Do the Right Thing

Do the Right Thing (1989), US Laufzeit 120 Minuten, FSK 12, Komödie, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 13.07.1989


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6.6
Kritiker
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.5
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530 Bewertungen
22 Kommentare
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von Spike Lee, mit Martin Lawrence und Danny Aiello

In Spike Lees Kultfilm Do the Right Thing erhitzen sich die Gemüter. Eine Studie der Gewalt…

Es ist heiß, unerträglich heiß in den Straßen von New York: In Brooklyn steigen mit den Temperaturen leider auch die Aggressionen. Rapmusik und lautstarke Auseinandersetzungen geben den Ton an. Im Mittelpunkt der Konflikte stehen die Pizzeria des Viertels und ihr Besitzer Sal (Danny Aiello), ein Mittvierziger und Italienoamerikaner. Ein falsches Wort genügt und in der Sommerhitze bahnt sich die mühsam unterdrückte Gewalt ihren Weg…

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (21) — Film: Do the Right Thing


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THE_DREAM

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Bewertung5.5Geht so

Spike Lee erzählt uns, wie doof Rassismus ist, aber hier sind die Rassisten halt zu doof, als dass ich mich mit ihnen irgendwie identifizieren könnte. Und so zieht der ganze Film - trotz vereinzeltem Funkeln - eher an mir vorbei.

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based_god

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bevor die grosse Hate-Welle auf Spike Lees Oldboy ausbricht möchte ich seinem grossartigen Werk über Rassismus einige Zeilen widmen.

Wie der Titel es andeutet muss die Hauptfigur Mookie, gespielt von Spike Lee himself, am Ende eines langen, heissen Tages, sich dafür entscheiden das Richtige zu tun. Der angesprochene hitzige Tag scheint wie ein jeder anderer zu werden. Sal, als Italiener quasi das weisse Schaf im Schwarzen-Viertel, backt seine Pizzas, seine Söhne sind in der Hautfarben-Frage wie immer etwas radikaler als er und die ganze Nachbarschaft kommt zu ihm, um Pizza zu essen. Als aber der notorische Musikhörer "Radio Raheem" entdeckt, dass nur Bilder Italo-Amerikanischer "Idole" in Sals Restaurant hängen versucht er den Laden zu boykottieren. Und als Sal Radio Raheems Ghettoblaster und damit Symbolisch auch den "Public Enemy"-Song "Fight The Power" kaputt schlägt droht die Situation zu eskalieren. Und Mookie scheint es in der Hand zu haben das richtige, bzw. das falsche zu tun.

"Do The Right Thing" ist in seiner Aussage sehr direkt. "Vertragt euch!", möchte Spike Lee schreien, indem er auf Kinoleinwand genau die gegenteilige Situation zeigt. Wenn eine Situation bereits wegen derart kleiner "Dummheiten" eskalieren kann, wie sieht dann Eskalation aus grösseren, "richtigeren" Gründen aus? Interessant am Film ist auch, dass man fast alle Handlungen der Hauptfiguren nachvollziehen bzw. den Hauptfiguren selbst nachfühlen kann. Und trotzdem erhält man als Zuschauer mit laufend fortschreitender Laufzeit mehr und mehr das Gefühl, dass Frieden unmöglich scheint. Der Film ist auch neben abgesehen von seiner Story sehr gut. Spike Lee ist es gelungen ein Star-Ensemble um sich zu scharen (Samuel L. Jakcson als Radiomoderator, Erzähler und im übertragenen Sinn auch als Stimme Spike Lees ist eine Wucht!), Browns typische Schnitte finden sich auch in diesem Werk wieder und die Musik (hauptsächlich Public Enemy) ist schlicht grossartig und sollte sich nach dem Film als wegweisend für Rap-Musik herausstellen.

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THE_DREAM

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- Sal's jüngerer Sohn hat offensichtlich keine Probleme mit Hautfarben, sonst würde er nicht offen zu Mookie halten.
- Radio Raheem interessiert sich nicht für die Bilder an der Wand, sondern dass er im Restaurant nicht auf voller Lautstärke stören darf.


kidhan

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Bewertung7.5Sehenswert

Streckenweise ziemlich anstrengend, aber auch sehr interressant. Das ist mal wieder so ein Film der es schaft eine ganz eigene Atmosphäre zu entwickeln, die man so aus keinem anderen Film kennt. Das gelingt ihm durch die überzeugende Darstellung der brodelnden Atmosphäre und der vielen extrem skurrilen und extrovertierten Charaktere, durch die auch eine gute Portion Humor in den Film getragen wird, die aber wie Anfangs erwähnt auf Dauer auch ziemlich anstrengend und schwer zu ertragen sind. Was der Film auf jeden Fall schafft ist es, die unglaubliche Heuchelei aufzuzeigen die hinter rassistischem Verhalten steckt. Dieses tut er in dem er glaubhaft präsentiert wie innerhalb der "eigenen Leute" jedwedem Verhalten, jedem Makel und jeder Verfehlung mit fast schon grenzenloser Toleranz begegnet wird, während praktisch jedes Verhalten einer anderen Kultur, sei es hochlöblich oder strunzdämlich, als falsch abgekanzelt wird. Diese Botschaft macht den Film durchaus auch relativ wichtig.

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Dady

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Bewertung7.0Sehenswert

Das war er jetzt also...."Do the Right Thing". Hab lange darauf gewartet das ich ihn sehen konnte und der Kunst und Kultursender Arte hat es möglich gemacht. Der Film war richtig gut muss ich sagen....Spike Lee hat hier bewiesen das er es einfach drauf hat. Die Story und die einzelnen Figuren sind interessant und machen einen neugierig. Dazu gibt es noch John Turturro der ja bekanntlich in eigentlich jedem Film gut ist. ABER mir war das alles fast ein wenig zu harmlos. Die wahren Gedanken und der alltäglich Rassenkonflikt oder auch Hass kommen hier viel zu selten zum Vorschein. Die verstehen sich hier ja fast alle blenden untereinander und es muss erst was passieren das alle ihr wahres Gesicht zeigen. Das Problem bei diesem Film ist das er zu sehr eine Komödie als ein ernst zunehmendes Drama ist!!

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vanilla

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nein das sage ich;-)
Und 7 Punkte finde ich für viel zu viel, ist aber Geschmackssache.


Dady

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Achso :).....ne 7 passt schon


8martin

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Bewertung7.0Sehenswert

Regisseur Spike Lee, der auch eine tragende Rolle als Mookie übernommen hat, ist es gelungen die flirrende Hitze von Brooklyn einzufangen und den ganzen Charme des fast ausschließlich von Farbigen bewohnten Stadtteils einzufangen. Aber das eigentliche Thema ist der Rassismus.
Lee ist ein Film gelungen, der erst die Voraussetzungen verbaler Natur schafft, damit es dann am Ende eine glaubwürdige, fatale Entwicklung geben kann. Manche Szenen wirken etwas theatralisch inszeniert, unterstützt von farbenfrohem Design. Die Atmosphäre und die Komik der Situationen sind allerdings authentisch. Die Akteure reden erst miteinander, dann beschimpfen sie sich (häufig wird ‘Nigger‘ verwendet!) und am Ende prügeln sie auf einander ein. Für Stimmung im Viertel sorgt der fast nicht zu erkennende Samuel L. Jackson als DJ.
Aber die Message kommt klar rüber: ‘Gewalt ist unmoralisch‘. Die zentrale Figur Sal (großartig Danny Aiello) versucht es zwar, aber es gelingt ihm nicht ganz. Er rastet aus und löst eine Lawine der Gewalt aus. Sein Sohn Pino (John Turturro) hingegen ist ein ausgemachter Rassist (‘Fühle mich hier wie auf dem Planet der Affen.‘).
Eine nachvollziehbare Gewaltspirale, die den Finger in die Wunden legt, die der Rassismus schlägt, die aber auch die Hoffnung auf Besserung nicht ausschließt.

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vanilla

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Bewertung3.5Schwach

"36 Grad und es wird noch heißer, mach den Beat nie wieder leiser." (2Raumwohnung)

Ich weiß nicht was ich bei diesem Film erwartet habe, eigentlich gar nichts.
Vorhersage 8 Punkte, Regie Spike Lee und jede Menge bekannte Schauspieler, dann kann ja fast nichts schief laufen.
Leider muss ich sagen, dass ich des öfteren bereit war auszuschalten. Denn der Film ist:

1. Nicht lustig.
2. Handlung/Story nicht vorhanden.
3. Schauspieler, der einzige Wehrmutstropfen auf meiner heißen Haube.

Natürlich steht die Thematik im Vordergrund: RASSISMUS.
In diesem Ghetto sind nicht nur die Weißen rassistisch, nein auch die Itakas, die Schwarzen und die Latinos.
Alles kocht über, nicht nur das Wetter, sonderen auch die Emotionen und Aggressionen.
Nur leider sind die Gefühle nicht bis zu mir vorgedrungen.
"Friday" ist der bessere Film dieses Genres.

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Curryman1312

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Haha cool das du das so locker siehst, war eigentlich nicht ernst gemeint :D


vanilla

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hehe, na klaro. Ist ja eh alles Geschmackssache und über diese lässt sich höchstens diskutieren, aber net streiten;-)


uncut123

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Bewertung9.0Herausragend

ja genauso hab ich mir das vorgestellt...die stadt kocht und es brodelt in einigen mitbürgern...ja die emotionen überkochen

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longus69

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Bewertung9.0Herausragend

Alright Brother... Der echte wirklich gute Spike Lee Joint... Besser war er nie wieder... Fällt spontan kein besseres Anti-Rassism (bzw. Rassism against Rassism) Movie ein... In der Original Syncro wahrscheinlich sogar 9,5... Peace Brother !!!

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vanilla

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right said JohnDoe


vanilla

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L.A. Crash nicht zu vergessen


alexandrasmovie

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vorgemerkt

Unnützes Wissen No.1 : Barack Obama lud Michelle an ihrem ersten Date ins Kino zu "Do the Right Thing" ein. Auf jeden Fall ein Grund diesen Film vorzumerken.(;

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torsam

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Bewertung2.0Ärgerlich

Nanu, was war das denn? Ich hatte eine tiefsinnige Zeichnung des sozialen Milieus eines US-amerikanischen "Ghettos" erwartet. Stattdessen bekam ich nur verschiedene Nationalitäten, die sich in einer Tour gegenseitig beschimpfen. Das war zwar manchmal recht witzig, aber zog sich wie gesagt durch den ganzen Film. Nicht eine Szene ohne infantile Beleidigung. Das würde doch so niemals passieren!
Ebenso kränkelt der Film daran, dass es keine klar vorgezeichnete Handlung gibt. Im Minutentakt springt die Handlung zwischen den Figuren. Diese Ausschnitte fügen sich aber nicht zu einem stimmigen Gesamtbild; es sind einfach nur belanglose Ausschnitte (die scheinbar lustig sein sollen).

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Nokia8310

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Du erwartest eine Zeichnung des sozialen Milieus eines US-Amerikanischen Ghettos und beschwerst dich über herbe Sprache? Was hast du erwartet, dass sich dort gesittet auf der Straße gegrüßt wird, wie in deiner Einfamilienhaussiedlung in Baden-Würtenberg?

Du hast den Film und die Konflikte nicht verstanden.


MovieFreak87

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Unnötig so ein Kommentar, unnötig...das ist so wie wenn man in einen Superheldenfilm geht und sich über unrealistische Actionszenen beschwert...


JPPP89

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Bewertung9.5Herausragend

one of the best hood movies... very telling Plot! Word up

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vanilla

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never, Friday, Boyz N T Hood, menace viel besser.


leberwurst

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Bewertung9.5Herausragend

Unendlich gut.

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JanoX

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

SPOILER

The left hand HATE is kickin' much ass. It looks like, the right hand LOVE is finished.
But hold on, stop the pressure as the right hand's coming back. Yeah, it's got the left hand on the ropes now. Uh, that's right. It's a devastating right and HATE's hurt.
Down, uh, uh, left hand HATE KO'ed by LOVE.

Toller Film. Authentische und witzige Dialoge der einzelnen Charakterrunden. Das Multi-Kulti-Leben Ende der 80er in Brooklyn, mit einem eskalierendem Ende, dass sich eigentlich den ganzen Film lang aufstaut ohne groß subtil oder naiv vorhersehen oder vorahnen zu lassen!
Wunderbar besetzt zudem, wer Fresh Prince of Bel-Air Fan ist, wird einige Charaktere wiederfinden, Martin Lawrence und Samuel L. Jackson spielen ihre Rollen ebenfalls einwandfrei.
Teilweise aber auch ein wenig zäh, auch die Art und Weise wie Radio Raheem stirbt ein wenig fragwürdig, ein hektisches und übermotiviertes Ziehen eines Revolvers der Polizei hätte mir als Alternative vielleicht besser gefallen.

Dennoch sehr empfehlenswert, do the right thing und schaut es euch an!

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servo80

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich war etwas enttäuscht von diesem Spike-Lee-Joint, was bei dem Thema auch verständlich ist. Einen durchschnittlichen Deutschen interessieren die Konflikte in New Yorks Ghettos wahrscheinlich genauso wenig wie der Mauerfall den durchschnittlichen Ami. Jedes Land hat eben seine eigenen gesellschaftlichen Probleme. Ich kann mir vorstellen, dass "Do the right thing" damals in den USA ins Schwarze getroffen hat. Unter diesem Gesichtspunkt hat er durchaus seine Daseinsberechtigung.

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microsan

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was für ein Wortspiel :D


Brentano

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ja, besser kompliziert als einfach


Trash-Gordon

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Fight the power!

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Trash-Gordon

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Fight the power back!


Brentano

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Yo m'an, broder


WaaayneTrain

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Do the Right Thing" basiert auf einem sehr einfachen und gesundem Ablauf: Er beginnt im Alltag und danach wird etwa eine Stunde lang die damalige Situation in einem Schwarzenviertel in New York dargestellt, dies mit einem geschmackvollen und frischem Humor der für einige Lacher sorgt. So gewinnt man immer mehr Sympathie für die einzelnen Personen, besonders aber für Sal und seine Söhne und dessen Pizzeria. Zum Schluss endet der Alltag aber mit einem Schicksalsschlag für die Sals und der Zuschauer trauert sehr mit. Ich wurde wirklich gefesselt.

"He died, because he had a radio!"

In diesem Film ist es zudem wirklich schwer, das Böse zu definieren, denn obwohl man eigentlich eher für die Italiener eine stärkere Sympathie empfindet, kann man die Reaktion der anderen auch verstehen. Ein sehr einfacher und kurzweiliger Handlungsstrang und sehr skurrile, aber doch überzeugende Charaktere lassen den Film so glaubwürdig wirken. Allerdings war die Suppe an einigen Stellen etwas zu versalzen: Es war vielleicht zu viel aufs Mal, zu viel Buntes. So als wäre ein Lastwagen überladen.

"Do the Right Thing" appelliert dann zum Schluss noch mit einem schönen Zitat von Martin Luther King an die Menschheit: für ein soziales Miteinander und gegen Gewalt. Ein Film über Situation Amerikas vor erst ein paar Jahren, der sehr überzeugt. Danny Aiello fand ich spitze. Hier wird gezeigt, wie man aus einer Mücke einen Elefanten macht. Ein sehr guter Film, dessen Story allerdings noch ausbaufähig ist.

8.5

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Nokia8310

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Kann die Reaktion der anderen nicht verstehen.

Was zum Teufel hat Sal getan? Nur weil der Irre einen schwarzen an der Wand haben will? Weil er die Schwarze Rasse als "superior" empfindet und sich angepisst fühlt, weil ein Italiener seine Italienischen Vorbilder an der Wand hat?

Der Typ ist ein Nazi und hat Radio Raheem auf dem Gewissen und die Existenz von Sal.


Kill_Diether

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eine echte Perle zur Zeit kurz vorm Mauerfall. Spike Lees Film, war damals höchst unkonventionell, sympathisch und dabei verdammt humorvoll. Erfrischend, belebend, motivierend passte "Do the Right Thing", 1989, genau richtig in die Berliner Off-Kinos; und hinterlies bei vielen, so wie bei mir, ein breites, zufriedenes Lächeln beim Verlassen des Kinosaals.

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ash-williams

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Bewertung7.5Sehenswert

Spike Lees Do the Right Thing lebt von den schrägen Charakteren und der unkonventionellen Inszenierung. Gezeigt wird der scheinbar alltägliche Trott im New Yorker Harlem. Dieser wird mit liebevoll gestalteten Figuren geschmückt und ist mal unterhaltsam, mal lustig, mal interessant und manchmal auch dramatisch. Natürlich lässt sich der Spike Lee übliche sozialkritische Ansatz schwer verbergen. Eigentlich ist es zu wenig in diesem Fall von Ansatz zu sprechen. Es ist scheinbar die einzige Motivation für seine Filme. So beschäftigt sich der Film ausschließlich mit Minderheiten, dies ist nichts verwerfliches, jedoch ist die Figurenzeichnung der Polizei sehr wenig differenziert und eindeutig negativ angelegt, Spike Lees persönliche Einstellung springt einen förmlich an. So ist auch der Schluss zwar sehr sozialkritisch und dramaturgisch richtig. Trotzdem ist es etwas zu wenig, um den Zuschauer komplett zu überzeugen. So bleibt für mich die Motivation des Hauptdarstellers völlig im Dunkel (dies kann sich durchaus nach Zweit oder Drittsichtung ändern). Insgesamt ein sehr interessanter Film mit einem guten Soundtrack, guten authentischen Darstellern, einem guten Drehbuch, aber auch mit einem durchaus diskutablen sozialkritischen Ansatz. Fazit: Sehen und grübeln.

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pellekraut007

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Bewertung10.0Herausragend

GRUHUNZ BABY! Ich muss mal wieder was loben,... das tadeln nervt! You only can do one right thing: Seht euch diesen Film an! Er wird euch immer in Erinnerung bleiben. Er wird euch zeigen, wie zerbrechlich Freundschaften und das Zusammenleben verschiedener Kulturen ist und wie nahe wir uns so oft am Abgrund der Gewaltanarchie bewegen. Hautfarbe, Herkunft, Stolz und Vorurteile spielen die Hauptrollen in diesem grandiosen Drama. Do the right thing, watch this!

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Shorty06

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Do the right thing von Spike Lee.
Ein Film, der in außerordentlicher Stille explodiert. Ein heißes Eisen, ein heißer Tag.
Ein Film, der Wut und Liebe verbindet wie kein anderer.
Rosie Perez stimmt uns zu Beginn energisch tanzend in den ultimativen Ausgang ein.
Fight the Power. If I love you, I love you. But if I hate you...
Spike Lee zeigt uns in wunderschönen grellen Orange- und Brauntönen seine Community, in der zwar kleinlicher Rassismus herrscht, doch dennoch jeder auf den anderen angewiesen ist. Er zeigt uns seine Liebe zu dieser Gemeinschaft, doch ist sich deren Schwächen bewusst und macht sie deutlich. Er erhebt seine Kultur auf den Thron, weiß aber auch, dass vieles anders sein sollte.
Doch am Ende explodiert der Hexenkessel. Der Hass siegt. Vielleicht fordert er aber auch nur seine Opfer ein. Those who'll tell don't know. Those who know won't tell.
Ich liebe diesen Film.
Ich liebe die Art, wie die Charaktere sprechen. Ich liebe ihre Wortgewandtheit.
Ich liebe es, wie Spike Lee diesen grandiosen Soundtrack verwendet, um jede Zeile Dialog zu etwas epischem zu machen.
Ich liebe es zu sehen, wie viel Liebe Spike Lee in diesen Film steckte.
Ich liebe die beiden Schlusszitate von Martin Luther King und Malcolm X, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber doch beide zu diesem Thema zutreffend sind und zwei Teile eines Ganzen darstellen.
Ich liebe Mookie, Sal, Jade, Pino, Vito, Radio Raheem, Buggin' Out, Da Mayor, Mother Sister, Smiley, Tina, Sweet Dick Willie, ML und Mister Senor Love Daddy.
The left hand HATE is kickin' much ass. It looks like, the right hand LOVE is finished.
But hold on, stop the pressure as the right hand's coming back. Yeah, it's got the left hand on the ropes now. Uh, that's right. It's a devastating right and HATE's hurt.
Down, uh, uh, left hand HATE KO'ed by LOVE.
Do the right thing ist Spike Lees Meisterwerk und der wichtigste Film der 80er Jahre.
And that's the truth, Ruth.

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