Ringo
Stagecoach (1939), US Laufzeit 88 Minuten, FSK 12, Western, Kinostart 13.10.1950
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11 Kommentare
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von John Ford, mit Claire Trevor und John Wayne
Bei einer Postkutschenfahrt durch gefährliches Indianergebiet zeigt die bunt zusammengewürfelte Gruppe Reisender ihre wahren Gesichter: eine Schwangere aus den Südstaaten, ein dubioser Glücksspieler, eine vertriebene Prostituierte, ein schüchterner Whiskey-Vertreter, ein pflichtgetreuer Sheriff, ein die eigene Bank ausraubender Direktor, ein geschwätziger Kutscher und der Outlaw Ringo, auf den in der Stadt noch ein Showdown wartet.
Cast & Crew
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John Ford
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Claire Trevor
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John Wayne
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ringo Kid
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Andy Devine
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John Carradine
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hatfield
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Thomas Mitchell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Doc Boone
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Louise Platt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lucy Mallory
Regie
Schauspieler
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George Bancroft
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marshal Curly Wilcox
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Donald Meek
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Samuel Peacock
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Berton Churchill
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Henry Gatewood
-
Tim Holt
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-
Tom Tyler
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-
Ben Hecht
-
Dudley Nichols
- Genre
- Western
- Zeit
- 1880er Jahre
- Ort
- Arizona, New Mexico
- Handlung
- Apache, Arzt, Kutsche, Prostituierte, Reise
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Ringo
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Trailer zum Film Ringo
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Kommentare (11) — Film: Ringo
Kommentar schreibenBlonder 2011/09/05 19:38:34
Kommentar löschenEin Spieler, ein Trunkenbold der nebenbei auch noch Arzt ist, eine Hure, eine Dame aus der besseren Gesellschaft, ein Bankier, ein Vertreter für Whiskey, ein Sheriff und ein Mordverdächtiger der auch noch eine Rechnung zu begleichen hat. Diese bunte Truppe fährt mit einer Postkutsche durch feindliches Indianergebiet.
John Ford hat alle typischen Westerncharaktere in einem Film vereint und hat somit einen Western erschaffen wie er im Buche steht. Nicht zu vergessen ist auch die geniale Kameraführung, die einfach unvergessliche Bilder liefert. Und zu guter Letzt darf man natürlich nicht John Wayne vergessen, der mit diesem Western seinen endgültigen Durchbruch schaffte.
Kaum ein Western wie dieser schafft es den Mythos des Wilden Westens so einzufangen, wie dieser hier.
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Tina Scheidt 2011/08/24 11:06:03
Kommentar löschenEine Postkutschenfahrt durch gefährliches Gebiet mit einer bunt zusammengewürfelten Reisegruppe, zu der John Wayne als Ringo Kid stößt, der dem Gefängnis entgegensieht.
Die Vorurteile der damaligen Gesellschaft werden eindrucksvoll vorgeführt und so verwundert es nicht, dass Ringo und die als Hure gebrandmarkte Aice (teilweise auch Dallas genannt) ein Paar werden.
Während der beschwerlichen Reise brechen die Vorurteile offen zu Tage, werden aber teilweise auch gebrochen, nur leider nicht die ach so bösen Indiander, die die Gefahr darstellen, der die Insassen nur knapp zum Schluss mit Hilfe der Kavallerie entfliehen können. Leider wird den Indianern keine Gereichtigkeit erwiesen. Das war damals so und wenn wir ehrlich sind, hat sich das bis Heute nicht wirklich geändert.
Doch die Geschichte um Ringo und Alice berührt wie auch die Einsicht des Marshalls, der Ringo und Alice zu einem gemeinsamen Leben verhilft, dass sie sofort beginnen können, ohne dass Ringo ins Gefängnis muss.
Das Zusammenspiel der Charaktäre nimmt mich jedes Mal aufs Neue in seinen Bann und immer wieder entdecke ich etwas Neues. Im Grunde haben die Menschen sich nicht wirklich verändert und immer wieder sehen wir uns mit den gleichen Problemen und Vorurteilen konfrontiert, was Ringo auch heute noch sehenswert macht als ein Gesellschaftsspielgel, der auch heute noch funktioniert.
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Blonder 2011/09/05 19:41:20
Antwort löschenSchön geschrieben
Tina Scheidt 2011/11/15 15:42:09
Antwort löschenDankeschön!
Squidward 2011/02/13 11:30:44
Kommentar löschenDer archetypische Western schlechthin. Hat man diesen Film gesehen, kann man sich die Western der folgenden 2-3 Jahrzehnte eigentlich sparen.
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willy50 2011/02/02 06:50:05
Kommentar löschenHier stimmt alles. Zäumt die Pferde an und nehmt die nächste Postkutsche zum Kino !!
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Conan Doyle 2010/07/20 20:27:39
Kommentar löschenNach all den positiven Kritiken hatte ich mir von dem Film eigentlich mehr versprochen. Ich finde ihn reichlich langweilig und auch die Schwarz-Weiß-Malerei der Charaktere (Bürgerliche unsympathisch und egoistisch - Huren, Outlaws und Säufer die wahren Helden), sowie die hollywoodtypische "Romanze" zwischen Outlaw und Blondine kam bei mir nicht besonders gut an. Bis zum Angriff der Apachen vergeht eine geschlagene Stunde, in der sich eine klischeehafte Handlung zäh dahinschleppt. Auch die um ihre Existenz kämpfenden Indianer werden hier wie so oft zu blutrünstigen Schurken gestempelt. Am Schluß werden die Passagiere dann von der "heldenhaften" US-Kavallerie vor den bösen Roten gerettet und John Wayne kann mit seiner Blondine auf seine Ranch zurückkehren.
Mir persönlich hat die Version mit Paul Newman aus den 60er Jahren wesentlich besser gefallen.
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8martin 2010/07/20 16:25:16
Kommentar löschenIch bin mit dem Western aufgewachsen. Er hat für mich das typische Bild dieses Genres geprägt mit allen Zutaten, die dazu nötig sind: es gibt Schießereien mit den Indianern, Verfolgungsjagden der Postkutsche und einen Showdown, den man nicht genau sieht. Hinzu kommt die unverkennbare Kulisse der prägnanten Felsen in der Wüste.
Allein schon die Zusammensetzung der Reisegesellschaft enthält genügend Sprengstoff: da ist zunächst das leichte Mädchen, das ehrliche Liebe sucht, dann der versoffene Doktor, der über sich hinauswächst und der windige Glückspieler aus gutem Hause. Dann gibt es eine züchtige Schwangere, einen geldgierigen Banker, einen furchtsamen aber knuffigen Schnapshändler, den feigen Kutscher und natürlich den jungen Helden!
Das Klassische an diesem Film ist seine Fülle an zeitlosen Themen: Geburt, Tod, Betrug, Gier, Liebe, Mitmenschlichkeit, sogar Rassismus wird angeprangert. Dabei ist auch noch Platz für Romantik untern Sternenhimmel in s/w. Und man blickt in gesellschaftliche Abgründe in den zwischenmenschlichen Beziehungen. Es ist die Mutter aller Western.
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notsch 2009/06/29 21:22:07
Kommentar löschenTolle (leider nur s/w) Bilder, großartige Musik, dazu
ein bunt zusammengewürfelter heterogener Haufen interessanter Charaktere, pointierte Dialoge und ein klassisches Westernthema.
John Ford nimmt diese Zutaten und mixt diese zu einem unterhaltsamen Film alter Schule zusammen...nie vorher hab ich John Wayne so jung gesehen wie hier. Einzige Wehmutstropfen ist der unreflektierte Umgang mit den Indianern als sehr plumpe Bösewichter und die konventionelle Storyentwicklung. Aber zumindest letzteres kann man dem Film nicht wirklich vorwerfen...er ist von 1939 und hat die uns vertrauten Schemata in dem Genre mitgeprägt.
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thotti 2009/06/16 09:25:00
Kommentar löschenFür mich ein Meisterwerk der frühen Filmgeschichte .Die nachfolgenden Versuche eines Remake waren furchtbar.Danke fuer diesen Meilenstein John Ford .
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alanger 2009/02/10 09:36:40
Kommentar löschennicht der erste western von john ford, aber der film der john wayne zum star machte und monument valley zum ford-country.
"Die Geschichte [des Films] erzählt von den eigentümlichen, halb allegorischen, halb mythischen Charakteren, die der Westen hervorgebracht hat, von Spielern, Trunkenbolden und Huren, die ehrbar sind, und von Geschäftsleuten und Bürgerfrauen, die es nicht sind." (seeßlen/weil)
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derblonde 2009/02/05 19:18:28
Kommentar löschenEeeeendlich mal ein John Ford Western der mir gefällt. Ich mußte mir viele ansehen...
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Geistertexter 2008/12/07 15:48:12
Kommentar löschenFrüher Klassiker von John Ford, der alles zeigt, was das Genre ausmacht und warum Ford der größte aller Western-Regisseure ist. Immer wieder ein großes Vergnügen.
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