Die Insel

The Island (2005), US/RU
Laufzeit 136 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Actionfilm, Kinostart 04.08.2005

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5.7 Kritiker
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von Michael Bay, mit Ewan McGregor und Scarlett Johansson

Lincoln Six-Echo (Ewan McGregor) ist ein Bewohner einer futuristischen aber in sich abgeriegelten Fabrik in der Mitte des 21. Jahrhunderts. Wie alle Insassen träumt er davon, dass er auserwählt und somit auf “Die Insel” geschickt wird – angeblich der letzte Ort auf dem Planeten, der nicht verseucht ist. Doch dann findet Lincoln heraus, dass seine ganze Existenz auf einer Lüge basiert. Er und seine Mitbewohner in der Fabrik sind menschliche Klone, deren einziger Zweck es ist, für die richtigen Menschen als Ersatzteillager zu dienen. Als er schliesslich das Alter erreicht hat, in dem er “geerntet” werden soll, bricht er mit der hübschen Jordan Two-Delta (Scarlett Johansson) aus dem Gefängnis aus, und es folgt eine lebensgefährliche Flucht vor den Handlangern der Fabrik…

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Kritiken (8) — Film: Die Insel

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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6.0Ganz gut

Eine blitzblank gewaschene Sportartikelwerbung. Verzichten wir nichtsdestotrotz auf die Floskel zu Beginn einer Filmbesprechung eines Films aus der Feder Michael Bays, dem – manche würden jetzt schreien – v-ö-l-l-i-g n-a-c-h-v-o-l-l-z-i-e-h-b-a-r-e-n Bay-Bashing, auch wenn man sich – polemisch überspitzt – doch so richtig schämen sollte ob dieser Verschwendung von Buchstaben für einen Regisseur mit einem Hirn aus Blech. Denn wie sollte sein Baustofffetisch sonst zu erklären sein? Ups, wir wollten verzichten. Also dann weiter. "Die Insel" kam direkt nach Bays sadomasochistisch unterhaltsamem "Bad Boys II" (es hieß, der Film sei menschenverachtend), und heute, nach Bays übergeschnappten Spielzeuggrotesken, scheint "Die Insel" irgendwie nicht ins Schema zu passen, Fremdkörper, Ausreißer; ein Film, der sich heimlich ins Œuvre Michael Bays hinein geschlichen hat, um den Beweis zu liefern, dass der Mann auch einmal einen dezent klugen Film gemacht…

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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5.0Geht so

Halbwegs clever zusammengeklauter Flickmuster-Teppich: Während die erste Stunde von THE ISLAND gemessen an bay'schen Verhältnissen gemächlich und sogar mit einem Anflug von Intelligenz die bekannten Mechanismen aus Orwell und MATRIX mit eigenen Ideen versetzt, schmeißt BallaBalla-Meister Bay in der zweiten Hälfte alle guten Vor- und Ansätze über Bord, und zitiert sich stattdessen genüßlich selbst: Es knallt, es rummst und es scheppert. Und wie bei allen anderen Werken des Explosionspornographen stellt sich auch hier bereits nach dem dritten von vierhundert explodierten Autos eine akute Müdigkeit ein, die dem Film letztendlich das Genick bricht, und ihn abermals zu einem belanglosen Direct-to-DVD mit überhöhtem Budget degradiert.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.0Ausgezeichnet

Mit «The Island» liefert Michael Bay nicht nur einen packenden und actiongeladenen, sondern auch halbwegs intelligenten Science-Fiction-Film ab.

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Don Pedro

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Ja, "halbwegs", das trifft es ;-)


Evie: www.inderzange.de

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7.0Sehenswert

Fand ihn eigentlich ganz ok, auch wenn die Story ein wenig banal war, aber trotzdem war es ganz gute Unterhaltung.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

C4Rn1f3x

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Banal is gut.. wenn man den zum ersten mal sieht ist das echt nicht 0815!! Nach dem ersten Mal verstehen eher *wohw wie krass* daher bitte mehr als 7 Punkte!


FuTheSys

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So ist es C4Rn1f3x. Banale Story? Das ist nicht banal, sondern die Realität!


sushi25: movie-fan.de

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8.0Ausgezeichnet

Wenn man "Logans Run" kennt gibt es doch einige Parallelen. Insgesamt ein gut besetzter, netter Film

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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6.0Ganz gut

"Die Insel" war nicht der von mir erhoffte Topfilm. Leider ist die Story zu vorhersehbar und es gibt einige Längen im Film. Trotzdem kann man sich "Die Insel" ruhig einmal ansehen. Die Grundidee ist gut und die Action kommt nach der etwas langsamen Einführung auch nicht zu kurz.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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6.5Ganz gut

Die tiefe Wahrheit und ganz banale Enttäuschung solcher Gigaproduktionen liegt in ihrem selbsterklärenden Moment. Sie liefern nicht mehr als Affirmationen der Zustände, die sie vorgeblich kritisieren. Mit manipulierten Materialwelten, in denen man den Figuren gerade so viel Charakter zugesteht, wie es die Konstruktion erlaubt - oder, wie vielleicht in diesem Fall, der gerade aktuelle Standpunkt des US-Präsidenten in der Stammzellendebatte. Schade ist es dabei um die, die man noch immer für die Guten halten will. Ewan McGregor kommt aus der Actionmühle nicht mehr raus. Scarlett Johansson schlittert gerade mit Karacho hinein. Zum Glück kommt sie bald wieder in einem Film, den der Mann mit der Hornbrille gemacht hat.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

FuTheSys

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So ist es. Man muss sich an gewisse Vorgaben halten. Bloß nicht zu kritisch und zu viel Wahrheitsgehalt, sonst würde es der breiten Masse vorenthalten werden. Daher sollte man nicht zu viel erwarten und es als Anregung sehen, sich selbst zu informieren und sein eigenes Gehirn zu benutzen, was uns leider immer mehr aberzogen wird!


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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5.0Geht so

Zerfahrenes Rip-Off von "Logans Run", das trotz der Besetzung nie wirklich die Kurve kriegt und sich am Ende in Bruckheimer typischem Action-Mumpitz verliert.

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Kommentare (163) — Film: Die Insel

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-miizzh_queen-

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Bewertung5.0Geht so

naya ist zwar sehr spannend
aber hab ihn mir besser vorgestellt

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_Garfield

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Bewertung6.0Ganz gut

[...] Ich muss ehrlich zugeben: Ich mag Michael Bay nicht. Weder den Kerl, der in unzähligen Interviews davon redet, dass er doch lediglich unterhaltsames Action-Kino machen wolle und er nicht verstünde, weshalb sich so viele Leute über ihn aufregen, noch eine Vielzahl seiner dumm-dreisten Machwerke, die von der äußerst schmerzhaften Aufarbeitung eines historischen Ereignisses bis zu pubertären Hip-Hop-Robotern reichen. Bay ist zu viel von dem, was ich an Amerika hasse: Pathetisch, affektiv und arrogant in seiner fortwährend präsenten Weltpolizei-Attitüde und dem damit verbundenen Militarismus. Gewisse Schauwerte kann ich seinen Filmen zwar nicht absprechen, doch was soll ich von einem Action-Regisseur halten, bei dem ich alle fünf Sekunden auf die Stop-Taste drücken muss, um seine zugegeben stark animierten Effekte begutachten zu können? Wie auch immer, ich schweife ab ins übliche Bay-Bashing, welches zwar gerechtfertigt ist, jedoch in einer Kritik zu „The Island“ gänzlich fehl am Platze ist. Denn „The Island“ ist endlich einmal all das, was Bay schon seit vielen Jahren verzweifelt zu schaffen versucht : Ein unterhaltsames Action-Spektakel – und sogar ein bisschen mehr...

Das macht sich schon bei der bedeutend besseren Ausgangslage bemerkbar. Das Skript von Caspian Tredwell-Owen bietet unzählige interessante Ansätze, ist faszinierend in seiner Idee und gewährt Bay darüber hinaus die Möglichkeit sein visuelles Talent auszuspielen, welches in „The Island“ nicht ausschließlich zum Selbstzweck gerät. Die visuelle Sterilität, die seinen Werken seit jeher anhaftet, ergänzt sich endlich einmal mit der inhaltlich beschriebenen Sterilität und passt sich nahtlos in das filmische Gesamtkonzept ein. Die erste Hälfte ist dabei völlig Bay-untypisch: Explosionen bleiben aus, Sonnenuntergänge sind rar und man verspürt ein gewisses Interesse am weiteren Verlauf der Geschichte. Einzig allein die Sonnenstudio-Bräune unserer Protagonisten erinnert uns regelmäßig daran, dass wir uns erstaunlicherweise in einem Bay-Film befinden. Stören tut das nicht, zumal es eine Art Trade-Mark von Bay zu seien scheint, ärgerlicher ist da schon eher das dreist-penetrante Product-Placement, welches nicht davor zurückschreckt, die äußerst bequemen und atmungsaktiven Puma-Sportschuhe im schlichten Blütenweiß auch zig Mal in der Nahaufnahme zu zeigen. Und doch weckt die Geschichte genügend Interesse, um auch über diese Schwächen gut gelaunt hinwegzusehen – Scarlett Johansson in ein eng geschnittenes Dress zu stecken, gehört dabei fast schon zum guten Ton. Bay's Welt ist interessant, ebenso sein Diskurs über das Klonen und die moralisch-ethnischen Bedenken, die damit einhergehen. Eine Szene, die Klone vor der geplanten Vergasung zeigt, in das Geschehen zu integrieren, zeugt von Mut. So ist sie doch in ihrer Konsequenz und ihrem brutalen Realismus – vom historischen Unterton gar nicht zu sprechen - in Bay-Werken so noch nie dagewesen. Die Nebendarsteller verleihen „The Island“ währenddessen einen glaubwürdigen Rahmen, Buscemi ist bisweilen ganz amüsant, Sean Bean überraschend mehrdimensional und Hounsou in seiner Wandlung durchaus glaubhaft.

Die zweite Hälfte explodiert dann geradezu in seinem absurden Materialverschleiß, als müsse Bay all das nachholen, was er in der Stunde zuvor versäumt hatte. Dann kracht, rummst, explodiert und knallt es im Sekundentakt und Bay lebt seinen Zerstörungs-Fetisch vollends aus. Die Effekte sind dabei gewohnt beeindruckend, die Action ist spaßig und überhaupt gestaltet sich die zweite Hälfte trotz der plötzlich eintretenden Zerstörungs-Wut als überraschend homogene Angelegenheit. Zwischendurch gelingt es Bay sogar, ab und zu so etwas wie Atmosphäre zu evozieren, etwa dann, wenn Johansson ihren Sponsoren (das identische Ebenbild) erblickt, desillusioniert angesichts der schmerzenden Erkenntnis ihrer eigentlichen Daseinsberechtigung. Überhaupt beweist Bay einige Male ein Gespür für ruhige Momente, lässt die Kamera einige Sekunden auf den Gesichtern seiner Protagonisten verharren, um so etwas wie Emotionen einzufangen und vermag damit durchaus zu überzeugen. Und ehe die tolle erste Hälfte mittels effekthaschender Bombast-Action aus dem Gedächtnis geprügelt wurde, kommt Mr. Bay mit einem Finale um die Ecke, das endlich einmal jene emotionale Intensität erreicht, die seine Filme seit jeher anpeilen, aber nie erreichen. Das Motiv des Umdenkens, das Plädoyer für Freiheit und der finale Dialog zwischen Bean und Hounsou über die Verantwortung der Wissenschaft reißen mit, sowohl visuell als auch auditiv und lassen jegliche pathetische Theatralik vergessen und wenn McGregor und Johansson in der finalen Sequenz gen Sonnenuntergang blicken (ein Bay-typischer Moment) darf man sich gewiss sein, soeben ein waschechtes Wunder erlebt zu haben. Ein guter Bay-Film - ich glaub's nicht!

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styx.canomo

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Bewertung3.0Schwach

ich kann mich positiven stimmen nicht anschließen und muss eher sagen, dass dieses werk sogar zu bays größeren schweinereien gehört.
ich hatte in den ersten momenten echt hoffnung, so etwa die erste halbe stunde lang. ich dachte tatsächlich, bay hätte zum ersten mal einen ernstzunehmenden film produziert, zumal ich fan von dystopien bin.
doch diese flüchtige illusion wurde leider spätestens ab der zweiten hälfte zerbombt und unter einer tonne kitsch, dämlicher trivialer dialoge und vorhersehbarkeit begraben, so dass ich nur noch... gähnen kann.
versteht mich hier bitte nicht falsch, ab und zu weiß sogar ich seine klamaukstreifen zu schätzen (vor allem die aus den 90ern, von denen viele gerade wegen ihrem praktizierten stumpfsinn so sehenswert sind), aber eine solche nun wirklich in ihrem kern vielschichtige thematik so plump und primitiv abzuhandeln, dafür gibt es keine entschuldigung.
wäre das thema auch plump, ok.
aber so ist es nach objektiven maßstäben einfach nur ein ziemlich schlechter film.
man könnte das vielleicht als ein experiment bays bezeichnen, aber das würde den film auch nicht aufwerten.
denn spätestens seit der gentechnik wissen wir, dass dabei auch mißgestaltete mutanten entstehen können.
letztendlich tut der film nur eins: all das untermauern, was zeigt, dass bay außer die optik betreffend ein sehr untalentierter regisseur ist.
und das per excellence.

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dufagbold

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Für mich Bay's bester Film. Interessante Story (obwohl die Umsetzung so lala ist) und grandiose Action. McGregor, Bean, Hounsou spielen stark auf und Scarlett Johannson nervte mich nicht großartig. Optimale Sonntagabendunterhaltung.

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Thomas Hetzel

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Bewertung3.5Schwach

Die Story ist ja eigentlich nicht schlecht und die Action stimmt. Nur leider ist der Film mit Ewan McGregor und Scarlett Johansson: Zwei Schauspieler die ich überhaupt nicht leiden kann und die Tatsache, dass die Protagonisten einfach nicht sympathisch sind, versaut mir schon irgendwie den ganzen Film. Da konnte noch nicht mal mehr der großartige Sean Bean was retten, obwohl der hier sowieso nur den 08/15 Schurken gibt.
Schade, dabei war die Story ganz interessant.

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Mister L

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich fand das Grundthema von "Die Insel" sehr interessant, und besonders in der ersten Hälfte des Films sehr gut inszeniert. Die sterile Umgebung der Klone und die Hoffnung auf ein Draussen waren toll umgesetzt. Leider überwiegen in der zweiten Hälfte Standard-Action und Verfolgungsjagden, auch das Ende kommt wenig überraschend. Scarlett Johansson fand ich nicht besonders, aber Ewan McGreogor spielt gut und besonders überzeugt hat mich Sean Bean als kalter Leiter der Station. Der Film ist durchaus sehenswert, aber für mich holt "Die Insel" letztlich doch zu wenig aus der Thematik heraus...

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the assassin 666

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der einzige film der mir so spontan zum Regiseur Michael Bay enfällt den ich wirklich ausgezeicnet fand war Die Insel. In seiner ersten Hälfte ein absolut spitzen Film, in der zweiten Hälfte halt die übliche Bay-Krawallaction aber das störte mich hier ausnahmsweise gar nicht den die Story stimmte. Auch die Hauptdarsteller Scarlet Johanson und Ewan McGregor spielten sehr gut. Ein ausgezeichneter Sci-Fi-Film den ich mir gekauft habe und der ebenfalls einen Ehrenplatz bei mir hat. :)

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Florian Starkilla Busch

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Bewertung9.5Herausragend

bum bum bam bam bay in da house!!!!!!!!!!!!

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Selcarnor

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

>Die Insel<. Für mich der Beweis, dass >Michael Bay< - zumindest in Ansätzen – was anderes kann als nur Daueraction mit lahmen Storyversatzstücken dazwischen. Mich hat man zumindest 2 Stunden lang gut unterhalten.

1. Optik

Was man zuerst bei >Die Insel< besonders beachten sollte, ist die durchaus kalte, sterile Ästhetik die vor allem in der ersten Hälfte gut rüber kommt. Zwar werden die Bilder später etwas dreckiger, aber verlieren nie vollkommen den kalten Sci-Fi-Look. Die Kamera ist meistens auch wirklich hervorragend, mit sehr schönen Aufnahmen und bei der Action kracht es meistens richtig, mit viel splitterndem Glas, Metall oder Stein.

2. Musik

Die wunderschöne Melodie des Soundtracks – insbesondere des Hauptthemes – ist eine Huldigung an die Ohren wie ich finde. Oft elektronisch, aber immer mit einem mechanisch-stilvollen Klang, der immer perfekt mit den Bildern harmoniert.

3. Inhalt

Wie man sehen kann, ist die Präsentation auf einem sehr hohen Level. Trotz aller bösen Kritik muss man >Michael Bay< einfach zugestehen, dass er sauber und gut Inszenieren kann. Bei >Die Insel< hat er meiner Meinung in dem Bereich einen seiner Höhepunkt erreicht.
Aber wie sieht es mit der Geschichte aus? Ist sie wenigstens diesmal ordentlich?
Ganz genau kann man das nicht beantworten, aber hier ist es immerhin auf den rechten Weg.
Auch wenn man bei vielen anderen Sci-Fi-Werken etwas geklaut hat, ist besonders der Anfang mit der abgeriegelten, dystopischen Kolonie hervorragend. Auch sorgt >Steve Buscemi< wie immer für einige Lacher und einen Haufen smarter Dialoge gibt es auch noch drauf.
Das Thema Klonen, Menschlichkeit und Recht auf Leben sind zwar nicht neu, aber im Film dennoch ordentlich aufbereitet, aber dies verliert sich dann in der zweiten Hälfte.
Da jagt dann nämlich eine Actionszene die Nächste und jegliche Handlung geht in zermalmten Autos und Explosionen unter. Aber immerhin sieht das Ganze gut aus und macht Laune.
Ein zwar erwartetes, aber dennoch schönes Ende gibt es dann auch.

4. Fazit

Auch wenn es nicht unbedingt sehr tief in die Materie geht und man durchaus mehr aus der Handlung hätte holen können, ist dies wohl sicher der bisher am besten durchdachteste >Michael Bay<-Film.
Es ist schon eine Ironie, dass >Die Insel< damals an den Kassen abgesoffen ist und dafür >Transformes< und Co. Container voller Geld einnehmen.
Einer der etwas besseren Unterhaltungsfilme, den ich durchaus empfehlen kann. Allerdings sollte man Immun gegen Schleichwerbung sein.

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J-Ross

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Toller Kommentar! Jetzt weiß ich, dass ich Michael Bay wegen Pearl Harbor und Transformers nicht abspeisen brauche. The Rock war ja echt gut. Also mal sehen... Danke für die überaus lockende Empfehlung.


Selcarnor

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Du wirst es nicht bereuen.


Django1966

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Bewertung3.0Schwach

Wie schade.
Was für eine grandiose Grundidee:
menschliche Klone als Ersatzteile für Reiche und Stars, die von ihrem eigenen Schicksal nichts ahnen und wie Schafe im Gehege gehalten gewerden, bis sie "gebraucht" werden.
Aber leider ist die Umsetzung schon fast als Katastrophe zu bezeichnen.
Das Drehbuch und der inszenierte Film reiben sich wie Wasser und Öl.
Die ersten 45 min. sind gar nicht mal so schlecht. Natürlich abgesehen von den Schauspielerischen Leistungen der krass überschätzten Scarlet Johannson.
Doch das Drehbuch "will" zu viel. Nach der ersten Hälfte des Films ist der Plot schon gegessen. Das Geheimnis um die Klonfarm schon gelüftet, driftet der Film ab in ein kitschigen Fluchtfilm, bei der sich die befreiten Protagonisten, mit den Verfolgern im Nacken
tatsächlich lieben lernen und am Ende noch den Rest der Klone befreien.
Dabei sind die Grundtendenzen so stark. Wäre der Film auf die Handlung der ersten 45 min.
reduziert gewesen, und hätte der Regisseur dabei noch die psychologische und soziale Missachtung menschlichen Lebens durch die innere Zerrissenheit der Klone thematisiert, was für ein grandioser Film hätte entstehen können. Das Finale wäre regelrecht bombastisch: nämlich aus der Enthüllung der menschlichen Klonfarm.
Der Zuschauer wäre geschockt gewesen, ähnlich wie bei der Auflösung des ersten "Planet der Affen" Films, wo Charlton Heston bemerkt das er auf der Erde ist, und nicht auf einem weit enfernten Planeten.
Aber leider verliert sich der Film in Belanglosigkeit, raubt sich selber die Dramaturgie und endet in einer Pseudo-Sci-Fi Schmonzette.
Schade....

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Gerero

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich finde den Film echt gut und weiß gar nicht, was manche von euch dagegen haben. Das Thema des Films ist doch super und wird uns in naher zukunft auch betreffen, die Schauspieler sind auch nich schlecht und die Kulisse ist auch echt gut. Ich habe nach dem sehen des Filmes erst einmal ein paar Tage darüber nachgedacht und das ist dass, was für mich einen guten Film auszeichnet.

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smartyx

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Bewertung5.0Geht so

An sich als Idee ist das schon nicht schlecht und passt auch in den aktuellen Zeitgeist. Allerdings lässt die Umsetzung etwas zu wünschen übrig und ein paar Logiklücken machen die Sache nicht besser.

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moviee

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Bewertung7.0Sehenswert

Spätestens seit "Matrix" oder "The 13th Floor" wissen wir, dass 'Personen' nicht immer das sind was sie glauben zu sein scheinen. Und auch in "Die Insel" sind die mutmaßlichen Menschen einem schweren Irrtum unterlaufen, denn während diese glauben das fast der gesamte Planet kontaminiert und somit unbewohnbar ist, dienen sie als sogenanntes Ersatzteillager für die 'richtigen' Menschen, die sich mit einer Menge Geld einen Klon ihrer selbst erschaffen können und somit kranke Organe mit vollfunktionstüchtigen austauschen können. Als Lincoln Six-Echo hinter dieses Geheimnis kommt gelingt ihm mit der anderen Insassin Jordan Two Delta die Flucht aus dem unterirdischen Gebäudekomplex und während sich beide auf die Suche nach Lincolns sogenannten Sponsoren machen versuchen die von der Fabrik beauftragten Killer alles daran zu setzen die beiden entflohenen fehlkonstruierten Klone zu töten... Nach dem tollen Start hätte man einiges mehr herausholen können, denn die in der ersten Hälfte des Filmes Sozial- und Zeitkritischen Ansätze werden in Hälfte zwei leider nicht weiter ausgeführt. Dagegen wird ein Michael Bay- typisches Actionfeuerwerk abgebrannt, dass all die guten Ansätze der bedrohlichen Atmosphäre im ersten Teil Stück für Stück vergessen macht. Ich kann die Leute natürlich verstehen, die sagen das man bei Bay mit einer Menge Action rechnen sollte und man sich von vornherein darauf einlassen müsse was einen da erwartet, aber bei aller Action hätte man den richtig guten ersten Eindruck über den ganzen Film erhalten müssen. Aber bevor ich hier die Actionszenen schlecht mache gebührt denen bei aller Kritik auch eine Menge Anerkennung, denn diese Action war alles andere als von schlechten Eltern. Als Fazit bleibt es mir noch einmal zu betonen das die tolle Grundgeschichte eines Romans überwiegend gelungen verfilmt werden konnte und sich trotz so mancher Actionszene zuviel doch der positive Eindruck festsetzen konnte, der vor allen auf das Konto des richtig guten Ewan McGregor und der unglaublich attraktiven Scarlett Johansson geht.

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L-viz

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Bewertung2.0Ärgerlich

Er hat es immerhin versucht. Ausnahmsweise fängt ein Bay-Film mal mit einer Geschichte an, auch wenn diese von überall her zusammengeklau(b)t ist. Das Sexualverbot aus "1984", die Klonthematik aus u. a. "The 6th Day", die James-Bond-Bösewicht-Basis aus "James Bond", die Menschenmaterialzüchtung aus "Brave New World", die Lotterie aus "Sliders". Nicht schlimm, neue Geschichten wird es heutzutage kaum noch geben. Das ist die erste Hälfte. Dann gibt sich Bay wieder seiner Nonsense-Action hin und ruiniert den mittelmäßigen Ersteindruck.
SPOILER:
Vor allem ist es einfach zu platt gemacht, wie Klon und Original tauschen. Das wäre das erste, was die Firma überprüfen würde und dank der Kennzeichnung wäre das auch kein Problem.
SPOILER ENDE:
Die Actionszenen werden zunehmend unübersichtlicher. Bay kann sowas einfach nicht. So wird aus einem mittelmäßigen Film ein saumäßiger.

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Starkiller84

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Bewertung9.0Herausragend

fette action, geil und cool (michael bay fan)

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PinkLady

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Bewertung0.0Hassfilm

Eine super Geschichte und eine wahnisinnig schlechte Umsetzung. Die beiden Hauptdarsteller, spielen anscheinend tote Fische, wenn das die Intension war, dann zumindest spielen sie hervorragend.
Ja und sonst ein bisschen Action, aber mitreißen kann die einen auch nicht, weil die "Fische" ja eh schon tot sind...
Wie man so ein wirklich interessantes Thema, das ist es nämlich im Grunde und das ist vielleicht der einzige Grund sich diesen Film doch anzuschauen, so verhunzen kann, versteh ich einfach nicht. Wirklich ärgerlich.
Es geht um Ethik. Halloho?!

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FuTheSys

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Bewertung9.0Herausragend

Sponoren = Elite, Klone = wir. In deren Augen sind wir Statisten, Produkte, nichts wert, Mittel zum Zweck..am Ende dieses Films befreien sich die Klone aus ihrer Sklaverei und ihrem Gefängnis..die Handlung ist komplett übertragbar auf unser Leben und unsere Gesellschaft..denkt mal drüber nach!

Ursprünglich sollte der Film zum Ende des 21. Jahrhunderts spielen. Aufgrund von neueren Erkenntnissen in der Klonforschung beschloss Regisseur Bay, die Handlung des Films um rund ein halbes Jahrhundert vorzuverlegen. Macht's da irgendwo klick?!

Sicher kann man bemängeln, dass alles mehr oder weniger in einer Actionorgie endet. Aber was will denn die breite Masse sehen? Was lockt sie in die Kinos? Worauf springen die Leute an? Sie wollen Unterhaltung und leider keine sozial- und systemkritischen Inhalte. Diese sind ja langweilig und könnten einen ja nur deprimieren und zum eigenen Nachdenken anregen! So lange solche Themen angesprochen werden und den ein oder anderen zum Nachdenken bringen, ist es mir sowas von egal, mit wieviel Action das ganze eingepackt ist!

Namaste

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FuTheSys

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Soll natürlich Sponsoren heißen..


Dr.Hasenbein

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Bewertung4.5Uninteressant

Die Insel beginnt für einen Michael Bay Film erstaunlich vielversprechend!
Die Story hört sich auch erstaunlich gut an.Immerhin gibt es schonmal eine Story.
Leider fällt Bay nach ca einer guten, kurzweiligen und interessanten Stunde in sein altes Muster zurück.
Es sieht fast so aus als hätte die erste Stunde irgendein Regie Assistent gedreht und Bay ist erst bei den Explosionen eingestiegen.
Leider fängt der Film genau da an zu langweilen.
Die Firma schickt ein Team los um die Klone unauffällig zu eliminieren und die nehmen die ganze Stadt bei der Jagd auseinander und macht auch nicht vor den Cops halt.
Dazu muß man wohl nichts sagen, von wegen unauffällig!
In ruhigen Momenten hat der Film auf jeden Fall wieder seine Momente, die werden aber bei der ersten Explosion wieder zu nichte gemacht.
Dann wird wieder gelaufen, geschossen, gelaufen, geschossen, gefahren, geschossen, gelaufen...usw
Schade dass Bay die Chance vertan hat mal einen wirklich guten Film abzuliefern.
Die Voraussetzungen waren auf jeden Fall da.
Eine gute Idee, zwei gute Hauptdarsteller, eine handvoll bekannter Nebendarsteller und ein Anfangs gutes Drehbuch läßt man zu gunsten einer dümmlichen Krawallorgie voll gegen die Wand fahren.
Vom aufdringlichen Produkt Placement dass den kompletten Film durchzieht wollen wir hier garnicht erst reden.

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simvlacrvm

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Bewertung6.5Ganz gut

Viel zu sagen gibts da nicht, ausser dass man sich wohl weder nen Trailer ansehen noch ne Zusammenfassung sehen sollte, weil man sonst bereits den ganzen Film kennt. Trotzdem ein ganz guter Film.

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FordFairlane

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Bewertung7.0Sehenswert

Auch hier haben wir mal wieder einen Blockbuster fürs Volk, welcher von Michael Bay nicht nur schick Inszeniert wurden ist, sondern auch gleich über eine gute Besetzung verfügt und jede Menge Action.

Der Film ist ein Hirn aus Blockbuster, hier geht es darum den Zuschauer mit tollen Effekten und viel Action zu unterhalten. Er ist in keiner Minute langweilig und weiß gut zu unterhalten. Die beiden Hauptdarsteller machen ihre Sache sehr gut und sond gute Sympathie Träger.

Aufjedenfall einen Blick wert.

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Filmkenner77

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Die erste Stunde war gut, die zweite Stunde Bay-mäßig schlecht. Woran es lag? In der ersten Stunde hat er gut kopiert, in der zweiten schlecht erfunden....


RoosterCogburn

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Wem es wurscht ist, das Bay hier bei zwei Sci-Fi Klassikern ("THX 1138" und "Flucht ins 23. Jahrhundert") schwer geräubert hat, der kann das unterhaltend finden. Der Typ sollte mal selbst was auf die Beine stellen und nicht immer in Nachbars Garten klauen.


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