genre Gedanken macht. Das das schwierig war, den Zuschauer das zu zeigen, zeigt die Tatsache, dass der Film nach Erscheinen erst ein Flop in Amerika war. Dann kam er nach Europa, wurde ein Erfolg und dann wieder zurück in Amerika begann sein Siegeszug. Das amerikanische Publikum war zu sehr verwurzelt in seinen Heldenmythos des Westerns, dass eine Demontage zunächst unmöglich erschien. Dann, auch durch die „Leone“-Western kam der langsame Umbruch. Das „New Hollywood“ machte auch beim Western nicht halt. Und während Peckinpah die Gewalt als exzessives Element der Demontage benutzt, lässt Sturges hier seine Protagonisten in scharfen kurzen Dialogen genau das sagen, was diesen Abgesang einläutet. Die letzten Worte von Yul Brunner, der königsgleich reitet, spricht, guckt und geht in diesen Film lauten: „Der alte Mann hatte Recht, nur die Farmer konnten gewinnen, wir haben verloren! Wir verlieren immer!" Das in einen amerikanischen Western zu sagen ist revolutionär. Die Helden sind keine. Sie sind verletzbar. Sie sind die Antihelden. Die Helden sind die anderen, die armen Bauern, die Arbeiter. Das wird auch häufig thematisiert im Film. Und genau das macht diesen Film so zeitlos. Es sind die Helden die keine sind. Und die Helden die unentdeckt bleiben. Nur bis zum Schluss um als einzige zu überleben. Der Film lebt von seinen kurzen Dialogen und seinen Darstellern. Das sind die Elemente dieses Films. Die Action ist eher mäßig gestaltet und unterwirft sich den Regeln des Genres. Was den Film ausmacht sind die Darsteller. Alle, von Brunner über den noch jungen Steve McQueen (King of Coolness), von Charles Bronson bis James Coburn, von Elli „Ich bin ein verdammt guter Bösewicht und steigere mich noch in „Zwei glorreiche Halunken““ Wallach bis Robert Vaughn. Jeder gibt hier sein bestes durch Minimalismus. Nicht die großen Gesten sind es die den Darsteller ausmacht. Es sind die kleinen Sachen. Die kurzen Blicke, die Fingerzeige, aber die kleinen Sachen. Und die Karrieren der Jungs (außer Brunner) begannen ja erst nach den Film so richtig.
Man könnte noch Stunden schwärmen, aber dieser Film ist eben zeitlos und inspiriert bis heute Filme. Und das soll ihn erstmal einer nachmachen.

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FrEAk0

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There will be Blood, American Gangster, In the Line of Fire und den hier.
Klar ich werd den nächste Woche kommentieren.


Alienator

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Alle vier gute Filme. Dann viel Spass beim Sehen und kommentieren!


Spearman

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Klassiker, den man (anders als die drei Nachfolgefilme) gesehen haben muss. Warum muss die Hauptperson nur "Chris" heißen. Das passt für meinen Geschmack nicht in einen Western. Manchmal fand ich diese Lehrerhaft überlegene Art von Chris auch etwas nervig. Ansonsten aber sehr schönes Remake der sieben Samurai.

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung7.5Sehenswert

SO und nicht anders sieht ein guter Western aus!

Klar, ein bisschen Verschnitt ist schon dabei, wenn die Actionszenen über 50 Jahre auf dem Buckel haben aber der Streifen hat heute noch mehr drauf, als die meisten anderen aktuellen Genrevertreter!

Die Geschichte dieses Klassikers dürfte allen bekannt sein, eine Truppe von sieben Westernhelden mit grundverschiedenen Eigenschaften aber in ihren moralischen Tugenden vereint, die gemeinsam ein kleines mexikanisches Bauerndorf vor einer Übermacht von Verbrechern beschützen.

Idealistische Helden auf der einen Seite und simpel gestrickte Bösewichte auf der anderen!
Ein paar kleine Längen gibt es schon in dieser Story aber die Darsteller sind hier SO unnachahmlich gut un der Westernsoundtrack so zeitlos, dass der Film auch noch in 100 Jahren genial sein wird.
Wie sich hier eine ganze Gruppe von herausragenden Schauspielern gegenseitig an die Wand spielt, sowas hab ich selten gesehen...

Hilfe zur Selbsthilfe, Männer die zu ihren Worten stehen, die für ihre Ideale einstehen und die die Schwachen nicht verabscheuungswürdigen Ausbeutern überlassen!

"Du bist zurückgekehrt in dieses elende Drecksloch, was hat ein Mann wie Du hier zu suchen?.... Was?"

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The Freewheelin Fonda

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Danke dir Everton, Western enwickelt sich momentan zu meinem Lieblingsgenre auch wenn ich noch verdammt viel nachzuholen habe :)


EvertonHirsch

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Ist auch wirklich ein tolles Genre, nur leider von vielen unterschätzt oder zu Unrecht verpönt


_QuintusBatiatus_

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Bewertung10.0Herausragend

Ein Meisterwerk!
Revolverheld Chris hilft mit seinen 6 teils sehr eigenwilligen Freunden einem kleinen Dorf gegen den plündernden Calvera mit seiner Bande.
Gut gegen Böse - schließlich fassen die Farmer Mut und wehren sich endlich gegen ihre jahrelange Unterdrückung.
Einer meiner Lieblingswestern, wobei mir "Die Rückkehr der glorreichen Sieben" noch besser gefallen hat. Dennoch absolut empfehlenswert. Ein gigantischer Soundtrack.

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thoen

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sorry quintusbatiatus: der kommentar galt nicht dir, ich bin in der zeile verrutscht, zum 2x (unübersichtlich zumindest für mich hier.) chaue mir den film erst noch an...

lg! (soviel ist sicher von mir für dich gemeint)!


beast667

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich und meine Liebe zu Western. Das waren noch Zeiten, als man mit Playmobil spielen konnte (mach ich heute noch).......... Da wurden Originalschauplätze nachgebaut. Der Sandkasten zu einer Wüstenlandschaft umgebaut. Hauptsache dreckig. Grossartige Neuinterpretation von den 7 Samurai. Schau ich jedesmal gerne, auch wenn mir der Dreck fehlt. Ein bisschen sauber und glattgebügelt ist die Nummer schon. Aber das ist jammern auf ganz hohem Niveau.

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beast667

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Ich frag mich grade warum jede Star Wars Figur von mir ein Loch in der Brustgegend hat. Gott sind die ausgeleiert und fertig. Hah und 7.95 DMark hat eine gekostet.


EvertonHirsch

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Ich muss gerade wehmütig an meine irgendwann einmal entsorgte Winnetou-Playmobilfigur denken


Copacabanasun

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Bewertung9.5Herausragend

Einer der besten Western der Filmgeschichte. Zu dem Cast muss man nicht viel sagen, spielen alle hervorragend und auch die Inszenierung TOP. Einfach anschauen und die Atmosphäre des Films in sich aufsaugen. Herrlich! :)

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ezemeze

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

In den Szenen in denen Yul Brynner und Steve McQueen gemeinsam im Bild sind, bewegt sich Steve sehr viel um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, Yul ging das irgendwann so auf die Nerven dass er zu Steve gemeint hat: " Hör auf damit oder ich zieh meinen Hut aus, dann schaut dich kein Arsch mehr an." Nette Anekdote.
Fällt mir nur noch die Referenz aus dem Otto-Film mit Amboss ein:
" Das Rohr neigt zu biegen!!! Aaaaaaaaaaaaaa"

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dodo28

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und es war der wahre Start für Steve McQueens Karriere!


EvertonHirsch

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Bewertung9.5Herausragend

Lange Zeit für mich der beste Western. Aber immer noch ganz großes Kino. Ein Film, bei dem von hinten bis vorne eigentlich alles passt. Story, sehr gute Schauspieler, die Musik (vor allem die Musik). Großartig!

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Anonymous1987

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also falls er die sieben meint die wurden in mexico gedreht
und die halunken waren noch kein us film und das lied vom tod war die erste leone us produkton


EvertonHirsch

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Sag ich doch. Dachte erst die Sieben waren gemeint, aber gut, hab mich ja verbessert


uncut123

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Bewertung7.5Sehenswert

wenn die musik mir nicht so ein derben ohrwurm verpasst hätte!!! Yul Brynner seh ich lieber als fiesling(pass einfach besser)Steve McQueen und
Charles Bronson ungewohnt jung aber natürlich nicht minderwertiger in ihrer darstellung...mal sehen ob die fortsetzung auch wss bringt

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Dahmer

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ein zeitloser western ! i love yul brynner,besonders in "westworld"


uncut123

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westworld ist der beste von brynner also die die ich kenne


der cineast

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Bewertung5.0Geht so

Elmer Bernsteins legendäre Musik ist die halbe Miete. Das Ensemble dann die zweite Hälfte. Ein großartiges Staraufgebot hilft einem armen Dorf vor (gar nicht so) bösen Banditen. In der Mitte hängt der Film dann ordentlich durch und anstatt seine Figuren mit Seele zu füllen um über die klitzekleine Geschichte und das etwas zähe Drehbuch hinwegzutäusschen, bedient der Film küchenpsychologische Klischees um auch der letzten Mutti mit ihren Bengeln vor dem Fernseher eine Träne ins Auge zu drücken. Der immer gute Yul Brynner in Verbindung mit dem wortkargen Steve McQueen ziehen das Ding schlussendlich dann doch wieder an's sichere Ufer und verhelfen ihm zu einer schönen (un)heldenhaften Schlussszene. Schon okay, dieser Western.

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MrTrombone

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einfach toll! Sturges Version der sieben Samurai als Western finde ich persönlich ziemlich überzeugend. Gut, das mag nicht zuletzt daran liegen, dass ich das Westerngerne mag und das Original nicht kenne. Gleichwohl sollte nicht unberücksichtigt bleiben, dass The Magnificent Seven schlicht ein wirklich ausgezeichneter Film ist.

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Chillja

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Bewertung4.0Uninteressant

Einzig und allein mit der Besetzung kann diese "Die Sieben Samurai"-Westernkopie punkten. Nüchtern, stumpf und ohne Herz. Wäre fast schon enttäuschend, wenn man es nicht erwartet hätte.

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Kurono

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film „Die sieben Samurai“ besticht durch eine einfache Geschichte. Ich würde sogar sagen, eine der besten Geschichten. Schlank ohne unnötigen Ballast, leicht zu verstehen und vor allem spannend. Die größte Stärke ist aber dass die Geschichte genug Platz für die Charaktere lässt. Im Ernst, ich finde die Geschichte so gut, dass ich mich echt wundere (und es vielleicht sogar etwas Schade finde) das nicht alle fünf Jahre ein „Die sieben Samurai“ im neuen Gewand auf der Leinwand auftaucht.
Um was zum eigentlichen Film zu sagen:„Die glorreichen Sieben“ greift eben diese Geschichte auf und es funktioniert natürlich. Das Original hat aber doch etwas mehr tiefe. Cowboys sind halt eben nicht Samurais nur mit Revolver anstatt eines Schwertes.

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Abettertomorrow

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Klassischer Western mit einigen ganz Grossen des Genre, so Charles Bronson, Steve McQueen und James Coburn, ebenfalls brillant Eli Wallach als Bösewicht. Der Film kommt von 1960, macht aber dennoch einen frischen Eindruck.

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