Zu Listen hinzufügen

Pain & Gain

Pain & Gain (2013), US Laufzeit 130 Minuten, FSK 16, Komödie, Drama, Kinostart 22.08.2013


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
4.8
Kritiker
31 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.0
Community
3394 Bewertungen
259 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Michael Bay, mit Mark Wahlberg und Dwayne Johnson

Basierend auf einer wahren Geschichte zeigt Michael Bay in Pain & Gain Mark Wahlberg und The Rock als kriminelle Bodybuilder.

Handlung von Pain & Gain
Pain & Gain basiert auf einer wahren Geschichte und erzählt vom Untergang der drei Bodybuilder Daniel Lugo (Mark Wahlberg), Paul Doyle (Dwayne Johnson) und Adrian Doorbal (Anthony Mackie). Alle drei trainierten sich perfekte Muskeln, doch ihre Ambitionen reichen weiter. Sie träumen den amerikanischen Traum von einem Leben in Luxus und Ruhm, für das ihnen nur das nötige Kleingeld fehlt. Eine Aufforderung des Motivationstrainers Johnny Wu (Ken Jeong), ihr Schicksal in die eigene Hand zu nehmen, verstehen sie jedoch falsch. Ihre Existenzgründung besteht nämlich aus dem Plan, ihren reichen Studio-Kunden Victor Kershaw (Tony Shalhoub) zu entführen und so lange zu foltern, bis er ihnen ihr Vermögen überschreibt. Der Plan geht völlig schief und bald sehen sich die drei Entführer massiven Problemen gegenübergestellt, da Kershaw fliehen kann und den Privatdetektiv Ed Du Bois (Ed Harris) auf ihre Fährte setzt.

Hintergrund & Infos zu Pain & Gain
Pain & Gain basiert auf der gleichnamigen Story, die der Journalist Pete Collins 1999 im New Times Magazin veröffentlichte. Darin berichtete er über eine Gang von Bodybuildern, die durch einen ausschweifenden Lebensstil ins kriminelle Milieu rutschte und unter dem Namen ’Miami’s Sun Gym Gang’ bekannt wurde. Sie entführten reiche Geschäftsleute und folterten sie über Wochen so lange, bis sie ihnen Häuser, Wertpapiere und andere Güter überschrieben. Wenn sie mit ihnen fertig waren, wurden sie ermordet. Erst durch ein Opfer, welches nicht nur fliehen konnte, sondern auch einen der Täter erkannte, gelangte man auf ihre Spur. Als die Gang dann auch noch ein zweites Pärchen entführte und ermordete, wurden die Täter schließlich verhaftet. Daniel Lugo und Adrian Doorbal wurden in Florida zum Tode verurteilt und warten auf ihre Hinrichtung.

Michael Bay inszenierte die schwarze Komödie Pain & Gain als relativ kleines Herzensprojekt. Neben seinen Riesenblockbustern wie Armageddon – Das jüngste Gericht oder Pearl Harbor oder Transformers 3 erscheint Pain & Gain mit seinen 20 Millionen Dollar Budget schon fast wie eine Low-Budget-Produktion, was Michael Bay jedoch nicht davon abhielt, den Film mit Fargo von den Coen-Brüdern zu vergleichen. (ST)

  • 37795279001_2615727248001_thumbnail-for-video-2616498124001
  • 37795279001_2560818496001_th-51ee6087e4b09a19c99b2cde-86366016001
  • Pain & Gain
  • Pain & Gain
  • Pain & Gain

Mehr Bilder (31) und Videos (39) zu Pain & Gain


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Pain & Gain
Genre
Krimikomödie, Drama, Buddy-Film
Zeit
1990er Jahre, 1994, 1995
Ort
Bahamas, Miami, Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Amerikanischer Traum, Arzt, Autounfall, Betrug, Blut, Bodybuilder, Bodybuilding, Cool, Diebesbande, Drogen, Dummheit, Entführung, Entführungsopfer, Erpressung, Frauenkörper, Gang, Gangster, Gefängnis, Geld, Geldgier, Geldnot, Gestohlenes Geld, Gewichtheben, Helikopter, Hochzeit, Illegal, Illegalität, Impotenz, Kettensäge, Kirche, Kokain, Kosmetik und Körperpflege, Krankenhaus, Kriminalität, Krimineller, Körperkult, Masturbation, Menschlicher Körper, Muskeln, Männerfreundschaft, Männlichkeit, Nackte Frau, Pistole, Plan, Priester, Raub, Raubzug, Schwarzer Humor, Schönheit, Sexismus, Sexspiele, Sinn des Lebens, Stripper, Versuchter Mord, Waffe
Stimmung
Aufregend, Gutgelaunt, Sexy, Spannend, Witzig
Zielgruppe
Männerfilm
Tag
Wahre Begebenheit
Verleiher
Paramount Pictures Germany
Produktionsfirma
De Line Pictures, Paramount Pictures

Kritiken (26) — Film: Pain & Gain

Julio Sacchi: Das Manifest

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Brutalklamotte, die gegen alles und jeden schießt und dabei auch noch ein paar Treffer landet. Alte, Dicke, Weiße, Doofe, Schwarze, Bimbo-Blondinen, Juden, Christen, Schwule; irgendwann darf sogar ein Zwerg einen Rollstuhlfahrer treten! Bay macht sich sogar über seinen eigenen Inszenierungsstil lustig, was einem zu denken gibt - weiß der Typ doch, was er da macht? Auf jeden Fall ergibt in dieser abgewichsten Troma-Sause erstmals alles Sinn, was Michael Bay an Inszenierungsmanierismen auf die Leinwand feuert; alles ist grell und grenzgenial durchkomponiert, Bay genügt manchmal nur ein Bild, um einen Seitenstrang zu erzählen, aber dann eben auch das richtige Bild. Ein ausgestreckter Mittelfinger ins Gesicht Amerikas, verstörender als alles, was South Park und Konsorten je gewagt haben. Unfaßbar, wie sich Wahlberg, Johnson und die anderen Darsteller da mitreißen lassen, eine Mordsgaudi ist das!
Schade nur, daß das Rad sich in der zweiten Hälfte überdreht und man sich doch nur noch fühlt wie immer bei Bay; die Tatsache, daß er alle homophoben Elemente selbst in die "true story" gedengelt hat, erzählt einem vor allem, daß er alles Schwule immer noch zum Schreien komisch findet. Wie akkurat das Ganze ist, spielt bis auf die völlige Abwesenheit von Respekt für die Opfer und deren Angehörige kaum eine Rolle; ob das nun eine aus mehreren echten Menschen zusammengebastelte halbfiktionale Figur ist, die am Ende Leichtenteile auf einem Weber-Grill und nicht in einem Faß abfackelt, ist egal; Fakt ist, da hat wirklich jemand Hände und Füße von Toten im Vorgarten gegrillt!
Zumindest die erste Hälfte würde man wahrscheinlich als American Masterpiece of Satire abfeiern, käme sie von Augenbrauen-Marty, und allein deshalb ist diese unfaßbare Sause irgendwie sehenswert. Haß brennt mit heißer Flamme. Warum auch nicht?

9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

evants.com: eventsandtrends.com

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Vom Fitnesstrainer zum Millionär - "Pain and Gain" nimmt sich dem amerikanischen Traum auf eine bitterböse Art und Weise an. Schwarzer Humor trieft aus jeder Pore, sodass es kaum zu glauben ist, dass "Pain & Gain" einer wahren Begebenheit nachempfunden wurde. Das Ganze wurde Bay-typisch in Blockbuster-Optik gedreht. Was auf den ersten Blick nicht so richtig zusammenpasst, entwickelt sich nach einer gewissen Eingewöhnungszeit zu einer interessanten Herangehensweise. Dass man "Pain & Gain" nicht zuletzt in Sachen Humor anmerkt, dass der Regisseur Michael Bay heißt, ist nicht weiter verwunderlich.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Alles in allem ist “Pain & Gain” eine seichte und vor allem völlig abgefahrene Geschichte, die angeblich genau so passiert sein könnte. Wer das erwartet und keinen anspruchsvollen Krimi, wird bestens unterhalten.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Eine dumpfbirnige Rasselbande durchgeknallter Muckibestien auf Steroide erfüllt sich im ultraschludrigen Machowahn durch unfassbar-menschenverachtende Taten den amerikanischen Traum - und verasseln sich selbst so sehr, dass man ihnen auf die Spur kommt, in einer brachialen Räudenwelt im Hochglanzlook - welche zudem auf einer wahren Begebenheit basiert.

Dieser wohl beste Film von Michael Bay seit THE ROCK sprüht nur so vor verkommener Assi-Energie, knallt einem haltlos versiffte Bilderwelten mit einem pochenden Finster-Score vor den Latz, die als diabolisches Gegenstück zum gestalterisch recht ähnlichen SPRING BREAKERS stehen.

Die "Protagonisten" spritzen und schnupfen dabei soviel und geben sich dermaßen dem ekstatisch-schäbigen Psychowahnsinn hin, dass man sich selbst vergiftet vorkommt, wie heißblütig-keimig schweißverschmiert und blutgeronnen der Film einen in seinen absurd-wilden Bann zieht (der zudem eine gute Menge krassen Humor vorweisen kann).

Das pure Chaos in Miami - die Bodybuilder-Hölle auf Erden! Exzessives Schlammwühlen im Hyperrausch! Endlose TEAM JESUS-Shirts und Koksorgien! Grenzenlos-moralfreie Abgrundshow mit Elektroschocks und gegrillten Händen!

Mein Gott, wie furchtbar unterhaltsam und intensiv anarchisch :)

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

[…]„Pain & Gain“ ist im Kontext zu Bays bisherigem Oeuvre eine regelrechte Karikatur auf all die heroischen Männerrollen, mit denen er sein Krawallkino sonst ausstattete. Der charakterliche Duktus seiner Figuren wird hier zur clownesken Demonstration von Übermut, Dummheit und Versagen. Der egoistische Daniel, der impotente Adrian und der gläubige Paul, sie alle sind verzerrte Abbilder von den maskulinen Idealen, die Bays frühere Filme immer wieder so unglaublich platt und berechenbar machten. […] Eine amüsante Selbstreflexion, der es daran mangelt, dass sie sich selbst und ihren Inszenator zu wenig der Selbstbeurteilung hingibt und sich stattdessen zu sehr hofiert. Als einst Roland Emmerich mit dem Drama „Anonymous“ sich kurzzeitig vom Krawall der Blockbuster abwandte, tat er dies viel rigoroser und klarer als Bay, der mit „Pain & Gain“ zwar beweist, dass er auch eine gut funktionierende Geschichte zu erzählen vermag, sich dabei dann aber doch auf seine altbekannten Muster verlässt, auch wenn er diese ins gut passende Korsett einer überdrehten Satire kleidet.

Kritik im Original 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

SoulReaver

Antwort löschen

Wusste nicht, ob ich wirklich Bock auf den habe, dann hab ich deinen Text nochmal gelesen und ihn direkt geguckt. Das Ergebnis davon siehst du meiner Seite.


Andy Dufresne

Antwort löschen

Das freut mich natürlich sehr. :)
ein traumhafter Alptraum ist dieser Film und deine Zeilen dazu sind wirklich sehr gelungen!


Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

Kommentar löschen

Eins muss ich Bay wirklich zugestehen: Der Mann ist – auf eine gewisse Weise - atemberaubend konsequent. Egal ob man seine Filme leiden kann oder auch nicht, was er macht, macht nur er so und zwar genau so. Selbst für eine „Komödie“ wie PAIN & GAIN fährt Bay seinen patentierten immer-auf-die-12-Bombast-Stil auf und auch hier weicht er keinen Ameisenpenis breit von seinem berühmt-berüchtigten Humorverständnis ab und da dafür jetzt ein ganzer Film zur Verfügung steht, gibt’s voll auf die Glocken: Bay prügelt – unterstützt von seinen herrlich freidrehenden Darstellern, die mit beängstigend viel Spielfreude bei der Sache sind – die Messlatte für Sexismus, Rassismus, Homophobie und einfach mal totaler Menschfeindlichkeit in dermaßen schwindelerregende Höhen, dass mir sämtliche zukünftigen Regisseure auf der Suche nach shock values schon jetzt leid tun. PAIN & GAIN mutet über weite Stellen wie eine Big Budget-Troma-Produktion an, allerdings ohne deren Hintergründigkeit. Bays Auffassung von Ironie strahlt so dermaßen hell, blendet Zwischentöne so konsequent aus, dass am Schluss in erster Linie Verunsicherung bleibt, ob das letztendlich nicht doch alles ganz genau so gemeint ist. Zumal Bay in seiner völlig hohlen, total selbstbesoffenen Demontage des American Dream in allerletzter Konsequenz dann doch erstaunlich zahm bleibt, sein geliebtes Heimatland wird nämlich – halt auch wieder typisch - bei seinem Rundumschlag brav verschont.

Muss aber dennoch zugeben, dass ich PAIN & GAIN trotzdem verblüffend kurzweilig und stellenweise auch lustig fand.

Warum? Keine Ahnung, mir fällt, abgesehen vom guten Darsteller-Quartett, wirklich kein Grund für PAIN & GAIN ein. Nicht einer.

Willkommen ganz unten.

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

I.Reicher: der Standard I.Reicher: der Standard

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Pain & Gain zelebriert eine visuelle Feier des dummen Gesichts, des schlechten Geschmacks und der öligen Fleisch- und Muskelberge.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Thomas Klein: Berliner Zeitung, Tip Thomas Klein: Berliner Zeitung, Tip

Kommentar löschen
1.0Ärgerlich

Vielleicht haben kriminelle Versager die Todesstrafe verdient, aber keinesfalls so einen Film.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

Kommentar löschen
2.0Ärgerlich

Pain & Gain ist immer wieder von verstörender Klarheit und zugleich völlig konfus.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Jörg Gerle: Filmdienst Jörg Gerle: Filmdienst

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Aus dem Stoff hätte entweder eine bittere Gesellschaftssatire oder eine brutale Farce werden können. Doch Bays Film krebst irgendwo dazwischen. Weder hat die Regie ein Händchen für die absurden Momente der Geschichte, noch die Chuzpe, alles in eine bluttriefende Genre-Orgie zu verwandeln.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Trauriger Beweis dafür, dass Michael Bay wirklich nichts anderes kann als Materialschlachten zu orchestrieren.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

Kommentar löschen
1.0Ärgerlich

[...] Eine Action-Komödie, die einiges Potential für Goldene Himbeeren hat. [...] [Pain & Gain] beginnt quälend langatmig und bringt trotz vieler Versuche keinen Spaß.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Tim Slagman: spiegel online, fluter Tim Slagman: spiegel online, fluter

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Und dann ist da auch noch der alte Bay, der Poser, der Gesten der Stärke feiert und sich homophobe oder antisemitische Ausrutscher nicht verkneifen kann.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Arakune: Das Manifest, CinemaForever...

Kommentar löschen
5.0Geht so

[...] In typischer Hochglanz-Optik entführt er uns in eine grelle Welt voller Oberflächlichkeiten, in welcher Fleisch und Lust die größten Heiligtümer darstellen - in der seine Charaktere alles für die Verbesserung ihres Körpers tun. Seine drei Protagonisten - Daniel (Mark Wahlberg), Paul (Dwayne "The Rock" Johnson) und Adrian (Anthony Mackie) - sind von höchst ambivalenter Natur und repräsentieren alle jeweils auf mehr oder minder unterhaltsame Weise eine Form des ur-amerikanischen Strebens nach persönlichem Glück. Dass der heute 48-Jährige, der noch nie für seine politische Weitsicht bekannt war, dabei jede Figur auf infantile, teilweise jedoch herrlich absurd inszenierte Klischees herunterbricht, um sich anschließend gebieterisch darüber lustig zu machen, ist in Anbetracht seines recht ausgewogenen Rundumschlags sicherlich noch zu verschmerzen. Was allerdings tatsächlich recht sauer aufstoßen lässt, ist seine pseudo-ironisch gemeinte Darstellung der Frau: Während es zumindest eine handvoll dominante männliche Charaktere gibt, reichert der gebürtige Kalifornier den Film auf der anderen (Geschlechter-)Seite ausschließlich entweder mit leicht bekleideten Videoclip-Model-Statisten oder vollkommen von Männern abhängigen Naivchen an, welche kaum in der Lage sind, auch nur einen vernünftigen Satz über die Lippen zu bringen. Wo hört Satire auf und wo beginnen persönliche Ideologien? [...]

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

jollyroger

Antwort löschen

Sven, genau, deshalb gibt es auch direkt darunter einen "Kritik im Original" link.;)


Sven - Friedrich Wiese

Antwort löschen

Ach, jetzt sehe ich es auch. Danke für den Hinweis. Ich war nur etwas verwirrt, da andere MP-User nur einen schnöden Blogglink und keinen noblen Moviepilotkritiklink haben. Hui, @Arakune muß ja eine ganz wichtige Person sein. Mein lieber Scholli, nicht schlecht Herr Specht.


LuGr: MovieMaze / multimania u.a.

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Außen hübsch, innen hohl - man wird sich hinterher beim Nachdenken über den visuellen Champagner, der einem da bei "Pain & Gain" mit zuweilen interessanten Ansätzen entgegensprudelte, öfter fragen: Womit habe ich diese Pein verdient?

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.de

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Die Sonne brennt auf die weißen Strände von Miami, der Schweiß trieft von übermenschlichen Muskelbergen und in überbordender Hochglanzoptik erinnert dezent der erläuternde Schriftzug This is still a true Story daran, dass es sich beim fortschreitenden Geschehen von Pain & Gain immer noch um die Adaption respektive Interpretation tatsächlicher Begebenheiten handelt – egal aufgrund welcher Absurditäten, Übertreibungen sowie Verrücktheiten sich die Handlung immer tiefer im Gangsta’s Paradise verläuft und in einem explosivem Geflecht aus impulsiven Montagen verloren geht. Genau in diesem Moment wacht Michael Bay aus dem amerikanischen Traum auf und kotzt alles, was sich über beinahe zwanzig Jahre in seinem Œuvre angestaut hat, in einem unbändigen Bildersturm auf die große Leinwand. Auf den Würgereflex folgt die grenzenlose Eruption: Ein mutiger sowie notwendiger und gleichzeitig unheimlich brillanter Freiheitsschrei, der gleichermaßen abstoßend wie unbeholfen in seinem Sujet wütet und womöglich nicht weniger als Michael Bays persönlicher Spring Breakers ist. [...]

Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

JimiAntiloop

Antwort löschen

Der Vergleich mit "Spring Breakers" hinkt ganz schön. Dieser ist Nuanciert und hat Poesie. Wohingegen Pain&Gain eine nur halb funktionierende beschränkte Lustigkeitsorgie ist.


Mr.Film: City of Cinema

Kommentar löschen
3.5Schwach

Umsonst haben sich Mark Wahlberg, Anthony Mackie und Dwayne 'The Rock' Johnson für Michael Bay und seine Vision von einem "kleinen, intimen" Film aus Hollywood aufgepumpt, ein Reinfall war seltener so erwartend und doch enttäuschend, wie bei "Pain & Gain". Die Ansage war groß, man sollte einen Bay-Film der Marke "Anders" zu sehen bekommen, doch war es im Endeffekt der gleiche Einheitsbrei von ihm - mit dem einzigem Unterschied, dass es Explosionstechnisch nicht in die hohen Zahlen geht. Doch verarscht wird man schon, während man den Schriftzug "Nach einer wahren Begebenheit" auf dem Plakat liest. Denn das ist wirklich nur frech. Warum genau? Wir fassen die Story kurz zusammen: 3 Männer haben genug von ihrem Alltagstrott und entschließen sich dazu, einen reichen Menschen zu entführen und ihn dazu zu zwingen, ihnen sein gesamtes Eigentum überschreiben zu lassen. Ich korrigiere: 3 bullige Männer. Habt ihr so etwas verrücktes schon mal gehört? Solche Storys schreibt eben nur das echte Leben und sind kaum öfters zu finden.

"I believe in fitness."

Immerhin wird man am Anfang noch mit warmen Bildern zu einem angenehmen Filmabend eingeladen, Daniel Lugo, verkörpert von Wahlberg, stellt kurz sein Leben vor, welches auf den ersten Blick gar nicht so schlecht aussieht, und fängt dann an zu meckern. Es sei ihm besseres bestimmt, quängelt er, in eine höhere Liga möchte er. Dann beginnt auch schon der Quatsch, den man Story nennen mag. Doch wieso musste man qualitätsmäßig so in die Kacke abdriften? Als der Herr noch über Fitness philosophiert hat, war es noch in sich stimmig, dass hier mit den fetten Muskelprotzen geworben wird, doch verfliegt dieses interessante und in Blockbusterfilmen viel zu selten angegangene Thema binnen gefühlten Minuten.

Der erwartete Witz blieb dann auch aus, weil sich der Film im Endeffekt ernster nimmt, als ihm gut tut. Bay war nie ein komischer Mensch, jedenfalls nicht im humoristischen Bereich, deswegen weiss ich gar nicht, was ich erwartet hatte. Die satirischen Züge, die den amerikanischen Traum auf die Schippe nehmen sollen, wirken bei genauerer Überlegung auch eher wie eine Hommage an den Langweilermöchtegerngangsterfilm. Dwayne Johnson setzt sich jedoch etwas von diesem Muster ab. Bei ihm und wirklich nur bei ihm kommt seine Art, er spielt einen gläubigen, äußerst ängstlichen Menschen, extrem positiv rüber und man merkt anhand seiner Person, dass die Bodybuilderklischees doch auf eine gute Weise auf den Arm genommen werden können. Das liegt aber vor allem an Johnsons grandioser Art, sich übertrieben in solche Charaktere hineinversetzen zu können, und sicherlich nicht an Bays Intention.

Gewisse Ansätze stimmen bei diesem Regisseur aber immer. So wie hier der Versuch, relativ harte Gewaltszenen mit einem Hauch Humor zu verbinden. Vergeigen tut es der Herr Bay aber auch meistens und so ensteht hier nichts Ganzes und viel Müll, der einige Überarbeitungen gebraucht hätte.

Erwartungsvolle Fans sollten ihre Hoffnungen ganz schnell auf ein Minimum runterschrauben, nicht mal auf der primitiven Art gelingt "Pain & Gain" eine zufriedenstellende Leistung. Das Muskeltrio dient lediglich als Kassenmagnet, ebenso wie die völlig unnötige Erläuterung, dass das Gesehene wahren Geschehnissen entstammt. Wo Michael Bay mit "The Rock", "Bad Boys" und "Armageddon" eine hoffnungsvolle Karriere ankündigte, begräbt er eben diese spätestens jetzt mit seinem schwachsinnigem Selbstverwirklichungsversuch eines kleinen, bodenständigem Filmes.

Kritik im Original 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

SoulReaver: CinemaForever, D3M

Kommentar löschen
3.0Schwach

[...] „Pain & Gain“ ist handelsübliches Kino der Marke Michael Bay. Die realen Geschehnisse dienen lediglich als verblödete Projektionsfläche für pubertären Schwachsinn, der seinen satirischen Ambitionen hinsichtlich des amerikanischen Traums und dem Scheitern des Trios immer wieder stupide aus dem Weg huscht, um sich dann in dumpfen Hochglanzzelebrationen seiner bulligen Hauptdarsteller zu wälzen. Ein abscheulicher und ebenso unbrauchbarer Film, der nicht nur Michael Bays sexistische Selbstgefälligkeit zum Ausdruck bringt, sondern auch, dass ihm Kriminelle doch irgendwo sympathisch zu sein scheinen – Gesetz dem Fall, sie sind echte Patrioten.

Kritik im Original 24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

DonChris

Antwort löschen

War ja auch zu erwarten Souli ;)


Dasprofil

Antwort löschen

Also ich bin ja echt froh kein Kritiker zu sein. Glücklicherweise kann ich mir dieses Zeug sparen ;).


M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

It's a Bay World! Und nach einer Stunde Pain & Gain fühlt es sicher eher an wie Pain & Pain.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times

Kommentar löschen
5.0Geht so

Das Extreme, die Übertreibung, die over-the-top-Attitüde ziehen sich von Anfang bis Ende konstant durch. Doch ist es nicht genau das, was Bay-Fans von ihm erwarten?

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Alle Kritiken (26)


Kommentare (233) — Film: Pain & Gain


Sortierung

Martyman

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Regisseur Michael Bay spaltet wie gewohnt seine Zuschauer.
Kritiker sind wieder vollständig am bashen und stecken auch diesen Bay-Streifen in die unterste Schublade.
Aber, wie der Regisseur selbst im Interview sagt: "Entweder man hasst ihn oder man liebt ihn."
Und damit hat er vollkommen Recht!
"Pain and Gain" überzeugt besonders durch die saucoolen Schauspieler und die schicke Optik.
Man könnte sich sofort fragen, was das da eigentlich für ein Schwachsinn ist, den man dem Zuschauer verkaufen will - wäre da nicht der Umstand, dass der Film (so wie es aussieht vollständig!) real ist bzw. war! Was es doch tatsächlich für grundbescheuerte Idioten gibt!
Jedenfalls kann man auch hier Michael Bay keinen Vorwurf machen, denn "Pain and Gain" ist eine sehr unterhaltsame "Testomedy", um mal den Versuch zu unternehmen, ein einziges Genre als "Testosteron-Comedy" zu benennen, da man sonst fast alles vielschichtig betrachten könnte...
Naja, den einzigen Kritikpunkt, den man dem Film wohl entgegen bringen darf, ist, dass es für einen Michael Bay zu wenig Explosionen gibt, aber die Prügeleien mit den Hantelscheiben sind mal etwas Anderes.
Fazit: Spaßig, spannend, strunzendoof, stylisch - Super!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

kraitschie

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Klang vielversprechend und dann war es eine Enttäuschung...

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

alita

Kommentar löschen
Bewertung1.0Ärgerlich

Hilfe, wo bekomme ich nur die 2 Std. meines Lebens wieder zurück? Habe noch nie ne größere Grütze zu sehen bekommen als das was mir hier vorgesetzt wurde. Ich war einfach nur sauer mir solch ein Scheiss reingezogen zu haben aber naja aus Fehlern lernt man ja bekanntlich.
Der 1 Punkt von mir geht an die hervorragende schauspielerische Leistung von Tony Shalhoub (Monk) und das ist aber auch alles.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

brigerbaerger

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Kaum zu glauben, dass diese Story wirklich (oder ziemlich ähnlich) so abgelaufen ist. Der 1. Teil des Film kam eher slapstick-artig daher, wogegen dann der 2. Teil brutaler und auch blutiger war. Am 2. Teil konnte man auch sehen, dass diese Gängster keine Komiker waren, sondern dass die unter dem Namen "Miami’s Sun Gym Gang" bekannten Verbrecher Miami zu jener Zeit in Angst und Schrecken versetzten. Sicher passen unsere Hauptprotagonisten, allen voran Mark Wahlberg und Dwayne "The Rock" Johnson gut zu ihren Rollen. Für mich haben es die letzten Minuten rausgerissen, aber diese Story mit diesen Schauspieler über eine Laufzeit von 130 Min.: da geh ich dann doch lieber ein paar Hanteln stemmen...

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

pischti

Antwort löschen

Ich fand ihn super, schöne Hochglanzoptik, gelungene Charaktere, eine Prise Satire und einfach richtig schön unterhaltsam :D


brigerbaerger

Antwort löschen

Danke pischti für deinen Kommentar. Bin mit all deinen Beschreibungen absolut einverstanden. Ich weiss aber nicht was es war, aber irgendwie hat der Film bei mir einfach nicht richtig gezündet. Evtl. war es dieses plötzliche Umschlagen von Slapstick-Komödie auf Brutalo-Gore. Aufgrund der Schauspieler, des Covers und der Bescheibung der DVD habe ich eher eine etwas lockere Gangart erwartet. Fragen über Fragen... ich geh wieder an meine Hantelbank... ;o)


Frankenchrist

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Verarscht (wie "Mr.Film" hier in seiner Kritik geschrieben hat) kam ich mir schon vor, aber nicht aufgrund der fragwürdigen Historizität der Geschichte, sondern v. a. als der Film mir Prag für Bukarest verkaufen wollte. Gut, das darf bei einer Bewertung natürlich nicht mehr als eine Randnotiz sein; auch ist dieser kleine Fehler vermutlich eher, anstatt Bay selbst, seinem Produktionsstab anzukreiden; und angeblich haben ja viele US-Amerikaner Nachholbedarf in europäischer Landeskunde, leben also nach dem Andi Möller-Motto "Ob Mailand oder Madrid, Prag oder Bukarest, wurscht, irgendeine Stadt in Europa halt". Aber kommt nicht auch an diesem Beispiel amerikanischer Mentalität ironischerweise die Moral von Bays Geschichte und hinter "Pain & Gain" zum Vorschein: Weg mit eurer Unwissenheit, eurer Ignoranz in geistigen Dingen, und von eurem Fokus auf Äußerlichkeiten; denn hättet ihr mehr euren Geist als euren Körper gehegt und gepflegt, wäret ihr nun nicht in der Todeszelle und länger noch am Leben. Ihr sagt: "Ich glaube an die Fitness". Doch ihr habt zu lange dem einen Falschen, gar nicht dem Anderen gehuldigt.
Lange lässt Bay seinen Hauptdarsteller den Obermacker geben, den nach körperlicher Perfektion Strebenden, auf den sich deswegen alle Blicke in Bewunderung richten, nur um ihn schließlich - welch Wendung! - der Lächerlichkeit und Idiotie preiszugeben. "Mens sana in corpore sano", so eine bekannte lateinische Phrase, die zugleich von vielen, entgegen der ursprünglichen Intention, zu einem Konditionalsatz uminterpretiert wurde: ein gesunder Geist setze einen gesunden Körper voraus. Primär sei demnach der Körper zu üben, dann erst Geist und Seele. So verstanden, mag der Satz zu einer Abwertung körperlich Schwacher oder Benachteiligter führen, und dieser Gesinnung scheint auch die Figur Daniel Lugo zu sein, wenn er etwa von seiner Abscheu auf Menschen spricht, die nicht das "Optimum" aus ihrem körperlichen Potenzial schöpfen. Plötzlich (oder kam es nur mir so plötzlich vor, weil ich ein Werk erwartet hatte, das durchwegs die Muskulations- und Proll-Idee abfeiern würde, bis dann bei mir der Groschen gefallen ist) ist es ein Bloßstellen dieser Lebensweise; und damit ein Angriff auf die Surrogatreligion Körperkultur als reiner Selbstzweck, wie auch die eigentliche Bedeutung von "Mens sana in corpore sano" eine Parodie, nicht Propagierung des Fitnesswahns darstellte. M. Bay kann also - ich meine das positiv - als Epigone jenes römischen Dichters Juvenal angesehen werden (zumindest in der Hinsicht), und sein Film ist Abschreckung und Unterhaltung auf Kosten der Pumper in einem.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Penseur

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

In einigen Szenen ist der Film echt witzig und er unterhält die meiste Zeit auch ganz gut. Was aber auf Dauer etwas auf die Nerven geht ist, daß er ständig versucht im Stile neuartiger Musikvideoclips ständig wechselnde Szenen, Rückblenden und Bilder zu haben. Denn was Anfangs noch schön anzusehen ist, wird irgendwann etwas lästig. Pain & Gain ist nichts für Leute die einen Film über eine reale Kriminalstory sehen möchten. Der Film behandelt zwar eine reale Geschichte, aber er beschönt viel und stellt die Geschichte in einer modernen, witzigen und bunten Art dar. Zumindest kommt das einem so vor. Es geht um eine kriminelle Body Builder "Gang" in Miami, die durch Entführungen und anschliessender Folterung von reichen Männern zu viel Geld kommen wollte. Mark Wahlberg spielt die Rolle des Daniel Lugo, der der Anführer der kriminellen Gruppe war, wie gewohnt in seiner typischen Art ganz gut, Anthony Mackie spielt den Mitläufer Adrain Doorbal sehr gut, aber Dwayne "The Rock" Johnson spielt die Rolle als Paul Doyle einfach nur genial. Er schafft es einfach total glaubwürdig den dümmlichen "Gottesfürchtigen" zu spielen und bringt einen dabei fast immer zum lachen. Da bin ich sehr gespannt was in nächster Zeit noch alles von Dwayne Johnson kommen wird. Der Film ist auf jeden Fall etwas anderes als viele andere Thriller der letzten Zeit, da er auch viele lustige Elemente mit einbringt. Ziemlich unterhaltsam, aber eben auch nicht mehr. Ansehen lohnt sich aber trotzdem.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

hrxuuuu

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Pain & Gain ist eine seichte und durchgeknallte Actionkomödie, die auch noch auf einer wahren Begegebenheit basiert. Ein recht kurzweiliger Spaß mit witziger Chemie von Wahlberg und The Rock. Auch wenn der Film sich am Ende ziemlich in die länge zieht, (Michael Bay kann auf langen Strecken keine Filme) weil er einfach nicht aufhören will mit den Erklärungen der Wahren Geschichte, ist es eine abwechselungsreiche Actionkomödie.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

MrModicum

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Ich habe immer gehofft Michael Bay würde mal einen Film wie Pain&Gain machen. Nach den "Dingen", die davor passiert sind (Transformers usw.) ist es schön zu sehen, was er wirklich kann. Und man merkt, das ihm dieses Projekt am Herzen lag. Der Film glänzt durch eine unglaubliche aber wahre Geschichte, wirklich schöne und passende Kamera -arbeit und einen interessanten Cast. Vor allem "The Rock" hat mich diesmal wirklich überrascht.
Ich wüsste nicht wo ich den Film kritisieren sollte. Er macht seine Sache gut, anders gesagt, er macht das, was er soll genau richtig. Und das habe ich in den letzten Monaten an Michael Bay zu schätzen gelernt. Alles in einem ist er eigentlich gar nicht so schlecht, wie sie meisten ihn einschätzen.
Nochmal Pluspunkte gibt es für den Soundtrack. Steve Jablonsky als Hauskomponist für Bay hat ja schon gezeigt was er kann. Aber hier haut er wirklich einen raus.

bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

pischti

Antwort löschen

Jo, ich verstehe das Bay-Bashing auch nicht so ganz, oftmals bezieht man das ganze aber auf "Transformers", den man mögen kann oder auch nicht. Da "The Rock - Fels der Entscheidung" zu einem meiner Lieblingsfilme zählt und ich, wie Du, von "Pain & Gain" positiv überrascht war, mag ich Bay´s Art Filme zu drehen, das muss ich zugeben, eigentlich ganz gerne.


Moviegod

Antwort löschen

Schöner Kommentar


jacker

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

"- It's your shift now!
- I'm in the middle of a Superset!"

28.02.14 - Testosteron-Friday!

15.00 Uhr - Treffen im Studio, Hardcore Workout, überall ne Scheibe mehr drauf, Pumpen bis zum Kollaps
17.30 Uhr - Zwischenstop in Supermarkt und Videothek
18.00 Uhr - pro Person ein halbes Kilo Chicken plus 500 ml Protein Shake
18.30 Uhr - PAIN & GAIN !!!

Läuft..

Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass Michael Bay in der Lage ist einen so unterhaltsamen, humorvollen und nahezu perfekt inszenierten Streifen runterzufilmen!
Chapeau!
Natürlich bin ich (als regelmäßiger Gast in der Muckibude) der Thematik wahrscheinlich besonders geneigt, aber auch abseits von Kokettieren sämtlicher Klischees des Pumper-Milieus, macht PAIN & GAIN eigentlich alles richtig - Pacing, Skript, Figurenzeichnung, Optik, ich wüsste nicht was sich kritisieren sollte.

Zwei Vollhonks und ein Schaf im Wolfspelz wollen den großen Coup landen - schade nur, dass die allerhellste Leuchte der drei Kasper mit der Planung beauftragt wurde. Wie formulierte schon Murphy's Law so treffend: "Waht can go wrong, WILL go wrong". Die stümperhafte Entführung in diesem Film gibt diesem Satz eine neue Dimension! Der Level an Fail ist geradezu grotesk, das Spiel von Wahlberg und (vor allem) Dwayne Johnson, dessen Körpermaße so gar nicht zu seinem zarten, Jesus-liebenden Wesen passen überzeugt voll und Bay's überraschend humorvolle Einwürfe ("This ist STILL a true true Story") sorgen für Laune.

Absolut herrliches Stück Film!
Wird definitiv nochmal angeschaut (mit vorherigem Training versteht sich: "I need a Pump!")

Ach und nochwas:
22.00 Uhr - PHANTOM COMMANDO!!
Testosteron-Friday /over and out..

[http://weltamdraht.blogsport.de/2014/03/16/pain-gain-2013]

bedenklich? 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 16 Antworten

pischti

Antwort löschen

Trotzdem funktionieren Filme immernoch als Unterhaltung. Ich glaube wenn jeder Film, der ein ernstes Thema satirisch aufarbeitet aufgrund seines Humors kritisiert wird, dann hat man entweder nur noch diese beschissenen Mainstream Komödien mit Sandler und Co, oder man schafft den rabenschwarzen Humor in Filmen generell ab. Da hätte ich aber etwas dagegen. ^^


howannes.warrakhjan

Antwort löschen

Super Kritik, fand ich ebenfalls super Unterhaltsam! Dwayne war das Highlight für mich.


filmverliebt

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Ich wurde mit dem Film absolut nicht warm und es ging soweit, dass ich den Film vorzeitig ausmachen musste. Andernfalls wäre ich wohl eingeschlafen... Ich gebe dem Film aber in ein paar Monaten/Jahren nochmal eine Chance. Bis dahin war das leider nichts.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

PaJeRo

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Nie habe ich daran gedacht, dass ein Film mit einer so genialen Prämisse dermaßen langweilig werden könnte. Aber das war ja bei Transformers nicht anders.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

MariaCobretti

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

... but no brain...
Der Film wäre nur halb so lang, wenn alle Zeitlupenszenen in Normalgeschwindigkeit ablaufen würden.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

T00BI

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Die Bodybuilder Daniel Lugo (Mark Wahlberg), Paul Doyle (Dwayne Johnson) und Adrian Doorbal (Anthony Mackie) haben zwar Körper wie kaum ein anderer, dafür fehlt es ihnen aber an Geld. Das wollen sie ändern und endlich den "amerikanischen Traum" von Ruhm und Luxus leben. Dafür entführen sie den reichen Geschäftsmann Victor Kershaw (Tony Shalhoub), um ihn seines Geldes zu erleichtern, dabei geht aber etwas schrecklich schief.

Nachdem ich die erste Szene von "Pain & Gain" gesehen hab, dachte ich, dass das hier echt noch was werden könnte: Mark Wahlberg der an einer Hauswand hängt, Sit-ups macht und dabei brüllt "ich bin geil". Von da an hatte ich mich schon auf einen total übertriebenen, humorvollen Gaunerfilm gefreut, der sich keinen faxen Ernst nimmt, doch gerade das schafft "Pain & Gain" in meinen Augen nicht. Ich hatte ständig das Gefühl Regisseur Michael Bay versucht hier in Scorsese-Manier, ähnlich wie in "The Wolf of Wall Street", den humorvollen Aufstieg und Fall von kriminellen Gruppierungen, in dem Fall Bodybuildern, zu schildern, was aber ziemlich in die Hose geht. Es gibt zwar durchaus die ein oder anderen Momente, bei denen man sich ganz gut amüsiert, aber zum größten Teil ist "Pain & Gain" überhaupt nicht komisch, belanglos und auch irgendwie langweilig. Als Zuschauer ist einem das Geschehen dann doch ziemlich egal, die Figuren sind so strunzblöd, dass man kaum mit ihnen mitfiebert. Man wartet eigentlich ständig darauf, dass es mal zu einer ganz witzigen Szene kommt über die man mal schmunzeln kann, zu mehr hat es mir bei "Pain & Gain" einfach nicht gereicht. Am Ende dann doch ein ziemlich uninteressanter Film, den man definitiv nicht sehen muss.

bedenklich? 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Maniac

Antwort löschen

Du sprichst mir aus der Seele, ich war auch ziemlich enttäuscht


T00BI

Antwort löschen

@Freak0: Ich hatte mir auch mehr erhofft, schade, aber du kannst ihn dir ja trotzdem irgendwann mal ansehen und dir ein Bild davon machen.


NewSTARs

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Hätte besser sein können als dieses Möchtegern-Ernst in einer eigentlich unterhaltsamen, gut gelungenen Buddy-Action-Satire. Dann lieber ohne Botschaft am Ende als dieser Wechsel zwischen lustig und instabiler Ernsthaftigkeit.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

A-Wax

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Schwache Satire auf den amerikanischen Traum, der zwischen seiner total überzogenen Story und den leider durchschnittlichen Darstellern leidet.

Im Gegensatz zu den meisten hier drin kann ich mit Filmen von Michael Bay oftmals durchaus was anfangen. Vor allem "Bad Boys" und "The Rock" finde ich mehr als gelungen, die "Transformers"-Reihe dagegen eher durchwachsen.

Die Frage war nun wie es sich bei seinem neuesten Streich "Pain & Gain" verhalten würde.
Mark Wahlberg halte ich durchaus für einen brauchbaren Darsteller und Anthony Mackie hat mir besonders in "Notorious BIG" sehr gefallen. Das man von Dwayne "The Rock" Johnson keine schauspielerischen Höchstleistungen erwarten darf, das sollte klar sein. Leider pendelten sich die beiden Erstgenannten eher auf dem Niveau von Dwayne Johnson ein, als anders herum.

Vermutlich lag es aber auch an der Geschichte und vor allem deren Umsetzung. Die fand ich in der ersten Stunde nämlich unglaublich anstrengend. Man kann ja durchaus von der "knalligen" Optik angetan sein, mir taten bei einer solchen Flut von Hochglanzbildern einfach nur die Augen weh. Die zweite Hälfte des Films ist hier erträglicher und allgemein besser. Apropos Länge des Films: "Pain & Gain" ist ein klassisches Beispiel dafür, dass manche Filme einfach besser nach 100 Minuten aus sein sollten, denn die Geschichte wäre dann auch locker auserzählt gewesen.

Wie erwähnt, der Film versteht sich als Satire des amerikanischen Traums und vor allem dem Streben danach. Man mixe noch ein paar Fitness- und Gangsterelemente hinzu und fertig ist eine knallbunte Satire Marke Michael Bay. Ob einem diese Mischung nun zusagt oder eher abstößt, das muss jeder selber wissen. Mir persönlich war hier vieles zu plump, vorhersehbar und wenig subtil. Daher und vor allem wegen der katastrophalen ersten Filmhälfte reicht es einfach nur zu 4,0 Punkten.

bedenklich? 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

A-Wax

Antwort löschen

Hey mein Freund, ich hab deinen Kommentar schon gelesen und musste schmunzeln, denn ich dachte mir schon das du reagieren wirst :-))). Naja, können ja nicht immer einer Meinung sein. Dafür gefällt uns beiden "Bad Boys" und "The Rock".


pischti

Antwort löschen

Hehe, ja, beide Filme sind richtig gut, letzterer hat sogar ne 10 mit Herz von mir bekommen ^^ Ich könnte fast n Michael Bay Fanboy sein :D


horro

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Das ist hier alles ziemlich abgefahren, cool und Debilo-Gangstermässig crazy. Aber weshalb das dämliche Stück Scheisse, fast ohne eine Geschicht zu erzählen, über zwei Stunden dauern muss, bleibt auf ewig ein Rätsel. Mark Wahlberg und The Rock in einem Michael Bay Film (zusammen mit dem "Monk") ... wie geil ist das denn!

bedenklich? 24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

CHF

Antwort löschen

@tee
Definitiv nein.


horro

Antwort löschen

@tee: komme zwar spät, will aber deine Frage trotzdem noch beantworten ... bin ebenfalls überzeugt, dass der bei dir funktioniert ... bei dem Grad an Unfähigkeit in ironischer, sarkastischer und plump-humoristischer Weise dargestellt ... also, das müsste dir auch auf die eine oder andere Weise gefallen ... ich tippe mal auf die andere Weise ;)


Jack24

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

Ein ziemliches durcheinander und dann auch noch langweilig.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Gerryloop

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

gepackt hat der Film mich nicht, war auch etwas zu langatmig für meinen Geschmack....
Würde den viel keinem Empfehlung und auch nicht ein zweites mal gucken wollen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

JoJoKa

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Pain and Gain von Michael Bay (Transformers 1-3, Die Insel, Pearl Harbor) ist schwer in ein bestimmtes Genre einzuordnen, der Film vereint Bodybuilding, Thriller, Komödie, Satire und Action in einem Werk. Die wohl grösste Stärke des Films ist seine überzogene, eigenwillige Optik, alles ist farbenfroh, überzeichnet und extrem hell. Dies passt perfekt zur allgemeinen Thematik und dem Schauplatz des Filmes (Miami, Florida). Die Grundstory um 3 Bodybuilder,die sich in der Welt der Kriminalität versuchen basiert auf einer wahren Geschichte und ist an manchen Stellen kaum zu glauben. Gespielt werden die 3 von Mark Wahlberg (The Fighter, Contraband), Anthony Mackie (Real Steel, Der Plan) und Dwayne Johnson (Fast and the Forious 5, Welcome to the Jungle). Alle 3 machen ihren Job echt tadellos, besonders Dwayne Johnson wirkt als dümmlicher, leichtgläubiger Kraftprotz wirklich herrlich doof. Der restliche Cast ist ebenfalls perfekt auf die jeweilige Rolle abgestimmt insbesondere Tony Shalhoub (Monk) ist wirklich großartig als reicher,arroganter Hotelbesitzer. Ein besonderes Lob geht ebenfalls an den Soundtrack des Streifens der immer perfekt zu Szene und Situation passt und die Boxen scheppern lässt. Die große Schwäche des Films ist meiner Meinung nach seine gesalzene Länge, gerade in der Mitte hat der Film, meiner Empfindung nach einige unnötige Längen, wodurch er streckenweise langweilig wird. Langweile ist gerade bei Filmen dieser Art ein Todeskriterium und sollte nie aufkommen. Wenn man das Große und Ganze betrachtet, hat Michael Bay mit Pain and Gain bewiesen das er nicht nur Roboter miteinander kämpfen lassen kann. Pain and Gain ist schön, stellenweise lustig, spannend und bannt wunderbar diese irre Geschichte, jedoch nichts wirklich Besonderes und an manchen Stellen langweilig. Für Fans von toller Optik, Dwayne Johnson und für alle die sehen wollen was das Leben für verrückte Geschichten schreibt.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

niceeddy

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Typisch gelackter Michael Bay-Styleoverdrive, der sich nicht so richtig entscheiden kann, ob er denn eine Satire, ein Tatsachenbericht, eine Komödie oder ein Thriller sein möchte. Zu sehen bekommt man eine Menge Muskeln, Stripperärsche, Autos, dummes Gelaber und viel Gewalt. Es passt jedenfalls nichts richtig zusammen und am Ende sitzt man vor einem auf wahren Begebenheiten basierenden Scherbenhaufen und fragt sich, was Herr Bucht dem Zuschauer mit diesem Film sagen wollte. Und wenn The Rock so weiter wächst, kann er demnächst bei Transformers den Optimus Prime spielen.

bedenklich? 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Fans dieses Films mögen auch