Das Haus aus Sand und Nebel

House of Sand and Fog (2003), US
Laufzeit 126 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 17.02.2005

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7.7 Kritiker
21 Bewertungen
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von Vadim Perelman, mit Jennifer Connelly und Ben Kingsley

Erst ist ihr der Mann davongelaufen. Dann verliert Kathy (Jenniger Connelly) durch einen Verwaltungsirrtum auch noch ihr Haus und landet auf der Strasse. Colonel Behrani (Ben Kingsley), ein Flüchtling aus Iran, erhält bei der Zwangsversteigerung den Zuschlag. Er möchte seiner verarmten Familie durch das gewinnträchtige Haus am Meer einen standesgemässen neuen Anfang in Amerika ermöglichen. Kathy möchte zurück in ihr Heim – ihre letzte Hoffnung auf ein neues Leben. Der Sheriff, der sie aus dem Haus warf, verliebt sich und schlägt sich auf ihre Seite. Der erbitterte Streit um das Haus spitzt sich übermächtig zu…

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Cast & Crew


Kritiken (5) — Film: Das Haus aus Sand und Nebel

Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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8.0Ausgezeichnet

Also, wenn man eh schon einen deprimierenden Tag hinter sich hat, und auch wirklich ganz sicher gehen möchte, das dies so bleibt, dann sei einem – aber bei weitem nicht nur deswegen – die Sichtung von „Haus aus Sand und Nebel“ empfohlen. Hinter diesem zugegebenermaßen sehr sperrigen Titel verbirgt sich ein intensives Drama unter der Regie von Vadim Perelman. Getragen wird dieser kammerspielartige Film vor allem von seinen beiden sehr guten Hauptdarstellern, Auf der einen Seite steht Ben Kingsley, der den ehemaligen Oberst der iranischen Luftwaffe Massoud Amir Behrani spielt, welcher vor Jahren mit seiner Familie in die USA immigriert ist, und mit allen Mitteln versucht seinen ehemaligen Wohlstand wieder zu erlangen. Und auf der anderen Seite befindet sich die junge und einsame Kathy Nicolo, verkörpert von Jennifer Connelly, der das Haus gehört in dem es in diesem Film vordergründig geht. Aus eben Diesem wird sie auf Grund eines bürokratischen Fehlers eines Tages zu Unrecht vertrieben, und ehe Kathy diesen Fehler aufklären kann, ist das Haus auch schon an den ehemaligen Oberst verkauft worden. Zwei Menschen die an entscheidenden Punkten ihres Lebens aufeinander treffen. Zwei Schicksale, zwei kulturelle Mentalitäten, kulminieren in diesem einfachen Haus, welches für den Traum des Einen, wie des Anderen steht. „Haus aus Sand und Nebel“ entfaltet mit unerbittlicher Bedächtigkeit seine volle tragische Wucht, erzählt eine Geschichte von Einsamkeit, geplatzten Träumen und unerfüllter Sehnsucht. Die Absolution wird nicht erteilt, am Ende bleibt der Zuschauer ratlos zurück – Thats's Life. Fazit: Ein viel zu unbekannter Film

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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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7.5Sehenswert

Als Zuschauer entwickelt man eine Abneigung gegen den sturen Behrani, der nach alten patriarchalischen Regeln lebt, die Tochter verheiratet, gegen seine Frau gewalttätig wird und nur vor dem Sohn Respekt zeigt. Welch Überraschung aber, wenn dieser Mann nach anderthalb Filmstunden menschliche Züge zeigt. Solche durchaus glaubwürdigen Wendungen, ein unsentimentaler Erzählstil und der subtil eingefangene christlich-islamische Kulturkonflikt sind es, die dieses Drama letztlich so packend machen.

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Evie: www.inderzange.de

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9.5Herausragend

Unglaublich stark inszeniertes Drama, das mit 2 exellenten Schauspielern glänzt. Auf der einen Seite Ben Kingsley, der einen General spielt, der aus seinem Land verbannt wurde und jetzt in Amerika, versucht irgendwie schnell an Geld zu kommen und ein Immobilie kauft. Die Jennifer Connelly gehörte, die wegen einem Fehler des Finanzamtes ihr Haus räumen musste.
Sie versucht nun das Haus irgendwie wieder zurück zu gewinnen, aber die beiden Parteien schaukeln sich aneinader so hoch, dass das unvermeidliche Ende dann eintritt.

Die Musik, Darsteller und die ganze Szenerie, hier passt so gut wie alles.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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6.5Ganz gut

Dass [die Geschichte] ohne jede Sentimentalität erzählt wird, als Konfrontation, die scheinbar unaufhaltsam auf ein katastrophales Ende zuläuft, macht sie noch stärker. Keine vorhersehbare Hollywood-Dramaturgie, fast keine Sentimentalität retten den Zuschauer aus dem Dilemma.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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10.0Lieblingsfilm

Jennifer Connelly und Ben Kingsley in ihren besten Rollen. Perelman vermischt das klassische Bühnen-Melodram mit dem cineastisch so beliebten Clash-of-Civilisation. Doch anders als seine Mitstreiter schafft er es hinter das Glas zu schauen. Eine nicht enden wollende Spirale aus Leid und Schmerz bahnt sich ihren weg und schreit: Rückt zusammen und lasst die Fassade platzen. Großes Kino. meisterlich umgesetztes Regiedebüt.

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Kommentare (33) — Film: Das Haus aus Sand und Nebel

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SamRamJam

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Bewertung4.0Uninteressant

ACHTUNG SPOILER:
Leider lebt der Film meistens davon, dass vor allem Connolys Charakter und der Sheriff für Arme einfach extrem blöde Sachen machen. Ein noch viel größeres Leider dafür dass es solche Leute wohl wirklich gibt.
Das hier in vielen Kommentaren erwähnte Verhältniss dass es hier weder Gute noch Böse gibt kann ich so nicht teilen. Wenn die Frau zu blöd ist Briefe vom Staat zu lesen bis sie ihr Haus verliert, dann unter Suff versucht sich zu töten und vor allem dann mit einem Möchtegern Sheriff umherzieht der unter miesesten Bedingungen und Drohungen versucht das Haus freizupressen, dann finde ich nicht das es im Film keine Bösen gibt (Böse ist hier vielleicht nicht ganz das richtige Wort, trotzdem ist sie für mich hier der eindeutige negative Charakter, solche Idioten verdienen kein Mitleid). Die traurige Eskalation am Ende zeigt doch nur wieder wie gottverdammt Scheiße die Menschheit ist. Wenn die blöde Kuh von Connoly (habe ihren Charakternamen gerade vergessen) wenigstens die Sicherung einer Waffe betätigen könnte (wenn sie schon keine Briefe öffnen kann) und sich das Hirn rausgepustet hätte, dann wär die kleine Familie der ganze Schrott erspart geblieben.
Man muss dem Film zugute halten dass er wohl keinen kalt lassen wird. Trotzdem kann ich nicht nachvollziehen warum so viele hier für die Connoly-Seite Verständniss zeigen. Schließlich gibt es bestimmte Regeln in der Gesellschaft, und nur weil Idioten nicht in der Lage sind ihr Leben auf die Reihe zu kriegen müssen irgendwelche normalen Leute darunter leiden?! Oder mit den Worten aus dem Film:
''Warum werde ich dafür bestraft wenn die Inkompetent sind?!''

Soviel erst einmal zu meinen Gedanken um den Film drumherum. Wie ich Eingangs schon erwähnte nervte mich am meisten dass die Geschichte scheinbar nur erzählt werden konnte indem Connolys Charakter und der Sheriff extrem blöde Dinge tun. Wie so oft wäre der ganze Vorfall vermeidbar gewesen wenn sich die Frau entweder a) gleich ihrem Leben mit den damit verbundenen Aufgaben gestellt hätte oder b) die Konsequenzen ihres Handelns anständig getragen hätte.
Tut mir leid, für die mehr als wichtige Grundproblematik wurde mir das Ganze viel zu platt präsentiert.

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SamRamJam

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Ach weisst du, die gehört zu diesen Schauspielern die mir eher egal sind. Ich finde es nicht weiter schlimm wenn sie in einem Film auftaucht, aber ich freu mich auch nicht darüber. Ich habe ihren Namen auch nur verwendet weil ich den Rollennamen nicht mehr weiss, die harschen Worte waren also gegen den Charakter gerichtet, nicht gegen die Person die diesen spielt ;)


lieber_tee

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finde die sehr sexy;)


emily

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Puh, das Haus aus Sand und Nebel ist ganz schön harter Tobak, den man nicht unbedingt gucken sollte, wenn man sowieso schon schlecht drauf ist oder wenn man sich nicht die Laune für den Rest des Tages verderben möchte!
Die Rahmengeschichte ist schnell erzählt: Kathy Nicolo (brillant gespielt von Jennifer Connelly) bekommt ihr Haus zu Unrecht vom Staat weggepfändet, landet auf der Straße und möchte nun eigentlich nur noch eins: Nämlich ihr Haus zurück. Colonel Behrani (Ben Kingsley, wie immer fantastisch), iranischer Einwanderer, kauft das Haus vom Staat zu einem Spottpreis und möchte es gewinnbringend weiter verkaufen um so seiner Familie ein besseres Leben zu ermöglichen. Beide Parteien wollen nicht nachgeben und, man ahnt es schon, es entwickelt sich ein Psychokrieg um den rechtmäßigen Besitz des Hauses, der sich dramatisch hochschaukelt.
Bemerkenswert finde ich, dass es in diesem Film keine Einteilung in Gut und Böse gibt, beide Hauptdarsteller kämpfen um ihr Recht und man kann sich als Zuschauer in beide Beweggründe einfühlen – auch wenn ich zugeben muss, dass ich die meiste Zeit doch eher auf Kathys Seite stand. Dies lag aber vor allem auch an den sehr realistisch dargestellten Einblicken in die iranische Kultur, hier fremdelte ich, insbesondere aufgrund des Umgangs mit den Frauen, doch ein wenig.
Das Ende ist dann sehr dramatisch und ist mir teilweise (insbesondere die Rolle des Sohns im Finale fand ich übertrieben) ein wenig zu viel des Guten.
Die Quintessenz des Films gefällt mir aber wieder: Beide Parteien haben durch den Krieg nichts gewonnen, sondern ganz im Gegenteil, sie haben alles verloren.
Ein Film, der lange nachwirkt, mich mit einem dicken Kloß zurückgelassen hat und der insbesondere auch aufgrund der fantastischen Hauptdarsteller an Intensität kaum zu überbieten ist. Außerdem bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass Jennifer Connelly eine verdammt gutaussehende (was für Augen!) und dazu auch noch talentierte Schauspielerin ist und ich mich frage, warum mir das vorher noch nicht aufgefallen ist!?

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Anoirja

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Bewertung7.0Sehenswert

Auch so ein Film, vor dem ich mich lange gedrückt habe - aus welchen Gründen auch immer. Daher konnte ich eigentlich wohl nur positiv überrascht werden, ergo hat sich diese Prognose dann auch erfüllt. Der ukrainische Regisseur Vadim Perelman hat mit seinem Debütfilm ein emotional fesselndes Drama geschaffen, das mit Ben Kingsley und Jennifer Connelly zwei überzeugend agierende Hauptdarsteller aufweisen kann. Besonders Jennifer Connelly muss ich noch einmal lobend hervorheben - eine unterschätzte Schauspielerin in einem unterschätzten Film.

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VisitorQ

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das wird nicht mehr lange halten. Legion, The tourist, priest. Ich würde nicht mit jemanden zusammen sein wollen der in SOLCHEN Filmen mitspielt. ;-)


Anoirja

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Du lügst doch! :P


mad02

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wieder mal ein film von dem man noch nie davor gehört hatte und dann zufällig durch moviepilot darauf gestoßen ist. Ein wirklich sehr ruhiger Film der mich trotzdem gefesselt hat. Das beste an dem film ist das man die ganze Zeit zwischen den Fronten hin und her gerissen ist und somit niemand wirklich der Böse ist. Haus aus Sand und Nebel ist einfach wieder mal ein packendes Drama mit toller Besetzung.

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niceeddy

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Bewertung9.0Herausragend

Grandioses Drama, der richtige Film, um sich noch mal so richtig schön mies zu fühlen oder alternativ sich aufbauen in dem Wissen, dass es einem noch viel schlechter gehen könnte. Jennifer Connelly ist selbst als kaputte Alkoholikerin eine Göttin und ich bin über jeden gelungenen Film mit ihr dankbar.
Ich finde, HaSuN hat teilweise Ähnlichkeit mit Bitter Moon, allerdings komplett ohne Humor, aber am Ende gibts auch kein Entrinnen. Jennifer Aniston- Fans sollten also besser was anderes sehen. Freunde der dunklen Seite werden entzückt sein.

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Suhamos

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein ausgezeichnetes Drama. Grandios gespielt!! Kingsley erneut auf allerhöchstem Niveau!!!

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agynessa

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Bewertung2.5Ärgerlich

Also die Story ist ja so was vom hinterm Mond dahergeholt und die Darsteller agieren in einer Art und Weise, daß man sich nur an den Kopf fassen muß. Ganz, ganz mieser Film und von Dummheit kaum zu übertreffen. Unglaubwürdig, grottiges, auf die Leinwand gebrachtes Desaster.

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agynessa

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Lieber Stefan Ishii! Das gab es schon mal, das jemand mit meinen Worten versucht hat den Spieß umzudrehen und gegen mich zu münzen. Sorry, war aber ein netter Versuch. Hast mir meinen Sonntag Nachmittag belustigt:-).


son of the godfather

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Bewertung9.0Herausragend

Ein wirklich großartiger Film mit 2 der besten Schauspielerischen Leistungen die ich je gesehen habe. Leider ist er total depremierend aber ansonsten fast perfekt. schade das den fast niemand kennt.
P.S. Hab danach die ersten 15 min von kampf der titanen gesehen aber nach diesem film musste man fast lachen wie verzweifelt dort versucht wurde eine ernsthafte Geschichte zu erzählen.

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hoffman587

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Bewertung9.0Herausragend

The House of Sand and Fog

"Haus aus Sand und Nebel" ist ein fesselndes, eindringliches, bedrückendes, tragisches und bewegendes Drama von Vadim Perelman aus dem Jahre 2003, das auf dem gleichnamigen Roman von Andre Dubus III. basiert.

Die Handlung hört sich erstmal recht simpel an, trotzdem wurde das Ganze sehr interessant verpackt und ist doch sehr bewegend: Mit allen Mitteln kämpft die Alkoholikerin Kathy um ihr Haus, das sie von ihrem Vater erbte, das zwangsversteigert wurde, was aber wiederum ein Justizirrtum war. Aber auch für den Käufer, den iranischen Flüchtling Behrani, erfüllt sich ein langersehnter Traum mit dem Kauf des Hauses. Sodass sie Beide um ihr Recht kämpfen, was bald in einer Katastrophe endet.
Es ist schwer diese Situation zu beschreiben oder anders gesagt man kann sich für keine der beiden Parteien entscheiden, da man zu den Beiden eine gewisse Sympathie entwickelt und so mit ihnen mitfühlt, sodass man sich am Ende wünscht, dass sich doch noch ein Kompromiss ergibt, der beide Seiten zufrieden stellt....man kann sich einfach nicht zwischen ihnen entscheiden und das ist erstmal ein genialer Aspekt des Films.

Es handelt ja bekanntlich von zwei aufeinander treffenden Seiten, deren Figuren jeweils gut besetzt werden mussten, also mussten zwei, große Schauspieler her, auf der einen Seite gäbe es eine brillante Jennifer Connelly als labile Kathy, sie spielt die Rolle intensiv und fühlt sich perfekt in ihre Rolle rein und auf der anderen Seite gibt es einen phänomenal aufspielenden "Sir" Ben Kingsley als Behrani, der hier wieder beweist, dass er einer der ganz großen Akteure im Geschäft ist, er spielt seine Rolle mit einer unfassbaren Energie und verschmilzt so förmlich mit ihr.

Weiterhin verfügt der Film über eine hervorragende Regiearbeit, sodass wirklich fast in jeder Hinsicht alles exzellent gehandhabt wurde.
Die Kamera bezeichne ich mal als ausgezeichnet, da sie einen Blick für die Schauspieler hat, also sie grandios in Szene setzt und mit ihren sauberen und großartig fotografieren Bildern fängt sie die Schmerzen und Leiden der Protagonisten perfekt ein.

Die Charaktere sind sehr glaubwürdig, wurden tiefgründig gezeichnet, ihre Hintergründe perfekt dargestellt und so wirken sie doch sehr nachvollziehbar, was besonders für die beiden Hauptfiguren gilt, die die Schattenseiten ihres Traumes miterleben müssen, was einen doch stark mitnimmt und nicht mehr loslässt und die Dialogen wurden auch authentisch geschrieben, da gibt es eigentlich nichts zu bemängeln.
Dazu enthält der Film noch eine schöne, ruhige und sehr einfühlsame musikalische Untermalung von James Horner, sodass er die Szenen doch stets passend einsetzt und so dieses Erlebnis noch verstärkt wird.

"Denken Sie, Sie können mir Angst machen? Sie können mich einschüchtern mit ihrem dummen Freund, der her kommt und Lügen erzählt! Für wen halten Sie mich? Sagen Sie es! Denken sie ich bin dumm? Bin ich dumm?! In meinem Land wärst du es nicht mehr wert deine Augen zu mir zu erheben! Du bist nichts! Und sag deinem dummen Deputy Freund, das seine Vorgesetzten alles wissen. Sag ihm das! Das ist unser Haus!! UNSER HAUS!!!"

Damit kann ich nur noch sagen, dass "Haus aus Sand und Nebel" sicherlich kein leichter Stoff ist und so noch lange nachwirkt, einfach gesagt ist der Film ein erschütterndes Meisterstück der großen Gefühle.

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ElMagico

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Ich fand den gar nicht so unglaubwürdig...aber ich hab ja auch schon Pferde kotzen gesehen ;) Ne ich fand den richtig intensiv und richtig hart.
Sauguter Film!


onyxxx11

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Der Film ist wirklich herausragend!
Einen Punkt Abzug in der B-Note gibts allerdings für die Synchrostimme von Ron Eldard (Lester Burdon).


IndigoMaedchen

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich hätte damals beim blinden Griff in die DVD-Sammlung meiner Bücherei nicht gedacht, dass 'Haus aus Sand und Nebel' einer meiner absoluten Lieblingsfilme werden würde.
Von dem Sticker einer verhassten TV-Zeitschrift und der doch eher sperrigen Inhaltsangabe ließ ich mich dann auch nicht abschrecken -zum Glück!
Verlief die erste Hälfte noch ein wenig schleppend, so schaukelte sich der Konflikt zwischen Kathy und den Behranis immer weiter hoch, die Geschichte nahm mich immer mehr in seinen Bann, bis ich am Ende vollkommen überrumpelt wurde.
Spontan fällt mir kein anderer Film ein, der mich so erschüttert und nachdenklich zurückgelassen hat. Bestimmt nicht für jedermann, aber jedermann sollte einen Blick riskieren.

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harm4life

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Bewertung9.0Herausragend

Unglaublich starkes Drama. Seit langem mal wieder ein Film der es geschafft hat mich emotional zu berühren (was heißt, ich musste ein paar Tränen rollen lassen). Besonders heftig ist die von Minute zu Minute schwindende Bedeutug des Hauses und der zunehmenden Intensivierung der zwischenmenschlichen Beziehungen, die am Schluss in einem Desaster enden. Die letzten Minuten lassen einen fassungslos zurück, trotzdem gibt es mit dem Schlusssatz von Jennifer Connelly ein versöhnliches Ende. Sehr schöner Film.

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kristallrainer

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich glaube, desto weniger man sich im Vorfeld mit dem Film beschäftigt, desto besser findet man ihn letztendlich ! Mein Fehler bestand wohl darin, dass ich vorher alle Kommentare sehr genau studiert habe und somit wusste, dass der Film früher oder später so richtig aufs Gemüt schlägt. Also will ich hier auch gar nicht viele Worte über die Handlung verlieren. Der Film handelt von einer Frau (grandios : Jennifer Connelly), der der Man wegläuft und die durch einen Fehler eine Behörde/Verwaltungsirrtum nun auch noch ihr Haus verliert.
Was die Inszenierung betrifft, so ist "Haus aus Sand und Nebel" wirklich klasse gelungen! Perelman schafft es gut die bedrückende Atmosphäre rüberzubringen und über die gesamte Länge des Films aufrechtzuerhalten. Noch ein Ratschlag zum Schluss : Wenn der eigene Gemütszustand eher in Richtung Niedergeschlagenheit o.ä. tendiert, sollte man das Anschauen des Films lieber verschieben !

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Fernschreiber

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Bewertung5.5Geht so

"Haus aus Sand und Nebel" ist scheinbar ein relativ polarisierender Film. Die einen finden ihn total großartig, andere sind extrem gelangweilt. Ich persönlich positioniere mich da doch mal relativ mittig.
Auf den Film aufmerksam geworden bin ich durch die 100 Filme meines Lebens. Ich hab nur den Titel und die Hauptdarsteller gesehen und dachte, bei einer Vorhersage von 8,0 kann ich nicht viel falsch machen. Von der Handlung wusste ich nichts und hab mich somit einfach mal überraschen lassen.
"Haus aus Sand und Nebel" braucht sehr lange bis er in Gang kommt. Die Geschichte wirkt auf mich doch relativ konstruiert und wie aus dem Nichts und Nebel entstanden. Kathy verliert ihr Haus weil sie irgendwelche Gewerbesteuern nicht bezahlt hat. Woher die kommen, warum sie die Briefe nicht geöffnet hat wird nicht konkretisiert. Das Haus wird sofort von Massoud Amir Behrani gekauft, einem ehemaligen iranischen Colonel. Er zieht mit seiner Familie ein, jedoch will er das Haus zu einem viel höheren Preis weiterverkaufen. Neben den beiden Parteien spielt noch der Polizist Lester Burdon eine entscheidende Rolle. Er ist dabei, als das Haus von Kathy geräumt wird, ist hilfsbereit und letztendlich läuft da auch was zwischen den beiden. Er hat auch so seine Probleme, ist verheiratet, unglücklich, hat Kinder, und so weiter.
Es haben also alle Probleme, die treffen aufeinander und es wird immer schlimmer. Aber bis es wirklich spannend wird, vergehen geschätzte 75 Minuten. Davor plätschert es und döst so vor sich hin. Es gibt nette bedeutungsschwere Musik, die aber auch eher nervt und nicht wirklich Akzente setzen kann. Und wie schon gesagt, es gibt doch die ein oder andere Unstimmigkeit, fehlende Informationen, komische Aktionen, die insgesamt die Stimmung bei mir kaputt gemacht haben.
Schauspielerisch schwankt es auch. Während Ben Kingsley natürlich sehr mitreißend spielt und auch wirklich ausdrucksstark ist, überzeugte mich Jennifer Connelly nicht so richtig. Sie schaut wie so oft traurig, hat viel Ähnlichkeit mit ihrer Rolle in Requiem for a Dream. Sie ist irgendwie versifft und runtergekommen. Hinzukommen auf der Proseite Shohreh Aghdashloo als Kingsleys Ehefrau, die wirklich stark aufspielt. Dagegen ist Ron Eldard als Polizist sehr schwach und überzeugt mich gar nicht.
Zum Ende wird es dann wie schon gesagt schon packend. Nicht unglaublich gut. Aber doch brauchbar. Eine Spur zu pathetisch vielleicht, aber nicht schlecht. Wer also ruhige Filme, mit starken Charakteren mag, sollte auf jeden Fall meinen einen Blick riskieren.

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x.lenni.x

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Haus aus Sand und Nebel" kommt daher wie ein brecht'sches Lehrstück über die Irrwege des amerikanischen Traums. Der Film wirft die Frage auf, wie viel materialistische Werte wirklich zählen und wie viel in Bezug darauf ein Menschenleben wert ist. Überzeugend erzählt, verstörend und im Angesicht der Finanzkrise aktueller denn je!

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BobbyIII

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Bewertung9.0Herausragend

Intensives Drama das Einen mit einem ganz mulmigen Gefühl im Magen zurück lässt. Der Spannungsbogen spitzt sich bei kaum einem anderen Drama so zu wie hier. Man kann die Handlungsweisen der Protagonisten nachvollziehen und sich hineinfühlen. Der Film lässt wenig Platz für ein Schmunzeln während des Schauens, dafür ist die Grundstimmung zu deprimierend. Ben Kingsley als Iran-Einwanderer der sich und seiner Familie ein gutes Leben in den Vereinigten Staaten erwirtschaften will wirkt genauso perfekt besetzt wie Jennifer Connelly (bei der es sich sowieso um einen Kindheitsschwarm meinerseits handelt, weswegen es mich immer freut sie in "guten" Filmen zu sehen) die Einem in ihrer Rolle aufgrund ihres Pechs und ihrer Trauer einfach nur leid tun kann. Ich bin immer wieder geflasht von dem Film wenn ich ihn mir ansehe, was aufgrund des Depri-Faktors viel zu selten vorkommt.

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kaku

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein ergreifendes Drama, deren zentraler Punkt der Streit um ein Haus in einer amerikanischen Stadt darstellt. Der Zuschauer kann sich während des Films nicht auf eine Seite stellen, sondern ist hin und hergerissen, denn beide Parteien sind im Recht. Es gibt hier kein Gut und kein Böse. Beide möchten IHR Haus nicht aufgeben und handeln selbstsüchtig, dickköpfig, wollen dem anderen aber im Grunde nichts böses. Bis ihr Handeln dann schließlich in einer Katastrophe endet...
Anspruchsvolles Drama mit viel Tiefgang. Kein Mainstream aber in jeder Hinsicht ein Meisterwerk.

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Moe Szyslak

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Bewertung9.0Herausragend

Klasse Film und knallhartes, unglaublich intensives, deprimierendes Psychodrama, das von der ersten Sekunde an fesselt und einen mitreißt und man ständig das mulmige Gefühl hat, vor einer Katastrophe zu stehen und man vor Bangen sich mehrere, immer schlimmere Szenarien ausmalt, wie heftig das Ganze wohl enden wird. Zumindest erging es mir so. Da war unterschwellig eine ganz bedrohliche und tieftragische, pessimistische Stimmung allgegenwärtig, schwer zu beschreiben, aber die hat sich in mir richtig festgesetzt.
Dabei fing alles so harmlos an. Wegen läppischen 500 Dollar Steuerschulden (ich wiederhole: 500!!!) lässt das Finanzamt die arme Frau aus dem Haus schmeißen. Also das ist schon ein arger Witz, aber irgendwie hat sie ja auch selbst Schuld daran, aber hey, 500 Dollar!!! Im Grunde genommen ist das eine Sache, die im Grunde genommen ganz einfach zu klären ist. Dumm nur, dass jemand das Haus kauft und dann alles seinen Lauf nimmt. Das geschieht in der ersten Hälfte ziemlich unterschwellig, es werden die beiden Geschichten/Schicksale so gut wie parallel erzählt, aber immer mit einem unsichtbaren Band verknüpft, das einem dieses unbehagliche Gefühl des unvermeidlichen Aufeinanderpralls vermittelte. Auf der einen Seite die wie immer bildschöne Jennifer Connelly, die eine labile, von Depressionen geplagte Frau spielt, deren Leben langsam aber sich den Bach runtergeht, auf der anderen Seite der unbeschreibliche Ben Kingsley als iranischer Flüchtling, der mit seiner Familie versucht, in den USA Fuß zu fassen, aber den Lebensstandard früherer Tage aufrecht zu erhalten. Die beiden Schicksale werden erst einmal relativ unabhängig voneinander erzählt, allerdings steht immer dieses Haus im Mittelpunkt. Das Krasse an der Sache ist, dass man sich nicht auf eine Seite dieses Streites schlagen kann. Anfangs tat mir die Frau so leid, dass ich gar nicht anders konnte, als auf ihrer Seite zu sein, dann aber war ich mehr und mehr auf der Seite des Mannes, der ja im Prinzip auch nichts dafür kann. Das Finanzamt macht hier aus einer Mücke einen Elefanten und lässt diese beiden Personen mit unterschiedlichen Ansichten und Wertvorstellungen (unabsichtlich) aufeinander prallen, und beide sind der Meinung, dass sie im Recht sind, was sie ja auch sind. Eine Zwickmühle, in der keiner nachgeben will (warum auch?) und schon allein diese Situation fesselt ungemein, wurde absolut mitreißend und klasse erzählt und von Connelly, Kingsley und dessen Filmfamilie herausragend gespielt. Das Finanzamt bzw der Staat in all seiner unglaublich perversen undurchdringbaren Struktur lässt keine Lösung zu, und zu allem Übel schaltet sich auch noch das Gesetz in Form eines egoistischen Cops ein, den ich im Laufe des Films so richtig hassen gelernt habe, ich kann gar nicht sagen, was für Aggressionen der in mir ausgelöst hat!
Schicksalsdramen auf beiden Seiten ohne Ende, immer wieder getoppt durch einen weiteren emotionalen Tiefpunkt, vor allem die Frau erwischt es hier knochenhart, mich hat die ganze Sache mehr und mehr mitgenommen, das war alles so tragisch und ausweglos und ständig hatte man diese dumpfe, mulmige Gefühl des unguten Ausgangs im Hinterkopf. Ein faszinierendes und vor allem deprimierendes Erlebnis, ein klasse Film, mit einigen überraschenden Wendungen der Beziehung der beiden Gegner. Leider erfährt die Geschichte in den letzten Minuten eine etwas zu übertriebene, in meinen Augen auch unnötige Wendung, die aber wohl zwingend sein musste, um das Ende des Films so zu erschaffen, denn das zieht dann so richtig durch und man bleibt verstört und entsetzt zurück. Denn DAS war auf jeden Fall keines der vielen schlimmen Szenarien, die ich mir ausgemalt habe....

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Filmkenner77

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Bewertung7.0Sehenswert

Vor allem die hervorragenden Hauptdarsteller heben den Film über den Durchschnitt. Emotional berührendes Drama mit schockierendem Ende. Sehenswert!

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BigDi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Drama, als hätte es sich vorgenommen, die perfekte Definition dieses Wortes zu werden: Charakter- und schauspielerstark und mit einer emotionalen Präzision wie Intensität, die einen für beide Seiten fiebern lässt, mit dem festen Wissen, dass dieser Konflikt nicht ohne Verlierer enden wird. Genau so müssen Schicksale verknüpft und gen Abgrund geschoben werden, um einen dumpfen Schmerz zu verursachen. "Haus aus Sand un Nebel" ist ein unaufgeregter, detailgenauer Weg zur Eskalation, dessen Ungemütlichkeit stets greifbar ist, und an dessen Ende man wiederholt "Nein!" in seinem Kopf sagt, als könnte man damit etwas ändern. Wenn man hier in den Augen von Jennifer Connely versinkt, landet man in einem Ozean der Bitterkeit.

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Saims

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein sehr bewegendes Drama mit krassem Finale.

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