Do the Right Thing
Do the Right Thing (1989), US Laufzeit 120 Minuten, FSK 12, Drama, Kriminalfilm, Komödie, Kinostart 13.07.1989
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von Spike Lee, mit Samuel L. Jackson und Ossie Davis
Es ist heiß, unerträglich heiß in den Straßen von New York. In Harlem steigen mit den Temperaturen auch die Aggressionen. Rapmusik und lautstarke Auseinandersetzungen geben den Ton an. Im Mittelpunkt der Konflikte stehen die Pizzeria des Viertels und ihr Besitzer, ein streitbarer Italiener. Ein falsches Wort genügt und in der Sommerhitze bahnt sich die mühsam unterdrückte Gewalt ihren Weg…
Cast & Crew
-
Spike Lee
-
Ossie Davis
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Da Mayor
-
Samuel L. Jackson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mister Senor Love Daddy
-
Martin Lawrence
-
Bill Nunn
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Radio Raheem
-
Danny Aiello
-
Giancarlo Esposito
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Buggin' Out
Regie
Schauspieler
-
Rosie Perez
-
Ruby Dee
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mother Sister
-
Spike Lee
-
Frankie Faison
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Coconut Sid
-
Miguel Sandoval
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Officer Ponte
-
Richard Edson
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Frank Vincent
-
John Savage
-
John Turturro
-
Roger Guenveur Smith
-
Paul Benjamin
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Joie Lee
-
Robin Harris
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sweet Dick Willie
-
Rick Aiello
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Officer Long
-
Steve White
-
Leonard L. Thomas
-
Christa Rivers
-
Nicholas Turturro
-
Spike Lee
- Genre
- Sozialdrama, Politdrama, Kriminalfilm, Komödie
- Zeit
- Sommer
- Ort
- Brooklyn
- Handlung
- Afroamerikaner, Chaos, Familienkonflikt, Geld, Gewalttätigkeit der Polizei, Italo-Amerikaner, Kampf, Koran, Kulturschock, Pizza, Pizzeria, Polizei, Polizeieinsatz, Polizist, Punk, Radiosendung, Rassismus, Restaurant, Restaurantkritiker, Schlägerei, Sonnenbrille, Straße, Straßenkrieg, Streit, Vater-Sohn-Beziehung, Wut und Hass, Wärme
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Do the Right Thing
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Trailer zum Film Do the Right Thing
Alle Trailer, Clips & Videos (3)









Kritiken (1) — Film: Do the Right Thing
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenAn einem verdammt heißen Sommertag hetzen alle Kulturkreise gegeneinander und der schwelende Rassismus wandelt sich gerade bei Sonnenuntergang - als die Hitze des Tages schwindet - in eine mörderische Hetzschlacht. "Do The Right Thing" ist eine noch heute hochaktuelle und sozialkritische Dramedy von Spike Lee und ein durchaus streitbares Stück Film, das die alttestamentarische Formel "Auge um Auge..." ad absurdum führt.
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Kommentare (10) — Film: Do the Right Thing
Kommentar schreibenservo80 2011/12/20 18:00:44
Kommentar löschenIch war etwas enttäuscht von diesem Spike-Lee-Joint, was bei dem Thema auch verständlich ist. Einen durchschnittlichen Deutschen interessieren die Konflikte in New Yorks Ghettos wahrscheinlich genauso wenig wie der Mauerfall den durchschnittlichen Ami. Jedes Land hat eben seine eigenen gesellschaftlichen Probleme. Ich kann mir vorstellen, dass "Do the right thing" damals in den USA ins Schwarze getroffen hat. Unter diesem Gesichtspunkt hat er durchaus seine Daseinsberechtigung.
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Jack_Torrance 2011/09/24 13:28:51
Kommentar löschenMan hat beim Sehen das Gefühl, "Do the Right Thing" wäre wie Hip-Hop: bunt, frech, schrill. Spike Lee freestylt mit Bildern, Szenen, Sprüchen, Phrasen. Das alles, um das Leben im Viertel in Brooklyn darzustellen. Das tut er, indem er verschiedenste Gestalten gegenüberstellt: Radio Raheem, Mookie, Da Mayor, Buggin' Out usw.
Sie leben allesamt ziellos in den Tag hinein, geben Weisheiten von sich, randalieren herum, beleidigen sich, unterhalten sich. Der Film will langweilig sein, weil es der gottverdammte Alltag ist.
Doch dann kommt ein Ende, das einem die Sprache verschlägt; ein Ende, in dem dieser Alltag in Anarchie mündet, in unaufhaltsame Gewalt.
"Wie Gewalt entstehen und wozu sie führen kann" lautete ein Zweittitel Heinrich Bölls. Dieser Titel trifft auch auf "Do the Right Thing" zu.
Alles hat hier seine Folgerichtigkeit, seine deprimierende Folgerichtigkeit...
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Trash-Gordon 2011/09/23 07:33:28
Kommentar löschenFight the power!
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Trash-Gordon 2011/09/29 07:26:42
Antwort löschenFight the power back!
WaaayneTrain 2011/09/22 22:48:28
Kommentar löschen"Do the Right Thing" basiert auf einem sehr einfachen und gesundem Ablauf: Er beginnt im Alltag und danach wird etwa eine Stunde lang die damalige Situation in einem Schwarzenviertel in New York dargestellt, dies mit einem geschmackvollen und frischem Humor der für einige Lacher sorgt. So gewinnt man immer mehr Sympathie für die einzelnen Personen, besonders aber für Sal und seine Söhne und dessen Pizzeria. Zum Schluss endet der Alltag aber mit einem Schicksalsschlag für die Sals und der Zuschauer trauert sehr mit. Ich wurde wirklich gefesselt.
"He died, because he had a radio!"
In diesem Film ist es zudem wirklich schwer, das Böse zu definieren, denn obwohl man eigentlich eher für die Italiener eine stärkere Sympathie empfindet, kann man die Reaktion der anderen auch verstehen. Ein sehr einfacher und kurzweiliger Handlungsstrang und sehr skurrile, aber doch überzeugende Charaktere lassen den Film so glaubwürdig wirken. Allerdings war die Suppe an einigen Stellen etwas zu versalzen: Es war vielleicht zu viel aufs Mal, zu viel Buntes. So als wäre ein Lastwagen überladen.
"Do the Right Thing" appelliert dann zum Schluss noch mit einem schönen Zitat von Martin Luther King an die Menschheit: für ein soziales Miteinander und gegen Gewalt. Ein Film über Situation Amerikas vor erst ein paar Jahren, der sehr überzeugt. Danny Aiello fand ich spitze. Hier wird gezeigt, wie man aus einer Mücke einen Elefanten macht. Ein sehr guter Film, dessen Story allerdings noch ausbaufähig ist.
8.5
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Kill_Diether 2011/06/28 17:00:02
Kommentar löschenEine echte Perle zur Zeit kurz vorm Mauerfall. Spike Lees Film, war damals höchst unkonventionell, sympathisch und dabei verdammt humorvoll. Erfrischend, belebend, motivierend passte "Do the Right Thing", 1989, genau richtig in die Berliner Off-Kinos; und hinterlies bei vielen, so wie bei mir, ein breites, zufriedenes Lächeln beim Verlassen des Kinosaals.
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ash-williams 2011/06/02 00:13:30
Kommentar löschenSpike Lees Do the Right Thing lebt von den schrägen Charakteren und der unkonventionellen Inszenierung. Gezeigt wird der scheinbar alltägliche Trott im New Yorker Harlem. Dieser wird mit liebevoll gestalteten Figuren geschmückt und ist mal unterhaltsam, mal lustig, mal interessant und manchmal auch dramatisch. Natürlich lässt sich der Spike Lee übliche sozialkritische Ansatz schwer verbergen. Eigentlich ist es zu wenig in diesem Fall von Ansatz zu sprechen. Es ist scheinbar die einzige Motivation für seine Filme. So beschäftigt sich der Film ausschließlich mit Minderheiten, dies ist nichts verwerfliches, jedoch ist die Figurenzeichnung der Polizei sehr wenig differenziert und eindeutig negativ angelegt, Spike Lees persönliche Einstellung springt einen förmlich an. So ist auch der Schluss zwar sehr sozialkritisch und dramaturgisch richtig. Trotzdem ist es etwas zu wenig, um den Zuschauer komplett zu überzeugen. So bleibt für mich die Motivation des Hauptdarstellers völlig im Dunkel (dies kann sich durchaus nach Zweit oder Drittsichtung ändern). Insgesamt ein sehr interessanter Film mit einem guten Soundtrack, guten authentischen Darstellern, einem guten Drehbuch, aber auch mit einem durchaus diskutablen sozialkritischen Ansatz. Fazit: Sehen und grübeln.
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Do the right t hing 2011/02/03 19:43:20
Kommentar löschenUnspektakulär ...
Normal... vielleicht sogar langweillig...Attribute die den Film aus- und so wertvoll machen, Spike Lee inszeniert
diesen Tag so simpel komplex das man sich Irgendwann mindestens einmal mit jeden Darsteller identifiziert hat. Wer hat nicht schon einmal, ohne böse Absicht, rassistische oder von Vorurteilen geprägte Aussagen gemacht ohne Tragweite,Wirkung und Folgen, nur annähert zu realisieren. Vom Beginn an werden die unterschiedlichen Schicksale darauf vorbereitet zu verschmelzen (Hitze) die eine treibende Kraft ist. Am Ende wird der Siedepunkt erreicht und man kann nur noch dem so unvermeidlich, plausibel und logischem wirkendem Ende zugucken. Der nächste Morgen gibt dem Film die letzte Note und alles wirkt kalt und surreal den man ist ratlos und fragt sich warum und wie das Ganze erlebte ein so dramatisches und existenziell bedrohliches Ende nehmen musste. Die Im Abspann folgenden Zitate sind der Leitfaden und Lösungsansatz, auf den ersten Blick so simpel und einfach wirkend, den man selber während des gesamten Plots erst unterbewusst am Ende ratlos sucht.
Es ist mein absoluter Genre LieblingsFilm weil er im Gegensatz zu vielen anderen Filme die sich mit Menschenrechten und Rassismus befassen 1. Wert auf Realismus legt und nicht mit übertrieben inszenierten Schicksalen etwas zeigen will und 2. davon lebt, das er dem Zuschauer nicht eine Meinung oder einen Denkansatz aufzwingt sondern wirklich dem Zuschauer,im übertragen Sinne, Regie führen lässt.
EINFACH bemerkenswert EINFACH
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pellekraut007 2010/11/04 19:14:45
Kommentar löschenGRUHUNZ BABY! Ich muss mal wieder was loben,... das tadeln nervt! You only can do one right thing: Seht euch diesen Film an! Er wird euch immer in Erinnerung bleiben. Er wird euch zeigen, wie zerbrechlich Freundschaften und das Zusammenleben verschiedener Kulturen ist und wie nahe wir uns so oft am Abgrund der Gewaltanarchie bewegen. Hautfarbe, Herkunft, Stolz und Vorurteile spielen die Hauptrollen in diesem grandiosen Drama. Do the right thing, watch this!
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Shorty06 2010/08/31 03:03:53
Kommentar löschenDo the right thing von Spike Lee.
Ein Film, der in außerordentlicher Stille explodiert. Ein heißes Eisen, ein heißer Tag.
Ein Film, der Wut und Liebe verbindet wie kein anderer.
Rosie Perez stimmt uns zu Beginn energisch tanzend in den ultimativen Ausgang ein.
Fight the Power. If I love you, I love you. But if I hate you...
Spike Lee zeigt uns in wunderschönen grellen Orange- und Brauntönen seine Community, in der zwar kleinlicher Rassismus herrscht, doch dennoch jeder auf den anderen angewiesen ist. Er zeigt uns seine Liebe zu dieser Gemeinschaft, doch ist sich deren Schwächen bewusst und macht sie deutlich. Er erhebt seine Kultur auf den Thron, weiß aber auch, dass vieles anders sein sollte.
Doch am Ende explodiert der Hexenkessel. Der Hass siegt. Vielleicht fordert er aber auch nur seine Opfer ein. Those who'll tell don't know. Those who know won't tell.
Ich liebe diesen Film.
Ich liebe die Art, wie die Charaktere sprechen. Ich liebe ihre Wortgewandtheit.
Ich liebe es, wie Spike Lee diesen grandiosen Soundtrack verwendet, um jede Zeile Dialog zu etwas epischem zu machen.
Ich liebe es zu sehen, wie viel Liebe Spike Lee in diesen Film steckte.
Ich liebe die beiden Schlusszitate von Martin Luther King und Malcolm X, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber doch beide zu diesem Thema zutreffend sind und zwei Teile eines Ganzen darstellen.
Ich liebe Mookie, Sal, Jade, Pino, Vito, Radio Raheem, Buggin' Out, Da Mayor, Mother Sister, Smiley, Tina, Sweet Dick Willie, ML und Mister Senor Love Daddy.
The left hand HATE is kickin' much ass. It looks like, the right hand LOVE is finished.
But hold on, stop the pressure as the right hand's coming back. Yeah, it's got the left hand on the ropes now. Uh, that's right. It's a devastating right and HATE's hurt.
Down, uh, uh, left hand HATE KO'ed by LOVE.
Do the right thing ist Spike Lees Meisterwerk und der wichtigste Film der 80er Jahre.
And that's the truth, Ruth.
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strangelet 2007/12/13 22:13:38
Kommentar löschenSchön bunt fotografiert, manchmal ein bisschen zum Schmunzeln, manchmal ein bisschen zum Nachdenken - vor allem aber: grauenvoll langweilig, weil schlicht und einfach über eine Stunde lang kein bisschen Handlung zutage tritt.
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Brentano 2010/10/17 00:14:00
Antwort löschen"Denken" hilft manchmal und fühlen, aber beides ist sicher zu viel verlangt?