Letters from Iwo Jima

Letters from Iwo Jima (2006), US
Laufzeit 140 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Drama, Kinostart 22.02.2007

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Letters from Iwo Jima - Bild 42029
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von Clint Eastwood, mit Ken Watanabe und Kazunari Ninomiya

Eastwoods zweiter Film über die Ereignisse auf der Pazifikinsel Iwo Jima, der die Sicht der Japaner zeigt. Beide Filme, “Flags of our Fathers” und “Letters from Iwo Jima”, wurden in einem Aufwasch gedreht und sind nacheinander in die Kinos gekommen. Vor 62 Jahren trafen die amerikanischen und japanischen Truppen auf Iwo Jima aufeinander. Jahrzehnte später fand man Hunderte von Briefen in der Erde der kargen Insel. Durch diese Briefe bekommen die Männer, die dort unter Führung ihres außergewöhnlichen Generals gekämpft haben, ein Gesicht, eine Stimme. Als die japanischen Soldaten nach Iwo Jima geschickt werden, wissen sie, dass sie aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zurückkehren werden. Zu ihnen gehört der Bäcker Saigo, der nur überleben möchte, um einmal seine neugeborene Tochter zu sehen; Baron Nishi, siegreicher Reiter bei den Olympischen Spielen, der sich mit seinen Fähigkeiten und seiner Aufrichtigkeit weltweit einen Namen gemacht hat; der ehemalige Militärpolizist Shimizu, dessen Idealismus sich noch nicht in der Realität des Krieges bewähren musste; und der überzeugte Soldat Leutnant Ito, der eher Selbstmord begehen als sich ergeben würde. Befehligt werden die Verteidiger von Generalleutnant Tadamichi Kuribayashi, der Amerika bereist hat und deshalb weiß, dass sein Land keine Chance hat. Allerdings ist er dadurch strategisch versiert genug, um die auf dem Pazifik herannahende amerikanische Armada wirkungsvoll zu empfangen. General Kuribayashi standen zur Verteidigung wenig mehr als sein eiserner Wille und das Vulkangestein der Insel zur Verfügung. Doch die erwartete schnelle und blutige Niederlage verwandelte sich durch seine neuartige Taktik in einen heldenhaften, unerbittlichen Kampf, der fast 40 Tage dauern sollte. Fast 7000 amerikanische Soldaten fielen auf Iwo Jima; über 20.000 Japaner kamen dort um. Der schwarze Sand von Iwo Jima ist von ihrem Blut durchtränkt. Doch ihre Opferbereitschaft, ihre Anstrengungen, ihr Mut und ihre Empfindungen leben weiter – in den Briefen, die sie nach Hause schrieben.

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Cast & Crew


Kritiken (10) — Film: Letters from Iwo Jima

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.5Ausgezeichnet

«Flags of Our Fathers» hat mich nicht gänzlich überzeugt. Die Schilderung des amerikanischen Angriffs auf die Stellungen der Japaner auf Iwo Jima gegen Ende des Zweiten Weltkriegs in «Flags» ist unübersichtlich und verstückelt. «Letters from Iwo Jima» zeigt aber, zu was Altmeister Eastwood fähig ist. Der Blick auf die Gegenseite in «Letters» ist konzentrierter und auf das Notwendigste reduziert.

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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8.5Ausgezeichnet

Zu Beginn des neuen Jahres überraschte Erfolgsregisseur Clint Eastwood mit einem Projekt, das mal als ambitioniert und innovativ zugleich bezeichnen kann. Die Schlacht um die Pazifikinsel Iwo Jima porträtierte er in 2 Filmen, jeweils aus der Perspektive einer Kriegspartei. Nachdem „Flags of our Fathers“ die amerikanische Sicht zeigt, ist der Blickwinkel in „Letters from Iwo Jima“ der der Japaner.

Iwo Jima, eine kleine, aber strategisch wichtige Pazifikinsel 1000 Kilometer südlich von Tokio Ende 1944. Die einstige japanische Überlegenheit im Pazifikraum ist nach der jüngst verlorenen Seeschlacht auf den Marianeninseln endgültig in Unterlegenheit gekippt. Dennoch schickt das kaiserlich japanische Oberkommando einen neuen Befehlshaber nach Iwo Jima, um in einem hoffnungslosen Versuch die Insel so lange wie möglich gegen die US-Truppen zu halten. Der frisch angekommene General Koribayashi (Ken Watanabe) setzt gegen den Willen eines Teils seiner Offiziere eine neue Taktik…

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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9.0Herausragend

Wer sich "Letters from Iwo Jima" entgehen lässt, verpasst einen der ganz großen Filme der letzten Jahre. Clint Eastwoods Film ist mit Sicherheit keine leichte Kost, aber welche, auf die es sich lohnt sich einzulassen. Für mich ist "Letters from Iwo Jima" ein Highlight der jüngeren Filmgeschichte.

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sushi25: movie-fan.de

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8.5Ausgezeichnet

Obwohl der Film in der japanischen Fassung mit engl. Untertiteln - wie ich ihn gesehen habe - echt anstrengend zu verstehen war, ein großartiger Film. Schade, dass "Flags of our fathers" ausser einigen, wenigen ergänzenden Szenen aus der Sicht der US-Truppen lang nicht so mitreissend war.

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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7.0Sehenswert

Letters from Iwo Jima ist ein sehr klassicher Anti-Kriegsfilm, bei dem man streckenweise nicht weiß, wo das “Anti-” beginnt und das “-kriegsfilm” aufhört. Was das ganze sehenswert macht, ist die ungewöhnliche Perspektive, bei der die amerikanischen Soldaten die namenlosen Gegner sind, die auch mal rücksichtslos Gefangene erschießen, und die für die japanischen Soldaten die Bedrohung für ihr Land und ihre Familien darstellen.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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8.5Ausgezeichnet

Obwohl schon seine letzten drei Filme künstlerische Perlen waren, überrascht uns Eastwood immer weiter. Nicht nur, dass er eine kraftvolle Geschichte einschneidend erzählt: Er erweist sich auch als meisterhafter visueller Inszenierer, indem er die karge Landschaft der Insel künstlerisch einfängt, die als Methapher für die öden Kriegsbeuten dient.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.0Ausgezeichnet

Rein handwerklich kann der Film nur als gelungen bezeichnet werden. Ebenso wie in „Flags Of Our Fathers“ wird das gesamte Geschehen sehr authentisch vermittelt, wirkt in jeder Hinsicht realistisch. Interessant vor allem die Tatsache, dass verschiedene Sachverhalte in beiden Filmen auftauchen, somit also ein gewisser Wiedererkennungseffekt eintritt. Dadurch, dass aber weder spezielle Handlungen oder Personen in beiden Filmen vorkommen, bleibt jeder Film für sich verständlich. Die Verknüpfungen bleiben sehr oberflächlich, verbinden die Filme aber trotzdem.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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10.0Herausragend

Nach "Flags of our Fathers" durfte man gespannt sein, welchen Ansatz Eastwood im zweiten Film wählen würde. Ging es im "Flags" noch um die Demaskierung eines amerikanischen Mythos, so stehen in "Letters from Iwo Jima" wieder das Schicksaal einzelner Soldaten im Vordergrund.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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9.0Herausragend

So fremdartig das Verhalten dieser Soldaten anmuten mag in ihren unterirdischen Stellungen auf der wüsten, extrem farbarm ins Bild gesetzten Insel, so vertraut erscheinen ihre menschlichen Züge und Konflikte, so glaubwürdig entwickelt sich die Gruppendynamik unterschiedlicher Charaktere in einer Extremsituation.

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Chuchaqui: Critic.de

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8.5Ausgezeichnet

Mit "Letters from Iwo Jima" übertrifft Regisseur Clint Eastwood seinen Parallel-Film "Flags of Our Fathers" noch einmal und liefert ein Meisterstück ab. Vor allem die beklemmende Geschichte und die überwältigende Inszenierung beeindrucken, Eastwoods Film unterscheidet sich stark von jedem bisher existenten Kriegsfilm. Ein ganz neuer Beitrag zur stets aktuellen Diskussion über den Krieg und - fast ganz nebenbei - eine filmische Offenbarung. Wenn er so weitermacht, kann man nur hoffen, dass Mr. Eastwood auch mit 86 noch Filme machen wird.

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Kommentare (42) — Film: Letters from Iwo Jima

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Discostu

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Bewertung6.5Ganz gut

Bei "Letters from Iwo Jima" macht Eastwood vieles von dem richtig, was er bei "Flags of our Fathers" falsch gemacht hat. Es wird sich Zeit für die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander genommen, durch die eingelesenen Briefe werden ihre Gedanken deutlich gemacht und so hat dieser Film auch die Identifikationsfiguren, die man gerade in diesem Genre dringend braucht.
Nach einem guten Beginn wird jedoch auch dieser Film nach einiger Zeit ziemlich langatmig und hat in der zweiten Hälfte nur noch vereinzelte gute Szenen zu bieten. Auch sind mir die Charaktere zu deutlich in gut und böse unterteilt, es ist schon bezeichnend, dass diesbezüglich sogar aktuelle Batman-Verfilmungen besser sind. Auch haben mich der Pathos und die Fokussierung auf Ehre gestört, weshalb "Letters from Iwo Jima" zwar deutlich besser ist als "Flags", aber auch immer noch nicht völlig überzeugend.

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croat

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Bewertung7.0Sehenswert

gut gedachte geschichte, jedoch oft langweilig

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Punsha

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nach Eastwoods durchaus gelungener pazifistischer Botschaft in FLAGS OF OUR FATHERS, komplettierte er sein kritisches Werk, indem er sich in LETTERS FROM IWO JIMA noch einmal dem selben Krieg widmet und sich dabei auf die japanische Gegenseite konzentriert. Aber war das denn wirklich noch nötig?
Nein, nötig war das vielleicht nicht, denn beide Filme funktionieren auch absolut unabhängig voneinander, aber vor allem Letzterer hat die Liste der (Anti-)Kriegsfilme ungemein bereichert. Mit einer gehörigen Portion Mut und Innovation stellt Eastwood die traurigen Einzelschicksale japanischer Soldaten dar und lässt das Publikum mit der schon von Beginn an hoffnungslos unterlegenen Streitmacht mitfühlen, während die Amerikaner auch für den Zuschauer als Feinde angesehen werden, jedoch ebenso menschliche und unmenschliche Züge offenbaren. Ein Film, der nicht nur durch seine Optik brilliert, sondern auch in einigen denkwürdigen Szenen herausfordert, fesselt und schockiert. Für mich Eastwoods bisher reifste Regiearbeit und sein mit Abstand wertvollster Film. Klasse!

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eisbaerdios

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Bewertung5.5Geht so

Nachdem ich nun beide Teile gesehen habe und mir beim ersten noch unsicher war, bin ich nun milde gesagt enttäuscht. ich glaube beim ersten Film wollte ich noch nicht wahrhaben wie mittelmässig das alles ist, wie wenig es doch mitreißt und wie wenig es erzählt.
Alles ist so wahnsinnig gewollt, gerade das letzte Bild ist schon unfreiwillig komisch. Ein solchen Haufen von unbeholfenen japanischen Wissenschaftlern hab ich selten gesehen. Das nagt dann an der Glaubwürdigkeit des gesamten Films, nur damit Eastwood sein Bild mit den Briefen bekommt. Das hätte er anders lösen müssen.
Aber solche Sachen gibt es zu Hauf.
Was man allgemein sagen kann, ist das Eastwood versucht hat, eine starke emotionale Nähe zu schaffen und es ist ihm bis auf eine Szene nicht gelungen.
Die einzige bewegende Szene im Film ist mit dem amerikanischen Verwundeten, als sein Brief vorgelesen wird.
Ich spüre kein Drama und die Schrecken des Krieges gehen bei diesem Film kalt an mir vorbei.
Darüber hinaus schafft es Eastwood selten die Spannung in den Szenen aufrecht zu erhalten. Es ist alles zu voraussehbar inzeniert, auch wenn der Gedanke zumeist der Richtige ist.
Es gibt so vieles was leider einfach nicht stimmen will in diesem Film, dabei gab es gerade aus japanischer Sicht viele fragwürdige interessante Aspekte.
Vor allem der Selbstmord von tausenden wird kaum hinterfragt. Die Motive werden nur oberflächlich behandelt, aber auch hier macht dieser Film den gleichen Fehler wie sein Vorgänger. Er versucht zu viele Figuren zu erzählen und erzählt dadurch letztlich keine Figur richtig.
Weiterhin hatte man ständig das Gefühl, dass hier ein paar 100 Japaner kämpfen, dabei waren es tausende. Wo sind die alle?
Die unheimliche Bedrohung der Japaner, die überall auf der Insel verschanzt sind und in ihren Löchern sitzen.
Dies hätte man sicher gut auf der Reise von Saigo in den Norden erzählen können.

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*frenzy_punk<3

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kein Interesse

"Letters from Iwo Jima", bildgewaltiges Emotionsepos, dem leider etwas die Luft ausgeht, aber mit starkem Score und Authentizität punkten kann.

Eastwood machte sich wieder ans Werk und schuf für "Letters from Iwo Jima" eine ruhige Atmosphäre, die wie das Warten vor dem Sturm wirkt.
Diese Atmosphäre setzt sich durchgehen fort, hie und da erschüttert das Kriegsgeschehen den Zuschauer durchs Mark, doch meistens herrscht absolute Stille. Schön, wenn es einen mehr fesseln täte. In der ersten Hälfte wird viel gesprochen, es ermüdet und strengt an.
Im Mittelteil kommt Iris Yamashitas Story etwas in Fahrt und zeigt Nervenaufreibende Szenen, die mit reichlich Spannung versehen sind. Nun kann man sich auch endlich mehr in die Charaktere hineinversetzen und lernt sie etwas besser kennen.
Eastwood bleibt hier sehr authentisch. So sehr, dass es manchen Zusehern zu viel wird.
Der Soundtrack ist perfekt in die atemberaubenden und blutigen Bilder eingespielt und lässt das Ganze fantastisch auf einen wirken.
Der Sepiaton taucht alles in ein dunkles und tristes Sein, die Handlung spielt mit den Emotionen des Zusehers.

"Letters from Iwo Jima", bildgewaltig, soundtrackstark und voller Emotionen. Leider konnte dieser Film nicht so sehr bei mir punkten. Der Anfang ist zu schleppend. In der Mitte habe ich aufgegeben. Nicht weil er komplett anödete, sondern wegen manch grausamer Szenen.
Authentisch und sicherlich sehenswert, für mich nur einen Tick zu viel.

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JohnnyKee

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Sehr schön!^^


*frenzy_punk<3

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@Johnny: Danke!


U-Turn

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Bewertung7.0Sehenswert

Nicht schlecht gemacht, aber etwas langweilig. Zieht sich hin und es es geht erkennbar um die Aufarbeitung des Pazifikkrieges für die Amerikaner. Die Botschaften sind auch etwas flach, nach dem Motto "Die Feinde führen auch ganz normale Leben, werden von ihren Müttern vermisst, etc". Kann man sich aber mal ansehen.

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based_god

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Bewertung9.0Herausragend

Nachdem "Flags of our Fathers" noch grösstenteils in der USA spielte, kehrt "Letters from Iwo Jima" nun zurück auf die Insel, zum schonungslosen Krieg. Obwohl die Handlung nun aus der Sicht dreier Japaner erzählt wird, wird auch diese Partei nicht bevorzugt. Sehr brutal und ohne Rücksicht auf eigene Verluste versuchten die japanischen Generäle in erster Linie nicht sich selbst zu retten, sondern möglichst viele Amerikaner mit in den Tod zu reissen.

Eigentlich strotzen die 135 Minuten nur so von Hoffnungslosigkeit und sinnloser Brutalität (gegenüber Kriegsgefangenen, eigenen Soldaten etc.) – Trotzdem ist der Film gut, nicht zuletzt weil er zusammen mit seinem indirekten Vorgänger zeigt, wie sinnlos und unheroisch Krieg ist. Die japanischen Schauspieler bringen ihren Part gut rüber und mit fantastischen Bildern, hat Clint Eastwood auch diesen Film zu einem Muss gemacht.

Bisschen besser bzw. innovativer als "Flags of our Fathers" – Ein weiteres Kriegsfilmhighlight...

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Prechtl

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film ist auf seine eigene Art und weise schön, aber auch einfach nur schrecklich. Er handelt vom Krieg, von Hunger, Hoffnungslosigkeit und Tod. Aber er handelt auch von Liebe, Freundschaft und Hoffnung. "Letters from Iwo Jima" vereint all diese Themen zu einem tollen Film, der ungeschönt das Schicksal der japanischen Truppen auf Iwo Jima zeigt und stellt damit das Pendant zu "Flags of our Fathers" dar.
Ohne jemals den eben genannten Film gesehen zu haben, kann ich getrost sagen, dass "Letters from Iwo Jima" der bessere Film ist. Meiner Meinung nach ist das Thema des amerikanischen Patriotismus schon zu ausgelutscht, als dass ich ihn ernsthaft bewerten könnte. Die Ausweglosigkeit der Japaner in dieser Situation wurde gut in Szene gesetzt und man kann nicht anders als mit dem Gefreiten Saigo mitzufiebern und zu hoffen, dass er diese Hölle überlebt und zu seiner Familie zurück kann.
Ein kleiner Spoiler:
Am schönsten fand ich die Stelle, als Nishi den Brief des amerikanischen GIs Sam vorliest, in dem seine Mutter auf Frieden hofft und ihren Sohn bittet, unbeschadet nach Hause zu kommen. Betroffenheit macht sich breit, denn nun müssen sie erkennen, dass die Amerikaner wie bislang gedacht keine Wilde sind, sondern Menschen, die genauso sind wie sie und sich in der selben Lage befinden.

Der Film ist keine leichte Kost (wie jeder Film über den 2. Weltkrieg wie ich finde), aber mich jedenfalls hat er begeistert. Ken Watanabe macht seine Sache gut, auch wenn Kazunari Ninomiya (Saigo) der eigentliche Held des Filmes ist.

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MikeC.

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Entwarnung! "Letters from Iwo Jima" ist deutlich besser als "Flags of our Fathers".
Weg von dem langweiligen Anleihenverkaufen, hin zu den einfachen Soldaten auf dem Schlachtfeld. "Letters from Iwo Jima" portraitiert auf eindrucksvolle Weise den verzweifelten Überlebenskampf der Japaner gegen die amerikanische Übermacht.
Während sonst immer die Japaner die Bösen sind, sind es hier die Amerikaner, die tagelange Bombardements durchführen, Leute mit Flammenwerfern verbrennen und Kriegsgefange kaltblütig exekutieren.
Clint Eastwood gelingt es, dem Zuschauer zu vermitteln, dass es zumindest auf der untersten Ebene eines Krieges kein eindeutiges Gut oder Böse gibt. Denn jeder Soldat kämpft nur, um zu überleben. Gräueltaten passieren auf beiden Seiten. Ob man für die Guten oder die Bösen kämpft, hängt einzig und allein von der Regierung des eigenen Landes und deren Entscheidungen ab.

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veseria

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein optisch grandioser Film der allerdings so sehr versucht Traurigkeit durch Charaktere zu erschaffen und so wenig wie möglich auf Geballere setzt, dass es nicht mehr funktioniert. Zwar zeigt der Film das Krieg schlimm ist und wie verschiedene Nationen mit Gerechtigkeit, Abneigung und Befürwortung für den Krieg umgehen, aber wirklich tiefe Charaktere gibt es nicht. Das ist schade, denn wenn das wäre, also man sich auf die Charaktere einlassen könnte und sie ins Herz schließen könnte, würde der Film funktionieren.
Ich muss aber auch sagen, dass ich Kriegsfilme nie besonders gute finde. Ich kann damit einfach nichts anfangen. Man sollte einfach kein Krieg führen. Und einen Film über etwas so sinnloses interessiert mich auch einfach nicht so wirklich. Dennoch gibt es ja Filme die einen dann wirklich umhauen wie "FULL METAL JACKET".
So bleibt ein recht distanzierter Kriegsfilm der toll aussieht aber leider auch tödlich langweilige Musik bietet, besonders darum, da es vielleicht 3 Stücke gibt.

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sundaynight

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Bewertung9.5Herausragend

Krieg, wie ich ihn mir vorstellen kann!
Dieser Film bekommt es meiner Meinung nach besser als andere Kriegsfilme hin, dem Zuschauer zu ermöglichen sich wirklich in die Situation hinein zu versetzen, und das ganz schnörkellos und ohne viel Pathos. Man bekommt die Handlung Stück für Stück in atemberaubenden Bildern vorgesetzt, erfährt die von Zwängen bestimmte Welt einzelner Soldatenschicksale.
Grausam, aber gut.

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Tannhäuser

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Bewertung4.0Uninteressant

Hmmm, vom Herrn Eastwood ist man ja eigentlich eher Filme gewohnt, bei denen man nie was falsch machen kann, wenn man sie denn guckt. Letters from Iwo Jima ist da wohl die bekannte Ausnahme von der Regel. Absolut belangloses, lieblos runtergedrehtes Kriegsfilmchen, daß mehr Drama als Kriegsfilmchen sein will, es aber einfach nicht ist. Schade, hatte mir von Eastwood zu der Thematik viel viel mehr versprochen. Zumindest die Musik ist klasse. Der Rest ist Mist und hoffentlich ein Ausrutscher des alten Wunderknaben.

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Nicls

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hier stimmt eh alles

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Breadfan

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Bewertung7.5Sehenswert

Auf jeden Fall sehenswert! Mir hätte der Film jedoch noch besser gefallen, wenn Generalleutnant Tadamichi Kuribayashi befreit wäre von seinen "US-Erfahrungen". So stören seine US-Mitbringsel/US-Symbole (Cowboy-ähnliche Stiefel, Colt) nur unwesentlich. Schon mehr stört es, dass er "die" Ratio des Films ist. Diese fußt filmisch jedoch einizg auf seiner scheinbaren Weltoffenheit: sprich seinem USA-Trip. Der Kontakt mit den Jungs aus dem Westen scheint ihn, ganz im Gegensatz zu seinen Landsmännern - diese stehn meistens mehr auf blutige Ääähre und Selbstopferung - vernünftiger gemacht zu haben. Dies ist zwar nachvollziehbar, aber auch etwas platt. Authentischer wäre es, der Film bliebe innerhalb der Handlung ausschließlich japanisch (So wie Flags of our Fathers sich ja auch nur in US-Terrain bewegt hat!). So dienten die Amis mal wieder hinten rum als Vorbild. Gut gefallen hat mir die Szene, in welcher der US-Soldat die zwei Desateure erschiesst! Hatte kurzfristig Angst gehabt, der Film rutscht in eine Art "Wir-sind-die-Amis-und-bringen-Frieden-und-sind-dabei-so-menschlich"-Bahn ab. Dem war zum Glück ja nicht ganz so....++ auch für den Soundtrack von Eastwoods Homeband.

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Ardacris

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Bewertung9.0Herausragend

Ein sehr guter aber trauriger Film. "Letters from Iwo Jima" hat mich sehr berührt und traurig gemacht. In diesem Film wird mal wieder sehr deutlich gemacht wie sinnlos der Krieg eigentlich ist.

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veseria

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Richtig. Das zeigt der Film wirklich. Leider hat er mich nicht traurig gemacht. Doch das soll die Stärke des Films sein. Liegt wahrscheinlich daran, weil er mir zu konventionelle gemacht ist :)


strangelet

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich grüble und grüble, aber ein besserer Kriegsfilm fällt mir nicht ein. Dramaturgie, Bildsprache, Spiel, Thematik, Botschaft, historische Darstellung (soweit ich das beurteilen kann) – da stimmt einfach alles. Vorher "Flags of our Fathers" anzuschauen rundet das ganze noch ab; aber eigentlich ist es ein Meisterwerk, das auch für sich allein stehen kann.

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doc_flunder

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

zunächst muss ich lobend feststellen, dass der film auf japanisch gedreht und später untertitelt wurde, was die sache extrem authentisch macht (wobei es NATÜRLICH eine komplett deutsche fassung gibt; wer die guckt, ist tot schon besser dran). auch sonst hat eastwood viel richtig gemacht: die gewalt ist stets abstoßend bis grauenhaft, kritisches denken und dissidenz sind präsent, kommen aber zu spät, vermeintliche helden begehen greuelttaten. insgesamt ein sehr stimmiges, unangenehmes, relevantes stück kino.

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Es gibt gewiss bessere Kriegsdarstellungen, dennoch ist "Letters from Iwo Jima" recht interessant, da das Kriegsgeschehen aus einer nicht üblichen Perspektive, nämlich aus der Sicht der Japaner, gezeigt wird.

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cpt. chaos

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Der längste Tag, Die Brücke von Arnheim, Platoon, Full Metal Jacket, Stalingard, Der schmale Grat, Der Soldat James Ryan, Duell - Enemy at the gates, Black Hawk down, Brotherhood... Schon gesehen?

Aber ist natürlich Ansichtssache!


JanoX

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Duell - Enemy at the Gates, Der Soldat James Ryan und Black Hawk Down ?! Ich hoffe du meinst "Blockbustercharakter" wenn du "Kriegsdarstellung" meinst! Es nennt sich Hollywood und soll unterhalten. Die genannten drei Titel sind sicher nicht "kriegsgetreu". Was lernt man denn aus ihnen ?

1. Duell. Stalingrad war eine Materialschlacht, die durch Aushungerung, Winter und zahlreiche Menschenleben gewonnen wurde, aber definitiv NICHT zwischen zwei Elite-Scharfschützen entschieden worden ist!

2. Der Soldat James Ryan. Amerikanischer geht es wohl nicht! Und dass man kurz vorm Tod mit einer P4 auf Panzer schiesst und diese darauf GLÜCKLICHERWEISE (und nochmal: God bless fucking America) durch Fliegerbomben kaputt gehen, wissen wir ja auch alle.

3. Black Hawk Down. Jeder in Somalia wartet nur darauf, dass ein Black Hawk abstürzt und zieht dann seine AK-74U, um die Piloten zu foltern und zu töten.


raab_himself

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die Stärke von "Letters of Iwo Jima" liegt in den Briefen und den Rückblendungen der Soldaten. Denn diese Sequenzen lassen den Zusehern ihre Charakterzüge, ihre Emotionen und ihren Schicksalsweg kennen lernen.
Der Rest des Films zeigt die gnadenlose Schlacht von Iwo Jima, die sich durch ihre Atmosphäre und durch die aussichtslose Sicht des hoffnungslosen denoch stolzen Japans verstärkt in die Köpfe einprägt.

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AgentGuhl86

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Krieg: die große Tragödie. Mehr als die Summer der unzähligen menschlichen Tragödien, die sich dahinter verbergen.
Clint Eastwood bereitet diese Thematik, wie immer technisch perfekt, und erzählt Geschichten von Einzelschicksalen, die bewegen.
"Letters from Iwo Jima" ist der Blick auf die andere Seite der Schlacht sowie eine Art Fortsetzung, die an nützlichen Stellen "Flags of our Fathers" ergänzt. Wieder einmal zeigt Clint Eastwood, dass er es drauf hat - egal in welchem Genre. Das macht ihn für mich zum besten Filmemacher, den wir zur Zeit auf unserem kleinen Planeten zu bieten haben!

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