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Gefährliche Liebschaften
Dangerous Liaisons (1988), GB/US Laufzeit 120 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Drama, Kinostart 13.04.1989
7.6
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Moviemaster:Movie
von Stephen Frears, mit Keanu Reeves und Uma Thurman
Frankreich gegen Ende des 18. Jahrhunderts: Vicomte de Valmont soll Madame de Tourvel, die kurz vor ihrer Hochzeit steht, noch vor der Hochzeitsnacht verführen, um damit der Marquise de Merteuil einen Gefallen zu tun, und sich gleichzeitig eine Nacht mit ihr zu verdienen.Alles geht gut, bis Valmont sich tatsächlich in sein Opfer verliebt, was der Marquise gar nicht gefällt. Sie will sich nun an ihm rächen …
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Cast & Crew
Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Gefährliche Liebschaften
- Genre
- Historienfilm, Melodram, Romanze, Drama
- Zeit
- 18. Jahrhundert
- Ort
- Frankreich, Paris
- Handlung
- Adel, Affäre, Arrangierte Ehe, Betrug, Dekadenz, Dreiecksbeziehung, Duell, Eheversprechen, Erotik, Fehlgeburt, Französische Revolution, Frauenheld, Heiratsantrag, Hochzeitsnacht, Höfisches Leben, Intrige, Langeweile, Leidenschaft, Liebesbrief, Liebeskummer, Liebhaber, Lob, Musiklehrer, Oper, Opernhaus, Oscargewinner, Plan, Rache, Rokoko, Roman, Schwangerschaft, Sex, Sexualität, Sexuelle Begierde, Spiele, Starke Frau, Sterben und Tod, Verführung, Verlieben, Verlobter, Verrat, Zyniker
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Geistreich, Romantisch, Sexy
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Kritiken (2) — Film: Gefährliche Liebschaften
Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschen"It's the only time I have ever been controlled by my desire." -
Wahrscheinlich gilt Stephen Frears Interpretation von „Les Liaisons dangereuses“ noch vor der sehr freien Tranformation des Stoffes in CRUEL INTENTIONS als die bekannteste der unzähligen Adaption des berühmten Korrespondenzen-Romans von de Laclos - einen Status, den es zu akzeptieren, aber in qualitativer Hinsicht zu hinterfragen gilt:
Es ist nur die (vermeintliche) Freiheit beim Ausbuchstabieren, die sich Frears in der skripttechnischen Aufarbeitung des zugrundeliegenden Briefwechsels nimmt, die DANGEROUS LIAISONS vor dem Vorwurf bewahrt, sich nahezu sklavisch seiner Vorlage zu verschreiben, deren Epoche nachzubauen, auf eigene Aspekte aber weitestgehend zu verzichten.
Ähnlich wie seine Darsteller ertrinkt auch der Film selbst in einer schwülstigen Ausstattungsorgie, die in ihrer Opulenz zwar die Erwartungshaltung an ein intrigantes Hofleben des Adels bedient, aber auch mehr als einmal die Faszination seiner amoralischen Geschichte zu verwässern droht. Es ist eine Literaturverfilmung, im Korsett eines Kostümfilms, aber niemals jenes Sittengemälde oder Erzählkino, dass es potentiell sein könnte.
Einzelne Szenen sind es, die vorallem durch die starken Leistungen des gesamten Casts in Erinnerung bleiben, und DANGEROUS LIAISONS sehenswert machen. Aber sie stehen in starken Kontrast zu Frears‘ sonstiger Inszenierung, die oftmals planlos Länge mit Breite verwechselt, den Film hetzt, wenn ihm die Ruhe besser stände, und innerhalb derer es dem Regisseur letztendlich auch nicht gelingen mag, das Schauspiel des Duos Close und Malkovich ausreichend zu konditionieren und dem Plot unterzuordnen.
Ich wage leise zu gestehen: CRUEL INTENTIONS bietet bei nahezu identischer Grundlage die interessantere und sezierendere Verfilmung jenes Intrigantenstadls, und beweist mit seinem Rich-Kids-Szenario sogar so etwas wie Eigenständigkeit.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschen"Gefährliche Liebschaften" hat alles, was einen grandiosen Film ausmacht: ein erstklassiges Ensemble, wunderbare Bilder, spitzzüngige süffisante Dialoge, herrliche Kostüme, einen stimmigen Soundtrack mit Musik von Bach und Händel. Die fabelhafte Glenn Close ist hier in ihrer stärksten Rolle zu erleben.
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Kommentare (24) — Film: Gefährliche Liebschaften
graveyardstory Sat, 18 May 2013 19:26:22 -0000
Kommentar löschenEin grandioses Erlebnis, auf emotionaler und visueller Ebene.
So viel Liebe und Sorgfalt wurde hier auf die Kostüme verwendet, die ja auch wirklich eine Augenweide sind. Sowas sieht man sonst nur noch über Pfingsten in Leipzig beim Viktorianischen Picknick, echt Klasse!
Die Geschichte ist hinlänglich bekannt, wurde allerdings nie besser umgesetzt als hier.
John Malkovich drückt mit einem Blick mehr aus als andere Schauspieler das mit 1000 Worten vermögen und spielt die Rolle des Vicomte De Valmont mit soviel Intensität und Glaubwürdigkeit dass seine Präsenz einen völlig gefangen nimmt. Doch auch die anderen Beteiligten liefern eine super Vorstellung. Insgesamt wirklich ein toller Film, absolut sehenswert.
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faulmaus Tue, 05 Feb 2013 15:21:27 -0000
Kommentar löschenvielleicht außer der Vorlage noch die Briefe der Madame de Pompadour dazu lesen...
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Tina Scheidt Tue, 05 Feb 2013 08:31:40 -0000
Kommentar löschenGlenn Close (Marquise de Merteuil) und John Malkovich (Vicomte de Valmont) brillieren in dieser Romanverfilmung des französischen Bühnenstücks "Dangerous Liaisons" von Christopher Hampton, das wiederum auf einem gleichnamigen Briefroman von Choderlos Laclos beruht. John Malkovich und Glenn Close spielen sich herrlich bösartig die Bälle zu. Wie Marionetten bestimmen sie die Geschicke der verwitweten Mdme de Tourvel (Michelle Pfeiffer), Cécile de Volanges (Uma Thurman) und Chevalier Danceny (Keanu Reeves).
Spoiler!
Zuerst ist es ein Spiel um Liebe, der Wetteinsatz ist eine gemeinsame Liebesnacht. Doch nach und nach verändert sich die Situation und aus gegenseitiger Liebe wird Hass, sie bekämpfen sich bis aufs Blut und wieder benutzen sie die vorgenannten Personen wie Marionetten.
Was mich stört, ist wie auf einmal die Marquise erkennt, dass ihr geliebter Freund sich in Mdme de Tourvel verliebt. Seine Reaktion lässt mich das nicht vermuten, ist er doch gar zu schnell bereit, seine "große, wahre Liebe" um den Preis des Wetteinsatzes zu opfern. Er, der einen Casanova wie einen Chorknaben wirken lässt, der Mdme de Torvel krank gemacht hat als er sie von sich stieß, lässt sich mit seinem jugendlichen Rivalen und Spielball der Launen der Marquise de Merteuil, dem Chevalier Danceny, auf ein Duell ein. Sterbend übergibt er Danceny die verräterischen Liebesbriefe, die alles beweisen können und bittet ihn, Mdme de Tourvel von seiner Liebe zu ihr zu überzeugen.
John Malkovich, der die ganze Zeit so wunderbar herrlich böse spielte, fast nur mit bösartig grimmiger Miene agiert und verführt, vor dem nichts sicher ist was nicht bei drei auf den Bäumen ist, stirbt für seine große Liebe. Das konnte mich nicht wirklich überzeugen und ärgerte mich beinahe.
Doch ansonsten wird für mich hier großes Kino gezeigt, die gefährlichen Liebschaften des französischen Adels im 18. Jahrhundert aufgezeigt, die Dekadenz dieses Zeitalters schonungslos aufgezeigt. Das Remake "Eiskalte Engel" mit Sarah Michelle Gellar, Reese Whiterspoon und Ryan Phillips (?) beweist, dass sich daran bis in die heutige Zeit nicht wirklich viel geändert hat, auch wenn sich die Umgagsformen, die Sprache, Kleidung, technische Ausstattung und dergleichen mehr absolut verändert haben. Wo im Original Liebesbriefe veröffentlich werden, würde es wohl Heute via Twitter und Facebook ablaufen, doch die Anprangerung der Marquise oder des eiskalten Engels würde gleich ablaufen.
Das einzige, was ich anzweifele, ist die Sicherheit, mit der die Personen davon ausgehen, "jeden zu bekommen, den sie wollen", als hätten diese keinen eigenen Willen und würden sofort dem ihrer Jäger erliegen.
Wunderbares Kostümkino, wunderbare Dialoge mit Witz, Bösartigkeit, Raffinesse und Eleganz, passende Musiken und Bauten geben der Handlung einen passenden Rahmen. Besonders der Schluss geht mir immer wieder unter die Haut.
Wären nicht meine Kritikpunkte an der Handlung, meine Bewertung wäre mit Sicherheit höher ausgefallen, denn Gefährliche Liebschaften ist ein absolut sehenswerter Film!
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Velly Tue, 05 Feb 2013 09:05:18 -0000
Antwort löschenFinde Deine Kritik interessant und überlege, wie ich den Film unter diesem Aspekt gefunden hätte...
Ich für meinen teil hatte nämlich absolut keinen Zweifel daran, dass Malkovich in die Pfeiffer verliebt war. Eben DESWEGEN fand ich das ganze so tragisch. Das ihm sein Spiel mit Glenn Close wichtiger war, als seine eigenen Gefühle. Hach, ich muss den Film nochmal gucken, denn wie Du schon sagst: absolut sehenswert!
Tina Scheidt Mon, 11 Feb 2013 08:40:36 -0000
Antwort löschenEin Beispiel: Mdme Tourvel erliegt den Verführungskünsten Valmonts und was macht dieser? Er stürmt bei seiner Freundin Marquise de Merteuil ins Haus und ruft begeistert: SIEG!!! Er will seine "Belohnung" haben. Das ist für mich nicht wirklich Beweis einer ehrlichen, tiefgehenden Liebe für die man freiwillig in den Tod geht! Zumal Valmont sofort (so sieht es jedenfalls aus) Mdme de Tourvel fallen lässt und mit ihr bricht, nur weil die Marquise es von ihm fordert.
johannes.hudalla Sun, 02 Dec 2012 02:54:54 -0000
Kommentar löschenSchon mehrere Male gesehen und immer noch begeistert. John Malkovich ist einfach klasse (wie eigtl. immer^^). Ein Spiel um Täuschung und Intriegen, das mich immer wieder zu fesseln vermag. Ganz im Gegensatz zum hier viel erwähnten Eiskalte Engel. In Gefährliche Liebschaften wird auf diesen überzogenen Kitch und "Coolness" von 90er Jahre Wohlstandteenies verzichtet. Einfach Ausgezeichnet.
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Kamell Fri, 01 Jun 2012 09:58:19 -0000
Kommentar löschenSchönes Kostümdrama und dank der SchauspielerInnen-Auswahl auch eine fast gelungene Literaturverfilmung. Aber die Vorlage ist besser, zum einen, weil der Schluss im Film verkitscht wurde, vermutlich, um einem amerikanischen Publikum entgegenzukommen. Das Buch ist böser, unversöhnlicher und hat einen riesigen Skandal im 18. Jahrhundert hervorgerufen, weil damals schon viele Menschen Fiktion und Wirklichkeit nicht auseinanderhalten konnten. Man ging davon aus, dass es eine wahre Geschichte war. Und Choderlos hielt seinen Zeitgenossen einen Spiegel vor, der nichts beschönigte. Wie gut, dass das in fernen Zeiten liegt und derart intrigante Boshaftigkeit heute keine solch elegant-geschliffene Verkleidung mehr erfährt ...
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Hartmut Wastian Thu, 20 Dec 2012 16:26:22 -0000
Antwort löschen"Verkitscht"? Zugegeben, das Buch ist schwärzer - aber ein "Happy End" gibt es hier eigentlich nicht, oder?
nadsy Mon, 30 Apr 2012 13:16:12 -0000
Kommentar löschenHat mich von den angesprochenen Themen und dem Intrigengehalt her ziemlich stark an "Eiskalte Engel" erinnert. Nur eben in einer anderen Epoche :)
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Baumkopf Holzfaust Mon, 30 Apr 2012 14:09:02 -0000
Antwort löschenOH DU DUMME, IGNORANTE JUGEND! Herrgottnochmal, wann werdet ihr u-30er endlich kapieren, dass es auch schon Leben VOR dem Jahr 2000 gab! Dieser Kommentar spricht Bände!
nadsy Mon, 30 Apr 2012 14:48:30 -0000
Antwort löschenVielleicht liegt es aber auch nicht am Alter, sondern daran, in welcher Reihenfolge die Filme angeschaut wurden, dass der "zweite" jemanden an den "ersten" erinnnert?
Ich versuche fürs erste Mal einfach von "dumm" und "ignorant" hinweg zu sehen und nehme "Jugend" als Kompliment an, bitte Sie aber für die Zukunft in den Kommentaren nicht gleich so persönlich zu werden.
Baumkopf Holzfaust Mon, 30 Apr 2012 17:47:32 -0000
Antwort löschenund beide erinnern an die gleichnamige Literaturvorlage von 1782. Unheimlich, was? gnnff...
Hartmut Wastian Thu, 20 Dec 2012 16:25:13 -0000
Antwort löschenOriginal und Kopie. Da sollte schon das Original einen Bonus bekommen, oder? ;-)
metal1bob Mon, 04 Feb 2013 16:58:09 -0000
Antwort löschenIst zwar schon lange her, aber als U-30er fühle ich mich auch angesprochen ;) Der Kommentar vom Baumkopf spricht Bände, dass manche hier mal von ihrem hohen cineastischen Ross absteigen sollten. Nicht so wichtig nehmen, bitte.
Baumkopf Holzfaust Mon, 04 Feb 2013 17:15:21 -0000
Antwort löschenDann mal bitte für fünf Cent nachdenken, bevor man zu allem seinen Senf geben muss. Diese Betriebsblindheit und völlige Ignoranz aller medialen Produkte aus dem letzten Jahrtausend kann einem echt auf die Nerven gehen. Jede Kultur wächst aus dem Humus der vorangegangenen Kultur und wird zum Humus der folgenden. Man kann nicht hingehen und ein kulturelles Produkt bewerten oder begutachten, als würde es drumherum nichts geben und als wäre alles Alte auch gleichzeitig "veraltet", als obsolet, redundant, überflüssig, nicht beschäftigungswert. Genau das ist der Grund, warum ihr U30er euch mit diesem Dreck abfüttern lässt, der heute das Kino und vor allem das Fernsehen nur noch durchseucht. Also: Auf dem cineastischen Ross hat man schon berechtigterweise einen größeren Überblick. Komm mit herauf und du wirst es merken. Aber wenn dich dann naives Geplapper wie das unserer Threadstarterin nicht auch auf die Palme bringt, dann gebe ich dir ein Bier aus.
Baumkopf Holzfaust Mon, 04 Feb 2013 17:19:17 -0000
Antwort löschenUnd am Ende setzen sich die U30er vor die Kamera und ziehen mit einer "Filmanalyse" auf beleidigend dilletantische Weise vom Leder, dass einem Angst und Bang wird. Die Ignoranz und Arroganz sind die Privillegien der Jugend, das war schon immer so. Den Altvorderen ist es aber auch schon immer die Aufgabe gewesen, euch eure Arroganz und Ignoranz vor Augen zu halten, damit ihr nicht blind und taub in jede Falle tappt, die das Leben euch bietet. Darum sorry, meine Jugend ist noch nicht so lange her, darum weiss ich auch, wie peinlich manches Erwachen ist. Verbuche es als väterliche/großbrüderliche Fürsorge, wenn ich mit so manchem von euch ein wenig härter ins Gericht gehe.
metal1bob Mon, 04 Feb 2013 17:56:45 -0000
Antwort löschenBevor du dich so sehr über "uns U30er" aufregst und mich in deine Hasstirade mit einschließt, informier dich erstmal über meinen Filmgeschmack. Gibt schon zwei, drei Filme aus dem vergangenen Jahrtausend, die ich nicht allzu schlecht finde. Ob modernes Kino nun Dreck ist, nur weil es sich von dem unterscheidet, auf das es aufbaut, das lass ich mal als subjektive Wahrnehmung deinerseits im Raum stehen, muss ja nicht auf eine mögliche Altvorderen-Ignoranz und -Arroganz zurückzuführen sein. Jedenfalls, wenn man die Jugend mit Worten wie deinen maßregelt, spornt man diese in den seltensten Fällen dazu an, sich mehr mit der Materie zu beschäftigen. Auf das cineastische Ross setz ich mich auch schon ab und zu mal, keine Sorge, da kann ich mich ohne Probleme hinaufschwingen. Es muss aber nicht sein, dass man von da oben auf Andere spuckt, wurscht wie naiv das Geplapper ist. Väterliche Füsorge in allen Ehren, aber der muss auch vernünftig mit mir reden, damit ich seinen Rat annehme. Wenn du es nun noch schaffst, nicht alle, die 15 Jahre weniger auf dem Buckel haben als du über einen Kamm zu scheren, sind wir immerhin auf einem guten Weg.
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Baumkopf Holzfaust Mon, 04 Feb 2013 18:00:18 -0000
Antwort löschenKritik angenommen. Manchmal geht eben das cineastische Ross mit mir durch ;-). Nun lass uns eine Friedenspfeife rauchen.
metal1bob Mon, 04 Feb 2013 18:08:46 -0000
Antwort löschenDas ist ein Angebot, dass ich nicht ablehnen kann. Dazu jetzt noch ein Film und ein Whisky aus dem letzten Jahrtausend und alles ist in Butter ;)
aberaber Tue, 21 Feb 2012 14:41:12 -0000
Kommentar löschenEinfach nur genial...
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Sepf Tue, 20 Sep 2011 23:50:58 -0000
Kommentar löschenEin überragender John Malkovich ( Vicomte de Valmont ) und eine ebenso ausgezeichnete Glenn Close ( Marquise de Merteuil ) bilden im Frankreich des Rokoko eines der verruchtesten Filmduos, welches die Filmgeschichte wohl je gesehen hat. Wer verkitschte Romanzen in einer staubigen Historienfilm-Fassade hinter dem tatsächlich schrecklichen Titel "Dangerous Liaisons" vermutet, liegt - Gott sei Dank! - falsch. Im Gegenteil. Das Melodrama brilliert vor allem durch seine Besetzung: Denn neben dem oben erwähnten Zweiergespann versinken der blutjunge Keanu Reeves ( Chevalier Raphael Danceny ), die bildhübsche Michelle Pfeiffer ( Marie de Tourvel ) und die nicht minder bezaubernde Uma Thurman ( Cécile de Volanges ) im Sumpf der Sittenlosigkeit. Stephen Frears inszeniert das Schauspiel auf eine mitreissende Weise: Mit seinen noch relativ unbekannten Darstellern lässt er die Scheinwelt einer ganzen Gesellschaftsschicht untergehen, denn hinter den prächtigen Gewändern und Schlössern des wohlhabenden Adels verbirgt sich eine zweite, eine Schattenwelt voller Zuchtlosigkeit gespickt mit einer ganzen Schar moralisch verdorbener Aristokraten, denn selbst die scheinbar unschuldigen Geschöpfe können dieser Verworfenheit nicht entfliehen. Die Dialoge sind durchwegs hochklassig; sie spinnen das Netz der 'Gefährlichen Liebschaften' weiter, ohne dabei an Intelligenz und Witz zu verlieren. Fazit: Eine kurzweilige kinematische Verwirklichung einer Briefroman-Vorlage - mit einem fantastischen Malkovich in der Hauptrolle.
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Grohacke Mon, 20 Jun 2011 14:01:00 -0000
Kommentar löschenIch mag keine Kostümschinken.
Ich mag John Malkovich.
Ich mag die junge Uma Thurman oben ohne.
Dafür die Punkte.
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Floyd B. Tue, 18 Jan 2011 09:06:19 -0000
Kommentar löschenIch bin diesem Film etwas schuldig. Denn Dank ihm habe ich mir dieses gräßliche und hässliche, einfach ekalhafte Buch ersparen können. Malkovich und Close geben dem Kostümfetzen noch die nötige Würze und voilà: Suppe, die man essen kann! Potage crème Faubonne! Jamjam! Aber wer will schon Suppe essen, wenn man Hunger hat ...
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BlueSquirrel Fri, 30 Jul 2010 16:01:36 -0000
Kommentar löschenJa, ich wollt' schon immer wissen was reiche perverse Intriganten so treiben wenn ihnen langweilig ist.
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Marie Krolock Fri, 30 Jul 2010 19:55:06 -0000
Antwort löschenso so... mit einem Text zwei Filme kommentieren! :D
Ich kann nicht verstehen, dass Dir Gefährliche Liebschaften nicht gefällt. Allein John Malkovich! Ich finde den Film grandios :)
BlueSquirrel Sat, 31 Jul 2010 11:58:26 -0000
Antwort löschenJa er ist grandios. Als reicher, perverser Intrigant dem langweilig ist. :)
Marie Krolock Sat, 31 Jul 2010 12:30:45 -0000
Antwort löschenDann warte mal ab, wenn mir langweilig ist ;-))
BlueSquirrel Sat, 31 Jul 2010 12:41:20 -0000
Antwort löschenDann kommst du bei mir vorbei und machst ausgezeichnete Lasagne? :D
Marie Krolock Sat, 31 Jul 2010 12:43:01 -0000
Antwort löschenGenau! Man, woher weißt Du das? :D
BlueSquirrel Sat, 31 Jul 2010 12:45:08 -0000
Antwort löschenWeiß ich nicht. Ich Hab' nur gerade Hunger. :D
Marie Krolock Sat, 31 Jul 2010 12:45:52 -0000
Antwort löschenHmmm... ich gar nicht... gerade erst ein fürstliches Frühstück beendet ;)
BlueSquirrel Sat, 31 Jul 2010 13:01:12 -0000
Antwort löschenGuten Morgen dear Mary! :)
Marie Krolock Sat, 31 Jul 2010 13:02:55 -0000
Antwort löschenguten Morgen ;) bin auch gleich wieder weg. Kleinen Ausflug machen :)
BlueSquirrel Sat, 31 Jul 2010 13:05:14 -0000
Antwort löschenDu kannst fliegen?
Marie Krolock Sat, 31 Jul 2010 13:05:47 -0000
Antwort löschen:D fast.. mein Freund hat ein schnelles Auto ;-)
Alle 13 Antworten zeigen
BlueSquirrel Sat, 31 Jul 2010 13:09:12 -0000
Antwort löschenSo long!:)
Marie Krolock Sat, 31 Jul 2010 13:11:19 -0000
Antwort löschenwink :)
patcharisma Mon, 05 Apr 2010 22:00:51 -0000
Kommentar löschenKomplett übersch(w)ätzt. Widerliche Möchtegern-Kunst als Anleitung für gemeine sexuelle Nötigung. Argghhh, wie ich den Film hasse! Hass, Verachtung, Tod, Zerstörung und Verwüstung dem widerlichen, geschleckten Piece in den doofen Kostümen! Und dazu diese scheussliche Händel-Musik! Schwarze Magie & Voodoo gegen Malkovich, Pfeiffer, Frears und vor allem dieser schrecklichen Glenn Close! xD
PS: Das ist ein fachlich unbegründetes Statement und hat rein nix mit objektiver Kritik zu tun!
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BlueSquirrel Mon, 05 Apr 2010 22:37:07 -0000
Antwort löschenDann solltest du Eiskalte Engel nicht verpassen. Diese Liebes-Quäl-Doof-Filme!
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patcharisma Mon, 05 Apr 2010 22:43:20 -0000
Antwort löschenxD Noch besser... das Ganze mit Yuppie-Preps! xD
Andy78 Mon, 15 Nov 2010 20:34:49 -0000
Antwort löschenZumindest mit dem "PS" hast du VOLLKOMMEN Recht! Allerdings ist selbst der Begriff "Statement" für diesen - ich nenne es mal: unausgereiften "Versuch" einer provokanten Zusammenfassung" ewas gewagt...;)
PS: Lee Remick hätte als Schöngeist den Film geliebt!...und evt. sogar die Rolle der Pfeiffer übrnommen...;)
wiedererkennbar Wed, 24 Mar 2010 13:44:07 -0000
Kommentar löschenWow, wenn zwei der gemeinsten Bösewichte der Filmgeschichte aufeinander treffen und so messerscharfe Dialoge sprechen, dass es alle Unschuldslämmer an die Wände knallt, laufen mir wohlige Schauer über den Rücken. Ganz grandioses Kino mit einem epischen Schlussbild.
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Kill_Diether Fri, 04 Dec 2009 13:13:56 -0000
Kommentar löschenFand ich ziemlich genial als der 1988 in den Kinos
lief. Vor allem das Spiel zwischen John Malkovich und
Glenn Close. Herrlich zynisch.
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Marie Krolock Tue, 17 Nov 2009 16:15:09 -0000
Kommentar löschen"Glauben Sie mir, Mademoiselle, wenn es etwas gibt, was ich wie die Pest hasse, dann Ränke und Betrügerei". Was den guten Valmont natürlich nicht davon abhält, eben dieses den Film durch zu praktizieren. ;) Das großartige Spiel von Glenn Close und John Malkovich trägt dieses Kostümspektakel. Auch zu beachten ist Malkovichs großartiges Mienenspiel - allein seine Blicke sind schon den Film wert. Miese, fiese Ränkespiele und hervorragend bissig-frivole Dialoge. Sehempfehlung!
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patcharisma Sat, 19 Jun 2010 19:42:22 -0000
Antwort löschenHehe, findest Du den Film gut, Marie? Ich nicht, überhaupt nicht... xD
Marie Krolock Sat, 31 Jul 2010 12:43:54 -0000
Antwort löschenIch lese es ;) Ja, ich finde ihn groß!
keddschabb Mon, 17 Aug 2009 12:44:00 -0000
Kommentar löschenUnnötiges Remake von "Eiskalte Engel". Ohne meine "Buffy"-Heldin kann dieser Film niemals... - Was war das? 19. Jh??? Ooooooh!
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theRealOpe Fri, 05 Mar 2010 15:42:42 -0000
Antwort löschenSchau nochmal auf die Veröffentlichungsdaten beider Filme und denke scharf nach, welches das Remake ist ;-)
Zudem gibt es eine literarische Vorlage aus dem 18. Jh.
Hartmut Wastian Thu, 20 Dec 2012 16:28:33 -0000
Antwort löschenTrostlos, diese Ignoranz...
BillyLoomis1982 Sun, 22 Feb 2009 17:50:04 -0000
Kommentar löschenEin Schauspieler-Ensemble, welches seinesgleichen sucht...eine pompöse Ausstattung...passende Musik...Intrigen, die vor Boshaftigkeit nur so strotzen und eine mehr oder weniger versteckte Liebesgeschichte... All das und noch viel mehr steckt in diesem aussergewöhnlichem Film.
Glenn Close glänzt hier als perfide Intrigantin, die ein extrem ausgeklügeltes Netz aus Lügen spinnt. Michelle Pfeiffer in einer eher ungewöhnlichen Rolle, die sie aber gekonnt spielt.
Die "gefährlichen Liebschaften" und die Lügen schaukeln sich während der gesamten Laufzeit des Films nach oben, bis alles in den letzten 20 Minuten in einem riesigen und spannenden Finale zusammenkommt.
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Kuntakinte Fri, 17 Oct 2008 00:15:44 -0000
Kommentar löschenSuper Film mit super Besetzung.Tolle Story und gutes Drehbuch, John Malkovich und Glen Close überragend.Ich wünschte mir noch mehr solcher schönen Kostümfilme..
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mipjec412 Fri, 30 May 2008 19:39:02 -0000
Kommentar löschenwhoa...der film ist grandios und wurde ienfach perfekt besetzt...michelle pfeiffer ist einfach atemberaubend!!!
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dAShEIKO Wed, 19 Mar 2008 11:46:34 -0000
Kommentar löschenEine mitreisend erzählte Historienklamotte mit Herz und Schmerz.
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