Hyde Park am Hudson
Hyde Park on Hudson (2012), GB Laufzeit 96 Minuten, FSK 0, Drama, Komödie, Abenteuerfilm, Kinostart 28.02.2013
23 Bewertungen
Skala 0 bis 10
85 Bewertungen
27 Kommentare
Keine
von Roger Michell, mit Bill Murray und Laura Linney
So habt ihr Bill Murray noch nie gesehen! Für Hyde Park am Hudson schlüpft der Lost in Translation-Star in die Rolle des US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt.
Im neuen Film Hyde Park am Hudson des Notting Hill -Regisseurs Roger Michell geht es um die Affäre zwischen Franklin D. Roosevelt (Bill Murray) und seiner entfernten Cousine Margaret Suckley (Laura Linney). Vor dem Hintergrund der Begegung zwischen dem ehemaligen US-Präsidenten, seiner Frau Eleanor (Olivia Williams) und dem britischen König Georges VI. (Samuel West) und seiner Gattin Queen Elizabeth I. (Olivia Colman), die 1939 tatsächlich stattfand, wird die Liaison zwischen Roosevelt und Margaret näher beleuchtet.
Hintergrund & Infos zu Hyde Park am Hudson
Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, ob der ehemalige US-Präsident Roosevelt und seine Cousine Margaret Suckley tatsächlich eine Beziehung hatten, die über intellektuelle Gemeinsamkeiten hinaus ging. Das Skript zum Film entwickelte Richard Nelson, der sonst Theaterstücke oder Musicals schreibt. Für sein Musical James Joyce’s The Dead erhielt er 2000 den Tony Award. Hyde Park am Hudson (OT: Hyde Park on Hudson) basiert auf dem gleichnamigen Hörspiel des Us-amerikanischen Drehbuchautors, das am 07. Juni 2009 erstmals auf BBC Radio 3 gesendet wurde. (AP)
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Cast & Crew
- Genre
- Liebesfilm, Biopic, Drama, Komödie, Gross-Out-Film
- Zeit
- 1939, Zweiter Weltkrieg
- Ort
- Europa, New York City, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Affäre, Cousine, Erfahrung, Franklin Delano Roosevelt, Fremdgehen, Geschichte, Hotel, Humor, Königin Elisabeth I, Lebenserfahrung, Liebe, Mitbewohner, Seitensprung, Sinn des Lebens, Spaß, U.S. Präsident, Verbot, Wohnung
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Witzig



























Kritiken (21) — Film: Hyde Park am Hudson
Daniela Sannwald: der Tagesspiegel Daniela Sannwald: der Tagesspiegel
Kommentar löschenWie armselig. Weltgeschichte dient einmal mehr im Kino als bloßer Hintergrund für Liebeshändel, und der investigative Rechercheimpuls der Filmemacher erschöpft sich darin, zu zeigen, dass auch ein König Schlafanzüge trägt und auch ein Präsident unter der Fuchtel einer dominanten Mutter stehen kann.
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doctorgonzo Fri, 01 Mar 2013 12:02:31 -0000
Antwort löschenDas geht jetzt ganz sicher nicht gegen die Autorin dieser Kritik (außerdem habe ich "Hyde Park am Hudson" noch nicht gesehen), aber es ist befremdlich, wenn in ein und derselben Zeitung hier kritisiert wird "Wie armselig. Weltgeschichte dient einmal mehr als bloßer Hintergrund für Liebeshändel [...] Dafür aber muss man nicht ins Kino gehen." und "Titanic" sowie "Titanic 3D" immer mindestens wohlwollend abgehandelt wurden. Derlei mangelnde Konsequenz finde ich beschämend für eine große Tageszeitung, die sich doch an sich auf einem ernstzunehmenden Niveau bewegt.
Sven von Reden: taz Sven von Reden: taz
Kommentar löschenBis zum Ende von Hyde Park am Hudson ist schwer zu entscheiden, ob Regisseur Michell Form und Inhalt seines Films absichtlich immer wieder in Kontrast zueinander setzt [...] oder ob er einfach nie den richtigen Ton für seine Geschichte trifft.
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Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln
Kommentar löschenLeider will es Regisseur Roger Michell einfach nicht so recht gelingen, dem Zuschauer die Anziehung zwischen Roosevelt und der nur skizzenhaft angelegten grauen Maus Daisy glaubhaft zu machen.
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenRoger Michells [...] gelingt in Hyde Park am Hudson eine ganz eigene Balance aus Romantik, Komödie und - etwas naiv - durchs Schlüsselloch beobachtete Weltpolitik.
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Birgit Roschy: echo online, epd Film Birgit Roschy: echo online, epd Film
Kommentar löschenSelten kommt der Film über die Tratschebene hinaus. War Daisy tatsächlich Roosevelts Geliebte? Regisseur Roger Michell hat sich vielleicht ein paar Freiheiten zu viel genommen, um die Episode pikanter zu machen.
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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de
Kommentar löschenHyde Park am Hudson erweist sich als mitunter sehr zähe und nur sporadisch amüsante oder unterhaltsame Angelegenheit. Da durfte man wirklich etwas mehr erwarten.
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Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de
Kommentar löschenHyde Park am Hudson mangelt es nicht nur an der notwendigen Balance oder ein wenig innerem Antrieb. [...] Das nostalgisch-melancholische Old-School-Flair zeigt allerdings Wirkung. So wird der Film unterm Strich auch hauptsächlich durch die Atmosphäre und die durchweg überzeugenden Schauspieler, allen voran Bill Murray, getragen. Man sollte aber lieber auch hartgesottener Murray-Fan sein [...].
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Krischan Koch: NDR Krischan Koch: NDR
Kommentar löschenDie Handlung plätschert etwas dahin. Dafür erlebt der Zuschauer einen bestens aufgelegten Bill Murray, herrlich ironische Dialoge, schöne Kostüme und sonnendurchflutete Bilder von Hyde Park on Hudson - das Richtige für einen stilvollen Kinobesuch zwischen Fünf-Uhr-Tee und Aperitif.
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Ulrike Frick: BR Ulrike Frick: BR
Kommentar löschenHyde Park am Hudson ist ein launiges Stück Zeitgeschichte, garniert mit ein paar Indiskretionen aus dem Hause Roosevelt.
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Gaby Sikorski: Programmkino Gaby Sikorski: Programmkino
Kommentar löschenDie Dialoge sind großartig, die Pointen zwischen Briten und Amerikanern fliegen hin und her, dass es nur so seine Bewandtnis hat. So sind es neben den Schauspielern diese schneidigen Wortduelle zusammen mit den wunderbaren Bildern von Lol Crawley, die den Film attraktiv machen.
Kritik im Original: http://www.programmkino.de/cms/links.php?id=1989
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenDas Beste an Hyde Park am Hudson ist die Musik. Aber selbst sie reicht nicht aus, um das durchschnittliche Projekt zu einem großartigen zu machen.
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Peter Debruge: Variety Peter Debruge: Variety
Kommentar löschenBei dem Drehbuch von Richard Nelson hat man ständig das Gefühl, dass er aussagen will, Präsidenten und Könige wären ja gar keine besonderen Menschen. [...] Wenn nur Bill Murray und Roger Michell nur an erster Stelle das Aufeinanderprallen von verschiedenen Kulturen thematisiert hätten anstatt die Situation bis zum Höhepunkt hin zu verwischen.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenHyde Park am Hudson ist kein ernster Geschichtsfilm. Er ist anders aufgezogen als Spielbergs Lincoln. Murray, der eine sehr viel weitere Spanne hat als wir manchmal wahrnehmen, findet den menschlichen Kern Roosevelts und präsentiert ihn liebevoll.
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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone
Kommentar löschenBill Murrays beschwingte Darstellung kann das bleierne Skript von Richard Nelson und die schlechte Regie Roger Michells (Notting Hill) nicht retten. […] Hyde Park am Hudson ist kein Picknick.
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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle
Kommentar löschenJe weniger der Zuschauer über Roosevelt weiß, desto eher ist es wohl möglich, Hyde Park am Hudson zu genießen. Murray spielt nicht, wie man es sonst von ihn kennt und er kommt damit trotzdem auch nicht Roosevelt besonders nahe. Vergesst also Roosevelt und sagt euch, dass es ein Film über einen freundlichen, kranken, alten, schwierigen Mann ist.
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Nathan Rabin: The Onion (A.V. Club) Nathan Rabin: The Onion (A.V. Club)
Kommentar löschenLetzlich stumpfen die scharfen Ecken der Geschichte ab und lassen Murray als gerechten Womanizer zurück.
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Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly
Kommentar löschenEs sind Geschmacklosigkeiten [...] die den Geschmack dieser kichernden Produktion sauer werden lassen.
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Kenneth Turan: Los Angeles Times Kenneth Turan: Los Angeles Times
Kommentar löschenDas klassische leichte Adelsfilmchen - mit genau den richtigen Darstellern.
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Rex Reed: The New York Observer
Kommentar löschenIn Schönheit, Ton, technischer Raffinesse und filmischer Kunst ist Hyde Park on Hudson ein Film in sich selbst- lustig, glaubhaft, historisch und sehr unterhaltsam.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenDas Setting ist lebendig, aber der Film bleibt leblos, bis auf die vielen Anspielungen auf Roosevelts angebliche Untreue.
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Alle Kritiken (21)
Kommentare (6) — Film: Hyde Park am Hudson
annaberlin Tue, 26 Mar 2013 21:43:39 -0000
Kommentar löschenEigentlich kann ich den Film gar nicht ernsthaft bewerten, weil ich ca. dreimal dabei eingeschlafen bin. Er fängt ganz charmant an, wird dann aber schnell langweilig. Mit dem Humor Brite versus Ami kann ich leider nicht ganz so viel anfangen und Bill Murray hat mich hier auch nicht gerade vom Hocker gerissen.
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schalli Tue, 26 Mar 2013 22:20:37 -0000
Antwort löschenHeute im Motz-Modus, wa? ;-) Ich fand ihn sehr charmant und Bill einfach genial. Er musste endlich mal nicht sich selbst spielen und hat trotzdem oder gerade deshalb grandios abgeliefert.
harperpitt Tue, 26 Mar 2013 17:53:20 -0000
Kommentar löschenGrandiose Darsteller, tolle Ausstattung, feiner Humor.
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Trimalchio Thu, 28 Feb 2013 13:51:09 -0000
Kommentar löschenLiebesdrama und Politik. Die Affäre zwischen Roosevelt und Daisy. Der Besuch des englischen Königs in Amerika. Ein Wochenende. Ein wenig erinnern diese Voraussetzungen an „En Kongelig Affære“. Nur war es dort so, dass man sich entscheiden konnte, was man sehen wollte. Die beiden Teile gingen flüssig ineinander über, Grenzen existierten nicht. Das ist hier anders. Mal geht es um die Liebe, mal um die Staaten, stets herrscht eine klare Trennung. Sehr nostalgisch wurde das Ganze in Szene gesetzt. Alles entspricht dem Geist einer verlorenen Zeit und immer wird angedeutet, dass diese Schönheit schon bald nicht mehr existieren wird. Oft werden malerische Landschaften und ausgeschmückte Zimmer gezeigt. Nur die Politik scheint den Frieden zu bedrohen. Die Geschichte selbst wird konsequent vorgetragen, bleibt aber weitgehend spannungsarm, was aber nicht an der Vorlage liegt, denn diese bietet Potential. Vielmehr wird aber auf Humor und hervorragende Schauspieler gesetzt. Besonders das Spiel mit den Vorurteilen der beiden Völker und die daraus resultierenden Situationen sind prächtig zu beobachten. Primär glänzt die Komödie aber durch seine tollen Schauspieler, wobei natürlich Bill Murray heraussticht. Seine Darstellung des lebenslustigen Präsidenten ist phantastisch. Er ist alt, aber doch aufgeweckt. Er gibt sich urkomisch, kann aber seine Fehler nicht immer verstecken. Es ist verblüffend, wie er damit den Film repräsentiert. Alt in seinen Strukturen, frisch in seiner Darstellung. Lustig, aber leider mit einigen Schwächen in Drehbuch und Regie.
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jp@movies Tue, 27 Nov 2012 21:56:09 -0000
Kommentar löschenBeinahe ein Sequel zu THE KING'S SPEECH, und die Szenen, in denen das Königspaar unter sich ist, gehören zu den Highlights des Films. Ebenso jene zwischen dem König und dem Präsidenten. Leider stehen diese nicht im Mittelpunkt des Films. Trotzdem sehenswert, allein um Bill Murray in einer "ernsten" Rolle zu bewundern, die genauso wie seine "komischen" Rollen von seinem fantastischen Timing profitiert.
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SebastianK Thu, 18 Oct 2012 20:48:50 -0000
Kommentar löschenBill Murray... großartig!
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Joeyjoejoe17 Tue, 22 May 2012 07:46:01 -0000
Kommentar löschenEin erster Trailer. Schaut super aus. Bill murray auf dem Weg zu einer erneuten Oscarnominierung.
http://www.imdb.com/video/imdb/vi254124569/
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