Letters from Iwo Jima

Letters from Iwo Jima (2006), US Laufzeit 140 Minuten, FSK 16, Drama, Historienfilm, Actionfilm, Kinostart 22.02.2007

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von Clint Eastwood, mit Ken Watanabe und Kazunari Ninomiya

Clint Eastwoods zweiter Film über die Ereignisse auf der Pazifikinsel Iwo Jima, der die Sicht der Japaner zeigt.

Die Filme ‘Flags of our Fathers’ und Letters from Iwo Jima, wurden in einem Aufwasch gedreht und sind nacheinander in die Kinos gekommen. Vor 62 Jahren trafen die amerikanischen und japanischen Truppen auf Iwo Jima aufeinander. Jahrzehnte später fand man Hunderte von Briefen in der Erde der kargen Insel. Durch diese Briefe bekommen die Männer, die dort unter Führung ihres außergewöhnlichen Generals gekämpft haben, ein Gesicht, eine Stimme. Als die japanischen Soldaten nach Iwo Jima geschickt werden, wissen sie, dass sie aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zurückkehren werden. Zu ihnen gehört der Bäcker Saigo, der nur überleben möchte, um einmal seine neugeborene Tochter zu sehen; Baron Nishi, siegreicher Reiter bei den Olympischen Spielen, der sich mit seinen Fähigkeiten und seiner Aufrichtigkeit weltweit einen Namen gemacht hat; der ehemalige Militärpolizist Shimizu, dessen Idealismus sich noch nicht in der Realität des Krieges bewähren musste; und der überzeugte Soldat Leutnant Ito, der eher Selbstmord begehen als sich ergeben würde. Befehligt werden die Verteidiger von Generalleutnant Tadamichi Kuribayashi, der Amerika bereist hat und deshalb weiß, dass sein Land keine Chance hat. Allerdings ist er dadurch strategisch versiert genug, um die auf dem Pazifik herannahende amerikanische Armada wirkungsvoll zu empfangen. General Kuribayashi standen zur Verteidigung wenig mehr als sein eiserner Wille und das Vulkangestein der Insel zur Verfügung. Doch die erwartete schnelle und blutige Niederlage verwandelte sich durch seine neuartige Taktik in einen heldenhaften, unerbittlichen Kampf, der fast 40 Tage dauern sollte. Fast 7000 amerikanische Soldaten fielen auf Iwo Jima; über 20.000 Japaner kamen dort um. Der schwarze Sand von Iwo Jima ist von ihrem Blut durchtränkt. Doch ihre Opferbereitschaft, ihre Anstrengungen, ihr Mut und ihre Empfindungen leben weiter – in den Briefen, die sie nach Hause schrieben.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (11) — Film: Letters from Iwo Jima

SoulReaver: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

Keine Frage: Clint Eastwood weiß, welche Hebel er bedienen muss, damit ihm der Zuschauer auch gerne mal über zweieinhalb Stunden auf Schritt und Tritt folgt. Dabei sind die Filme inhaltlich nicht immer von bestechender Artung, ja manchmal sogar mehr als klapperig, wenngleich Eastwoods Inszenierung in seiner über Jahrzehnte angesammelten Erfahrung doch keine wirklichen Defizite aufweisen, ganz objektiv betrachtet. Seit der Jahrhundertwende hat sich jedoch in das Schaffen von Eastwood eine unheimlich persönliche wie existenzielle Note eingeschlichen, die natürlich auch nicht immer überzeugend veranschaulicht wird, doch man merkt, dass der Kalifornier relevanteren, menschlicheren Themen mehr Gewicht anvertraut und ihm die subjektive Lebenserfahrung – Distanziert von politischen Gesinnungen – nun auch beruflich in die Karten spielt.

„Letters form Iwo Jima“ ist da ein Paradebeispiel für Eastwoods Status der Reife als Regisseur und dazu ein Film, welcher in seiner Umsetzung von wahrhafter…

30 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

Ben Kenobi

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Stimmt.


Deathpool

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So isses


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.5Ausgezeichnet

«Flags of Our Fathers» hat mich nicht gänzlich überzeugt. Die Schilderung des amerikanischen Angriffs auf die Stellungen der Japaner auf Iwo Jima gegen Ende des Zweiten Weltkriegs in «Flags» ist unübersichtlich und verstückelt. «Letters from Iwo Jima» zeigt aber, zu was Altmeister Eastwood fähig ist. Der Blick auf die Gegenseite in «Letters» ist konzentrierter und auf das Notwendigste reduziert.

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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8.5Ausgezeichnet

Zu Beginn des neuen Jahres überraschte Erfolgsregisseur Clint Eastwood mit einem Projekt, das mal als ambitioniert und innovativ zugleich bezeichnen kann. Die Schlacht um die Pazifikinsel Iwo Jima porträtierte er in 2 Filmen, jeweils aus der Perspektive einer Kriegspartei. Nachdem „Flags of our Fathers“ die amerikanische Sicht zeigt, ist der Blickwinkel in „Letters from Iwo Jima“ der der Japaner.

Iwo Jima, eine kleine, aber strategisch wichtige Pazifikinsel 1000 Kilometer südlich von Tokio Ende 1944. Die einstige japanische Überlegenheit im Pazifikraum ist nach der jüngst verlorenen Seeschlacht auf den Marianeninseln endgültig in Unterlegenheit gekippt. Dennoch schickt das kaiserlich japanische Oberkommando einen neuen Befehlshaber nach Iwo Jima, um in einem hoffnungslosen Versuch die Insel so lange wie möglich gegen die US-Truppen zu halten. Der frisch angekommene General Koribayashi (Ken Watanabe) setzt gegen den Willen eines Teils seiner Offiziere eine neue Taktik durch. Er…

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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9.0Herausragend

Wer sich "Letters from Iwo Jima" entgehen lässt, verpasst einen der ganz großen Filme der letzten Jahre. Clint Eastwoods Film ist mit Sicherheit keine leichte Kost, aber welche, auf die es sich lohnt sich einzulassen. Für mich ist "Letters from Iwo Jima" ein Highlight der jüngeren Filmgeschichte.

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sushi25: movie-fan.de

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8.5Ausgezeichnet

Obwohl der Film in der japanischen Fassung mit engl. Untertiteln - wie ich ihn gesehen habe - echt anstrengend zu verstehen war, ein großartiger Film. Schade, dass "Flags of our fathers" ausser einigen, wenigen ergänzenden Szenen aus der Sicht der US-Truppen lang nicht so mitreissend war.

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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7.0Sehenswert

Letters from Iwo Jima ist ein sehr klassicher Anti-Kriegsfilm, bei dem man streckenweise nicht weiß, wo das “Anti-” beginnt und das “-kriegsfilm” aufhört. Was das ganze sehenswert macht, ist die ungewöhnliche Perspektive, bei der die amerikanischen Soldaten die namenlosen Gegner sind, die auch mal rücksichtslos Gefangene erschießen, und die für die japanischen Soldaten die Bedrohung für ihr Land und ihre Familien darstellen.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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8.5Ausgezeichnet

Obwohl schon seine letzten drei Filme künstlerische Perlen waren, überrascht uns Eastwood immer weiter. Nicht nur, dass er eine kraftvolle Geschichte einschneidend erzählt: Er erweist sich auch als meisterhafter visueller Inszenierer, indem er die karge Landschaft der Insel künstlerisch einfängt, die als Methapher für die öden Kriegsbeuten dient.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.0Ausgezeichnet

Rein handwerklich kann der Film nur als gelungen bezeichnet werden. Ebenso wie in „Flags Of Our Fathers“ wird das gesamte Geschehen sehr authentisch vermittelt, wirkt in jeder Hinsicht realistisch. Interessant vor allem die Tatsache, dass verschiedene Sachverhalte in beiden Filmen auftauchen, somit also ein gewisser Wiedererkennungseffekt eintritt. Dadurch, dass aber weder spezielle Handlungen oder Personen in beiden Filmen vorkommen, bleibt jeder Film für sich verständlich. Die Verknüpfungen bleiben sehr oberflächlich, verbinden die Filme aber trotzdem.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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10.0Herausragend

Nach "Flags of our Fathers" durfte man gespannt sein, welchen Ansatz Eastwood im zweiten Film wählen würde. Ging es im "Flags" noch um die Demaskierung eines amerikanischen Mythos, so stehen in "Letters from Iwo Jima" wieder das Schicksaal einzelner Soldaten im Vordergrund.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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9.0Herausragend

So fremdartig das Verhalten dieser Soldaten anmuten mag in ihren unterirdischen Stellungen auf der wüsten, extrem farbarm ins Bild gesetzten Insel, so vertraut erscheinen ihre menschlichen Züge und Konflikte, so glaubwürdig entwickelt sich die Gruppendynamik unterschiedlicher Charaktere in einer Extremsituation.

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Chuchaqui: Critic.de

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8.5Ausgezeichnet

Mit "Letters from Iwo Jima" übertrifft Regisseur Clint Eastwood seinen Parallel-Film "Flags of Our Fathers" noch einmal und liefert ein Meisterstück ab. Vor allem die beklemmende Geschichte und die überwältigende Inszenierung beeindrucken, Eastwoods Film unterscheidet sich stark von jedem bisher existenten Kriegsfilm. Ein ganz neuer Beitrag zur stets aktuellen Diskussion über den Krieg und - fast ganz nebenbei - eine filmische Offenbarung. Wenn er so weitermacht, kann man nur hoffen, dass Mr. Eastwood auch mit 86 noch Filme machen wird.

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Kommentare (50) — Film: Letters from Iwo Jima


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Deathpool

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

https://www.youtube.com/watch?v=DPz_lkRJPq8

Leblose Körper aufgebahrt ihre Augen schreien Vergebung
Der Rauch drückt die Front nach hinten
Kameraden zucken sie tanzen nach Hause in die Heimat

Viele werden ihre Familie nie wieder sehen
Viele laufen blind ins Feuer
Viele und dennoch zu wenig um zu überleben

Der Strand nur eine Hürde im inneren beginnt das wahre Grauen

Oh geliebte Mutter deine Wärme wird mir fehlen
Oh geliebtes Weib deine Küsse vergesse ich nie
Oh geliebter Freund will so gerne mit dir trinken
Oh mein Schwesterherz will dich in die Arme nehmen

Ich habe Hunger manchmal würde ich gerne meinem Kameraden das Messer in die Kehle treiben.
Wahnsinnig dieser beißende Schmerz,die Wasservorräte gehen zu neige.
Ausgezehrt, der Magen erbricht in schmerzende Krämpfe.
Hier unten steigt die Hitze draußen brennt das Land.
Kann nicht schlafen habe immer Angst um mein Leben.
Helden kannst du vergessen sie alle verrecken im Dreck.
Geschworen habe ich mein Vaterland zu schützen, wie blind muss ich gewesen sein.
Jetzt ereilt mich Krankheit der Tod streift durch dunkle Gänge.

Asche fegt durch die Hände
In der Hand eine Granate
Mein letzter Streifzug gen Horizont
Ihre Blicke fürchterlich der Hass in den Augen
Zerfetze mich selbst
Sie schreien ich blute aus
Kein Gott
Keine Gnade
Nur Verzweiflung
Mutter bitte verzeih mir

Da standen sich Kulturen gegenüber
So fremd und dennoch so viel gemeinsam
Sie waren Freunde aber sie wollten es nicht glauben
Sie waren Menschen
Krieg machte sie zu Bestien
Befehle zu Sklaven
Tod zu Brüdern

Sie fanden Briefe und Tränen
Sie fanden zerschmetterte Körper
Sie fanden sich selbst

Letters from Iwo Jima eine Meisterleistung und Würdigung japanischer Soldaten.
Eine grausame Reise in fremde Militärstruktur.
Eine Geschichte die ehrlicher nicht sein könnte.

Hier stehen wir nun Hand in Hand
Ob weiß schwarz oder gelb
Unser Blut ist Erbe und Aufschrei zugleich
Gedenkt der Toten

Lasst euch nicht belügen
Lasst den Politikern kein Trost
Denkt an eure Familien und an die der anderen
Ihr seid keine Soldaten,ihr seid keine Helden

Ihr seid Marionetten

Friede im Herzen
Reinheit im Körper
Freiheit für das Fleisch

bedenklich? 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 9 Antworten

Deathpool

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;(


Murphante

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Ferkeleinen zwischen Leichen ... iiiiih bäh bäh :P
Damenbart mhmmmm *lecker* :D :D :D
*schnurr*


uncut123

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Bewertung9.0Herausragend

der ist richtig gut gemacht...viel besser als Flags of our Fathers!!!hammer

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heikschn

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich hatte andere Erwartungen an die Filmkombi aus FOOF und LFIJ. Ich hatte gedacht, dass man viele parallele Ereignisse aus den jeweilig verschiedenen Perspektiven sieht. Doch auch wenn es natürlich um das selbe Rahmeneignis der Schlacht um Iwo Jima geht, so widmen sich beide Filme doch weitesgehend anderen Details.

Das macht aber nichts. Zumindest Letters of Iwo Jima ist ein guter Film. Interessant ist der Einblick in die japanischen Bräuchen, in den Verhaltenskodex. Ein Volk zwischen Tradition und Moderne, dass aus der Weltkriegsniederlage lernen wird, sich der westlichen Welt öffnen wird und es den Amerikanern auf dem wirtschaftlichen Sektor mit Autos und Consumer Electronics "heimzahlen" wird.

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ichvitus

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Bewertung5.5Geht so

Erzähltechnisch halte ich "Letters from Iwo Jima" für nahezu perfekt. Ein klasse Aufhänger und die Briefe als Konstante finde ich großartig. Außerdem finde ich die Idee ein Gegenstück zu "Flags of our Fathers" zu drehen, um die Gegnerseite zu beleuchten super und die Filme ähneln sich in ihrem Stil sehr. Leider hat mir bereits "Flags of our Fathers" wenig gefallen.
Die Art des Films, das einheitliche Grau mag für manchen vielleicht künstlerisch wertvoll und symbolisch sein, jedoch halte ich von diesem künstlich Atmosphäre schaffenem Stil sehr wenig. Auf mich wirkt der Film, ähnlich wie bereits "Flags of our Fathers" dadurch zu gezwungen und zu gewollt - künstlich künstlerisch.

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Slevin_Kelevra23

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Bewertung7.5Sehenswert

„Letters from Iwo Jima“ ist das Pendant zu “Flags of our Fathers” und entstand ebenfalls unter der Regie von Clint Eastwood. Man kann anerkennend sagen, dass je älter Eastwood wird, desto besser werden seine Filme und mit „Letters from Iwo Jima“ ist ihm ein weiterer Topfilm der letzten Jahre gelungen. Das Hauptaugenmerk wird in der Sichtweise der Japaner darin gelegt, wie weit japanische Soldaten für ihre Loyalität und Stolz zum Vaterland gehen. Dieses wird sehr imposant dargestellt und der Film schockiert den Zuschauer in einigen Szenen zutiefst. Eine sehr dramatische Adaption von Eastwood, welche jedoch sehr zu überzeugen weiß. Auch die Landschaft und die original Drehorte auf Iwo Jima beeindrucken. Wenn man sich „Letters from Iwo Jima“ angucken möchte, sollte man jedoch für eine ruhige Atmosphäre sorgen, da der Film fast über die komplette Spielzeit von über zwei Stunden in Japanisch gedreht wurde und man so durchweg die Untertitel lesen muss. Dies erscheint jedoch notwendig, um sich in die Sicht der japanischen Soldaten wirklich hineinversetzen zu können. Fazit: „Letters from Iwo Jima“ ist ein absoluter Top Kriegsfilm a la „Der Soldat James Ryan“.

Kritiken unter - www.jfmoviecritics.jimdo.com -

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KAbitz

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein durchaus gelungener Anti-Kriegsfilm. Es ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zu "Flags of our Fathers", der im gesamten Kontext beider Filme lediglich dafür sorgt, dass in diesem Film von vornherein das für den Kriegsfilm typische gesichtslose Auftreten des Gegners wegfällt.

Eastwood versteht es wieder einmal Trauer und Schmerz gut, wenn auch an manchen Stellen etwas überzogen, darzustellen.
Das triste und umwerfend authentisch gestaltete Setting trägt zu dieser Darstellung genau so viel bei wie die Darstellung der einzelnen Figuren. Durch die Charaktere werden zwar in sich durchaus schlüssige und tragische Geschichten vermittelt, da jedoch permanent versucht wird alle Schiksale auf ein thearalisches Maxiumum zu steigern, wirkt die Emotionslage an manchen Stellen etwas überladen. Diese gesamte Intensität verschafft dem Zuschauer zwar ein tiefgehendes Mitgefühl für die Situation, führt jedoch an manchen Stellen zu einem schwächeren Mitempfinden für die einzelnen Personen und deren Schiksale.

Da selbst innerhalb des hier dargestellten japanischen Trupps die Vorstellungen von Ehrgefühl und Patriotismus, auch unter Führungspersonen, weit auseinandergehen, wird auf eindrucksvolle Art und Weise dargestellt das Länder Kriege führen und nicht Soldaten. Dies wird auch deutlich, da es sowohl auf amerikanischer als auch auf japanischer Seite sowohl grausame und brutale als auch durchaus helfende und mitfühlende Momente mit "feindlichen" Soldaten gibt.
Dieses Mitempfinden für die andere Seite manifestiert sich in "Generalleutnant Tadamichi Kuribayashi" ( Ken Watanabe schauspielerrisch durchaus überzeugend), der sich sowohl in beide Seiten des Krieges als auch in die verschiedenen Soldaten hineinversetzten kann. Er macht Schluss mit dem abwertenden Denken der anderen Partei gegenüber und dem Kriegsfilm-Klischee des "ehrenvollen Todes", da dieser dem uneigennützigen Helfen für die gesmate Truppe untergeortnet wird und an manchen Stellen lediglich als letzter verweifelter und angstgesteuerter Ausweg dargestellt wird.

Der typische Grundgedanke des Anti-Kriegsfilms : "Sinnlosigkeit des Krieges" wird leider für einen Film dieses Genre geradezu stereotypisch dargestellt. Ein karger Schauplatz, auf den Abtrünnige geschickt werden und bei dem man sich ständig die Frage stellt, ob dieses Stück Ödland die Opfer wirklich wert ist. Die von Beginn des Films herrschende Unterlegenheit der japanischen Truppen ( ohne die cineastische "Ausenseiterchance" ), die damit einhergehende depressive Haltung aller japanischer Soldaten, sowie der tragische Tod der "Heldenfigur" ( "Generalleutnant Tadamichi Kuribayashi" ), die für "einfache Fußsoldaten" eintritt, sind in diesem Film fantastisch und bildgewaltig inszenierte Szenen, deren Botschaft jedoch etwas Klischeehaft wirkt.

Leider wird der emotionale Schädigung von Überlebenden, dem Zuschauer kaum näher gebracht, obwohl die Fülle von gut dargestellten gewaltreichen Szenen dies hergegeben hätte. Vielleicht war dies aber auch gewollt so inszeniert um die Handlung nicht noch zusätzlich auszudehnen und um das Hauptaugenmerk auf den eigentlichen Kriegverlauf ( Mittelpunkt der emotionalen Geschehnisse ) zu zentrieren.

Fazit : Sehenswert !

P.S : Ist nur meine Auffassung zum Film. Bin für Kritik und neue Sichtweisen immer offen ;)

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KAbitz

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werde ich mir mal ansehen. nenn mal deine punkte, würde mich interessieren


Selcarnor

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Ich habe dem Film ebenfalls eine glatte 8 gegeben.


Telebaum

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kein Interesse

Ich habe beschlossen keine Kriegsfilme mehr zu schauen, es ist doch immer wieder das Gleiche, ich sitze da und frage mich nicht nur, wie Menschen zum Kriegmachen fähig sind, sondern warum man sich das auch noch anschauen soll. Im Grunde gibt es nur fünf Kriegsfilme, mit denen ich etwas anfangen konnte: "Apocalypse Now", "Das Boot", "Иди и смотри", "Paths of Glory" und die erste halbe Stunde von "Full Metal Jacket" - alle anderen Kriegsfilme einschließlich diesem hätte ich mir lieber erspart. Es hat einfach keinen Sinn.

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TheBruceWayne

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der schmale grat


cpt. chaos

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Aller guten Dinge sind drei!"

Clint Eastwood beweist einmal mehr, dass er auch als Regisseur ein ganz Großer ist! Im Gegensatz zu "Flags of our fathers" wird das Grauen des Krieges aus japanischer Sicht schonungslos dargestellt. Die Charaktere sind ausgezeichnet herausgearbeitet, sodass man sich gut in die fremde Kultur hinein verdenken kann.

Rigoros und unmissverständlich wird verdeutlicht, dass es auf dem Schlachtfeld keinen Heldenmut gibt, sondern vielmehr blinder Gehorsam und eine verklärte Vorstellung von Ehrerbietung und Pflichterfüllung die Katalysatoren für das sinnlose Massensterben sind.

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Einar

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Bewertung7.0Sehenswert

Warum "Letters From Iwo Jima" besser sein soll als "Flags Of Our Fathers", erschließt sich mir nicht direkt. Vielmehr harmonieren beide Filme zusammen als Duo und sollten zeitnah angesehen werden. "Letters" ist etwas heftiger als "Flags", mehr Szenen der Kampfhandlungen, mehr Action - aber das alleine macht ihn nicht zu einem 'besseren' Streifen als seinen Co-Partner. Natürlich stehen manche Zuschauer eben auf diese Effekthascherei. Vielmehr sollte man aber hinter die Kampfszenen sehen. Dort entwickelt "Letters" zwar eine andere Richtung als "Flags", aber beide Filme hinterfragen ihre eigenen Themen. Emotional erhält man als Zuschauer bei diesem Film aus der japanischen Sicht mehr Einblicke. Aber vieles ist auch allzu rührselig geworden. Wenn man bedenkt, dass es im Grunde eine US-amerikanische Produktion ist, könnte man fast sagen anbiedernd. Doch lässt man den Kitsch bei Seite, dann sieht man einen wundervollen Film, der unter die Haut geht. Wie gesagt: Nicht besser oder schlechter als die US-amerikanische Sicht aus dem Vorgänger, einfach nur vor einem anderen Hintergrund. Beide Filme sind sehenswert und gehören zu den hervorragenden Spätwerken von Clint Eastwood.

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marcus-wagenknecht

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Bewertung5.0Geht so

Hier wird den Amis erklärt, dass auch in jedem japanischem Feind ein Mensch steckt. Wer das schon weiß, kann sich den Film schenken!

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emotionfreak

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Bewertung7.5Sehenswert

Es dauerte eine Zeit lang, bis ich in diesen Film richtig rein fand. Ein Anti- Kriegsfilm, doch zunächst eher eine Kritik an japanischem Ehrgefühl und Patriotismus, und damit konnte ich mich erst einmal nicht identifizieren. Irgendwann aber fand ich dann rein in den Stoff. Der Film zeigt auch auf, dass beide Seiten- die Amerikaner, wie die Japaner, aus fühlenden Menschen besteht und wie sinnlos Krieg ist. Ganz besonders berührt hat mich die Sache mit dem Brief, den die Japaner bei dem verstorbenen Amerikaner fanden. Er war von seiner Mutter. Und der ehemalige japanische Militärpolizist sagte: Man hat mir beigebracht, dass die Amerikaner Barbaren sind. Aber seine Mutter schreibt ihm die gleichen Sachen, wie meine mir." Sehr berührende Szene. Mir gefällt auch, dass hier einmal ein Film, der im zweiten Weltkrieg spielt, aus der Sicht der Ja-
paner erzählt wird, und dass gezeigt wird, dass Verbrechen auf beiden Seiten statt-
fanden.

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Discostu

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Bewertung6.5Ganz gut

Bei "Letters from Iwo Jima" macht Eastwood vieles von dem richtig, was er bei "Flags of our Fathers" falsch gemacht hat. Es wird sich Zeit für die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander genommen, durch die eingelesenen Briefe werden ihre Gedanken deutlich gemacht und so hat dieser Film auch die Identifikationsfiguren, die man gerade in diesem Genre dringend braucht.
Nach einem guten Beginn wird jedoch auch dieser Film nach einiger Zeit ziemlich langatmig und hat in der zweiten Hälfte nur noch vereinzelte gute Szenen zu bieten. Auch sind mir die Charaktere zu deutlich in gut und böse unterteilt, es ist schon bezeichnend, dass diesbezüglich sogar aktuelle Batman-Verfilmungen besser sind. Auch haben mich der Pathos und die Fokussierung auf Ehre gestört, weshalb "Letters from Iwo Jima" zwar deutlich besser ist als "Flags", aber auch immer noch nicht völlig überzeugend.

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croat

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Bewertung7.0Sehenswert

gut gedachte geschichte, jedoch oft langweilig

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Punsha

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nach Eastwoods durchaus gelungener pazifistischer Botschaft in FLAGS OF OUR FATHERS, komplettierte er sein kritisches Werk, indem er sich in LETTERS FROM IWO JIMA noch einmal dem selben Krieg widmet und sich dabei auf die japanische Gegenseite konzentriert. Aber war das denn wirklich noch nötig?
Nein, nötig war das vielleicht nicht, denn beide Filme funktionieren auch absolut unabhängig voneinander, aber vor allem Letzterer hat die Liste der (Anti-)Kriegsfilme ungemein bereichert. Mit einer gehörigen Portion Mut und Innovation stellt Eastwood die traurigen Einzelschicksale japanischer Soldaten dar und lässt das Publikum mit der schon von Beginn an hoffnungslos unterlegenen Streitmacht mitfühlen, während die Amerikaner auch für den Zuschauer als Feinde angesehen werden, jedoch ebenso menschliche und unmenschliche Züge offenbaren. Ein Film, der nicht nur durch seine Optik brilliert, sondern auch in einigen denkwürdigen Szenen herausfordert, fesselt und schockiert. Für mich Eastwoods bisher reifste Regiearbeit und sein mit Abstand wertvollster Film. Klasse!

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eisbaerdios

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Bewertung5.5Geht so

Nachdem ich nun beide Teile gesehen habe und mir beim ersten noch unsicher war, bin ich nun milde gesagt enttäuscht. ich glaube beim ersten Film wollte ich noch nicht wahrhaben wie mittelmässig das alles ist, wie wenig es doch mitreißt und wie wenig es erzählt.
Alles ist so wahnsinnig gewollt, gerade das letzte Bild ist schon unfreiwillig komisch. Ein solchen Haufen von unbeholfenen japanischen Wissenschaftlern hab ich selten gesehen. Das nagt dann an der Glaubwürdigkeit des gesamten Films, nur damit Eastwood sein Bild mit den Briefen bekommt. Das hätte er anders lösen müssen.
Aber solche Sachen gibt es zu Hauf.
Was man allgemein sagen kann, ist das Eastwood versucht hat, eine starke emotionale Nähe zu schaffen und es ist ihm bis auf eine Szene nicht gelungen.
Die einzige bewegende Szene im Film ist mit dem amerikanischen Verwundeten, als sein Brief vorgelesen wird.
Ich spüre kein Drama und die Schrecken des Krieges gehen bei diesem Film kalt an mir vorbei.
Darüber hinaus schafft es Eastwood selten die Spannung in den Szenen aufrecht zu erhalten. Es ist alles zu voraussehbar inzeniert, auch wenn der Gedanke zumeist der Richtige ist.
Es gibt so vieles was leider einfach nicht stimmen will in diesem Film, dabei gab es gerade aus japanischer Sicht viele fragwürdige interessante Aspekte.
Vor allem der Selbstmord von tausenden wird kaum hinterfragt. Die Motive werden nur oberflächlich behandelt, aber auch hier macht dieser Film den gleichen Fehler wie sein Vorgänger. Er versucht zu viele Figuren zu erzählen und erzählt dadurch letztlich keine Figur richtig.
Weiterhin hatte man ständig das Gefühl, dass hier ein paar 100 Japaner kämpfen, dabei waren es tausende. Wo sind die alle?
Die unheimliche Bedrohung der Japaner, die überall auf der Insel verschanzt sind und in ihren Löchern sitzen.
Dies hätte man sicher gut auf der Reise von Saigo in den Norden erzählen können.

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*frenzy_punk<3

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kein Interesse

"Letters from Iwo Jima", bildgewaltiges Emotionsepos, dem leider etwas die Luft ausgeht, aber mit starkem Score und Authentizität punkten kann.

Eastwood machte sich wieder ans Werk und schuf für "Letters from Iwo Jima" eine ruhige Atmosphäre, die wie das Warten vor dem Sturm wirkt.
Diese Atmosphäre setzt sich durchgehen fort, hie und da erschüttert das Kriegsgeschehen den Zuschauer durchs Mark, doch meistens herrscht absolute Stille. Schön, wenn es einen mehr fesseln täte. In der ersten Hälfte wird viel gesprochen, es ermüdet und strengt an.
Im Mittelteil kommt Iris Yamashitas Story etwas in Fahrt und zeigt Nervenaufreibende Szenen, die mit reichlich Spannung versehen sind. Nun kann man sich auch endlich mehr in die Charaktere hineinversetzen und lernt sie etwas besser kennen.
Eastwood bleibt hier sehr authentisch. So sehr, dass es manchen Zusehern zu viel wird.
Der Soundtrack ist perfekt in die atemberaubenden und blutigen Bilder eingespielt und lässt das Ganze fantastisch auf einen wirken.
Der Sepiaton taucht alles in ein dunkles und tristes Sein, die Handlung spielt mit den Emotionen des Zusehers.

"Letters from Iwo Jima", bildgewaltig, soundtrackstark und voller Emotionen. Leider konnte dieser Film nicht so sehr bei mir punkten. Der Anfang ist zu schleppend. In der Mitte habe ich aufgegeben. Nicht weil er komplett anödete, sondern wegen manch grausamer Szenen.
Authentisch und sicherlich sehenswert, für mich nur einen Tick zu viel.

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JohnnyKee

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Sehr schön!^^


*frenzy_punk<3

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@Johnny: Danke!


U-Turn

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Bewertung7.0Sehenswert

Nicht schlecht gemacht, aber etwas langweilig. Zieht sich hin und es es geht erkennbar um die Aufarbeitung des Pazifikkrieges für die Amerikaner. Die Botschaften sind auch etwas flach, nach dem Motto "Die Feinde führen auch ganz normale Leben, werden von ihren Müttern vermisst, etc". Kann man sich aber mal ansehen.

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based_god

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Bewertung9.0Herausragend

Nachdem "Flags of our Fathers" noch grösstenteils in der USA spielte, kehrt "Letters from Iwo Jima" nun zurück auf die Insel, zum schonungslosen Krieg. Obwohl die Handlung nun aus der Sicht dreier Japaner erzählt wird, wird auch diese Partei nicht bevorzugt. Sehr brutal und ohne Rücksicht auf eigene Verluste versuchten die japanischen Generäle in erster Linie nicht sich selbst zu retten, sondern möglichst viele Amerikaner mit in den Tod zu reissen.

Eigentlich strotzen die 135 Minuten nur so von Hoffnungslosigkeit und sinnloser Brutalität (gegenüber Kriegsgefangenen, eigenen Soldaten etc.) – Trotzdem ist der Film gut, nicht zuletzt weil er zusammen mit seinem indirekten Vorgänger zeigt, wie sinnlos und unheroisch Krieg ist. Die japanischen Schauspieler bringen ihren Part gut rüber und mit fantastischen Bildern, hat Clint Eastwood auch diesen Film zu einem Muss gemacht.

Bisschen besser bzw. innovativer als "Flags of our Fathers" – Ein weiteres Kriegsfilmhighlight...

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Prechtl

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film ist auf seine eigene Art und weise schön, aber auch einfach nur schrecklich. Er handelt vom Krieg, von Hunger, Hoffnungslosigkeit und Tod. Aber er handelt auch von Liebe, Freundschaft und Hoffnung. "Letters from Iwo Jima" vereint all diese Themen zu einem tollen Film, der ungeschönt das Schicksal der japanischen Truppen auf Iwo Jima zeigt und stellt damit das Pendant zu "Flags of our Fathers" dar.
Ohne jemals den eben genannten Film gesehen zu haben, kann ich getrost sagen, dass "Letters from Iwo Jima" der bessere Film ist. Meiner Meinung nach ist das Thema des amerikanischen Patriotismus schon zu ausgelutscht, als dass ich ihn ernsthaft bewerten könnte. Die Ausweglosigkeit der Japaner in dieser Situation wurde gut in Szene gesetzt und man kann nicht anders als mit dem Gefreiten Saigo mitzufiebern und zu hoffen, dass er diese Hölle überlebt und zu seiner Familie zurück kann.
Ein kleiner Spoiler:
Am schönsten fand ich die Stelle, als Nishi den Brief des amerikanischen GIs Sam vorliest, in dem seine Mutter auf Frieden hofft und ihren Sohn bittet, unbeschadet nach Hause zu kommen. Betroffenheit macht sich breit, denn nun müssen sie erkennen, dass die Amerikaner wie bislang gedacht keine Wilde sind, sondern Menschen, die genauso sind wie sie und sich in der selben Lage befinden.

Der Film ist keine leichte Kost (wie jeder Film über den 2. Weltkrieg wie ich finde), aber mich jedenfalls hat er begeistert. Ken Watanabe macht seine Sache gut, auch wenn Kazunari Ninomiya (Saigo) der eigentliche Held des Filmes ist.

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MikeC.

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Entwarnung! "Letters from Iwo Jima" ist deutlich besser als "Flags of our Fathers".
Weg von dem langweiligen Anleihenverkaufen, hin zu den einfachen Soldaten auf dem Schlachtfeld. "Letters from Iwo Jima" portraitiert auf eindrucksvolle Weise den verzweifelten Überlebenskampf der Japaner gegen die amerikanische Übermacht.
Während sonst immer die Japaner die Bösen sind, sind es hier die Amerikaner, die tagelange Bombardements durchführen, Leute mit Flammenwerfern verbrennen und Kriegsgefange kaltblütig exekutieren.
Clint Eastwood gelingt es, dem Zuschauer zu vermitteln, dass es zumindest auf der untersten Ebene eines Krieges kein eindeutiges Gut oder Böse gibt. Denn jeder Soldat kämpft nur, um zu überleben. Gräueltaten passieren auf beiden Seiten. Ob man für die Guten oder die Bösen kämpft, hängt einzig und allein von der Regierung des eigenen Landes und deren Entscheidungen ab.

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