Michael Clayton
Michael Clayton (2007), US Laufzeit 120 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Kinostart 28.02.2008
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von Tony Gilroy, mit George Clooney und Tom Wilkinson
Es sind die vier schlimmsten Tage seiner Karriere. Rechtsanwalt Michael Clayton (George Clooney) ist bei seinen Kollegen nur unter dem Spitznamen ‘The Janitor’ bekannt, da er als Anwalt 15 Jahre lang hinter den Kulissen die persönlichen Probleme seiner wichtigsten Klienten ‘bereinigte’. Als er eine Millionen-Dollar-Klage im Auftrag seiner New Yorker Kanzlei ausfechten soll, befindet er sich plötzlich selbst inmitten einer tödlichen Intrige, in der ihn ausgerechnet sein ehemaliger Partner zu Fall bringen will.
Cast & Crew
-
Tony Gilroy
-
George Clooney
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-
Tom Wilkinson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Arthur Edens
-
Tilda Swinton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Karen Crowder
-
Sydney Pollack
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marty Bach
-
Michael O'Keefe
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Barry Grissom
-
Ken Howard
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Don Jefferies
Regie
Schauspieler
-
Denis O'Hare
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Greer
-
Robert Prescott
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Verne
-
Austin Williams
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Henry Clayton
-
Sean Cullen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gene Clayton
-
Merritt Wever
-
David Lansbury
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Timmy Clayton
-
Bill Raymond
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gabe Zabel
-
David Zayas
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Detective Dalberto
-
Brian Koppelman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pokerspieler
-
Tony Gilroy
- Genre
- Thriller, Gerechtigkeitsdrama, Drama
- Zeit
- 21. Jahrhundert
- Ort
- New York City, Stadt
- Handlung
- Anklage, Anschlag, Auftragsmord, Autobombe, Bauer, Betrüger, Beweis, Chemie, Chemie Industrie, Dokument, Enthüllung, Explosion, Freund, Gefahr, Geldnot, Gericht, Gerichtsverhandlung, Gewissenskonflikt, Gift, Injektion, Intrige, Jura, Kanzlei, Kollege, Korruption, Kriminalität, Landwirtschaft, Moral, Moralisches Dilemma, Mord, Nervenzusammenbruch, Oscargewinner, Pferd, Pharmaindustrie, Poker, Rechtsanwalt, Rechtsstreit, Restaurant, Scheck, Schuld, Schulden, Schuldgefühl, Skandal, Skrupellosigkeit, Spielsucht, Sprengstoff, Spritze, Starke Frau, Tonband, Töten, Verdacht, Vergiftung, Vorgetäuschter Selbstmord, Wahrheit, Wiedergutmachung, Wirtschaftsethik
- Stimmung
- Ernst, Hart, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Michael Clayton
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Kritiken (8) — Film: Michael Clayton
José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenMit einem deutlichen Gespür für Spannung gelingt es dem Regisseur, die verschiedenen Mosaiksteinchen aus dem Verwirrspiel zusammenzufügen, so dass die im Kern nicht neue Geschichte vom Kampf eines Rechtsanwalts gegen die Verschleierungstaktik eines Großkonzerns den Zuschauer fesselt. Es sind aber nicht nur die schauspielerischen Leistungen von Georges Clooney und Tilda Swinton in ihrer mit dem Oscar ausgezeichneten Nebenrolle, die wesentlich zum Gelingen dieses Thrillers beitragen.
Darüber hinaus spricht „Michael Clayton“ moralische Fragen an, ohne in den Moralismus etwa von „Erin Brockovich“ zu verfallen. Denn Michael Clayton ist keineswegs ein strahlender Held im moralischen Sumpf. Im Laufe der Handlung erhält er indes die Gelegenheit, aus einem System auszuscheren, in dem die Gier nach Geld über moralischen Fragen steht. „Michael Clayton“ stellt letztlich die Frage, ob ein Einzelner seiner Verantwortung gegenüber seinem Gewissen gerecht werden kann.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenOhne Übertreibung ein Stück Filmgeschichte: Ein sehr kluges Drehbuch verwebt einen spannenden Thriller um Moral und Geld mit der tiefen Charakterzeichnung seiner Protagonisten. Wilkinson, Swinton und Clooney glänzen in einem Film der Extraklasse. Der etablierte Drehbuchautor Tony Gilroy hat nach diesem Regiedebüt mit "Duplicity" und "State of Play" nicht ganz das Niveau halten können - aber fast. Im Hintergrund von "Michael Clayton" agierten im Produktionsteam Steven Soderbergh, Sydney Pollack, George Clooeny und Anthony Minghella. Herausragende Filme wie "Michael Clayton" fallen also auch nicht einfach so vom Himmel.
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschenMichael Clayton ist sicherlich einer der Überraschungsfilme des letzten Jahres. Wer hätte schon gedacht, dass ein Thriller im Anwaltsmilieu mit Sonnyboy George Clooney in der Hauptrolle und Neuling Tony Gilroy im Regiestuhl insgesamt 7 Oscar-Nominierungen einstreichen kann? Niemand! Grund genug, sich Michael Clayton im Kino anzusehen und nicht auf die DVD-Veröffentlichung zu warten.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenClooney ist ein wenig zu hübsch und zu smart für einen Ausputzer, aber Manns genug, eine schmerzhafte Läuterung glaubhaft zu durchleiden. Von anmaßender Kälte ist seine Gegenspielerin Tilda Swinton, die als zynische Vertreterin des Konzerns nicht nur das Schicksal der Farmer und ihrer Familien kalt lässt, sondern die sogar wüste Mörder anheuert, um das Problem aus der Welt zu schaffen - ein Spiegel der Umgangsformen, die viele Normalbürger Wirtschaftsbossen nach all den Skandalen der jüngsten Vergangenheit ohne weiteres zutrauen. Swinton ist dafür zu Recht mit dem Oscar als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet worden.
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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...
Kommentar löschenUm die Rache der Opfer von Profitmaximierungsstrategien geht es in MICHAEL CLAYTON nur am Rande, sie bildet vielmehr die hoffnungsvolle Koda eines Films, in dem das Charakterdrama und der Wirtschaftskrimi auf ziemlich einmalige Weise ineinander fließen. Tony Gilroy, den meisten als Autor der Drehbücher zur BOURNE-Trilogie ein Begriff, erzählt virtuos und inszeniert elegant, er schafft mit MICHAEL CLAYTON zugleich einen spannenden Genrefilm und eine subtile Reflexion menschlicher Schwachheit.
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Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenEin Film, der an die Grishamumsetztungen erinnert, aber leider nicht ganz rankommt. Solide Leistung von George ( bis auf die letzten 2 minuten, die echt genial waren ;) ) und ein sehr guter Nebendarsteller mit Tom Wilkinson, die aber beide nicht über den lahmen Mittelteil hinweghelfen. Dennoch ein guter Titel mit aktuellem Bezug, der aber nix für den schnellen Kinoabend ist.
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Synopsis: zeitgeist Print & Online
Kommentar löschenEs braucht eine ganze Weile, bis der Film Fahrt aufnimmt und so richtig zu fesseln vermag, nicht zuletzt durch den komplex verschachtelten Einstieg. Doch das Thema hat es in sich, gerade in Zeiten der Globalisierung: Shareholder-Value-Streben, und zwar um jeden Preis - was zählen da schon Menschenleben. Und wenn, wie so oft, die Masse tumb ist oder systemkonform mitzieht, hängt es mal wieder von der Zivilcourage Einzelner ab. "Aufräumer" Michael Clayton alias George Clooney weiß da noch nicht so recht, wo er hingehört. Doch die Ereignisse verhelfen ihm zu einer Entscheidung. Das grandiose Finale entschädigt für die Geduld und entlässt den aufmerksamen Zuschauer mit einem tiefen Gefühl der Genugtuung.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschen"Michael Clayton" ist das Porträt eines Angestellten in einer kalten, entfremdeten Arbeitswelt. Alles hat eine doppelte Bedeutung: Wenn Clayton Mercedes fährt. Wenn hier einer das Buch "Realm and Conquest" liest. Wenn Menschen etwas sagen. Alle drei Hauptfiguren versuchen hier etwas zu beschützen und riskieren dafür viel. Und alle drei müssen ihre Erntscheidung revidieren. "Michael Clayton" ist nicht nur ein schöner, unterhaltsamer, gut gemachter Film, er ist auch ernst. Ein Film über unser aller Leben.
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Kommentare (76) — Film: Michael Clayton
Kommentar schreibenheikschn 2012/01/10 21:26:14
Kommentar löschenDen Film hatte ich gar nicht auf meiner Liste. Aus reiner Verlegenheit habe ich ihn am Wochenende eingeschaltet. Keine Erwartungen zu haben, war dann mal wieder die beste Voraussetzung für eine positive Überraschung.
Eine Gesellschaftskritik, die dank einer interessanten Story, starken Charakteren und guten Schauspielern auch ohne Actionszenen für spannende Unterhaltung sorgt.
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Georg Z. 2012/01/08 14:47:59
Kommentar löschenAnwälte sind Arschlöcher oder moralisch zerfressen, die großen Kanzleien sind mit ihrer Drecksarbeit für die großen Weltfirmen auch nicht viel besser als eben jene und das ganze System ist sowieso schon vor Jahren ordentlich auf die Fresse gefallen und zieht nun eine Maske über: Tony Gilroy, Realist, war am Werk. Sein „Michael Clayton“ ist in seinem ständigen Bemühen, stets einen zynischen Kommentar auf Lager zu haben, auch nur ein Aufklärungsfilmchen für diejenigen, die ihre Kindergartenweltsicht auf Lebenszeit gebucht haben – von unglaublichen Methoden und Mitteln zur Unterdrückung von Wahrheit und Recht erzählt Gilroy denn wohl kaum als Erster. Auch formal bleibt „Michael Clayton“ in jeder Minute durchschnittlich-gewohnt, das düstere Grau zeigt die Herzlosigkeit, lässt nichts anderes durch. 110 Minuten lang bleibt das so, Zeit für Neues findet sich nicht, selbst das obligatorische Ende muss sein – und die logische Konsequenz: sieben Oscar-Nominierungen und die unbegreifliche Auszeichnung als beste Nebendarstellerin für Tilda Swintons langweiliges Vortragseinstudieren.
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CJ1203 2012/01/07 23:00:05
Kommentar löschenDer Gesamteindruck zu "Michael Clayton" muss "hervorragend" lauten. Getragen von außergewöhnlichen Schauspielerleistungen, allen voran George Clooney, Tilda Swinton und Tom Wilkinson, entwickelt sich dieser Thriller besonders in den letzten zwei Dritteln zu einem straffen, intensiven Filmerlebnis. Selbt der recht anstrengende Beginn, der mehrere Schauplätze eröffnet, weicht mehr und mehr einer geradlinigen und dafür umso spannenderen Katz-und-Maus-Jagd. Am meisten besticht dieser Film jedoch dadurch, dass er die undurchsichtigen Gewässer der Anwalts- und Kanzleienwelt gekonnt und stilsicher reflektiert, in diesem Film ist niemandem zu vertrauen, was auch das Ende eindrucksvoll unter Beweis stellt.
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Keky 2011/12/20 12:41:53
Kommentar löschen"Michael Clayton ist ein US-amerikanischer Thriller aus dem Jahr 2007. Regie führte Tony Gilroy, der auch das Drehbuch schrieb. Die Hauptrolle spielte George Clooney. Tilda Swinton erhielt als beste Nebendarstellerin einen Oscar."
Ein sehr verstrickter Film, der es schafft bis zum Ende die Spannung zu erhalten! Natürlich ist er nichts für eine nette Abendunterhaltung da er schon anstrengend ist. Clooney spielt seine Rolle gut und auch der Rest kann sich sehen lassen.
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TheNumber 2011/12/19 10:36:02
Kommentar löschender film hat mir eigentlich ziemlich gut gefallen, aber das problem war, dass mir gerade am anfang das storytelling etwas zu anstrengend war und deshalb hatte der film für mich kleine längen. aber die handlung ist sehr gut und im grunde auch recht spannend und auch die schauspieler machen ihre sache gut. kann ich empfehlen, kann man sich ruhig mal ansehen...
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FilmFreeza 2011/11/30 14:55:58
Kommentar löschenJa , wieder mal ein starker Film! Michael Clayton, ein Film wie man ihn selten sieht. Er kommt ohne Action aus , ohne die großen Effekte und ist trotzdem mitreissend. Ein überragender George Clooney, der für seine Rolle als Michael Clayton berechtigter Weise für den Oscar als bester Hauptdarsteller nomminert wurde, starke Nebendarsteller ( Tom Wilkinson, Tilda Swinton ) und eine ehrliche, aufrichtige Story die mich wirklich berührt hat! Der Film hat eine düstere Note , die durch die starke Musikauswahl noch besser zur Geltung kommt. Auch hervorzuheben ist das egal wie offensichtlich die ganze Geschichte sein mag, es einfach so herausragend gespielt wird, dass man denkt ... heyy nee das is jezz doch anderst und am ende hat mein einfach doch recht gehabt :D es ist eine schauspielerische Meisterleistung zusammen mit einer starken Story und einer genialen Atmosphäre. Faszinierend ist einfach, dass inmitten einer der rennomiertesten Anwaltskanzleien der Welt. Ein Ort voll von korrupten Menschen, unmoralischen Aktivitäten etc. das genau hier ein Mensch arbeitet ( der das muss man dazu sagen den unmoralischten Job von allen hat ) der sich von dieser ganzen Scheisse die dort passiert, nicht ändern lässt und bis zum Schluss noch auf menschliche Normen und Werte wert legt und sich nicht von dieser "Anwaltswelt" , kaufen lässt , sondern seinen eigenen Weg geht, egal wie steinig und schwer dieser auch sien mag. Viele Zuschauer werden sich in Michael Clayton irgendie selbst wieder finden, so auch ich. Und deswegen gehen diese 9 Punkte vollkommen in Ordnung. Genauso wie die Bitte an alle diesen, irgendwie anderen Film zu schauen !
P.S. JERRY <3
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aberaber 2011/10/29 13:02:53
Kommentar löschenEin starkes Erstlingswerk von Tony Gilroy. Spannend mit einem hervorragenden George Clooney.
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RoosterCogburn 2011/10/19 12:47:08
Kommentar löschenEin grosses Lob vorweg: Die Dialoge und die Erzählweise des Films sind so messerscharf und raffiniert, dass man keine Sekunde verpassen darf. Atmosphärisch erinnert „Michael Clayton“ an die Thriller „Die Drei Tage des Condor“ oder „Die Dolmetscherin“. Einerseits eine hinreißende One-Man-Show von George Clooney, der den Film auch produziert hat. Aber zugleich ständig genervt und missgelaunt, müde und älter denn je erscheint. Vor allem aber ist dies nach längerer Zeit wieder einmal ein spannender Wirtschaftsthriller, der klar am Politkino der Siebziger, an Pakula und Lumet, orientiert ist. In den moralischen Thrillern damals waren es junge & idealistische Männer die gegen das System angehen. Nun ist Korruption, Lügen und Paranoia in eloquenter Form zurück auf der Leinwand. Starker Wirtschaftsthriller mit einem etwas anderen George Clooney.
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Digit 2011/10/17 21:46:28
Kommentar löschenOb hin oder her, ich hab schon sehr viele Filme gesehen, Logig Fehler keine Ahnung mir egal.
Den Film zu sehen bereitet mir einfach Spaß, die Dialoge, Charaktere und Story fesseln mich, ich glaube manchen Leuten fehlt das vermögen sich gefühlsmäßig in Situationen oder Persönlichkeiten hinein zu versetzten.
Viele schlechte Bewertungen resultieren aus einem "Überfliegen" des Films, jemand sollte einen Film erst bewerten, wenn er ihn am besten alleine oder zumindest in Ruhe gesehen hat, optimal erweise mit einer geeigneten Heimkino Anlage, alles andere ist "gefährliches Halbwissen".
Für mich einer oder der beste Film den ich je gesehen hab!
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smartyx 2011/10/11 19:28:14
Kommentar löschenGanz ordentlicher Film mit Clooney, der den Müllmann einer Anwaltskanzlei spielt. Denn er muss immer im Hintergrund die Fäden ziehen und organisieren. Dass dabei sein Privatleben zu kurz kommt und er auch bei deiner Familie den Müllmann spielen muss liegt dann nur nahe.
Bis der Film einigermaßen aufdreht dauert es etwas. Aber es hat nicht zum vorzeitigen abschalten gereicht. Durch das gute Finale macht Michael Clayton wieder einigen Boden gut.
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satura82 2011/10/09 09:27:43
Kommentar löschenLeider kommt der Film nur schwer in Fahrt. Vielmehr fährt er mit 30 duch ne 50 Zone. Allerdings lässt einem das auch Zeit sich genauer umzuschauen und in diesem Fall den Ausputzer besser zu verstehen. Auch wenn ich mich durch einige Längen quälen musste fand ich den Film im Großen und Ganzen gut gelungenen.
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ossgewalt 2011/09/01 09:58:27
Kommentar löschenSpannender Streifen mit herausragend spielender Tilda Swinton.
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fkfilmkritik 2011/08/30 00:52:55
Kommentar löschenBei der ersten Sicht tat ich mir bei diesem Film eher schwer und war ein bisschen enttäuscht. Hatte einfach wenig Interesse an dieser Geschichte. War womöglich zu dumm und zu jung. Nun habe ich "Michael Clayton" noch eine zweite Chance gegeben und wurde belohnt. Was mir beim ersten Mal schon gefallen hat möchte ich hier ebenfalls vorheben. Nämlich die brillanten Charakterdarstellungen von George Clooney als ehrgeiziger Anwalt, Tom Wilkinson und vor allem Tilda Swinton, die eiskalte Juristin. Die Geschichte beinhaltet wirklich tiefgründige, sowie Gesellschaftskritische Ansätze und ist so simpel wie fesselnd erzählt. Die präzise Inszenierung ist von Anfang an äußerst dicht und kahl gewachsen. Überzeugt aber genau dadurch so sehr. Das Ende ist nochmal aufklärend und stark. Im Gesamtpaket ein wirklich toller Justiz-Thriller, der durch die großartige Story und brisante Thematik in den Bann zieht. Trotz ein paar zäher Momente, richtig spannend, intelligent und interessant.
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SoulReaver 2011/08/30 01:16:27
Antwort löschenSo gings mir auch. Beim ersten Mal konnt ich gar nichts mit dem anfangen...
Scipio 2011/08/28 19:29:33
Kommentar löschenDieses Filmchen ist völlig überbewertet worden.
Viele Nebenhandlungsstränge nerven doch nur durch ihre Belanglosigkeit.
Ich war mehr als einmal in der Versuchung abzuschalten!!!
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SoulReaver 2011/08/28 19:11:14
Kommentar löschen„Michael, ich habe dich immer respektiert und du hast ein sehr aufregendes Leben. Aber du bist ein Müllmann und kein Anwalt.“
Tony Gilroy, der sich als Drehbuchautor und Produzent einen Namen in Hollywood machen konnte, lieferte mit 'Michael Clayton' sein Regiedebüt ab. Gilroy beweist, dass er ein ganz großer werden kann und liefert einen grandios gespielten und bebilderten Justiz-Thriller ab, der zwar manchmal zäh ist und sich seine Zeit nimmt, aber trotzdem ein spannender Film ist, der von 7 Oscar Nominierungen eine Trophäe gewinnen konnte.
Michael Clayton ist ein ehemaliger Staatsanwalt und bereinigt die persönlichen Probleme einer New Yorker Anwaltskanzlei. Sein Kollege Edens soll für einen Chemiekonzern eine Milliarden-Dollar-Klage abwenden. Doch statt den Interessen des Großklienten zu folgen, kommen Eden Zweifel an dessen Unschuld und er entzieht sich dem Fall. Clayton wird beauftragt die drohende Katastrophe abzuwenden. Eine der größten Herausforderungen in Clayton’s Karriere und ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit steht bevor.
Die kühlen und eleganten Bilder passen sich genau dem Thema an und erschaffen eine ansprechende Optik. Die subtile Spannung wird durch die Atmosphäre grandios untermalt und überzeugt vollends.
Die Darsteller sind allesamt genial und zeigen eine ihrer besten Leistungen. George Clooney spielt Michael Clayton. Clayton bezeichnet sich als Hausmeister und bügelt Probleme von Klienten der Kanzlei aus. Clooney ist die Idealbesetzung und meistert seine Figur zwischen Leichtigkeit und Tiefgründigkeit die ihn nah ans Ende bringt. Tom Wilkinson spielt Arthur Edens, ein brillianter Anwalt der kurz vor dem durchdrehen steht. Wilkinson geht in seiner Rolle voll auf und zeigt ebenfalls wie Clooney eine Oscarreife Leistung. Tilda Swinton, die für ihre Darstellung mit dem Oscar als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet wurde, zeigt ebenfalls eine mehr als starke Leistung. Sie verkörpert das Böse der Gesellschaft und spielt ihre Rolle stetig differenziert und beängstigend Unterkühlt. Den Druck, den sie in ihrer Position standhalten muss, vermittelt Swinton mehr als glaubwürdig. Als vierte Figur ist Sydney Pollack zu sehen. Er spielt den charismatischen Chef von Michael Clayton.
Tony Gilroy, der für sein Regiedebüt eine hervorragende Inszenierte Geschichte zeigt und sich direkt eine Oscar Nominierung einhamstert, bringt mit Michael Clayton einen Thriller, voller Moralischer Fragen. Wie weit darf man gehen? Wie weit darf man Recht und Ordnung biegen ohne selbst zu fallen? Welche Rolle spielt Geld und Ehrlichkeit im eigenen Leben? Auf jeden der Charaktere geht Gilroy ein und keiner wirkt, als würde irgendwas fehlen. Clayton, ist trotz guter Bezahlung pleite und ist Dreh und Angelpunkt der Geschichte. Seine Ehe ist längst vorüber, doch in seinem Beruf ist er der Beste. Ein knallharter, eiskalter Hund, der Probleme aus dem Weg räumt wie kein zweiter. Doch Michael befindet sich in einem Teufelskreis aus dem es kein Ausweg zu geben scheint. Der geniale Enddialog zwischen Swinton und Clooney ist dann das i-Tüpfelchen auf der genialen Leistung der beiden. Doch leider gibt es im Film, vor allem im Mittelteil, einige Hänger die einen Teil der Spannung einbüßen müssen und den Film mehrere Male zäh erscheinen lässt.
Fazit: Michael Clayton ist klassisches Thriller-Kino, wie man es vor allem aus den 70er Jahren kennt. Mit grandiosen Schauspielern, subtiler Spannung, hervorragendem Drehbuch und starker Inszenierung. Dem Film geht aber an einigen Stellen die Luft aus und lässt ihn zäher erscheinen, als er in Wirklichkeit ist. Nichtsdestotrotz bleibt er ein guter Justiz-Thriller der in jedem Falle Sehenswert ist.
15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
hoffman587 2011/08/28 20:05:17
Antwort löschenWer sucht der findet, wie heißt denn der Sydney bei dir?^^
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SoulReaver 2011/08/28 20:20:25
Antwort löschenNaja! Da fehlt ja nurn Y, den schreib ich nicht ins Fehlerbuch xD
Melina♥ 2011/08/28 20:34:09
Antwort löschenPascal und seine Rechtschreibfehlerchen :D
aber trotzdem eine tadellose kritik :)
8martin 2011/08/26 17:20:36
Kommentar löschenDie Anfangssequenz findet den Zuschauer überrascht, weil unwissend. Erst am Ende kommt die Aufklärung. Dazwischen agiert George Clooney als selbsternannter ’Müllmann’. Er klärt einen Umweltskandal auf und legt illegale Machenschaften bloß, ’räumt für andere den Dreck weg’. Am Rande taucht noch die Verwandtschaft auf. Spielschulden belasten seine finanziellen Möglichkeiten. Er bewegt sich in einem dichten sozialen Umfeld. Wir erfahren immer nur so viel, dass das Interesse nicht erlahmt. Dabei braucht man die letzten Zusammenhänge nicht zu verstehen. Man kann sich ja gut optisch an den handelnden Personen entlang hangeln. Clooney ist der Gute, Tilda Swinton das skrupellose Monster. Auch die anderen Akteure sind überzeugend. Man spürt, es geht wie immer um Macht, Einfluss und sehr viel Geld. Vielleicht braucht es heute auch nicht mehr so viele Hintergrundinformationen, denn ähnliche Themen sind ja allseits bekannt. So kann sich Regisseur Gilroy ganz auf die Spannung und die Erzählweise konzentrieren, die sich aus einer Vielzahl von Facetten zusammensetzt. Durch die lange Exposition sind gewisse Längen offenbar nicht zu vermeiden. Vermindern den Unterhaltungswert aber nur unwesentlich.
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tschakaa51 2011/08/27 00:52:30
Antwort löschenund warum "nur" 6.0?
Dox 2011/08/27 19:57:38
Antwort löschenOder ein 8.0 für die Schauspielleistungen ;)
hoffman587 2011/08/26 16:43:18
Kommentar löschenMichael Clayton
Das Gewissen, das in einem schlägt, die Moral, die nicht existiert, ein Anwalt der kritisch beleuchtet, untersucht..."Michael Clayton", ein Film von Tony Gilroy aus dem Jahre 2007, ein Thriller über die Unmoral, das menschliche Gewissen und die Macht.
Die Story mag zwar nicht sehr originell sein, dafür ist sie größtenteils kompromisslos, da kommen Erinnerungen an die Filmstorys der 70er hoch, ein gutes Zeichen, denn interessant wurde sie ja schon verpackt, jedenfalls für mich: Weil sein Freund Arthur Edens in einem wichtigen Prozess auf die andere Seite zu wechseln droht, muss ihn der mittlerweile etwas müde, gebrochene Michael Clayton ihn wieder auf die richtige Seite bringen. Bald bemerkt er, dass er sich so auf ein gefährliches Terrain begibt.
Und die Besetzung ist über jeden Zweifel erhaben, einfach famos besetzt, wie natürlich auch gespielt, George Clooney erbringt als gebrochener und trotzdem kritischer Anwalt Michael Clayton wahrscheinlich einer seiner besten Leistungen wirklich grandios und mehr als authentisch gespielt, dasselbe gilt für die einfach unfassbar spielende Tilda Swinton als anscheinend skrupellose Karen Crowder, doch hier existiert keine Schwarz-Weiß-Malerin, denn von außen tritt sie als starke Frau auf, innerlich ist sie aber voller Fehler und Ängste und das bringt Swinton perfekt rüber, sie lebt ihre Rolle förmlich. Aber vergessen möchte ich dann keinesfalls mein persönliches Highlight und zwar Tom Wilkinson als Arthur Edens, wirklich herausragend und tiefsinnig, regelrecht tragisch verkörpert er ihn, ganz große Klasse, so kraftvoll wie ein Vulkan. Ach und auch der werte Syndey Pollack darf hier wieder als Schauspieler überzeugen.
Weiterhin ist auch Gilroys Regie erstklassig, mitreißend und raffiniert erzählt er die Story, wenn auch eigentlich recht gemächlich, sodass der Film nie wirklich an Fahrt annimmt, mir gefiel das aber eigentlich sogar, dennoch muss ich zugeben, dass es für mich doch ein paar Längen gab, aber sonst bleibt der Film meiner Meinung nach stets packend.
Zudem kann man die Kamera wohl als ausgezeichnet titulieren, wirklich sauber gefilmt, mit einer exzellenten Optik, kühle und realistische Bilder, exakt und sehr genau fotografiert.
Und die Charaktere wurden dazu auch noch brillant gestaltet, die könnte man fast als Idealfall für so was nehmen, denn sie sind tiefgründig, vielschichtig und wurden durchaus auch mit komplexen Aspekten verziert oder auch hintergründig, wie gesagt, für mich waren die fast schon perfekt.
Außerdem wurden die Dialoge natürlich intelligent und schlau geschrieben.
Zum Schluss kann ich dann nur noch sagen, dass "Michael Clayton" ausgezeichnetes und intelligentes Thriller-Kino,(bereits mehrfach erwähnt) um Macht, Moral und Gewissen ist, mit einer genialen Starriege, die hier alle starke Leistungen abliefern.
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SoulReaver 2011/08/26 16:47:59
Antwort löschenMorgen kriegt er seine Chance! :)
Punsha 2011/08/26 17:00:40
Antwort löschenMuss den bei Gelegenheit noch ein zweites Mal schauen. Mir hat er ehrlich gesagt nicht so zugesprochen. Die Figur von Wilkinson wurde vom Drehbuch ziemlich verrissen, obwohl er natürlich klasse gespielt hat. Die Längen waren schon beinahe zu lang (kann aber auch sein, dass ich einfach schon zu müde war, deshalb zweites Mal schauen ;) ) und bei Clooney muss ich auch ganz Vielen widersprechen, da hatte er wirklich schon bessere Leistungen erbracht. Tilda Swinton war zwar gut, hatte aber mMn selbst für den Oscar für die beste Nebenrolle zu wenig Screentime...
Hooded Justice 2011/08/26 17:08:05
Antwort löschenVerdammt, hab ihn vergessen!
hoffman587 2011/08/26 17:40:56
Antwort löschen@Soul: Solltest du tun:)
@Punsha: Wo war Clooney, ungefähr besser, nur als Vergleich?:O
@HJ: Naja den DVD-Kauf ist er aber auch wert mMn:)
@TDK: Ja, solltestdu dir auch mal anschauen, dich muss der ilm ja sehr hart getroffen haben, mein Verständins^^, aber Georgie verdient noch ne Chance so wie auch seine derzeitigen Filme:)
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Punsha 2011/08/26 17:48:57
Antwort löschenNaja ich bin der Meinung, dass allgemein lockerere Rollen besser zu ihm passen. Als Beispiel könnte ich jetzt die zwei Werke mit den Coens nennen. Syriana ist jetzt so ne kleine Ausnahme...da war er auch super.
hoffman587 2011/08/26 21:42:48
Antwort löschenNa gut, Syriana war ein regelrechter Imagewechsel mMn und er war genial, aber ich finde ihn eben in solchen Filmen, ernst und niedergeschlagen, dramatisch und tiefgreifend, nicht Mr. (Superhübsch) und Cool, doch ein Stück besser, dennoch mag ich ihn durchaus auch in so was wie bei den Coens, etc.:)
Yvonne_Kol 2011/08/26 12:41:00
Kommentar löschenDass es sich um einen tollen Justizthriller handelt muss nicht erneut erwähnt werden, aber das auf brilliant Weise eiskalte Schauspiel von Tilda Swinton sollte nochmal hervorgehoben werden!
Den Oscar (Beste Nebendarstellerin) hat sie für ihre Rolle als berechnende und unterkühlte, doch insgeheim völlig verunsicherte Anwältin, die versucht die Fassade der Powerfrau aufrecht zu erhalten, absolut verdient!
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stuforcedyou 2011/08/26 12:46:09
Antwort löschenBesser als "Rollerball", gell? ;)
Yvonne_Kol 2011/08/26 13:01:37
Antwort löschenSogar der Abspann ist besser, als (der gesamte) Rollerball :)
stuforcedyou 2011/08/26 13:05:12
Antwort löschenAch ja, mit Schorsch allein im Taxi :)
Yvonne_Kol 2011/08/26 13:06:37
Antwort löschenDu hast es erfasst :)
stuforcedyou 2011/08/26 13:20:53
Antwort löschenDa hätte ich dann doch lieber mit Arthur Edens gestrippt ;)
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Yvonne_Kol 2011/08/26 13:32:31
Antwort löschen:D Der ist auf jeden Fall ein Vorbild für alle Chippendales!
stuforcedyou 2011/08/26 13:55:50
Antwort löschenIdee: Die Shiva-Dancer :D
Vier 2011/08/25 21:09:09
Kommentar löschenVorgemerkt und kommt heute Abend im Fernsehen. Jetzt muss ich mich zwischen das Ende des Fußballspiels und Michael Clayton entscheiden.
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sweetForgiveness 2011/08/25 21:11:54
Antwort löschenMichael Clayton, natürlich! ;)
DeDavid 2011/08/25 21:27:18
Antwort löschenDito. :)
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stuforcedyou 2011/08/25 21:59:24
Antwort löschenMichael Clayton gewinnt mit 100000:0 gegen Fußball
Vier 2011/08/25 23:00:21
Antwort löschenSo, 96 ist weiter. Nur 'ne viertel Stunde verpasst. Läuft.
stuforcedyou 2011/08/23 22:03:18
Kommentar löschenWas sich anhört wie einer der diversen John Grisham Thriller der 1990er Jahre, entpuppt sich als tiefgründiges, moralisches Portrait einer durch und durch macht- und erfolgshunrigen Gesellschaft, das nicht nur dank des Thrillerplots, sondern auch durch seine tolle Figurenzeichnung fesselt.
Die Geschichte des Films erinnert an "Erin Brockovich", doch wo bei Soderberghs Drama die Anwälte nur als Staffage für die Heldentaten der Hauptfigur dienten, sind sie bei Tony Gilroys nüchtern-grandiosen Regie-Debüt die Fixpunkte. Gilroy zeigt Menschen die in der Welt des Erfolgs. Menschen als Teil einer gigantischen, kalten Maschinerie, die sich entweder selbst verloren haben oder an den an sie gestellten Erwartungen fast zerbrechen. So sind die wenigen Szenen, in denen man Anwältin Karen Crowder (toll: Tilda Swinton) kurz vor wichtigen Meetings sieht, eine der imposantesten und bemerkenswertesten Szenen des Films, da man hier sieht, wie sehr der Druck auf ihren Schultern lastet.
Es gibt aber noch eine Figur in diesem Meisterwerk, die mit dieser Last nicht mehr arbeiten will und sie in einem inneren Inferno aus Wut, Wahnsinn und Wahrheit aus diesem Korsett befreit. Dieser jemand ist Arthur Edens (wild wie ein Derwisch: Tom Wilkinson), der es schafft dem abgebrühten und müden Michael Clayton aus seiner Lethargie zu reißen, wenn auch zu einem überaus hohen Preis.
"Michael Clayton" ist für mich ein Meisterwerk. Ein dramatischer Anwalts-Thriller ohne Schnörkel der trotz seiner ruhigen Erzählweise eine brodelnde Stärke besitzt, die immer wieder ausbricht.
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Hellbilly 2011/08/23 22:06:16
Antwort löschenIch freu mich so richtig drauf :-)
Kommt ja irgendwann diese Woche
Stefan_R. 2011/08/23 22:17:10
Antwort löschenGanz toller Thriller, der mich damals im Kino echt gepackt hat. Schön in Worte gefasst!
stuforcedyou 2011/08/23 22:21:27
Antwort löschenDanke. Ging mir genauso. Gibt es ein schöneres Gefühl als das Kino zu verlassen und zu wissen, dass man gerade Zeuge von etwas großartigem war?
der cineast 2011/08/23 22:24:40
Antwort löschenBockt.
Stefan_R. 2011/08/23 22:37:36
Antwort löschenDiesen Satz könntest du direkt nehmen, stu, und ihn bei der ALF nachreichen. Kurz, knapp und präzise. Und die persönliche Note kriegen wir irgendwie auch noch unter ;)
Punsha 2011/08/23 22:37:36
Antwort löschenKlingt ja wirklich ausgesprochen gut. Sollte ich mir dann wohl am Donnerstag unbedingt aufnehmen...
stuforcedyou 2011/08/23 22:40:48
Antwort löschenEs lohnt sich Punsha
Oldenburger Lob geht runter wie Öl mit Erdberrgeschmack ;)
Stefan_R. 2011/08/23 22:44:44
Antwort löschenWas du so trinkst... ;)
Tyler.Fincher 2011/08/24 00:09:07
Antwort löschenBei mir hats erst beim zweiten Ansehen gefunkt. Dafür aber dann richtig. :)
Yvonne_Kol 2011/08/24 13:38:56
Antwort löschenNach diesem Kommentar: Vorgemerkt.
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Stefan_R. 2011/08/24 18:51:51
Antwort löschen@Yvonne: Wirst du bestimmt nicht bereuen, denn der Clooney-Schorsch liefert eine wirklich tolle Vorstellung ab - wie der gesamte Cast. Hatte mich damals auf ein leichtes Justizdrama eingestellt und wurde mehr als nur eines Besseren belehrt.
stuforcedyou 2011/08/24 18:55:53
Antwort löschenAlleine der Monolog zu Beginn ist grandios, oder die Dialoge zwischen Wilkinson und Clooney - göttlich.