In the Mood for Love - Der Klang der Liebe

Fa yeung nin wa (2000), FR/HK/TH Laufzeit 98 Minuten, FSK 6, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 28.06.2001

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7.8
Kritiker
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7.6
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36 Kommentare
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von Kar Wai Wong, mit Tony Leung Chiu Wai und Maggie Cheung

Chow und Li-zhen: der schicksalshafte Umstand verbindet zwei vergebene Seelen und entzweit sie wieder, da die Liebe zwischen ihnen nicht existieren darf.

Chow (Tony Leung Chiu Wai) ist Chefredakteur einer lokalen Zeitung. Gemeinsam mit seiner Frau bezieht er ein neues Apartment in Hongkong. Dort lernt er Li-zhen (Maggie Cheung) kennen, die am selben Tag ins gleiche Haus zieht. Beide lernen sich intensiv kennen, da die jeweiligen Ehepartner die meiste Zeit an ihren Arbeitsplätzen verbringen. Aus einer flüchtigen Bekanntschaft wird schon bald eine sehr innige Freundschaft. Jedoch schweißt die Beiden ein gemeinsamer Schicksalsschlag noch enger zusammen, dass sie in dieser schwierigen Stunde nur unter sich Trost und Liebe spenden können.

Hintergrund & Infos zu In the Mood for Love
Regisseur Kar Wai Wong liebt es ohne Drehbücher einen Film zu inszenieren. Er zieht es vor, mit den Schauspielern zu improvisieren, damit die Geschichte authentisch, wirkungsvoll und eine ganz besondere Stimmung erhält. Doch diese Art zu arbeiten sorgte fast für ein vorzeitiges Drehende ohne überhaupt eine Sekunde im Kasten zu haben: die chinesischen Behörden wollte den Dreh in Peking ohne vorgelegtes Drehbuch nicht genehmigen, doch Kar-Wai Wong fand schnell eine Lösung. Er verlegte die Dreharbeiten spontan nach Macau und der Film konnte dann doch noch fortgesetzt werden. Aufgrund dieser Komplikationen und der improvisierten Drehweise zogen sich die Arbeiten über ganze 15 Monate. Sogar eine Woche vor dem Debüt in Cannes war Kar-Wai Wong noch immer mit dem Film, insbesondere mit dem Schnitt beschäftigt. Mit viel Mühe konnte der Film im fertigen Zustand dann doch noch gezeigt werden. (DL)

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Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: In the Mood for Love - Der Klang der Liebe

Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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9.0Herausragend

Ein ganz wunderbarer Film über das Lächeln, die Einsamkeit und das Glück, der zeigt, dass Liebe auch auf Entfernung möglich ist, und nichts, aber auch gar nichts zu tun hat, mit dem, was man uns in den meisten Filmen zeigt. Ein Film über das Vergehen der Zeit, über Sehnsucht und über Abschiede auch.

Kritik im Original 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

alviesinger: bummelkino

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8.0Ausgezeichnet

Schwermütiges Liebesdrama von Wong Kar Wai - phantastische Kameraarbeit und Beleuchtung.

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Kommentare (33) — Film: In the Mood for Love - Der Klang der Liebe


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annaberlin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der schönste Wong Kar-Wai ist wie ein ruhiger, melancholischer Tanz zweier Menschen, die sich wollen, aber nie bekommen. Diesen Liebesfilm kann ich gut und gerne alle paar Jahre wieder sehen, bevorzugt, wenn es draußen regnet.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

annaberlin

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noch nicht gesehen!


Le Samourai

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Chungking ist schöner. :)


David "Noodles" Aaronson

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

In the Mood for Wong Kar-wai

Momentan höre ich wieder den Soundtrack, gerne auch abwechselnd mit den "2046" & "Ashes of Time: Redux" Score, gerade frage ich mich auch wieso bei mir noch kein Filmposter von ihm hängt. Der Fall ist also klar: bedinglose Zuneigung zum Leib, Magen & ♥ Herzchen Regisseur.

Keine Ahnung warum dies so ist. Möglicherweise hat es einfach genau zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Gefühlslage klick gemacht (erster Wong war "2046", irgendwann so 2008 herum).
Im Grunde geht es in "In the Mood for Love" um das große Thema fast aller großen Filme, Menschen in der Einsamkeit, also in Gedanken bereits aus dem Kokon ausgebrochen, in der Realität aber immer noch fest eingesponnen im alten Trott. Um nichts anderes dreht sich der Film; die beiden betrogenen Protagonisten Chow & Su drehen sich tatsächlich wortwörtlich im Kreis, sie tanzen umeinander herum zu einer der schönsten Melodien der Filmgeschichte. Ein endloser Walzer, heran & zurück, wieder heran dann wieder leicht abstoßen, heran & zurück, heran & zurück - & am Ende ist das Stück einfach aus. Es ist vorbei, bevor alles wirklich begonnen hat.

Der Kamerablick gleitet dabei immer wieder an wunderbaren kunstvollen Interieurs vorbei, versucht einen flüchtigen Blick auf Chow & Su zu erhaschen, ein kurzer Einblick in eine verbotene Beziehung. Mehr geht im Hongkong der frühen 1960er nicht. Für alle (wie für mich) die dieses Zeitkolorit nicht ganz erfassen können, ist das gezeigte wahrscheinlich vereinsamende Melancholie in reinform.

Wie sich unschwer herauslesen lässt halte ich die, am liebsten süß-saure, Melancholie für die große Kunstform schlechthin, mein genuin bevorzugtes Filmerlebnis. Wong Kar-wai hat dafür das ultimative Kunstwerk geschaffen (nicht sein einziges). Er klammert hierfür die Zwei, von vielen anderen vllt. mehr geschätzten, Bastardformen der melancholischen Schwermut komplett aus, namentlich die Depression & die Destruktivität. Er verbannt sie um etwas eigenes zu erschaffen, um einen Film in die Welt zu entlassen dessen merkwürdige Eleganz & Leichtfüßigkeit einhergeht mit einer tonnenschweren Last, die innerlich aufwühlt, befriedigt, verärgert, verzückt. Schlicht alle möglichen Dinge mit mir/dir anstellt & am Ende des Tages immer noch ein Lächeln auf meine Lippen zaubert, von dem ich auch nicht weiß woher es kommt – Hauptsache es ist da!

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Mr. Pink

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Bewertung7.5Sehenswert

Interessant gemacht, dass immer nur die beiden Hauptfiguren zu sehen waren und ihre jeweiligen Partner, wenn überhaupt, nur aus dem Off zu hören gewesen sind. Dadurch bleibt der Fokus stets auf der Beziehung der zwei und droht gar nicht erst, irgendwie abzuschweifen. "In the Mood for Love" erzählt eine wunderschöne, aber auch tragische Liebesgeschichte mit sehr viel Emotion, die stilsicher in Szene gesetzt wurde. Tony Leung und Maggie Cheung spielen berührend, die melancholische Atmosphäre nimmt einen gefangen und auch der Einsatz der Musik, vor allem des schönen Titelstücks, hat mir sehr gefallen.

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Murray

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Na dann aber sofort "Chungking Express" hinterher.


Mr. Pink

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Ja, mach ich...irgendwann... ;) Ausgerechnet den habe ich nämlich gerade nicht parat. Hab ihn aber schon ins Auge gefasst.


fkfilmkritik

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Bewertung10.0Herausragend

"In the Mood for Love" und leider auch nicht mehr als das. Nur in einzigen Gesten wird uns auf sanfte Weise das innige Verständnis der Nachbarn zueinander deutlich und erzeugt beim Zuschauer gleichzeitig ein die ganze Laufzeit anhaltendes Kribbeln im Bauch, wobei man gleichzeitig immer weiter die Sehnsucht zwischen ihnen bedauert. Kar Wai verdeutlicht diese in seinem Film nicht als bezauberndes Hong Kong-Musikvideo, sondern diesmal in episch schönen Zeitlupen oder auch einem beobachtenden Kamerastil. Das ergibt insgesamt eine - durch nicht verkopftes, sondern fühlendes Schauen - der schönsten Filmerfahrungen, die ich bisher hatte. Und ich sah bisher kaum eine Frau in einem Film, die mich so verzaubert hat, wie Maggie Cheung.

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cipmeister

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Ungefähr so spannend und interessant wie die Liveübertragung eines Golfturniers...

...aber wer's mag...

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Stefan Ishii

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Ich mag's... Nein, ich LIEBE es sogar... :)


Skywalker_

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Die besten Filme sprechen drei wesentliche Punkte des Menschen an.
Die Augen, das Gehirn und vorallem das Herz.
In the Mood For Love ist einer von diesen Filmen.
Simple Dinge werden zu einem absoluten Fest für die Sinne und ein nicht enden wollender Rausch für das gequälte Herz des Zuschauers.
Wong Kar Wai entfesselt eine filmische Symphonie indem er es schafft ohne große Worte und ohne große Bilder eines der stärksten aller Gefühle zu beschreiben und es für den Zuschauer greifbar zu machen.
Dabei helfen ihm die grandiose Ausstatung und optische Gestaltung des Films, die grandiose musikalische Untermalung und vorallem die beiden grandiosen Hauptdartsteller die es mit ihrem perfekten Spiel schaffen ohne große Worte alles und noch viel mehr zum Ausdruck zu bringen.
Jede Szene dieses Films ist so perfekt durchkomponiert und durchdacht dass ich glaube man könnte diesen Film auch auf kantonesisch ohne untertitel sehen und würde dennoch wirklich alles verstehen,vielleicht sogar noch mehr

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il padrino

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film ist etwas speziell, das muss ich zugeben. Das Zeigen absolut alltäglicher Dinge mag zwar anstrengend sein, ist aber auf jeden Fall ein Punkt, der für den Film spricht.

Auch ist der Film ruhig inszeniert, Dinge werden nur subtil gezeigt. Damit ist er eine wunderbare Abwechslung zu den lauten Filmen Hollywoods. Auch führt dies, gemeinsam mit den schönen Bildern, dazu, dass er eine enorme Faszination ausübt.

Der kunstvolle Film ist jedoch auch etwas langatmig, zum Ende hin schwer verständlich.

Dennoch: Auch wenn der Film sicher nicht jedermanns Sache ist, er ist eine wahre Perle, die man zumindest einmal zu sehen versuchen sollte.

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Mr.Bungle

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Bewertung4.0Uninteressant

Die letzten 30 Minuten habe ich mir leider nicht man antun können... Der Grund war extreme langeweile.

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Markbln

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein unglaublich stilisierter Film, der ganz auf die beiden Superstars Tony Leung und Maggie Cheung zugeschnitten ist. Ich habe nie zuvor einen Film gesehen, wo eine Frau das gleiche Kleid in 30 verschiedenen Mustern trägt. Das omnipräsente "Yumejis Theme" frisst sich ins Hirn und schwingt ganz im Rhythmus der Kamera und der Schnitttechnik. Ein Film wie eine Melodie. Wenn ich in der richtigen Stimmung bin, ist es großes Kino, wenn nicht, ein Nervenzieher.

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ProsperDune

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Bewertung9.0Herausragend

Um der Liebe Willen die Liebe, um der Ehe oder was auch immer Willen aber nicht zu viel. -- Eine tragische, melancholische Liebesgeschichte.

Die beiden 'Liebenden' sind zu bemitleiden.
Die Zeit steht manchmal still beziehungsweise es kommt beinah so vor. Natürlich läuft die Zeit weiter, doch an einer Stelle sagt einer der beiden "Es muss sich etwas ändern.", aber tut es das? Flüchtige Berührungen, kurze Blicke sind wirklich nur Augenblicke, Momente, die sich wie aufsteigender Zigarettenrauch auflösen und zu nichts als nur Erinnerung werden. Erinnerung...

Raum ist hier so dermaßen eng, man könnte denken, Bindungen sind nur zwangsläufig, was aber noch lange nicht gewährleistet, dass Bindungen auch funktionieren. Und es gelingt tatsächlich nicht, doch warum? Es ist tragisch, vielleicht etwas dumm, aber menschlich: Die Liebenden selbst stehen ihrer Liebe im Wege. Was hindert sie, was hält sie zurück, wieso haben sie die "Mood", aber nicht den Willen? Was auch immer es ist, die Essenz des Ganzen zählt: Diese Liebe war unerfüllt. Verbleibt lediglich hinter einer "trüben Glasscheibe", als Erinnerung...

"In The Mood For Love" ist ein schöner deprimierender Liebesfilm. Ich bevorzuge allerdings die lebensfrohere Ader von Wong Kar-Wais "Chungking Express", den ich vorgestern sah und lieben lernte. Nichtsdestotrotz bin ich froh, sagen zu können, dass Kar-Wai das Zeug für einen neuen Lieblingsregisseur hat. Ich bin erstaunt, mit welcher Hingabe er sich den kleinen Dingen zuwendet und seien es Gardinen oder eben Zigarettenrauch. Und darum geht es mir auch im Kino: Um Stimmungen und Emotionen und Momente, nicht um Narration und Plot. Wong Kar-Wai versteht und weiß das. Ich freue mich auf seine anderen Filme.

"Diese Ära ist zuende. Alles, was zu ihr gehörte, existiert nicht mehr."

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Kuya

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Bewertung6.5Ganz gut

Viele interessante Ideen tümmeln sich in IN THE MOOD FOR LOVE, die mir das wahre Talent Kar-Wais aber nicht vollständig offenbaren können. Allgemein wirkt mir das Gesamtwerk ein wenig sperrig, denn die Begrüdungen der Handlungen der beiden Protagonisten liegen in der schwierigen chinesischen Kultur, in die ich mich nicht einfühlen konnte. Zu sehr erinnert mich IN THE MOOD FOR LOVE an LA NOTTE, welches das gemächliche Erzähltempo sehr viel schöner durch gewisse Natürlichkeit der Bilder löst. IN THE MOOD FOR LOVE erscheint mir viel auf beklemmende Räume zu setzen, stets will ich als Zuschauer die Wände rechts und links aufsprengen, die Gitter vor meiner Nase hinunterreißen und nun endlich die Protagonisten erreichen.

Wird auf jeden Fall nicht meine letzte Berührung mit diesem Film gewesen sein.

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Antichrist

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wir wissen es schon sehr,sehr lange (naja,zumindest,wenn wir jenseits der 40 sind,alle andern dürfen weiterträumen),aber im Film sehen wir es immer wieder gerne (naja,zumindest,wenn wir jenseits der 40 sind,alle andern schalten um zu Kai Pflaume):die einzig wahre Liebe ist die,welche unerfüllt bleibt (und damit meine ich auch unerfüllt)!

Ein feinsinniger Film über die Liebe,tolle Kung-Fu-Geschichte,mitunter etwas plump,aber nicht so plump wie in der realen Welt.Begleitet wird das Ganze von melancholischer Musik (der Klang der Liebe) und sehr viel (leisem) Humor!

Die männliche Hauptfigur meldet sich krank,um ihrer positiven Emotion nachzugehen,mehr Revolution geht nicht (okay,in unserem bunten Land bedeutet so ein Schein eher einen Scheiß und nicht,daß man verliebt ist).
Aber damit kein Irrtum wegen des Krankenscheins aufkommt,in dem Film wird viel gearbeitet und gespielt,da bleibt für Krankheit,Liebe und Kung Fu eh kaum Zeit.

"Ich war sicher,ich werde nicht so wie die ... so zu denken,ist falsch."

Die zwei Protagonisten nutzen das Hilfsmittel des Rollenspiels ausgiebig,jeder Verhaltenstherapeut wird begeistert in die Hände klatschen.Ob sie das Spiel intensivieren,ob Körper verschmelzen,bei der wahren unerfüllten Liebe ja wohl eher nicht.Sie nutzen das Rollenspiel vielmehr,um schon einmal die Trennung zu üben.Hoffentlich sind wir auch geübt darin ... oder zumindest ein wenig vorbereitet,denn es kommt noch schlimmer!

In den Schlußminuten werden die Liebenden uns Zuschauern brutal entrissen,grausam,wie die unerfüllte Liebe irgendwann irgendwo und immer ist...
Die Zeit der Tränen ist gekommen!

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hutvic

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Bewertung9.5Herausragend

Bam! kaum ein zweiter Film haut einem Verlangen, Liebe und Schmerz so dermaßen in die Fresse, wie in the mood for love. Großartige Musik, wunderschöne Bilder und herausragende Darsteller boxen einem die Romantik mies in die Magengrube.
Fabelhaftes Kino.

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VisitorQ

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Wong kar wais bester. love it.


Briseis

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Bewertung3.0Schwach

In the Mood for Schlafen.

Unglaublicherweise noch lahmer als sein Nachfolger "2046". 98(0) Minuten lang darf man zusehen wie die zwei betrogenen Schlaftabletten ständig Nudeln holen, Nudeln im Regen holen, Nudeln essen, sinnlose Gespräche mit den Nachbarn führen, wieder ein neues Kleid anziehen, Tony Leung mit Welpenblick an einer Wand lehnt, elegant Zigarettenrauch auspustet und unnötige Versteckspielchen mit der Ollen spielt. Herrn Wong Kar-Wai improvisiert ja gern, verzichtet aufs Drehbuch und überschätzt sich dabei anscheinend gnadenlos.

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ihre-herrlichkeit

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Glaub ich auch.


BigDi

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Oh Gott, ich dachte, ich wäre der einzige. Unheimlich belanglose Möchtegern-Filmkunst.


Kalkwerker

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Bewertung9.0Herausragend

Eine wunderschön gefilmte Liebesgeschichte ohne Happy End . Sehr behutsam und feinfühlig wird der beginn einer Liebe und das Scheitern an den Widrigkeiten des Alltags, der Angst um den guten Ruf und fehlendem Mut aufgezeigt.
Die große Ruhe, die besondere Aufmerksamkeit auf Mimik und Gestik und die Musik dieses Films ziehen mich in seinen Bann.
Ich werde mir die anderen Filme besorgen müssen. ;-)

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dustyOn3

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Bewertung9.0Herausragend

Wunderschöne, stille aber trotzdem absolut aussagekräftige Bilder und epische musikalische Hintermalung in Verbindung mit tiefsinnigen Dialogen. Hongkong-Kino kann man einfach nur in vollen Atemzügen genießen.

Kar Wai Wong wurde ganz sicher nur für eines geboren: Geniale Filme zu erschaffen. "As Tears Go By", "Days of Being Wild", "Chungking Express", "Fallen Angels" - Diese Titel seien einfach mal so in den Raum geworfen. Genau deswegen liebe ich das Hongkong-Kino so sehr.

Es kommt weder auf das Ende noch auf den Anfang des Films an. Viel mehr sollte sich der Zuschauer generell mit dem derartigem Stil auseinandersetzen können und in dem Film versinken. Man kann auch "In the Mood for Love" wieder ganz schlecht konkretisieren. Entweder man liebt ihn, oder man hasst ihn. Mein Standpunkt sollte klar sein.

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VisitorQ

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Bewertung9.0Herausragend

Oh. Die Welt geht unter? Kein Problem, ich kann damit umgehen. Ich habe in the mood for love gesehen. Damit habe ich alles gesehen was man gesehen haben muss. Schöner gehts eh nicht mehr...
Einer meiner absoluten Lieblingsfilme!!!

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BigDi

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Bewertung3.0Schwach

Wong Kar-Wai, für viele der Schöpfer von höchsten und doch subtilen Empfindungen, überrollt mich mit "In The Mood For Love" ganz plakativ mit einer einzigen - nämlich der Langeweile. Kunst durch Wegschauen funktioniert eben nur dann, wenn es etwas gibt, was man nicht sieht - von der Leere weg in die Leere starren kann ich auch im Badezimmer und selbst da gibt es mehr zu sehen. Wenngleich ohne Zeitlupe und drama, baby!-Musik, aber es geht auch ohne ganz gut im Leben.

(ja, ich gebe ihm irgendwann eine zweite Chance. Bis es soweit ist, behalte ich aber diese meine Definition von Pseudo-Kunst...)

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Markbln

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Bravo BigDi!
Ganz so hart seh ich's zwar nicht, aber der massenhafte Jubel damals wie (zum Teil noch) Heute ist völlig überzogen. Hübsches Kunstgewerbe, mehr nicht.


Mr.Bungle

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langeweile ist hier das stichwort.


ElMagico

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Film wie ein zarter Hauch eines angemehm süssen Parfüms, mit dem man aber schlechte Erinnerungen verbindet. Und das ist auch das grandiose an "In the mood for love", dass es eben nicht um die grossen Gefühle geht, ich bin mir noch nichtmal sicher ob es hier um Liebe geht. Kar Wai Wong schafft es klitzekleine Nuancen von Gefühlen zu vermitteln, welche doch auch viel echter sind als die grosse Liebesszenarien, egal ob diese gut oder schlecht ausgehen.
Die fehlende, bzw. verloren gegangene Liebe treibt Chow und Su in eine platonische Beziehung, in der sie ihre Einsamkeit und ihre Verletzungen durch ein fast schon kindlich naives Miteinander zeitweise vergessen können. Und wenn es hier um Liebe geht, dann ist es für mich eher die Vorahnung der Liebe, dieses kleine geheimnisvolle Kitzeln im Bauch, das man noch nicht einordnen kann. Und die beiden wollen es gar nicht einordnen, vergraben es...denn würden sie es zulassen, wären sie das, was sie nicht sein wollen. Dann wären sie so wie die, die ihnen die Herzen brachen. So ist es konsequenterweise auch die aufkeimende Liebe, die diesen Moment des einfachen Glücks sterben lässt.
Kar Wai Wong will aber hier keine Liebesgeschichte erzählen, er versucht den Zuschauer jeden Moment des Films spüren zu lassen. Emotionelles 3D-Kino sozusagen. Man wird fast schon zum Voyeuristen, spielt Mäuschen bei den Treffen der beiden, Wong lässt uns die beiden durch Zäune, Fenster und hinter Theken beobachten. Und so wie der Voyeur mehr sieht als er hört, sind auch hier die Bilder wichtiger als die Worte. Und diese Bilder sind schön ohne jemals bedeutungsschwanger oder aufgesetzt zu sein, im Gegenteil, es schwingt immer eine grosse Portion Realität mit.
Wäre es ein US-Film würde man von Indie oder Arthaus sprechen. Eigentlich Blödsinn... es ist ein einfach ein schöner Film, der letztendlich mehr Kitsch auslässt, als man im ersten Moment vermutet.

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betti.boo

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Bewertung6.5Ganz gut

Schlecht fand ich den Film nicht aber trotz der wunderbaren Bilder sprang der Funke bei mir nicht so recht über. Irgendwie war es Alles etwas zu unterkühlt. Die Titelmusik gefiel mir sehr gut. Aber sie hätte für meinen Geschmack nicht alle 2 Minuten (gefühlt) auftauchen müssen.

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