Pain & Gain

Pain & Gain (2013), US Laufzeit 130 Minuten, FSK 16, Komödie, Drama, Kinostart 22.08.2013


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4.6
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265 Kommentare
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von Michael Bay, mit Mark Wahlberg und Dwayne Johnson

Basierend auf einer wahren Geschichte zeigt Michael Bay in Pain & Gain Mark Wahlberg und The Rock als kriminelle Bodybuilder.

Handlung von Pain & Gain
Pain & Gain basiert auf einer wahren Geschichte und erzählt vom Untergang der drei Bodybuilder Daniel Lugo (Mark Wahlberg), Paul Doyle (Dwayne Johnson) und Adrian Doorbal (Anthony Mackie). Alle drei trainierten sich perfekte Muskeln, doch ihre Ambitionen reichen weiter. Sie träumen den amerikanischen Traum von einem Leben in Luxus und Ruhm, für das ihnen nur das nötige Kleingeld fehlt. Eine Aufforderung des Motivationstrainers Johnny Wu (Ken Jeong), ihr Schicksal in die eigene Hand zu nehmen, verstehen sie jedoch falsch. Ihre Existenzgründung besteht nämlich aus dem Plan, ihren reichen Studio-Kunden Victor Kershaw (Tony Shalhoub) zu entführen und so lange zu foltern, bis er ihnen ihr Vermögen überschreibt. Der Plan geht völlig schief und bald sehen sich die drei Entführer massiven Problemen gegenübergestellt, da Kershaw fliehen kann und den Privatdetektiv Ed Du Bois (Ed Harris) auf ihre Fährte setzt.

Hintergrund & Infos zu Pain & Gain
Pain & Gain basiert auf der gleichnamigen Story, die der Journalist Pete Collins 1999 im New Times Magazin veröffentlichte. Darin berichtete er über eine Gang von Bodybuildern, die durch einen ausschweifenden Lebensstil ins kriminelle Milieu rutschte und unter dem Namen ’Miami’s Sun Gym Gang’ bekannt wurde. Sie entführten reiche Geschäftsleute und folterten sie über Wochen so lange, bis sie ihnen Häuser, Wertpapiere und andere Güter überschrieben. Wenn sie mit ihnen fertig waren, wurden sie ermordet. Erst durch ein Opfer, welches nicht nur fliehen konnte, sondern auch einen der Täter erkannte, gelangte man auf ihre Spur. Als die Gang dann auch noch ein zweites Pärchen entführte und ermordete, wurden die Täter schließlich verhaftet. Daniel Lugo und Adrian Doorbal wurden in Florida zum Tode verurteilt und warten auf ihre Hinrichtung.

Michael Bay inszenierte die schwarze Komödie Pain & Gain als relativ kleines Herzensprojekt. Neben seinen Riesenblockbustern wie Armageddon – Das jüngste Gericht oder Pearl Harbor oder Transformers 3 erscheint Pain & Gain mit seinen 20 Millionen Dollar Budget schon fast wie eine Low-Budget-Produktion, was Michael Bay jedoch nicht davon abhielt, den Film mit Fargo von den Coen-Brüdern zu vergleichen. (ST)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Pain & Gain
Genre
Krimikomödie, Drama, Buddy-Film
Zeit
1990er Jahre, 1994, 1995
Ort
Bahamas, Miami, Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Amerikanischer Traum, Arzt, Autounfall, Betrug, Blut, Bodybuilder, Bodybuilding, Cool, Diebesbande, Drogen, Dummheit, Entführung, Entführungsopfer, Erpressung, Frauenkörper, Gang, Gangster, Gefängnis, Geld, Geldgier, Geldnot, Gestohlenes Geld, Gewichtheben, Helikopter, Hochzeit, Illegal, Illegalität, Impotenz, Kettensäge, Kirche, Kokain, Kosmetik und Körperpflege, Krankenhaus, Kriminalität, Krimineller, Körperkult, Masturbation, Menschlicher Körper, Muskeln, Männerfreundschaft, Männlichkeit, Nackte Frau, Pistole, Plan, Priester, Raub, Raubzug, Schwarzer Humor, Schönheit, Sexismus, Sexspiele, Sinn des Lebens, Stripper, Versuchter Mord, Waffe
Stimmung
Aufregend, Gutgelaunt, Sexy, Spannend, Witzig
Zielgruppe
Männerfilm
Tag
Wahre Begebenheit
Verleiher
Paramount Pictures Germany
Produktionsfirma
De Line Pictures, Paramount Pictures

Kommentare (261) — Film: Pain & Gain


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Maxsson

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Bewertung7.5Sehenswert

Unterhaltsames Drama von Michael Bay nach einer wahren Geschichte. Nach der schlechten Kritik wollte ich ihn erst gar nicht anschauen, irgendwie kam ich dann doch dazu. Der Film hat mir sehr gefallen, besonders Wahlberg und der OST hat mir sehr gut gefallen.
Irgendwie schafft er es sogar, mich wieder für meine eigene Fitness zu interessieren und motivieren. Ich will auch ein Macher sein! Ich glaube an Fitness!

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A-vienna

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Bewertung9.5Herausragend

Ich mag den Film einfach ! Obwohl die Story eher einfach gestrickt ist, finde ich das Gesamtkonzept einfach stimmig. Mark Wahlberg zeigt wieder mal was für ein grandioser Schauspieler er ist. Dwayne Johnsen alias "The Rock" spielt einen etwas zurückgebliebenen Hirnverbrannten kriminellen, welche er solide meistert. Ich war positiv überrascht, "The Rock" mal in so einer Rolle zu sehen. Alles in allem ein gelungener Action-Film.

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moep0r

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Bewertung4.0Uninteressant

Faent als okay-e Komoedie an, kann aber als solche nicht ueberzeugen und ist mir insgesamt zu albern fuer die Umsetzung einer wahren (ziemlich brutalen) Geschichte.

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concienda

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein guter Cast, eine durchaus interessante Geschichte, ansprechende optische Gestaltung und ein cooler Soundtrack, das ist Pain & Gain. Leider ist Pain & Gain aber auch ein Sammelsurium verpatzter Chancen. Die Charaktere sind zu platt, die durchaus vorhandenen Ansätze zur Satire werden nicht genutzt und durch die Inzenierung der drei Bodybuilder als absolute Vollidioten entzieht Regisseur Michael Bay sich auch dem Versuch einer Gesellschaftskritik.

So bleibt ein Kurzweilig unterhaltsames Gangsterkomödchen mit düsterem Unterton, dass zahlreiche Chancen, ein sehr guter Film zu werden, leider nicht nutzt. Und auch wenn dies in meinen Augen wohl Bays untypischter und auch einer seiner besseren Filme ist, frag ich mich, was wohl ein David O. Russell oder ein Jason Reitman aus dem Stoff gemacht hätte.

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Brainybab

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Bewertung5.5Geht so

Knackige Kerle, ein paar scharfe Tussen und einige coole Sprüche allein machen noch keinen guten Film Auch keinen schlechten. Sehen und gleich wieder vergessen.

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lieber_tee

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Bewertung5.0Geht so

Hier muss man den Humor im Chaos entdecken.
Bay macht Komödien wie er Actionfilme macht. Mit Hanteln ordentlich auf den Lach-Sack hauen, irgendein Witz wird schon getroffen. Der Film ist so aufgepumpt, das er nur seitlich durch die Tür passt...

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Der Witte

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Jawoll, die Sogkraft ins Abstoßende ist besonders bei PAIN & GAIN am schönsten/hässlichsten ausgearbeitet :D


VisitorQ

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damn.


Clamio

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Bewertung7.5Sehenswert

Zwar nicht jedermanns geschmackssache, fand den Film aber durchaus gelungen.

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Jenny von T

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Bewertung7.0Sehenswert

Filme über den American Dream gibt es wie Sand am Meer. Viele von ihnen, gerade neueren Datums, wirken kaum noch nach, weil die Leier längst Mainstream geworden ist. Wenn zum Beispiel Martin Scorsese seine x-te Rise & Fall-Abhandlung abdreht, dann glauben wir ihm natürlich schon lange, dass er auf der richtigen Seite steht, sich nicht von Idealen oder gar Patriotismus blenden lässt. Und nach beinahe einem halben Jahrhundert im Business geht es somit irgendwann vielleicht auch darum, sich der eigenen Könnerschaft zu versichern (nicht despektierlich gemeint!), welche im Übrigen sowieso unbestritten ist.
Nun aber stelle man sich einmal vor, Michael Bay nähme sich dieser – zwar abgenutzten aber nach wie vor nicht unsensiblen - Thematik an. Ganz genau: Der Mann, der sich selbst als "true American" bezeichnet, seit Anbeginn seiner Karriere mit stolz geschwellter Hühnerbrust durch Flaggensümpfe watet und dem nicht wenige entnervte Cinephile das schlichte Gemüt einer Weinbergschnecke sowie das Feingefühl eines Elefanten auf Speed attestieren (an dieser Stelle entschuldige ich mich vorsichtshalber, falls ich jene Tierarten diskriminiert haben sollte). Auch: Der Mann, der blumigen Formulierungen auf einem Teleprompter vertrauen muss, weil er nicht einfach offen sagen kann, dass Geld seine "künstlerische" Motivation ist.
Nicht genug also damit, dass der sonst eher für seinen Größenwahn bekannte Bay PAIN & GAIN als "kleinen Film" und - oh weh - "Herzensprojekt" ankündigte, nein, schon besagte Ausgangslage verhieß eine gewisse Brisanz. Ich war mir vorab sicher, dass es hier etwas zu Lachen geben würde – nur aus welchem Grund wusste ich noch nicht. Nun aber sitze ich hier und hadere mit mir und der Welt, weil ich Bay den Film tatsächlich als Satire durchgehen lassen muss. Und weil ich mehr Spaß mit ihm hatte, als mir jemals lieb sein könnte.
PAIN & GAIN benötigt keine Persönlichkeiten, denn er hat – mit Wahlberg und "The Rock" Dwayne Johnson - Symbole – alle anderen Darsteller, die es zu Beginn nicht sind, werden es noch. Und natürlich ist auch der Typ auf dem Regiestuhl ein Symbol. Die stählernen, durchtrainierten Körper der drei Bodybuilder auf kriminellen Abwegen würden normalerweise Stärke und Überlegenheit vortäuschen, genau wie es Bays humorlos männliche low angle shots für gewöhnlich unterstreichen. Auch dieses Mal kommt all das zusammen, doch irgendwas ist anders – unsere Muskelprotze sind nicht bloß gierig nach Reichtum und Ruhm, sondern obendrein himmelschreiend blöd. Eine fatale Kombination, wie der Film über 2 Stunden eindrucksvoll anarchisch dokumentiert. Dokumentiert, in der Tat, weil diese haarsträubende Geschichte – kaum zu glauben – auf wahren Ereignissen beruht. Sie ist so absurd, dass eine Schrifteinblendung uns zwischendurch an ihre authentische Herkunft erinnern muss.
Manche der Opfer werden unter anderem zu eben solchen, weil sie – genau wie die Täter - hoch Maß nehmen und gewissenlos ihren Egos erliegen. Bay staffelt die Rollenverteilung der Begebenheit als praktisch willkürlich. Vielleicht befinden sich die Möchtegern-Ganoven zunächst allein aufgrund ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit in der Angriffssituation. Und weil sie eben *echte Kerle* sind. Darf man spotten, wo Personen zu Tode kamen? Zugegeben, die Kiste ist grenzwertig – aber leider auch schmerzlich (und schmerzfrei) konsequent bewältigt.
Bay übt sich in Häme, doch wem gilt sie? Den einzelnen Beteiligten oder womöglich einem größeren Gebilde? Der Umstand, dass PAIN & GAIN keiner einzigen seiner Figuren (nicht einmal der ermittelnden Polizei) zugesteht, mehr zu sein als eine Karikatur (Ausrede oder nicht?), bringt mich ins Grübeln. Was ist das denn für eine Gesellschaft, die einen von Kindesbeinen an lehrt, dass nur Oberflächliches (= Muskeln, Brüste), Materielles (= Geld) und eine darauf basierende Bewertung/"Anerkennung" (= Neid) von Bedeutung sind? Wundert es da noch, wenn Menschen sich darin verrennen?
Ich weiß, ich weiß: Wenn ausgerechnet Michael Bay zu derartigen Erkenntnissen gelangt und dabei ganze ideologische Säulen seines Schaffens zum Abschuss freigibt, muss dies der Moment sein, in dem das Universum implodiert – jedoch weiß ich bei allen guten Geistern nicht, was es misszuverstehen gäbe. Ein paar Beispiele:

• Daniel meint, Kershaw verdiene es, ausgeraubt zu werden, weil dieser Jude ist;
• Paul verfällt in Panik, sobald ein Mann droht, ihm näher zu kommen, offenbart dann hingegen eine geheime Faszination für Dildos;
• Später rechtfertigt er das gewaltsame Angehen anderer damit, dass Gott ihm ja schließlich die Kraft dazu verliehen habe;
• Der Konsum von Steroiden geht einher mit Impotenz (Adrian) und Angstzuständen (Paul).

----------------THIS IS STILL A MICHAEL BAY FILM----------------

Fast kathartisch: Das Wiedersehen mit der US-Flagge. Im Gefängnis begleitet sie Daniels Weg zur Trainingsbank durch einen Stacheldrahtzaun – Freiheit, Träume, Erfüllung, all das passiert jetzt auf der (von ihm aus betrachtet) anderen Seite. Trotzdem ist er – von der Jury zum Tode verurteilt! - überzeugt: Das Leben wird ihm "noch ein Set geben".
Und Bay? Dessen Selbstdemontage bleibt eine rein filmische. Das darf er sich erlauben, weil er geschafft hat, woran seine Protagonisten, im Kino und im realen Leben, bereits beim Versuch so kläglich scheitern – mit legalen Mitteln (zumindest, solange das Veröffentlichen seiner Oden an den Schwachsinn nicht unter Strafe steht). Jeder kennt ihn, jeder hat eine Meinung über ihn, er verdient damit, er ist der König von Hollywood. Und er verwirrt seine Anhänger mit einer kaum erklärbaren Groteske namens PAIN & GAIN, nur, um die Massen ein Jahr später in alter Manier mit dem nächsten TRANSFORMERS zu lobotomisieren. Auch das ist Michael Bay. You better believe it.

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nerdkiller

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Den muss ich jetzt wohl doch mal endlich sehen. Schöner Kommentar!


Jenny von T

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Danke dir! :-) Ich bin mir zwar absolut nicht sicher, wie du den Film aufnehmen wirst, in deinem Fall aber umso gespannter auf eine Reaktion. Denn du stehst ja auf so Männerkram. :-p


Stierli_Superstar

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Motivationsfilm mit Wahlberg und The Rock :)
Die Story finde ich spitze: ein muskelbepackter Habenichts, der nach mehr strebt und schließlich alles erarbeitete durch Drogen etc. wieder verliert.
Die Dialoge sind sehr gut gelungen und durch Marks Kommando ist er gleichauf mit dem mickrigen Dwayne Johnson :D
Genialer Film, den man sehen muss.. Alles dabei inklusive Strip Club, Drogen und Schlägerein bis hin zu den Explosionen, die Michael Bay natürlich nicht fehlen lässt :)

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T-Rex

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Geiler Film von Action-King Michael Bay, mit einer verdammt gut gelaunten Besetzung, ein dauerbenner wie Good Fellas (1990) den man immer wieder sehen kann, besonders Dwayne Johnson sticht hier mal anders wie üblich in Erscheinung, toller Schauspieler.
Michael Bay ist einer der besten und raffiniertesten Regisseure der Welt, Hut ab.

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uncut123

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Bewertung6.5Ganz gut

leider wurde ich teilweise unterbrochen...aber schon gut die person hab ich mental ausser gefecht gesetzt.... ja der film (jetzt auf dvd) bringt mich gut zum lachen-weil nette figuren in lustigen situationen unterwegs sind

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doenef

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Bewertung4.0Uninteressant

durch und durch enttäuschender Film, der allein wegen Michael Bay vielversprechend geklungen hatte,...doch der Streifen kann sich kaum entscheiden, welchem Genre er angehören will, denn von waschechter Actionkomödie schwenkt er oftmals ungewollt(!) zum Drama

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Felix.DjTunefish.Fischer

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Fand den Film fantastisch, viele witzige Stellen und natürlich absolute Kanten die Jungs. Für diejenigen, die 'Monk' geguckt haben, wird es ein bisschen schwer Tony Shalhoub ernst zu nehmen. ;)

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Troublemaker69

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Bewertung7.5Sehenswert

Was soll ich sagen, ich mag Michael Bay. Ich halte ihn für einen der ehrlichsten Regisseure unserer Zeit, denn er macht keinen großen Wirbel um seine Filme, sondern von vorne rein, dass es ihm vor allem um die Unterhaltung geht. Dabei muss er sich aber nicht verstecken, denn er kann so einiges. Eine seiner Stärken sind natürlich seine Slow Motion Einstellungen mit denen er immer wieder gerne arbeitet und auch die ästhetisch saubere Optik, die er in seinen Filmen an den Tag legt. All seine Stärken finden sich auch hier bei Pain&Gain wieder.
Auf lustige Art und Weise mixt er Action und Humor anhand einer wahren Begebenheit. Was ich auch noch schön finde, ist, dass er ganz am Ende, als es etwas dramatischer zur Sache geht nochmal daran erinnert, dass das ganz auf einer wahren Begebenheit beruht.
Trotz 130 Minuten ist der Streifen keine Sekunde zu lang, was mich ein wenig überrascht hat. Gerade, wenn man in Betracht zieht, dass die Story gar nicht so komplex ist. Trotzdem gelingt es Bay durch eine gelungene Inszenierung einen sehr kurzweiligen Film aus Pain&Gain zu machen. Noch eine Sache, die ich an Michael Bay bewundere. Egal, wie lang seine Filme sind, sie sind selten zu lang.
Auch hier ist ihm wieder ein guter Streifen gelungen, der Spaß macht un Freude bereitet.

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pischti

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"Das ist immer noch eine wahre Geschichte" :D Herrlich selbstironisch dieser Film, ich fand ihn klasse :)


Troublemaker69

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Ja =) Ich auch


rainewardo

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Bewertung5.5Geht so

Michael Bay ist bekannt für seine Bombast-Actionfilme mit Action ohne Ende, Explosionen und Multimillionen-Dollar-Budgets. Sein neuster Film, "Pain & Gain", ist laut eigener Aussage ein kleinerer Film ohne großen Schnickschnack. Irgendwo ist er das auch, aber irgendwo auch wieder nicht. Bays Handschrift ist nachwievor erkennbar und es ist löblich, dass er mal abseits der Riesen-Blockbuster mal ein Filmprojekt angeht, doch dadurch fallen die sonst so vorherrschenden Schwächen umso mehr auf.

Bay war noch nie ein guter Storyteller und das fällt hier besonders auf. Bei anderen Machwerken ist der Actionanteil so hoch, so bombastisch, dass man kaum zum Nachdenken kommt. Doch hier ist der Film stellenweise sehr ruhig und somit ist dies umso auffälliger. Auch eine richtige Dynamik lässt der Film vermissen, er fängt langsam an, fesselt aber nicht wirklich. Und für eine Komödie ist der Film über weite Strecken noch nicht einmal besonders witzig.

Mark Wahlberg, der mit "Departed" ein grandioses Comeback hingelegt hat, zeigt, dass seine schauspielerische Performance schwankend ist. Irgendwie gefällt er als überheblicher, dämlicher Kleinganove, aber irgendwo ist er auch stark an der Grenze zum Over-Acting, sodass einem die Figur egal ist. Sein Job ist es im Grunde nur gut gebaut und schreiend durch die Gegend zu laufen.

Dwayne "The Rock" Johnson hingegen weiß durchaus zu gefallen und spielt mit seinem Image als ultraharter Macho, indem er seine senisble, gar weichliche Seite zeigt. Als Muskelprotz mit Jesus-Liebe zeigt er, welch komödiantisches Potential in ihm steckt, auch wenn das Niveau recht schwankend ist (spätestens ab der Hälfte gibt es einige Hänger). Die anderen machen ihre Rolle allenfalls passabel, Ed Harris hingegen ist absolut verschenkt.

Fazit: Netter Film für zwischendurch, wenn man mal zwei Stunden lang das Hirn abschalten will. Wer allerdings eine flotte Action-Komödie erwartet, wird enttäuscht sein.

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BenAffenleck

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Bewertung7.0Sehenswert

Noch ein neuer Blickwinkel auf den "American Way Of Life", und das von Mr. Filmische Ästhetik Himself Michael Bay. So bietet PAIN & GAIN optisch absolut nichts neues, dafür die gewohnte Baykost: Hochglanzbilder, Zeitlupen, tolle Kameraarbeit.

Das infernale Bodybuilder Trio Mark Wahlberg, Dwayne Johnson und Anthony Mackie weiß zu überzeugen, die guten Nebenrollen mit Ed Harris und Tony Shalhoub sowieso.
Allerdings hätte die Nummer gerne 20 Minuten kürzer sein dürfen. Es war manchmal doch schon arg gezogen. Das der Film auf wahren Begebenheiten beruht, habe ich einfach mal außen vor gelassen und mich sehr gut amüsiert. Der Sarkasmus und die schier unglaubliche Blödheit der drei Vollhonks hat mir doch ein Dauergrinsen ins Gesicht gezaubert.

Fazit: War jedenfalls nicht so schlecht wie sein Ruf, ich habe mich gut unterhalten.

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BenAffenleck

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Sauber!


pischti

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Das spricht für Dich, Manuel :D


vanilla

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Bewertung6.0Ganz gut

Das soll eine wahre Geschichte sein???
Unglaublich, unfassbar, unbegreiflich!!!
Dieser Film strotzt nicht nur so vor Testosteron und Muckis, nein er ist das Verrückteste und Abgefahrenste, das ich wahrscheinlich je gesehen habe.
"The Rock" und "Marky Mark" sind sowas von perfekt besetzt, dass es denen richtig Spaß macht zuzusehen, wie sie von einem Fettnäpfchen in das Nächste treten.
Viele Jokes sind unter der Gürtellinie und einige Szenen sind zu abgefahren und verrückt, da weiß man oft nicht ob man weinen oder lachen soll.
"Monk" ist auch von der Partie und hat hier noch mehr zu tun als in seiner Serie.
(Die Szene mit dem Unfall und dem Bordstein, ai ai ai)
Ein Film der sogar "Dumm und Dümmer" in den Schatten stellt, was die Dummheit angeht.
Hier bewahrheitet sich das Vorurteil, das Männer mit großen Muckis einen kl....., ooops das war das falsche Zitat. Nein, dass sie nicht ganz fit da oben sind.
Trifft natürlich nicht auf alle zu, aber auf die Meisten.
Außer auf unseren Arnie:
"Hasta la Vista, Baby!!"

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BenAffenleck

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Das goldenen Ei war es jetzt nicht, aber auf jeden Fall besser als gedacht...


vanilla

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ja das stimmt wiederum;-)


kaioken

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Bewertung5.5Geht so

Najo....

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Blob

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Bewertung7.0Sehenswert

"Pain & Gain" trägt die typische Handschrift von Michael Bay. Die Kameraeinstellungen und -fahrten, die Optik und die Slow Motions. Das kennt man alles schon von seiner Bad Boys- und Transformers-Reihe.

Leider haben sich auch die typischen Makel der Michael Bay-Filme eingeschlichen. Der Film ist mit über zwei Stunden Laufzeit zu lang geraten und es gibt einige Szenen, die man hätte weglassen können. Auch die Dialoge sind manchmal etwas gezwungen auf Witz getrimmt.

Was die Action-Komödie letztendlich deutlich über den Durchschnitt hebt ist zum einen die Absurdität der Story und vieler Szenen, wenn zum Beispiel Fingerabdrücke weggegrillt werden. :-D Zum anderen das Schauspiel von Dwayne Johnson, er ist einfach zum Brüllen komisch!

Als ich den Film im Kino gesneaked habe fand ich ihn nicht so gut, aber nun nach der Zweitsichtung bin ich überzeugt. "Pain & Gain" ist eine witzige und absurde Action-Komödie mit Dwayne Johnson in Hochform!

- Blob

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chrissley

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Bewertung7.0Sehenswert

Dieser Film, auf einer wahren Begebenheit beruhend ( man glaubt es kaum ) ist einfach humorvoll und hervorragend inszeniert.
Die Spannung bleibt den Film über aufrecht erhalten, die Szenen werden immer rasanter und unglaublicher, man verfolgt den Film meist mit offenem Mund und sogar Dwayne macht sich gut in dem Streifen.
Das Endergebnis ist vollends gelungen. Ein Film, der auf Dummheit, kranken Gefasel und schrecklichen Taten basiert, den man aber trotzdem durch die Augen des 'Täters' mitverfolgen kann. Top Leistung von Michael Bay

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