Spieglein Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen

Mirror Mirror (2012), US Laufzeit 106 Minuten, FSK 0, Drama, Fantasyfilm, Abenteuerfilm, Komödie, Kinostart 05.04.2012

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5.5
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von Tarsem Singh, mit Julia Roberts und Lily Collins

Spieglein Spieglein erzählt die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen. Lily Collins hat Haar so schwarz wie Ebenholz und Haut so weiß wie Schnee. Julia Roberts als böse Schwiegermutter kann das nicht gelten lassen.

Die Sympathien werden klar verteilt sein in Spieglein Spieglein – Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen: Die Narzisten unter uns werden eher zur bösen Königin halten, der Rest verteilt sich auf die anderen Charaktere des Märchens. Spieglein Spieglein hält sich relativ eng an die Grimmsche Vorlage: Wieder soll die schöne Stieftochter namens Schneewittchen (Lily Collins) beseitigt werden, da sie der eitlen Stiefmama (Julia Roberts) ein Dorn im Auge ihres gespiegelten Antlitzes ist. Doch die in den Wald Verbannte wird nicht Opfer der wilden Tiere, sondern verbündet sich mit einer Bande dort hausender Banditen, die nicht von ungefähr mit den Sieben Zwergen Ähnlichkeit haben. Als auch noch ein edler Prinz (Armie Hammer) zwischen die Fronten der Königin und Schneewittchens gerät, steht der ganz große Ärger im Königreich an.

Hintergrund & Infos zu Spieglein Spieglein – Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen
2012 sollte nicht nur das Jahr von The Dark Knight Rises und Prometheus – Dunkle Zeichen werden, sondern auch das von Schneewittchen. Der Evergreen der Gebrüder Grimm (die wohl berühmteste Verfilmung stammt aus dem Jahre 1937 und dem Hause Disney) wurde zum Wettstreitthema der Studios auserkoren. Tarsem Singh realisierte mit Spieglein Spieglein die quietschbunte Version für Relativity Media, welcher Universal Pictures mit Snow White and the Huntsman eine ungleich düstere Neuinterpretation entgegen hielt. Hier spielen Kristen Stewart als Schneewittchen, Charlize Theron als böse Königin und Sam Claflin als Prinz die Hauptrollen. Wer auch immer den Wettstreit am Ende für sich gewinnen konnte, der Spiegel gab in beiden Fällen eine glänzende Figur ab.
Während Julia Roberts von Anfang an die erste Wahl für Spieglein Spieglein war, war für die Rolle der Schneewittchen zunächst Saoirse Ronan vorgesehen. Für den Prinzen hingegen waren zunächst u.a. Alex Pettyfer und James McAvoy im Gespräch, bevor Armie Hammer den Zuschlag bekam. (EM)

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Kritiken (24) — Film: Spieglein Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen

Arthur A.: www.filmfutter.com

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7.0Sehenswert

Spieglein, Spieglein ist ein durchaus unterhaltsames Märchenabenteuer mit einer blassen Heldin, aber einer umso besser aufgelegten Julia Roberts in der Rolle der bösen Königin.

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sushi25: movie-fan.de

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6.0Ganz gut

Eine wunderbar selbstironische J. Roberts, eine zweifelhafte Umsetzung der Zwerge (wer kam beispielsweise auf die Idee mit Che Guevara, Napoleon etc. ...?) wobei die Idee mit den Stelzen sehr nett war, ein wildes Gemisch von Kostümen-das an die besten Zeiten des Cinecitta-Historienschinken-Kostüm-Mischmasch erinnert, das ganze ergibt ein etwas unausgegorenes Ganzes, das leider dadurch etwas holpert.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Es stimmt also: Die Vermutung Tarsem könnte mit dem richtigen Drehbuch und seinem unbestreitbaren visuellen Talent mal einen guten Film abliefern. Mirror, Mirror ist der Film der Brothers Grimm hätte sein sollen: Visuell beeindruckend, mit schrägem Humor, Zwergen und trotz hyperkitschigem Look tatsächlich nie ernsthaft kitschig. Der Humor ist größtenteils doppelbödig erwachsen, ohne Kinder völlig vor den Kopf zu stoßen.

Julia Roberts macht einen guten Job als Witch-Bitch, auch wenn sie nicht an die Boshaftigkeit einer Michelle Pfeiffer rankommt. Lilly Collins als Snow ist genau die richtige Mischung aus Selbstbewusstsein und Charme, Nathan Lane ist eh immer sehenswert. Armie Hammer ist ein herrlicher Trottelprinz und die Zwerge sind mindestens so weird und witzig wie in Time Bandits, von dem der Film einiges an Inspiration übernommen hat.

Das der Story zum Ende hin etwas die Luft ausgeht und der Showdown irgendwo im Nichts verpufft, geschenkt, denn eine Bollywood-Tanznummer im Abspann rettet dieses knuffig-fluffige Märchen und sorgt dafür, dass man gut gelaunt das Kino verlässt.

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Matthias Pasler: Movie Maze Matthias Pasler: Movie Maze

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5.5Geht so

Die eine oder andere Idee in Spieglein Spieglein mag durchaus kreativ sein, der eine oder andere Witz auch tatsächlich lustig, aber wirklich gutgelaunt ist man bei Schneewittchens abschließender Bollywood-Performance nicht, und wenn sie noch so lange glücklich leben.

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I.Reicher: der Standard I.Reicher: der Standard

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7.5Sehenswert

Die schnellen, treffsicheren Dialoge schlagen die Brücke zur Gegenwart. In ihrer Formelhaftigkeit persiflieren sie Coachingphrasen, in Anspielungen werden Bezüge zur äußeren Wirklichkeit hergestellt - "too small to fail", lautet etwa ein Leitspruch der Zwergenökonomie. Ein kurzweiliger, harmloser Spaß fürs lange Osterwochenende.

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Daniel Sander: Spiegel Online Daniel Sander: Spiegel Online

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3.0Schwach

Nach dem kurzen Aufflackern von Spaß und Energie wechselt der Film abrupt die Perspektive und schlägt sich lieber auf die Seite von Schneewittchen. Und, oh Gott, was für eine abgrundtief langweilige Person das hier doch ist. Die Haut wie Schnee, das Haar wie Ebenholz, die Persönlichkeit einer Gießkanne.

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Lars Tuncay: Filmtabs, Intro Lars Tuncay: Filmtabs, Intro

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7.5Sehenswert

Mit viel Witz und Phantasie unterziehen Tarsem und die Autoren Melissa Wallack und Jason Keller in Spieglein Spieglein die bekannte Mär einer angenehmen Frischzellenkur, ohne den Geist der Vorlage zu verraten.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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6.0Ganz gut

Es lässt sich nicht verhehlen, dass der muntere Spaß nur eine gewisse Zeitlang erfrischend wirkt, bevor es dann doch ein wenig zu viel und ermüdend wird mit dem belanglosen Rumgeblödel. Letztlich ist der Film von Tarsem Singh leider ein ganzes Stück zu brav geraten um wirklich zu beeindrucken.

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A. Sterneborg: epd film A. Sterneborg: epd film

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8.5Ausgezeichnet

Das oft arg schwülstig anmutende Kunstwollen früherer Filme von Tarsem Singh löst sich hier perfekt im symbolträchtigen Prunk opulenter Märchenwelten auf, in einer überbordenden Orgie der Farben und Formen in Ausstattung und Kostümen. Mit einer Fülle optischer Einfälle und origineller Ideen ist Spieglein, Spieglein die aufmüpfigste Neuinterpretation klassischer Märchenwelten seit Dreamworks’ Shrek.

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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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7.5Sehenswert

Spieglein Spieglein kann sich in seiner charmant-witzigen, kulinarisch-bildergewaltigen Naiv-Kost schön unterhaltsam sehen wie schmackhaft-feinironisch hören lassen.

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R2-D2: Mann beisst Film

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7.0Sehenswert

Tarsem Singh konnte einem altbekannten Märchen seinen eigenen Stempel aufdrücken und liefert mit "SPIEGLEIN SPIEGLEIN" eine prachtvolle Variante einer in die Jahre gekommenen Erzählung ab, die hier gehörig entstaubt und vor allem als Fest für die Augen aufbereitet wurde. Julia Roberts als böse Königin liefert jede einzelne ihrer vor wunderbarstem Sarkasmus nur so strotzenden Zeilen genau auf dem Punkt ab und macht aus dem Film eine als Märchen getarnte schwarze Komödie. Besonders ins Auge fällt die opulente Ausstattung, allen voran die grandiosen Kostüme der leider inzwischen verstorbenen Eiko Ishioka. Lediglich die Bollywood-Nummer passt nicht ins Gesamtbild, kann aber als kleine Spielerei geduldet werden. So wird der Film zu einem kunterbunten Erlebnis, das zugegeben mitunter recht albern, aber nie überzogen wirkt.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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0.0Hassfilm

Wer kam eigentlich auf die Idee diesem Film grünes Licht zu geben? “Spieglein, Spieglein” ist der Versuch das klassische Märchen einmal anders zu interpretieren, der leider Missglückt ist. Julia Roberts ist ein Totalausfall, die Effekte sind unterirdisch und die Dialoge einfach nur kitschig schlecht. Und der Film schafft es immer dann, wenn man gerade meint schlechter kann es nicht werden, noch einmal eine Nummer übler zu werden. Also: Macht einen ganz großen Bogen um diesen Film. Eurer Geldbeutel und eure Freizeit werden es euch danken.

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mondnacht112

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ein wenig übertrieben gesprochen der hier hat mehr als z.b. Snowwiht and the Hunthman und der is dagegen ein flopp^^


CINEMAN.ch

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4.0Uninteressant

Wo demnächst Snow White and the Huntsman auf eine düstere Action-Variante des vielleicht berühmtesten Märchens aller Zeiten setzt, entpuppt sich Mirror Mirror von Tarsem Singh als waschechte Komödie. Das ist angesichts der bisherigen Filme des Regisseurs eine überraschende Genre-Entscheidung, die zudem nicht recht aufgeht. Denn weder scheint er sich dort auf der Suche nach dem richtigen Timing besonders wohlzufühlen, noch kann er seine visuellen Stärken optimal zur Geltung bringen.

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Luiz Vasquez: Kino Kino Luiz Vasquez: Kino Kino

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8.5Ausgezeichnet

Spieglein, Spieglein ist einfach hinreißend, von der liebevoll animierten Vorgeschichte bis zum großen Bollywood-Finale.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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6.5Ganz gut

Spieglein Spieglein ist ein prächtiges Phantasiespiel für deine Augen und ein Flipperspiel für deinen Geist, da die Handlungselemente wie wild herumrollen und zusammenprallen.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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7.5Sehenswert

Tarsem Singh gibt seiner neuen Version des Märchens frechen Humor, eine verschrobene Empfindsamkeit und ein wahrhaft bezauberndes Aussehen.

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Steve Persall: St. Petersburg Times Steve Persall: St. Petersburg Times

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5.0Geht so

Flach und poliert zu sein sind gute Bedingungen für einen Spiegel, nicht aber für einen Film. Phantasie gibt es in Fülle in Spieglein Spieglein, aber keine Magie. Der Film ist eine Grimmig enttäuschende Version des Schneewittchen-Märchens.

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Justin Chang: Variety Justin Chang: Variety

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4.0Uninteressant

Spieglein Spieglein ist ein knallbunter Windbeutel an Film, der seine Heldin halbherzig als Schwert schwingenge Proto-Feministin aufstellt, letztlich aber genauso den gleichen Fehler hat wie Julia Roberts' böse Königin: Der Film kümmert sich nicht wirklich um andere Dinge als sein hübsches Aussehen.

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Sigmund

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...also ein echter Singh.


alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...

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8.0Ausgezeichnet

Wie von Tarsem Singh nicht anders zu erwarten, ist Mirror Mirror über die Maßen opulent in Szene gesetzt. [...] Ein angemessen märchenhafter, doch nie aufdringlicher Rahmen für eine wilde Fabel, wie sie sich dereinst hinter den sieben Bergen zugetragen haben mag.

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Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln

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7.5Sehenswert

Das Konzept Nachwuchsförderung scheitert im Fall Schneewittchen kläglich: Julia Roberts reißt jede Szene an sich, sobald sie auf der Leinwand zu sehen ist - und das ist sie oft. Die kreativsten Einstellungen und witzigsten Wortgefechte schusterte Tarsem Singh ihr zu, war er sich der größten Stärke seines Films doch bestens bewusst.

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Kommentare (87) — Film: Spieglein Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen


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HimmelHoch

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Bewertung7.0Sehenswert

Julia Robers als bissige, aber wunderschöne Königin, verpackt in spektakulären, ein bisschen bizzaren Kleidern, Lilly Collins als bezauberne, liebenswürdige Snow White (ja, ich gebe zu, ihre Augenbrauen waren irritierend. Ich habe versucht nicht drauf zu achten, aber es ging nicht!) , Arnie Hammer als Prinz, ein bisschen dämlich und ausgezogen irgendwie attraktiver als angezogen, Sean Bean (ÜBERRASCHUNG!!) als König und natürlich grandiose sieben Zwerge! Oder sollte ich sagen, Giant Dwarfs?
Nette, bunte, lustige Unterhaltung für einen verregneten Nachmittag.

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RammManiac

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Aber auch nur wegen der herrlich fehlplazierten Bollywood-Einlage am Ende.

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jacker

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Bewertung6.0Ganz gut

Gleich vorweg: Hätte ich die Fernbedienung nicht ganz schnell bei der Hand gehabt, wäre es Singh tatsächlich gelungen mit diesem wirklich grauenhaften (!!!) Abspann den Gesamteindruck des Filmes (der trotz einiger Schwächen recht positiv ist) völlig zu kippen. Er hatte doch bis jetzt so schön erfolgreich geschafft seine Herkunft eben NICHT in seinen Filmen durchscheinen zu lassen. Indien. Bollywood. Die größte denkbare Folter für den klar denkenden Filmkonsumenten. Und jetzt haut er als Abspann eines Märchen(!!)-Films ein halbes Bollywood-Musical raus. Mir ist jetzt noch schlecht..

Genug geschimpft: Im Zuge des 'Tarsem Singh hat bis jetzt im 6-Jahres-Rhytmus einen guten bis überragenden Film gemacht'-Zyklus habe ich in 2011 den (bereits im Trailer als groben Unfug erkennbaren) Mist Namens KRIEG DER GÖTTER 3D ausgelassen und bin nun mit der recht amüsanten Aufarbeitung eines klassischen Märchens wieder in seine Filmografie eingestiegen.

Und ich kann sagen, der Film ist niedlich!
Und er gewinnt sehr durch die leicht überzogene, humorvolle Herangehensweise: Julia Roberts spielt die böse Königin wirklich stark. Nie völlig abgedreht, aber immer ein klein wenig over-the-top. Nie völligen Hass erzeugend, aber immer so sehr, dass man ihr an der Schwelle zum Abgrund schon den Stoß geben würde. Auch Lilly Collins als Schneewittchen macht wirklich alles richtig. Die eingeschüchterte Art, die Sehnsucht nach der Welt und dem Leben, die Wandlung zum selbstbewussten Mädchen, das erste Stirn bieten gegenüber der Königin - das alles bringt sie im Kontext des Märchens wirklich authentisch rüber.
Ulkig von vorn bis hinten sind hier die 7 Zwerge (die hier tatsächlich mal richtig klein geraten sind ('No entering above 4 feet'). Tatsächlich sind einmal die verschiedenen Eigenschaften der einzelnen Zwerge offensichtlich herausgearbeitet und von netten Schmunzelmomenten bis echten Lachern liefern die kleinen (großen) (Riesen-)Zwerge alles.

Leider jedoch fehlt SPIEGLEIN, SPIEGLEIN über weite Strecken das wirklich wichtige! Sowohl bei Tarsem Singh, als auch dem Stichwort 'Märchenverfilmung' denke ich an Magie, an Atmosphäre, an tolle Kulissen und wunderschön kitschige Welten. Leider ist der Film im Resultat bis auf die bunten Kostüme und gelegentliche starke Momente, die mich sehr an THE FALL erinnerten (beispielsweise die die Stelzenbeine, die Marionetten, oder die Art wie die Königin nach dem passieren des Spiegels aus dem See auftauchte), sehr konventionell und auf optischer Ebene wenig aufregend geworden. Der Wald, die verschneite (vollständige CGI-)Landschaft, das Schloss auf dem Berg am See - das alles versprüht keinen Charme und wirkt einfach zu normal. Eine relativ uninspirierte CGI-Bestie tut dann den Rest um zu vermuten, dass hier nicht halb so viel Liebe ins Detail wie bei seinen Vorgängerfilmen (ja, auch THE CELL, die Traumwelten waren teilweise höchst abgefahren und sehr detailreich) investiert wurde

Daher ist das alles angenehm zu schauen, aber die Faszination bleibt auf der Strecke, es bleibt nichts hängen (außer vielleicht Lilly Collins Augenbrauen).

Zuletzt noch ein kleines Statement zur allseits beliebten FSK:
Die Herren und Damen bauen scheinbar nicht nur mit ihrem krankhaften Zensur-Wahn am oberen Ende der Skala absoluten Mist, auch bei niedrigen Freigaben wird gepfuscht was das Zeug hält! Dieser Film hat FSK 0! Ich bezweifele aber, dass man einem dreijährigen Kind, was gerade das erste Mal Schneewittchen vorgelesen bekommen hat, ein Monster im dunklen Wald was eine Kreuzung aus Wolf, Riesenschlange und etlichen anderen Tieren darstellt, bedenkenlos vorsetzen kann. Vielleicht hab ich auch keine Ahnung davon was kleine Kinder abkönnen - bin kein Papa - aber das erschien mir ebenso unangemessen wie besagter Zensurpfusch!

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rubelzar

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ach und um bei deinem mühlenbeispiel zu bleiben, weil dies auch so herrlich falsch ist:
nur weil mir jemand eine andere gebäudeform vorstellt, die mit völlig abstrakt und neu vorkommt, muss ich noch lange nicht anfangen sie gut zu finden, nur weil ich ihren kontext kennenlerne.
als gegenbeispiel:

jemand kommt zu dir und sagt: scheiße essen ist total gut und in unserer kultur ein absolutes zeichen für könige. nur die dürfen ihre scheiße essen. dies haben wir seit 300 jahren so gemacht.

laut deiner beschreibung müsste deine reaktion jetzt so lauten:

1. dir wurde der kontext innerhalb der kultur vermittelt
2. weil du den kontext jetzt verstehst und total open minded bist und innerhalb des kontextes einer kultur allem was abgewinnen kannst,
3. wünsche ich dir guten appetit beim verspeisen eines großen haufens. berichte mir von der konsestenz.


BaltiCineManiac

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Oh man, und schon wieder bin nicht ich, sondern du es, der absolut nichts verstanden hat und wahrscheinlich jemand ist, der auch in Zukunft nicht mal ansatzweise über seinen kleinen Tellerrand blicken will. Ich bin durchaus befähigt, Form und Inhalt zu trennen und tue das auch ständig. Doch beachte ich dabei auch die äußeren Gegebenheiten und den Rahmen, in dem das überhaupt möglich ist.

Ein Goethe, großer deutscher/europäischer Dichter der Sturm-und-Drang-Zeit hat sicherlich für seine Lyrik vor über 200 Jahren eine ähnliche bis gleiche Gedichtform verwendet, wie es heute noch westliche Dichter, die von der europäischen Kultur beeinflusst werden, tun, was großteilig der Fall ist. Bei diesem Beispiel kann man also durchaus die Form der Gedichte von heute und von gestern vergleichen, weil sie dem gleichen Kulturkreis entstammen. Auf das Gebiet Film übertragen sieht es ähnlich aus. Wenn man nun aber nach Indien hinüberwechselt, so funktioniert diese Herangehensweise zwar auch da innerhalb des Kulturkreises, fängt aber beim Vergleich zwischen beiden massiv an zu hinken, denn die indischen Kulturen (und Religionen) haben enormen Einfluss nicht nur auf den Inhalt des Films, sondern eben auch auf seine Form (in Indien mehr, als irgendwo anders auf der Welt). Schon selbst hier gibt es gewisse Unterschiede und bewusst getroffene Abgrenzungen zwischen dem indoarischen Norden und dem drawidischen Süden zu verzeichnen. Die verschiedensten nonverbalen Ausdrucksformen, zu großen Teilen aus dem traditionellen Theater und dem Tanz stammend und dort über Jahrhunderte weiterentwickelt, finden sich im indischen Filmemachen wieder (das, was vom unaufgeklärten Europäer immer als affektiert, unpassend und überzogen wahrgenommen wird), bestimmte Gestiken und Mimiken haben ganz bestimmte Bedeutungen, die Bedeutung der Farben ist eine ganz andere und somit auch ihr Einsatz. Es fängt ja schon mit der banalsten Sache an, denn wenn die Inder in den Filmen andauernd mit dem Kopf wackeln, ist dies nicht irgendein komischer Spasmus, sondern das Pendant zum europäischen bejahenden Nicken. Das muss man erst mal wissen, denn das ist Form und nicht Inhalt! Das ist ein völliger Unterschied zum Westen und wichtig für die Rezeption, um zu wissen, was gerade auf der Leinwand geschieht! Und so geht es immer weiter … Somit funktioniert das Ganze einfach mal nicht so, wie du es gerne hättest (weil es ja so schön einfach ist) und dir hinreden willst. Ein Formvergleich zwischen dem westlichen Filmemachen und dem Indian Cinema wird ohne das Wissen um den kulturellen Einfluss, der hinter so manchem steckt und der daraus resultierenden Deutung, nie wirklich funktionieren.

Und jetzt zum zweiten Punkt: Hier wirfst du einfach mal das erlangte Verständnis für eine fremde Kultur mit dem Nachmachen einer fremden Kultur in einen Topf und verkaufst es trotz dieser hanebüchenen Konstellation als schlüssiges Argument in der Hoffnung, dass es niemand merkt. Um beim Filmemachen zu bleiben: Ich habe die ganze Zeit dafür plädiert, dass man bei seiner Rezeption des indischen Kinos auch die einheimische Kultur berücksichtigen muss, dem eben ein rudimentäres Verständnis dieser vorausgeht. Aber ich habe zu keinem Zeitpunkt verlangt, dass irgendjemand jetzt gleich selbst in der gleichen Weise wie die Inder anfangen soll, eigene Filme zu machen. Genau das tust du aber versinnbildlicht mit deiner Scheiß(e)-Argumentation, in der ich plötzlich nicht nur Verständnis für dieses komische Fäkalien essende exotische Volk aus deiner Fantasie aufbringe, sondern es ihm auch noch postwendend gleichtue, ohne dass davon in der Diskussion von meiner Seite aus zu irgendeinem Zeitpunkt die Rede war.

Wie es, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, die Autorin der von mir weiter oben ins Spiel gebrachten Artikelserie schon andeutete: Die Rezeption des indischen Kinos ist die absolute Königsdisziplin, gerade weil es so extrem anders ist und weil es sich ganz spezielle traditionell-kulturelle Einflüsse auf das und Eigenheiten beim Filmemachen bewahrt hat (mehr als jedes andere Land). Und da du auch schon Könige in deinem Kommentar aufgeführt hast: Es scheint so, als wäre nicht jeder für den Thron geschaffen. Zudem finde ich auch, dass ich jetzt innerhalb dieser Diskussion genug Argumente zum Besten gegeben habe, um zu verdeutlichen, was ich anfänglich mit falscher Rezeption hinsichtlich des indischen Kinos aussagen wollte und es nun bei jedem selbst liegen sollte, ob er seinen Horizont erweitern und das annehmen will oder einfach da weitermacht, wo er aufgehört hat. Ich für meinen Teil kann noch in den Spiegel gucken, denn ich sehe da einen weltoffenen und aufgeschlossenen Menschen. Kannst du das auch? Ich bin raus ...


patcharisma

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Bewertung6.5Ganz gut

"You now discover the Price - for using Magic..."
Schneewittchen-Vorlagen haben im Jahr 2012/13 wiedermal Hochkonjunktur - grad vier Versionen lagen in unserer Videothek herum - was tun? Einfach mal eine herausnehmen, denn kein Wunder verleitet die grösste und symbolisch am meisten durchtränkte Horror-Mär (aller Zeiten!) gewiefte Fantasy-Schreiber zu höchst kreativen Variations-Flügen in jeder Colour - "Mirror, Mirror" macht da keine Ausnahme. Obwohl Kinder es nicht ahnen können, geht es eigentlich um gestohlene Sexualität - zwangsweise räumen die jungen Pretties den gestandenen Damen den Wettbewerb ab. Die Weisheit daraus: Mach irgendwann mal sowas wie Kunst oder Literatur und vergeistige Dich halt sonst in abgehobener Weise, dann bekommst Du Ansehen auch anderwertig und wirst gar als Talk-Gast noch in eine blöde Diskussions-Runde im seriösen TV eigeladen! Doch eine selbstsüchtige Königin (spricht Bände für viele Frauen mittleren Alters) lernt das nicht und niemals, sie beginnen irgendwann ihren Frust ziemlich fies zu verwerten und fangen in übelster Weise an zu intrigieren - und die Busse dafür wird ja dank den weisen Grimms immer kommen. Ja, sie rufen dafür um Mitternacht gar das Wahrsager-TV an und bezahlen 5 Euro in der Minute und fragen immer wieder nur, "ob endlich mal ein neuer Mann in ihr Leben kommt" (der vorherige Alte ist ja schon längst auf dem Friedhof begraben). Julia Roberts persifliert ihr "Erin" und "Pretty Woman"-Image richtig toll - ähnlich einer Sandra Bullock hat sie gelernt, dass nach 40 für eine Frau nur noch Charakter-Grandezza zählt - mutig! Lily Collins ist eine singendes Popstar-Gör, dass dank der ausgewogenen Regie niemals den Charme verliert und manchmal echt zu rühren vermag (auf ihren aufgepeppten Song im Abspann hätte man aber schön verzichten können). Die sieben Zwerge sind ausnahmsweise nicht nur idiotische untersetzte Lachhaft-Archetypus-Männer-Bilder, sie retten sich immer schnell vor ihrer karikierten Blödheit. Toll, dass der indische Director Tarem Singh nicht komplett dazu verführt war, das klassische Märchen unter überbordenden und langsam recht öden GCI-Action zu begraben (vergl. die schlechteren Beispiele, wie "Alice in Wunderland" oder "Tim und Struppi") - ein Monster schaut hier zwar auch mal vorbei, aber es wird schnell besiegt! Abzüge gibt es für die Kulisse - die hätte statt Plasik-Lego-Land etwas subtiler ausgestaltet werden dürfen. Einen hübschen Mann in einen doofen Hund zu verwandeln, ist zwar richtig schön sexuell unkorrekt, aber mir werden auch diese sich wiederholenden Männerfeind-Bilder mittlerweile langsam zu doof (man stelle sich dass Umgekehrte mal vor: Eine Frau wird zur Katzen-Mieze - das war nach Nastassia Kinski in den 80ern aber ganz schnell tschüss!). Gross, der Einfall, dass das allerwichtigste Symbol - der vergiftete Apfel - erst ganz zum Schluss endlich(!) erscheint!

Fazit: "Miror, Mirror" ist eine doch recht recht kongenial umgesetzte Fantasy mit vielen schrägen Einfällen und wer sie denn auch anschaut, hat bestimmt nicht was in seinem Leben vergeudet.

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Sonse

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Bewertung7.0Sehenswert

Ha, ich mochte den! Erfrischend zwischen all den düsteren und ernsten Live Action-CGI-Märchen mal eine heitere Adaption zu sehen, die sich nicht nur traut das Licht einzuschalten (und dank Tarsem und Eiko Ishiokas fantastischen Kostümen dabei natürlich super aussieht), sondern auch mit breitem Grinsen kopfüber in albernen Camp zu springen. Bei irgendeinem Grummler las ich, die Zwerge seien das beste an diesem Film. Hm. Ich finde sie den Schwachpunkt, da sie zu sehr an gegenwärtige "Komödien" erinnern und einen damit aus dieser verspielten, augenzwinkernden Schneewittchen-Fassung reißen.

Roberts als böse Königin ist top besetzt und bekommt den ganzen schnippischen Text, während Lily Collins als Snow White zwar auch ganz kess ist, aber die undankbarere Rolle hat. Am Rande: Wenn man das unsinnige Gefasel über die Augenbrauen der Darstellerin überall liest, wünscht man sich, sie hätte auch gleich noch ein wenig Akopatz in ihren Achseln sprießen lassen, damit die Hofschranzen unter den Zuschauern erst recht was zu tratschen haben.

Was "Mirror, Mirror" jedoch einen extra Bonus verleiht, ist der vermutlich erste Märchenprinz, der mir tatsächlich sympathisch ist, und den Titel "Prince Charming" verdient. Meist werden die Prinzen doch nur als selbstverliebte Schönlinge präsentiert. Prince Alcott wird beraubt, kopfüber aufgehängt, verhext und wenn er mal wieder sein Hemd verliert von allen Seiten begafft: "Oh, for the love of God, can someone please get this man a shirt so I can concentrate!" Diese Reihe an Erniedrigungen erträgt er selbstironisch und den Umständen entsprechend souverän, denn er ist keineswegs eine reine Witzfigur. Armie Hammer (The Winklevy aus The Social Network) spielt Alcott ganz hervorragend und seine Figur ist gerade so bezaubernd, weil er sich den Albernheiten und der Welt des Films vollkommen verschreibt, in einem Maße, indem man es von vergleichbaren Schauspielern in dem Alter nicht gewohnt ist. Typisches Beispiel: "You could rub my tummy!"

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Sonse

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Oh ja. Ich wusste ursprünglich nicht, dass er beide gespielt hat und nachdem ich das las, habe ich mir seinen Namen direkt gemerkt. "J. Edgar" habe ich noch nicht gesehen. In "Mirror, Mirror" war er wie oben beschrieben wieder klasse, weil er genau den Ton des Films trifft.


patcharisma

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Fand es auch recht toll, Sonya... :-)


DieFilmguckerin

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Bewertung5.5Geht so

Die Story dürfte ja hinlänglich bekannt sein, auch wenn diese Fassung sich in vielen Punkten von der klassischen Märchenversion abwendet und Schneewittchen zur Heldin und starken Persönlichkeit stilisiert, die den klassischen Retter nicht mehr braucht, sondern sich selbst mithilfe einer Kampfausbildung durch die 7 Kleinwüchsigen ihr Glück macht. Der Prinz ist hier eigentlich nur schmückendes Beiwerk und Objekt für schöne platte Slapstick-Einlagen. So ist auch der Rest des Filmes übertrieben mit Witz vollgestopft, leider aber so gezwungen und mit dem Holzhammer, dass man eben nur so halb lachen kann. Wirklich witzig sind eigentlich nur einige kleine Details und das Gebaren der bösen Königin, die von Julia Roberts mit sichtlich viel Spaß verkörpert wird. Ein schönes Detail ist auch die Beziehung der Königin zum Spiegel und ihre Art der Zauberei, die eben nicht ohne Preis ausgeübt werden kann. Die Handlung ist aber leider viel zu oft klischeehaft und vorhersehbar, auch wenn es glücklicherweise durch die Abänderung des Märchens noch einige wenige Überraschungen gibt, die den Film sehenswert machen.

Tarsem Singh, der durch Filme wie “The Cell” oder “The Fall” bekannt wurde, ist offenbar ein großer Fan der opulenten Ästhetik, so sind in diesem Film vor allem die Kostüme und die wunderbaren Kulissen bemerkenswert und können zum Teil die magere Handlung rausreißen. Herrlich bildgewaltig ist das Schloss von außen und innen, sowie auch das Versteck der Zwerge. Die Kleider der Protagonistinnen und vor allem der Königin können gar nicht breit und groß genug sein, ein wahres Fest für die Augen.

Alles in allem kann man den Film durchaus angucken und wird gut unterhalten, dann gilt aber die Devise: Gehirn aus! Augen weit aufreißen!

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Nicki Minaj Lover

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Bewertung7.5Sehenswert

war doch eigentlich gar nicht so schlecht ...
auf jeden Fall besser als Snow White and the Huntsman ...
Die Austattung und Kostüme waren toll .. auch die ganzen Schauspieler haben ihre Rolle so gespielt wie ich mir es in so einem Film wünsche ....
also für einen Film den man mal so zwischendurch sehen möchte .. so wie ich es getan habe ... ist er genau das richtige ... nicht zu spektakulär aber auch nicht wirklich langweilig ...

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elmnope

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Bewertung7.0Sehenswert

Wirkt irgendwie wie ein netter Sonntagsnachmittags-Film für Zwischendurch. Schön bunt, ein bisschen albern und ein paar sehenswerte Darsteller. Nicht mehr und nicht weniger.

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dracula007

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Bewertung7.0Sehenswert

Gut gelaunte Schauspieler bringen einen gut gelaunten Film auf die Leinwand. Der Style des Films passt perfekt ins "Märchengenre" nur hier und da wird aus dem bissigen, teils niedlichen Humor peinlicher und alberner Klaumauk (Liebestrank).
Allgmeien aber ein hübsch anzusehener Schneewittchen Film, der, meiner Meinung nach, besser ist als "Snowwhite and the Hundsmen".
Nur ein verstehe ich nicht: Wer bitte wohnt freiwillig in einem so hässlichen Schloss?

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Grimalkin

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Bewertung5.0Geht so

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hat die größten Augenbrauen im ganzen Land?

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CarrionFairy

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ich bin ja eigentlich fan von ausdrucksstarken brauen, aber das ist dann doch slightly übertrieben ^^


Grimalkin

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Okay, musste ich auch googeln... meine Güte! xD


Kill_Diether

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Bewertung7.0Sehenswert

Nette, jedoch nicht langweilige, weil schon optisch ansprechende, skurrile Schneewittchen-Interpretation. Es gibt sicher jede Menge US-Komödien, bzw. solche die sich dafür halten, welche viel schwächer sind.

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mondnacht112

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Also ich muss sagen 2 Schnewittchen filme Kamen zur gleichen Zeit raus Und dieser hier is von den beiden der Bessere denn Dieser hat die geschichte und das echte Märchin mehr in sich als Snowwiht and The Hunthman denn der hat schon fast garnix mehr mit den zutun um was es eigendlich geht! Spieglein Spieglein Zeigt alles mit humor aber auch wider etwas abgewandelt und behält trotzdem ein wahres Märchen Anglitz!!

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Oliver0403

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Bewertung6.0Ganz gut

Also ganz ehrlich, ohne Julia Roberts und Lilly Collins könnte man den Film getrost vergessen. Denn erst durch die Darstellung der bösen Stiefmutter und dem braven Schneewittchen ist der Film wirklich ansehbar. Und Julia Roberts spielt ihre Rolle wie immer hervorragend. Vieles macht natürlich auch ihre deutsche Feststimme Daniela Hoffmann aus, die sie seit "Flatliners" hat.
Allerdings hat Hollywood hierbei einige Dinge aus der Grimm'schen Märchenvorlage nicht übernommen. Dennoch recht unterhaltsam.

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Brennegan

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Spielgien Spieglein, die kindliche und knallige Darstellung des Schneewitchen-Stoffes, also das Gegenstück zu Snow White And The Huntsman. Und der Film macht Spaß, sei es die an die russischen Märchenverfilmungen angelehnte visuelle Komponente oder auch die wundervoll lockere Darstellung der Schauspieler, allen voran Collins und Roberts. Es bereiter einfach gute Laune, diesem Film, der sich zu keiner Sekunde zu ernst nimmt, zuzusehen.

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Mondlady

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Bewertung6.5Ganz gut

man darf sich beim schauen nicht zu sehr an die urfassung klammern, denn dann wird man enttäuscht. der film ist lustig und nimmt vieles aus der heutigen zeit auf die schippe, wenn ich speziell an die schönheitsbehandlung der königin denke. julia roberts spielt klasse und lily collins ist optisch ein schneewittchen wie aus dem bilderbuch.
den tanz ala bollywood , am ende des films, hätte man sich auch sparen können.

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Rukus

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Bewertung5.0Geht so

Nachdem ich mich durch die märchenvergewaltigende Snow White und Huntsman Adaption gekämpft habe, wurde ich mit dieser Fassung zumindest humorvoll unterhalten. Diesem Schneewittchen kaufe ich, obwohl offenkundig nach der Disney-Verfilmung gecastet, die Schönste im Land deutlich eher ab, als Stewie. Die schöne und böse Königin, wie auch die zwergigeren Zwerge findet man tatsächlich "in dem anderen Schneewittchen". Ein wirklicher Vergleich ist allerdings eher schwierig, denn es handelt sich schlicht um zwei unterschiedliche Genre-Versionen.

Tja, was soll ich nun von diesem Film halten? Ganz lustig ist er stellenweise, aber doch auch allzu oft einfach nur albern. Nichts gegen Klamauk, aber hier passte es für meinen Geschmack irgendwie nicht so ganz. Nette Ideen gab es ja doch einige, aber so ganz hat mich der Film einfach nicht überzeugt. Und wieso müssen die Prinzessinnen in modernen Märchenadaptionen grundsätzlich tough sein? Nichts gegen Emanzipation, aber wenn jetzt alle Thronfolgerinnen nur noch Heldinnen sind, wird es auch langweilig. Frei nach Grönemeyer - Wann ist ne Frau ein Mann ... düdüdüdüdüpp düdüdü ...

Mir bleibt der Trost, dass man Kindern immer noch Märchen ganz klassisch vorlesen kann - bevor sie mit seltsamen Abwandlungen konfrontiert werden. Ob man dazu ein richtiges Buch oder ein E-Book zur Hand nimmt, soll mir dabei erst einmal egal sein. ;)

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regiseurin

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich bin schon nicht besonders begeistert von der Disney Version, aber das!!! Wie viel Mühe sich Menschen geben können um ein schönes Märchen zu verschandeln, was für eine Geldverschwendung und was für eine Zeitverschwendung meinerseits erst.

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Tytus

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Bewertung5.0Geht so

"Spieglein Spieglein an der Wand wer ist die schönste im ganzen Land"

also die Darstellerin von Schneewittchen hatte meine Aufmerksamkeit, in der Anfangsszene hab ich mich gefragt ob sie in ihrer Jugend bei denn Simpsons das Baby mit der einen Augenbraue gespielt hat :D

Der Film hat paar nette Ideen bei der Neuinterpretation der Geschichte, das war es dann auch.

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lilablau

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Bewertung5.5Geht so

Ich hatte mir den Film schlimmer vorgestellt, in etwa mit mehr geschnulze etc....er war ganz nett mehr aber auch nicht.

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horro

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Bewertung5.5Geht so

Das wär dann die lieblichere und humorvollere Variante der beiden aktuellen Schneewittchen-Hype-Verfilmungen. Wie im etwas düstereren Pendant, kann hier die ältere der beiden Damen, also in diesem Fall Julia Roberts, als böse Herrscherin recht gut überzeugen und auch, Überraschung, Lily Collins macht gerade für diese Figur hier einiges her. Alles ist ganz nett anzuschauen, die ganze Märchen-Neuinterpretation ist aber im Sinne einer geballten Ladung doch eher unnötig.

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Marie Krolock

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Ich mochte auch diesen Tarsem Singh sehr! :)


horro

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Schon ganz in Ordnung der Film hier ... aber wo ist die Individualität von Singh geblieben? ... das ist hier alles extrem austauschbar



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