Flags of Our Fathers

Flags of Our Fathers (2006), US
Laufzeit 131 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Drama, Kinostart 18.01.2007

7.1 Kritiker
39 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.8 Community
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46 Kommentare
Flags of Our Fathers - Bild 9624
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von Clint Eastwood, mit Ryan Phillippe und Adam Beach

Dieses Foto aus dem Pazifikkrieg hat sich uns unauslöschlich eingeprägt – ein kurzer Augenblick, auf Film verewigt: Fünf Marines und ein Navy-Sanitäter hissen die US-Fahne auf dem Mount Suribachi nach Tagen heftiger Kämpfe um die japanische Garnison Iwo Jima, eine einsame Insel mit schwarzen Sandstränden und Schwefelhöhlen. Für die Soldaten, die auf dem Bild zu sehen sind, ist das Hissen der Fahne nur eine Formalität während der zermürbenden Schlacht. Doch für die Daheimgebliebenen verwandelt sich das Foto der Männer, die wortlos gemeinsam anpacken, um sich gegen die ungeheure Übermacht zu behaupten, sofort zum Inbegriff von Heldentum. Es fasziniert die amerikanische Öffentlichkeit, die nach jedem Strohhalm der Hoffnung greift, weil der Krieg anscheinend niemals enden will. Mütter können wieder darauf vertrauen, dass ihre Söhne heil nach Hause kommen, und die Trauernden haben jetzt etwas, an das sie glauben können, auch wenn ihre Söhne nie zurückkehren. Da das Foto diesen Gefühlsüberschwang auslöst, werden die noch lebenden “Fahnenhisser” von der Front abgezogen und nach Hause in die Staaten geschickt, um diesem Gefühl neue Nahrung zu geben: Sie sollen weiterhin ihrem Vaterland dienen, aber nicht auf dem Schlachtfeld, sondern mitten in der begeisterten Menge, die zusammenströmt, um die “wahren Helden” zu feiern – und um die dringend benötigten Schecks zu unterschreiben, mit denen der Rest des Krieges finanziert werden soll. Nur drei kehren lebend zurück – Navy-Sanitäter John “Doc” Bradley (Ryan Phillippe); der öffentlichkeitsscheue Indianer Ira Hayes (Adam Beach); und Rene Gagnon (Jesse Bradford), ein Kriegskurier, der nie seine Waffe benutzen musste. Die drei Fahnenhisser spielen die Heldenrolle perfekt – unermüdlich reisen sie durchs Land, schütteln die richtigen Hände, finden vor dem Mikrofon die richtigen Worte… allein die Sogkraft ihres Fotos bringt die erlahmte Begeisterung für den Kriegseinsatz wieder auf Touren. Doch innerlich empfinden sie völlig anders – sie spüren, dass ein Teil ihrer Seele auf dem schwarzen Sand von Iwo Jima zurückgeblieben ist… zusammen mit ihren gefallenen Freunden und Kameraden… Anfang 2007 kam “Letters from Iwo Jima” in die Kinos, Eastwoods zweiter Film über das Thema, diesmal allerdings aus Sicht der Japaner gezeigt.

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Kritiken (10) — Film: Flags of Our Fathers

C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)

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7.0Sehenswert

Man mag über Flags of our fathers und Letters from Iwo Jima denken wie man will, aber es benötigt schon eine Meisterhand wie die Eastwoods, zwei so unterschiedliche Filme zum gleichen Thema zu kreieren, die gleichzeitig Rücksicht auf den Stolz und die Hintergründe zweier Nationen nehmen, die unterschiedlicher nicht sein können. Paul Haggis' geniale Skripts geben dazu den wesentlich Beitrag. Der für Hollywood unübliche Perspektivenwechsel in 'Iwo Jima' ist dabei ein beeindruckender Schachzug, den sich nicht jeder Regisseur hätte erlauben können. Dies führt aber letztlich zu der zentralen Aussage, dass der Eindruck von Unmenschlichkeit immer vom jeweiligen Standpunkt abhängt, was fast schon einen philosophischen Character trägt. In 'Flags' stört lediglich der fein herausgearbeitete Pathetismus, der uns Europäern eher nicht so obliegt, aber der nun mal die U.S.-amerikanische Mission darstellt.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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7.0Sehenswert

FLAGS ist ein weiteres großes Werk des Mannes, der Dirty Harry war. Er schafft es tatsächlich, gewaltige Kriegsszenen (deren unwirkliche CGI-Optik dem befremdlichen Eindruck sogar ZUTRÄGLICH ist) neben sehr intime Momente zu stellen und hinterfragt amerikanische Heldenmythen wie kaum ein Filmemacher zuvor.

Wenn Eastwood mit heiserer Stimme und Lagerhallenhall ein Lied intoniert, ist eh alles aus; im besten Sinne. Groß.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.5Sehenswert

Spätestens wenn die drei Soldaten in einer Sportarena unter dem Jubel der Massen die Aufrichtung der Flagge nachspielen, lässt die an Leni Riefenstahl erinnernde Inszenierung keine Zweifel daran aufkommen, dass Eastwood gegenüber dieser Kriegspropaganda eher eine ablehnende Haltung einnimmt. Dennoch ist die abschliessende Beuteilung ziemlich ambivalent, da der Film den erfundenen Helden durchaus eine wichtige Funktion zugesteht. Diese unschlüssige Haltung ist aber durchaus nachvollziehbar.

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sushi25: movie-fan.de

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4.5Uninteressant

Nachdem ich Letters form Iwo Jima zuerst gesehen hatte, war ich von Flags enttäuscht. Zwar sind die Szenen, die in beiden Filmen aus jeweils anderem Blickwinkel erzählt werden interessant, aber die Rahmenhandlung mit den 4 Kriegshelden hat mich nicht mitgenommen auf die Reise. Vermutlich hatte ich insgesamt das amerikanische Spiegelbild zu Iwo Jima erwartet.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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9.0Herausragend

"The Flags of our fathers" ist ein Film den man gesehen haben muss. Man muss sich zwar auf den Film einlassen, doch wird man dann mit einem beeindruckenden Werk belohnt. Die Mühe sich diesen anspruchsvollen Film anzusehen lohnt sich.

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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7.0Sehenswert

Eastwood ist kein Mann der leisen Andeutungen, die Symbolik kommt gerne auch mal mit dem Holzhammer. [...] Ein kluger Schachzug, eine solche Antikriegsbotschaft in einen Film zu verpacken, der aufgrund des Titels und des heroischen Plakats vermutlich gerade die patriotischen und kriegsbegeisterten Zuschauer anspricht.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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6.5Ganz gut

Schon lange spürt Eastwood in seinen Filmen nach Wahrheiten, über die Todesstrafe ("Ein wahres Verbrechen") oder Leichen in den Kellern normaler Bürger ("Mystic River"). In "Flags Of Our Fathers" ist er politisch und wütend wie nie. Krieg ist ein dreckiges Geschäft, diese alte Erkenntnis füttert er mit neuen Details und demonstriert, wie wenig das, was an der Front passiert, mit dem zu tun hat, was dem Volk erzählt wird - das Irak-Abenteuer lässt grüßen.

Dramaturgisch indes ist der Film eher behäbig geraten. Eastwood, der den Unterhaltungsaspekt des Kinos sonst nie aus den Augen verliert, hat Längen produziert, nicht mit letzter Konsequenz geschnitten. Auch das gehört zur Wahrheit.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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8.5Ausgezeichnet

Der Film ist auf ehrlichste Art und Weise patriotisch: er rühmt jene, die ihr Leben in der Schlacht aufs Spiel setzten und hinterfragt die Motive derjenigen, die ihre Soldaten als politisches Pfand verwerteten.

Auch wenn der Film seine Helden respektiert, zeigt er dennoch eine zynische Sichtweise auf die manipulierte Darstellung des Krieges gegenüber dem amerikanischen Volk. Flags of Our Fathers zählt zu den wenigen Actionfilmen, die großartig gespielt, erschreckend kraftvoll und zugleich einfühlsam sind.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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8.5Ausgezeichnet

In den USA blieb das Einspielergebnis des Films weit hinter den Erwartungen zurück, in dieser Hinsicht ist er also gefloppt. Nachdem ich den Film geshehen habe, vermag mich das nicht zu verwundern. In "Flags of our fathers" geht es nicht in erster Linie um die Demaskierung des Mythos vom "heldenhaftem" amerikanischen Soldaten, so meisterhaft geschehen in Kubricks "Full Metal Jacket" und Stones "Platoon", sondern um die Demaskierung eines amerikanischen Mythos: Dem Hissen der amerikanischen Flagge auf dem Hügel von Iwo-Jima.

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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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8.5Ausgezeichnet

Nach dem furiosen Auftakt ist Flags of Our Fathers vor allem ein Film über Mythen und ihre Instrumentalisierung. Auf den ersten Blick zeichnet Eastwood in dieser Hinsicht ein recht düsteres Bild. Die Männer, die die Flagge auf Iwo Jima hissten, werden in eine rücksichtslose Propagandamaschinerie integriert, die auch vor den Gefühlen der Mütter von in der Schlacht gefallenen Kämpfern nicht zurückschreckt. Doch die Schlussszene bricht diese kritische Position: Die erschöpften Soldaten stürzen sich in die erfrischenden Fluten des pazifischen Ozeans und in einem grandiosen Schlussbild erschafft Eastwood seinen eigenen Mythos.

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Kommentare (36) — Film: Flags of Our Fathers

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eisbaerdios

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Bewertung6.0Ganz gut

Hab irgendwie mehr erwartet. Weiss noch gar nicht so genau was ich davon halten soll. Der Film kam mir viel zu lang vor für das was er erzählen wollte. Nach der Hälfte hatte er sich praktisch schon aus erzählt.
Ich fand es auch schade, dass gerade eine so wichtige Figur wie Iggy, die dazu sehr gut mit Jamie Bell besetzt war, kaum erzählt wurde.
Trotz der kurzen Screentime war es die für mich fast interessanteste Figur.
Weiterhin fand ich den Sohn und Erzähler sehr Klischeehaft und störend. Hierbei hätte ich viel lieber den Alten Doc gesehen und wie er mit seinen Kriegserfahrungen umgeht, wie er schweigt. So ist es bloße Behauptung.
Aber in der Richtung könnte ich glaube ich fortfahren. Irgendwie hat die Geschichte einen interessanten Ansatz, aber ich habe beim Film immer das Gefühl nur das Banale zu sehen und das wirklich interessante wird einem vorenthalten.
Morgen schau ich mir die Japanische Version der Insel an.

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based_god

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eigentlich ja ein riesiger Witz... Ein Senator möchte die auf Iwo-Jima gehisste Fahne als Erinnerungsstück und so wird ein Trupp losgeschickt, der die besagte Fahne auswechselt. Dabei werden sie fotografiert und durch Zufall landet das Bild auf allen namhaften Zeitungen des Landes. 3 der 6 "Fahnentauscher" haben überlebt und werden vorzeitig in die USA zurück beordert um dort Werbung für den Krieg zu machen.

Clint Eastwood inszeniert die Geschichte mit zwei vordergründigen Storylines. Einmal der Angriff auf Iwo-Jima und andererseits, die Werbetour zuhause. Kritisch zeigt dieser Film wie viel in den USA gelogen wurde, nur um sich den Krieg zu finanzieren. Mit guten Schauspielern, fantastischen Bildern und einem guten Soundtrack, schafft es der Film auch über mit langsameren Bereichen zu überzeugen.

Ein guter Anti-Kriegsfilm mit dem typischen "Eastwood-Biss"

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Punsha

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Bewertung6.0Ganz gut

Patriotischer gehts kaum: Amerikanische Soldaten beim Aufstellen ihrer Flagge, alle packen gemeinsam mit an. Ein Bild, was durch die Welt geht und wofür drei Heimkehrer in ihrem Land als Helden gefeiert werden. Niemand kümmert sich darum, ob sie Helden sein wollen oder nicht. Sie sind es einfach, denn alles was zählt, ist Publicity. Nicht alle Soldaten auf diesem Bild hatten das Glück, diesen Krieg lebend zu überstehen. Und so werden unsere drei Protagonisten ständig mit einer bitteren Vergangenheit feierlich konfrontiert, Taten, auf die sie nicht stolz sind und Freunde, die an ihrer Seite starben. Ihre wahren Helden.
Ohne Zweifel ist das Potential, was die Story hergibt, riesig. Auch einige kreative Einfälle, die die Figuren während sie längst daheim sind, noch an den Krieg denken lassen, sind schön anzuschauen. Doch es ist ebendieses immer wieder gleich auftretende Schema, die die Geschichte zu simpel erscheinen lässt und uns zu wenig Raum gibt, uns vielseitiger mit den drei Protagonisten zu beschäftigen. Besonders im Mittelteil kann der Film aufgrund der monotonen Inszenierung leicht für Langeweile sorgen. Neben den authentischen und einfühlsamen Kriegserinnerungen, bleiben jedoch zwei der drei Charaktere auffallend blass und man wird das Gefühl nicht los, dass Eastwood nicht tief genug in der Materie puhlte. Eine klasse Voraussetzung für Gesellschaftskritik im ganz großen Stil ist nun mal doch nicht genug, um auch den Film erstklassig erscheinen zu lassen. Es fehlt noch ein wenig Abwechslung, das Fingerspitzengefühl, das berühmte gewisse Etwas (um mal jede Phrase anzuschneiden), das ein solches Werk ganz groß werden lässt.

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Timo K.

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Aber die metaphorische Szene mit dem Vanilleeis mit Erdbeersauce (oder Himbeersauce?) ist doch schwer grandios.^^ Ich stimme dir trotzdem zu. LETTERS ist dann der wesentlich bessere Film.


Punsha

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Ja, man. Die ist wirklich grandios, fand ich auch. Genau deshalb der Satz: "Auch einige kreative Einfälle, die die Figuren während sie längst daheim sind, noch an den Krieg denken lassen, sind schön anzuschauen."


MikeC.

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Bewertung6.5Ganz gut

Wenn sich Clint Eastwood an einem Weltkriegsfilm zu schaffen macht, ist es offensichtlich, dass dieser um einiges tiefgreifender wird als eine zwei-stündige Aneinanderreihung von Gefechtsszenen.
"Flags of our Fathers" erzählt die Geschichte von drei Soldaten, die durch ein berühmtes Foto zu Volkshelden avancieren. Fortan werden sie auf eine Spendentour geschickt, um die bankrotten USA weiter im Krieg halten zu können.
Eastwood legt in seinem Film ein großes Augenmerk auf die amerikanische Gesellschaft und die Charaktere seiner drei Hauptfiguren. Dies hebt ihn inhaltlich zwar von vielen anderen Weltkriegsfilmen ab und macht ihn deswegen gehaltvoller, jedoch schleicht sich auch ziemlich schnell eine langanhaltende Langeweile ein. Wenn sich die drei Jungs von einer typisch amerikanischen (weil kitschigen, albernen und vor Patriotismus triefenden, jedoch von Eastwood kritisch gezeichneten) Veranstaltung zur nächsten schleppen, dann sehnt man sich ein wenig nach dem Ende.
Im Endeffekt läuft es darauf hinaus, ob man bereit ist, einem inhaltlich wertvollen Film durchgehen zu lassen, dass er über weite Strecken einfach Langweilig ist.

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Master of Desaster

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Bewertung5.5Geht so

Also Ich habe von diesem Film mehr erwartet. Ich habe den "Fehler" gemacht und mir Letters of Iwojima zuerst angeschaut. Hätte ich diesen Film zuerst gesehen, hätte ich mir das brilliante Pendant von Flags of Our Fathers nicht angesehen. Ich hätte mir gewünscht, dass man die Geschehnisse auf Iwojima mehr in den Mittelpunkt des Films gerückt hätte. Stattdessen ging es in der Haupthandlung darum, dass drei vermeintliche Kriegshelden und mit einem Aufpasser auf USA-Tournee sind, um Gelder für die US-amerikanische Kriegsmaschinerie aufzutreiben. Ab und an werden die Geschehnisse auf Iwojima in Form von Erinnerungen eingeblendet, aber insgesamt viel zu kurz. Auf die Teilnehmer der Schlacht wurde nicht genug eingegangen.

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein weiteres durchaus ambitioniertes Clint Eastwood-Werk, ohne jedoch vollends zu überzeugen.

Während die Kampfhandlungen nahezu erstklassig in Szene gesetzt wurden, lässt die Geschichte über den Verkauf der Kriegsanleihen reichlich Defizite erkennen und wirkt somit eher ein wenig unbeholfen, da den drei vermeintlichen Helden zu wenig Tiefe eingehaucht wurde.

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dustyOn3

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wieso ist jeder amerikanische Kriegs-Film eigentlich gleich ein "patriotistisches und rassistisches Machwerk"? Diese Frage habe ich mir schon so oft gestellt. Leider scheinen viele Zuschauer und Kritiker den Sinn solcher Filme nicht verstanden zu haben. "Flags of Our Fathers" ist jedenfalls ein großartiger Film, welcher mich berührt und zum Nachdenken angeregt hat. Clint Eastwood hat hier etwas Tolles geschaffen.

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Filmkenner77

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Bewertung6.5Ganz gut

Gegen Ende hin besser werdender Film, der jedoch nicht zu den Top-Werken von Eastwood zählt. Vor allem das Schicksal der Indianer hätte Stoff für einen Film geboten. So sind einige Längen unverkennbar.

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RaZer

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Bewertung7.0Sehenswert

Eastwood steht zum Glück über plumpen patriotischem Gequatsch, der solche Filme gerne begleitet. Stattdessen prangert er die Manipulation durch die Medien an und zeigt, dass Krieg schon damals nur ein Geschäft war. Die Soldaten haben völlig ohne Prunk und Stolz eine Ami-Fahne am Arsch der Welt gehisst und werden dafür von der ganzen Nation zu Helden gemacht. Die Lächerlichkeit dieser Aktion merkt man selbst den Soldaten an. Zwischendurch zeigt Eastwood immerwieder grandiose und realistische Schlachtszenen.
Solide Story, guter Film, aber das Gegenstück "Letter from Iwo Jima" ist kurzweiliger und insgesamt etwas stimmungsvoller.

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PaJeRo

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Bewertung6.0Ganz gut

Clint Eastwood schafft es leider nicht, eine ähnliche Magie wie seine Regiekollegen in anderen Werken bei diesem Film hervorzurufen. Diverse leicht mies wirkende Greenbox-Effekte schmälern die Authentizität dieses Films. Ein doch recht überzeugend, wenn auch auf passende Weise zurükhaltend, spielender Ryan Phillipe lässt "Flags Of Our Fathers" doch nicht allzu schlecht erscheinen - unterhalten tut er jedenfalls.

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Hobgoblin

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Bewertung5.5Geht so

Der Film macht auf diverse Mißstände aufmerksam das ist gut! Aber ich habe es noch nie verstanden, warum junge Menschen freiwillig in den Krieg ziehen und sich ihre Gliedmaßen für die Herren Politiker wegschießen lassen....

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Chewbacca

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Bewertung7.0Sehenswert

Eindrucksvoll erzählt Clint Eastwood von der blutigen Schlacht um Iwo Jima gegen Ende des Zweiten Weltkriegs und den vermeintlichen Helden, sowie ihren Seelenqualen in zehrenden Erinnerungen. In dieser ungewöhnlichen Erzählweise spiegeln sich die Sinnlosigkeit und die reine unpersönliche Maschinerie hinter dem Krieg wieder, der Einzelschicksale egal sind, solange sie dem Sieg nützlich sind.

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J0J0

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Bewertung7.5Sehenswert

Wer diesen Anti(!!!)kriegsfilm wegen zu viel Patriotismus oder Pathos kritisiert, hat wirklich nichts, gar nichts begriffen.

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alanger

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DAS ist doch mal ne aussage.


Bandrix

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Bewertung7.5Sehenswert

Einer der besten Eastwoodfilme!! Manchmal etwas zu langatmig geraten, aber die klasse Darsteller reißen das locker wieder raus. Nur eine Sache finde ich sehr merkwürdig: Der Film ist ab zwölf, obwohl man bei den häufigen Schusszenen wirklich nichts schmackhaftes zu sehen bekommt. Da fliegt dann schon mal ein Kopf durch die Gegend und man sieht schön den abgerissenen Hals, des weiteren sieht man in einer Szene einige Körper daliegen mit aufgerissenen Bäuchen und heraushängenden Gedärmen!! Filme wie Stirb langsam 4.0 bei denen wirklich wenig sehr brutales geboten wird sind ab 16 aber Flags of our fathers ab 12. Irgendwie seltsam....

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Mawazh

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Bewertung6.0Ganz gut

Viel schwächer als Letters from Iwo Jima. Der Film ist gut umgesetzt aber einfach zu langweilig.

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guggenheim

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Bewertung7.0Sehenswert

Mit Sicherheit gut umgesetzt, aber doch oftmals recht langweilig.

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BananenJoe

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Bewertung7.5Sehenswert

Gut inszenierte Kriegsdrama mit einer soliden Cast. Zwar konnte mich Clint Eastwood nicht ganz überzeugen, doch insgesamt ein sehenswerter Film.

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Brennegan

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Bewertung5.0Geht so

Bedenkt man, dass es sich bei „Flags of Our Fathers“ um den eigentlichen Film handelt, ist es schon ein wenig traurig, dass er schlechter ist, als die Nebenproduktion.
Dass der Film eben so untergeht, mag auch daran liegen, dass man vom eigentlichen Thema zu sehr abschweift, indem man das Leben der Soldaten in der Heimat zeigt. Das mag zwar grundlegend interessant sein, nimmt jedoch in den entscheidenden Momenten die gerade aufgebaute Kriegsatmosphäre weg, sodass sie man sich jedes Mal aufs Neue in die Szenerie hinein versetzen muss. Dass aber gerade diese eben notwendig ist, um das wahre Leiden des Soldaten wenigstens ansatzweise zu teilen, scheint Clint Eastwood nicht bedacht zu haben.
Leider verpasst der Film dadurch, ein erschreckendes und mahnendes Meisterwerk zu werden. Gerade die Kriegsszenen vermögen es, mit anderen großen Werken mitzuhalten und erschüttern zum Teil. Dafür muss man Clint Eastwood dann jedoch loben.

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cannibal83

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Bewertung7.0Sehenswert

Sieht man das Plakat zu "Flags Of Your Fathers" könnte man in Kombination mit dem Titel meinen, Clint Eastwood würde einem den Patriotismus, mit diesem Film einprügeln wollen. Genau 126 Minuten später hat man jedoch Gewissheit das dieser Film das eigentlich absolut nicht will.

Eastwood bringt genau die richtige Message über die "Helden" des Krieges und äussert starke Kritik an der amerikanischen Kriegspropaganda. Das der Film leider kein richtiges Meisterwerk geworden ist, liegt meines Erachtens teils an der Story und am Timing des Streifens. Die Vater-Sohn-Geschichte wirkt am Ende einfach nur platt und die chronologisch durcheinander-gewürfelten Kriegsszenen gehen mehr als verwirrend denn als stilprägend durch.

Insgesamt überwiegen aber die positiven Seiten, gute Schauspieler, oft melancholisch (was ich fast immer mag) und richtig gut gemachte Action. Empfehlenswert!

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AgentGuhl86

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Großartiges und anspruchsvolles Kino! Kurz: das was man von Clint Eastwood erwarten kann. Er zeigt den Krieg nicht nur als taktisches Geschiebe auf dem Schlachtfeld, sondern auch was an der "Heimatfront" vor sich geht. Krieg war aus ökonomischer Sicht auch nur ein Geschäft und musste finanziert werden. Den USA ging langsam das Geld aus und so war das berühmte Foto, um das sich die Story dieses Filmes aufbaut gold wert, um Hoffnung und Heroismus den Daheimgebliebenen zu vermitteln, die für die Kämpfenden faktisch nichts wert waren bzw. nur solange die Situation aktuell war. Ich wiederhole mich...großartiges Kino. Ich bin gespannt auf den Gegenpart zum Film, wo die Geschichte aus Sicht der Japaner erzählt wird.

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